Posts Tagged ‘schwarzwurzeln’

Lachs mit Blattspinat im Blätterteig [25.07.2014]

Friday, July 25th, 2014

Als ich das heutige Angebot unseres Betriebsrestaurants prüfte, fiel mir sofort der Gebackene Seelachs mit Blattspinat im Blätterteig, dazu Hummersauce und Salzkartoffeln ins Auge, der im Bereich Globetrotter angeboten wurde. Da ich Blätterteig sehr gerne mag und auch ein großer Freund von Fischgerichten aller Art bin, brauchte ich da nicht lange zu überlegen was ich heute wählen würde. Da konnten mit weder die Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce noch der Apfelstrudel mit Vanillesauce im Abschnitt “Tradition der Region” oder die Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika, dazu Kräutersauce und Reis aus der Sektion “Vitality”. Trotz des bereits vorhandenen Blattspinats kombinierte ich das Gericht schließlich noch mit etwas zusätzlichem Gemüse in Form von Möhren und Schwarzwurzeln sowie einem kleinen Becher Straciatelle-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Lachs mit Blattspinat im Blätterteigmantel / Salmon with leaf spinach in puff pastry

Ich hatte wohl Glück gehabt, denn die Blätterteigrolle mit Lachs und Blattspinat von der ich mein Stück bekam war gerade frisch angeliefert worden und noch angenehm heiß sowie der umgebend Blätterteig schön frisch und knusprig. Das zarte Lachsfilet aus dem Inneren war zwar beim zerschneiden etwas zerfasert, aber das änderte glücklicherweise nichts am wirklich sehr leckeren Geschmack. Dazu passte wunderbar die würzige, leicht dickflüssige Hummersauce. Einzig bei den Kartoffeln muss ich heute einen kleinen Punkt abziehen, denn einige von ihnen waren noch nicht ganz durch gewesen. Nicht so schlimm dass man sie nicht essen konnte, ber eindeutig noch zu hart im Inneren. Das zusätzliche Gemüse aus runden Pariser Möhren und einigen Schwarzwurzeln war erwies sich zwar als nicht mehr ganz heiß, aber das war nicht so schlimm dass ich hier ebenfalls etwas abziehen musste. Das cremige, lockere, mit kleinen Schokosplittern durchsetzte Vanille-Mousse mit seiner Garnitur aus Schokostreuseln, Cocktailkirsche und etwas Karamelsauce schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr schmackhaft ab.
Und auch bei den anderen Essern lag heute der Lachs im Blätterteig deutlich am höchsten in der Gunst und konnte so den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern. Den zweiten Platz belegten die Asia-Gerichte, die sich heute einer etwas größeren Beliebtheit zu erfreuen schienen als die somit drittplatzierte Hähnchenbrust mit Mangold und Paprika. Auf dem vierten Platz folgte schließlich der Apfelstrudel.

Mein Abschlußurteil:
Lachs mit Blattspinat im Blätterteig: ++
Hummersauce: ++
Salzkartoffeln: +
Gemüse: ++
Straciatella-Mousse: ++

Hirschgulasch mit Maronen, Waldpilzen & Herzoginkartoffeln [19.12.2013]

Thursday, December 19th, 2013

Als ich heute unser Betriebsrestaurant betrat, gal mein erster Gedanke den Spaghetti mit Balsamicolinsen im Bereich Vitality, die ich schon häufiger mit großem Genuss verzehrt hatte – auch wenn heute die sonst übliche Garnitur mit Ruccola fehlte. Die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Globetrotter klangen zwar ebenfalls ganz gut, aber so recht konnte ich mich nicht dafür begeistern. Und auch das Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce oder das Ko La Kai – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süss-saurer Sauce klangen zwar nicht übel, waren aber auf der anderen Seite nicht gerade dazu angetan, Begeisterungsstürme bei mir auszulösen. Etwas anders lag es aber mit dem heutigen Gericht, das bei Tradition der Region auf dem Speiseplan stand, einem Hirschgulasch mit Maronen, Waldpilzen und Herzoginkartoffeln. Kein leichter Genuss, aber ich liebe nun einmal Wild in jeglicher Form und da so etwas nur sehr selten bei uns angeboten wird, konnte ich nicht anders als bei diesem Gericht zuzuschlagen. Leider war, wie üblich, kein Gemüse dabei, weswegen ich mir noch ein Schüsselchen Erbsen, Möhren und Schwarzwurzeln von der Gemüsetheke dazu nahm und das Ganze schließlich durch einen kleinen Becher Grießbrei mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot abrundete.

Hirschgulasch mit Maronen, Waldpilzen und Herzoginkartoffeln

Das Hirschfleisch war zwar recht grob geschnitten, aber da ich natürlich ein Messer mitgenommen hatte, war dem schnell Abhilfe zu schaffen. 😉 Gemeinsam mit in Scheiben geschnittenen Champignons und einigen ganzen Maronen (Esskastanien) ergab sich in einer dunklen, würzigen, leicht herben und angenehm dickflüssigen Sauce ein für Betriebsrestaurant-Verhältnisse meiner Meinung nach überaus gelungener Hirschgulasch. Und auch die außen knusprigen und innen weichen Herzogin-Kartoffeln erwiesen sich als sehr schmackhafte Sättigungsbeilage. Das einzige, was ich vermisste und was meiner Meinung nach zu fast jedem Wildgericht dazu gehört, war etwas Preiselbeergelee – aber notfalls geht es natürlich auch ohne. Und auch das Gemüse aus Erbsen, runden Pariser Möhren und einigen Schwarzwurzeln ließ heute nichts zu wünschen übrig. Nachdem sich schließlich auch der Grießbrei mit seiner Garnitur aus roter Grütze mir Kirschen keinerlei Grund zur Kritik aufkommen ließ, bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als das heutige Mittagsmahl als durchgehend gelungen zu bezeichnen.
Und auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch die Beobachtung der anderen Gäste aufstellte, lag der Hirschgulasch heute auf dem ersten Platz. Allerdings waren ihm die Allgäuer Käsespätzle, die Platz zwei für sich ergattern konnten, deutlich enger auf den Fersen, als ich initial vermutet hatte. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte, wie gewohnt, das vegetarische Gericht in Form der Spaghetti mit Balsamicolinsen.

Mein Abschlußurteil:
Hirschgulasch: ++
Herzoginkartoffeln: ++
Gemüse-Mix: ++
Grießbrei mit roter Grütze: ++

Rinderbraten in Rotweinsauce [24.10.2013]

Thursday, October 24th, 2013

Kurz überlegte ich heute noch einmal an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo neben dem vegetarischen Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse mit gelben Thai Curry in Kokosmilchsauce vor allem das das Gaen Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce sehr ansprechend aussah. Denn obwohl die Farmerkatzoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse bei Vitality heute ebenfalls sehr verlockend aussah, war mir doch nach Fleisch und das Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites erschien mir etwas zu gewöhnlich. Aber zum Glück gab es ja noch den Rinderbraten mit Rotweinsauce und Butternudeln im Bereich Tradition der Region. Dieser wurde zwar ohne Gemüse serviert, aber dem ließ sich glücklicherweise durch eine Kombination aus Erbsen, Möhren und Schwarzwurzeln aus dem heutigen Angebot an der Gemüsetheke behoben werden. Und wenn ich schon so umfangreich speisen sollte, durfte natürlich auch ein kleines Dessert nicht fehlen. Hier entschied ich mich nach kurzem Abwägen für einen Apfelquark.

Rinderbraten in Rotweinsauce mit Butternudeln / Beef roast with red wine sauce and butter noodles

Das Highlight des Gerichtes waren ohne Frage die beiden etwas fingerdicken Scheiben zarten und angenehm fettarmen Rinderbratens in ihrer dunklen, leicht dickflüssigen und herb-würzigen Rotweinsauce. Für ein Betriebsrestaurant wie dieses ein wirklich sehr hochwertiges Stück Fleisch. Dazu passten die Butternudeln aus angenehm al dente gekochten Penne unerwartet gut, auch wenn ich persönlich Knödel bevorzugt hätte. Und obwohl man ihm anmerkte, dass es einige Zeit warm gehalten worden war, gab es auch an der Gemüsemischung aus Erbsen, Möhrenwürfeln und Schwarzwurzel-Streifen nichts nennenswertes auszusetzen. Insgesamt eine wirklich sehr leckere Zusammenstellung. Der mit gewürfelten Apfelstückchen garnierte Quark, der auch über ein eigenes Apfelaroma verfügte, schloss das Mittagsmahl schließlich erfolgreich ab.
Dennoch lag das Cordon bleu mit Pommes Frites heute mit uneinholbar großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgte zwar der Rinderbraten, dieser konnte sich aber nur knapp gegen die Asia-Gerichte auf Platz drei durchsetzen. Platz vier belegte schließlich die vegetarische Farmerkartoffel mit Blattspinat. Wirklich schade, dass die anderen Gäste ein schnödes Cordon bleu einem so leckeren, zarten Rinderbraten vorgezogen hatten – aber wenn irgendwo Pommes als Sättigungsbeilage beigelegt sind, ist in den meisten Fällen eigentlich klar, dass dieses Gericht auf Platz eins landet. 😉

Mein Abschlußurteil:
Rinderbraten: ++
Rotweinsauce: ++
Butternudeln: ++
Gemüse-Mix: ++
Apfelquark: ++

Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Kartoffel-Zwiebelpüree [19.09.2013]

Thursday, September 19th, 2013

Zwar stand mit der klassischen Kombination aus Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und feinem Walnussöl bei Vitality heute mal wieder ein Klassiker der vegetarischen Küche unseres Betriebsrestaurants auf dem Speiseplan, aber es war wieder einmal einer jener Tage, an dem mir einfach nach Fleisch war. Da ich heute auch keine Lust auf asiatische Speisen wie das Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking Art oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce verspürte, blieben also noch das Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Kartoffel-Zwiebelpüree und der Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln bei Globetrotter. Nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf das Fleischpflanzerl, das ich mir noch mit einem Schälchen Gemüse und einem Becher nicht näher benannten Nachtisch aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

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Den Zwiebel-Teil im Kartoffel-Zwiebelpüree hatte ich dabei wohl überlesen gehabt, denn ich war beim ersten Bissen von der Sättigungsbeilage etwas verwirrt über die darin befindlichen Zwiebelwürfelchen. Im Grunde genommen keine schlechte Idee, das Kartoffelpüree etwas aufzuwerten, allerdings schienen mir die Zwiebelstücke fast roh, was den Genuss etwas minderte. Ich mag rohe auf Zwiebeln auf Gehacktesbrötchen oder zu Gyros mit Tzatziki zwar sehr gerne, aber in gekochtem Kartoffelpüree sollte man sie doch vorher etwas andünsten – so zumindest meine Meinung. Hier muss ich daher leider einen kleinen Abzug in der Wertung geben. Am angenehm groß geratenen, saftigen Fleischpflanzel (in anderen Teilen Deutschlands auch Frikadelle oder Bulette genannt) und der Bratensauce gab es aber nichts auszusetzen. Das Gemüse, das ich mir aus Schwarzwurzeln, Möhren und angebratenen sowie gewürzten Zucchinischeiben zusammengestellt hatte, muss ich die aufgewärmt wirkenden Zucchinischeiben leider etwas kritisieren – sie wirkten durch das längere Aufwärmen unter der Heizlampe etwas zu labbrig. Aber das kleine Dessert, das sich als Milchreis mit einer dicken Schicht aus Kirschen, Johannis- und Brombeeren erwies, gab es wieder nichts zu meckern. Insgesamt also teilweise Verbesserungswürdig, aber durchaus in Ordnung.
Das Fleischpflanzerl schaffte es heute dennoch, auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala den ersten Platz für sich zu gewinnen und den ebenfalls sehr beliebten Szegediner Gulasch auf Platz zwei verdrängen. Platz drei belegten schließlich die Asia-Gericht und den vierten Platz, wie meist üblich, das vegetarische Angebot in Form der Gnocchi. Hatte ich bei einer solchen Angebotskonfiguration aber auch nicht anders erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Fleischpflanzerl: ++
Bratensauce: ++
Kartoffel-Zwiebelpüree: +
Mischgemüse: +
Milchreis mit Beerenmix: ++

Hähnchenkeule mit BBQ-Sauce & Gemüsereis [10.09.2013]

Tuesday, September 10th, 2013

Nachdem ich die Asia-Gerichte wie Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse mit gelben Thai-Curry und das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse (nicht schon wieder!) ausgeschlossen hatte, war ich mir eigentlich fast schon sicher, dass meine Wahl heute auf Gnocchi mit Austernpilzen, Ergerlingen, Spinat und feinem Walnussöl aus dem Bereich Vitality fallen würde – einem Gericht das mit 539kcal einigermaßen leicht erschien und das ich zum Beispiel hier, hier oder hier schon mit Genuss probiert hatte. Zumal der Hackbraten mit Rahmsauce und Kartoffelpüree bei Traditon der Region zwar verlockend, aber etwas zu massiv erschien. Dann aber änderte ich meine Entscheidung doch noch kurzfristig meine Entscheidung und griff zur Geschmorten Hähnchenkeule mit BBQ-Sauce und Gemüsereis, die heute bei Globetrotter auf dem Speiseplan zu finden war. Denn ich meinte dieses Gericht zuvor noch nie versucht hatte. Dazu gesellten sich noch ein Schälchen gemischtes Gemüse und ein Becherchen Englische Mintcreme aus dem Dessert-Angebot.

Hähnchenkeule mit BBQ-Sauce & Gemüsereis / Chicken leg with BBQ sauce & vegetable rice

Zwar gab es am mit ein paar Karottenstückchen versehenen Reis nichts auszusetzen und auch die Hähnchenkeule, wenn auch etwas klein geraten, erfüllte mit dem einfach zu lösenden Fleisch und der leicht knusprigen Haut geschmacklich alle Anforderungen, die man an so etwas stellen kann. Nur die Sauce… Ich kann nicht sagen was ich mir genau unter BBQ-Sauce vorgestellt hatte, aber es war auf jeden Fall etwas anderes als warmer BBQ-Ketchup, auch wenn er angenehm würzig und leicht rauchig war. Mit Pommes Frites wäre es ja noch ok gewesen, aber zu Reis passte es meiner Meinung nach nur Bedingt. Das Gemüse, das ich mir aus Broccoli, Möhren und Schwarzwurzeln zusammengestellt hatte, war erwies sich als leicht abgestanden, aber genießbar. An der extrem weichen und luftig-zarten Mintcreme mit ihren Splittern dunkler Herrenschokolade gab es aber wieder absolut nichts zu meckern. Insgesamt nicht schlecht, aber leider nicht nicht ganz meiner Erwartungshaltung entsprechend. Letztlich wäre ich mit den Gnocchi vielleicht doch besser bedient gewesen.
Als ich heute meine Blicke über die Tabletts der anderen Gäste schweifen ließ, erschien es einen Moment fast so, als würden vegetarischen Gnocchi den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala erlangen. Aber dieser Effekt schien sich nur auf eine Ecke des Gastraums zu beschränken, denn bei erneuten Hinsehen schob sich doch der Hackbraten etwas deutlicher nach vorne und überholte sie noch, um den letztlich Platz eins zu belegen. Aber auch ein vegetarisches Gericht auf Platz zwei ist schon ein ungewöhnliches Ereignis. Den dritten Platz teilten sich schließlich die Asia-Gerichte und die Hähnchenkeule.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenkeule: ++
BBQ-Sauce: +
Gemüsereis: ++
Gemüse-Mischung: ++
Englische Mintcreme: ++