Gemüsestrudel mit Ratatouille [08.08.2017]

Das heutige Angebot in unserem Betriebsrestaurant war mal wieder leider nur mittelmäßig und mit vielen alten Bekannten bestückt. Bei Tradition der Region gab es ein Schweinesteak Tessin mit Käse und Schinken gratiniert, dazu Rosmarinsauce und Röstkartoffeln, bei Vitality einen Gemüsestrudel mit Rataouille und Kräuterdip, bei Globetrotter Gnocchi alla Carbonara mit Kirschtomaten und Parmesan und an der Asia-Thai-Theke Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse sowie Gebackenen Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce. Kurz überlegte ich, ob ich nicht mal wieder beim Seelachs zugreifen sollte, denn das Schweinesteak erschien mir zu schwer und die Gnocchi sahen eher nichtssagend aus, dann aber entschied ich mich doch für den altbewährten Gemüsestrudel, der mit angeblich 463kcal einen einigermaßen leichten und außerdem vegetarischen Mittagsgenuss versprach.

Vegetable strudel with ratatouille / Gemüsestrudel mit Ratatouille

Das Ratatouille aus Zucchini, Tomaten, Zwiebeln, Auberginen und einigen Kräutern war schon mal recht gut gelungen und erwies sich nicht nur als angenehm fruchtig, sondern auch leicht pikant – was mir sehr zusagte. Dazu passte gut die frische und knusprige Strudelrolle, die wie üblich mit einer Art Kartoffelbrei gefüllt war, der wiederum mit Erbsen und Möhren versetzt war. Der cremige Kräuterdip, in dem die Kräuter allerdings eher homöopathisch eingesetzt worden waren, rundete das ganze schließlich sehr gelungen ab. Ich war mit meiner Entscheidung zufrieden.
Die anderen Gäste hatten heute natürlich in großem Maße dem Schweinesteak ihren Zuspruch gegeben und ihm somit einen unangefochtenen ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala beschwert. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die aber in nur geringem Abstand von den Gnocchi gefolgt worden. Einen guten vierten Platz belegte schließlich der Gemüsestrudel.

Mein Abschlußurteil:
Gemüsestrudel: ++
Ratatouille: ++
Dip: ++

Chili con Carne mit Sour Cream, Tortilla-Chips & Baguette [03.08.2017]

Heute war mal wieder so ein Tag, an dem ich nicht allzu lange überlegen musste bei welchem Gericht ich zugreifen würde, denn es stand Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Baguette auf der Speisekarte – wenn auch unpassenderweise im Abschnitt Tradition der Region. Aber das Chili ist ja in unserem Betriebsrestaurant schon fast traditionell. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass außerdem bei Vitality ein Griechischen Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven, bei Globetrotter Strozzapreti mit geschmorter Hähnchenkeule und Cognac in würzigem Papriksugo, als Zusatzangebot ein Schweinekotelett mit Pommes Frites sowie an der Asia-Thai-Theke Gebackene Ananas und Banane und Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce angeboten wurden.

Chili con Carne & Baguette

Das wir üblich einfach Chili con Carne aus Hackfleisch, Tomaten, Mais und Kidneybohnen war heute angenehm fruchtig und sogar relativ scharf geraten. Gemeinsam mit der Sour Cream und mit den Tortillachips als essbaren Löffeln aufgenommen ein wirklicher Genuss. Nur beim Baguette, von dem ich mir sicherheitshalber gleich zwei Scheiben genommen hatte, musste ich heute kleine Abstriche hinnehmen, denn es war leider nicht mehr ganz frisch und bereits etwas labbrig. Aber dennoch erwies sich das Chili con Carne auch heute wieder als gute Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich das Chili großer Beliebtheit und konnte sich unangefochten den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei sah ich die Stozzapreti mit Hähnchenkeule, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und schließlich einem gemeinsamen Platz vier für Kotelett und Gemüsetopf. Warum das Kotelett allerdings so schlecht abschnitt, erschloss sich mir nicht so ganz, denn normalerweise sind Gerichte mit Pommes Frites immer ganz vorne mit dabei. Aber ich denke mal, dass es viele einfach übersehen hatten.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: +

Texas Jalapeno Chili [11.07.2017]

Als ich in der Speisekarte las, das es heute bei Globetrotter ein Texanisches Chili mit Mais, Kidneybohnen und Rindfleisch, dazu Sour Cream und Jalapenos gab, war ich eigentlich schon fast sicher, dass ich bei diesem Gericht zugreifen würde. Gut, das Hausgemachte Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region besaß ebenso seinen Reiz wie dem Griechische Wrap mit mediterranem Gemüse, Feta und Joghurtdip, dazu gemischten Salat bei Vitality oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce, aber ich liebe nun einmal Chilis in jeglicher Form, daher blieb ich letztlich dabei.

Texas Jalapeno Chili

Wie man sieht hatte man zu diesem Chili nicht nur mit der angekündigten Sour Cream und einige Jalapenos, sondern auch mit Tortille Chips und ein Stück frischem Baguette serviert. Das Chili selber aus Mais, Kidneybohnen und einigen kleinen Rindfleischstreifen in einer eher wässerigen Tomatensauce fand ich zwar etwas dünn geraten, aber geschmacklich erwies es sich als durchaus gelungen. Ich weiß ja inzwischen, dass man den Einsatz von Saucenbindern oder auch nur Mehl zum eindicken von Speisen hier in unserem Betriebsrestaurant prinzipiell ablehnt. Vor allem die Jalapenos gaben dem Gericht eine angenehme milde, aber nicht übertriebene Schärfe. Insgesamt kein Meister-Chili, aber mal eine gelungene Abwechslung vom sonst üblichen Chili con Carne.
Die anderen Göste hatten heute natürlich dem Fleischpflanzerl den Vorzug gegeben und ihm unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala beschert. Aber auf den zweiten Platz folgte ihm schon das texanische Chili, auch wenn es diesen Platz nur mit knappen Vorsprung vor dem ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichten verteidigen musste. Der vegetarische Wrap mit Salat folgte schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Texas Jalapeno Chili: ++
Baguette: ++

Chili con Carne & Baguette [10.05.2017]

Nachdem ich einen kurzen Moment überlegt hatte, ob ich nicht doch bei der Gebackenen Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zugreifen sollte, fiel ich dann doch in mein altes Verhaltensmuster zurück und wählte das von mir so geschätzte Chili con Carne mit Baguette, das man mal wieder im Bereich Globetrotter anbot. Obwohl ich zugeben muss, dass ich auch mit den Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region hätte leben können. Dahingegen waren die Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Asia-Gemüse in Hoi Sin Sauce oder das Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke weniger etwas für mich.

Chili con Carne & Baguette

Wie üblich handelte es sich bei dem hier angebotenen Chili um die Minimalvariante aus Hackfleisch, Tomaten, Mais und Kidneybohnen, die man mit etwas Sour Cream garniert hatte, aber die Zubereitung war dennoch (oder gerade deswegen) mal wieder ausgesprochen gut gelungen. Der Geschmack war angenehm fruchtig und leicht scharf, so wie ich es mag. Gut, nach mir es hätte gerne noch schärfer sein können, aber das würde wahrscheinlich nicht den Allgemeingeschmack getroffen. Dazu zwei Stück einigermaßen frischen Baguettes, das man auch gut zum auswischen der Reste auf dem Teller verwenden konnte, und fertig war ein simples und leckeres Mittagsmahl. Ich war zumindest zufrieden.
Der Geschmack der anderen Gäste war heute sehr breit gestreut, so dass ich etwas Mühe hatte eine klare Beliebtheitsskala aufzustellen. Aber ich würde den Käsespätzle dennoch den ersten Platz zubilligen wollen. Dabei lag es aber nur eine Haaresbreite vor dem ebenfalls gern gewählten Chili con Carne. Die Forelle folgte auf Platz drei und knapp dahinter kamen schließlich die Asia-Gerichte auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++

Bratwurstbällchen auf Sauerkraut – das Rezept

Auch wenn ich ja gestern bereits gekocht hatte, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, am heutigen Sonntag ein weiteres Rezept auszuprobieren. Die Bratwurstbällchen auf Sauerkraut erschienen zwar als recht simples Rezept, aber es war gerade diese eigentlich naheliegende Kombination, die mich daran reizte. Und mein Eindruck sollte mich nicht täuschen, denn das Ergebnis war mal wieder ein ausgenommen leckeres Auflaufgericht, dessen Rezept ich nun mit diesem Beitrag einmal kurz in der gewohnten Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

800g Kartoffeln
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

1 große Zwiebel (ca. 250g)
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

650g Sauerkraut
03 - Zutat Sauerkraut / Ingredient sauerkraut

500 – 550g rohe Bratwürste
04 - Zutat Bratwurst / Ingredient frying sausages

250ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1 gestrichener Teelöffel Kümmelsamen
05 - Zutat Kümmelsamen / Ingredient caraway seeds

1 Becher Schmand
06 - Zutat Schmand / Ingredient sour cream

4 Hühnereier
07 - Zutat Eier / Ingredient eggs

1 Bund Petersilie
09 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

sowie etwas Butterschmalz zum braten
außerdem Salz, Pfeffer und Paprika zum würzen

Beginnen wir damit, die Zwiebel zu schälen und in Spalten zu schneiden.
10 - Zwiebel in Spalten schneiden / Cut onion in rings

Außerdem schälen wir die Kartoffeln
11 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und schneien sie in dünne Scheiben.
12 - Kartoffeln in Scheiben schneiden / Cut potatoes in slices

Anschließend erhitzen wir etwas Butterschmalz in einer hohen Pfanne,
13 - Butterschmalz in Pfanne erhitzen / Heat ghee in pan

geben die Zwiebelringe hinein
14 - Zwiebelringe hinzufügen / Add onion rings

und dünsten sie für ein bis zwei Minuten an
15 - Zwiebelringe andünsten / Braise onion rings

um anschließend das Sauerkraut ebenfalls in die Pfanne zu geben,
16 - Sauerkraut hinzufügen / Add sauerkraut

es mit den Zwiebeln zu vermischen und für weitere 5 Minuten mit anzudünsten.
17 - Sauerkraut mit andünsten / Braise sauerkraut

Als nächstes geben wir die Kartoffelscheiben ebenfalls in die Pfanne,
18 - Kartoffelscheiben addieren / Add potato slices

gießen alles mit der Gemüsebrühe auf
19 - Gemüsebrühe aufgießen / Drain vegetable stock

verrühren alles, lassen es kurz aufkochen
20 - Verrühren & aufkochen lassen / Mix & bring to a boil

und dann geschlossen für etwa 20 bis 25 Minuten geschlossen köcheln, bis die Kartoffelscheiben gar sind.
21 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

In der Zwischenzeit entfernen wir das Bratwurst-Brät aus den der Pelle
22 - Brät aus Pelle entnehmen / Take sausage meat from sausages

und formen etwa gleich große Bällchen aus dem Brät.
23 - Bällchen aus Brät formen / Form balls from sausage meat

Die Petersilie waschen wir, zupfen die Blättchen von den Stielen und zerkleinern diese sehr fein.

Des weiteren beginnen wir den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen.

Außerdem streuen wir den Kümmelsamen in die Mischung aus Sauerkraut, Zwiebeln und Kartoffeln ein
24 - Kümmelsamen einstreuen / Intersperse caraway seeds

und schmecken alles mit etwas Salz und Pfeffer ab.
25 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

Sobald die Kartoffelscheiben gar sind, füllen wir die Mischung in eine Auflaufform ein, streichen alles einigermaßen glatt
26 - In Auflaufform füllen / Fill in casserole

und legen die Bratwurstbällchen oben auf.
27 - Bratwurstbällchen auflegen / Put on meatballs

Sobald der Ofen Betriebstemperatur erreicht hat, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und backen alles für ca. 30 Minuten.
28 - Im Ofen backen / Bake in oven

Während alles im Ofen vor sich hin bruzzelt, geben wir den Schmand und die vier Eier in einen Meßbecher,
29 - Schmand & Eier in Messbecher geben / Put sour cream & eggs in bowl

verrühren alles gründlich miteinander,
30 - Gründliche verrühren / Mix well

schmecken es mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver ab
31 - Mit Salz, Pfeffer & Papika würzen / Season with salt, pepper & paprika

und streuen etwa die Hälfte der zerkleinerten Petersilie ein.
32 - Hälfte Petersilie einrühren / Stir in half of parsley

Nach der halben Stunde entnehmen wir die Auflaufform temporär aus dem Ofen,
33 - Auflaufform aus Ofen entnehmen / Take casserole from oven

gießen die Schmand-Eier-Mischung darüber
34 - Mit Schmand-Ei-Masse übergießen / Drain with sour cream egg mix

und lassen dann alles für weiter 15 bis 20 Minuten im Ofen stocken.
35 - Im Ofen stocken lassen / Curle in oven

Sobald die Masse fest geworden ist, holen wir die Auflaufform wieder aus dem Ofen, lassen sie für vielleicht fünf Minuten ruhen
36 - Meatballs on sauerkraut - Finished baking / Bratwurstbällchen auf Sauerkraut - Fertig gebacken

und können das Gericht anschließend auch schon, garniert mit der restlichen Petersilie, servieren und genießen.
37 - Meatballs on sauerkraut - Served / Bratwurstbällchen auf Sauerkraut - Serviert

Die Kombination von Sauerkraut mit Kartoffeln erwies sich schon mal als sehr lecker und auch die leichte Kümmelnote passte gut ins geschmackliche Gesamtkonzept. Dazu passten gut die schön dunkel gebackenen, aber dennoch angenehm saftigen und würzigen Bratwurstbällchen und die schön lockere und gut gewürzte Masse aus Ei und Schmand, mit der alles überbacken worden war. Zugegebenermaßen ein einfaches aber sehr leckeres Rezept – so wie ich es mag. Ich war mit dem Ergebnis auf jeden Fall sehr zufrieden.

38 - Meatballs on sauerkraut - Side view / Bratwurstbällchen auf Sauerkraut - Seitenansicht

Guten Appetit