Holzfällersteak mit Bratensauce & Country Potatoes [19.05.2016]

Während mich der Curryreis mit Zucchini-Karottenragout bei Vitality und die Asia-Thai-Angebote wie Taohoo Tod -Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce oder Moo Pad Takai -Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce heute nicht sonderlich ansprachen, kamen sowohl das Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Bratensauce und Country Potatoes bei Tradition der Region als auch das Rindergeschnetzelte mit grünen Pfefferkörnern und Spätzle in meine nähere Auswahl. Letztlich war es die Tatsache dass das Holzfällersteak traditionell mit angebratenen Zwiebeln serviert wurde, die mich dazu bewog bei diesem Gericht zuzugreifen. Dazu nahm ich mir noch eine kleine Schale grüne Bohnen aus dem heutigen Gemüse-Angebot. Auf ein Dessert verzichtet ich aber auch heute mal wieder.

Pork steak with roast onions, gravy & country potatoes / Holzfällersteak mit Bratensauce & Country Potatoes

Die mild-würzige Bratensauce war zwar auch heute wieder relativ dünn geraten, aber sie schien man schien sie heute zumindest etwas gebunden zu haben, denn ihre Viskosität lag dieses mal etwas über der von Wasser und das war eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu früheren Varianten. Das marinierte Schweinenackensteak war wie üblich etwas durchwachsen, aber das gehört zu einem Holzfällersteak nun mal dazu. Gemeinsam mit den schön weichen, angebratenen Zwiebeln ein wirklicher Genuss. Und auch an den knusprigen und noch angenehm heißen Country Potatoes gab es nichts auszusetzen. Nur bei den mit Kräutern versetzten grünen Bohnen muss ich klein wenig Kritik anbringen, denn sie waren etwas zu weich gekocht und bereits leicht abgekühlt, weswegen ich hier leider keine volle Punktzahl geben kann.
Heute lieferten sich das Rindergeschnetzelte und das Holzfällersteak ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages. Mit hauchdünnem Vorsprung konnte sich dann aber das Holzfällersteak durchsetzen und das Geschnetzelte auf Platz zwei verweisen. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte wie fast immer das vegetarische Gericht, das heute durch das Zucchini-Karottenragout repräsentiert wurde.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Zwiebeln: ++
Bratensauce: ++
Country Potatoes: ++
Grüne Bohnen: +

Holzfällersteak, Kräuterbutter & Country Potatoes [12.07.2012]

Nachdem ich ja mit Gestern schon das zweite Mal diese Woche Asiatisch gespeist hatte, wollte ich mich heute mal wieder auf die reguläre Küche konzentrieren und ließ das Wok-Angebot in Form von Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenen Gemüse in Currysauce sowie das Gaeng Dang Phed – Gebratene Ente mit frischem Paprika, Zucchini, Bambussprossen in scharfem rotem Curry mal außen vor. Die Papardelle mit Blattspinat und Kren aus der Sektion Vitality sagten mir aber aufgrund des Kren – also Meerrettichs – nicht besonders zu, da Meerrettich eines der wenigen Dinge ist, die ich wirklich nicht mag. Besser klangen da schon die traditionell-regionalen 2 Stück gebackene Camembert mit Preiselbeeren und Salat, aber auch das heutige Sonderangebot in Form von Schweinesülze mit Bratkartoffeln und Remoulade wäre akzeptabel gewesen. Am meisten aber sagte mir schließlich das Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Kräuterbutter und Country Potatoes zu, dass heute bei Globetrotter angeboten wurde – daher entschied ich mich schließlich für dieses Gericht und ergänzte es noch mit einem Becherchen Rhabarberquark von der Dessert-Theke.

Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Kräuterbutter

Ich hatte Glück gehabt dass die Schüssel mit den Country Potatoes kurz bevor ich an der Reihe war noch einmal frisch aufgefüllt worden war, denn so erwies sich die wirklich sehr großzügige Portion dieser Sättigungsbeilage als außen angenehm knusprig, innen weich und mehr als ausreichend heiß. Viellicht hätte ich, im Nachhinein gesehen, noch etwas Ketchup mit dazu geben sollen, aber letztlich ging es natürlich auch so. Und auch das in würziger Panada gebratene Schweinenackensteak, das ich mir mit einer der in einer Wasserschale bereitstehenden Kräuterbutter-Stücke garniert hatte, erwies sich als gute Wahl, da es sich als saftig, relativ mager und mit wenig sehnigen oder fettigen Stellen erwies. Insgesamt kein besonders leichtes Gericht, soviel steht fest, aber einmal in der Woche kann ich mir ja durchaus auch mal etwas umfangreicheres Gönnen. Die mit zahlreichen Fruchtstücken versehene, angenehm dickflüssige Rhabarberquark-Zubereitung ergab schließlich einen kleinen, aber wirklich schmackhaften Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Und auch der viele der anderen Kantinengäste schien sich für das Schweinenackensteak mit Country Potatoes entschieden, womit ich ihm ohne jeden Zweifel den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen durfte. Auf Platz zwei folgten dann die Asia-Gerichte, aber sehr knapp gefolgt vom ebenfalls recht beliebten gebackenen Camembert. Den vierten Platz teilten sich schließlich die Schweinesülze und die für ein vegetarisches Gericht sehr beliebte Papardelle mit Blattspinat und Kren.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak vom Schweinenacken: ++
Country Potatoes: ++
Rhababerquark: ++

Pfeffersteak vom Schweinenacken [11.11.2009]

Zum heutigen Mittwoch fanden sich neben “Mie Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit verschiedenem Gemüse nach Hong Kong Art” und “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit Gemüse in Kokosmilchsauce” bei den Wok-Gerichten im Bereich Vitality “Shrimps Currynudeln mit Gemüse und gebratem Scampi“, bei den traditionellen Gerichten “Pfeffersteak vom Schweinenacken mit Kartoffelecken und Gemüse” und in der internationalen Ecke “Lasagne al forno“. Klang eigentlich alles gut und ich hätte aufgrund der Shrimps wohl am ehesten die Currynudeln gewählt, aber visuell gab das Gericht dann doch nicht her was es versprach – vor allem weil die Nudeln jenen Tagiatelle vom gestrigen Coq au Vin entsprachen – und die Lasagne erschien, obwohl sie eindeutig der Renner des Tages war, auch nicht so verlockend. Daher wählte ich das Pfeffersteak, das ich mit einem kleinen Naturjoghurt mit roter Grütze komplettierte.

Pfeffersteak vom Schweinenacken

Der Schweinenacken ist ja, wie wir alle wissen, die vordere Verlängerung des Kotlettstrangs beim Schwein bis zur vierten oder fünften Rippe und ist mit 10-15% stark mit Fett durchwachsen, aber gerade deswegen auch sehr saftig und aromatisch. Dies traf auch hier zu – wobei sich das Fett glücklicherweise bei meinem Stück in Grenzen hielt. Mit der Sauce, die mit einigen ganzen Pfefferkörnern gespickt war, mundete es wirklich vorzüglich. Auch bei den Kartoffelspalten bzw. Ecken kann ich kaum Kritik anbringen, sie waren noch angenehm heiß, außen knusprig und innen schön weich. Nur das Gemüse aus Karotten, Erbsen, BohnenBlumenkohl und Schwarzwurzel war bereits etwas abgekühlt und daher nicht mehr ganz so ein Genuß. Aber in der Summe ein durchaus als gut zu bewertendes Mittagsgericht. Der kleine Joghurt, in dessen Grütze sich neben Erdbeeren auch Heidelbeeren zu tummeln schienen, war zwar keine notwendige, aber dennoch eine leckere Ergänzung.

Mein Abschlußurteil:
Pfeffernackensteak: ++
Kartoffelecken: ++
Gemüse: +
Naturjoghurt mit roter Grütze: ++