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Putenschnitzel mit Schwammerlsoße & Spätzle [02.05.2013]

Nach dem gestrigen Feiertag, an dem mir mein Kochexperiment leider etwas in die Hose gegangen ist und ich daher nichts zu berichten hatte, war heute wieder ein Mittagsmahl in unserem Betriebsrestaurant angesagt. Und die dortigen Angebote konnten sich durchaus sehen lassen. Schon der Gebratene Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce und das Gaeng Pad Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem roten Curry an der Asia-Thai-Theke sahen sehr ansprechend aus, aber auch die westliche Küche hatte mit den Spiralnudeln mit Paprikaragout (die man noch mit etwas Feta garniert hatte) in der Sektion Vitaliy, das Gebratene Putenschnitzel mit Schwammerlsoße und Spätzle bei Tradition der Region und schließlich das Rindergeschnetzelte “Stroganoff” mit Kartoffelkroketten bei Globetrotter wirkten überaus verlockend. Zuerst überlegte ich kurz, bei den Spiralnudeln zuzuschlagen, da ich aber Appetit auf Fleisch verspürte, entschied ich mich schließlich zu dem Putensteak um. Dazu nahm ich mir noch ein Schüsselchen Mischgemüse aus dem täglichen zusätzlichen Gemüseangebot – etwas Gemüse schien mir hier nicht zu schaden. Auf ein Dessert verzichtete ich aber.

Putenschnitzel mit Schwammerlsoße & Spätzle / Turkey schnitzel with mushroom sauce & spaetzle

Zu einer mehr als großzügigen Portion Spätzle oder besser Knöpfle hatte man ein ebenfalls überaus umfangreich dimensioniertes Fleischstück aus zartem und saftigen Putenschnitzel serviert und dieses mit einer cremigen und milden, mit einigen Champignonstückchen versehenen Sauce versehen. Eine einfache, aber überaus schmackhafte Kombination. Zwar handelte es sich bei den Champignons wohl um Dosenware, aber geschmacklich gab es ansonsten an diesem Gericht absolut nichts auszusetzen. Einzig beim Gemüse aus Erbsen, grünen Bohnen, kleinen Blumenkohl-Stückchen und Möhren muss ich heute einen kleinen Abzug in der Wertung geben, denn es erwies sich als doch etwas zu sehr abgestanden. Dennoch auch heute eine überaus schmackhafte Auswahl, mit der ich in der Summe sehr zufrieden sein konnte.
Und auch ein großer Anteil der anderen Gäste schien sich heute für das Putenschnitzel entschieden zu haben, was ihm eindeutig den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala einbrachte. Das Rindergeschnetzelte “Stroganoff”, dem der zweite Platz gebührt, war ihm aber eng auf dem Fersen und auch die Asia-Gerichte auf Platz drei erfreuten sich großer Beliebtheit. Selbst die Spralnudeln mit Paprikaragout und Feta sah ich für ein vegetarisches Gericht relativ häufig auf den Tabletts, aber für mehr als den vierten Platz reichte es hier auch heute leider nicht.

Mein Abschlußurteil:
Putenschnitzel: ++
Schwammerlsoße: ++
Spätzle: ++
Gemüsemix: +

Schweinegeschnetzeltes “Züricher Art” & Spätzle [18.03.2013]

Einen Moment liebäugelte ich zwar mit dem vegetarischen Bunten Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip, welches man heute bei Vitality anbot, aber die vielen Kräuterzweige darin versprachen wieder ein aufwändiges herauslesen dieses “Gestrüpps”, daher entschied ich mich dann doch dazu, mich nach etwas anderem umzusehen. Da ich auf Asia-Gerichte – obwohl sowohl die Frühlingsrollen als auch das Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce auch nicht schlecht aussahen – heute keine große Lust hatte, blieben also nur noch das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” in Rahmsauce und Spätzle bei Tradition der Region und die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Globetrotter. Letztlich war die Tatsache, dass ich gestern mit meinem selbst zubereiteten Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise ja erst Fusilli gehabt hatte mit ausschlaggebend, dass ich mich schließlich für das Schweinegeschnetzelte entschied. Zwar befanden sich einige Champignons in der Rahmsauce, aber eine Kombination aus Erbsen sowie Mischgemüse aus Möhren, Blumenkohl und Broccoli von der Gemüsetheke schien nicht zu schaden. Außerdem verirrte sich noch ein Becherchen Mango-Mousse aus dem Dessert-Angebot auf mein Tablett.

Schweinegeschnetzeltes "Züricher Art" in Rahmsauce & Spätzle / Pork chop "zurich style" in cream sauce & spaetzle

Auch wenn es bei dem Geschnetzelten gerne etwas weniger Sauce hätte sein können, so war geschmacklich daran absolut nichts auszusetzen. Die Fleischstreifen waren saftig und zart und die Rahmsauce mit ihren Champignons angenehm würzig. Und auch das Mengenverhältnis zu den Spätzle oder besser Knöpfle als Sättigungsbeilage stimmte. Zwar hätten diese etwas Wärmer sein können, aber der Grad der Abkühlung rechtfertigte hier noch keinen Punktabzug. Und auch das Gemüse erfüllte, obwohl von einer Warmhalte-Theke, heute so weit meine Anforderungen, dass ich auch hier volle Punktzahl geben kann, denn es war heiß, nicht zu abgestanden und leicht würzig. Ebenso wenig gab es bei dem fruchtigen, nicht zu süßen und angenehm lockeren Mango-Mousse etwas auszusetzen. Insgesamt konnte ich also auch heute wieder überaus zufrieden sein – auch wenn die Auswahl war die Nährwerte angeht nicht unbedingt optimal war.
Zumindest hatten sich aber auch der größte Teil der anderen Gäste sich heute ebenfalls für das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” entschieden, so dass dieses Gericht ohne jeden Zweifel Platz eins der heutigen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgten die Schinkennudeln, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und, wie für vegetarische Gerichte üblich, dem Kräuter Ofengemüse auf Platz vier. Hatte bei einer solchen Angebotszusammenstellung um ehrlich zu sein auch nichts anderes erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Schweinegeschnetzeltes “Züricher Art”: ++
Spätzle: ++
Gemüsemix: ++
Mango-Mousse: ++

Wildschwein-Gulasch mir Rotkraut & Spätzle – das Rezept

Heute wollte ich nun endlich mal kochtechnisch an Wild versuchen und hatte mir dazu gestern bereits ein wenig Wildschweinfleisch besorgt. Mit acht Euro für ein halbes Kilo ist das zwar nicht gerade günstig, aber das war es mir wert. Daraus sollte heute nun ein Gulasch entstehen und bei der Suche nach einem passendem Rezept stellte ich fest, dass es viele Wege gab ein solches Gericht zuzubereiten. Also suchte ich mir verschiedene Aspekte zusammen und kombinierte mir ein eigenes Rezept, das ich heute erfolgreich ausprobieren konnte. Gemüse und Sättigungsbeilage dazu sind natürlich variabel – hier sind z.B. Klöße, Semmelknödel, Spätzle oder Kartoffeln bzw Rotkraut, Blumenkohl, Rosenkohl und auch Sauerkraut denkbar. Ich entschied mich für die klassische Kombination aus Spätzle und Rotkraut. Und das Ergebnis war wirklich sehr gelungen, so dass ich es natürlich nicht versäumen möchte, das Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

500g Wildschwein-Gulasch
01 - Zutat Wildschwein-Fleisch / Ingredient wild boar meat

1 mittelgroße Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

Zum Würzen Salz, Pfeffer, Majoran & Thymian
03 - Zutat Gewürze / Ingredient spices

100g Champignons
04 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

100g Pfifferlinge
05 - Zutat Pfifferlinge / Ingredient chanterelles

125ml trockener Rotwein
06 - Zutat trockener Rotwein / Ingredient dry red wine

400ml Wild-Fond
07 - Zutat Wildfond / Ingredient venison stock

2 1/2 EL Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1/2 EL Weizenmehl
09 - Zutat Mehl / Ingredient flour

2 EL Rapsöl
10 - Zutat Rapsöl / Ingredient rapeseed oil

75g Speckwürfel (Bacon)
11 - Zutat Bacon / Ingredient bacon

2 Blätter Lorbeer
12 - Zutat Lorbeer / Ingredient bay leafs

2 ganze Nelken
13 - Zutat Nelken / Ingredient cloves

2 EL Creme double
14 - Zutat Creme double /Ingredient creme double

400g Spätzle
15 - Zutat Spätzle / Ingredient spaetzle

1 Glas Apfelrotkohl
16 - Zutat Rotkohl / Ingredient red cabbage

sowie etwas Butter zum anbraten.

Beginnen wir nun damit, die Zwiebel zu schälen und zu zerkleinern – ich verwendete dazu meine kleine manuelle Küchenmaschine (Blitzhacker), alternativ kann man natürlich auch ein Messer verwenden.
17 - Zwiebel würfeln / Grind onion

Dann waschen wir das Wildschweinfleisch gründlich, tupfen es trocken
18 - Fleisch waschen / Wash boar meat

und zerkleinern es in mundgerechtere Stücke.
19 - Fleisch zerkleinern / Mince meat

In einer größeren Pfanne erhitzen wir nun die beiden Esslöffel Rapskernöl auf erhöhter Stufe
20 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten das Wildschweinfleisch darin scharf an.
21 - Fleisch scharf anbraten / Sear boar meat

Parallel erhitzen wir den Wildschweinfond und halten ihn warm.
22 - Rinderfond warm halten / Keep venison stock warm

Das Fleisch würzen wir nun großzügig mit Salz, Pfeffer, Majoran und Thymian
23 - Großzügig würzen / Taste generous

und braten die zerkleinerten Zwiebeln dann ebenfalls mit an.
24 - Zwiebeln mit anbraten / Roast onions gently

Nun ist es auch an der Zeit, die zweieinhalb Esslöffel Tomatenmark mit hinzu zu geben
25 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

und es ebenfalls mit anzuschwitzen.
26 - Tomatenmark anschwitzen / Braise tomato puree

Außerdem streuen wir das Mehl mit ein und braten es ebenfalls mit an.
27 - Mehl einstreuen / Add flour

Wenig später ist es dann an der Zeit, den Wein nach und nach aufzugießen
28 - Wein aufgießen / Drain red wine

und jeweils komplett einkochen zu lassen.
29 - Einkochen lassen / Let boil in

Ist dies geschehen, können wir auch die Lorbeerblätter und die Nelken mit in die Pfanne geben
30 - Lorbeer & Nelken hinzufügen / Add bay leafs and cloves

und gießen etwas vom Wildfond hinzu
31 - Wildfond aufgießen / Drain vanison stock

um alles dann für eine bis eineinviertel Stunden auf reduzierter Stufe vor sich hin schmoren lassen.
32 - Schmoren lassen / Braise

In der Zwischenzeit waschen wir die Champignons
33 - Champignons waschen / Wash mushrooms

und reinigen die Pfifferlinge mit einem feuchten Tuch,
34 - Pfifferlinge reinigen / Clean chanterelles

dann vierteln wir die Champignons
35 - Champignons schneiden / Grind mushrooms

und zerkleinern auch die Pfifferlinge etwas.
36 - Pfifferlinge zerkleinern / Cut chanterelles

Während der Vorbereitung der Pilze sollten wir natürlich nicht vergessen, immer wieder etwas vom Wildfond nachzugießen
37 - Wildfond nachgießen / Add more venison stock

und das ganze auch immer wieder gut umzurühren.
38 - Weiter schmoren lassen / Continue simmer

In einer kleinen Pfanne schmelzen wir nun etwas Butter oder Margarine
39 - Butter schmelzen / Melt butter

und lassen den Speck darin gründlich aus.
40 - Speck auslassen / Fry bacon

Dann entnehmen wir den angebratenen Speck
41 - Speck entnehmen / Remove bacon

und braten die Pilze im verbliebenen Fett für drei bis vier Minuten an, wobei wir sie mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
42 - Pilze anbraten & würzen / Roast & taste mushrooms

Anschließend geben wir Speck
43 - Speck addieren / Add bacon

sowie die angebratenen Pilze hinzu
44 - Pilze unterheben / Fold in mushrooms

und rühren schließlich die beiden Esslöffel Creme double unter
45 - Creme double einrühren / Stir in creme double

um alles dann weiter köcheln zu lassen.
46 - Köcheln lassen / Simmer

In einer weiteren Pfanne schmelzen wir dann wieder etwas Butter
47 - Butter schmelzen / Melt butter

und braten die Spätzle darin für etwas 5 bis 6 Minuten darin an.
48 - Spätzle anbraten / Roast spaetzle

Außerdem bereiten wir den Rotkohl gemäß Packungsbeschreibung zu.
49 - Rotkraut zubereiten / Cook red cabbage

Nachdem wir dann die Lorbeerblätter aus der Gulaschzubereitung entfernt haben
50 - Lorbeerblätter entfernen / Remove bayleafs

können wir das Gericht schließlich servieren und genießen.
51 - Wildschweingulasch mit Rotkraut und Spätzle / Wild board goulash with red cabbage & spaetzle - Serviert

Die Kombination aus geschmorten Wildschwein-Fleisch mit gut durchgebratenen Pilzen in der unglaublich sahnigen und gleichzeitig angenehm würzigen Sauce erwies sich schon mal als überaus gelungen und für meinen ersten Versuch mit Wildfleisch dieser Art als wirklich großer Erfolg. Gemeinsam mit den angebratenen Spätzle und dem würzigen Rotkraut ein wirklich sehr gelungenes und dabei nicht sonderlich aufwändiges Gericht, dass ich wirklich sehr genoss und vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

52 - Wildschweingulasch mit Rotkraut und Spätzle / Wild board goulash with red cabbage & spaetzle - CloseUp

Was die Nährwerte angeht, handelte sich hierbei jedoch nicht gerade um ein leichte Zubereitung. Meiner Kalkulation nach komme ich auf 1700kcal für die gesamte Zubereitung, das heißt aufgeteilt auf 2 Portionen auf 850kcal, bei 3 Portionen sind es immer noch 567kcal pro Portion. Dabei ist es weder die Creme double noch das Wildschweinfleisch, welche die Werte nach oben treibt, sondern eher die Kombination aus Eier-Spätzle und allen anderen Komponenten. Aber für einen Sonntag war es mir das einfach mal wert – so lange man solche kalorienreichen Gerichte nicht zu Regel werden lässt, geht das hin und wieder schon einmal.

Guten Appetit

Hirschgulasch mit Maronen [13.11.2012]

Einen Moment überlegte ich heute zwar, an der Asia-Thai-Theke zuzugreifen, wo neben Asiatischen Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry und Kokosmilchsauce auch Pla Sam Rod – Gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Spezialsauce angeboten wurde, aber ich sollte noch etwas besseres entdecken. Der Abgebräunte Leberkäs mit Bratkartoffeln und Spiegelei, der als Globetrotter-Gericht hier auf der Speisekarte stand, erschien dabei zwar verlockend, war mir aber eindeutig zu kalorienlastig. Besser klang da schon das Risotto mit Austernpilzen und Ruccola, das bei Vitality angeboten wurde – aber zwei mal Pilze wollte ich dann auch nicht. So fiel meine Wahl schließlich auf den traditionell-regionalen Hirschgulasch mit Maronen und Kräuterspätzle, den ich mir noch mit einem Schälchen Erbsen, Möhren und Spargelspitzen von der Gemüsetheke ergänzte.

Hirschgulasch mit Maronen und Kräuterspätzle

Von Kräutern konnte ich, abgesehen von dem als Garnitur verwendeten Schnittlauch, zwar an den Spätzle bzw. Knöpfle nichts entdecken, aber das sollte den Genuss glücklicherweise nicht schmälern. Dazu kam eine reichhaltige Portion aus recht groß geschnittenen, aber dafür angenehm fettarmen Hirschfleischstücken und leider nur sehr wenigen Maronen, sprich Esskastanien, die aber dennoch der dunklen, würzigen Gulaschsauce einen schmackhaftes, leichtes Kastanienaroma gab. Ich vermute mal dass ich einfach nur Pech gehabt hatte als die Kelle meine Portion aus der Servierschale holte und ich daher nur fünf bis sechs kleine Stückchen Maronen in meinem Gulasch fand. Gemeinsam mit der würzigen Portion Gemüse aus Erbsen, Pariser Möhren und kleinen Spargelspitzen ergab alles in Summe ein meine Meinung nach sehr ausgewogenes und leckeres Mittagsgericht, mit dem ich überaus zufrieden sein konnte.
Sah ich mich heute an den anderen Tischen um, erkannte ich schnell dass der abgebräunte Leberkäse mit klar erkennbaren Vorsprung das heute am häufigsten gewählte Gericht war und somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ergatterte. Ihm dicht auf den Fersen war aber auch schon der Hirschgulasch auf Platz zwei, womit die Asia-Gerichte heute nur den dritten Platz ergattern konnten, womit das vegetarische Risotto mit Austernpilzen, wie für solche Gerichte üblich, auf den vierten Platz lancierte. Bei einer solchen Angebotskombination war wohl auch nichts anderes zu erwarten gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Hirschgulasch: ++
Spätzle: ++
Gemüsemix: ++

Hähnchenbrust mit Pfefferrahmsauce & Spätzle [27.08.2012]

Während die Asia-Theke heute mit Gerichten wie Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen oder Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum mit Thaigemüse in Austernsauce lockte, standen auf der regulären Speisekarte Gerichte wie Champignongulasch aus Vollkornspaghetti bei Vitality, Gebratene Hähnchenbrust mit Pfefferrahmsauce und Spätzle bei Tradition der Region und schließlich Schweinegeschnetzeltes “Zigeuner Art” mit Röstinchen bei Globetrotter im Angebot. Einen Moment überlegte ich bei den Asia-Gerichten zuzuschlagen, dann aber besann ich mich und wählte dann doch die Hähnchenbrust in Pfefferrahmsauce, die ich mir noch mit einem Schälchen mit Möhren, Broccoli und Blumenkohl von der Gemüsetheke.

Hähnchenbrust in Pfefferrahmsauce / Chicken breast in pepper cream sauce

In einer cremigen und durch die beigefügten grünen Pfefferkörner gleichzeitig angenehm würzigen Sauce hatte man hier ein großes Stück saftiger, gebratener Hähnchenbrust serviert. Dazu gab es eine mehr als ausreichende Portion Spätzle oder besser gesagt Knöpfle. An diesen Komponenten gab es absolut nichts auszusetzen, anders leider als bei dem Gemüse, das zwar noch einigermaßen heiß war, dem man aber das längere verweilen unter einer Wärmelampe dennoch anmerkte und ihm irgendwie die Würze etwas fehlte. Das war zwar besser als kein Gemüse, aber hier besteht dennoch etwas Verbesserungspotential.
Und auch der Gros der anderen Kantinengäste hatte heute bei der Hähnchenbrust zugeschlagen, womit ich diesem Gericht mit kleinem, aber dennoch deutlich erkennbaren Vorsprung Platz eins der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte und auf einem guten dritten Platz schließlich des Schweinegeschnetzelte mit Röstinchen. Platz vier belegte schließlich der Champignongulasch mit Vollkornspaghetti. Ich hätte ja bei dem Schweingeschnetzelten gerade wegen der Röstinchen, also Kartoffelröstis, an eine etwas höhere Platzierung gedacht, doch hier hatte mich meine Vorahnung wohl etwas getäuscht. Vielleicht schätze ich die Bedeutung der Sättigungsbeilage manchmal doch etwas zu hoch ein. ;-)

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Pfefferrahmsauce: ++
Knöpfle: ++
Gemüsemix: +


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