Schweinelende mit Pilz-Knödel-Füllung [22.03.2011]

Eigentlich wäre ja heute mal wieder was Asiatisches dran gewesen und mit Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Kariandersauce oder Nua Pad Prik – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Gemüse in Chilisauce standen dort auch recht verlockende Gerichte auf der Karte. Der Gratinierte Kürbis-Gemüse-Eintopf bei Vitality den ich hier und hier schon mal versucht hatte klang zwar auch recht verlockend und wäre Kalorientechnisch auch klüger gewesen als die Rote oder weiße Currywurst mit Pommes Frites bei den traditionell-regionalen Speisen (die ich hier in weiß und hier in rot bereits probiert hatte) – dann entdeckte ich aber die Gefüllte gebratene Schweinelende (Pilzknödelfüllung) mit Rahmsauce und Spätzle bei Globetrotter. Dieses Gericht war meines Wissens noch nicht angeboten worden und klang auch sehr verlockend, also entschied ich mich für dieses Gericht. Dazu nahm ich mir ein wenig Broccoli, Karottenwürfel und Blumenkohl von der Gemüsetheke sowie noch ein kleines Dessert, das mich visuell mit seinen Erdbeerstückchen und den Mandeln ansprach.

Schweinelende mit Pilzknödelfüllung / Pork loin stuffed with mushroom & dumpling

Für Lende fand ich Fleisch teilweise etwas zäh geraten, wobei ich glaube dass es einfach etwas zu lange in der Aufwärmschale gelegen hatte. Dafür erwies sich die Füllung aus Pilzen aber sehr lecker und gelungen und machten den Nachteil des umgebenden Fleisches fast schon wieder wett. Dazu gab es eine ebenfalls mit Pilzen versehene Rahmsauce, die größtenteils Champignons bestand aber ich meine auch einen kleinen Pfifferling darin entdeckt zu haben. Gemeinsam mit den Spätzle bzw. Knöpfle fand ich das Hauptgericht trotz der kleinen Qualitätseinbuße bei der Lende doch sehr gelungen – was ich von dem Gemüse allerdings nicht in vollem Umfang sagen kann. Es hatte eindeutig bereits etwas länger in der Gemüsetheke gelegen und war daher unter den Wärmelampen etwas zusammengefallen – hier kann ich beim besten Willen keine volle Punktzahl geben, auch wenn es geschmacklich noch vollkommen akzeptabel war. Das Dessert schließlich stellte sich als ungesüßter Milchreis heraus, der mit einigen Erdbeerstücken, etwas Erdbeersauce und ein paar Mandeln garniert war. Fand ich sehr schmackhaft und es gab aus meiner Sicht nichts daran auszusetzen. Ich war recht zufrieden, trotz des nicht mehr ganz so frischem Gemüses.
Bei den anderen Kantinenbesucher lag natürlich – das hatte ich auch kaum anders erwartet – die Currywurst mit Pommes deutlich vorne und kam so auf den ersten Platz der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte aber auch schon die Schweinelende, aber sehr eng gefolgt von den Asia-Gerichten. Last but not least kam dann der Kürbis-Gemüse-Eintopf, der auch seine Freunde gefunden hatte – auch wenn ich meine dass ein solcher Eintopf besser in Herbst oder Winter als in den Frühling passen würde. Aber darum hatte man sich ja hier noch nie groß geschert. 😉

Mein Abschlußurteil:
Lendenfilet mit Pilz-Knödel-Füllung: ++
Rahmsauce: ++
Spätzle: ++
Broccoli, Karotten und Blumenkohl: +
Milchreis mit Erdbeeren: ++

Putenoberkeule mit Orangenrahmsauce [27.01.2011]

Einen Moment überlegte ich zwar noch, ob ich heute wieder bei den Asia-Gerichten zuschlagen sollte, da mich sowohl das Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit Gemüse nach Peking Art als auch die Gai Pad Prik Wan – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse in süßer Chilisauce durchaus verlocken aussahen, aber dann entdeckte ich bei den Angeboten der regulären Küche die Gebratene Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Knöpfle, ein Gericht das ich hier schon einmal probiert hatte und meine Entscheidung stand fest. Notfalls wäre auch noch der Gekochte Tafelspitz mit Wirsinggemüse dazu Bullionkartoffeln gegangen, den wir ja von hier bereits kennen und der Griechische Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven aus der Sektion Vitality wäre mit Sicherheit die kalorientechnisch Optimalste Lösung gewesen, aber irgendwie war mir heute mal nach Pute. Dazu nahm ich mir von der Gemüsetheke noch ein Schälchen grüne Bohnen sozusagen als gesündere Alternative zu einem Dessert. Ein Tagestipp wie die Tage zuvor konnte ich heute übrigens nicht entdecken.

Putenoberkeule mit Orangenrahmsauce / Turkey haunch with orange cream sauce

Hätte ich mich mal nur meine Beurteilung vom letzten Mal erinnert, dann hätte ich gewusst das das Fleisch der Putenoberkeule nicht ganz so perfekt gewesen war und auch dieses Mal deutliche Schwächen aufwies. Zwar war das Fleisch dieses Mal nicht mit fettigen Stücken versetzt, sondern einfach nur an einigen Stellen sehr trocken und “bissfest” als wäre es etwas zu lange gebacken worden, aber dennoch kann ich hier unmöglich volle Punktzahl geben. Auch wenn es größtenteils durchaus in Ordnung erschien. Die Orangenrahmsauce passte aber geschmacklich sehr gut dazu und auch an den Spätzle oder besser Knöpfle als Sättigungsbeilage gab es nichts auszusetzen. Bei den Bohnen hatte ich zwar im ersten Moment gezweifelt ob sie zu Geflügel passen würden, immerhin assoziiere ich dieses Gemüse eher mit Lammbraten und ähnlichem, aber diese Befürchtung erwies sich als unbegründet und die Qualität war für Kantinenverhältnisse auch absolut ok und gab keinen Grund zur Kritik, denn sie waren einigermaßen frisch und heiß.
Bei der Allgemeinheit der Kantinenbesucher schienen aber heute die Asia-Gerichte das Rennen zu machen und belegten zumindest meinem Eindruck nach den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala. Um Platz zwei kämpften recht knapp der Tafelspitz und die Putenoberkeule, wobei ich persönlich und rein subjektiv gesehen dem Tafelspitz diese Position zubilligen würde und die Putenoberkeule auf Platz drei sehe. Auf dem vierten Platz kam schließlich der Griechische Gemüsetopf. Im Nachhinein gesehen wäre ich mit dem Gemüsetopf vielleicht auch etwas glücklicher geworden, aber letztlich war auch das gewählte Gericht soweit in Ordnung. Nur an der Fleischzubereitung sollte man noch etwas arbeiten.

Mein Abschlußurteil:
Putenoberkeule: +
Orangenrahmsauce: ++
Spätzle: ++
Grüne Bohnen: ++

Käsespätzle mit Röstzwiebeln [20.01.2011]

Nach dem Asia-Tag gestern wandte ließ ich das dortige Angebot in Form von Khao Pad Pak – Thailändischer gebratener Reis mit Ei, frischem Gemüse in einer leichten Soja Sauce und Gaeng Panang Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry links liegen und wandte meine Aufmerksamkeit der regulären Küche zu. Dort stach mir zuerst einmal die Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse ins Auge, ein Gericht das ich hier und hier schon mal versucht hatte. Aber auch das unpanierte Paprikarahmschnitzel mit Kartoffelröstinchen bei den traditional-regionalen Angeboten – wir kennen es vielleicht noch von hier, hier oder hier – klang durchaus lecker. Mit dem Globetrotter-Gericht, Cannelloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce, hatte ich z.B. hier und hier eher durchwachsene Erfahrungen gemacht. Den heutigen Tagestipp Käsespätzle mit Röstzwiebelnhatte ich zumindest in dieser Reinform so nicht nicht versucht. Also entschloss ich mich meinem Drang nach Neuem heute wieder nachzugeben und diesem Gericht eine Chance zu geben. Dazu nahm ich mir noch einen Becher Mango Moussee mit Kirschen von der Dessert-Theke.

Käsespätzle mit Röstzwiebeln

Was die Kalorien angeht war dies mit Sicherheit nicht die optimale Wahl, soviel steht fest. Und auch was den Geschmack anging wäre es zumindest was meine persönlichen Präferenzen angeht verbesserungswürdig gewesen. Die Mischung aus geschmolzenen Käse und Spätzle oder besser gesagt Knöpfle sowie etwas Sahne hätte etwas mehr Röstzwiebeln vertragen können. Die Würzung insgesamt fand ich etwas lasch geraten. Da ich natürlich noch nie Käsespätzle probiert habe, möchte ich mir hier nur ein situationsbezogenes Urteil erlauben. Insgesamt war es zwar recht schmackhaft und absolut genießbar, aber eben Verbesserungswürdig. Vielleicht hätte hier auch ein Käse mit etwas mehr Eigenwürze einfach nur gut getan. Ich muss das bei Gelegenheit mal im Kochexperiment prüfen. Über das angenehm fruchtige Mango Mousse kann ich aber nichts negatives sagen – in Verbindung mit den Kirschen ein wirklich gelungenes Dessert.
Die Allgemeinheit des heutigen Kantinenpublikums sprach aber eindeutig dem Paprikaschnitzel seine Vorliebe aus und verhalf ihm so ohne jeglichen Zweifel auf den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgten zumindest meiner Meinung nach die Asia-Gerichte, gefolgt von den Cannelloni auf Platz drei. Den Vierten Platz belegten die Käsespätzle und auf dem Fünften kam schließlich die Farmerkartoffel.
Zumindest habe ich nun auch dieses Gericht mal versucht und würde auch nicht ganz ausschließen wollen dass ich ihm zumindest eine zweite Chance geben würde. Aber es gibt aus meiner Perspektive mit Sicherheit Gerichte die in diesem Betriebsrestaurant deutlich empfehlenswerter sind als die Käsespätzle. 😉

Mein Abschlußurteil:
Käsespätzle mit Röstzwiebeln: +
Mango Mousse mit Kirschen: ++

Schweinefiletmedaillons auf Knöpfle [11.01.2011]

Obwohl mit Gaeng Keaw Wan Pak Taohoo – Gebratene Tofu mit frischem Gemüse in scharfem grünen Curry und Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer durchaus interessante Angebote im Asia-Bereich zu finden waren, wandte ich aufgrund der Tatsache dass ich dort ja gestern bereits zugegriffen hatte, meinen Hauptaugenmerk heute der regulären Küche zu. Die Rote oder weiße Currywurst mit Pommes Frites bei den traditionell-regionalen Angeboten ließ ich dabei aber aufgrund der hohen zu erwartenden Kalorienwerte außen vor. In Frage kamen für mich nur die Spaghetti mit Balsamico-Linsen bei Vitality, welche ich übrigens hier und hier bereits getestet hatte, sowie die Schweinefiletmedaillons auf Knöpfle mit Pilzrahmsauce aus der Sektion Globetrotter. Ich entschied mich schließlich für die Medaillons und wählte dazu noch ich eine kleine Schale Erbsen von der Gemüsetheke. So ganz ohne Gemüse wollte ich dann heute doch nicht speisen. Dabei zähle ich die Champignons in der Sauce mal nicht als Gemüse.

Schweinefiletmedaillons mit Knöpfle

Eine vorzügliche Wahl wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Die Medaillons erwiesen sich als angenehm zart und recht mager genau wie es sein sollte, dazu passte die schmackhafte Sauce mit ihren in Scheiben geschnittenen Dosenchampignons wunderbar. In Kombination mit den Spätzle war die Saucenmenge auch gut gewählt. Selbst die Erbsen waren noch angenehm heiß und sogar leicht pikant gewürzt. Eine wirklich gelungene Kombination, ich bereute es nicht mich heute für dieses Gericht entschieden zu haben.
Dennoch lag die Currywurst auf der allgemeinen Beliebtheitsskala bei den anderen Kantinengäste etwas höher in der Gunst. Somit kam diese auf Platz eins, aber eng gefolgt von den Schweinefiletmedailloins auf Platz zwei, den Asia-Speisen auf dem dritten Platz und schließlich den Spaghetti. Nährwerttechnisch waren die Medaillons für mich zwar eindeutig nicht die optimalste Entscheidung, aber heute war mir einfach mal danach.

Mein Abschlußurteil:
Schweinefiletmedaillons: ++
Knöpfle: ++
Pilzrahmsauce: ++
Erbsen: ++

Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce [14.12.2010]

Meine beiden Favoriten im heutigen Angebot der Speisen zählten heute der Linseneintopf mit Würstel aus dem Bereich der traditionell-regionalen Gerichte und der Gebratene Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle bei den Globetrotter. Der Gratinierte Kürbis-Gemüse-Eintopfbei Vitality (den ich hier und hier schon mal probiert hatte) sowie die asiatischen Angebote in Form von Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten, frischen Sojakeimlingen in Austernsauce (welches hier schon mal mein Tablett geziert hat) übten heute keinen so großen Anreiz auf mich aus. Visuell fand ich letztlich die Putenoberkeule ansprechender, daher fiel meine endgültige Entscheidung schließlich auf dieses Gericht. Als kleines Dessert fügte ich dem ganzen noch einen kleinen Becher Erdbeermousse hinzu.

Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce / Turkey haunch on orange cream sauce

Was das Fleisch der Keule anging war ich ganz zufrieden, auch wenn ich mit Sicherheit nicht das beste Stück erwischt hatte. Zwar war der größte Teil in zart und saftig, aber einige leicht fettige Stücke hatten sich leider doch dazwischen gemogelt. Dazu passte die Rahmsauce mit leichtem Orangenaroma wirklich sehr gut und die Knöpfle erwiesen sich als schmackhafte und passende Sättigungsbeilage. Das luftige, fruchtige Erdbeermousse, das mit einem Klecks Erdbeermarmelade und einigen Pistaziensplitter garniert war bildete schließlich einen zwar nicht notwendigen, aber dennoch leckeren Abschluß.
Bei den anderen Kantinengäste stand die Putenkeule heute auch hoch im Kurs und ich würde ihr auch knapp den ersten Platz in der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen, aber unerwarteterweise erfreute sich auch der Linseneintopf einem großen Zuspruch und belegte nur knapp dahinter den zweiten Platz. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und danach folgte schließlich der Kürbis-Gemüse-Eintopf. Kalorientechnisch gesehen wäre dieser mit Sicherheit für mich die beste Wahl gewesen, aber irgendwie war mir heute mal wieder nach Fleisch.

Mein Abschlußurteil:
Putenoberkeule: +
Orangenrahmsauce: ++
Knöpfle: ++