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Gebackener Seelachs mit Remoulade & Pommes Frites [22.02.2019]

Friday, February 22nd, 2019

Heute hatte ich Lust auf Fisch und mit einem Gebackenen Seelachs mit Remoulade und Röstkartoffeln stand im Abschnitt Globetrotter auch etwas passendes auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants. Doch noch während ich in der Warteschlange stand, waren die Röstkartoffeln offensichtlich alle und nach kurzem Warten kam die Thekenkraft mit einer Schale Pommes Frites aus der Küche zurück. Die Röstkartoffeln waren wohl aus – aber ich muss dazu noch sagen dass wir heute auch etwas später dran waren als üblich. Ich überlegte einen Moment, ob ich nicht doch lieber auf die Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provonceialischer Art dazu Rosmarinkartoffel umsteigen sollte, da ich ja schon gestern Fritten gehabt hatte, aber das Gemüse das mit dem Hähnchen serviert wurde sah nicht sonderlich vertrauenswürdig aus. Und auf Gefüllte Palatschinken mit Waldbeeren und Vanillesoße bei Tradition der Region oder eines der Asia-Wok-Gerichte wie Gebratene Bandnudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce und Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse und rotem Thaicurry in Kokosmilchsauce hatte ich auch keine Lust. Also blieb ich letztlich beim Seelachs, auch wenn er mit seinen Fritten fast wie das Cordon bleu von gestern aussah – sah man mal von der Remoulade ab. Zitronenecken gab es leider keine dazu, aber etwas Ketchup auf den Fritten durfte natürlich nicht fehlen.

Baked coalfish with remoulade & french fries / Gebackener Seelach mit Remoulade & Pommes Frites

Leider waren die Fritten heute nicht so gut gelungen wie gestern, ihnen fehlte es irgendwie ein wenig an Knusprigkeit – aber der Unterschied war nur minimal. Und auch das in dünner Panade gebackene Seelachsfilet entsprach nicht ganz meinen Erwartungen. Es war zwar saftig und geschmacklich in Ordnung, das Fleisch zerfiel aber beim anschneiden in viele Krümel, was den Verzehr etwas erschwerte, vor allem wenn die Panade die Stücke nicht zusammenhielt. Zum Glück gab es reichlich der überaus gut gelungenen, würzigen Remoulade, die man wunderbar dazu verwenden konnte die Fischkrümel zu binden. Insgesamt aber ein akzeptabels Gericht, auch wenn es mir mit Röstkartoffeln etwas lieber gewesen wäre.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich der Seelachs deutlich von den anderen Gerichten absetzen und den ersten Platz für sich beanspruchen. Auf Platz zwei sah ich die provencialische Hähchenbrust, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und schließlich dem Palatschinken mit Waldbeeren auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Gebackener Seelachs: +
Pommes Frites: +
Remoulade: ++

Seelachswürfel in Tikka Masalasauce mit Basmatireis [22.01.2019]

Wednesday, January 23rd, 2019

Natürlich spielte ich zuerst mit dem Gedanken, heute beim Cordon Bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites zuzugreifen, dass im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden war.
Nach dem Krautwickerl vom Montag und der Entenkeule von gestern schon wieder so schwer zu essen bereitete mir aber etwas Bauchschmerzen, wenn auch nur im metaphorischen Sinne. Außerdem hatte sich eine Warteschlange vor der Cordon bleu Theke gebildet, was meine Entscheidung zusätzlich beeinflusste. Das Bohnengulasch mit Schmand bei Vitality sah schon mal nicht schlecht aus, während mich die Gebratene Mienudeln mit Gemüse in süß-sauer Sauce oder das Rindfleisch mit Karotten und Broccoli in Austernsauce von der Asia-Wok-Theke weniger reizten. Am besten gefielen mir unter den Alternativen aber die Seelachswürfel in Tikka Masalasauce mit Basmatireis, die im Abschnitt Globetrotter zu finden waren. Sie waren nicht nur visuell sehr ansprechend, Fisch mit seinen Omega-3-Fettsäuren gilt ja auch als gesund. Außerdem mag ich die Tikka-Masalasauce die man hier macht recht gerne – auch wenn die Qualität manchmal etwas schwankt.

Diced coalfish in tikka masala sauce with basamati rice / Seelachswürfel in Tikka Masalasauce mit Basmatireis

Als ich den Teller ausgehändigt bekam, war der Basmati-Reis noch zu einer formschönen Kugel geformt, doch auf dem Weg über die Kasse zum Tisch zerfiel sie immer mehr, so dass ich auf dem Foto leider nur noch die kläglichen Ruinen präsentieren konnte. Geschmeckt hat der Reis aber natürlich trotzdem, er war eben nur heute sehr locker und wenig klebrig. Als ich die erste Gabel der Tikka-Masala-Seelachswürfel in den Mund steckte, dachte ich noch sei bei mir, dass sie schön fruchtig sei, es aber etwas an Würze fehlte. Doch dann setzte mit kleiner Verzögerung doch eine nicht zu verachtende Schärfe ein, die das Gericht wunderbar geschmacklich abrundete. Und auch am Fisch selbst gab es nichts auszusetzen, die Würfel waren saftig, zart und frei von Gräten, so wie man es sich wünscht. Insgesamt also eine gute Wahl und Alternative zu dem heute recht dunkel aussehenden Cordon bleu mit seinen blassen, wenig knusprig wirkenden Fritten. Ich war auf sehr zufrieden.
Das Gros der anderen Gäste hatte heute natürlich beim Cordon bleu zugegeriffen und bescherten dem mit Käse und Schinken gefüllten Schweineschnitzel einen unangefochtenen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur eine Haarebreite vor dem ebenfalls relativ häufig gewählten Seelachswürfeln lagen, die somit auf dem dritten Platz landeten. Der vegetarische Bohnengulasch belegte schließlich einen guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Seelachswürfel in Tikka Masala Sauce: ++
Basmatireis: ++

Spanische Paella mit Seelachswürfeln & Hähnchen [16.01.2019]

Wednesday, January 16th, 2019

Da ich nach meinem Alfredo Nudelauflauf vom Wochenende aktuell keine große Lust auf noch mehr Nudeln hatte, ließ ich die Mac & Cheese – Gebratene Makkaroni mit Speck und Röstzwiebeln in würziger Cheddarsauce aus dem Abschnitt Globetrotter heute mal außen vor. Einen kurzen Moment liebäugelte ich mit der Gebackenen Ente mit frischem Gemüse in Hoi Sin Sauce, die heute neben Gebratenem Gemüse mit Pok Choi und Hoi-Sin-Sauce und Rindfleisch mit Karotten und Broccoli in Austernsauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, dann aber schwenkte ich doch auf die Spanische Paella mit Seelachswürfeln und Hähnchen um, die man bei Vitality anbot. Mir war zwar bewusst dass man hier nicht gerade eine originalgetreue Paella machte, aber sie sah mit ihren Hähnchen-Ananas-Spießen heute gar nicht mal so schlecht aus und ich hatte irgendwie Lust auf Reis. Die Rahmschwammerl mit hausgemachtem Semmelknödel und frischen Kräutern bei Tradition der Region nahm ich daher gar nicht in die nähere Auswahl.

Spanish paella with coalfish dices & chicken / Spanische Paella mit Seelachswürfeln & Hähnchen

Ganz wie ich es erwartet hatte, war die Paella was die Würzung anging tatsächlich nicht sonderlich aufregend. Die Mischung aus Reis, Erbsen, Möhren, grünen Bohnen und etwas Spargel war außerdem mit zahlreichen gewürfelten Fischfilet-Stücken, wahrscheinlich Seelachs, sowie einer einzigen einsamen Garnele versetzt. Ansonsten fand ich keinerlei Meeresfrüchte darin. Und der Reis war wohleher mit Kurkuma gelb gefärbt, denn von Safran schmeckte ich nichts. Hinzu kamen die drei kleinen Spieße, die jeweils mit zwei Hähnchenbrustwürfeln und einem Stück Ananas bestückt und anschließend mit einer Art BBQ-Sauce bestrichen waren. Der Saft aus der beiliegenden Zitronenecke gab der Paella aber zusätzlich noch eine südliche Geschmacksnote. Aber ich hatte, wie bereites erwähnt, auch keine Meisterpaella erwartet, daher war ich trotzdem mit meiner Entscheidung zufrieden.
Der größte Teil der übrigen Besucher hatte heute natürlich bei den Mac & Cheese zugeschlagen, die man übrigens noch mit reichlich Röstzwiebeln garniert hatte, die einen deutlich bemerkbares Aroma ausströmten, somit verdient dieses Gericht us-amerikanischen Ursprungs ohne Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, was sie eindeutig der sehr beliebten Ente zu verdanken hatte. Um Platz drei wiederum lieferten sich Paella und Rahmschwemmerl mit Semmelknödel ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen und es fiel mir schwer einen klaren Favoriten auszumachen. Letztlich würde ich aber sagen, dass ich ein bis zwei mehr Teller mit Paella gesehen hatte, daher landete der Semmelknödel mit einem hauchdünnen Rückstand auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Spanische Paella: +

Seelachsfilet “Picatta Milanese” mit Tomatensugo & Butternudeln [09.11.2018]

Friday, November 9th, 2018

Mit dem was unser Betriebsrestaurant heute anbot, hat es sich wirklich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Beim Coq au Vin – Geschmorte Hühnerkeule auf Tagliatelle und Roteweinsauce, das in der Sektion Vitality stand, hatte man nicht nur die Tagliatelle durch die selben Penne ersetzt, die auch mit dem Seelachsfilet “Picatta Milanese” mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter angeboten wurde, die Hähnchenkeule selbst wirkte auch besonder mickrig und verschrumpelt. Und das Seelachsfilet sah nicht gerade nach dem üblichen Picatta wie z.B. hier aus, sondern eher nach simplen industriell panierten Seelachs. Und nicht mal Petersilie gab es zum garnieren. Leider war der Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region nichts für mich, da ich ja kein großer Fan von Süßspeisen als Hauptgericht bin, denn der sah recht passabel aus. An den Asia-Thai-Gerichten wie Gebratenes Gemüse in Austernsauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce hatte ich ebenfalls kein Interesse. Also griff ich zum Seelachs, er erschien mit der geringste übel.

Coalfish filet with tomato sauce & butter noodles / Seelachsfilet "Picatta Milanese" mit Tomatensugo & Butternudeln

War wirklich keine kulinarische Hochleistung. Die Nudeln waren zwar heiß und die Tomatensauce fruchtig und mit einigen Kräutern auch recht gut gewürzt, aber zu Fisch? Ich weiß nicht so recht – passte wie ich fand nicht ganz so gut. Das Fischfilet selbst war recht locker von einer knusprigen, dünnen Panade umgeben, die sich beim Schneiden aber sofort löste und abblätterte. Eine gute Panada sollte aber meiner Meinung nach auf dem Fleischkörper halten. Der Fisch selbst erwies sich aber als einigermaßen saftig und vollkommen frei von Gröten, so wie man es eben von Filet erwartet. Zumindest war das Gericht aber sehr sättigend, was aber vor allem mit der großzügigen Portion Penne zu tun hatte, die man allerdings im Verhältnis mit ein bisschen wenig Tomatensauce garniert hatte. War ok, aber ich habe schon besser hier gegessen.
Das Seelachsfilet schaffte es dennoch, sich heute den ersten Platz zu auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu sichern, gefolgt von der Hähnchenkeule auf dem zweiten Platz. Wäre der Coq auf vin etwas größer gewesen, hätte er wahrscheinlich sogar Chancen gehabt den Fisch zu überrunden. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte und der Apfelstrudel folgte schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: +
Tomatensauce: ++
Butternudeln: +

Gebackener Seelachs mit Remoulade &Kartoffelsalat [24.08.2018]

Friday, August 24th, 2018

Heute fanden sich mal wieder zwei für einen Freitag typische, aber bewährte Standardgerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die mich beide zu gleichen Teilen reizten: zum einen der Gebackene Seelachs mit Remoulade und Kartoffelsalat im Abschnitt Globetrotter und zum anderen das Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten und Röstis bei Vitality. Die anderen Angebote wie die Dampfnudel mit Vanillesauce und Waldbeeren bei Tradition der Region oder die Asia-Wok-Gerichte wie Feng shi Tzau – Mii-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch und San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Und ich überlegte wirklich bis zum allerletzen Moment wo ich zugreifen sollte, bevor ich mich dann doch für den Seelachs entschied. Dabei spielte mit in meine Entscheidung hinein, dass ich diese Woche noch gar keinen Fisch verzehrt hatte und ein kleiner Eiweiß-Schub kann ja nicht schaden.

Baked Coalfish with remoulade & potato salad / Gebackener Seelachs mit Remoulade & Kartoffelsalat

Dieser Fisch mit Kartoffelsalat ist zwar ein absolutes Standard-Gericht hier im Betriebsrestaurant, das sich alle paar Wochen wiederholt, allerdings variieren dabei zwei Komponenten. Das offensichtlichste ist das Fischfilet, das regelmäßig zwischen Seelachs und Scholle wechselt, wobei ich da keine wirklichen Vorzüge habe. Zum anderen ist es der Kartoffelsalat, der mal als simple Massenware aus dem 50-Liter Eimer aus der Metro, mal als Kartoffel-Gurkensalat und schließlich noch als hausgemachter, lauwarmer Kartoffelsalat serviert wird. Leider schien man sich heute aber nicht die Zeit für die hausgemachte Variante genommen zu haben und auch die Salatgurken fehlten. Somit gab es heute also die Standard-Variante, die zwar nicht unbedingt schlecht, aber auch keine kulinarische Hochleistung ist. Aber ich will nicht meckern, denn es handelte sich um eine simple bodenständige Sättigungsbeilage ohne Schnörkel. Und auch das den Seelachs kann ich heute nicht vorbehaltlos loben, denn zum einen hatte ich ein Stück erwischt, dass an der einen Seite sehr dünn und daher auch sehr “knusprig” war, während die dickere Seite zwar viel, aber leicht trocken wirkendes Fischfilet enthielt. Mit Hilfe des Zitronensafts und der reichlich vorhandenen, übrigens sehr leckeren Remoulade ließ sich das zwar teilweise kompensieren, aber volle Punktzahl kann ich da auch nicht geben. Keine schlechte Wahl, aber ich habe den Seelachs mit Kartoffelsalat hier auch schon mal besser erlebt bzw. verzehrt.
Dennoch war der Seelachs mit klar ersichtlichen Vorsprung heute die Nummer eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Das Ingwersteak auf Platz zwei hatte zwar auch zahlreiche Esser gefunden, aber nicht genug um den Seelachs auf seiner Führungsposition zu gefährden. Den dritten Platz konnte sich schließlich die Dampfnudel sichern, aber nur weil sie häufig auch noch als zusätzlicher Nachtisch gewählt worden war. Ihr Vorsprung vor den somit viertplatzierten Asia-Gerichten war dabei aber nur gering.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: +
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: +