Pulled Pork im Fladenbrot mit Coleslaw & Steakhouse Pommes [09.07.2015]

Heute brauchte ich nicht lange zu überlegen, zu welchem der Angebote ich greifen sollte, denn mit Pulled Pork im Fladenbrot mit Coleslaw-Salatund Steak House Pommes stand im Bereich Globetrotter ein Gericht auf dem Speiseplan, das es meinen Aufzeichnungen nach so noch nicht in unserem Betriebsrestaurant gegeben hatte und das ich daher natürlich unbedingt probieren musste. Pulled Pork ist Schweineschulter oder Nacken, der (normalerweise) mit Öl und Gewürzen eingerieben, mindestens 24 Stunden mariniert und anschließend über 10 bis 15 Stunden langsam im Dampf eines BBQ-Grills (Smokers) langsam bei 100 bis 130 Grad gegart, wobei man es zusätzlich noch mit Würzsauce einreibt. Zum Schluss wird es mit BBQ-Sauce eingerieben und mit zwei Gabeln auseinander gezogen, sozusagen zerzupft (engl. “to pull” – daher der Name). Ich bezweifle zwar, dass man diesen Aufwand auch hier betrieben hatte, aber es sah auch so einfach zu verlockend aus. Dagegen kamen weder die Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten bei Vitality noch die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Tradition der Region oder die Asia-Gerichte wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce auch nur annährend an. Dazu nahm ich mir noch etwas Ketchup für die Pommes Frites und ein Becherchen Aprikosencreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pulled pork in pita with cole slaw & steak house fries / Pulled pork im Fladenbrot mit Cole Slaw & Steakhouse Pommes

Das Fladenbrot war zwar eindeutig aufgebacken und nicht frisch, aber dafür noch warm und knusprig. Die untere Hälfte war mit etwas Cocktailsauce bestrichen und ein wenig Salat belegt, was aber bei der angenehm großen Menge des Pulled Pork geschmacklich kaum eine Bedeutung hatte. Das Fleisch selber war wunderbar zart und hatte auch den leicht rauchigen Geschmack den man erwartet, hätte aber gerne noch etwas würziger sein können. Hier hätte es nicht geschadet, wenn man noch etwas BBQ-Sauce mit ins Brötchen gemacht hätte oder die für die Gäste bereit gestellt hätte, damit sie dies selber tun. Denn gemeinsam mit dem aufgetoasteten Fladenbrot war es dann doch ein klein wenig trocken. Gut, ich hätte vielleicht Ersatzweise noch etwas Ketchup ins Fladenbrot machen können, aber daran hatte ich leider zu spät gedacht – letztlich ging es aber natürlich auch so. Die Steakhouse Pommes schließlich waren zwar nicht mehr hundertprozentig heiß, aber ansonsten gab es daran nichts auszusetzen. Leider war der Coleslaw für einen Krautsalat zwar etwas zu Möhrenlastig geraten, ergänzte das Gericht aber dennoch überaus schmackhaft. Insgesamt nicht perfekt, aber für ein Betriebsrestaurants dennoch eine sehr leckere Zusammenstellung. Daher kann ich hier wohl bedenkenlos volle Punktzahl geben. Der nicht zu süße, fruchtige und schön schaumige Becher Aprikosencreme schloss die Mahlzeit heute schließlich sehr gelungen ab.
Und auch die anderen Gäste hatten heute bevorzugt beim Pulled Pork zugeschlagen und diesem Angebot mit einem uneinholbare großen Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala beschert. Nach einer großen Lücke folgten dann die Asia-Gerichte auf Platz zwei, knapp gefolgt von den Schinkennudeln auf dem dritten Platz und die Gnocchi schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Pulled Pork: ++
Fladenbrot: ++
Cole Slaw: ++
Steakhouse Pommes: ++
Aprikosencreme: ++

Schaschlik-Pfanne in Paprika-Tomatensauce – das Rezept

Heute wollte ich mich mal an einem Klassiker der osteuropäischen Küche versuchen: dem Schaschlik. Die Kombinationsmöglichkeiten sind hier ja unendlich groß und ich entschied mich dazu, Rind- und Schweinefleisch mit Paprika und Zwiebeln zu kombinieren. Das ganze wurde in einer Paprika-Tomatensauce zubereitet und schließlich mit frisch gebackenen Ofen-Kroketten serviert. Ein zugegebenermaßen einfaches, aber überaus leckeres Rezept, das ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz in der gewohnten Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

350g gewürfeltes Rind- und Schweinefleisch
01 - Zutat Rinder- &  Schweinefleisch

2 Paprika (gelb & rot)
02 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

3 Zwiebeln (zusammen ca. 350g)
03 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

500g passierte Tomaten
05 - Zutat passierte Tomaten / Ingredient tomatoes

2 Esslöffel Weinbrand
06 - Zutat Weinbrand / Ingredient brandy

250ml Gemüsebrühe
07 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable broth

1 Teelöffel Salz
08 - Zutat Salz / Ingredient salt

1 Teelöffel Paprika rosenscharf
09 - Zutat Paprika / Ingredient paprika

1 Esslöffel Tomatenmark
10 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1 Esslöffel Olivenöl
13 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

10-12 Kroketten
11 - Zutat Kroketten / Ingredient croquettes

sowie je eine Prise Zucker und Curry

Beginnen wir nun also mit der Zubereitung und waschen die beiden Paprika,
12 - Paprika waschen / Wash bell pepper

entkernen sie
13 - Paprika entkernen / Decore bell pepper

und zerteilen sie erst einmal grob.
14 - Paprika grob zerteilen / Hackle bell pepper

Außerdem schälen wir die Zwiebeln und vierteln bzw. achteln sie – abhängig von ihrer Größe.
15 - Zwiebel vierteln / Quarter onions

Dann stecken wir abwechselnd ein Stück Fleisch, ein Stück Paprika, ein Stück Zwiebel und wieder ein Stück Fleisch auf einen Holzspieß, wobei wir am besten abwechselnd Rinder- und Schweinefleisch verwenden. Der Spieß sollte dabei jeweils mit einem Fleischstück beginnen und enden.
16 - Fleisch, Paprika & Zwiebeln auf Spieße stecken / Combine meat, bell pepper & onion

Sind alle Spieße bestückt, schneiden wir den restlichen Paprika in kleine Stücke,
17 - Rest Paprika zerkleinern / Mince remaining bell pepper

würfeln die verbleibenden Zwiebeln
18 - Rest Zwiebeln zerkleinern / Dice remaining onions

und schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen.
19 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Anschließend erhitzen wir den Esslöffel Olivenöl in einer größeren Pfanne auf leicht ehöhter Stufe,
20 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

legen die Schaschlikspieße hinein
21 - Schaschlikspieße in Pfanne geben / Put shashlik in pan

und braten sie von allen Seiten scharf an, so dass ein paar Röstaromen entstehen.
22 - Schaschlikspieße rundherum scharf anbraten / Sear shashlik all around

Dann entnehmen wir die Schaschlikspieße und geben die gewürfelten Zwiebeln hinein, um sie im verbliebenen Bratfett anzubraten. Dabei versuchen wir die Bratspuren mit dem Kochlöffel vom Pfannenboden zu lösen.
23 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

Außerdem geben wir auch den Knoblauch hinzu, dünsten ihn kurz an
25 - Paprika hinzu geben / Add bell pepper

und geben dann die restlichen Paprikastücke in die Pfanne
26 - Paprika mit andünsten / Braise bell pepper

dünsten ihn für ein bis zwei Minuten ebenfalls mit an
26 - Paprika mit andünsten / Braise bell pepper

Dann geben wir die beiden Esslöffel Weinbrand – ich griff übrigens zu Metaxa, den ich noch von früheren Rezepten übrig hatte – zum Gemüse in die Pfanne, lassen ihn komplett einkochen,
27 - Weinbrand in Pfanne geben / Put brandy in pan

löschen alles mit den passierten Tomaten ab,
28 - Mit passierten Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

gießen die Gemüsebrühe ebenfalls in die Pfanne,
29 - Gemüsebrühe addieren / Add vegetable broth

verrühren alles gut miteinander und lassen es schließlich kurz aufkochen.
30 - Verrühren & köcheln lassen / Mix & let simmer

Nun würzen wir die Sauce mit einem gestrichenen Teelöffel Salz,
31 - Salz hinzu geben / Add salt

einem leicht gehäuften Teelöffel rosenscharfen Paprikapulver,
32 - Mit Paprikapulver würzen / Season with paprika

je einer Prise Zucker und Curry
33 - Prise Curry hinzufügen / Add pinch of curry

und einigen Spritzern Worcester-Sauce.
34 - Mit Worcestersauce abschmecken / Taste with worcester sauce

Nun legen wir die Schaschlikspieße in die Sauce und lassen sie darin bei geschlossenem Deckel und leicht reduzierter Stufe für 2 Stunden schmoren
35 - Spieße zurück in Pfanne geben / Put shaschlik in sauce

wobei wir sie hin und wieder mal in der Sauce wenden.
36 - Schaschlik-Spieße ab und zu wenden / Turn shashlik from time to time

Etwa eine halbe Stunde vor Garende heizen wir schließlich den Ofen vor und schieben dann die Kroketten hinein, die etwa 20 Minuten brauchen bis sie fertig gebacken sind.
38 - Kroketten in Ofen schieben / Put croquettes in oven

Sind die zwei Stunden dann um, entnehmen wir die Schaschlikspieße aus der Pfanne, legen sie bei Seite
37 - Schaschlik-Spieße aus Pfanne entnehmen / Take shashlik from pan

und pürieren die inzwischen butterweich geschmorten Paprikastückchen in der Pfanne mit Hilfe eines Pürierstabs.
39 - Sauce pürieren / Blend sauce

Anschließend geben wir die beiden Esslöffel Tomatenmark mit in die Pfanne,
40 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

verrühren sie gut mit der restlichen Sauce
41 - Tomatenmark verrühren / Stir in tomato puree

und schmecken sie bei Bedarf mit etwas Chilipulver ab.
42 - Sauce mit Gewürzen abschmecken / Taste sauce

Schließlich legen wir die Schaschlikspieße zurück in die Sauce, damit sie nicht kalt werden.
43 - Spieße zurück in Sauce legen / Put shashlik back in sauce

Sobald die Kroketten dann fertig sind, können wir das Schaschlik gemeinsam mit ihnen sofort servieren und genießen.
44 - Shashlik fry in bell pepper tomato sauce - Served / Schaschlik-Pfanne in Paprika-Tomatensauce - Serviert

Das Fleisch der Schaschlikspieße war durch das lange garen schön mürbe geworden, dabei aber dennoch zart und saftig geblieben. In Kombination mit den Zwiebeln und Paprika auf den Spießen und der pikant-fruchtigen Paprika-Tomatensauce ein wahrere Genuss. Durch das pürieren hatte die Sauce dabei einen wunderbar kräftigen Paprika-Geschmack angenommen, der sehr gut zu den Schaschlik passte. Und auch die Kroketten passten wunderbar ins geschmackliche Gesamtbild. Abgesehen vom langen schmoren ein schnell zubereitetes und überaus schmackhaftes Gericht, dessen Rezept ich mal wieder überaus empfehlen kann.

45 - Shashlik fry in bell pepper tomato sauce - Side  view / Schaschlik-Pfanne in Paprika-Tomatensauce  - Seitenansicht

Guten Appetit

Tomaten-Schweinegeschnetzeltes mit Basilikum – das Rezept

Da ich noch einige getrocknete Tomaten vorrätig hatte, kam es mir gerade recht als ich auf dieses Rezept für ein Tomaten-Schweinegeschnetzeltes stieß, das eben mit genau diesen zubereitet wird. Aber nicht nur der Restverbrauch war für Motivation relativ dieses einfache Rezept auszuprobieren, es war auch die Art wie es zubereitet wird, die mich daran reizte. Obwohl eigentlich naheliegend, war ich bisher nämlich noch nicht auf die Idee gekommen, getrocknete Tomaten vor der Zubereitung einzuweichen. 😉 Dabei gibt das dem Gericht ein ganz besonders angenehm intensives, tomatiges Aroma, daher ist diese Vorgehensweise durchaus zu empfehlen. Als Sättigungsbeilage gab es dazu Mini-Röstis, ich könnte mir das Ganze aber auch gut mit Nudeln oder Reis vorstellen. Das Ergebnis war auf jeden Fall mal wieder ein sehr leckeres Gericht, dessen Rezept ich mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

50g getrocknete Tomaten (ohne Öl)
01 - Zutat getrocknete Tomaten / Ingredient dried tomatoes

1 mittelgroße Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 größere Zehe Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

500g Schweinefilet
04 - Zutat Schweinefilet / Ingredient pork filet

2 Esslöffel Olivenöl
13 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

2 Esslöffel Tomatenmark
05 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1 gehäuften Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
06 - Zutat Paprikapulver edelsüß / Ingredient sweet paprika

100ml Schlagsahne
07 - Zutat Schlagsahne / Ingredient whipping cream

1 Hand voll frisches Basilium
08 - Zutat frisches Basilikum / Ingredient fresh basil

einige Röstis (TK)
09 - Zutat Mini-Röstis / Ingredient mini roestis

sowie etwas Pfeffer & Salz zum würzen

Beginnen wir nun also mit der Zubereitung. Während wir im Wasserkocher etwas Wasser zum sieden bringen, schneiden wir die getrockneten Tomaten in Streifen, wobei wir längere Stücke noch einmal halbieren,
10 - Getrocknete Tomaten in Streifen schneiden / Cut dried tomatoes in stripes

geben die Streifen in ein Behältnis, am besten einen Messbecher,
11 - Tomatenstreifen in Behälter geben / Put tomato stripes in measuring cup

und gießen sie mit 400ml heißem Wasser auf. Dann stellen wir sie bei Seite und lassen sie durchziehen.
12 - Mit heißem Wasser aufgießen / Pour with boiling water

Außerdem würfeln wir die Zwiebel
13 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und zerkleinern die Knoblauchzehe gründlich.
14 - Knoblauch hacken / Hash garlic

Anschließend waschen wir das Schweinefilet unter kaltem Wasser ab, tupfen es trocken,
15 - Schweinefilet waschen / Wash pork filet

befreien es von Fett und Sehnenresten – sprich “putzen” es –
16 - Schweinefilet putzen / Clean pork filet

und schneiden es in etwa 1 Zentimeter dicke Scheiben,
17 - Schweinefilet in Scheiben schneiden / Cut pork filet in slices

die wir wiederum in Streifen zerteilen.
18 - Schweinefilet-Scheiben in Streifen schneiden / Cut pork filet slices in stripes

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, mit dem Vorheizen des Backofens für die Rösti zu beginnen – bei mir auf 220 Grad, die Temperatur kann aber je nach Hersteller variieren.

In einer Pfanne erhitzen wir dann die beiden Esslöffel Olivenöl auf leicht erhöhter Stufe,
19 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

geben die Schweinefilet-Streifen hinein – am besten Portionsweise, also immer nur so viel dass der Boden bedeckt ist –
20 - Schweinefiletstreifen in Pfanne geben / Add pork filet stripes to pan

braten sie scharf von allen Seiten an
21 - Schweinefiletstreifen scharf anbraten / Sear pork filet stripes

und entnehmen sie dann erst mal wieder, um sie bei Seite zu stellen.
22 - Schweinefiletstreifen bei Seite stellen / Put pork filet stripes aside

Im verbliebenen Bratenfett dünsten wir dann Zwiebel und Knoblauch an bis sie leicht glasig werden
23 - Zwiebel & Knoblauch im Bratenfett andünsten / Braise onion & garlic in drippings

und geben dann die beiden Esslöffel Tomatenmark hinzu
24 - Tomatenmark addieren / Add tomato puree

um sie für ein bis zwei Minuten mit in der Pfanne anzurösten.
25 - Tomatenmark anrösten / Braise tomato puree

Dann geben wir die Schweinefilet-Streifen wieder zurück in die Pfanne,
26 - Schweinefiletstreifen wieder hinzufügen / Add pork filet stripes

vermischen sie gründlich mit Zwiebeln, Knoblauch und Tomatenmark,
27 - Alles vermengen / Mix

und würzen alles mit Salz, Pfeffer
28 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with salt & pepper

sowie dem gehäuften Teelöffel edelsüßem Paprika.
29 - Paprikapulver einstreuen / Dredge with paprika

Als nächstes löschen wir alles mit den eingeweichten Tomaten samt ihrem Einweichwasser ab,
30 - Mit eingeweichten Tomatenstreifen ablöschen / Deglaze with soaked tomato stripes

gießen die 100ml Sahne hinzu
31 - Sahne hinzufügen / Add cream

und verrühren alles wieder gründlich miteinander, wobei wir es kurz aufkochen lassen.
32 - Gründlich verrühren / Mix well

Inzwischen müsste auch der Backofen Betriebstemperatur erreicht haben, so dass wir die Röstis auf mittlerer Schiene hinein schieben können.
33 - Röstis in Ofen schieben / Put roestis in oven

Während die Röstis backen, lassen wir das Schweine-Tomatengeschnetzelte auf mittlerer Stufe bei gelegntlichem rühren vor sich hin köcheln
34 - Köcheln lassen / Simmer

und waschen in der Zwischenzeit das Basilikum,
35 - Basilikum waschen / Wash basil

um es dann wieder trocken zu schütteln und etwas zu zerkleinern.
36 - Basilikum zerkleinern / Mince basil

Außerdem sollten wir etwa zur Halbzeit ihrer Garung auch die Röstis wenden, damit sie von beiden Seiten gleichmäßig braun werden.
37 - Röstis wenden / Turn roestis

Kurz vor Ende der Garzeit heben wir dann den größten Teil des Basilikums unter – einen kleinen Rest heben wir uns zum garnieren aus –
38 - Basilikum einstreuen / Add basil

und schmecken das Geschnetzelte dann noch einmal final mit den Gewürzen ab. Sollte die Sauce zu dickflüssig geworden sein, strecken wir sie einfach wieder mit einem Schuss Wasser.
39 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

Sobald die Röstis dann fertig sind, können wir unser Gericht mit dem restlichen Basilikum garniert servieren und genießen.
40 - Pork tomato chop with basil - Served / Schweine-Tomatengeschnetzeltes mit Basilikum - Serviert

Der Sauce mit ihrem angenehm intensiven, fruchtig-tomatigen Geschmack erwies sich als überaus gut gelungen und passte wunderbar zu den zarten, saftigen Schweinefilet-Streifen, dessen Menge wie ich fand auch sehr gut zur Menge der Sauce abgewogen war. Gewürzt mit Salz, Pfeffer und Paprika ein wirklicher Genuss, der durch das frische Basilikum sehr gelungen abgerundet wurde. Und auch die Röstis passten wunderbar ins geschmackliche Gesamtbild, auch wenn ich inzwischen der Meinung bin dass Nudeln noch einen kleinen Deut besser gepasst hätten. Dennoch mal wieder ein überaus gelungenes Kochexperiment.

41 - Pork tomato chop with basil - Seitenansicht / Schweine-Tomatengeschnetzeltes mit Basilikum - Seitenansicht

Werfen wir wie üblich abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Das Geschnetzelte alleine erwies sich mit gerade mal 1200kcal, also 400kcal bei drei und 300kcal bei vier Portionen, als angenehm kalorienarm. Dazu kommt aber natürlich noch die Sättigungsbeilage, in meiner Variante die Röstis, die bei vier Röstis pro Portion noch einmal knapp 250kcal hinzu geben. Somit landet die Summe bei 650kcal bei drei bzw. 550kcal bei vier Portionen. Für ein Hauptgericht bleiben die Werte somit aber glücklicherweise dennoch in absolut akzeptablen Bereichen. Leider erst während der Zubereitung kam mir übrigens die Idee, das Gericht noch durch etwas zusätzliches Gemüse aufzuwerten. Ich könnte mir zum Beispiel noch eine gewürfelte Paprika oder Stücke eine Zucchini als überaus passend vorstellen. Beim nächsten Mal werde ich das vielleicht auch mal ausprobieren und dann hier darüber berichten.

Guten Appetit

Gebackenes Kasseler mit Sauerkraut & Kartoffel-Kürbispüree [03.02.2015]

Einen kurzen Moment überlegte ich heute tatsächlich, mal wieder an der Asia-Thai-Theke zuzugreifen, wo Gebratener Eierreis mit Gemüse nach Canton Art und Gaeng Ped Mua – Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce auf der Speisekarte stande. Aber auch die Angebote in der westlichen Küche besaßen ihren gewissen Reiz, denn sowohl die Gebackene Ofenkartoffel mit Kräuterquark und Blattspinat bei Vitality, also auch das Gebackene Kasseler mit Bratensauce und Sauerkraut, dazu Kartoffel-Kürbispüree bei Tradition der Region oder das Putensteak “Piccata Milanese” in Parmesan-Eihülle, dazu Tagliatelle und Tomatensauce bei Globetrotter hatten etwas für sich. Einzig das unangekündigte Sonderangebot Mexikanischer Tortillawrap mit Salatbouquet sagte mir nicht ganz so zu. Zuerst tendierte ich ja noch zur Ofenkartoffel, dann aber griff ich kurzer Hand doch zum Kasseler. Dazu nahm ich mir noch etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke und einen kleinen Becher Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Kasseler mit Sauerkraut & Kürbis-Kartoffelpüree

Die beiden Scheiben mageren und einigermaßen saftigen Kasselers waren schon einmal eine gute Wahl gewesen und auch das Sauerkraut ließ nichts zu wünschen übrig. Einzig beim mit etwas Kürbis versetztem Kartoffelpüree muss ich etwas Kritik anbringen, denn es war mal wieder recht dünn geraten und ich fand dass man den Kürbis kaum heraus schmeckte. Da halfen auch die Röstzwiebeln nicht viel, mit denen man das Kartoffel-Kürbispüree garniert hatte. Die helle, milde Bratensauce wiederum war absolut in Ordnung und auch von der Menge her gut auf die anderen Zutaten abgemessen. Am Mischgemüse aus Möhren, Broccoli und Blumenkohl – auch wenn es aufgrund des Sauerkrauts eigentlich nicht unbedingt nötig gewesen wäre – gab es nur am Broccoli etwas auszusetzen, da es größtenteils recht matschig gedünstet war. Da die anderen Komponenten aber in Ordnung waren, sehe ich mal von einem Punktabzug ab. Und am kleinen Becher Milchreis mit seiner Garnitur aus Kirschgrütze, Mandelblättchen, Sahne und einer Weintraube gab wiederum es nichts auszusetzen.
Beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, den ich wie immer durch die Beobachtung der Vorlieben der anderen Gäste aufstellte, lag heute aber das Putensteak Piccata Milanese vorne, knapp gefolgt vom Kasseler auf dem zweiten Platz und den Asia-Gerichten auf Platz drei. Auf dem vierten Platz sah ich die Ofenkartoffeln und auf Platz fünf folgte schließlich der Mexikanische Tortillawrap mit Salat.

Mein Abschlußurteil:
Kasseler: ++
Bratensauce: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffel-Kürbispüree: +
Mischgemüse: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++

Gebratene Mie-Nudeln mit Gemüse, Schweinelende & Garnelen [01.08.2014]

Neben der für Freitag üblichen Fisch-Kartoffelsalt-Kombination, heute mal Gebackene Scholle mit Zitronenecke, Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat, die heute in der Sektion Globetrotter angeboten wurde, bot unser Betriebsrestaurant noch Gebratene Mie-Nudeln mit Gemüsen, Schweinelende und Garnelen im Bereich Vitality, 3 Stück American Pancake mit Ahornsyrup und Waldbeerenkompott im Abschnitt Tradition der Region und schließlich Gebackene Ananas und Banane sowie San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce an der Asia-Thai-Theke. Da brauchte ich natürlich nicht lange zu überlegen bevor ich bei den Mie-Nudeln zuschlug, denn aus meiner Sicht war das einfach das verlockenste der heutigen Angebote und mit 509kcal pro Portion auch noch einigermaßen Leicht. Da konnte ich mir natürlich auch noch ein Becherchen Erdbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot leisten.

Gebratene Mie-Nudeln mit Gemüse, Schweinelende & Garnelen / Fried mie noodles with vegetables, pork & shrimps

Laut meiner Recherche war ein ähnliches Gericht das letzte Mal Ende des 3. Qurtals 2009 hier im Restaurant angeboten (und von mir verspeist) worden, jedoch hatte die heutige Version außer dem Namen und vielleicht der Nudelsorte wenig damit gleich. Was mir als erstes auffiel, war natürlich dass es sich bei den beiden Fleischstücken, die man mir auf den Teller getan hatte keinesfalls um Lende, also Filet, handelte. Mit seiner Mischung aus fetteren und magereren Schichten war es vielleicht eine Art Bauchfleisch-Scheibe oder ähnliches. Schade eigentlich, aber geschmeckt hat auch dieses Fleisch, auch wenn es natürlich weniger hochwertig war. Und Garnelen fand ich gerade mal 2 Stück zwischen der Mischung aus gelb gefärbten Mie-Nudeln, Möhren und Zuckererbsen-Schoten. Garniert hatte man das Ganze mit einer süßen, ein klein wenig scharfen, warmen Chilisauce, welche mich stark an jene Sauce erinnerte, mit denen ich an der Asia-Theke meist meinen Reis garniere. Insgesamt eine zwar kreative, wenn auch nicht Ganz der eigentlichen Beschreibung entsprechende Zusammenstellung. Hat zwar ganz gut geschmeckt, aber volle Punktzahl kann ich da natürlich nicht geben. An der schaumigen Erdbeercreme, eigentlich eher ein Erdbeer-Mousse, gab es wiederum nichts auszusetzen. Insgesamt war ich aber zufrieden mit meiner Wahl, denn immerhin war es mal was anderes.
Heute war es natürlich wieder mal die Scholle mit Kartoffel-Gurkensalat, die sich mit klarem Vorsprung vor den anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte und mit nur kleinem Abstand konnte sich das Mie-Nudeln-Gericht dahinter den dritten Platz sichern. Die Pancakes landeten schließlich auf einem guten, aber dennoch vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Mie-Nudeln mit Gemüse, Fleisch & Garneken: +
Erdbeer-Mousse: ++