Schnitzel mit Letscho [15.06.2007]

Die Findung des heutigen Ortes zum Mittagessen war eine wahre Odysee – in kleinem Ausmaß. Zuerst wurde vorgeschlagen in den Stilbruch zu gehen, aber aufgrund knapper Zeit wurde das gleich wieder verworfen. Wir versuchten unser Glück darauf im Cheers, doch dort wurde uns mitgeteilt daß gerade zwei größere Gruppen von Mittagsgästen aus dem Turm angekommen waren und wir auch dort mit längerer Wartezeit zu rechnen hätten. Also zogen wir weiter, überlegten kurz ins Cheers zu gehen, verwarfen das aber wieder und folgten der Johannisstraße an der Stadtkirche vorbei bis zum Marktplatz. Im R2 gabs irgendwelche Pellkartoffeln mit Quark und Fisch wenn ich mich recht entsinne – auf jeden Fall nicht das richtige für uns. Also zogen wir weiter und landeten schlußendlich im Alt Jena.

Zwei Bedienungen standen bereits vor der Tür bereit als hätte man auf uns gewartet. ūüėČ Und diesmal hatten sie im Vergleich zum letzten Male die Turmarbeiter-Spezielkarte sofort bereit – und sie war sie sogar Handgeschrieben. Und auch das Angebot war erheblich besser als bei unserem letzten Besuch. Das kategorische Bauernfrühstück war natürlich wieder vertreten, aber mein besonderes Interesse weckten zum einen die mit Käse überbackenen Spätzle mit Pilzen und das “Schnitzel mit Letscho und Bratkartoffeln“. Ich entschied mich für das Schnitzel.

Das Schnitzel war mit Sicherheit nicht “handgemacht”, also mit Panieren und so sondern erschien mir eher so etwas fertiges aus der Metro oder anderem Großhandel. Nicht so schlimm wie ein in der Friteuse warm gemachtes Schnitzel wie ich es bereits an einer Autobahnraststätte erlebt hatte – es schmeckte sogar ganz gut, aber man merkte doch den Unterschied zwischen hausgemacht und halb fertig eingekauft. Die Panade bei hausgemachten Schnitzel ist auch erfahrungsgemäß einige Nuancen dunkler – ein deutliches Zeichen um meine These zu belegen. Und das Letscho war für meinen Geschmack etwas zu süß gewürzt. Aber wir wurden satt und mußten nur 5,50 ‚ā¨uronen für die Portion zahlen – und im Vergleich zum letzten Male hatten sie sich aus meiner Sicht wieder deutlich verbessert.

Putenschnitzel [06.03.2007]

So Leid es mir tut – heute waren wir zum x-ten Male in der Mensa. oO
Interessant waren heute drei Gerichte, zum einen das vegetarische aus Rührei, Spinat und Kartoffeln, die feurige Wurstpfanne mit Farfalle-Nudeln

und schließlich ein Putenschnitzel mit Pariser Karotten und Kartoffeln – hier lieblos wie immer auf den Teller geklatscht. ūüėČ

Für Mensa war es gar nicht mal so schlecht. Warum die Kartoffeln in der Mensa immer so zerfallen ist mir nicht ganz klar, hängt wohl mit der Zubereitung in großen Mengen zusammen. Diesmal wieder mit Dessert (Erdbeerpudding) zum unschlagbaren Preis von 3,54 ‚ā¨ – warum heute 40 Cent weniger war mir zwar nicht ganz klar, aber wenn sie meinen…

Einsichten im R2 [20.12.2006]

“Lass uns mal im R2 schauen.”, war die erste Idee des heutigen Mittags. Gesagt, getan und am Martkplatz angekommen stimmten alle dem heutigen Angebot zu, auch ich. Doch hatte ich offensichtlich die Tafel nicht richtig gelesen, denn wie man auf diesem Bild erkennen kann,

bestand die der nichtcarnivore Teil aus Kartoffelananassalat. Bisher war ich fest der Meinung, daß ich diesen eigentlich nicht mag. Aber dazu später mehr. Essen kam wieder, wie im R2 gewohnt sehr fix an den Tisch, und als der Teller vor mir stand, manifestierten sich bereits meine ersten Befürchtungen.

Durch die (vielleicht unterbewusst) ausgeblendete Zeile auf dem Schild, die sich da salat las, war ich heute nun dazu genötigt, mich ein weiteres mal mit dem Thema Kartoffelsalat geschmackstechnisch auseinander zu setzen. Die Abneigung stammte wohl noch aus meiner Kindheit, in der ich irgendwann mal Kartoffelsalat probiert habe, es mir nicht geschmeckt hat und ich seit dem wohl auch nie wieder eine Gabel zu mir genommen habe. Doch als ich heute den ersten Bissen nahm, mußte ich feststellen, daß das Zeug gar nicht mal so schlecht ist. Daher revidiere ich wohl ab heute mal meine Meinung.
Des weiteren erwähnte einer meiner Tischgenossen, daß man panierte Schnitzel NIEMALS mit Soße übergiessen dürfe wie es hier geschehen ist. Nicht daß ich mir je schon einmal Gedanken darüber gemacht hätte, aber im Grunde genommen hatte er schon Recht mit seiner Aussage, daß die Panada ja dazu gedacht ist, das Ganze knuspriger zu machen. Wenn man Soße darüber gibt, wirkt das dem entgegen. Ja ja, man lernt doch nie aus. ūüėČ
Alles in allem war Schnitzel samt Kartoffelsalat auf jeden Fall sehr lecker (trotz des Soße-über-Panada-Vergehens ) und kostete wie immer inkl. Softegtränk 6 Euronen.

Knobischnitzel √° la Noll [07.12.2006]

Mehr einer Idee folgend zog es uns heute wieder in das Hotel-Restaurant “Zur Noll” in die Oberlauengasse,

Im aktuellen Mittagsangebot – verbilligt dank Stammgastkarte auf 6 Euronen inkl. Getränk – befand sich ein Knoblauchsteak mit Paprika und Bratkartoffeln. Zwar hatte ich zuerst bedenken, dies zu wählen, aber da meine neuen Kollegen, die mich begleiteten, es auch dieses nahmen, entschied ich mich schließlich dafür. Das ganze wude mit einer Portion Bratkartoffeln serviert.

Sehr lecker muß ich sagen – kann ich empfehlen.
Für etwas Amüsemant sorgte bei meinen neuen und alten Kollegen (die wir zufällig beim verlassen des Turmes trafen und die uns begleiteten) sorgte heute ein kleiner Tippfehler in der Tageskarte der Noll, den ich natürlich hier nicht vorenthalten will.

Schadenfreude ist halt die beste Freude. Ich schlage vor solche Mittagskarten vielleicht noch einmal korrektur zu lesen, bevor man sie en mass ausdruckt. ūüėČ
Alles in allem hat sich der Weg in die Oberlauengasse aber mal wieder sehr gelohnt. Die Noll ist doch tatsächlich immer wieder einen Besuch wert.

R2 Lunch mit Änderungen [07.11.2006]

Heute verschlug es uns in Richtung Marktplatz und von der Stadtkirche kommend fanden wir gleich im R2 ein Angebot, welches uns zusagte: Schnitzel mit Knusperkruste auf Thymiankartoffelbällchen

Da die Sonne schien und die Temperaturen wirklich erträglich erschienen, entschlossen wir uns für einen Platz draußen. Eine Jacke brauchten wir zwar schon – es ist immerhin schon November – aber die Decken, die man beim R2 ausgelegt hatten waren beim besten Willen nicht notwendig.

Aber mal ehrlich: Wer setzt sich mit einer Decke eingewickelt vor ein Restaurant um zu essen ? Trotzdem eine nette Geste.
Als wir dann bestellten, wurde uns mitgeteilt, daß es eine kleine Änderung im Menu gäbe: Statt das angeschriebenen Schweineschnitzels gäbe es nun Putenschnitzel. Als dann unser Essen serviert wurde, was trotz recht starken Gästeaufkommens wirklich schnell ging, sahen wir dann die zweite, nicht angekündigte Änderung: Von einer Kruste war nichts zu sehen. Stattdessen befand sich eine Art Remoulade oder Mayonaise darauf.

Zu dem Foto möchte ich noch hinzufügen, daß auch etwas Gemüse in Form von Bohnen, Pilzen und Zucchini unter dem Putenschnitzel dazu gehörte. Wie man es ja bereits vom R2 her gewöhnt ist, war die Portion nicht besonders groß, aber es genügte um einigermaßen Satt zu werden.