Alaska-Seelachs “Lemon Pepper” auf Tomaten-Zucchinigemüse [21.05.2014]

Obwohl heute mit Frischem Spargel aus Bayern mit Schwarzwälder- und Wacholderschinken, dazu Sauce Hollandaise und Salzkartoffeln im Bereich Tradition der Region ein recht verlockendes Spargelgericht auf der Speisekarte zu finden war und ich ja eigentlich in dieser Saison bisher viel zu wenig von diesem Gemüse genossen habe, entschied ich mich nach kurzem abwägen doch dafür, statt dessen beim Alaska-Seelachs “Lemon Pepper” auf Tomaten-Zucchinigemüse mit Sesamkartoffeln zuzugreifen. Dieses Fischgericht im aus dem Abschnitt der Vitality-Gerichte war meines Kenntnisstandes nach bisher so noch nicht hier angeboten worden, da war ich natürlich neugierig. Außerdem neige ich ja dazu, Mittwochs fast immer Fisch oder Meeresfrüchten den Vorzug zu geben. Das 1/2 Grillhendl mit Kartoffel-Gurkensalat aus dem Bereich Globetrotter oder die Asia-Gerichte in Form von Nasi Goreng – Gebratener Goreng-Reis mit verschiedenen Gemüsesorten oder Gaeng Ped Nua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce kamen heute bei mir nicht in die nähere Auswahl. Und Dank den gerade mal 416kcal, die das Hauptgericht an Nährwerten mitbrachte, schien es mir schließlich auch noch vertretbar, mir einen kleinen Becher Limonen-Joghurt-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot mit auf mein Tablett zu stellen.

Alaska-Seelachs "Lemon Pepper" auf Tomaten-Zucchinigemüse mit Sesamkartoffeln / Alaska coalfish  "lemon pepper" with tomato zucchini vegetables & sesame potatoes

Das Lemon Pepper bei dem nicht sonderlich großen, aber ausreichenden Stück saftigen und grätenfreien Seelachsfilets zeichnete sich durch einige rote Pfefferkörner als Garnitur und einer grünen Würzmischung auf dem Filet selbst aus. Da ich den Fisch voeher mit etwas Zitronensaft aus den beigelegten Zitronenspalten garniert hatte, konnte ich aber leider nicht genau sagen, wo der leicht zitronige Geschmack des Fisches nun genau her kam. Da hatte ich leider nicht mitgedacht. Aber lecker war er alle mal. Dazu das angenehm fruchtige, mild gewürzte Gemüse aus Zucchinischeiben und Tomaten und die in etwas Sesam gewälzten Salzkartoffeln komplettierten das Gericht schließlich sehr gelungen. Ich selbst hätte den Sesam vielleicht vorher noch ohne Fett in einer Pfanne angeröstet, dann wäre er sowohl visuell besser auf den hellen Kartoffeln als auch geschmacklich besser zur Geltung gekommen. Aber das nur am Rande erwähnt, ich war auch so sehr zufrieden mit meiner heutigen Entscheidung. Und auch das luftig-lockere Mousse mit Limonen-Geschmack und Joghurt-Note gab mir keinen Grund, irgend welche Kritik anzubringen.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Speisenden um, kristallisierte sich schnell heraus dass es heute wohl das halbe Hähnchen mit Kartoffel-Gurkensalat war, das den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern konnte. Aber der Vorsprung vor dem Spargelgericht auf Platz zwei war nur recht klein. Erstaunlicherweise lag heute auch mal das Fischgericht ungewöhnlich hoch in der Gunst, so dass sich der Alaska-Seelachs “Lemon Pepper” noch vor den Asia-Gerichten auf an dritter Stelle platzieren konnte. Die Abstand zu den Angeboten von der Wok-Theke auf dem vierten Platz war aber nur gering.

Mein Abschlußurteil:
Alaska-Seelachsfilet “Lemon Pepper”: ++
Tomaten-Zucchinigemüse: ++
Sesamkartoffeln: ++
Limonen-Joghurt-Mousse: ++

Pangasiusfilet in Ingwer-Kokossauce [18.12.2009]

Heute bestand die Auswahl aus “Lu Han Zai – Gebratenes Gemüse in Hoi Sin Sauce nach Shanghai Art” oder “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten, frischen Sojakeimlingen in Austernsauce” in der Asia-Ecke, “Gegrilltem Putenfilet auf Tomaten- Lauchrisotto mit Brokkoliröschen” bei den Vitality-Gerichten, “Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zimt- Zucker” bei den traditionell-regionalen Speisen und schließlich “Gebratenes Pangasiusfilet in Ingwer- Kokossauce an Sesamkartoffeln” bei den Globetrotter-Mahlzeiten. Ich entschied mich heute mal für den Fisch, auch wenn die Pute oder das Rindfleisch mit Erbsenschoten ebenfalls durchaus verlockend klangen. Das ganze wertete ich dann noch mit einem Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke auf.

Pangasiusfilet in Ingwer-Kokossauce

Eine wirklich gute Entscheidung wie ich feststellen musste. Das Pangasiusfilet selbst, das man offensichtlich noch mit einer dünnen Kruste aus Ei bedeckt war, erwies sich als angenehm zart, wohlschmeckend und ohne Gräten. Dazu passte die Ingwer-Kokos-Sauce wirklich perfekt, die einen angenehm fruchtigen Geschmack abgab. Dazu noch einige Tropfen der Zitronen, die man sich dazu nehmen konnte – wirklich sehr lecker. Auch schließlich die Sesamkartoffeln, im Grunde genommen kleine Salzkartoffeln, die man mit zusätzlichen Sesamkörnern aufgewertet hatte, erwiesen sich als durchaus schmackhaft und passend, auch wenn man den Sesamgeschmack nur minimal heraus schmeckte. Das Gemüse, bestehend aus Möhren, Erbsen, Bohnen, Blumenkohl und Schwarzwurzeln, war schließlich jedoch leider nur mittelmässig, da es mal wieder stark abgekühlt war und, so erschien es mir zumindest, eher Massenware war. Aber abgesehen davon ein wirklich gelungenes Menu und ein gutes Wochenabschluss.
Das Pangasiusfilet war heute dann auch wohl das meist genommene Menu, danach kamen die Asia-Menus und Putenfilet gleich auf und dann erst das der Kaiserschmarrn, der wie ich feststellte auch in kleineren Portionen als Nachtisch genutzt wurde. Eigentlich keine schlechte Idee. Aber ich selbst war satt – aber vielleicht greife ich das nächste mal am Freitag (was wohl erst 2010 sein wird) darauf zurück.

Mein Abschlußurteil:
Pangasiusfilet: ++
Ingwer-Kokos-Sauce: ++
Sesamkartoffeln: ++
Mischgemüse: +