Der Urige & Bananen

Der Urige & Bananen

Ein dünner Nebelschleier lag heute Morgen über dem Land als ich mich wie üblich auf den Weg zu S-Bahn machte. Dennoch soll es heute mit knapp 20 Grad einen sonnigen und angenehmen Herbsstag geben. Bringt mir nur nicht viel – ich darf ja arbeiten. <img src = " class="wp-smiley" />
Nachdem ich dann am Arbeitsplatz angekommen war verzichtete ich auch heute auf den Besuch im Kantinenbistro und machte mir statt dessen einen Senseo Kaffeek, den ich mit zwei Bananen – überbleibsel von letzter Woche, die dringend weg musste – sowie einem 150g Becher Ehrmann Der Urige in Geschmacksrichtung Aprikose zum heutigen Frühstück kombinierte. Mit 147kcal oder 4 WW ProPoints erwies sich dieser trotz Vollmilch und 2,8% Fett als angenehm leicht. Diese “0,1% Fett” Aufdrucke auf Joghurts und Quarks halte ich inzwischen sowieso für Augenwischerei, denn nicht die paar Prozentpunkte weniger Fett sondern der Zucker, aus dem der Gros der enthaltenen Kohlehydrate bestehen – beim Urigen sind das 14g auf 100g Joghurt oder 21g pro Becher – sind das gemeine an Fertigjoghurts. In Ermangelung der Möglichkeit, mir selbst Joghurt herzustellen und da sie ja prinzipiell nicht schlecht schmecken, werde ich aber wohl auch in Zukunft weiterhin zu diesen Produkten greifen – stets gewiss der Tatsache, dass das was auf den Packungen steht mit Vorsicht zu genießen ist.

Guten Appetit

Muntermacher, Weckdienst, Wachküsser

Was die Marketingleute da wohl mal wieder genommen/geraucht haben, als sie diese Namen entwickelt haben… ;-)
Neue Sorten von Senseo-Pads, diesmal von Melitta und offensichtlich mit höheren Koffeindosen – heute entdeckt im lokalen Rewe-Markt. Werde ich bei Gelegenheit wohl mal testen und hier darüber berichten. Aktuell habe ich ja noch meine XL-Pads.
Die Hersteller von Kaffee betreiben ja wirklich horizontale Produktdiversifikation bis zum geht-nicht-mehr. <img src = " class="wp-smiley" />

Senseo Pads XL (Becherpads)

Welcher Senseo-Besitzer kennt das nicht: Man möchte eine große Tasse Kaffee – auch Coffee Mug oder Becher genannt – trinken und verbraucht zwei Pads aus seiner 2 Pads Packung für die Anfertigung. Ich nahm das bisher als gegeben hin, doch heute entdeckte ich in einem Rewe-Markt eine einfache und eigentlich naheliegende Lösung für dieses Problem: Bigpads oder XL-Pads. Im vorliegenden Fall von der Firma Jacobs – eine andere Firma die etwas gleichartiges anbietet konnte ich nicht im Angebot dieses Marktes entdecken.

Packung - Senso Pads XL

Eine Packung mit 15 Pads kostete 2,99 Euronen – eine Packung mit 2 normalen Pads liegt bei durchschnittlich 1,99 Euronen und reicht bei 2-Pad Verwendung für einen Mug bei gerade einmal für 6 Portionen. Der Preis liegt somit bei normalen Pads bei etwas über 0,33 Euronen für eine große Tasse Kaffee, verwendet man eine einzelnes XL Pad, liegt der Preis bei nur 0,20 Euronen. Dreizehn Cent unterschied ist auf die Tasse gerechnet nicht viel, aber trinkt man viel Kaffee wie ich läppert sich sich diese Ersparnis doch recht schnell. Außerdem ist es einfach nur praktisch.
Natürlich habe ich auch Pads beider Sorten von der Größe her verglichen:

20090427padhoehe
Links: normales Pad – Rechts: XL Pad

Leider war es bereits zu spät um jetzt noch Kaffee zu trinken – aber ich teste es gleich morgen früh einmal und trage die geschmackliche Beurteilung hier nach. Das einzige was den Genuss noch trüben könnte wäre ein zu dünner Kaffee – aber ich bin zuversichtlich.
Nachtrag: 28.04. – 7:30 Uhr: Der Kaffee den man mit diesen Pads erhält kann ich nach einem morgendlichen Test als Ok bezeichnen. Nicht allzu stark, aber das ist man bei Senseo ja gewöhnt. Der Kaffee ist zumindest nicht dünner als er es bei der Verwendung von 2 Pads wäre.
Hoffentlich gibt es bald ein paar Mee-too Produkte dieser Art, denn ich bin mit Sicherheit nicht der einzige Senseo-Benutzer, der Kaffee bevorzugt aus großen Bechern trinkt. <img src = " class="wp-smiley" />

Senseo Entkalkungsodysee

Wie ich bereits am Donnerstag morgen feststellen, stimmte etwas mit meiner Senseo Kaffeemaschine nicht – die Tassen füllten sich nur noch stockend und ziemlich langsam. Und am Freitag morgen war es dann soweit: Der Deckel ließ sich nicht mehr öffnen, er schien sich durch eine Art Vakuum in Verbindung mit den Pads fest gesaugt zu haben.

Mir war also schnell klar: Das Ding mußte dringend mal entkalkt werden. Doch zuerst mußte ich es dazu erst einmal wieder öffnen könen, so dachte ich zumindest. Erst später, sehr viel später, stellte ich fest, daß ein fester Druck auf den hinteren Teil des Deckels (wo sich nämlich die eigentliche Verriegelung befindet) dies viel schneller erledigt hätte. So aber sinnierte ich zuerst tatsächlich einen Moment über den Einsatz von Schlitzschraubendrehern und ähnlichem nach, um mit Hilfe des Hebelwirkung das Öffnen zu erzwingen. Die Idee verwarf ich aber dann und füllte etwas Bioentkalker und Wasser in den hinteren Behälter, ließ die Maschine kurz anlaufen um den Entkalker in die Röhren zu bekommen und wartete dann ca. 45 Minuten. Als ich dann die Maschine anlaufen ließ, gab es nach einigen Sekunden einen trockenen Knall als sich das Vakuum löste und die Soße Wasser-Kaffe-Menge ließ oben aus dem Verschluß heraus und verursachte eine mittlere Sauerei, die sich jedoch schnell mit einigen Zewas beheben ließ. (sh. Foto links)
Nun begann der eigentliche Entkalkungsvorgang, bei dem ich genau nach Anleitung des Herstellers vorging: Einzelpadhalter mit einem gebrauchten Kaffeepad einsetzen (um den Kalk auf dem Filter im Padhalter heraus zu halten – sh. Bild rechts), den Behälter mit Wasser und Bioreiniger bis zum maximalen Fülllevel auffüllen und dann nach und nach durchlaufen lassen.

Eine kleine Kuriosität in dieser Anleitung war der Hinweis daß man unbeding(!) einen Behälter mit 1500ml Inhalt darunter stellen solle – wer aber die Konstruktion einer Senseo-Maschine kennt, sollte wissen daß man gerade so einen großen Kaffe-Mug mit 300ml Fassungsvermügen darunter bekommt. Eine kurze überprüfung zeigte, daß der Abstand zwischen Boden und Hals der Maschine nur knapp 9cm betrug – da war ein 1500ml Gefäß einfach nicht darunter zu kriegen.

Ich begnügte mich daher einfach mit einer etwas kleineren Schüssel und ließ dann zwei Behälter mit Bioreiniger-Wasser-Mischung nach und nach durchlaufen. Danach spülte ich die Maschine noch einige Male mit klaren Wasser nach und eigentlich hätte es jetzt funktionieren müssen. Aber weit gefehlt – denn ich hatte etwas wichtiges übersehen – sozusagen das Nadelöhr am gesamten Senseo-Mechanismus: Den Zwei-Pad-Halter, den ich natürlich durch den Einsatz des Ein-Pad-Halters während der Reinigung nicht mit Entkalkt hatte. Daher war das Ergebnis beim ersten Kaffee nach erfolgter Reinigung erst einmal wieder das selbe: Ein Vakuum entsand und der Deckel saugte sich am Rest der Maschine fest. Wäre ich in diesem Moment nicht so besonnen gewesen, wäre die Maschine wohl in großem Bogen an der nächsten Wand gelandet – so jedoch hieß es: Auf ein neues ;-)

Nachdem sich das Vakuum dieses mal durch bereits oben genannten Druck auf den hinteren Teil des Deckels gelöst hatte, legte ich den Zwei-Pad-Halter noch einmal in die etwas aggressivere, jedoch etwas verdünnte Essig-Essenz, da der Bio-Reiniger beim letzten mal verbraucht worden war, spülte die ganze Maschine anschließend nach dem Abspülen des Halters mit Wasser noch einmal mit klaren Wasser durch und endlich hatte ich das Ziel erreicht: Die Maschine funktionierte wieder – endlich.
Kleiner Tipp noch für die, die es noch nicht bemerkt haben: Der Wasserbehälter leert sich NICHT komplett – wenn die Lampe blinkt ist immer noch ein Rest drin – also vor dem Durchspülen mit klarem Wasser nicht vergessen, den Behälter zu leeren und auszuspülen.

Fazit:
a) Immer die Maschine mit dem Pad-Halter reinigen, den man auch am häufigsten nutzt.
b) Verdünnte Essig-Essenz ist meiner Meinung nach das bessere Mittel – Bio-Reiniger sind meiner Meinung nach bei hartnäckigen Kalkablagerungen nicht so wirksam
c) Es kann durchaus mal 1 – 1,5 Stunden dauern, bis man so eine Maschine entkalkt hat. Bei “normalen” Kaffeemaschinen geht so etwas eindeutig schneller

Trotz dieser kleinen Unwegsambarkeiten werden ich aber in Zukunft nicht auf die Benutzung meiner lieb gewordenen Senseo-Kaffeemaschine verzichten. Vielleicht kann ich aber ja noch einem anderem Besitzer meine gemachten Erfahrungen ersparen und mit diesem kleinen Bericht davor bewahren, bei einer solchen Aktion in ähnliche Schwierigkeiten zu geraten. Für Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung. <img src = " class="wp-smiley" />

Senseo presso getestet

Beim samstäglichen Einkauf stieß ich im hiesigen teGut auf ein neues Produkt der Senseo-Reihe von Phillips: dem Senseo presso – einer Espressozubereitung die mit Hilfe einer Senseo Kaffemaschine vorgenommen werden kann. Wie ich ja bereits vor längerem berichtete befinde ich mich im stolzen Besitz einer solchen Maschine und das Produkt weckte durchaus mein Interesse. Da das sogenannte “Starterkit” gerade mal 4,99 €uronen kosten sollte, legte ich es gleich einmal in meinen Einkaufskorb (auch wenn es im ersten Eindruck ein wenig wie ein Haarfärbeset aussah).

Wieder zu Hause angekommen mußte ich das ganze natürlich gleich testen. In der Verpackung fanden sich neben einer Packung mit 16 der Senseo presso Pads auch ein spezieller neuer Padhalter für die Maschine.

Den Padhalter unterzog ich sogleich einer näheren Untersuchung. Von oben glich er dem normalen Ein-Tassen-Halter (rechts) für Standard-Pads.

Das Geheimnis fand sich dann auf der Unterseite – hier befindet sich eine Vorrichtung die (nach Auskunft des Herstellers) einen größeren Druck erzeugt und eine kleinere Wassermenge (nämlich 80ml = doppelter Espresso) durchlässt.

Wenden wir uns nun den Pads zu. Zum Vergleich habe ich die Presso-Pads (links) mit normalen Standard-Pads (rechts) verglichen.


Pads – Draufsicht (Links: Presso Pads – Rechts: Standard-Pads)


Pads – Schrägsicht (Links: Presso Pads – Rechts: Standard-Pads)

Subjektiv verglichen erschienen mir die Presso-Pads etwas weniger stark gefüllt, ansonsten war kein großer Unterschied zu erkennen.
Finaler und letzter Punkt war nun die Zubereitung einer Tasse Espresso. Also füllte ich den Wasserbehälter bis zum Rand, setze den neuen Einsatz mit einem presso-Pad bestückt ein und ließ die Maschine aufheizen. Nachdem sie Betriebstemperatur erreicht hatte, drückte ich den Knopf für eine Tasse wie es gemäß der Bedienungsanleitung vorgeschrieben war und konnte schließlich beobachten, wie sich die heiße, bräunliche Flüssigkeit in die bereitgestellte Tasse ergoß.

Da ich der Bemessung der Flüssigkeitsmenge seitens des Herstellers nicht ganz traute, verwendete ich eine Standard-Tasse und kein Espresso-Tässchen, welches wohl auch übergelaufen wäre. Das Endergebnis war eine etwa zu einem Drittel gefüllte Tasse mit kräftigem Espresso.

Vom Geschmack her kam er dann auch nahe an einen normal aufgebrühten Espresso heran, auch wenn er sich doch nicht ganz mit der Referenztasse Espresso aus meiner richtigen Espressomaschine messen konnte – diese war deutlich kräftiger. Dennoch eine trinkbare Alternative, die vom befüllen und anschließenden Reinigen des Espressofilters entbindet, da man die benutzten Pads nach Gebrauch einfach wegwerfen kann.
Fazit:
Zwar erwies sich der Senseo (Es)presso als geschmacklich nicht ganz so kräftig im Vergleich zu einer auf dem klassischen Wege zubereiteten Tasse, dennoch erscheint mir das ganze als durchaus tauglich und bietet eine interessante und vor allem schnellere Alternative für einen Espresso zwischendurch. Ich denke ich werde diese Pads in mein Standardsortiment aufnehmen. <img src = " class="wp-smiley" />