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Svickova – Böhmischer Rinderbraten – Gasthaus Butz

Tuesday, December 3rd, 2013

Heute Abend verschlug es uns zum Abendessen ins Gasthaus Butz in Aschheim bei München, einem gemütlichen kleinen Gasthaus, das vor allem mit seiner typisch böhmischen Küche wirbt. Aus dem dortigen Angebot entschied ich mich nach einigem überlegen schließlich für den Svickova, einem typisch böhmischen Rinderlendenbraten, der zuerst einige Tage mariniert und nach der Zubereitung mit Preiselbeeren, Schlagsahne und böhmischen Knödeln, also Semmelknödeln, serviert wurde.

Svickova - Böhmischer Rinderbraten / Bohemian roast beef

Vor allem die Schlagsahne fand ich als Garnitur eines Rinderbratens zwar im ersten Moment etwas ungewöhnlich, erwies sich aber ebenso wie die Preiselbeeren als geschmacklich doch sehr gut passend zu den zwei angenehm zarten und würzigen Stückchen gebratenen Rindfleischs. Und auch die vier Scheiben böhmischer Knödel mit ihrer Garnitur aus Röstzwiebeln und frischen Frühlingszwiebeln erwiesen sich als sehr gelungen. Einzig von der sämigen Sahnesauce hätte es gerne ein wenig mehr sein können. Insgesamt ein Gericht, dass eindeutig jeden Cent seines Preises von 11,80 Euro wert war. Und auch die anderen Gerichte wie böhmische Steaks mit Kartoffelkruste, die Schäufele (Schweineschulter), die verschiedenen Schnitzel-Zubereitungen oder die Schweinshaxe aus der Speisekarte erschienen überaus verlockend. War bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir dort gespeist haben – ich kann dem Gasthaus Butz in Aschheim nur meine Empfehlung aussprechen.

Entenkeule mit Blaukraut & Semmelknödel [05.10.2012]

Friday, October 5th, 2012

Da mich die Asia-Thai-Gerichte wie Vegetarische Frühlingsrollen und Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bmabus und Ingwer nicht sonderlich reizten, wollte ich mich heute eigentlich kurzfristig zwischen der Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika, dazu Wildreismix bei Vitality und dem Panierten Seelachsfilet mit Remoulade, Zitrone und Kartoffelsalat bei Globetrotter entscheiden, eventuell hätte ich mich vielleicht dazu hinreißen können die traditionell-regionalen Pfannkuchen mit Quarkfüllung und Fruchtsauce zu probieren, doch als ich das Betriebsrestaurant schließlich betrat, sah ich etwas dass meine Entscheidungsfindung für das heutige Mittagsgericht vollkommen durcheinander brachte: Man hatte als Zusatzangebot eine Entenkeule mit Blaukraut und Semmelknödel mit ins Angebot aufgenommen. Und auch wenn mir im Hinterkopf eigentlich bewusst sein musste dass es sich hier vielleicht um Reste von der Ente handeln könnte die letzte Woche Dienstag auf der Speisekarte stand, entschied ich mich nach kurzem Abwägen dann doch für dieses Gericht, dass ich noch mit einem Becherchen Obstsalat von der Dessert-Theke ergänzte.

Entenkeule mit Blaukraut & Semmelknödel / Duck leg with red cabbage & bread dumpling

Und leider schien sich zu bestätigen dass es sich hier um eine Art Resteverwertung handelte, was man vor allem an der Entenkeule erkannte. Das Fleisch schien vor allem an den dünneren Stellen deutlich fester gebacken als es beim letzten Mal der Fall gewesen war, was sie nicht unbedingt schlecht machte – sie schmeckte auch dieses Mal sehr gut – aber dennoch muss ich hier heute ein klein wenig von der Gesamtwertung abziehen. Am Blau- bzw. Rotkraut gab es aber nichts auszusetzen und auch der angenehm große Semmelknödel war zwar innen relativ fest, gab aber dennoch keinen Grund für weitere Punktabzüge. Und sogar der Obstsalat hatte sich im Vergleich zu gestern verbessert, denn er enthielt nun neben Apfel-, Melonen- und Birnenstücken auch Pfirsich, Weintraube und sogar Erdbeere. Somit konnte ich trotz der kleinen Abstriche was die Keule selbst angeht doch recht zufrieden mit meiner heutigen Wahl sein.
Ließ ich meine Blicke über die Tabletts der anderen Gäste streifen, so zeigte sich schnell dass der Gros der Esser heute bei dem Seelachsfilet mit Kartoffelsalat zugeschlagen hatte, womit ich diesem heute den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber nur mit einem knappen Vorsprung vor der Hähnchenbrust und der Entenkeule, die sich meiner Meinung nach heute den dritten Platz teilten. Auf Platz vier folgte schließlich die Süßspeise in Form der Pfannkuchen mit Quarkfüllung.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: +
Blaukraut: ++
Semmelknödel: ++
Obstsalat: ++

Sauerbraten mit Blaukraut & Semmelknödel [20.10.2011]

Thursday, October 20th, 2011

Eigentlich stand mit Asiatischen Gemüse, herzhaft gebraten in Erdnußsauce und vor allem Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry zwei recht verlockende Gerichte im Angebot der Asia-Thai-Theke und auch die Spaghetti Bolognese mit Parmesan bei Globetrotter und das Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip bei Vitality klangen nicht schlecht, doch mit dem Sauerbraten mit Semmeknödel und Blaukraut in der Abteilung Tradition der Region fand sich heute ein Gericht auf der Speisekarte, dass mich alle anderen Angebote vergessen ließ. Ich liebe nun mal Sauerbraten und wenn er noch mit Blaukraut und Knödel serviert wird kann ich einfach nicht widerstehen. Passend dazu nahm ich mir noch eine Portion Bayrische Creme von der Dessert-Theke.

Sauerbraten mit Blaukraut & Semmeknödel

Für einen Kantinen-Sauerbraten erwies sich dieses Gericht als wirklich gelungen. Wenn man bedenkt dass man einen richtigen Sauerbraten einige Tage einlegen muss stellte sich mir natürlich die Frage ob man hier auch diesen Aufwand betrieben hat. Geschmacklich konnte ich auf jeden Fall keinen großen Unterschied feststellen, das Fleisch war durchgehend mit der säuerlichen Marinade vollgesogen und durch längeres Schmoren angenehm mürbe und dennoch saftig. Dazu gab es einen angenehm großen Semmelknödel, der sich von der Struktur her zwar als recht fest erwies, dadurch aber in seinem guten Geschmack nicht groß beeinflusst wurde – auch wenn er lockerer natürlich noch etwas besser gewesen wäre. Am Blau- oder Rotkraut schließlich gab es wiederum gar nichts zu meckern und auch die luftig-lockere Bayrische Creme mit Vanillegeschmack gab keinen Anlass zur Kritik. Ich war sehr zufrieden, ein klassisches Gericht der gutbürgerlichen deutschen Küche. Muss ich demnächst auch mal selbst kochen – das mehrtägige Einlegen nehme ich dabei gerne in Kauf.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lagen heute aber entgegen meiner Erwartung aber die Spaghetti Bolognese auf dem ersten Platz, der Sauerbraten folgte aber schon auf Platz zwei, mit sehr knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten die somit den dritten Platz belegten. Auf Platz vier folgte schließlich das Kräuter-Ofengemüse. Hatte ja wirklich gedacht dass mehr Gäste meine Vorliebe für Sauerbraten teilen, doch da hatte ich mich wohl geirrt.

Mein Abschlußurteil:
Sauerbraten: ++
Blaukraut: ++
Semmelknödel: +
Bayrische Creme: ++

Schweinshaxe mit Semmelknödel [29.09.2011]

Thursday, September 29th, 2011

Heute fand sich im Bereich der Wies’n Gerichte ein Angebot dass ich unmöglich ausschlagen konnte: Schweinshaxe vom Grill mit Biersauce und Kartoffelknödel. Da ließ ich sowohl das Gebratene Curry-Gemüse nach Thai-Art und das Gai Pad Prik King – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit Gemüse in rotem Curry an der Asia-Thai-Theke als auch den das Pikante Bohnengulasch im Bereich Vitality als auch das Rindergeschnetzelte “Stroganoff” im Reisrand bei Globetrotter und auch das Sonderangebot 2 Paar Schweinswürstel mit Sauerkraut und Kartoffelpüree links liegen. Zu der Schweinshaxe nahm ich mir noch eine kleine Portion Rot- bzw. Blaukraut (wie es hier ja heißt) von der Gemüse- und einen winzigen Becher Milchreis auf Birne von der Dessert-Theke.

Schweinshaxe mit Semmelknödel / Pork Knuckles with dumpling

Im ersten Moment schien es zwar dass ich eine der kleineren Schweinshaxen erwischt hätte, doch durch den weitaus kleineren Knochen hatte ich wohl letztlich genau so viel Fleisch wie die anderen die dieses Gericht gewählt hatte. Es gab zwar einige ziemlich fettige Stellen und einige Stücke der Kruste erwies sich als zu hart als dass man sie hätte mitessen können, doch insgesamt war ich doch sehr zufrieden mit meiner Wahl. Und auch der große, mit Semmelbröseln gefüllte Knödel und das fruchtige Rotkraut gaben keinen Grund zur Kritik – und die leicht herbe Dunkelbiersauce passte wunderbar zu der Haxe und erwies sich auch Mengenmäßig als nicht zu viel und nicht zu wenig. Und auch der Becher Milchreis mit einigen Birnenstückchen und einer Garnitur aus einer getrockneter Aprikose traf meinen heutigen Geschmack.
Und mein Geschmack deckte sich heute mal (ausnahmsweise) mein Geschmack mit dem der anderen Kantinengäste, denn auch auf den meisten der anderen Tabletts konnte ich die Schweinshaxe entdecken. Auf Platz zwei der allgemeinen Beliebtheitsskala würde ich den Asia-Gerichten zubilligen, knapp gefolgt von Geschnetzelten “Stroganoff” und schließlich dem Bohnengulasch auf Platz vier. Da die Schweinswürstel mit Sauerkraut nur in kleinen Restmengen vorhanden und beim verlassen der Kantine aus waren, lasse ich sie heute mal nicht in die Beliebtheitsskala einfließen.

Mein Abschlußurteil:
Schweinshaxe: ++
Dunkelbiersauce: ++
Semmelknödel: ++
Blaukraut: ++
Milchreis mit Birne: ++

Schweinekrustenbraten mit Dunkelbiersauce [30.06.2011]

Thursday, June 30th, 2011

Auch heute hielt ich mich an meine ungeschriebene Regel wenn möglich nicht zwei mal Asiatisch nacheinander zu speisen und ließ daher das Gebratene Curry-Gemüse nach Thai-Art und die Gai Pad Prik King – Gebratene Hähnchenfleischstreifen mit frischem Gemüse in rotem Curry an der Asia-Thai-Theke mal außen vor. Am vernünftigsten wäre aus dem regulären Angebot wäre dabei mit Sicherheit der Pikante Bohnengulasch aus dem Bereich Vitality gewesen – ein Gericht dass ich hier, hier, hier und hier schon mal probiert und für gut befunden hatte. Aber auch das Rinderhacksteak “Mexico” mit Mais, Bohnen und Paprika, dazu Kartoffelwedges bei den Globetrotter-Angeboten – etwas dass ich hier und hier schon mal verzehrt habe – übte einen gewissen Reiz aus. Am meisten sprach mich heute aber dann doch letztlich der traditionell-regionale Schweinekrustenbraten mit Dunkelbiersauce und Semmelknödel an, dass man noch mit etwas Rot- bzw. Blaukraut ergänzt zu haben schien. Etwas ähnliches hatte ich hier schon mal versucht und war damals scheinbar nicht so zufrieden – doch daran dachte ich in diesem Moment nicht. Dazu gesellte sich dann noch eine Portion Milchreis auf geschnetzelter Birne von der Dessert-Theke – wobei ich offen zugebe dass ich mich hier auch von dem kleinen Stück Waffel als Dekoration hatte beeinflussen lassen.

Schweinekrustenbraten mit Rotkraut & Semmelknödel / pork roast with red cabbage & dumpling

Eine wirklich vorzügliche Wahl wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Der Gros des Fleisches war angenehm zart und saftig – nur an den Rändern, die wie für Schweinekrustenbraten typisch mit einem Stück Schwarte bedeckt waren, fanden sich einige fettigere Stücke. Das ist aber bei Schweinekrustenbraten nun einmal so und fließt nicht in die Bewertung ein. Dazu gab es einen recht großen, von der Konsistenz her eher festen aber gut gelungenen Semmelknödel und eine kleine, aber schmackhafte Portion Rotkrauts. Garniert war das ganze in der leicht herben, kräftigen Dunkelbiersauce die meiner Meinung nach geschmacklich wunderbar zu den anderen Komponenten passte. Aber nicht nur mit dem Hauptgericht war ich sehr zufrieden, auch der mit Waffelstück und Schokosauce garnierte Milchreis auf einer Schicht in kleine Stücke zerschnittenen Birne erwies sich als gute Wahl – auch wenn er aufgrund der Schokosauce für meinen Geschmack einen winzigen Deut zu süß war. Aber das wurde durch den leckeren Milchreis und die frischen Birnenstücke alle Male kompensiert.
Den anderen Kantinengästen sagte heute aber scheinbar eher noch das Rinderhacksteak zu, welches somit den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Um Platz zwei lieferten sich der Schweinekrustenbraten und die Asia-Gerichte heute mal wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen, dass zumindest meiner Beurteilung nach die asiatischen Speisen knapp für sich entscheiden konnte. Um Haaresbreite folgte ihm aber der Schweinekrustenbraten auf Platz drei und schließlich der Bohnengulasch auf dem vierten Platz. Kalorientechnisch war der Schweinekrustenbraten mit Sicherheit nicht die optimale Entscheidung, aber bei Knödeln werde ich leider immer wieder schwach.

Mein Abschlußurteil:
Schweinekrustenbraten: ++
Rotkraut: ++
Semmeknödel: ++
Milchreis auf Birne: ++

Sauerbraten mit Semmelknödel & Blaukraut [16.06.2011]

Thursday, June 16th, 2011

Da ich ja gestern bereits Asiatisch gespeist hatte, ließ ich das Asiatische Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce und das Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kartoffeln und Massaman Curry mal links liegen und wandte mein Hauptaugenmerk der regulär-westlichen Küche zu. Am kalorientechnisch Optimalsten wäre bestimmt das Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip aus der Sektion Vitality gewesen, ein Gericht das hier und hier bereits mein Tablett geziert hatte. Aber auch die Spaghetti Bolognese mit Parmesan aus der Sektion Globetrotter klang ganz verlockend – meine Erinnerungen ab dieses Angebot von hier, hier ,hier, hier und hier waren recht positiv. Aber irgendwie hatte ich noch mehr Appetit auf den traditionell-regionalen Sauerbraten mit Semmelknödel und Blaukraut, den ich erst ein Mal hier probiert hatte. Dazu nahm ich mit noch ein Becherchen Mintcreme von der Dessert-Theke.

Sauerbraten mit Semmelknödel & Blaukraut / marinated beef with dumpling & red cabbage

Die beiden dünnen Scheiben marinierter Rinderbraten erwiesen sich schon mal als gute Wahl – das Fleisch war zart und relativ Fettarm. Im ersten Moment war der Geschmack der Sauce etwas sehr Sauer, aber die je mehr ich davon verzehrte desto besser schmeckte sie. Passte beides wunderbar zusammen und wurde von dem schmackhaften Blaukraut und wirklich riesigen Semmelknödel komplettiert. Zwar war der Knödel was seine Konsistenz anging vor allem in Innersten recht bissfest, das hatte jedoch keinerlei Einfluss auf den Geschmack – für einen Kantinenknödel war er absolut in Ordnung. und mit der luftig-lockeren Mintcreme hatte ich einen schmackhaften und nicht zu süßen Nachtisch, der das heutige Mittagsmahl wunderbar abschloß.
Was die Vorlieben der anderen Kantinengäste anging schienen sich die Spaghetti Bolognese und der Sauerbraten ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen bei dem ich den Nudeln mit knappen Vorsprung schließlich den ersten Platz zubilligen würde. Nach dem Sauerbraten folgten schließlich auf Platz drei die Asia-Gericht und auf Platz vier das Ofengemüse. Das entsprach auch so ziemlich meinen Erwartungen – Bolognese waren bisher ja fast immer der Große Renner gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Sauerbraten mit Sauce: ++
Blaukraut: ++
Semmelknödel: ++
Mintcreme: ++

Rindergulasch & selbst gemachte Semmelknödel – das Rezept

Sunday, May 1st, 2011

Irgendwie war mir mal wieder nach einem schönen kräftigen Rindergulasch.Und wie ich beim Suchen nach einem passenden Rezept stieß ich auf eine große Auswahl verschiedener Zubereitungen aus denen ich mir das eine oder andere heraussuchte und mir so wie immer mein eigenes Rezept zusammenstellte. Und zu Gulasch passen neben Spätzle nun mal am besten Knödel in irgend einer Form. Da ich keine Knödelmasse, dafür aber noch ein paar altbackene Brötchen im Haus hatte, entschied ich mich dazu dazu einige Semmelknödel selbst herzustellen.

Was braucht man also für ca. 2 Portionen?

300g Rindfleisch (Gulaschfleisch)
01 - Zutat Rindfleisch

Für die Marinade:

3-4 EL Olivenöl
05 - Zutat Olivenöl

1/2 TL Paprikapulver – edelsüß
02 - Zutat Paprikapulver - edelsüß

1/2 TL Paprikapulver – rosenscharf
03 - Zutat Paprikapulver - rosenscharf

1/2 TL Fondor
04 - Zutat Fondor

sowie etwas Pfeffer

Für den eigentlichen Gulasch:

1 gr. Gemüsezwiebel
06 - Zutat Zwiebel

1 mittlere Paprika
07 - Zutat Paprika

1 große Tomate
08 - Zutat Tomate

1 große Möhre
09 - Zutat Möhre

2 Knoblauchzehen
10 - Zutat Knoblauchzehen

100g durchwachsenen Speck
11 - Zutat Speck

500ml Rinderbrühe
12 - Zutat Rinderbrühe

1 EL Griebenschmalz
13 - Zutat Griebenschmalz

2 EL Tomatenmark
14 - Zutat Tomatenmark

1 Lorbeerblatt
15 - Zutat Lorbeerblatt

1/2 TL Kümmel
16 - Zutat Kümmel

sowie zum weiteren Würzen Paprikapulver (edelsüß und rosenscharf), Thymian, Majoran, Chili-Würzer, Salz und Pfeffer.
17 - Zutat Gewürze

Für die Semmelknödel:

3 altbackene Semmeln
18 - Zutat Semmeln

1 kl. Zwiebel
19 - Zutat Zwiebel

200 – 250ml lauwarme Milch
20 - Zutat Milch

1 Ei
21 - Zutat Ei

1 EL Petersilie (TK oder frisch)
22 - Zutat Petersilie

1 EL Mehl (Weizenmehl Typ 405)
23 - Zutat Mehl

sowie ggf. etwas Paniermehl zum Eindicken der Knödel falls notwendig.

Zuerst fertigen wir aus 4 EL Olivenöl, Fondor, den beiden Sorten Paprikapulver und etwas Pfeffer eine Marinade,
24 - Marinade herstellen

schneiden das Fleisch in mundgerechte Stücke (wobei wir ggf. noch überflüssiges Fett entfernen können)
25 - Fleisch schneiden

und marinieren dann das geschnittene Rindfleisch dann für ein bis eineinhalb Stunden mit der vorbereiteten Marinade im Kühlschrank.
26 - Fleisch marinieren

Nun wenden wir uns den anderen Zutaten zu. Nachdem wir die Paprika in Würfel zerteilt haben
27 - Paprika würfeln

schälen wir die Möhre und schneiden sie in dünne Scheiben.
28 - Möhre schneiden

Außerdem häuten wir die Tomate, entkernen sie und zerteilen sie in kleine Würfel,
29 - Tomate schneiden

schneiden die Zwiebel in halbe Ringe
30 - Zwiebel schneiden

und zerteilen den Speck in kleine Würfel.
31 - Speck würfeln

Ist das Fleisch mariniert, zerlassen wir den Griebenschmalz in einem Topf und braten das Fleisch darin scharf an
32 - Fleisch scharf anbraten

um es dann erst einmal beiseite zu legen.
33 - Fleisch beiseite stellen

Im selben Topf schwitzen dann die Zwiebeln und die gepressten Knoblauchzehen an, geben die Speckwürfel zum anbraten hinzu
34 - Zwiebel & Knoblauch anbraten

und addieren schließlich Paprika und Möhrenscheiben um sie für ca. 5 Minuten mit allem Anderen ebenfalls anzuschmoren.
35 - Paprika & Möhren hinein

Schließlich fügen wir das Tomatenmark hinzu und schmoren es auch noch kurz mit an
36 - Schmoren und Tomatenmark rein

bevor wir das Fleisch wieder hinzu geben
37 - Fleisch wieder hinein

und alles mit der Rinderbrühe aufgießen.
38 - Mit Fleischbrühe aufgießen

Es folgen nun das Lorbeerblatt,
39 - Lorbeerblatt dazu

der Kümmel (optional)
40 - Mit Kümmel würzen

und schließlich die anderen Gewürze wie Paprikapulver, Majoran, Thymian, Salz und Pfeffer.
41 - Andere Gewürze

Jetzt lassen wir das ganze kurz aufkochen, geben die geschnittene Tomate hinzu
42 - Tomaten rein

und lassen den Gulasch nun auf niedriger Stufe für 60 bis 90 Minuten leise vor sich hin köcheln.
43 - Köcheln

Wenden wir uns jetzt den Semmelknödeln zu. Dazu zerschneiden wir die altbackenen Semmel in Würfel
44 - Semmeln würfeln

geben sie in eine Schüssel und übergießen sie mit der lauwarmen Milch damit sie sich damit vollsaugen können.
45 - Mit Milch übergießen

Die Zwiebel zerteilen in kleine Würfel,
46 - Zwiebel würfeln

dünsten sie in etwas Butter in einer kleinen Pfanne an und mischen dann die Petersilie unter. Anschließend stellen wir alles beiseite und lassen sie etwas abkühlen.
47 - Zwiebeln andünsten und Petersilie rein

Sind die Semmelwürfel gut durchgeweicht, geben wir das Ei hinein, würzen die Masse mit Salz und Pfeffer und vermengen alles gründlich miteinander.
48 - Semmel mit Ei, Pfeffer & Salz

Dann fügen wir die Zwiebeln mit der Petersilie hinzu, mischen alles noch einmal gut durch
49 - Petersilie & Zwiebel rein

und binden alles schließlich mit etwas Mehl ab.
50 - Mit Mehl binden

Sind die Knödel noch etwas zu feucht, können wir sie mit etwas Paniermehl noch etwas andicken.
51 - Mit Paniermehl verdicken

In einem großen Topf bringen wir nun etwas gesalzenes Wasser zum kochen, dann Formen wir mit feuchten Händen aus dem Teig einige Knödel die wir direkt ins Wasser geben und sie dort für ca. 15 Minuten köcheln. Sie sind fertig wenn sie oben schwimmen – aber hier ist Vorsicht geboten denn sie können auch einfach unten am Boden ankleben, man sollte sie also zumindest zwischendurch mal mit einem Kochlöffel anstubsen.
52 - Knödel kochen

Sind die Knödel fertig, können diese nun noch heiß mit einem kräftigen Kelle Gulasch servieren.
53 - fertiges Gericht

Durch die Beigabe der Tomaten, die sich vollkommen im Gulasch aufgelöst hatten, gaben dem durchaus pikanten Gulasch eine angenehm fruchtige Note. Die Marinade hatte dem Fleisch zwar eine leichte Würze gegeben, aber sie hatte – wohl auch aufgrund der nur kurzen Marinierzeit – nicht ganz die Auswirkung gehabt die ich mir davon erhofft hatte. Außerdem war das Fleisch auch nicht ganz so zart geworden wie ich es erhofft hatte. Karotten waren im Gegensatz dazu angenehm weich gekocht worden und auch an den Paprikastücken gab es absolut nichts auszusetzen. Die Knödel erwiesen sich im ersten Moment zwar von Außen als etwas weich geraten, hier hatte ich wohl etwas zu viel Milch verwendet, aber die Innenstruktur waren Fest und gut gekocht so wie ich es erwartet hatte. Dabei gab die beigefügte Petersilie diesen Knödeln zusätzlich eine leckere Note.

54 - CloseUp

Für meinen ersten selbst gefertigten Gulasch konnte ich mit dem Ergebnis wirklich sehr zufrieden sein. Und auch die Knödel waren für eine Erstfertigung nur anhand eines Rezeptes wirklich durchaus gelungen. Nur bei der Milchmenge hätte ich hier etwas sparsamer vorgehen sollen, denn die Außenstruktur war etwas im Kochwasser zerfallen was für mich ein Zeichen war dass die Klöße etwas zu feucht gewesen waren. Aber letztlich ist ja alles gut gegangen, auch wenn der Aufwand natürlich etwas größer war. Ich werde in Zukunft bestimmt das eine oder andere Mal noch weitere Gulaschgerichte ausprobieren – vor allem der original ungarische Pörkölt erschien mir dabei sehr verlockend. Aber auch die Beigabe von weiteren Gemüsesorten oder Kartoffeln ist mit Sicherheit noch eine interessante Option. Mal schauen wann mir wieder mal nach Gulasch ist – ich werde dann natürlich gerne hier darüber berichten.

Guten Appetit

Sauerbraten mit Blaukraut & Semmelknödel [07.04.2011]

Thursday, April 7th, 2011

Mein eigentlicher Plan war es heute gewesen beim Bunten Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip aus dem Bereich Vitality zuzuschlagen, ein Gericht das ich übrigens hier und hier schon mal versucht und für gut befunden hatte. Aber auch das heutige Globetrotter-Angebot in Form von Spaghetti Bolognese mit Parmesan, die wir von hier, hier ,hier, hier und hier bereits kennen klang nicht übel. Außerdem gab es noch als Zusatzangebot eine Pizza mit Salami, Pilzen, Pepperoni und Käse, die auch sehr lecker aussah. Das Asiatische Gemüse – herzhaft gebraten in Erdnußsauce oder das Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kartoffeln und Kartoffeln in Massaman Curry (was ich hier schon mal versucht hatte) schloss ich für heute jedoch aus, da ich ja gestern bereits Asiatisch gegessen hatte. Irgendwie lachte mich dann aber der Sauerbraten mit Semmelknödel und Blaukraut bei den traditionell-regionalen Gerichten irgendwie an und ich änderte meine Entscheidung kurzfristig und griff bei diesem Gericht zu. Dazu nahm ich mir noch einen Becher Weisse Mousse von der Dessert-Theke.

Sauerbraten mit Blaukraut & Semmelknödel / Marinated beef with red cabbage & dumpling

Habe ewige Zeit keinen Sauerbraten mehr gegessen – glaubt man diesem Blog war es wohl Anfang September 2008 gewesen dass ich so etwas das letzte Mal damals noch in Köln auf dem Tablett gehabt habe. Weiß gar nicht warum ich so lange darauf verzichtet habe, denn so ein in gewürztem Essig marinierter Rinderschmorbraten ist wirklich keine große Kalorienbombe und schmeckt außerdem wirklich sehr lecker. Und auch die hier angebotene Zubereitung erwies sich als recht gut gelungen. Leider waren die beiden Fleischstücke nicht mehr 100%tig heiß, worüber ich jedoch hinweg sehe, da zumindest qualitativ absolut nichts daran auszusetzen gab. In Kombination mit der Sauce sehr gelungen. Und auch das Blau- bzw. Rotkraut erwies sich als sehr lecker und schmackhaft. Einzig dem Knödel kann ich leider keine volle Punktzahl geben, denn hier gab es gleich zwei Kritikpunkte. Zum einen fand ich ihn von der Konsistenz her etwas zu fest geraten und außen war er von einer dünnen Schicht etwas zu trockenen Knödelteigs umgeben. Hat zwar auch ganz gut gemundet, aber von einem perfekten Semmelknödel erwarte ich zumindest eine etwas lockereren Teig. Doch die luftig-lockere Mousse mit weißer Schokolade tröstete mich schnell darüber hinweg.
Bei den anderen Kantinengästen standen heute entgegen meiner Erwartung die Spaghetti Bolognese am höchsten in der Gunst. Ich hätte der Pizza, die auf Platz zwei der allgemeinen Beliebtheitsskala folgte, eher auf dem ersten Platz erwartet. Auf Platz drei folgte dann der Sauerbraten, der somit noch knapp vor den Asia-Gerichten kam. Das vegetarische Ofengemüse folgte schließlich auf Platz fünf. Vegetarische Gerichte haben es halt immer schwer – hätte mich der Sauerbraten nicht so angelacht wäre es aber trotzdem meine erste Wahl gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Sauerbraten: ++
Blaukraut: ++
Semmelknödel: +
Weiße Mousse: ++