Holzfällersteak mit Röstzwiebeln & Country Potatoes [27.06.2017]

In der Nacht hatte es geregnet und dadurch war die sommerlichen Temperaturen heute glücklicherweise etwas zurückgegangen, was sich auch auf meinen Appetit auswirkte. Wäre es weiter so heiß gewesen, hätte ich vielleicht bei dem Pikanten Kichererbsencurry aus dem Abschnitt Vitality oder aber beim Bunten Sommersalat mit Camembert und Preiselbeeren bei Globetrotter zugegriffen, oder auch die Knusprige Frühlingsrolle oder dem Gebackenen Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke zugesprochen, so aber wählte ich doch recht kurzentschlossen das Holzfällersteak – Gebratenes Schweinenackensteak mit Country Potatoes, Bratensoße und Röstzwiebeln aus dem Abschnitt Tradition der Region. Passendes Gemüse oder einen Salat konnte ich aber leider heute nicht entdecken.

Pork steak with roast onions & country potatoes / Holzfällersteak mit Röstzwiebeln & Country

Wie es bei Nackensteaks üblich ist, war auch dieses etwas durchwachsen, aber insgesamt war es ein qualitativ mehr als nur akzeptables Stück Schweinefleisch. Gemeinsam mit den wohl eher geschmorten als gerösteten Zwiebeln und der dunklen, kräftigen wenn auch etwas dünnflüssigen Bratensauce ein schmackhafter, wenn auch nicht gerade leichter Genuss. Und auch die knusprigen, heißen Country Potatoes, die man in großzügig bemessener Portion als Sättigungsbeilage hinzugefügt hatte, passten gut in das geschmackliche Gesamtkonzept einer deftigen Mittagsspeise, so wie ich sie mag.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute das Holzfällersteak und der Salat mit Camembert ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz. Mit sehr kleinem Vorsprung und konnte sich aber schließlich das Steak durchsetzen und den Salat mit gebackenen Käse auf einen guten zweiten Platz verweisen. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte schließlich das Kichererbsen-Curry.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Schmorzwiebeln: ++
Bratensauce: +
Country Potatoes: ++

Schwabenteller [29.03.2017]

Hätte die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzösische Art aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants nicht mal wieder etwas trocken ausgesehen, hätte ich wahrscheinlich bei diesem Gericht zugegriffen, denn die Spinat-Ricotta-Cannelloni mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce schienen mir nicht so das richtige. So aber griff ich dann doch zum Schwabenteller – Minutensteaks vom Schwein mit Röstzwiebeln, Schwammerlsauce und Käsespätzle, der im Abschnitt Tradition der Region angeboten wurde. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Swabian dish - Pork minute steaks with mushroom sauce, fried onions, & cheese spaetzle / Schwabenteller - Minutensteaks vom Schwein mit Schwammerlsauce, Rötszwiebeln & Käsespätzle

Wie eigentlich fast immer, wenn ich zu diesem Klassiker unseres Betriebsrestaurants greife bereute ich meine Entscheidung auch heute nicht. Die beiden kleinen Minutensteaks waren schön saftig und mundeten wunderbar gemeinsam mit der dickflüssigen Schwammerlsauce mit zahlreichen Pilzstücken von Champignons sowie den knusprigen Röstzwiebeln. Und auch den mit einem leicht würzigen Käse durchsetzten Spätzle gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Ein sehr leckeres Hauptgericht, das meiner Meinung nach auch wunderbar durch den knackigen Krautsalat ergänzt. Ich war sehr zufrieden.
mit meiner heutigen Entscheidung.
Natürlich lag der Schwabenteller auch auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala ganz vorne und konnte sich mit einem deutlichen Vorsprung vor allen anderen ANgeboten den ersten Platz sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich Die Spinat-Ricotta-Cannelloni, gefolgte von den Asia-Gerichten auf Platz drei und der französichen Fisch-Kartoffel-Gemüsepfanne schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Minutensteak: ++
Schwammerlsauce: ++
Röstzwiebeln: ++
Käsespätzle: ++
Krautsalat: ++

Schwabenteller [15.12.2016]

Weder die Asia-Thai-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse auf Koriandersauce und Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce noch das Kräuterrührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln bei Vitality oder das Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Reis bei Globetrotter waren dazu geeignet mich sonderlich vom Angebot unseres Betriebsrestaurants zu begeistern. Blieb also nur der Schwabenteller – Minutensteak vom Schwein mit Röstzwiebeln, Schwammerlsauce und Käsespätzle, welcher im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte zu finden war. Dazu nahm ich mir noch ein Schale grüner Bohnenkerne in Sahnesauce aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Swabian dish - Pork minute steak with fried onions, mushroom sauce & cheese spaetzle / Schwabenteller - Minutensteak vom Schwein mit Röstzwiebeln, Schwammerlsauce & Käsespätzle

Das Minutensteak im Schmetterlingsschnitt war ein klein wenig trocken geraten, aber das wurde durch die cremige Sauce mit ihren zahlreichen Dosenchampignon-Stücken glücklicherweise etwas ausgeglichen. Die Röstzwiebeln wiederum waren heute etwas kleinteilig geraten, aber passten natürlich wunderbar zu den mit reichlich mild-würzigen, geschmolzenen Käse versetzten Spätzle. Kein perfektes, aber doch ein akzeptables Hauptgericht. Und auch die knackigen grünen Bohnenkerne in ihrer mit Knoblauch und etwas Chili versetzten passten ganz gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Ich war zufrieden.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich auch der Schwabenteller am höchsten in der Gunst und konnte sich mit großem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Platz zwei belegten die Asia-Gerichte, gefolgt von dem Putenschnitzel “Zigeuner Art” auf Platz drei und dem Rührei auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Minutensteak vom Schwein: +
Schwammerlsauce: ++
Röstzwiebeln: +
Käsespätzle: ++
Grüne Bohnenkerne: ++

Schweinesteak mit Sauce Bernaise, grünen Bohnen & Kroketten [16.11.2016]

Die Gebackene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarin Kartoffeln im Abschnitt Vitality klang zwar im ersten Moment nicht schlecht, aber ich fand der Fisch sah etwas krebelig aus, und ich hatte keine Lust mich mit den Gräten rumzuschlagen. Und die Spaghetti all arrabiatta mit Parmesan bei Globetrotter erschienen mir heute auch nicht das richtige, denn ich hatte durch meine selbst zubereiteten Gratinierten Schinkennudeln in letzter Zeit genug Nudeln verzehrt. Und auch die Gebratenen Mienudeln mit verschiedenen Asia-Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder das Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke sagten mir auch nicht so sehr zu. Blieb also nur noch das Gebratene Schweinesteak mit Sauce Bernaise, grünen Bohnen und Kroketten aus dem Abschnitt Tradition der Region. Und obwohl mit den grünen Bohnen bereits eine Gemüsebeilage dem Hauptgericht Beilag, griff ich doch noch mal an der Salattheke zu und holte mir dort zusätzlich ein Schälchen Krautsalat – ich liebe dieses Zeug nun mal. 😉

Pork steak with sauce bernaise, green beans & croquettes / Schweinesteak mit Sauce Bernaise, grünen Bohnen & Kroketten

Die Kroketten, von denen heute leider nur vier anstatt der sonst üblichen fünf Stück, waren schön heiß, außen knusprig und innen weich, so wie sie sein sollten. Bei den grünen Bohnen hatte ich am Anfang etwas Zweifel, denn sie sahen ziemlich zerkocht aus, aber die Komposition die neben den Bohnen auch Zwiebeln, etwas Lauch und einige Kräuter enthielt, war geschmacklich überaus gut gelungen. Und obwohl sich noch etwas “Gestrüpp” in Form von Zweigen der Kräuter in der Zubereitung fanden, gebe ich daher trotz der kleinen Mängel volle Punktzahl. Unter einer ausreichend großen Menge einer eher milden und geschmacklich eher unbedeutenden Sauce Bernaise fand sich schließlich ein angenehm dickes und mageres Stück Schweinesteak, das aber leider ein klein wenig zäh und trocken. Nicht schlecht, aber volle Punktzahl kann ich hier nicht geben. Der Krautsalat, den man mal wieder mit Speckwürfelchen und Kümmelsamen versetzt hatte, wäre da eigentlich nicht mehr notwendig gewesen, aber geschadet hat er letztlich auch nicht. Ich war mit meiner Entscheidung auf jeden Fall auch heute zufrieden.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, konnte man erkennen dass auch hier das Schweinesteak mit Kroketten vorherrschte und sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auch dem zweiten Platz folgte die Forelle Balkan Art, die aber nur einen hauchdünnen Vorsprung gegenüber den drittplatzierten Spaghetti all arrabiatta aufzeigte. Mit wiederum nur geringen Abstand folgten die Asia-Thai-Gerichte schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: +
Sauce Bernaise: +
Grüne Bohnen: ++
Kroketten: ++
Krautsalat: ++

Japanisches Ingwersteak mit Pariser Karotten & Basmatireis [04.11.2016]

Der Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce schienen mir heute nicht so das richtige für mein Mittagsmahl, aber die beiden Klassiker wie das Japanische Ingwersteak mit Pariser Karotten und Basmatireis bei Vitality und das Gebackene Seelachsfilet mit Kartoffelsalat und Remoulade bei Globetrotter erschienen mir eine gute Wahl zu sein. Und obwohl ich damit bereits zum dritten Mal hintereinander Reis als Sättigungsbeilage wählte, entschied ich mich schließlich für das Ingwersteak, dann es erschien mir das interessantere der beiden Gerichte.

Japanisches Ingwersteak mit Pariser Karotten & Basmatireis

Ich hatte zwar zuerst befürchtet, dass das überaus großzügig dimensionierte Schweinesteak etwas trocken geworden sein könnte, aber der erste Eindruck des mit Ingwer marinierten Steaks in seiner dunklen, dickflüssigen und würzigen Sauce, die ebenfalls eine leichte Ingwernote besaß, hatte getäuscht, denn es war einigermaßen saftig und angenehm mager. Die Pariser Möhren in ihrer Knoblauch-Kräuter-Sauce wiederum waren zwar bereits etwas abgekühlt, aber nicht so sehr, dass ich hier Punkte abziehen müsste. Und auch am leicht klebrigen Basamati-Reis gab es nichts auszusetzen. Insgesamt also eine gute Entscheidung, ich war jedenfalls zufrieden.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man aber schnell dass es heute mal wieder das panierte Seelachsfilet mit Kartoffelsalat war, das sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf dem zweiten Platz folgte aber schon das Ingwersteak, das aber nur einen kleinen Vorsprung vor den drittplatzierten Asia-Gerichten aufzeigte. Den vierten Platz belegte schließlich der Milchreis mit Waldbeeren, der mit seiner etwas zerkocht wirkenden Waldbeerensauce aber auch ein wenig so aussah, als hätte man ihn bereits zuvor einmal verzehrt gehabt. 😉

Mein Abschlußurteil:
Ingwersteak: ++
Dunkle Sauce: ++
Pariser Karotten: ++
Basmatireis: ++