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Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln [13.11.2014]

Thursday, November 13th, 2014

Nachdem ich auf die Asia-Gerichte wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce nach Peking Art oder Moo Pad Takai Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce keine Lust verspürte und die Schlange an der Ausgabetheke für die Spaghetti Bolognese mit Parmesan aus dem Bereich Globetrotter deutlich zu lang war, verblieben noch die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln aus der Sektion Tradition der Region und die Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln bei Vitality, welche beide an der selben, kaum frequentierten Theke ausgegeben wurden. Und ich war bis zum letzten Moment unentschlossen, entschied mich schließlich für die Käsespätzle. Dazu gesellte sich noch ein Mousse Blutorange aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Cheese spaetzle with fried onions / Käsespätzle mit Röstzwiebeln

Die Garnitur aus einer Portion Röstzwiebeln war zwar ausreichend groß, allerdings nicht komplett geröstet – da sie sich aber als gut angebraten erwiesen, lasse ich das einfach mal durchgehen. Und die Käsespätzle selbst erwiesen sich zwar als nicht mehr ganz heiß, aber dafür als schön cremig und mit einem mild-würzigen, leicht nussigen und überaus schmackhaften Käse versetzt. Auch ohne Fleisch ein Genuss, auch wenn ich persönlich wahrscheinlich einen kräftigeren Käse verwendet hätte. Das Mousse mit Blutorangenaroma hätte zwar etwas schaumiger sein können, aber geschmacklich gab es auch hier nichts auszusetzen.
Wie man sich bereits aufgrund der Erwähnung der langen Warteschlange am Anfang denken konnte, belegten heute die Spaghetti Bolognese mit großem Vorsprung vor den anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten Käsespätzle, die aber nur einen knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz vorweisen konnten. Auf Platz vier folgte in wieder nur knappen Abstand schließlich die provenzialische Hähnchenbrust aus dem Ofen.

Mein Abschlußurteil:
Käsespätzle: ++
Röstzwiebeln: ++
Mousse Blutorange: ++

Schwabenteller [23.10.2014]

Thursday, October 23rd, 2014

Da das leichte Gericht bei Vitality, eine Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Eblyrisotto in meinen Augen nicht ganz so gut aussah, wandte ich meine Aufmerksamkeit entgegen meiner ursprünglichen Planung auch den anderen Angeboten zu. Die Gerichte an der Asia-Thai-Theke, wo Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art oder Moo Paf Takai – Schweinefleisch mit Bambussprossen, Frühlingzwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce angeboten wurden, sahen schon mal nicht schlecht aus. Aber auch das Rinderhacksteak “Mexiko” mit Gemüsesalsa und Country Potatoes bei Globetrotter erschien recht reizvoll, wurde aber noch vom “Schwabenteller” – Zwei Minutensteaks vom Grill mit Käsespätzle, Schwammerlsauce und Röstzwiebeln bei Tradition der Region getoppt. Also griff ich zum Schwabenteller und ergänzte diesen mit einem Becherchen Mango-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot. An der Gemüsetheke war heute leider nichts passendes zu finden.

Swabian dish / Schwabenteller

Die Spätzle, die mit ihrem würzigen geschmolzenen Käse waren schon mal sehr gut gelungen und auch an der großzügigen Portion Portion gerösteter Zwiebeln gab es nichts auszusetzen. Die beiden Minutensteaks entsprachen aber leider nicht so ganz meinen Erwartungen, denn das Fleisch waren nicht nur etwas trocken geraten – womit ich hätte leben können – eine Ecke war sogar regelrecht eingetrocknet – auf dem Bild oben linka am vorderen Stück zu sehen. Das war aber auch Pech, weil ich genau die beiden letzten Stücke aus der Warmhalteschale bekam bevor frischer Nachschub eintraf. Wie dem auch sei: ich kann hier natürlich keine volle Punktzahl geben – auch wenn der Rest des Fleischs soweit in Ordnung war. Die milde, helle Sauce mit ihren Champignon-Stücken war aber wieder in Ordnung, auch wenn ein paar mehr Pilze hier mit Sicherheit nicht schlecht getan hätten. Und auch am locker-schaumigen Mousse mit Mango-Geschmack gab es nichts zu meckern. Insgesamt also ein gutes, wenn auch nicht perfektes Gericht.
Um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich der Schwabenteller und das Rindersteak “Mexiko” ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich musste wirklich mehrfach hin sehen, bevor ich zu dem Entschluss kam dass der Schwabenteller mit einem minimalen Vorsprung gewonnen hatte. Nach dem Rinderhacksteak auf dem zweiten Platz folgten dann die Asia-Gerichte auf Platz drei und die vegetarische, mediterrane Gemüsepfanne schließlich auf Platz vier. Im großen und ganzen auch heute also keine wirklichen Überraschungen bei der heutigen Platzierung.

Mein Abschlußurteil:
Minutensteaks: +
Käsespätzle: ++
Schwammerlsauce: ++
Röstzwiebeln: ++
Mango-Mousse: ++

Hirsch-Edelgulasch mit Preiselbeerbirne & Butterspätzle [22.10.2014]

Wednesday, October 22nd, 2014

Normalerweise esse ich am Mittwoch zwar das traditionell an diesem Tag angebotene Fischgericht, doch das Seelachsfilet mit Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasamin-Duftreis bei Vitality konnte heute nicht mit dem in der Sektion Tradition der Region angebotenen Hirsch-Edelgulasch mit Preiselbeerbirne und Butterspätzle mithalten. Das Griechische Gyros mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Fladenbrot bei Globetrotter und die Angebote an der Asia-Thai-Theke wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce kamen heute nicht in die nähere Auswahl. Zum Hirschgulasch nahm ich mir noch ein Schälchen gedünstetes Broccoligemüse von der Gemüsetheke und einen kleinen Becher Erdbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Venison goulash with cowberry pear & butter spaetzle / Hirsch-Edelgulasch mit Preiselbeerbirne & Butternudeln

Warum es sich hier nun um einen “Edelgulasch” handelte, erschloss sich mir zwar nicht ganz, auch wenn es an der würzigen Zubereitung aus zahlreichen zarten Hirschfleisch-Würfeln in ihrer dunklen, würzigen Sauce auf der anderen Seite auch nichts auszusetzen gab. Über den einzelnen kleinen Knorpel den ich in einem der Stücke entdeckte sehe ich mal großzügig hinweg, so etwas kann passieren. Die Menge war aber leider nicht sehr gut auf die überaus großzügige Portion der Spätzle abgewogen, hier hätte etwas mehr Gulasch nicht geschadet. Dazu passte die halbe Dosenbirne mit Preiselbeergelee als traditionelle Beilage natürlich perfekt. Das Broccoli konnte zwar mit einer leichten Knoblauchnote aufwarten, was ich sehr lecker fand, war aber auf der anderen Seite wohl etwas lange gedünstet und dadurch leicht matschig geworden. Daher muss ich hier etwas in der Endnote abziehen. Dafür gab es am Dessert in Form eines cremigen Erdbeerpuddings aber nichts auszusetzen. Insgesamt bereute ich meine Entscheidung nicht, am heutigen Mittwoch mal vom sonst üblichen Fischgericht abzuweichen.
Ich hatte ja eigentlich damit gerechnet, dass der Hirschgulasch mit großem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern kann, doch ich hatte nicht mit dem großen Zuspruch der anderen Gäste für das Gyros gerechnet. Letztlich erschien es mir sogar, dass das Gyros mit einem Vorsprung von nur einer Haaresbreite Platz eins erreichte und den Gulasch somit auf einen guten zweiten Platz verdrängte. Und auch bei Platz drei gab es eine Überraschung, denn der Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud erschien mir entgegen der Erwartung heute noch etwas beliebter als die Asia-Gerichte, so dass der Fisch sich den dritten Platz sichern konnte und die die Gerichte von unserer Wok-Theke heute nur einen guten vierten Platz belegten.

Mein Abschlußurteil:
Hirschgulasch: ++
Butterspätzle: ++
Preiselbeerbirne: ++
Broccoli: +
Erdbeercreme: ++

Käsespätzle mit Speck, Lauch, Möhren & Feta – das Rezept

Friday, August 15th, 2014

Durch den heutige Feiertag hier in Bayern, es ist Mariä Himmelfahrt, fiel am heutigen Freitag unser Betriebsrestaurant aus, so dass ich mir natürlich eine Alternative überlegen musste. Ich hätte zwar auch noch Fertiggerichte vorrätig gehabt, aber ich entschied mich dennoch dazu mal wieder eine Kleinigkeit zu kochen. Und meine Wahl fiel schließlich auf selbst gemachte Käsespätzle, die ich noch mit etwas Speck, Lauch, Möhren und Feta zu einem sehr leckeren Hauptgericht ergänzte. Das zugehörige Rezept möchte ich nun mit diesen Beitrag einmal kurz in gewohnter Form vorstellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

Für die Spätzle

320g Weizenmehl (Typ 405)
03 - Zutat Mehl / Ingredient flour

2 Hühnereier (Größe M)
04 - Zutat Eier / Ingredient eggs

190ml Milch
05 - Zutat Milch / Ingredient milk

1 Esslöffel Olivenöl
11 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

1 Teelöffel Salz
05 - Zutat Salz / Ingredient salt

Außerdem benötigen wir

1 Stange Lauch (ca. 180-200g)
01 - Zutat Lauch / Ingredient leek

160-170g Möhren
02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

150g Speck
06 - Zutat Speck / Ingredient bacon

200g Saure Sahne (Sauerrahm)
07 - Zutat Saure Sahne / Ingredient sour cream

125g Creme legere mit Kräutern
08 - Zutat Creme legere mit Kräuter / Ingredient creme legere with herbs

100g Emmentaler (gerieben)
09 - Zutat Emmentaler / Ingredient emmentaler cheese

150g Feta
10 - Zutat Feta / Ingredient feta

sowie etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
und etwas Butter oder Butterschmalz zum braten

Beginnen wir nun wie üblich damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir die Möhren
12 - Möhren schälen / Peel carrots

und schneiden sie in Stifte. Diese sollten nicht zu groß sein, damit sie nach dem anbraten auch durch sind.
13 - Möhren in Stifte schneiden / Mince carrots

Außerdem waschen wir die Stange Lauch
14 - Lauch waschen / Wash leek

und schneiden sie in Ringe, wobei wir größere Ringe am besten noch einmal halbieren.
15 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

Nachdem wir dann einen großen Topf mit Wasser zum kochen aufgesetzt haben
22 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring water to boil

kümmern wir uns um den Spätzle Teig. Dazu geben wir das Mehl in eine größere Rührschüssel
16 - Mehl in Schüssel geben / Put flour in bowl

geben den Inhalt der beiden Eier hinzu,
17 - Eier addieren / Add eggs

addieren den Esslöffel Olivenöl,
18 - Olivenöl dazu geben / Add olive oil

den Teelöffel Salz
19 - Salz einstreuen / Intersperse salt

sowie die Milch
20 - Milch eingießen / Add milk

und verkneten dann alles zu einem zähen Teig.
21 - Zu Teig verkneten / Knead dought

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es mit einem bis eineinhalb Teelöffel Salz versehen
23 - Wasser salzen / Salt water

und den Spätzleteig mit einem Hobel hinein hobeln können. Wer keinen solchen Hobel hat, kann den Teig auch flach auch einem Brettchen ausrollen und die Spätzle mit einem Messer in schmalen Streifen in das Wasser schneiden.
24 - Spätzle ins Wasser hobeln / Slice spaetzle into water

Die Spätzle lassen wir für einige Minuten im Wasser köcheln, wobei wir sie gelegentlich umrühren damit sie nicht zusammenkleben,
25 - Spätzle köcheln lassen / Let spaetzle simmer

und gießen sie dann in ein Sieb ab, in dem wir sie kurz mit kaltem Wasser abschrecken und dann abtropfen lassen.
26 - Spätzle abgießen &∓ abschrecken / Drain & refresh spaetzle

Nun zerlassen wir etwas Butter oder Butterschmalz in einer größeren Pfanne
27 - Butter zerlassen / Melt butter

und braten den gewürfelten Speck darin an.
28 - Speck anbraten / Roast bacon gently

Dann geben wir die gestifteten Möhren hinzu
29 - Möhren addieren / Add carrots

und braten sie, da sie ja etwas länger brauchen um gar zu werden, schon mal drei bis vier Minuten mit an
30 - Möhren anbraten / Braise carrots lightly

bevor wir dann auch die Lauchringe in die Pfanne geben
31 - Lauch hinzufügen / Add leek

und alles weitere vier bis fünf Minuten bei gelegentlichem rühren andünsten.
32 - Lauch anbraten / Braise leek lightly

In der Zwischenzeit können wir ja schon einmal den Feta in grobe Würfel schneiden.
33 - Feta würfeln / Dice feta

Dann geben wir die inzwischen abgetropften Spätzle mit in die Pfanne,
34 - Spätzle in Pfanne geben / Add spaetzle

vermengen sie gut mit Speck, Möhren und Lauch und braten sie kurz mit an
35 - Vermengen & anbraten / Stir & fry

bevor wir dann den Sauerrahm
36 - Sauerrahm hinzufügen / Add sour cream

sowie die Creme legere mit Kräutern addieren
37 - Creme legere Kräuter addieren / Add creme legere herbs

und alles wieder gründlich mit dem restlichen Pfanneninhalt vermengen.
38 - Gut verrühren / Mix well

Nachdem wir dann alles gut mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abgeschmeckt haben
39 - Mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss abschmecken / Taste with salt pepper & nutmeg

geben wir auch den geriebenen Emmentaler hinzu und lassen ihn schmelzen.
40 - Käse addieren & schmelzen lassen / Add cheese & let it melt

Kurz vor dem Verzehr addieren wir schließlich auch den gewürfelten Feta
41 - Feta hinzufügen / Add feta

und lassen ihn kurz anschmelzen, aber nicht ganz zerfallen
42 - Feta unterheben & anschmelzen lassen / Stir in feta and let it melt a bit

um das Gericht dann sogleich zu servieren und zu genießen.
43 - Speck-Käsespätzle mit Lauch, Möhren & Feta - Serviert / Bacon cheese spaetzle with leek, carrots & feta - Served

Es geht doch wirklich nichts über selbst gemachte Spätzle – vor allem dann nicht wenn man sie mit Speck, Lauch und Möhren, zwei Sorten Käse, Sauerrahm und Creme legere kombiniert und daraus eine so überaus leckere Käsespätzle-Variante kreiert. Dabei war die Menge des würzigen Emmentalers wunderbar auf die restlichen Zutaten abgestimmt, denn sie sorgte zwar dafür dass sich beim Verzehr die Käsefäden vom Teller zur Gabel zogen – so wie es bei Käsespätzle sein soll – aber er erhob sich dabei geschmacklich nicht zu dominant über die anderen Zutaten. Ein wunderbar cremiges und würziges Gericht

44 - Speck-Käsespätzle mit Lauch, Möhren & Feta - Seitenansicht / Bacon cheese spaetzle with leek, carrots & feta - Side view

Ich bereute es etwas, dass ich keine Röstzwiebeln dazu gemacht hatte und auch keine fertigen mehr im Haus hatte, denn die hätten bestimmt wunderbar als Garnitur auf die Käsespätzle gepasst. Alternativ hätte mit Sicherheit auch noch etwas frisch geriebener Parmesan sehr gut gepasst. Aber das hätte die Nährwerte natürlich noch mehr in die Höhe getrieben, die mit ca. 2800kcal für die gesamte Zubereitung sowieso schon recht hoch waren. Immerhin entspricht das 700kcal pro Portion bei vier Portionen. Den höchsten Einzelwert nimmt dabei übrigens das Weizenmehl für die Spätzle mit etwas über 1000kcal ein, aber da kann man wohl nichts weg lassen. Ein besserer Ansatz für die Reduktion der Werte wären hier Emmentaler und Feta, die ja beide mit ca. 45% Fett nicht gerade zu den Leichtgewichten zählen und beide jeweils etwa 350kcal zum Gesamtwert beitragen. Hier könnte man also vielleicht zu Light-Varianten dieser Produkte greifen. An Sauerrahm und Creme legere würde ich aber nichts ändern, denn das könnte auch die Cremigkeit dieses Gerichtes gehen. Also kein leichter Genuss, aber dennoch überaus empfehlenswert – mir hat es auf jeden Fall großartig geschmeckt.

Guten Appetit

Schweineschnitzel “Jäger Art” mit Spätzle [03.06.2014]

Tuesday, June 3rd, 2014

Einen kurzen Moment überlegte ich heute, ob ich nicht mal wieder beim Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse zuschlagen sollte, das neben Asiatischern Gemüse, herzhaft gebraten, mit Thaicurry in Kokosmilchsauce wie fast jeden Dienstag an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Aber auch der Griechische Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven, der bei Vitality auf der Speisekarte zu finden war, sah überaus verlockend aus. Da mir der Appetit aber heute nach Fleisch stand, womit die Spinat-Ricotta-Lasagne mit Bechamelsauce und Käse gratiniert bei Globetrotter ebenfalls nicht in Frage kam, entschied ich mich schließlich für das Schweineschnitzel “Jäger Art” mit Pilzrahmsauce und Spätzle, welches im Bereich Tradition der Region angeboten wurde. Dazu nahm ich mir noch etwas Broccoli aus dem heutigen zusätzlichen Gemüse-Angebot.

Untitled

Das dünne, aber angenehm große Stück Schnitzel, das man wie hier in Bayern üblich unpaniert serviert wurde, erwies sich schon mal als qualitativ sehr hochwertig und zart. Gemeinsam mit der leicht cremigen, mild gewürzten Sauce samt ihrer zahlreichen Champignon-Scheibchen und der riesigen Portion Spätzle ein sehr leckeres Gericht. Allerdings hätte es gerne etwas mehr Sauce sein können, aber das lasse ich mal nicht in die Endnote einfließen. Und auch das noch angenehm heiße, gedünstete Broccoli, das man mit Salz und Pfeffer gewürzt sowie mit einigen Mandelblättchen garniert hatte, passte gut dazu. Ich war sehr zufrieden mit meiner heutigen Zusammenstellung.
Und auch auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lag das Schnitzel deutlich vorne und konnte den ersten Platz für sich sichern. Auf Platz zwei folgte die Spinat-Ricottalasagne, die ich noch meinte noch etwas häufiger zu sehen als die Asia-Gerichte, die somit nur Platz drei belegten. Auf dem vierten Platz folgte schließlich der Griechische Gemüsetopf.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Pilzrahmsauce: ++
Spätzle: ++
Broccoli: ++