Putenschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites [17.12.2015]

Während mich die Spinat-Ricotta-Lasagne im Abschnitt Globetrotter und die Asia-Thai-Gerichte heute nicht reizten, war ich doch zwischen dem Putenschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites bei Tradition der Region und einem Linsengulasch mit Roggenbaguette bei Vitality als leichtere Alternative hin und her gerissen. Letztlich war es wohl der Herdentrieb, der mich trotz meiner kalorientechnischen Bedenken zum Putenschnitzel greifen ließ. Auf Dessert oder irgend eine andere Beilage verzichtete ich aber.

Turkey steak "Vienna style" with french fries / Putenschnitzel "Wiener Art" mit Pommes Frites

Das panierte Putenschnitzel war wirklich riesig geraten und zwischen den dünnen, knusprigen Schichten der locker sitzenden Panade fand sich zartes und schön saftiges Geflügelfleisch, das ich mir garniert mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecke schmecken ließ. Bei den Pommes Frites fehlte zwar etwas Salz, aber das ließ sich glücklicherweise mit Hilfe des am Tisch bereit stehenden Salzstreuers schnell beheben. Ansonsten waren sie aber frisch, heiß und knusprig, so wie ich mir Pommes Frites vorstelle, gemeinsam mit dem Ketchup waren auch sie ein Genuss. Kein leichtes, aber dennoch leckeres Gericht.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Putenschnitzel heute mit deutlichem Vorsprung am höchsten in der Gunst und konnten sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte die Spinat-Ricotta-Lasagne, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und dem Linsengulasch schließlich auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Putenschnitzel “Wiener Art”: ++
Pommes Frites: ++

Hessisches Schmandschnitzel [07.11.2015]

Anlässlich einer kleinen Feier verschlug es mich heute Abend in das Gasthaus Zur Krone im nordhessischen Ronshausen.

20151107zurKrone

Auf der nur zweiseitigen Speisekarte – ich denke es handelte sich hier nicht um die reguläre Speisekarte, sondern um eine spezielle Karte für unsere Feier – fanden sich vor allem verschiedene Variationen des hier in Nordhessen so beliebten panierten Schweineschnitzels, außerdem Steaks, Salate und Toasts. Ich entschied mich nach kurzem Abwägen für ein Hessisches Schmandschnitzel mit Röstis für 9,50 Euro, zu dem ich noch einen Beilagensalat erhielt.

Hessian sour ream schnitzel with hash browns / Hessisches Schmandschnitzel mit Röstis

Das bereits erwähnte panierte Schweineschnitzel dessen Fleischstück übrigens deutlich dicker war als man es normalerweise bei einem Schnitzel gewöhnt ist, war mit einer mit etwas Schnittlauch versetzten Schmandsauce garniert und mit drei knusprigen, offensichtlich selbst gemachten Röstis ergänzt. Für sich wäre das Ganze vielleicht etwas spartanisch gewesen, aber glücklicherweise gab es ja noch den großzügig bemessenen Beilagensalat aus Krautsalat, einem Möhren-Kohlrabi-Salat mit Joghurtdressing und Blättern vom Batavia mit Rahmdressing. Alles zusammen ergab sich ein qualitativ hochwertiges, leckeres und überaus sättigendes Abendmahl. Und auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmte meiner Meinung nach. Ich auf jeden Fall war sehr zufrieden.

Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites [03.09.2015]

Die Spaghetti mit Balsamicolinsen aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants sah schon mal recht verlockend aus und auch mit dem Mexikanischen Fleischtortilla mit Avocado-Hollandaise und Käse gratiniert, dazu Beilagensalat bei Globetrotter klang im ersten Moment recht verlockend, während ich auf die Asia-Angebote wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce oder Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse weniger Lust verspürte. Aber da die Linsen auf den Spaghetti sehr kompakt aussahen, womit sie nicht so schienen als würden sie sich mit den Nudeln verbinden und der Fleischtortilla auf den ersten Blick sehr unprofessionell gewickelt erschien, wollte ich kein Risiko eingehen und entschied mich dann doch für das heutige Gericht im Abschnitt Tradition der Region, einem Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites – ein Klassiker eines jeden Betriebsrestaurants. Auf die Pommes kam natürlich noch etwas Ketchup und dazu gesellte sich noch eine kleine Schale selbst zusammengestellter Salat mit French Dressing von der Salattheke und ein kleiner Becher Melonenjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pork cutlet "vienna style" with french fries / Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Pommes Frites

Die Pommes Frites hätten aus meiner rein subjektiven Sicht zwar einen kleinen Deut knuspriger sein können, aber Grund dazu hier etwas in der Bewertung abzuziehen sah ich nicht – zumal sie heute auch mal wieder ausreichend aber nicht zu stark gesalzen waren. Und auch das panierte Schweineschnitzel war nicht nur angenehm groß geraten, auch das dünne und magere Fleisch unter Panade war schön zart und nicht zu trocken, so wie es sein sollte. Ich war mir natürlich bewusst, dass es sich hier um industriell paniertes Fleisch handelte, aber die Qualität war heute wirklich sehr gut, daher gebe ich auch hier volle Punktzahl. Und auch am Salat, der heute aus Mais, Kidneybohnen sowie Möhren- und Kohlrabistreifen bestand und wie bereits erwähnt mit einem French Dressing garniert war, gab keinerlei Grund zur Kritik. Einzig das Dessert, das aus gewürfelter Wassermelone und Naturjoghurt zusammengestellt war, fand ich nicht ganz so gelungen, denn aus den Melonestücken war viel Flüssigkeit ausgetreten und hatte den sowieso schon dünnen Joghurt noch mehr verdünnt, was den Genuss aus meiner Sicht etwas schmälerte. Daher gibt es hier heute keine volle Punktzahl.
Mit einem riesigen Vorsprung vor allen anderen Gerichten konnte sich das Schnitzel mit Pommes heute ganz wie erwartet den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Nach lange nichts folgte meiner Meinung nach der Fleischtortilla auf Platz zwei und bei Asia-Gerichten und den Spaghetti mit Balsamico-Linsen konnte ich schließlich keinen Unterschied mehr erkennen, weswegen ich heute beiden Gerichten den dritten Platz zubillige.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Pommes Frites: ++
Salat: ++
Melonenjoghurt: +

Schweineschnitzel “Zigeuner Art” mit Röstinchen [21.07.2015]

Zwar klang das Pikante Kichererbsencurry mit Basamatireis bei Vitality mal wieder sehr verlockend und auch das das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse, das wie fast jeden Dienstag auch heute auf der Karte der Asia-Thai-Theke unseres Betriebsrestaurants zu finden war, kam zumindest in die nähere Auswahl, dann aber entschied ich mich doch für das Schweineschnitzel “Zigeuner Art” mit Röstinchen aus dem Abschnitt Tradition der Region. Nur für die Spaghetti al arrabiata mit Kirschtomaten und Parmesan bei Globetrotter konnte ich mich heute nicht so recht begeistern. Zum Schnitzel nahm ich mir noch eine Mischung aus Mais, Kidneybohnen, roter Beete und Blumenkohl mit Toskana-Dressing von der Salat-Theke und ein Becherchen Himbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pork scallop "gypsy style" with potato patties / Schweineschnitzel "Zigeuner Art" mit Röstinchen

Zu den genau abgezählten vier Röstinchen, heiße knusprig gebackenen Kartoffeltaler mit schön weichem Inneren, hatte man ein großes, mageres unpaniert gebratenes und einigermaßen saftiges Schweineschnitzel im Schmetterlingsschnitt auf einer fruchtigen, leicht pikante Tomaten-Paprika-Sauce serviert, die auf dem Bild aber leider fast komplett vom Schnitzel verdeckt wird. Insgesamt eine sehr gelungene Kombination, an der ich keine Kritik anbringen konnte. Und auch die Salatkombination aus knackigem kalten Gemüse in würzigen, süßlich-säuerlichen Toskana-Dressing erfüllte alle Ansprüche, die ich daran stellte. Die sahnig-cremige Himbeercreme mit seiner Garnitur aus Kiwi, Phyalis, Himbeere und Knusperflocken schloss das heutige Mittagsmahl sehr lecker ab.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man sofort dass das Schweineschnitzel auch hier sich größter Beliebtheit erfreute und sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgte heute das Kichererbsencurry, das sich für ein vegetarisches Gericht unerwartete großem Zuspruch erfreute. Den dritten Platz teilten sich schließlich die Asia-Gerichte und die Spaghetti al arrabiata – hier konnte ich auch nach einem Blick in die Tablettrückgabe-Wagen keine klaren Favoriten erkennen.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Paprikasauce: ++
Röstinchen: ++
Salat-Mix: ++
Himbeercreme: ++

Schnitzelbrötchen mit Ei & belegte Laugenstange [17.07.2015]

Heute war ich außer Haus unterwegs, daher mussten ich und mein Kollege der mich begleitete auf das Angebot unseres Betriebsrestaurants verzichten und uns eine andere Möglichkeit suchen, unseren mittäglichen Hunger zu stillen. Spontan entschieden wir uns daher dazu, uns im Bistro-Bereich einer Shell-Tankstelle südlich von Frankfurt zu versorgen. Da eine andere warme Mahlzeit zu lange gebraucht hätte, entschied ich mich spontan für ein Baguettebrötchen mit Schnitzel und Ei sowie eine mit Sauerrahm und Schnittlauch belegte Laugenstange – beides zusammen zum stolzen Preis von 6.20 Euro.

Schnitzelbrötchen mit Ei + Laugenstange mit Sauerrahm & Schnittlauch

Das Schnitzelbrötchen, das ich mir in der Mikrowelle hatte warm machen lassen, war unerwarteterweise innen mit einem milden Senf bestrichen. Normalerweise bin ich ja kein so großer Fan von Senf in Reinform, aber passte geschmacklich erstaunlicherweise gut zu den beiden Stücken mageren und zarten Stücken Schnitzels und den beiden großen Scheiben hart gekochten Eis. Ich mache mir natürlich nichts vor und mir ist bewusst, dass es sich hier um vorgefertigte und industriell panierte Ware handelte, aber geschmeckt hat es alle mal. Noch ein bisschen besser war aber die noch schön knusprige Laugenstange, die mit ihrem Belag aus gekühltem Sauerrahm und dem frischen Schnittlauch ein wenig an Flammkuchen erinnerte. Insgesamt keine kulinarische Meisterleistung, aber ausreichend und vor allem sättigend. 😉