Posts Tagged ‘schweinefleisch’

Moo Pad Sam Rod [06.05.2010]

Thursday, May 6th, 2010

Heute war mal wieder ein Asiatisch-Tag angesagt. Nicht dass die reguläre Küche nicht interessante Angebote gehabt hätte – das “Piccata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce” aus dem Bereich Globetrotter hätte mir mit Sicherheit geschmeckt, beim traditionell-regionalen “Biergulasch vom Rind mit Semmelknödel” fehlte auch nur etwas Gemüse und für den Kalorienbewußten wären die “Zucchinipuffer mit Brokkoli und Tomate” genau das richtige gewesen. In der Asia-Theke lockten aber zum einen “Pad Pak Raum Medmamaung – Gebratenes Gemüse mit Cashewnüssen und Knoblauch in Sojasauce“, außerdem gab es noch “Verschiedene Fleischsorten mit gebratenem Gemüse” und schließlich “Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süßer Chilisauce“. Ich wählte die Schweinefleischstreifen und garnierte mir dieses Mal den Reis auch wieder mit Sambal Olek. Außerdem durfte natürlich der Glückskeks nicht fehlen.

Moo Pad Sam Rod - pork in sweet chili sauce

Wie eigentlich fast immer erwies sich das Asia-Gericht auch heute als gute Wahl. Neben den Schweinefleischstreifen fanden sich natürlich wieder reichlich verschiedene Gemüsesorten, darunter Karotten, Zucchini, Kohl und natürlich Sojasprossen. Die süße Chilisauce schließlich gab dem ganzen eine wirklich nur süßliche, nicht aber wirklich scharfe Note. Dabei sei anzumerken, dass eine leichte Schärfe natürlich auch vom Sambal Olek überdeckt wurde. Wie immer gab ich Fleisch und Gemüse zum Verzehr auf den Klebereis und verzehrte alles vermischt. Ob es sich bei dem Reis um geschälten oder eine andere Reissorte handelt – ungeschälter bzw. Vollkornreis wäre natürlich Ernährungstechnisch besser, aber auf die verwendete Reisart habe ich natürlich keinerlei Einfluß und eine Auswahl besteht nicht, da nur diese eine Sorte angeboten wird.
Während die Asia-Gerichte heute mal wieder auf einem soliden zweiten Platz in der Rangliste der allgemeinen Beliebtheit zu rangierten schienen, wurde der erste heute eindeutig vom Piccata Milanese belegt. Aber der Biergulasch lag meiner Ansicht nach dicht hinter den Asia-Gerichten und selbst die Zucchinipuffer erfreuten sich entgegen meiner Annahme einer ziemlich großen Beliebtheit. Ich weiß gar nicht ob ich mit dem Piccata kalorientechnisch so erheblich viel schlechter gefahren wäre – aber letztlich bin ich auch mit dem Moo Pad Sam Rod auf sehr schmackhafte Art satt geworden.

Mein Abschlußurteil:
Moo Pad Sam Rod: ++
Reis: ++
Sambal Olek: ++

Moo Pad Praw Wan [01.04.2010]

Thursday, April 1st, 2010

Abgesehen vom “Zanderfilet in Mandelbutter mit Petersilienkartoffeln“, den ich schon mal hier probiert hatte, gab es heute im regulären Menubereich nichts, was mich besonders reizte. Weder die “Eier in Senfsauce” noch die “Zucchini mit Hackfleisch gefüllt, dazu Gemüsereis” sahen besonders verlockend aus. Also wandte ich mich mal wieder dem Asia-Bereich zu und fand dort neben “Gebackene Ananas und Banane” und “Gebratene verschiedene Fleischsorten mit Asia-Gemüse in Erdnuss-Sauce” auch “Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce“, was mir letztlich am verlockensten erschien. Dazu gab es wie immer eine Schale Reis, welche ich mir noch mit zusätzlich etwas Sambal Olek würzte sowie einen kostenlosen Glückskeks.

Moo Pad Praw Wan

Versehen mit reichlich Gemüse, darunter Karotten, Kohl, Paprika und Zucchini fanden sich in der angenehm süß-sauren Sauce reichlich Stücke von gebackenen, wohl mit einem dünnen Teigmantel versehene Stücke von Schweinefleisch, die allerdings für den Verzehr meiner Meinung nach doch etwas sehr groß geraten waren. Zum Glück hatte ich mir vorsorglich ein Messer mitgenommen und konnte sie noch etwas zerteilen, bevor ich sie aß. Mit dem Reis zusammen erwies sich die Portion wirklich als sehr gewaltig – bei einem Preis von gerade mal etwas mehr als drei Euronen. Ich musste gegen Ende tatsächlich etwas kämpfen, aber schaffte dann doch alles.
Als klarer Favorit unter den Kantinengästen zeichnete sich meiner Beobachtung nach heute wohl der Zander ab, dicht gefolgt von den Asia-Gerichten und schließlich der gefüllten Zucchini und den Senfeiern. Die Zucchini wäre ja notfalls für mich auch noch gegangen, aber Senfeier ist etwas, mit dem man mich jagen könnte. In der Kantine hatte es heute eine nicht zu übersehende Fraktion gegeben, denen dieses Gericht offensichtlich geschmeckt hat. Aber Geschmäcker sind halt verschieden… 😉

Mein Abschlußurteil:
Moo Pad Praw Wan: ++
Reis: ++

Pfeffersteak vom Schweinenacken [11.11.2009]

Wednesday, November 11th, 2009

Zum heutigen Mittwoch fanden sich neben “Mie Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit verschiedenem Gemüse nach Hong Kong Art” und “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit Gemüse in Kokosmilchsauce” bei den Wok-Gerichten im Bereich Vitality “Shrimps Currynudeln mit Gemüse und gebratem Scampi“, bei den traditionellen Gerichten “Pfeffersteak vom Schweinenacken mit Kartoffelecken und Gemüse” und in der internationalen Ecke “Lasagne al forno“. Klang eigentlich alles gut und ich hätte aufgrund der Shrimps wohl am ehesten die Currynudeln gewählt, aber visuell gab das Gericht dann doch nicht her was es versprach – vor allem weil die Nudeln jenen Tagiatelle vom gestrigen Coq au Vin entsprachen – und die Lasagne erschien, obwohl sie eindeutig der Renner des Tages war, auch nicht so verlockend. Daher wählte ich das Pfeffersteak, das ich mit einem kleinen Naturjoghurt mit roter Grütze komplettierte.

Pfeffersteak vom Schweinenacken

Der Schweinenacken ist ja, wie wir alle wissen, die vordere Verlängerung des Kotlettstrangs beim Schwein bis zur vierten oder fünften Rippe und ist mit 10-15% stark mit Fett durchwachsen, aber gerade deswegen auch sehr saftig und aromatisch. Dies traf auch hier zu – wobei sich das Fett glücklicherweise bei meinem Stück in Grenzen hielt. Mit der Sauce, die mit einigen ganzen Pfefferkörnern gespickt war, mundete es wirklich vorzüglich. Auch bei den Kartoffelspalten bzw. Ecken kann ich kaum Kritik anbringen, sie waren noch angenehm heiß, außen knusprig und innen schön weich. Nur das Gemüse aus Karotten, Erbsen, BohnenBlumenkohl und Schwarzwurzel war bereits etwas abgekühlt und daher nicht mehr ganz so ein Genuß. Aber in der Summe ein durchaus als gut zu bewertendes Mittagsgericht. Der kleine Joghurt, in dessen Grütze sich neben Erdbeeren auch Heidelbeeren zu tummeln schienen, war zwar keine notwendige, aber dennoch eine leckere Ergänzung.

Mein Abschlußurteil:
Pfeffernackensteak: ++
Kartoffelecken: ++
Gemüse: +
Naturjoghurt mit roter Grütze: ++

Gebratenes Schweinefleisch [02.11.2009]

Monday, November 2nd, 2009

Heute war die Auswahl wieder reichlich und interessant. Im Bereich der Vitality-Mahlzeiten bot man “Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen” an, bei der tradtionellen Gerichten gab es “Linseneintopf mit Würstel” und im Globetrotter-Bereich stand “Fleischpflanzerl in Rahmsauce an Sahnepüree” auf der Karte. Bei den Asia-Wok-Gerichten schließlich fanden sich “Poh Piard Thord – Asiatische knusprige Teigtaschen“, “Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce” und “Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse und süß-saurer Sesam-Sauce“. Für letzteres Gericht entschied ich mich, obwohl ich auch kurz mit dem Linseneintopf und dem Fleischpflanzerl geliebäugelt hatte. Aber letztlich siegte dann doch die Lust auf etwas Asiatisches und das Schweinefleisch gewann vor den Hähnchenstreifen in Kokosnuss-Sauce.

Gebratenes Schweinefleisch

War wirklich mal wieder sehr gelungen muss ich sagen – vor allem das Schweinefleisch war entgegen meiner Erwartungshaltung doch sehr zart gebraten und zerging regelrecht auf der Zunge. Das Gemüse, unter anderem Weißkraut, Sojasprossen, Zuckerschoten, Paprikastreifen, Zwiebeln und Karottenscheibchen war ebenfalls sehr gut, allerdings mit der Einschränkung dass einige der Karottenscheiben noch etwas zu hart für meinen Geschmack waren. Die beigefügte süß-saure Sauce in der kleine Sesamkörner zu finden waren, rundete das ganze geschmacklich schließlich gut ab. Mir hats geschmeckt und aufgrund des reichlichen Reis, den ich mir noch mit etwas Sambal Olek geschärft hatte, bin ich auch – trotz des eher kleinen Frühstücks, gut satt geworden.

Mein Abschlußurteil:
Gebratenes Schweinefleisch: ++
Reis: ++

Zwiebelfleisch und Serviettenknödel [25.10.2009]

Sunday, October 25th, 2009

Heute gabs mal Zwiebelfleisch und Serviettenknödel bei mir.

Zwiebelfleisch & Serviettenknödel

Das Zwiebelfleisch, Scheinerollbraten mit einer Füllung aus Gehacktes, Zwiebeln und Speck, war bereits gestern vorbereitet worden und heute nur noch in der Mikrowelle aufgewärmt bevor die frisch in Salzwasser gekochten Serviettenknödel, die in einer wurstähnlichen Form fertig zu kaufen sind, dazu kamen. Die zwieblige Sauce gab dem Fleisch dabei noch etwas mehr Feuchtigkeit. Schmeckte ganz gut soweit, auch wenn es am Schweinefleisch selbst leider einige fettige Stellen gab. Aber das lässt sich wohl nur schwerlich verhindern. Das einzige was ich noch vermisste waren ein wenig Gemüse. Satt geworden bin ich aber alle mal.

Mein Abschlußurteil:
Zwiebelfleisch: ++
Serviettenknödel: ++

Grillteller mit Pommes [25.09.2008]

Thursday, September 25th, 2008

Und ein weiteres Mal besuchten wir die Maarweg-Kantine – heute mit einem Angebot einer Auswahl aus vegetarischer Bolognese, überbackenen Italia-Steak, Putengulasch und schließlich einem “Grillteller mit dreierlei Art Fleisch, hausgemachtem Tzatziki und Pommes – dazu klarer Krautsalat”. Auch wenn letzteres mit 5,90 €uronen das teuerste Gericht auf der Karte war, erschien es mit heute das reizvollste. Über Kalorien möchte ich hier lieber nicht reden.

Ich erkundigte mich bei der Thekenkraft die mich bediente, um welche Arten Fleisch es sich handelte. Freundlich erteilte sie mit Auskunft und verkündete daß es sich um Schweinefleisch, Putenfleisch und Rindfleisch (in Form von Bifteki-Rollen – auf dem Foto unter dem Tzatziki verborgen) handelte.
Was die Wärme des Fleisches angeht wurde ich heute leider bitter enttäuscht. Alle drei Komponenten waren kaum noch als Lauwarm zu bezeichnen – und das obwohl wir gerade einmal um kurz nach halb eins dort eingetroffen waren. Das Fleisch war zwar prinzipiell in Ordnung und auch ziemlich reichlich vorhanden, aber eben leider fast kalt. Lichtblicke waren da das wirklich gelungene Tzatziki und die wie gestern knusprig frittierten Pommes. Und auch der Krautsalat war wirklich sehr lecker und gut geraten. Ich weiß nicht wie die Thekenkräfte reagieren werden, aber wenn ich das nächste Mal so kaltes Fleisch serviert bekomme, lasse ich es zurück gehen.
Am Rande bemerkt: Mein Kollege der das selbe Gericht geordert hatte, verabschiedete sich heute früher mit leichten Magenproblemen – mir aber geht es weiterhin gut – ob es nun mit diesem Gericht zu tun hat lässt sich also nicht genau bestimmen.

Mein Abschlußurteil:
Fleisch (alle drei Sorten): +/–
Tzatziki: +
Pommes Frites: +
Krautsalat: ++

Schweinebraten mit Karottenrahmgemüse [15.08.2008]

Friday, August 15th, 2008

Heute setzten wir unsere Nicht-Standardmittagslocation Reihe fort und statteten dem Maarhof, einem Restaurant an der Ecke Maarweg / Widdersdorfer Straße einen Besuch ab. Das Restaurantinnere erwies sich als rustikal und sehr geräumig – die Einrichtung als zwar bereits etwas älteren Datums, jedoch sehr gepflegt. Ein typisch gutdeutsches Restaurant – das trifft es wohl am besten.

Das dortige Angebot umfasst eine täglich wechselnde Mittagskarte von fünf bis sechs Gerichten aus gutbürgerlich-deutscher Küche – und am Dienstag findet offensichtlich ein Schnitzeltag statt. Heute umfasste die Karte neben knusprigen Speckpuffern für 6,90, Rotbarschfilet, Cordon-Bleu und Schnitzel Florentiner Art auch einen Schweinebraten mit Karottenrahmgemüse und Petersilienkartoffeln. Da meine erste Wahl, die Speckpuffer, leider bereits aus waren, entschied ich mich schließlich für den Schweinebraten. Dieser war mit 8,20 €uronen zwar recht teuer, aber hin und wieder kann man auch mal einen solchen Preis für ein Mittagessen ausgeben.

Ich muß sagen daß ich wirklich rundum zufrieden mit diesem Gericht war, denn das Fleisch war extrem zart und von wirklich vorzüglicher Qualität und Zubereitung und das Karotten-Rahmgemüse erwies sich als eine exzellente Beilage aus in Würfel geschnittenen und weich gekochten Karotten in Rahmsauce. Über Kartoffeln als typische Sättigungsbeilage lässt sich im allgemeinen natürlich wenig sagen, aber auch wenig kritisieren. Ich war auch hier sehr zufrieden. Der Preis lässt sich aufgrund der hohen Qualität der servierten Speisen auf durchaus rechtfertigen, auch wenn dadurch ein häufigerer Besuch eher unwahrscheinlich wird. Aber ich denke so ein Mal in der Woche ließe sich so etwas durchaus einrichten – denn das was ich dort verzehren konnte war wirklich mal ein Genuß.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Karotten-Rahm-Gemüse: ++
Kartoffeln: +