Gedünsteter Seelachs “Espanol” [23.02.2011]

Das traditionell-regionale Tellerrösti mit Gemüse und Käse überbacken klang und sah zwar recht gut aus und das Piccata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce mit seinem riesigen Fleischstück war auch nicht zu verachten – etwas ähnliches, wenn auch kleiner hatte ich hier schon mal probiert. Aber Mittwoch esse ich nun mal traditionell Seafood und mit Gedünsteter Seelachs nach Art “Espanol” mit Kräuter Knoblauch Kartoffeln bei Vitality stand auch etwas wirklich verlockendes auf der Karte. Zwar hätte ich auch auf Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce, welches neben dem Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenen Gemüse in Spezial Sauce in der Asia-Ecke angeboten wurde zurückgreifen können, aber da ich schon die letzten drei Mal als Seelachs Espanol angeboten wurde (nämlich hier, hier und hier) auf das Asia-Gericht ausgewichen war, wollte ich dem gedünsteten Fisch heute einmal eine Chance geben. Auf meine Bitte möglichst wenig Oliven mit aufzumachen ging die Thekenkraft dabei ein, denn das war. Dazu nahm ich mir noch einen Becher mit einer hellen Creme von der Dessert-Theke, die mich dort regelrecht anlachte.

Gedünsteter Seelachs "Espanol"mit Kräuter-Knoblauch-Kartoffeln / Steamed pollock "espanol" with herb garlic potatoes

Unter einer pikanten Gemüsemischung aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln sowie zwei schwarzen Oliven, welche mit Rosmarin und anderen Gewürzen versehen waren, fand sich ein angenehm großes Stück eines zarten und absolut grätenfreien, hellen Seelachs, das dank seiner Zubereitung im heißen Wasserdunst wahrlich fast auf der Zunge zerging. Und die deutlich nach Knoblauch schmeckenden, wohl im ganzen angebratenen kleinen Kräuter-Kartoffeln waren wie ich fand eine gut passende Sättigungbeilage. Einziger kleiner Kritikpunkt waren die Rosmarin-Nadeln, die sich vereinzelt im Gemüse fanden trübten den Genuss etwas, da es aber nur wenige waren soll sich das heute nicht negativ auf die Bewertung auswirken. Bei dem Nachtisch hatte ich wohl eine Creme aus weißer Schokolade erwischt, die sich als fest in ihrer Konsistenz und süß im Geschmack erwies. Hat auch sehr gut geschmeckt muss ich sagen, aber den Kalorienvorteil von nur 378kcal pro Portion bei dem Gedünsteten Lachs habe ich damit wohl dann doch wieder zunichte gemacht – aber seis drum.
Bei der großen Allgemeinheit fand heute aber das Piccata Milanese den größten Zuspruch und somit auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz noch knapp vor den Asia-Gerichten landete aber der Seelachs Espanol. Das überbackene Rösti, dass ich meines Wissens nach auch noch nicht probiert hatte, kam schließlich auf dem vierten Platz. Sollte es mal außerhalb eines Mittwochs angeboten werden, werde ich hier wohl auch mal zuschlagen müssen – alleine um es zumindest mal probiert zu haben.

Mein Abschlußurteil:
Gedünsteter Seelachs: ++
Gemüse “Espanol”: ++
Kräuter Knoblauch Kartoffeln: ++

Orangenpochierter Seelachs [22.09.2010]

Zwar bot die Asia-Ecke mit “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce” oder “San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce” zwei durchaus interessante Gerichte an, jedoch hatte ich ja bereits gestern Asiatisch gegessen und wandte meinen Hauptaugenmerk der westlichen Küche zu. Das “Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites” aus der Sektion Globetrotter kam natürlich nicht in Frage – es war eindeutig zu kalorienreich, auch wenn es durchaus schmackhaft aussah. Interessanter erschien mir da der “Vegetarische Gemüsebratling auf Tomatenragout mit Kartoffeln“. Doch dann entsann ich mich dass Mittwoch ja inzwischen zu meinem inoffiziellen Fischtag geworden, und da kam mir der “Orangenpochierte Seelachs an Linsenreis mit Gemüsekonfetti” natürlich gerade recht. Und bei meinen vorherigen Entscheidungen für ähnliche Gerichte hier, hier und hier hatte ich ja auch immer ganz gute Erfahrungen damit gemacht.

Orangenpochierter Seelachs / Orange poached coalfish

Gleich beim ersten Biss in ein Stück des recht großen und ansonsten angenehm zarten Seelachses stieß ich gleich auf Gräten. Zum Glück blieb es letztlich bei vier Stück und diese befanden sich alle am äußeren Rand, so dass ich den Rest einfach ablesen konnte. Die vermutlich mit Orangensaft versetzte Sauce erwies sich zwar als leicht säuerlich wie ungesüßter Orangensaft nun mal schmeckt, aber in Kombination mit dem in winzige Würfelchen geschnittenen Gemüse, dem Fisch und dem Linsenreis muss ich zugeben dass es geschmacklich irgendwie doch ganz gut zusammenpasste – auch wenn ich die Gemüsekonfettisauce von früheren Dareichungen etwas anders in Erinnerung habe. Eine letztlich mal wieder gute Entscheidung – und über die paar Gräten sehe ich da einfach mal hinweg. Mit 546kcal pro Portion (Angaben der Kantine) erwies sich das ganze letztlich auch ein angenehm leichtes Mittagsgericht.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute natürlich das Cordon Bleu ungeschlagen auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Den zweiten Platz würde ich heute den Asia-Gerichten zubilligen, auf dem dritten folgte wohl der Seelachs und knapp dahinter schon der Gemüsebratling. Geschmacklich hätte mich der Bratling schon durchaus interessiert, aber aus kalorientechnischer Sicht habe ich mit dem Fisch eindeutig die beste Entscheidung für heute getroffen.

Mein Abschlußurteil:
Orangenpochierter Seelachs: ++
Gemüsekonfetti: +
Linsenreis: ++

Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud [18.08.2010]

Auch wenn sowohl das “Khao Pad Prak – Thailändischer gebratener Reis mit Ei, frischem Gemüse in einer feinen Soja-Sauce” als auch das “Prig Pad Kai – Putenfleisch mit Chilischoten und verschiedenem Gemüse nach Thai-Art” eigentlich sehr lecker klangen, wollte ich nicht schon wieder Asiatisch essen und wandte mich dem Bereich der regulären Küche zu. Das “Putensteak Florida mit Curryreis” aus dem Bereich Globetrotter, welches ich in ähnlicher Form hier schon mal probiert hatte, sah hier schon mal ganz verlockend aus. Und auch bei Tradition der Region gab es mit “Blumenkohl mit Käsesauce überbacken, dazu Salzkartoffeln” etwas, das als vegetarisches Gericht durchaus interessant erschien – auch wenn die Käsesauce mich bezüglich der Kalorien etwas nachdenklich machte. Als Zusatzangebot gab es noch einen “Bunten Salat mit Hähnchenstreifen“, den ich aber nicht so verlockend fand, obwohl er visuell durchaus gut aussah – ich bin nun mal kein Salat-Typ. Schließlich entdeckte ich bei Vitality aber das “Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis“, ein Fischgericht welches ich hier schon mal in der selben Zubereitung und hier mit Seehecht auf dem Tablett gehabt hatte und in beiden Fällen für gut befunden hatte.

Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud

Im ersten Moment mag es fast so aussehen als ob man den Fisch wieder in Sauce bzw. hier dem kräftig nach Ingwer schmeckenden Sud ertränkt zu haben – aber ich stellte fest dass die Menge perfekt ausreichte, um den Reis zu binden. Sie Dazu gab es ein grätenfreies, zartes Stück Seelachs, das mit einigen Pfirsischscheiben und Gemüse getoppt war. War sehr lecker, hätte aber meiner Ansicht nach etwas größer sein können. Satt geworden bin ich aber dennoch.
Bei den anderen Kantinengästen lag das Seelachsfilet heute auch gleich groß im Kurs und belegte meines Eindruckes nach ganz knapp vor dem Putensteak Florida den ersten Platz in der Beliebtheitsskala. Platz drei dürften wieder die Asia-Gerichte für sich verbuchen könne, knapp gefolgt vom überbackenen Blumenkohl. Auch der Salat hatte einige Liebhaber gefunden, lag aber doch etwas hinter den anderen Gerichten zurück. Wäre das Wetter wärmer, würden so vermute ich wohl mehr zum Salat greifen – aber es ist aktuell kein Salatwetter. 😉

Mein Abschlußurteil:
Seelachfilet: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Jasmin-Duftreis: ++

Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat [21.07.2010]

Nachdem ich ja gestern bereits asiatisch gespeist hatte, ließ ich heute die dortigen Angebote “Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry” und “Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce” links liegen und wandte mich der regulären Küche zu. Die “Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln” als traditionell-regionales Gericht klangen dort zwar schon mal ganz lecker, erschienen mir aber zu kalorienreich. Ebenso ging es mir mit dem “Piccata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce“, das ich in ähnlicher Form hier übrigens schon mal probiert habe und ebenfalls sehr verlockend erschien, aber doch etwas zu umfangreich erschien. So entschied ich mich mal wieder für das Vitality-Gericht: “Gebratenen Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln“. Sonst gab es nichts – auch gegen einen Nachtisch entschied ich mich nach kurzem zögern.
Seelachsfilet im Tomatenbett mit Spinat
Da der Fisch ja schon tot und zerlegt war, verstand ich nicht ganz, warum der Teller halb mit Wasser geflutet war. 😉 Aber mal im Ernst: Die Thekenkraft hätte beim aufladen des geschmacklich angenehm fruchtigen Betts aus Tomaten und Zwiebeln ruhig etwas die Brühe abtropfen lassen können. Auf dem Tomatenbett fand sich schließlich das Stück Seelachs, welches von einer großen Portion Blattspinat in der Zubereitung, die wir bereits von der Farmerkartoffel vom Montag her kennen. Prinzipiell war dies zwar zart und wohlschmeckend, aber leider kann ich heute trotz der guten Qualität keinesfalls volle Punktzahl geben, denn in dem Stück Seelachs fanden sich dieses Mal ziemlich viele kleine bis mittlere Gräten. Daher kann ich trotz allem hier keine volle Punktzahl geben. Als Sättigungsbeilage lagen dem ganzen kleine Salzkartoffeln bei, an denen ich absolut nichts auszusetzen hatte. Bis auf die Sache mit den Gräten war das Gericht meiner Meinung nach mit 331kcal oder 8 WW ProPoints sowohl ein gutes als auch leichtes Sommergericht.
Der große Renner unter dem Kantinenpublikum war heute aber wie nicht anders zu erwarten das Piccata Milanese. Auf Platz Zwei lagen meiner Meinung nach die Käsespätzle, aber eng gefolgt von den Asia-Gerichten. Der Seelachs kam knapp danach und erfreute sich auch einer gewissen Beliebtheit, lag aber dennoch aus meiner Perspektive doch hinter den anderen Gerichten. Die Frage die sich mir aufzwingt ist natürlich, ob ich bei Fischgerichten ohne “Filet” im Namen nicht sowieso eher mit Gräten rechnen sollte. Zumindest hielt die Sättigung dieses Mal angenehm lange an.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: +
Tomatenbett: ++
Blattspinat: ++
Kartoffeln: ++

Orangenpochierter Seelachs [28.04.2010]

Während heute im Asia-Bereich “Nasi Goreng – gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten” oder “Pla Pad Ped – gebratenes Fischfilet mit Chili-Brategemüse” angeboten wurde – wobei mich vor allem das Pla Pad Ped reizte, welches ich ja hier und hier schon mal probiert hatte, gab es auch im Bereich der regulären Küche einige interessante Angebote. Am verlockendsten klang da natürlich das heutige Globetrotter-Gericht in Form von “Griechischem Gyros mit Pommes Frites und Tzatziki“, ich sah aber davon ab, da das Kalorientechnisch natürlich eine absolute Katastrophe gewesen wäre. Da klangen die “2 Stück gebackene Camembert mit Preiselbeeren und Salatgemüse” schon besser, welche als traditionell-regionales Gericht auf der Karte standen. Aber das wurde noch überboten von dem “Orangenpochierten Seelachs an Linsenreis mit Gemüsekonfetti“, das heutige Angebot in der Sektion Vitality, welches ich hier und hier schon mal probiert und für gut befunden hatte. Das ganze wertete ich noch mit einem Schälchen mit Mischgemüse auf.

Orangenpochierter Seelachs / orange poached coalfisch

Wie man schnell sieht bestand das “Gemüsekonfetti” hier nur aus einigen kleinsten Gemüsestücken, darunter Zucchiniwürfelchen und Karotten, die zusätzlich zu den Linsen dem Reis – ich denke es handelte sich hierbei um Vollkornreis – untergemischt waren, welcher in der Summe aber sehr schmackhaft und vor allem reichlich vorhanden war. Dazu gab es ein ebenfalls angenehm groß geratenes, pochiertes Stück grätenfreien Seelachsfilets, das mit einer fruchtig nach orange schmeckender Sauce garniert war. Wirklich ein weiteres mal ein sehr gelungenes Gericht, welches mir sehr gut mundete. Und auch am zusätzlich gewählten Gemüse, bestehend aus Erbsen, Karotten, Blumenkohl und Bohnen, gab es nichts auszusetzen.
Wie eigentlich vorauszusehen war, erwies sich das Gyros mit Pommes heute als die mit Abstand beliebteste Speise unter den anderen Gästen des Betriebsrestaurants. Mit einigen Abstand folgten die Asia-Speisen und schließlich der Camembert und der Seelachs, wobei ich bei diesen beiden keinen deutlichen Favoriten ausmachen konnte. Für mich war der Seelachs aber heute eindeutig eine sehr gute Wahl gewesen – ein leichtes und sehr leckeres Gericht, dass ich jederzeit wieder wählen würde.

Mein Abschlußurteil:
Orangenpochierter Seelachs: ++
Linsenreis: ++
Mischgemüse: ++