Griechischer Gemüseeintopf mit Hirtenkäse & Oliven [06.05.2017]

Obwohl heute mal wieder das immer wieder verlockende Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden war, war mir heute nicht so sehr nach einer allzu schweren Mittagsmahlzeit. Somit kam auch der Zwiebelrostbraten von der Rinderhüfte mit Bratensoße und Röstkartoffel bei Globetrotter leider nicht in Frage – obwohl ebenfalls sehr verlockend. Ich hätte vielleicht an der Asia-Thai-Theke zugreifen können, wo Gebratenes Thaigemüse in Austernsauce oder Pia Pad Prik – Gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süß-sauer Sauce auf dem Speisplan stand. Vor allem der Fisch klang wirklich nicht schlecht und dann auch noch süß-sauer. Aber letztlich fiel meine Wahl dann doch auf den Griechischer Gemüseeintopf mit Hirtenkäse und Oliven aus dem Abschnitt Vitaliy, zu dem noch etwas Pitabrot serviert wurde.

Greek vegetable stew with feta & olives / Griechischer Gemüseeintopf mit Hirtenkäse & Oliven

In diesem vegetarische Eintopf schien ein guter Querschnitt durch den Gemüsegarten verarbeitet worden zu sein, denn ich fand Auberginen, Zucchini, Tomaten, Möhren, grüne Bohnen, schwarze Oliven, Zwiebeln, Paprika und sogar ein kleines Stück Spargel – alles in einer kräftigen Brühe mit einem leichten Rosmarin-Aroma. Leider hatte man das Gemüse aber etwas zu lange gekocht, was darin resultierte dass es kaum noch biss besaß und etwas matschig geworden war. Mir ist natürlich klar, dass es in einem Großbetrieb mit hunderten von Gästen, in dem das Essen teilweise länger in Warmhalte-Behältern laget, schwierig ist dass man das Gemüse immer knackig hält, aber dennoch kann ich hier natürlich keine volle Punktzahl geben. Der leckere, leicht salzige Feta rettete das ganze aber glücklicherweise noch etwas – ich liebe nun mal Schafskäse – und das kleine Stück leider nicht mehr ganz frisches, aber aufgetoastetes Pitabrot war schließlich wunderbar dazu geeignet die Flüssigkeit in Eintopf etwas zu binden und die Reste aus dem Teller zu wischen. Keine kulinarische Meisterleistung, aber akzeptabel.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich das Schweineschnitzel mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Ich hatte ja gedacht dass der Zwiebelrostbraten eine ernstzunehmende Konkurrenz darstellen würde, doch er führte zwar das Verfolgerfeld deutlich an und belegte Platz zwei, konnte dem Schnitzel aber nicht gefährlich werden. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und der fleischlose griechische Gemüsetopf landete schließlich nur auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüseeintopf: +
Feta: ++
Pitabrot: +

Griechischer Gemüsetopf [10.11.2011]

Zumindest war ich mir heute sicher nicht bei dem eindeutig zu kalorienreichen Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites aus dem Bereich Globetrotter zuzugreifen – obwohl es visuell durchaus ansprechend aussah. An der Asia-Thai-Theke fand ich das Moo Pad Bai Kraprao – Gebratene Schweinefleischstreifen mit Chili und frischem und frischem Thai Basilikum sehr ansprechend und auch das Asiatische Gemüse herzhaft gebraten in Hoi Sin Sauce sah nicht übel aus, aber irgendwie war mir mehr nach etwas aus der regulären Küche. Hätte man bei dem Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel ein passendes Gemüse beigelegen oder etwas passendes wäre an der Gemüsetheke angeboten worden, hätte ich ich vielleicht für dieses traditionell-regionale Gericht entschieden, aber so wählte ich dann doch den Griechischen Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven aus dem Bereich Vitality, den ich mir noch mit einem Becherchen Englischer Mintcreme von der Dessert-Theke komplettierte.

Griechischer Gemüsetopf / Veg stew greek style

Das vegetarische Gericht bestand aus einer bunten Gemüseauswahl bestehend aus Brokkoli, großen Würfeln von Zucchini und Aubergine, kleineren Möhrenwürfeln sowie einigen Blumenkohlröschen, schwarzen Oliven und Erbsen, alles angemacht in einer mit einigen Stücken von Fruchtfleisch versehenen, fruchtigen Tomatensauce und garniert mit reichlich gewürfelten Schafskäse. Dank einer gut abgestimmten Auswahl an verschiedenen Gewürzen, von denen ich zumindest den frische Thymian anhand einiger verbliebenen Blättchen eindeutig identifizieren konnte, ein geschmacklich sehr gelungenes Mittagsgericht wie ich fand. Und bei 461kcal pro Portion war auch den kleinen Becher mit den luftig-lockeren Mintcreme, welchen man mit einer halben Scheibe After Eight garniert und einigen Schokostreuseln garniert hatte, auch noch leisten.
Bei den anderen Kantinengästen war heute natürlich das Cordon bleu mit Pommes Frites das beliebteste Gericht und landete mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei mit knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten würde ich noch den Spießbraten mit Zwiebelsauce einordnen. Der Griechische Gemüsetopf schließlich folgte auf Platz vier – vegetarische Gerichte haben es nun mal meistens schwer – aber zum Glück gibt es ja noch Leute wie mich, die auch als Nicht-Vegetarier diesen in den meisten Fällen sehr leckeren Speisen doch eine Chance geben. ;-)

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüsetopf: ++
Schafskäse: ++
Mintcreme: ++

Pizza Schinken & Salami [06.10.2011]

Zwar stand heute mit meinem geliebten Pikantem Kichsererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis bei Vitality auf der Speisekarte, ein Gericht dem ich hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier schon den Vorzug gegeben hatte, und auch das Rinderhacksteak “Mexiko” mit Mais, Bohnen und Paprika, dazu Kartoffel-Wedges bei Tradition der Region und die Asia-Thai-Theke hatte mit Gebratenen Curry-Gemüse nach Thai-Art oder Gaeng Dang Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem roten Curry einige verlockend klingende Angebote, doch heute stand in der Sektion Globetrotter ausnahmsweise mal eine Pizza Schinken & Salami auf der Karte, die auch noch frisch im lokalen Ofen für die Gäste gebacken wurde. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen und schlug bei der Pizza zu – die etwas längere Wartezeit wegen des Backens billigend in Kauf nehmend. Dazu kam noch ein Becherchen Caramelmousse von der Nachtischtheke.

Schinken Salami Pizza / Pizza ham salami

Zwar war der Boden und vor allem der Rand für meinen Geschmack etwas dick geraten, aber das war dann auch der einzige Kritikpunkt den ich anbringen kann. Man hatte sich – Massengeschmacks-kompatibel – für einen Belag aus Kochschinken, Salami, milder grüner Peperoni, schwarzen Oliven, Käse und Tomatensauce entschieden, der nicht nur bei mir Zuspruch fand. Dass alles noch angenehm heiß und frisch gebacken war brauche ich dazu wohl nicht noch erwähnen, denn immerhin war die Pizza frisch aus dem Ofen auf meinem Teller gelandet. War sehr zufrieden, sehr lecker für eine Kantinen-Pizza. Und auch an dem luftigen Mousse mit Caramelaroma gab es nichts auszusetzen.
Natürlich erlange die Pizza auch bei auf der allgemeinen Beliebtheitsskala des Kantinenpublikums mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz. Danach würde die Platzierung etwas schwieriger zu erkennen, ich würde das Rinderhacksteak Mexiko aber noch mit knappen Vorsprung auf Platz zwei sehen, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten und dem Kichererbsencurry auf dem vierten Platz. Natürlich wäre für mich das Kichererbsencurry was die Nährwerte angeht eindeutig die klügere Wahl gewesen, aber wenn es schon mal Pizza gibt mache ich da gerne mal eine Ausnahme. ;-)

Mein Abschlußurteil:
Pizza Schinken & Salami: ++
Caramelmousse: ++

Mediterrane Gemüsepfanne auf Weizenrisotto [09.05.2011]

Diese Woche scheint unser Betriebsrestaurant eine Spargelwoche einzulegen, denn bei den traditionell-regionalen Angeboten fand sich heute Deutscher Spargel in Schinken gratiniert mit Sc. Hollandaise und Tomatenkartoffeln. Da ich aber gestern schon selbst mit Spargel gekocht hatte, siehe dazu vorherigen Beitrag, setzte ich mit Spargel heute mal aus. Die Hähnchenkeule mit Paprikasauce und Curryreis bei Globetrotter, die ich von hier schon kenne, war da eine durchaus interessante Alternative. Aber auch die Asia-Theke bot mit Poh Piard Thord – Knusprig gebackene Frühlingsröllchen oder Gaeng Peht Mua – Schweinefleischstreifen gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce einige nicht von der Hand zu weisende Alternativen. Dann entdeckte ich aber noch die Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Kräuterrisotto vom Weichweizen bei Vitality – ein Gericht das ich hier schon einmal probiert und für gut befunden hatte. Also wählte ich dieses vegetarische Gericht und ergänzte es mit einer Schale gezuckerter Erdbeeren von der Nachtisch-Theke. Da ich aktuell nicht Frühstücke war dies eine gute Alternative um zumindest etwas Obst zu bekommen.

Mediterrane Gemüsepfanne auf Weizenrisotto

Und wieder musste ich feststellen dass es auch ohne Fleisch geht. Das Weizenrisotto bestand natürlich aus wohl mit Kräutern gekochten Weichweizen bzw. Zartweizen – hier in Deutschland auch unter dem Begriff des größten Herstellers Elbly bekannt. Garniert war das ganze mit einem würzig-pikantem Gemüsemix aus Paprika, Tomaten, Auberginen, Champignons, schwarzen Oliven und einigem mehr. Sehr lecker und wohl vor allem auch aufgrund des zahlreichen Weichweizens gut und dauerhaft sättigend. Und auch an den angenehm frischen Erdbeeren, die zum Glück nur leicht gezuckert und mit Mandeln garniert waren, gab es keine Kritikpunkte. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
In der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute recht eindeutig das Spargelgericht ganz vorne und belegte vor der Hähnchenkeule den ersten Platz. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und die Gemüsepfanne auf Platz vier. Hatte ja zuerst vermutet dass die Hähnchenkeule den Spargel noch überrundet, aber da hatte ich die Anzahl der Leute die Spargel nicht mögen weiter überschätzt. Mal schauen was es morgen für Spargelangebote gibt – vielleicht lass ich mich dann ja mal hinreißen in dieser Kategorie zuzuschlagen.

Mein Abschlußurteil:
Mediterrane Gemüsepfanne: ++
Weizenrisotto:++

Griechischer Gemüsetopf mit Feta & Oliven [24.03.2011]

Obwohl ich ja gestern bereits Asiatisch gegessen hatte, war ich auch heute wieder kurz davor bei den fernöstlichen Speisen zuzuschlagen, denn das Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln, und Gemüse in Sojasauce sah wirklich lecker aus. Das Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce sah zwar auch ganz lecker aus, aber das Zitronengras ließen hier Bedenken bei mir aufkommen – so ganz komme ich immer noch nicht an dieses asiatische Gewürz ran. Das Rinderlendensteak “Strindberg” mit Senf-Zwiebelkruste, dazu Pommes Frites bei Globetrotter war auf jeden Fall absolut nichts für meinen Geschmack, ich hatte die Zubereitungsform Strindberg ein einziges mal hier noch in der Mensa in Jena probiert und damals festgelegt, dass ich hier nicht mehr zuschlagen werde. Das traditionell-regionale Fleischpflanzerl in Zwiebelrahmsauce an Sahnepüree kam da meinem Geschmack schon etwas näher, hier hatte ich aber kalorientechnische Bedenken. Schließlich fiel meine Wahl aber doch auf den Griechischen Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven der im Bereich Vitality in Kombination mit einem Fladenbrot angeboten wurde. Dieses Gericht wurde zwar schon einige Male angeboten, zugeschlagen hatte ich hier aber noch nie. Und da ich ja immer mal gerne auch was neues probiere, erschien mir die Gelegenheit günstig. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Obstsalat von der Dessert-Theke.

Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse & Oliven / Vegetable stew greek style with feta & olives

Zwar sind Oliven ja auch nicht so mein Ding, aber zum Glück ließen sie sich einfach aussortieren. ;-) Der Gemüsetopf selbst war eine leicht pikante Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten wie Blumenkohl, Auberginen, Erbsen, Brokkoli, Möhrenwürfeln und Kartoffeln in einer fruchtigen Sauce mit Tomaten, die mit mediterranen Kräutern gewürzt erschienen. Zumindest entdeckte ich einige Reste eines Rosmarinzweiges in meiner Portion. Gemeinsam mit den leicht salzigen Fetawürfeln ein wirklich sehr leckeres Mittagsgericht, das auch ohne Fleischeinlage einen angenehm lang anhaltende Sättigung bei mir verursachte. Das Fladenbrot, dass ich zum Tunken und auswischen der Reste verwendete, war von der gleichen Machart wie jenes das ich bereits am Montag verzehrt hatte – also aufgebacken, mit reichlich Sesamkörnern gespickt und bis auf die etwas trocknete Schnittkante absolut in Ordnung. Und mit 461kcal pro Portion lag ich auch was die Nährwerte anging durchaus gut im Rennen. Der Obsalat schließlich aus einer ziemlich bunten Auswahl verschiedener Obstsorten – ich entdeckte Apfel, Ananas, Melone, Erdbeer, grüne Trauben und Stücke von Orangen – ergab schließlich einen mehr als geeigneten Abschluß des heutigen Mittagsmahles.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag meiner Meinung nach das Fleischpflanzerl heute am Höchsten in Gunst und belegte somit Platz eins auf der Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten dann die Asia-Gerichte, aber knapp gefolgt von dem Rinderlendensteak Strindberg auf dem dritten Platz und schließlich dem Griechischen Gemüsetopf auf Platz vier. Aus meiner Perspektive hätte der Gemüsetopf natürlich eine bessere Platzierung verdient, aber wie so häufig hatte das vegetarische Gericht auch heute einen schweren Stand beim Gros des Kantinenpublikums – das bin ich ja gewöhnt.

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüsetopf: ++
Fladenbrot: + (weil aufgebacken)
Obstsalat: ++