Ricotta-Muffins mit Kartoffeln, Pinienkernen & Pak Choi – das Rezept
9.12.2012 18:14 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Die Idee Muffins mit Ricotta zu machen geisterte schon länger bei mir herum, doch erst dieses Wochenende kam ich endlich dazu sie mal zu realisieren. Mein ursprünglicher Plan war es gewesen, die Muffins mit Mangold zu machen, doch leider habe ich in den Märkten in denen ich war keinen bekommen, daher bin ich auf Empfehlung einer Marktmitarbeiterin auf Pak Choi umgestiegen, der laut ihrer Aussage ein guter Ersatz für Mangold wäre. Dabei ist Pak Choi ja eher ein naher Verwandter des Chinakohls, während Mangold zu den Rübengewächsen zählt – so fand ich dann hinterher heraus. Aber letztlich ging es auch mit Pak Choi. Diese kombinierte ich noch mit etwas Blattspinat noch übrig hatte sowie einigen Pinienkernen und fertig war ein überaus leckere Muffin-Zubereitung, die ich mit diesen Beitrag nun einmal kurz vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für eine Muffin-Form (12 Stück)?
900g Pak Choi (Ersatzweise: Mangold)

sowie etwas Pfeffer zum würzen
und etwas Öl oder Butter zum ausfetten der Mufin-Form
Beginnen wir also damit, die Schalotte zu schälen und zu würfeln

sowie die Kartoffeln ebenfalls zu schälen

Anschließend lösen wir die Blätter des Pak Choi vom Kopf und schneiden den festen Strunk heraus

und waschen die verbliebenen Blätter dann gründlich unter fließendem Wasser.

Nachdem wir dann einen Topf mit Wasser aufgesetzt haben und begonnen haben, ihn zum kochen zu bringen

und waschen dann den Dill, schütteln ihn trocken,

zupfen die feinen Fähnchen von den Stielen

und zerkleinern diese dann gründlich.

blanchieren wir den Pak Choi darin für kurze 5 bis 6 Sekunden und lassen ihn danach wieder abtropfen.

Anschließend kochen wir die Kartoffelwürfel für zwei bis drei Minuten

und lassen sie ebenfalls gut abtropfen.

Abschließend blanchieren wir auch noch den Spinat für etwa drei bis vier Minuten und geben ihn dann zum Pak Choi ins Abtropfsieb.

Außerdem rösten wir die Pinienkerne ohne Fett in einer kleinen Pfanne goldbraun und breiten sie anschließend aus, um sie etwas abkühlen zu lassen.

Nachdem wir den Pak Choi sehr gut ausgedrückt haben und so viel Flüssigkeit wie möglich heraus gepresst haben

zerkleinern wir ihn mit einem Messer.

Auch den Blattspinat drücken wir gut aus und zerkleinern ihn auf die gleiche Weise.

Dann zerbröseln wir den Ziegenfrischkäse in eine Schüssel,

und verrühren alles mit dem Handmixer zu einer cremigen Masse.

Zwischenzeitlich dürften auch die Pinienkerne soweit abgekühlt sein, dass wir sie grob zerkleinern können.

Nachdem wir dann das Ei zu unserer Masse hinzugefügt

folgen dann die Kartoffelwürfel,

Alles heben wir unter die Ricotta-Masse unter

und fahren dann fort die gewürfelte Schalotte

und schließlich noch den zerkleinerten Dill hinzuzufügen.

Alles verrühren wir dann gründlich zu einer einheitlichen Masse

und würzen es dabei kräftig mit Pfeffer.

Nachdem wir den Backofen auf 160 Grad vorgeheizt haben, fetten wir eine Muffin-Form mit etwas Öl oder wahlweise Butter aus

und befüllen sie dann mit unserer soeben hergestellten Mischung.

Ist der Ofen dann vorgeheizt, schieben wir die Form auf der mittleren Schiene hinein und lassen unsere Muffins in etwa 30 bis 40 Minuten goldbraun backen.

Nachdem wir sie dann anschließend wieder entnommen haben, lassen wir sie kurz für ca. fünf Minuten etwas abkühlen,

dann können wir die Muffins vorsichtig heraus nehmen und sie genießen.

Die Kombination aus milden Ricotta und würzigen Ziegenfrischkäse erwies sich schon einmal geschmacklich als sehr gelungen, aber gemeinsam mit dem Gemüse in Form von Kartoffeln, Pak Choi und Blattspinat, dem nussigen Aroma der angerösteten Pinienkerne, sowie dem herzhaften Parmesankäse und schließlich dem Dill ergab alles eine wunderbar schmackhafte Mischung, die in Muffinform gebacken sowohl warm als auch kalt sich als ein wirklicher Genuss erwies. Vor allem die Pinienkerne hatten es mir dabei besonders angetan, aber auch an dem Pak Choi, dem Blattspinat und den Kartoffeln gab es nichts auszusetzen. Ich hatte ja etwas bedenken gehabt, den ursprünglich geplanten Mangold durch Pak Choi zu ersetzen, aber alles diesbezüglichen Befürchtungen hatten sich im Nachhinein als unbegründet erwiesen. Ich war mit dem Ergebnis überaus zufrieden, auch wenn ich sie im Nachhinein gesehen wohl letztlich nicht ganz so lange im Ofen hätte lassen müssen.
Mit etwa 125kcal pro Stück erwiesen sich diese vegetarischen Muffins auch was die Nährwerte angeht als angenehm leicht. Nimmt man drei Stück für eine Mahlzeit kommt man also gerade mal auf einen Gesamtwert von 375kcal pro Portion. Für die komplette Masse hatte ich einen Wert von ungefähr 1500kcal berechnet, wobei erstaunlicherweise die Pinienkerne mit 332kcal noch vor dem Ricotta den höchsten Einzelwert einnahmen. Aber bei solchen Werten brauch man glaube ich nicht darüber nachzudenken, ob man noch irgendwo reduzieren muss. Insgesamt ein wirklich sehr empfehlenswertes Rezept, das ich mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen kann.
Guten Appetit

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Spätzle-Muffins mit Käse & Speck – das Rezept
10.08.2012 22:37 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Eigentlich wäre ja erst Morgen wieder ein Kochexperiment an der Reihe gewesen, doch ich hatte eine Rezeptidee entdeckt die mich zu sehr reizte als das ich hätte warten können: Muffins aus Spätzle mit Käse und Speck. Bei genauerer Recherche fand ich gleich mehrere Rezepte für solche Zubereitungen aus denen ich die aus meiner Sicht besten Komponenten extrahierte und zu einem neuen Rezept kombinierte, das ich nach erfolgreichem Test nun hier in gewohnter Form kurz vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für 12 Muffins?
250-270g Spätzle (ich griff hier zu trockener Fertigware – wer mag kann sie aber auch gerne selbst machen)

80 – 100g Speck (ich wählte eine magere Sorte)

80g Greyerzer (oder ein anderer Käse nach Wahl)

50ml Sahne (auch hier wählte ich eine fettreduzierte Variante)

1 kleiner Bund Schnittlauch (da ich kein frisches vorrätig hatte, griff ich hier zu TK-Ware)

1 EL Olivenöl (oder ein anderes Pflanzenöl)

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
Beginnen wir nun mit der Zubereitung kochen erst einmal die Spätzle gemäß Packungsanleitung.

Während die Spätzle kochen, schälen und zerkleinern wir die Schalotten (was ich in meiner kleinen, handbetriebenen Küchenmaschine erledigte – alternativ kann man hier aber auch zum Messer greifen),

und lassen dann den Speck ohne Fett in einer Pfanne aus. Dabei schwitzt der Speck sein eigenes Fett aus

das wir dann nutzen können um auch die zerkleinerten Schalotten etwas mit anzudünsten. Ist alles gut durchgebraten, stellen wir es bei Seite und lassen es abkühlen.

Wenn wir den Käse am Stück gekauft haben, reiben wir diesen nun auf einer groben Reibe.

Sind die Spätzle dann gut durchgekocht sind, gießen wir sie ab und lassen sie abtropfen.

Anschließend geben wir die Sahne und die drei Eier in eine größere Schüssel

und verrühren alles gut miteinander

um anschließend Schnittlauch und Mehl unterzuheben,

sowie die angebratene Speck-Schalotten-Mischung zu verrühren.

Die Mischung würzen wir dann kräftig mit Salz und Pfeffer

und vermischen sie abschließend mit den inzwischen abgetropften Spätzle.

Nun ist ein guter Zeitpunkt, unseren Backofen auf 175 Grad vorzuheizen.
Mit Hilfe eines Pinsels fetten wir nun die Vertiefungen unserer Muffinform mit dem Esslöffel Pflanzenöl aus

und befüllen sie dann mit unserer zuvor hergestellten Mischung. Ich musste dabei feststellen dass ich zu wenig für alle zwölf Formen gemacht hatte, doch ich habe die Menge hier im Rezept angepasst so dass es nun ausreicht.

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir die Muffinform auf der mittleren Stufe hinein uns backen alles für 25 bis 30 Minuten. Dabei gehen unsere Muffins dank der Kombination aus Eiern und Mehl sogar etwas auf.

Abschließend brauchen wir unsere Muffinform nur noch zu entnehmen und die Muffins darauf zu entnehmen

um schließlich zu servieren und zu genießen.

Die im Backofen locker aufgegangenen Ei-Sahne-Masse mit ihrer Beimischung aus angebratenen Speck, Schalotten, würzigem Käse und Schnittlauch waren in Verbindung mit den gut durchgekochten Spätzle zu einem angenehm deftigen und leckeren Fingerfood geworden. Sowohl im noch heißen als auch in abgekühlter Form ein wahrer Genuss. Ich war von dem Ergebnis wirklich begeistert.
Obwohl ich befürchtete dass es sich hier um sehr kalorienreiche Kost handelt, doch als ich beim erstellen dieses Beitrags die Kalorienwerte berechnete war ich postiv überrascht, denn die gesamte Zutatenliste kam gerade mal auf 1300kcal, geteilt durch 12 Muffins ergibt sich somit ein Wert von gerade mal 108kcal pro Muffin. Rechne ich jetzt mal 3 Muffins pro Portion, komme ich somit auf einen Wert von 321kcal pro Portion. Für so ein deftiges Gericht ein absolut akzeptabler Wert. Und auch für das Buffet auf einer Feier ist so etwas wunderbar geeignet. Somit kann ich dieses Rezept mal wieder vorbehaltlos weiterempfehlen.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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Ravioli mit gebratenen Garnelen & grünem Spargel in Kräutersahne – das Rezept
5.05.2012 17:40 kochexperimente, kulinarisches6 Kommentare
Ich hatte von meinem letzten Kochexperiment noch etwas grünen Spargel übrig, den ich natürlich noch verbrauchen wollte. Also entschloss ich mich dazu, heute mal Ravioli mit gebratenen Garnelen und Spargel in Kräutersahne zuzubereiten. Ein einfaches, aber dennoch sehr leckeres Rezept, das wie ich finde sehr lecker geworden war. Also umso mehr ein Grund, es hier mal kurz in der üblichen Form kurz vorzustellen.
Was brauchen wir also für 2 Portionen?
300g grüner Spargel – wer mag kann aber auch weißen verwenden

250g Ravioli – ich entschied mich für eine Sorte mit Spinatfüllung, kann mir aber auch gut vorstellen dass andere Füllungen hier passen würden

3 EL 8-Kräuter-Mischung (TK) (Eine fertige Mischung aus Petersilie, Dill, Kresse, Kerbel, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch und Pimpinelle – wer das alles frisch vorrätig hat, kann natürlich auf darauf zurückgreifen)

außerdem Salz & Pfeffer zum würzen
sowie 1/2 EL Butter zum anbraten
Kümmern wir uns zuerst um den Spargel, den wir waschen und die untersten, holzigen Enden abschneiden.

Dann schälen wir das unteren Drittel mit einem Spargel- oder Sparschäler

und schneiden die Stangen dann schräg in 3-4 cm große Stücke.

Außerdem setzen wir einen Topf mit etwas Salzwasser auf und bringen ihn zum kochen. Während das Wasser erhitzt können wir noch die Schalotte schälen und fein würfeln.

Wenn das Wasser dann kocht, schalten wir die Platte auf niedrigste Stufe und geben unseren geschnittenen Spargel hinein um ihn für 4-5 Minuten zu blanchieren.

Parallel dazu zerlassen wir in einer Pfanne die Butter,

dünsten die Schalottenwürfel darin glasig an

und pressen schließlich noch die Knoblauchzehe hinzu, die wir ebenfalls einige Minuten mit andünsten.

Sind Schalotten und Knoblauch gut angedünstet, können wir schließlich auch die Garnelen hinzufügen und mit anbraten.

Sobald der Spargel gut, aber bissfest blanchiert ist, schrecken wir ihn mit kalten Wasser ab und lassen ihn dann abtropfen.

Den entstandenen Spargelsud bringen wir anschließend wieder zum kochen und garen unsere Ravioli darin.

Jetzt können wir auch den blanchiertenSpargel mit in die Pfanne geben und ebenfalls mit anbraten.

Sobald die Ravioli dann beginnen oben zu schwimmen

sind sie fertig gekocht und wir können sie ebenfalls abschrecken und bei Seite stellen.

Haben Spargel und Shrimps durch das Braten etwas Farbe bekommen, können wir dann auch die 8-Kräuter-Mischung einstreuen

Dabei würzen wir alles kräftig mit Salz und Pfeffer und lassen es dann einige Minuten vor sich hin köcheln.

Abschließend fügen wir dann die fertigen Ravioli mit hinzu,

vermengen diese mit dem restlichen Pfanneninhalt und lassen alles bei niedriger Stufe der Platte noch kurz etwas weiter köcheln

bevor wir es dann heiß servieren und genießen können.

Eine einfache, aber sehr leckere Zusammenstellung aus knackigen Spargelstücken, feinen Shrimps und lecker gefüllten Ravioli, angemacht in einer würzigen Sahnesauce, die mit ihren zahlreichen Kräutern natürlich ebenfalls einen großen Teil zum geschmacklichen Gesamteindruck beitrug. Ich war mir dem Ergebnis des heutigen Kochexperiments auf jeden Fall sehr zufrieden.
Und auch was die Nährwerte anging konnte sich das Gericht sehen lassen. Meiner Berechnung nach liegt die gesamte Zubereitung bei 910kcal, das entspricht also 455kcal pro Portion – vorausgesetzt dass man fettreduzierte Sahne verwendet. Spargel selber hat ja glücklicherweise relativ wenig Kalorien, den größten Einzelposten machen hier logischerweise die Ravioli also Sättigungsbeilage aus. Somit kann ich dieses Rezept mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen – ein schnell zubereitetes und sehr leckeres Gericht, das sich nicht nur zur Resteverwertung von Spargel sehr gut eignet.
Guten Appetit

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