Gebratener Seelachs mit Senfsauce & Petersilienkartoffeln [19.08.2016]

Einen kurzen Moment überlegte ich heute, ob ich beim Tortilla-Wrap mitChili con Carne F+üllung und Sommersalat bei Vitality zugreifen soll, dann aber entschied ich mich doch für das heutige Angebot im Bereich Globetrotter, Gebratenen Seelachs mit Schnittlauch-Senfsauce und Petersilienkartoffeln, auch wenn von dem angekündigten Schnittlauch nichts in der Sauce zu erkennen war. Der Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder Pad Piew Wan – Schweinefleisch süß-sauer mit Ananas, Kirschtomaten und Lauchzwiebeln weckten weniger Interesse bei mir. Zum Seelachs gesellte sich aber noch ein kleines Schälchen Bulgursalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Coalfish in mustard sauce with parsley potatoes / Seelachs in Senfsauce mit Petersilienkartoffeln

Während das Stück gebackenes, dünn paniertes Seelachsfilet, das man zusätzlich mit einigen essbaren getrockneten Blüten garniert hatte, recht klein erschien, war man bei den Petersilien-Salzkartoffeln äußerst großzügig vorgegangen. So zumindest der erste Eindruck, doch das übrigens vollkommen grätenfreie Fischfilet erwies sich glücklicherweise als dicker als es zuerst ausgesehen hatte, so dass es letztlich einigermaßen aufging. Gemeinsam mit der milden Sauce, der nur eine leichte Note eines Senfgeschmacks anhaftete ergab sich so ein einfaches und akzeptables Fischgericht – auch wenn man die Sauce noch würziger hätte machen können. Der Bulgursalat, der mit einigen Tomatenstücken und gehacktem Koriander versetzt war, erwies sich als geschmacklich ebenfalls in Ordnung, war aber dieses Mal nicht ganz so kreativ zusammegestellt wie die Variante die es im Juni gegeben hatte – dazu siehe man auch hier oder hier. Ein bisschen mehr Gemüse, Rosinen und etwas Tomatenmark hätten hier meiner Meinung nach gut getan. Insgesamt ein sättigendes und schmackhaftes Mittagessen, man hätte aber noch mehr daraus machen können. Die Blüten auf dem Fisch waren ja schon ganz nett, aber etwas Schnittlauch in der Sauce wie angekündigt hätte mir besser gefallen.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass das Fischgericht auch heute wieder mit einem deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern konnte. Platz zwei belegte der Tortille-Wrap mit Salat, gefolgte von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und dem Apfelstrudel sehr knapp dahinter auf Platz vier. Hier also heute also auch keinerlei Besonderheiten oder Überraschungen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Senfsauce: +
Petersilienkartoffeln: ++
Bulgursalat: +

Gebackener Seelachs in Chili-Massaman-Knoblauchsauce [05.07.2016]

Eigentlich war ich heute dazu geneigt, beim Schwabenteller – Zwei Minutensteaks vom Schwein mit Röstzwiebeln, Schwammerlsauce und Käsespätzle aus dem Abschnitt Tradition der Region der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen. Doch schon wieder Steaks? Ich hatte ja erst gestern erst ein Holzfällersteak zu mir genommen. Daher wollte ich heute mal etwas anderes auf dem Tablett haben. Leider schienen mir weder die etwas trocken aussehenden Gnocchi mit Kirschtomaten, Ruccola und Parmesan bei Tradition der Region noch die Spinat-Ricotta-Lasagne mit Bechamelsauce und Käse überbacken bei Globetrotter das richtige zu sein. Also tat ich etwas, das ich schon seit gefühlt einem Jahr nicht mehr gemahct hatte: Ich griff an der Asia-Thai-Theke zu. Dort erschien mir sowohl der Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und verschiedenem Gemüse in Sojasauce als auch der Gebackene Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Chili-Massaman-Knoblauchsauce akzeptabel. Und als Fischliebhaber, fiel meine Wahl schließlich auf den Seelachs, zu dem es wie üblich noch ein Schälchen Reis gab, welchen ich mir mit einem Esslöffel Sambal Olek pikant garnierte.

Baked coalfish filet in chili massaman garlic sauce / Gebackenes Seelachsfilet in Chili-Massaman-Knoblauchsauce

Die Zubereitung aus zahlreichen panierten Fischfilet-Stücken und verschiedenen Gemüsesorten wie Bumenkohl, Möhren, Broccoli, Weißkohl, Lauch und Paprika waren in einer exotisch-würzigen, aber nur leicht scharfen Sauce angerichtet, bei der ich den Knoblauch allerdings kaum heraus schmeckte. Da war es gut, dass ich den klebrigen Reis mit etwas scharfen Sambal Olek versehen hatte, der dem Gericht die vermisste Schärfe gab. Leider war das Gemüse etwas lange gekocht, aber da es sich hier um Essen aus einer Warmhaltetheke handelt, lässt sich dies wohl nicht ganz verhindern – daher sehe ich von einer Punktabzug ab. Insgesamt konnte ich mit meiner Wahl zufrieden sein – vielleicht sollte ich doch mal wieder häufiger bei den Asia-Gerichten zugreifen.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich der Schwabenteller mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich klar den ersten Platz ergattern. Auf dem zweiten Platz folgte die Spinat-Ricotta-Lasagne, die Asia-Gerichte belegten Platz drei und knapp dahinter folgten auf dem vierten Platz die Gnocchi mit Kirschtomaten und Ruccola.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs in Chili-Massaman-Knoblauchsauce: ++
Reis: ++

Gebackener Seelachs mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat [20.05.2016]

Hätte das Steak von der Pute mit Honig-Pfeffersauce und Kartoffelpüree bei Vitality etwas besser ausgesehen, hätte ich vielleicht bei diesem Gericht zugegriffen, aber die Sauce sah sehr dünn aus und das Putensteak schien recht klein geraten. Daher wich ich auf den Gebackenen Seelachs mit Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat bei Globetrotter aus, denn der Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zuckery bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane und Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer sprachen mich heute nicht sonderlich an. Zum Fischgericht gesellte sich noch ein Becherchen Haselnuss-Pudding aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked Coalfish with remoulade & potato cucumber salad / Gebackener Seelach mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat

Der einfache Kartoffelsalat war nur mit einigen wenigen, dünnen Scheiben roher Salatgurke versetzt, was mir sehr entgegen kam da es diese Zubereitung zwar etwas auflockerte, aber den Gurkenaspekt nicht zu sehr zur Geltung brachte – denn ich bin kein allzu großer Fan von rohen Gurken. Das mit einer dünner und knuspriger Panade umschlossene Seelachsfilet, das ich mit dem Saft der beiligenden Zitronenecken garnierte, erwies sowohl als angenehm groß als auch als angenehm zart, saftig und natürlich grätenfrei, so wie ich es auch erwartet hatte. Garniert mit der würzigen Remoulade ein wirklicher Genuss. Der kleine Becher cremigen Puddings mit deutlichem Haselnuss-Geschmack schloss das Mittagsmahl sehr lecker ab. Ich war heute mal wieder sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen lag der Seelachs heute am höchsten in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich heute – zugegebenermaßen unerwartet – den Milchreis mit Waldbeeren, den ich meinte noch etwas häufiger auf den Tabletts sehen zu können als das somit drittplatzierte Putensteak mit Honig-Pfeffersauce. Auf dem vierten Platz folgte schließlich die Asia-Thai-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Remoulade: ++
Kartoffel-Gurkensalat: ++
Haselnuss-Pudding: ++

Schlemmerfilet “Bordelaise” mit Salzkartoffeln [06.05.2016]

Fish filet "Bordelaise" with potatoes / Fischfilet "Bordelaise" mit Salzkartoffeln

Passend zum Freitag stand heute natürlich Fisch auf dem Speiseplan, um genau zu sein ein klassisches Schlemmerfilet “Bordelaise” aus Seelachsfilet mit einer würzigen Belag aus Semmelbröseln, Fett, Kräutern und Gewürzen, das wir mit Salzkartoffeln servierten. Das sogenannte Schlemmerfilet á la Bordelaise war ja im Jahre 1969 eines der ersten Fertiggerichte, die auf dem deutschen Markt angeboten wurden und die “Erfinder” dieses Gerichts, die zu Unilever gehörige Langnese-Iglo GmbH, feiert bis heute große Erfolge damit. Auch ich greife auch heute noch gerne darauf zurück, wenn es mal schnell gehen muss und ich keine Zeit für eigene Kochaktionen habe. Beim 250 Grad kommen diese tiefgekühlt gelagerten Filets in einer Aluschale für ca. 35 Minuten in den Ofen, wobei ein Teil des Belags schmilzt und durch die sogenannte Maillard-Reaktion sich eine eine knusprig-aromatische Kruste bildet. Und den beim Backen ausgetretenen Bratensaft kann man schön dazu verwenden, die Sättigungsbeilage in Form der Kartoffeln damit zu garnieren. Dazu noch ein paar kräftige Spritzer Zitronensaft auf Fischfilet und Kartoffeln und fertig ist ein überaus leckeres Mittagsgericht. Ich war auf jeden Fall mal wieder sehr zufrieden mit diesem klassischen Schlemmerfilet.

Seelachs nach Sizilianischer Art mit Ciabatta [29.04.2016]

Obwohl es heute endlich die bei Vitality die eigentlich für gestern angekündigten Balsamicolinsen gab, die allerdings mit Butternudeln anstatt Spaghetti serviert wurden, entdeckte ich doch noch ein Gericht das mit noch ein wenig verlockender erschien und dabei auch gleich meine wöchentliche Fischportion abdecken würde: den Seelachs nach sizilianischer Art mit Oliven, Tomaten und frischen Kräutern, dazu Ciabatta bei Globetrotter. Somit ließ ich die Butternudeln mit Balsamicolinsen also ebenso links liegen wie die Gefüllten Pfannkuchen mit Vanillesauce und Waldbeerenragout bei Tradition der Region, das Zusatzangebot in Form von Schweinswürsteln mit Kartoffelsalat (wohl Reste vom Montag) und die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder Pad Piew Wan – Schweinefleisch süß-sauer mit Ananas, Kirschtomaten und Lauchzwiebeln. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Himbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Coalfish sicilian style with ciabatta / Seelachs auf sizilianische Art mit Ciabatta

Obwohl ich ja kein allzu großer Freund von Oliven bin, erwies sich die Gemüsemischung aus Tomatenstücken, Zwiebeln, Stücken von grünen und schwarzen Oliven und italienischen Kräutern als angenehm fruchtig und leicht pikant, was gut zum kleinen, aber gerade noch ausreichenden Stück gebratenen und gewürzten Seelachsfilets passte. Gemeinsam mit dem frischen, knusprigen und angenehm großen Stück Ciabatta ein überaus sättigendes und schmackhaftes Gericht. Ich war mir meiner Wahl überaus zufrieden. Und auch das schaumig-cremige Dessert mit seinem kräftigen Himbeergeschmack enttäuschte heute nicht.
Obwohl es ja auch die Schweinswürstel gab, gelang es dem Seelachs auf sizilianische Art dennoch, sich heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu sichern. Erst mit einigem Abstand auf Platz zwei folgten die Würstchen, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte, auf Platz vier kamen die Balsamico-Linsen und knapp dahinter auf dem fünften Platz folgten die Pfannkuchen mit Vanillesauce und Waldbeeren.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Sizilianisches Tomatensugo: ++
Ciabatta: ++
Himbeercreme: ++