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Gebratene Mie-Nudeln mit Gemüse, Schweinelende & Garnelen [01.08.2014]

Friday, August 1st, 2014

Neben der für Freitag üblichen Fisch-Kartoffelsalt-Kombination, heute mal Gebackene Scholle mit Zitronenecke, Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat, die heute in der Sektion Globetrotter angeboten wurde, bot unser Betriebsrestaurant noch Gebratene Mie-Nudeln mit Gemüsen, Schweinelende und Garnelen im Bereich Vitality, 3 Stück American Pancake mit Ahornsyrup und Waldbeerenkompott im Abschnitt Tradition der Region und schließlich Gebackene Ananas und Banane sowie San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce an der Asia-Thai-Theke. Da brauchte ich natürlich nicht lange zu überlegen bevor ich bei den Mie-Nudeln zuschlug, denn aus meiner Sicht war das einfach das verlockenste der heutigen Angebote und mit 509kcal pro Portion auch noch einigermaßen Leicht. Da konnte ich mir natürlich auch noch ein Becherchen Erdbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot leisten.

Gebratene Mie-Nudeln mit Gemüse, Schweinelende & Garnelen / Fried mie noodles with vegetables, pork & shrimps

Laut meiner Recherche war ein ähnliches Gericht das letzte Mal Ende des 3. Qurtals 2009 hier im Restaurant angeboten (und von mir verspeist) worden, jedoch hatte die heutige Version außer dem Namen und vielleicht der Nudelsorte wenig damit gleich. Was mir als erstes auffiel, war natürlich dass es sich bei den beiden Fleischstücken, die man mir auf den Teller getan hatte keinesfalls um Lende, also Filet, handelte. Mit seiner Mischung aus fetteren und magereren Schichten war es vielleicht eine Art Bauchfleisch-Scheibe oder ähnliches. Schade eigentlich, aber geschmeckt hat auch dieses Fleisch, auch wenn es natürlich weniger hochwertig war. Und Garnelen fand ich gerade mal 2 Stück zwischen der Mischung aus gelb gefärbten Mie-Nudeln, Möhren und Zuckererbsen-Schoten. Garniert hatte man das Ganze mit einer süßen, ein klein wenig scharfen, warmen Chilisauce, welche mich stark an jene Sauce erinnerte, mit denen ich an der Asia-Theke meist meinen Reis garniere. Insgesamt eine zwar kreative, wenn auch nicht Ganz der eigentlichen Beschreibung entsprechende Zusammenstellung. Hat zwar ganz gut geschmeckt, aber volle Punktzahl kann ich da natürlich nicht geben. An der schaumigen Erdbeercreme, eigentlich eher ein Erdbeer-Mousse, gab es wiederum nichts auszusetzen. Insgesamt war ich aber zufrieden mit meiner Wahl, denn immerhin war es mal was anderes.
Heute war es natürlich wieder mal die Scholle mit Kartoffel-Gurkensalat, die sich mit klarem Vorsprung vor den anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte und mit nur kleinem Abstand konnte sich das Mie-Nudeln-Gericht dahinter den dritten Platz sichern. Die Pancakes landeten schließlich auf einem guten, aber dennoch vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Mie-Nudeln mit Gemüse, Fleisch & Garneken: +
Erdbeer-Mousse: ++

Zwiebelrahmgeschnetzeltes vom Schwein mit Röstinchen [17.06.2014]

Tuesday, June 17th, 2014

Während es an der Asia-Theke neben Asiatischem Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce mal wieder wie jeden Dienstag Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse gab, fanden sich im Angebot der regulären Küche heute leider auch keine wirklichen Highlights. Da die Penne Pomodore all arrabiatta und Parmesan bei Vitality mir zu simpel waren, blieben noch das Zwiebelrahmgeschnetzeltes vom Schwein mit Röstinchen bei Tradition der Region und die Rindsbratwurst mit Rahmspinat und Salzkartoffeln bei Globetrotter. Sah beides ganz gut aus, aber letztlich reizte mich das Geschnetzelte noch etwas mehr, daher schlug ich letztlich hier zu. Da hier aber kein Gemüse dabei war, ergänzte ich dieses noch durch eine kleine Schüssel Mischgemüse aus dem heutigen Zusatzangebot sowie einem kleinen Becher Mango-Mousse von der Dessert-Theke.

Schweinegeschnetzeltes mit Rösties

Die drei Rösti-Ecken erwiesen sich schon einmal als noch heiß, außen knusprig und innen noch etwas weich, so wie es seien sollte. Und auch das zarte Schweinegeschnetzelte in seiner cremigen Rahmsauce mit Zwiebeln und leichter Thymian-Note erwies sich als geschmacklich sehr gelungen, vor allem weil die Zwiebeln nicht zu dominant waren. Nur bei der Gemüsemischung aus Erbsen, orangen und gelben Möhren, Spargel, kleinen Maiskölbchen und Zuckerschoten wurde ich etwas enttäuscht, denn es handelte sich wohl um um die aufgewärmte Reste des selben Gemüses wie ich es bereits am Freitag zu den Calamari gewählt hatte – und das merkte man ihm deutlich an. Hier kann ich leider keine volle Punktzahl geben. Zum Glück wurde ich vom luftig-lockeren, schaumigen und fruchtigen Mango-Mousse mit seiner Garnitur aus dunkler Schokolade und Zitrone aber nicht enttäuscht. Bis auf das Gemüse also eine gute Wahl.
Auch heute fiel es mir im ersten Moment schwer, einen klaren Favoriten auszumachen. Zuerst sah es wieder so aus, als läge das Vitality-Gericht in Form der Penne all arrabiatta heute wieder ganz vorne mit dabei, doch das schien nur ein kurzfristiger Peak gewesen zu sein, denn bald schon zeigte sich dass das Zwiebelrahmgeschnetzelte sich doch mit einem hauchdünnen Vorsprung den ersten Platz sichern. Den zweiten Platz teilten sich schließlich die Penne und die Rindsbratwurst, die ich beide meinte noch ein klein wenig häufiger auf den Tabletts der anderen Gäste gesehen zu haben als die Asia-Gerichte, die somit Platz vier belegten. Der Abstand hier war aber nur marginal.

Mein Abschlußurteil:
Zwiebelrahmgeschnetzeltes: ++
Röstinchen: ++
Gemüse-Mix: +
Mango-Mousse: ++

Schweinefleisch-Linsen-Curry mit Mango-Chutney – das Rezept

Saturday, June 14th, 2014

Ich hatte schon lange nichts mehr mit Linsen gekocht, daher sah ich mich heute mal nach irgend einem netten Rezept um und stieß dabei auf dieses Linsen-Curry mit Schweinefleisch und Mango-Chutney, das es mir wert erschien mal ausprobiert zu werden. Das Ergebnis war ein leicht exotisches, sehr leckeres Gericht, das ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz in gewohnter Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 3 bis 4 Portionen?

2 Bund Frühlingszwiebeln (insgesamt ca. 500g)
01 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient scallions

1 mittelgroße Zwiebel (ca. 150g)
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 große oder 2 kleine Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Dose braune Linsen (385g – 265g Abtropfgewicht)
04 - Zutat Linsen / Ingredient lentils
(Alternativ können wir auch 250g getrocknete Linsen verwenden, diese müssen aber vorher eingeweicht und ca. 75 Minuten gekocht werden, das dauerte mir zu lange 😉 )

550 – 600g Schweinefleisch vom Nacken
05 - Zutat Schweinenacken / Ingredient pork

1 gehäufter Esslöffel Curry
06 - Zutat Curry / Ingredient curry

1/8el Liter Hühnerbrühe
07 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken stock

2 Esslöffel süß-scharfe Chili-Sauce
08 - Zutat Chili-Sauce / Ingredient chili sauce

1 Glas Mango-Chutney (230g)
09 - Zutat Mango-Chutney / Ingredient mango chutney

2-3 Esslöffel Öl (ich empfehle Erdnussöl)
07 - Zutat Erdnussöl / Ingredient peanut oil

Chili-Flocken (je nach gewünschtem Schärfegrad)
10 - Zutat Chili-Flocken / Ingredient chili flakes

1 gestrichener Esslöffel Zucker
11 - Zutat Zucker / Ingredient sugar

außerdem etwas Pfeffer und Salz zum würzen
evtl. etwas dunkler Saucenbinder

Als Sättigung-Beilage entschied ich mich für:
250g Basmati-Reis
12 - Zutat Basmati-Reis / Ingredient basmati rice

Alternativ kann man hier aber z.B. auch zu Naan-Brot oder ähnlichem greifen oder das Curry ohne Beilage verzehren.

Beginnen wir nun also mit der Zubereitung. Dazu waschen wir erst einmal die Frühlingszwiebel, trocknen sie mit einem Küchentuch
13 - Frühlingszwiebeln waschen / Wash scallions

und schneiden sie dann in schmalere Ringe.
14 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut scallions in rings

Außerdem schälen wir die Zwiebel, halbieren sie und schneiden sie dann in Ringe, die wir je nach Größe noch einmal halbieren.
15 - Zwiebel zerkleinern / Mince onion

Des weiteren schälen wir die Knoblauchzehe(n) und zerkleinern sie gründlich.
16 - Knoblauch zerhacken / Mince garlic

Nachdem wir dann die Linsen zum abtropfen in ein Sieb gegeben haben
17 - Linsen abtropfen lassen / Let lentils drain

waschen wir das Schweinefleisch, tupfen es trocken
18 - Schweinefleisch waschen / Wash pork

und schneiden es in mundgerechte Würfel. Dabei entfernen wir am besten auch gleich überflüssiges Fett.
19 - Schweinefleisch würfeln / Dice pork

In einer größeren Pfanne erhitzen wir nun zwei Esslöffel Öl – ich griff wie einleitend erwähnt zu Erdnussöl, denn das gibt meiner Meinung nach dem Bratgut bei exotischen Gerichten die gewisse Note –
20 - Öl in Pfanne erhitzen / Heat up oil

und geben das zuvor gewürfelte Schweinefleisch hinein
21 - Fleisch in Pfanne geben / Add pork

um es von allen Seiten scharf anzubraten.
22 - Schweinefleisch scharf anbraten / Sear pork

Während das Fleisch brät, können wir auch schon einmal einen Topf mit Wasser für den Reis aufsetzen und damit beginnen, ihn zum kochen zu bringen.
23 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to boil

Ist das Fleisch dann gut durchgebraten, reduzieren wir die Kochplatte auf mittlere Stufe, geben Zwiebeln
24 - Zwiebeln addieren / Add onions

sowie das zerkleinerte Knoblauch mit in die Pfanne
25 - Knoblauch dazu geben / Add garlic

und dünsten alles für zwei bis drei Minuten im verblieben Bratenfett mit an
26 - Zwiebel & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

bevor wir schließlich auch die in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln addieren
27 - Frühlingszwiebeln addieren / Add scallions

und diese ebenfalls für einige Minuten bei gelegentlichem Rühren mit andünsten. Am Anfang sehen die 500g Frühlingszwiebeln wirklich nach viel aus, aber spätestens beim andünsten fallen sie zusammen und offenbaren, das es sich genau um die richtige Menge handelt.
28 - Frühlingszwiebeln andünsten / Braise scallions lightly

Dann nehmen wir die Pfanne kurz von der Platte, bestäuben den Pfanneninhalt mit dem Esslöffel Currypulver,
29 - Mit Curry bestäuben / Dredge with curry

verrühren es mit den restlichen Zutaten und braten es auf reduzierter Stufe kurz mit an.
30 - Curry unterheben & anbraten / Stir in & fry curry

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es salzen
31 - Wasser salzen / Salt water

und anschließend den Reis darin gemäß Packungsbeschreibung zubereiten können.
32 - Reis kochen / Cook rice

Nun löschen wir den Pfanneninhalt mit der Hühnerbrühe ab
33 - Mit Hühnerbrühe ablöschen / Deglaze with chicken stock

und lassen dann alles kurz aufkochen, wobei wir es schon einmal etwas mit Pfeffer und Salz würzen.
34 - Aufkochen lassen und mit Pfeffer & Salz abschmecken / Boil up and taste with salt & pepper

Anschließend geben wir die abgetropften Linsen hinzu,
35 - Linsen unterheben / Fold in lentils

würzen alles mit den beiden Esslöffeln süß-scharfer Chili-Sauce,
36 - Mit Chili-Sauce würzen / Season with chili sauce

geben das Mango-Chutney hinzu
37 - Mango-Chutney einrühren / Stir in mango chutney

und verrühren schließlich alles gut miteinander.
38 - Gut verrühren / Mix well

Dann lassen wir alles für fünf bis sieben Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln und rühren noch den gestrichenen Esslöffel Zucker ein.
39 - Mit Zucker würzen / Season with sugar

Sollten wir beim anschließenden probieren feststellen, dass das Gericht noch etwas mehr Schärfe vertragen könnte – was ja immer auch vom eigenen Geschmack abhängig ist –
40 - Probieren / Try

würzen wir es noch einmal mit einer kräftigen Prise Chili-Flocken. Sollte es noch zu dünnflüssig sein, können wir das Gericht auch noch mit etwas dunklem Saucenbinder andicken.
41 - Mit Chili-Flocken abschmecken / Taste with chili flakes

Sobald der Reis dann fertig gekocht ist, können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
42 - Schweinefleisch-Linsen-Curry - Serviert / Pork lentil curry - Served

Das Gericht kombinierte sehr gelungen den fruchtigen Geschmack des Chutney sehr gelungen mit der würzigen Schärfe der einzelnen Gewürze. Gemeinsam mit den zarten Schweinefleisch-Würfeln und dem leckeren Gemüse aus Frühlingszwiebeln, braunen Linsen sowie den grob zerkleinerten Zwiebeln und dem Knoblauch ergab sich so ein sehr leckeres Curry-Gericht. Vielleicht hätte man die Menge der Linsen noch etwas erhöhen können, aber da war ich durch die Verwendung von Dosen-Linsen leider in meiner Handlungsfreiheit etwas eingeschränkt. Leider hatte ich etwas spät mit dem Kochen angefangen, daher hätte das kochen von getrockneten Linsen, das über eine Stunde in Anspruch hätte, zu viel Zeit in Anspruch genommen. Aber bei Gelegenheit werde ich auch diese Variante der Linsen-Zubereitung mal ausprobieren.

43 - Schweinefleisch-Linsen-Curry - Seitenansicht / Pork lentil curry - Side view

Werfen wir abschließend wie gewohnt noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Kalkulation nach hat das Linsen-Curry einen Wert von etwa 2000kcal, also 500kcal pro Portion. Dazu kommen noch einmal jeweils 100kcal für den Reis, womit wir bei einer Summe von 600kcal pro Portion enden. Für ein Hauptgericht ein absolut akzeptabler Wert wie ich finde. Wer dennoch reduzieren will, kann das Schweinefleisch ja durch magereres Geflügel, z.B. Hähnchenbrust oder Pute, ersetzen, was noch einmal ca. 400kcal, also 100kcal pro Portion spart. Wer mag, kann natürlich auch das Mango-Chutney selbst herstellen und nicht wie ich auf ein Fertigprodukt zurückgreifen. Da ich aber noch ein Glas davon vorrätig hatte, habe ich heute mal darauf verzichtet.

Guten Appetit

Kubanische Reispfanne – das Rezept

Sunday, May 18th, 2014

Heute wollte ich mal der Küche Kubas zuwenden und eine Kubanische Reispfanne mit mariniertem Schweinefleisch und weißen Bohnen zubereiten. Die Gerichte aus diesem Inselstaat der Karibik fusionieren Elemente der spanischen, afrikanischen und karibischen Küche sehr gelungen zu einem sehr leckeren eignen Stil, den ich mit diesem Gericht mal probieren wollte. Und das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen – daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

600g Schweinefleisch (Schnitzelfleisch)
01 - Zutat Schnitzelfleisch / Ingredient pork meat

2 Esslöffel dunkle Sojasauce
02 - Zutat Sojasauce / Ingredient soy sauce

1 Esslöffel Honig
03 - Zutat Honig / Ingredient honey

1 Esslöffel Oregano
04 - Zutat Oregano / Ingredient oregano

1 große Zwiebel
05 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 Zehen Knoblauch
06 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 Esslöffel Olivenöl
15 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

400g Tomaten in Stücken
07 - Zutat Tomaten in Stücken / Ingredient tomatoes in pieces

1 Dose weiße Bohnen (385g – 250g Abtropfgewicht)
08 - Zutat weiße Bohnen / Ingredient white beans

200g Langkorn-Reis
09 - Zutat Langkorn-Reis / Ingredient long grain rice

400ml Gemüsebrühe
10 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

2 Teelöffel grüne Curry-Paste
11 - Zutat grüne Curry-Paste / Ingredient green curry paste

etwas Sambal Olek (optional)
12 - Zutat Sambal Olek / Ingredient sambal olek

sowie etwas Pfeffer & Salz zum würzen

Das Fleisch sollte für einige Stunden, am besten über Nacht, mariniert werden. Daher beginnen wir am Vorabend damit, das Fleisch zu waschen, trocken zu tupfen
13 - Fleisch waschen / Wash meat

und es dann in Streifen zu schneiden, wobei wir am besten auch gleich die fettigen Stellen entfernen.
14 - Fleisch in Streifen schneiden / Cut pork in stripes

Die Fleischstreifen geben wir in ein verschließbares Behältnis, fügen die beiden Esslöffel Sojasauce,
15 - Sojasauce addieren / Add soy sauce

den Esslöffel Oregano
16 - Oregano einstreuen / Intersperse oregano

sowie den Esslöffel Honig hinzu
17 - Honig hinzufügen / Add honey

und vermengen dann alles gründlich miteinander. Anschließend kommt der Deckel drauf und wir lassen alles über Nacht im Kühlschrank schön durchziehen.
18 - Gut vermengen / Mix well

Am nächsten Tag beginnen wir dann wir üblich damit, die Zwiebel zu schälen und zu würfeln
19 - Zwiebel würfeln / Dice onion

sowie den Knoblauch zu schälen und gründlich zu zerkleinern.
20 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Außerdem gießen wir die Bohnen in ein Sieb und lassen sie abtropfen.
21 - Bohnen abgießen / Drain beans

Anschließend erhitzen wir die beiden Esslöffel Olivenöl in einer hochwandigen Pfanne
22 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und geben dann das marinierte Schweinefleisch samt der verbliebenen Marinade in die Pfanne
23 - Mariniertes Schweinefleisch hinzufügen / Add marinated pork

und braten es rundherum scharf an.
24 - Fleisch scharf anbraten / Sear meat

Ist das Fleisch gut durchgebraten, vermindern wir die Hitzezufuhr auf mittlere Stufe und geben die Zwiebel und das Knoblauch hinzu, um beides anzudünsten.
25 - Zwiebeln & Knoblauch hinzufügen / Add onion & garlic

Dann geben die grüne Currypaste mit in die Pfanne
26 - Currypaste addieren / Add curry paste

und braten sie kurz mit den anderen Zutaten an
27 - Alles anbraten / Braise

bevor dann den Reis in die Pfanne geben,
28 - Reis in die Pfanne geben / Add rice

alles mit den Tomatenstücken ablöschen
29 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

und schließlich mit der Gemüsebrühe aufzugießen.
30 - Gemüsebrühe aufgießen / Drain vegetable stock

Das Ganze lassen wir dann auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln bis der Reis gar ist.
31 - Reis garen / Cook rice

Kurz vor Garende rühren wir schließlich noch die weißenen Bohnen unter
32 - Bohnen hinzufügen / Add beans

und schmecken dann alles noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer
34 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

sowie einem bisschen Sambal Olek ab.
33 - Mit Sambal Olek würzen / Season with sambal olek

Sobald dann die Flüssigkeit komplett eingekocht ist, können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
35 - Kubanische Reispfanne - Serviert / Cuban rice fry - Served

Das Ergebnis war ein Reisgericht, das die Schärfe der grünen Currypaste und des Sambal Olek sehr gelungen mit den fruchtigen Tomaten und der leichten Oregano-Note aus der Marinade kombinierte. Dabei war das Fleisch durch das Marinieren angenehm zart und würzig geworden.

36 - Kubanische Reispfanne - Seitenansicht / Cuban rice fry - Side view

Werfen wir abschließend wie gewohnt noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte des heutigen Rezepts. Meiner Kalkulation nach liegt die Zubereitung bei 1900kcal, aufgeteilt auf vier Portionen kommen wir also auf 475kcal pro Portion. Ich hatte mit deutlich mehr gerechnet, daher war ich natürlich positiv über dieses Ergebnis überrascht. Viel gibt es hier auch nicht zu verbessern, eventuell hätte man noch etwas mehr Gemüse wie zum Beispiel eine Paprika mit hinein schnippeln können, aber davon abgesehen handelte es sich um ein einfaches und gut abgerundetes Rezept.

Guten Appetit

Japanisches Ingwersteak mit Honig-Karotten [04.03.2014]

Tuesday, March 4th, 2014

Da die Asia-Thai-Theke mit Gerichten wie Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art und Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse heute eher langweilig klangen, mir das 1/2 Grillhendl mit Pommes Frites bei Tradition der Region etwas zu kalorienreich erschien und ich mich auch für die Penne al arrabiata mit Parmsesan bei Globetrotter nicht begeistern konnte, fiel meine Wahl heute sehr schnell auf das Japanische Ingwersteak mit Honig-Karotten und Basmatireis, das heute in der Sektion Vitality auf der Speisekarte zu finden war. Das Gericht hatte vor nicht ganz einem Jahr schon einmal auf der hiesigen Speisekarte gestanden, damals hatte ich aber aufgrund eines anderen Gerichtes nicht zugegriffen. Und bei gerade mal 463kcal für dieses Hauptgericht gönnte ich mir auch noch ein kleines Becherchen stracciatella-Mousses aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Japanisches Ingwersteak mit Honig-Karotten / Japanese ginger steak with honey carrots

Das angenehm große Stück Schweinefleisch mit besaß tatsächlich ein leichtes Ingwer-Aroma, erwies sich aber leider als ein klein wenig trocken. Bei den noch leicht knackigen, süß-würzigen Honig-Möhren war zwar noch etwas Flüssigkeit vom karamellisieren übrig, aber da der Reis naturgemäß ebenfalls kaum Feuchtigkeit mit sich brachte, erwies sich das Gericht trotz recht hochwertigen Einzelkomponenten insgesamt als etwas “saftlos”. Hier hätte eine Sauce etwas Abhilfe geschafft, doch leider hatte man darauf verzichtet. Zum Glück erwies sich das cremige, mit zahlreichen dunklen Schokosplittern versehene Stracciatella-Mousse, welches das heutige Mittagsmenu abschloss, als sehr gelungen und lieferte keinen Grund zu weiterer Kritik.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lag natürlich das halbe Grillhendl samt seinen Pommes Frites mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins, das war aber auch nicht anders zu erwarten gewesen. Platz zwei belegten meiner Meinung nach die Asia-Gerichte, gefolgt von den Penne al arrabiata und dem japanischen Ingwersteak gemeinsam auf dem dritten Platz. Bei diesen beiden Gerichten konnte ich trotz mehrmaligen hinsehens keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Japanisches Ingwersteak: +
Honig-Karotten: ++
Basmatireis: ++
Stracciatella-Mousse: ++