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Kassler-Bohnen-Pfanne mit Staudensellerie – das Rezept

Tuesday, December 21st, 2010

Auch heute stand für mich mal wieder kochen auf dem Plan. Das Rezept hatte ich mir bereits gestern heraus gesucht und die notwendigen Dinge bereits während meines gestrigen Einkaufs mit besorgt. Die Wahl war dabei auf ein eine Kassler-Bohnen-Pfanne mit Staudensellerie gefallen, ein weiteres Pfannengericht, das sich gut in die Reihe der bisherigen Kochexperimente einreiht.
Was benötigen wir also dazu?

250g Kassler – das Rezept sah hier zwar solches vom Kamm vor, ich entschied mich jedoch für für Lachsbraten, also das Rippenstück, denn das sah irgendwie besser aus.
01 - Zutat Kassler

3-4 Stangen Staudensellerie – leider gibt es diese nicht einzeln, daher musste ich eine ganze Staude kaufen. Es handelt sich hier übrigens um eine kleine Premiere, denn es sollte das erste Mal sein dass ich mit Sellerie koche. Allgemein finden sich recht wenig Gerichte mit Sellerie in der Liste der Speisen, die ich regelmässig verzehre. Dabei ist es eigentlich ganz lecker und kann wie ich gelesen habe sogar roh verzehrt werden.
02 - Zutat Staudensellerie

1 mittelgroße Karotte
03 - Zutat Karotte

1 mittlere Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel

1 Dose Weiße Bohnen (400g Füll- / 250g Abtropfgewicht)
05 - Zutat Bohnen

200ml Rinderbrühe,
08 - Zutat Rinderbrühe

2-3 EL Tomatenmark
15 - Zutat Tomatenmark

und einen Zweig Rosmarin
06 - Gewürz Rosmarin

sowie 2/3 TL Oregano, 2/3 TL Kreuzkümmel, 1/3 TL Thymian, eine Prise Cayennepfeffer, eine Prise Piment und noch etwas Pfeffer und Salz zum würzen.
07 - Gewürze

Bevor wir mit dem eigentlichen Kochen beginnen, bereiten wir die einzelnen Zutaten erst einmal vor:

Zuerst schneiden wir das Kassler in mundgerechte Stücke,
09 - Kassler würfeln

waschen und zerkleinern die Staudenselleriestangen,
10 - Sellerie geschnitten

schneiden die Karotte in kleine Stifte,
11 - Karotte in Stifte schneiden

würfeln die Zwiebel,
12 - Zwiebel würfeln

gießen die Bohnen ab
13 - Bohnen abtropfen

und spülen sie kurz unter fließendem Wasser.
14 - Bohnen spülen

Nun können wir endlich mit der eigentliche Zubereitung beginnen.
Als erstes braten wir das Kasslerfleisch mit etwas Öl in einer Pfanne an
16 - Kassler anbraten

und legen es dann erst einmal beiseite.
17 - Kassler bei Seite legen

Als nächstes dünsten wir die Zwiebeln goldbraun an
18 - Zwiebeln andünsten

und fügen dann die Karotten hinzu, die wir ebenfalls kurz mit anbraten.
19 - Karottenstifte hinzufügen

Es folgen nun die Stangensellerie, die wir ebenfalls kurz bruzzeln lassen
20 - Sellerie hinzufügen

und schwitzen das Tomatenmark mit an.
21 - Tomatenmark anschwitzen

Nun gießen wir alles mit der Rinderbrühe auf
22 - Mit Rinderbrühe aufgießen

fügen den Rosmarinzweig
23 - mit Rosmarin würzen

und alle übrigen Gewürze außer Salz und Pfeffer hinzu.
24 - Würzen

Nachdem alles gut vermengt ist, lassen wir den Pfanneninhalt kurz aufkochen
25 - aufkochen

und dann auf mittlerer Stufe für ca. 10 Minuten zugedeckt garen
26 - zugedeckt köcheln

wobei wir natürlich nicht vergessen sollten das Ganze hin und wieder etwas umzurühren.
27 - umrühren

Ist alles eine feste Verbindung eingegangen, fügen wir die Bohnen hinzu, schmecken alles mit Salz und Pfeffer ab, gießen ggf. noch etwas Wasser auf
28 - Bohnen hinzufügen

und geben nun auch wieder das angebratene Kassler zum Rest des Pfanneninhalts.
29 - Kassler beigeben

Und wieder lassen wir das ganze für ca. 10 Minuten zugedeckt auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln.
30 - zugedeckt köcheln

Sind die beigefügten Bohnen nun gar, können wir das Gericht servieren.
31 - Kassler-Bohnen-Pfanne - fertiges-Gericht

Geschmacklich spielte der Staudensellerie mit seinem kräftigen Aroma eindeutig eine wichtige Rolle, harmonierte aber gut mit den Bohnen und dem Kassler. Etwas mehr Karotten hätte aber nicht geschadet, denn sie waren zwar präsent, aber spielten nur eine untergeordnete Rolle. Obwohl ich hier die größten Befürchtungen hatte, kann ich die Würze des Gerichtes als sehr gelungen bezeichnen. Zwar hatte sich der Rosmarinzweig zersetzt und es fanden sich dadurch kleine, tannennadelartige Reste überall im Gericht, aber damit muss man nun mal leben wenn man mit diesem Gewürz kocht. Der Cayenne-Pfeffer gab dem ganzen außerdem eine leichte, angenehme Schärfe.

32 - Kassler-Bohnen-Pfanne - CloseUp

Ein deftiges und vor sehr sättigendes Gericht. Obwohl die Zubereitung durchaus etwas aufwendiger erschien und man vor allem bei den Gewürzen einige Fehler hätte machen können, ist es mir letztlich – zumindest meiner eigenen Meinung nach – gut gelungen. Ich hatte ja mit dem Gedanken gespielt die Reste der Paprika von gestern noch zu verwerten, habe mich dann aber dagegen entschieden. Alternativ hätte man aber noch etwas Knoblauch mit den Zwiebeln anbraten oder aber eine halbe Pepperoni bzw. kleine Chilischote beifügen können. Es gibt mit Sicherheit noch einige Variationsmöglichkeiten, soviel ist sicher. Auch dieses Gericht wird auf jeden Fall einen festen Platz in meiner ständig wachsenden Rezeptsammlung erhalten.

Putensteak in Honig-Pfeffersauce [08.10.2010]

Friday, October 8th, 2010

Die heutige Auswahl fiel mir mal wieder nicht schwer. In der Asia-Ecke wurden “Gebackene Ananas und Banane” sowie “Pad Pieew Wan -Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß saurer Sauce” und ein Fischgericht angeboten, in der regulär-westlichen Küche standen neben dem üblichen traditionell-regionalen Süßspeisen-Gericht in Form von “Milchreis mit Waldbeersauce” noch bei Globetrotter ein “Seelachsfilet paniert mit Kartoffel- Gurkensalat und Remouladensauce” sowie bei Vitality “Steak von der Pute in Honig- Pfeffersauce dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren” auf der Speisekarte. Ich wollte natürlich nach drei vegetarischen Tagen heute endlich mal wieder etwas mit Fleisch probieren und in die nähere Auswahl kamen dabei zum einen das Asiatische Fischgericht und dann noch das Putensteak. Letztlich entschied ich mich für das Putensteak, das ich mit einem Becher Schichtpudding ergänzte.

Putensteak in Honig-Senf-Sauce

Zuerst hatte ich ja befürchtet dass sich in der Honig-Pfeffersauce wieder schwarze Pfefferkörner befinden würden, was meine Entscheidung vielleicht zu Gunsten des asiatischen Fischgerichtes verändert hatte – dem war aber glücklicherweise nicht der Fall. Zu einer mehr als annehmbar großen Portion aus Stampfkartoffeln oder besser Kartoffelpüree mit Stücken von Sellerie und Möhrengemüse fand sich ein zwar klein geratenes, aber zum Glück recht dickes Stück gebratenen, zarten und saftigen Putensteaks, welches mit einer süßlich-scharfen Honig-Pfeffersauce garniert war. Fand die Zusammenstellung wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte wirklich sehr lecker und gelungen. Eigentlich gab es keinerlei Kritikpunkte, die es wert wären hier erwähnt zu werden. Der Schichtpudding, der aus jeweils einer Schicht Kirsch- Vanille- und Karamelpudding bestand, bildete schließlich einen guten Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Bei der Allgemeinheit des Kantinenpublikums lagen in der Beliebtheit heute das Pangasiusfilet und das Putensteak eng auf, ich wage aber zu sagen dass der Fisch noch ein kleines Stück häufiger auf den Tabletts zu sehen war als das Geflügelgericht und würde ihm daher den ersten Platz zubilligen. Aber auch die asiatischen Gerichte erfreuten sich einer großen Beliebtheit und folgten dem Putensteak eng auf Platz drei. Zwar erfreute sich auch der Milchreis einer gewissen Beliebtheit, er lag aber dennoch deutlich hinter den anderen Gerichten zurück. Letztlich war ich froh dass ich mich nicht für das Fischgericht entschieden hatte, denn ich konnte beobachten wie ein Kollege am Tisch, der sich für dieses entschieden hatte, feine Gräten aus dem Fisch klaubte – das hätte ich heute nun wirklich nicht haben müssen.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes: ++
Schichtpudding: ++

Pute in Honig-Pfeffer-Sauce [15.01.2010]

Friday, January 15th, 2010

Heute gab es im Asia-Bereich u.a. “Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce nach Hongkong Art” und “Gung Po Jau Yu – Tintenfisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce“. Der Tintenfisch klang ganz interessant, aber sprach mich visuell nicht so an. Die “Marillenknödel in Vanillesauce dazu Zimt und Zucker” von den traditionell-regionalen Gerichten erschienen mir wiederum eher was für den Nachtisch und nicht als Hauptgericht. Im der Sektion Globetrotter gab es mal wieder “Gebratenen Zander in Mandelbutter mit Petersilienkartoffeln“, den ich ja schon mal hier probiert und für ganz gut befunden hatte. Am interessantesten klang aber heute für mich das “Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce dazu Kartoffelgestampftes mit Selleri und Möhren” aus dem Bereich Vitality, daher entschied ich mich letztlich dafür und nahm mir noch ein wieder nicht näher beschriebenes Dessert dazu.

Pute in Honig-Pfeffer-Sauce

Das Steak selbst erwies sich dann beim Verzehr zart und wohlschmeckend und gut harmonierend mit der süßlich-scharfen Sauce. Nur warum man unbedingt ganze Pfefferkörner mit in eine solche Sauce machen muss wird mir wohl für immer Schleierhaft bleiben. Diese sind aus meiner Sicht nur bedingt essbar und verursachen einen unangenehmen Effekt von starkem Pfeffergeschmack beim drauf beißen. Wäre es hier nicht besser die Sauce einfach nur mit gemahlenen Pfeffer zu würzen? Oder ist das eher so ein visuelles Ding? Zu Putensteak und Sauce gab es Kartoffelbrei, der mit Stücken von Möhren und Sellerie etwas aufgewertet war. Eine einfache, aber sehr leckere Idee die zerstampften Kartoffeln etwas aufzuwerten. In der Summe ein sehr gelungenes Gericht wie ich fand – mir hats geschmeckt. Der Nachtisch schließlich erwies sich wieder als Vanillecreme ähnlich der die ich bereits gestern gehabt hatte und war ein weiteres mal ein guter Griff meinerseits in unsere weiterhin unbeschriftete Nachtischtheke.
Von der Beliebtheit gaben sich Zander und Pute heute wohl die Waage, gefolgt von Asia-Gerichten. Marillenknödel habe ich nicht auf den Tischen gesehen, ich bin aber sicher dass auch sie ihre Abnehmer fanden.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffer-Sauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Möhren & Sellerie: ++

Hühnereintopf belgische Art [08.09.2009]

Tuesday, September 8th, 2009

Zum Dienstag stand ich vor der Wahl, entweder einen “Hühnereintopf belgische Art mit Petersilie, Möhrchen- Sellerie- Lauchstreifen, und gebunden mit Eigelb und Sahne, dazu frisches Baguette” oder aber ein “‘Tarte au Ratatouille’ – vegetarische Gemüsetarte mit Tomaten, Zucchini, Paprika und viel Käse” als Mittagsmahl zu verzehren. Klang mal wieder beides sehr gut – aber letztlich entschied ich mich dann doch für den belgischen Hühnereintopf.

Hühnereintopf belgische Art

Zu dem bereits in der Menubeschreibung erwähnten Eintopf und dem Baguette gab es außerdem noch einen kleinen Salat mit Schafskäse und Joghurtdressing. Der Eintopf selbst war auf jeden Fall schon mal sehr gut gelungen – mit viel in Streifen geschnittenem Gemüse – neben Möhren, Sellerie und Lauch meine ich auch Zuchini darin identifziert zu haben. Außerdem natürlich reichlich zartes Hühnerfleisch. Das Baguette dazu war ebenfalls noch recht frisch und wurde von mir genutzt, um den Rest der Flüssigkeit aus der Schüssel zu saugen. Mit dem Salat (mit zwei Blattsalatsorten, Mais und Schafskäsem) sollte ich dann wohl meinen Gemüsebedarf für den gesamten Tag eigentlich gedeckt haben. 😉 Ich war sehr zufrieden und bin auch mehr als nur satt geworden. Ein wirklich gelungenes Gericht, für das ich unseren Koch mal wieder wirklich loben muss.

Mein Abschlußurteil:
Hühnereintopf belgische Art: ++
Baguette: ++
Salat: ++