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Moo Pad Praw Wan [02.12.2011]

Friday, December 2nd, 2011

Obwohl die reguläre Küche mit Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln bei Vitality und einem Gebratenem Forellenfilet in Mandelbutter mit Petersilienkartoffeln bei Globetrotter zwei durchaus verlockende Gerichte im Angebot hatte – die traditionell-regionalen Gefüllten Pfannkuchen mit Quark an Waldbeerenragout und Vanillesauce ließ ich mal außen vor – wollte ich den heutigen Freitag endlich nutzen um bei den Asia-Thai-Gerichten mal zuzuschlagen. Gut, die Gebackene Ananas und Banane waren weniger etwas für mich, aber das Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce erschienen mir passend. Also landete dieses Gericht gemeinsam mit einer Schale Reis heute auf meinem Tablett.

Moo Pad Praw Wan

Zu der (wie üblich) bunten Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten – ich entdeckte Zucchini, Möhren, Chinakohl, Blumenkohl und Salat – gab es reichlich in Panade gebratener, zarter Schweinefleischstreifen. Alles hatte man in einer nicht nur süss-sauren, sondern auch ganz leicht scharfen Sauce angemacht, die ich als sehr gelungen bezeichnen konnte. Gemeinsam mit dem Reis als Sättigungsbeilage ein Mittagsgericht an dem es wirklich nichts auszusetzen gab.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste schien heute auch die Vorliebe für die Asia-Gerichte vorzuherrschen, denn wenn mich meine Beobachtungen nicht täuschten lagen diese heute mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei würde ich das Forellenfilet einsortieren, aber sehr, sehr knapp gefolgt von der Hähnchenbrust. Auf Platz vier folgten schließlich die gefüllten Pfannkuchen. Auch wenn die Asia-Gerichte in der Regel mit einer hohen Platzierung aufwarten können, ist es doch selten dass sie mal den ersten Platz belegen. Dabei fand ich die anderen Angebote auch sehr verlockend, vor allem das Forellenfilet hätte mich als Alternative gereizt, aber hin und wieder warten die Vorlieben meiner lieben “Mitesser” ja scheinbar doch noch mit Überraschungen auf. ­čśë

Mein Abschlußurteil:
Moo Pad Praw Wan: ++
Reis: ++

Moo Pad Sam Rod [06.05.2010]

Thursday, May 6th, 2010

Heute war mal wieder ein Asiatisch-Tag angesagt. Nicht dass die reguläre Küche nicht interessante Angebote gehabt hätte – das “Piccata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce” aus dem Bereich Globetrotter hätte mir mit Sicherheit geschmeckt, beim traditionell-regionalen “Biergulasch vom Rind mit Semmelknödel” fehlte auch nur etwas Gemüse und für den Kalorienbewußten wären die “Zucchinipuffer mit Brokkoli und Tomate” genau das richtige gewesen. In der Asia-Theke lockten aber zum einen “Pad Pak Raum Medmamaung – Gebratenes Gemüse mit Cashewnüssen und Knoblauch in Sojasauce“, außerdem gab es noch “Verschiedene Fleischsorten mit gebratenem Gemüse” und schließlich “Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süßer Chilisauce“. Ich wählte die Schweinefleischstreifen und garnierte mir dieses Mal den Reis auch wieder mit Sambal Olek. Außerdem durfte natürlich der Glückskeks nicht fehlen.

Moo Pad Sam Rod - pork in sweet chili sauce

Wie eigentlich fast immer erwies sich das Asia-Gericht auch heute als gute Wahl. Neben den Schweinefleischstreifen fanden sich natürlich wieder reichlich verschiedene Gemüsesorten, darunter Karotten, Zucchini, Kohl und natürlich Sojasprossen. Die süße Chilisauce schließlich gab dem ganzen eine wirklich nur süßliche, nicht aber wirklich scharfe Note. Dabei sei anzumerken, dass eine leichte Schärfe natürlich auch vom Sambal Olek überdeckt wurde. Wie immer gab ich Fleisch und Gemüse zum Verzehr auf den Klebereis und verzehrte alles vermischt. Ob es sich bei dem Reis um geschälten oder eine andere Reissorte handelt – ungeschälter bzw. Vollkornreis wäre natürlich Ernährungstechnisch besser, aber auf die verwendete Reisart habe ich natürlich keinerlei Einfluß und eine Auswahl besteht nicht, da nur diese eine Sorte angeboten wird.
Während die Asia-Gerichte heute mal wieder auf einem soliden zweiten Platz in der Rangliste der allgemeinen Beliebtheit zu rangierten schienen, wurde der erste heute eindeutig vom Piccata Milanese belegt. Aber der Biergulasch lag meiner Ansicht nach dicht hinter den Asia-Gerichten und selbst die Zucchinipuffer erfreuten sich entgegen meiner Annahme einer ziemlich großen Beliebtheit. Ich weiß gar nicht ob ich mit dem Piccata kalorientechnisch so erheblich viel schlechter gefahren wäre – aber letztlich bin ich auch mit dem Moo Pad Sam Rod auf sehr schmackhafte Art satt geworden.

Mein Abschlußurteil:
Moo Pad Sam Rod: ++
Reis: ++
Sambal Olek: ++