Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Kartoffelsalat [29.03.2016]

Zuerst hatte ich heute überlegt, bei der Schupfnudelpfanne mit Spitzkohl und Apfelwürfeln zuzugreifen, die heute im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Doch als ich sie sah, musste ich erkennen, dass sie etwas trocken auf mich wirkte. Und der Krautwickerl mit Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region konnte mit seiner wässerigen Sauce und dem dünnen Pulver-Kartoffelpüree auch nicht so recht überzeugen. Blieben also noch das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Kartoffelsalat bei Globetrotter sowie der Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce und das für Dienstag üblich Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse an der Asia-Thai-Theke. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für das Schnitzel und ergänzte dieses noch mit etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke.

Pork escalope "Vienna style" with potato salad / Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Kartoffelsalat

Das Schnitzel, das ich mir natürlich mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecke garnierte, war zwar etwas dunkel geraten und hatte sogar ein kleines Loch in der Mitte, aber unter der knusprigen Panade fand sich eine mehr als ausreichend große Menge dünn geklopften, mageren und saftigen Schweinefleischs, so dass ich hier von einem Punktabzug absehen kann. Und auch der zugegebenermaßen einfache Kartoffelsalat, der wahrscheinlich mit milden Zwiebeln, Gemüsebrühe und Weinessig angemacht war, gab keinen Grund zu irgendwelcher Kritik. Einzig beim Gemüse, das aus orangen und gelben Möhren, Zuckerschoten und Spargelstücken zusammengestellt war, muss ich ein klein wenig in der Endnote abziehen, denn es war bereits stark abgekühlt und von der Konsistenz nicht ganz zufriedenstellend. Es war zwar essbar, aber hätte deutlich besser sein können. Dennoch war ich insgesamt mit meiner Wahl auch heute wieder zufrieden.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass heute das panierte Schnitzel mit Kartoffelsalat in der Beliebtheit vorne lag und sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala verdiente – auch wenn der Krautwickel mit Kartoffelpüree ihm relativ eng auf den Fersen war und somit Platz zwei verdiente. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte schließlich die Schupfnudelpfanne.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Kartoffelsalat: ++
Mischgemüse: +

Pikantes Kirchererbsencurry mit Reis [07.09.2015]

Obwohl die selbst gekochten Gerichte vom Wochenende ja keine großen Kalorienbomben waren, entschied ich mich heute doch für das vegetarische Angebot unseres Betriebsrestaurants: ein Pikantes Kichererbsencurry mit Reis das im Bereich Vitality angeboten wurde und das mit gerade mal 338kcal einen angenehm leichten Genuss versprach. Beim den 2 Paar Schweinswürstel auf Weinsauerkraut und Senf bei Tradition der Region fehlte mir die Sättigungsbeilage, die man sich extra und kostenpflichtig an der Gemüsetheke hätte holen müssen und die Gebratene Hähnchenbrust “Milanese” mit Tomaten und Käse gratiniert, dazu Tomatensauce und Penne Rigate sagte mir visuell nicht so sehr zu. Das Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai Curry und verschiedenem Gemüse, das neben Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Erdnuss-Sauce nach Shanghai-Art an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, wäre eventuell noch als Alternative in Betracht gekommen, aber ich blieb schließlich doch für das Kichererbsencurry. Es ist ja auch schon fast ein halber Jahr her, dass ich das Gericht in dieser Form gewählt hatte. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Johannisbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Zesty chickpea curry / Pikantes Kichererbsencurry

Die Zusammenstellung war heute etwas saucenlastiger geworden als ich es von früheren Versionen in Erinnerung hatte. Neben den bereits im Titel erwähnten Kichererbsen hatte man heute außerdem grob geschnittene gelbe und orange Möhren, Zuckerschoten und einige wenige Stücke Spargel in die leicht scharfe Zubereitung gemischt. War geschmacklich soweit in Ordnung, aber ich hatte es schon besser erlebt. Daher kann ich hier heute keine volle Punktzahl geben. Am Reis gab und auch an der mit zahlreichen Fruchtstücken versehenen, maö wieder schön sahnig geratene Johannisbeercreme gab es aber nichts weiter auszusetzen.
Trotz der fehlenden Sättigungsbeilage konnten sich die Würstel mit Sauerkraut heute beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala durchsetzen. Auf Platz zwei folgte die Hähnchenbrust “Milanese”, die Asia-Gerichte konnten sich den dritten Platz sichern und das Kichererbsencurry folgte schließlich auf Platz vier. Aber um ehrlich zu sein hatte ich das auch nicht anders erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Kichererbsencurry: +
Johannisbeercreme: ++

Rote Currywurst mit Pommes Frites [13.08.2015]

Da mich heute weder die Angebote an der Asia-Thai-Theke noch die Farfalle mit Auberginenragout bei Vitality noch die Cannelloni mit Fleischfüllung, Bechamelsauce und mit Käse gratiniert bei Globetrotter heute sonderlich reizten, war die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region alternativlos. Auch wenn ich nach der Bratwurstschnecke am Montag damit schon zum zweiten Mal diese Woche Bratwurst zu mir nahm. Ich entschied mich dabei für die rote Variante, die etwas würziger zu sein versprach als die weiße und garnierte die Wurst mit etwas des bereit stehenden Currypulvers und die Pommes mit einer extra Portion Ketchup. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke.

Curried fried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Die angenehm große Wurst war wie erwartet schön würzig und schien nach Debrecziner Art hergestellt zu sein. Leider war die warme Currysauce zwar etwas zu süß geraten, aber noch absolut essbar. Volle Punktzahl kann ich hier aber nicht geben. Und auch die mit reichlich Petersilie versetzte Gemüsemischung aus orangen und gelben Möhren, Zuckerschoten und kleinen Spargelstücken war leicht zerkocht, weswegen ich hier ebenfalls etwas abziehen muss. Dafür gab es an den knusprigen und heißen Pommes Frites nichts auszusetzen. Zugegebenermaßen kein leichtes, aber geschmacklich durchaus akzeptables Mittagsmahl.
Und auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag die Currywurst natürlich ganz wie erwartet mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf dem ersten Platz. Den Asia-Gerichten gebührt heute der zweite Platz, gefolgt von den Cannelloni auf Platz drei und den Farfalle mit Auberginenragout schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Currywurst: ++
Currysauce: +
Pommes Frites: ++
Mischgemüse: +

Gebackenes Hokifilet mit Kartoffel-Gurkensalat & Remoulade [10.04.2015]

Nach drei Tagen, an denen ich jedes Mal im Bereich Vitality unseres Betriebsrestaurants zugegriffen hatte, jener Sektion der Speisekarte in der leicht und häufig sogar vegetarische Gerichte angeboten werden, wich ich am heutigen Freitag mal davon ab. Und das obwohl mit einem Gegrillten Hähnchenfilet auf Tomaten-Lauchrisotto mit Brokkoliröschen dort eigentlich ein recht verlockend aussehendes Gericht zu finden war. Aber mir war mehr nach dem Gebackenen Hokifilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Remoulade aus dem Bereich Globetrotter. Der Kaiserschmarrn mit Apfelmus bei Tradition der Region sowie die Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce kamen wiederum nicht in die nähere Auswahl. Zum Fischfilet nahm ich mir noch eine Schale Mischgemüse von der Gemüsetheke und ein Becherchen Erdbeerpudding aus dem Dessertangebot.

Baked Hoki filet with remoulade & potato cucumber salad / Gebackenes Hokifilet mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat

Das in dünner, knuspriger Panade gebackene Hokifilet, das ich mir mit dem Saft war zwar größtenteils zart und saftig, wies aber an den Rändern einige recht harte Stellen, so dass ich hier leider keine volle Punktzahl geben kann. An der würzigen Remoulade gab es aber ebenso wenig auszusetzen wie an dem mit Essigdressing angemachten Kartoffel-Gurkensalat – auch wenn dieser heute visuell etwas “zerbröckelt” schien. Aber das hat ja glücklicherweise keinerlei Einfluss auf den Geschmack. Und auch beim Mischgemüse, das aus viel kleinen, dünnen Spargelstücken, einigen Zuckerschoten sowie ein paar gelben und orangen Möhren bestand konnte ich mich nicht beschweren. Der kleine Becher sahnigen und fruchtigen Erdbeerpuddings schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr schmackhaft ab.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass auch diese bevorzugt beim Hokifilet zugegriffen hatten, weswegen ich diesem natürlich den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zubillige. Auf dem zweiten Platz meinte ich die Asia-Gerichte zu erkennen und beim dritten Platz konnte sich heute meiner Meinung nach der Kaiserschmarrn knapp gegen das Hähnchenfilet durchsetzen, womit diesem schließlich ein guter vierter Platz gebührt.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: +
Remoulade: ++
Kartoffel-Gurkensalat: ++
Mischgemüse: ++
Erdbeerpudding: ++

Schweineschnitzel “Zigeuner Art” mit Kroketten [30.03.2015]

Nach einiger Zeit urlaubsbedingter Abstinenz war es heute wieder an der Zeit, in unserem Betriebsrestaurant zu Mittag zu essen. Mein erster Blick galt dabei dem Gemüsestrudel mit Joghurt Dip und Ratatouille bei Vitality. Aber auch das Schweineschnitzel “Zigeuner Art” mit Kroketten bei Tradition der Region oder die Tagliatelle mit Paprikastreifen, Lauchzwiebeln, Fenchel und gebratenen Hähnchenbruststreifen, dazu Parmesan bei Globetrotter waren überaus verlockend und selbst mit Kao Pad – Gebratenes Asiagemüse mit Eierreis in Sojasauce und Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Putenfleisch mit verschiedenem Gemüse in Massaman Sauce hätte ich gut leben können. So war ich einen kurzen Moment am Abwägen, bis die Wahl schließlich auf der Schweineschnitzel fiel, dass ich mir trotz der Paprikasauce noch mit etwas Mischgemüse ergänzte und schließlich mit einem kleinen Becher Erdbeerpudding komplettierte.

Pork escalope "gypsy style" with croquettes / Schweineschnitzel "Zigeuner Art" mit Kroketten

Das dünne, wie üblich ohne Panada gebratene Schweineschnitzel war schon einmal sehr gut gelungen, denn es war zart und saftig, so wie ich es von so einem Stück Fleisch auch erwarte. Dazu gab es eine Sauce, die man mit Paprikastreifen und Champignons in einer würzigen, leicht scharfen und gleichzeitig rauchigen Barbecue-Sauce angerichtet hatte, was meiner Meinung nach sehr gut in das geschmackliche Gesamtkonzept passte. Auch wenn ich zugegebenermaßen eher Tomatensauce erwartet hatte. Und auch an den außen schön knusprigen und ihnen angenehm weichen Kroketten gab es nichts auszusetzen. Dazu passte auch sehr gut die Gemüsemischung aus gelben und orangen Möhren, Zuckerschoten und Spargel mit ihrer ganz leichten Knoblauchnote. Da es letztlich auch an dem kleinen Becherchen nicht zu süßen Erdbeerpuddings keine Kritikpunkte gab, kann ich ja nur überaus zufrieden mit meiner Wahl sein.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass auch hier dem Schweineschnitzel “Zigeuner Art” eindeutig der Vorzug gegeben worden war, so dass dieses Gericht ohne Zweifel Platz eins auf der heutigen Beliebtheitsskala gebührt. Auf dem zweiten Platz folgten die Tagliatelle und um den dritten Platz lieferten sich die Asia-Gerichte und der Gemüsestrudel ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach vom Gemüsestrudel knapp gewonnen wurde und die Asia-Gerichte somit auf einen guten vierten Platz verwies.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Papriksauce: ++
Kroketten: ++
Gemüsemix: ++
Erdbeerpudding: ++