Spargel-Pizza mit Ajvar & Ziegenfrischkäse – das Rezept
27.04.2013 18:59 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Auf meiner immer währenden Suche nach neuen geschmacklichen Erlebnissen stieß ich dieses Mal auf eine Pizza, die das aktuelle Saison-Gemüse Spargel mit dem Paprikamus Ajvar und Ziegenfrischkäse kombinierte. Traditionell kombiniert man Spargel ja eher mit Sauce Hollandaise oder Bernaise, aber irgendwie gefiel mir die Idee auf Anhieb, daher musste das Ganze heute unbedingt mal ausprobiert werden. Dabei sei noch erwähnt, dass die Menge des Spargels im ursprünglichen Rezept etwas zu groß angesetzt war, weswegen ich etwas zu viel gekauft hatte, aber die Mengenangaben in meinem Rezept sind angepasst und stimmen nun. Aber damit genug der Vorrede, kommen wir nun zum Rezept.
Was brauchen wir also für 1 Blech (4 – 6 Stücke)?
200g grüner Spargel (dünne Stangen)

150g weißer Spargel (dünne Stangen)

120g Ajvar (ich hatte die scharfe Variante gewählt – es gibt sie aber auch in milder Form)

100g Kochschinken (ca. 4 Scheiben)

1 Rolle Pizzateig (TK – 400g) - wer mag kann ihn aber auch gerne selbst machen

sowie Salz & Pfeffer zum würzen
und etwas Öl oder besser noch Butter zum braten
Beginnen wir nun damit, den weißen Spargel zu waschen

seine trockenen Enden großzügig abzutrennen und ihn komplett zu schälen – nur den Kopf lassen wir unangetastet –

und ihn dann in mundgerechte Stücke zu schneiden.

Dann waschen wir den grünen Spargel,

trennen auch hier die trockenen Stilenden ab,

schälen sein unterstes Drittel

und schneiden ihn ebenfalls in kleinere Stücke.

Nun zerlassen wir etwas Butter in einer Pfanne

und braten sowohl den weißen Spargel

als auch den grünen Spargel für jeweils ein bis zwei Minuten kurz auf mittlerer Stufe an.

Jetzt schälen wir unsere Knoblauchzehe, zerkleinern sie sehr fein

und geben sie gemeinsam mit dem Frischkäse und dem Ajvar in eine Schüssel

wo wir alles gründlich miteinander verrühren.

Außerdem waschen wir die Kirschtomaten,

und schneiden den Kochschinken in Rechtecke.

Jetzt ist es an der Zeit den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen, den fertigen Pizzateig aus dem Kühlschrank zu nehmen und ihn auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aufzurollen, wo wir ihn großzügig mit unserer Mischung aus Ajvar, Frischkäse und Knoblauch bestreichen.

Dann belegen wir ihn mit dem Kochschinken,

fügen den angebratenen Spargel hinzu

und legen dazwischen die halbierten Kirschtomaten auf

um alles kräftig mit Salz und Pfeffer zu würzen

und schließlich mit dem zerbröselten Ziegenfrischkäse zu bestreuen.

Ist der Ofen den vorgeheizt, schieben wir das Backblech auf der zweiten Schiene von unten hinein und lassen alles für 20 bis 25 Minuten backen.

Sobald das Ganze dann fertig gebacken ist, brauchen wir das Blech nur noch zu entnehmen

und die Pizzastücke mit etwas frischem Basilikum garniert zu servieren und zu genießen.

Einfach nur lecker kann ich da nur sagen. Ich hatte befürchtet, dass das scharfe Ajvar zu dominant werden würde und den Geschmack des Spargels überdecken würde, doch da hatte ich mich glücklicherweise geirrt. Viel mehr harmonierte der Geschmack des Spargels wunderbar mit dem fruchtig-scharfen Ajvar-Aroma mit seiner leichten Knoblauch-Note und wurde schließlich durch den würzigen Geschmack des Ziegenfrischkäses und das frische Basilikum, auf das man übrigens keinesfalls verzichten sollte, geschmacklich abgerundet. Und selbst der Fertig-Pizzateig erwies sich als in Ordnung. Vielleicht wäre das Ganze mit einer selbst gemachten, dünnen Ölteig oder einem leckeren Dinkel-Vollkornteig sogar noch einen Deut besser geworden, aber da hatte heute bei mir leider die Faulheit gesiegt.
Werfen wir wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte. Meiner Kalkulation nach liegt das ganze Blech bei ca. 2100kcal, aufgeteilt auf 6 Stücke kommen wir also auf einen Wert von gerade mal 350kcal. Teilt man die Pizza in vier große Teile auf, kämen wir auch nur auf einen Wert von gerade mal 525kcal pro Portion. Für eine Pizza also ein ungewöhnlich leichter Genuss wie ich positiv überrascht feststellen musste. Und lässt man den Kochschinken weg, hat man auch noch ein sehr schmackhaftes vegetarisches Pizzagericht. So bleibt mir nur noch, allen Lesern dieses Rezept wärmstens ans Herz zu legen, denn die Kombination aus Spargel und Ajvar ist ein geschmackliches Erlebnis, das man nicht versäumen sollte.
Guten Appetit

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Spargel-Risotto mit Erbsen & Kerbel – das Rezept
21.04.2013 19:08 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Mit etwas Verspätung aufgrund des zu kalten Wetters hat nun endlich die Spargel-Saison begonnen. Da wollte ich es natürlich nicht versäumen auch mal wieder etwas mit diesem Gemüse zuzubereiten. Und da ich ja ein großer Freund von Risottos aller Art bin, erschien es nur naheliegend, mich mal an einem Spargel-Risotto zu versuchen, dass ich mit einigen Erbsen und frischem Kerbel zu einem überaus schmackhaften Gericht ergänzte. Und dieses Rezept möchte ich nun mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal vorstellen.
Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?
sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
Beginnen wir nun damit, den Spargel zu waschen,

das untere Drittel der Spargelstangen zu schälen

und sie dann in mundgerechte Stücke zu schneiden.

Außerdem schälen und würfeln wir die Zwiebel

und zerkleinern die Knoblauchzehe.

Dann erhitzen wir den Gemüsefond und halten ihn warm.

In einer Pfanne erhitzen wir dann einen Esslöffel Olivenöl,

braten den zerkleinerten Spargel für 2-3 Minuten darin an

und entnehmen ihn dann wieder und stellen ihn bei Seite.

In die nun wieder leere Pfanne geben wir jetzt den zweiten Esslöffel Olivenöl

und dünsten darin Zwiebel und Knoblauch an.

den wir für etwa eine Minute glasig andünsten

und dann mit dem Weißwein aufgießen

den wir vollständig einkochen lassen.

Ist der Weißwein eingekocht, gießen wir etwa 150ml vom Gemüsefond hinzu

und lassen damit den Reis über ca. 20 Minuten bei gelegentlichem rühren bissfest kochen

wobei wir immer wieder ein wenig vom Gemüsefond nachgießen sobald die Flüssigkeit eingekocht ist.

Nach zwanzig Minuten geben wir dann die Erbsen

und den angebratenen Spargel mit in die Pfanne

und lassen alles weitere sieben bis acht Minuten auf mittlerer Stufe garen, wobei wir auch jetzt darauf achten sollten dass bei Bedarf immer etwas Flüssigkeit nachgegossen wird. Sollte uns der Gemüsefond ausgehen, können wir hier notfalls auch lauwarmes Wasser verwenden.

Während das Gemüse und der Reis garen, waschen wir den Kerbel, schütteln ihn trocken

und zupfen dann die Blättchen von den Stielen, die wir mit einem Messer etwas zerkleinern.

Außerdem würzen wir das Risotto schon mal etwas mit Pfeffer und Salz.

Dann geben wir den Ziegenfrischkäse hinzu

und verrühren ihn gut mit dem restlichen Pfanneninhalt.

Zum Schluss schmecken wir alles noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.

Abschließend stellen wir die Kochplatte aus und heben noch den frischen Kerbel unter,

dann können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.

Eine sehr leckere Art, seinen Spargel zu genießen muss ich sagen. Der knackige grüne Spargel und die Erbsen harmonierten wunderbar mit dem bissfesten, würzigen Rissotto-Reis und der Ziegenfrischkäse und der würzig-süßliche Kerbel, dessen Aroma ein wenig an Fenchel erinnert, rundeten das ganze geschmacklich gelungen ab. Auch ohne Fleisch ein überaus sättigendes und schmackhaftes Rezept, das ich wirklich weiter empfehlen kann.
Werfen wir abschließend wie üblich einen Blick auf Nährwerte dieses Gerichtes. Meiner Berechnung nach hat die gesamte Zubereitung 1100kcal, aufgeteilt auf drei Portionen kommen wir so auf 367kcal, bei zwei großen Portionen erreichen wir 550kcal. Nach dem doch etwas kalorienreicheren Gericht von gestern ein angenehm leichter Genuss, den ich nicht nur Spargel-Liebhabern vorbehaltlos weiter empfehlen kann.
Guten Appetit

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Forellenfilet auf Balkan-Art mit Rosmarinkartoffeln [23.01.2013]
23.01.2013 20:36 bilderbuchUnkommentiert
Die Angebote an der Asia-Thai-Theke wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch gebraten mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce klangen auch heute zwar verlockend, aber nachdem ich gestern ja bereits Asiatisch gespeist hatte, kamen sie für mich heute nicht in Frage. Ganz davon abgesehen dass ich Mittwochs natürlich traditionell zu einem Fischgericht greife. Daher nahm ich auch das Schweine Cordon Bleu mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Tradition der Region und die Ricotte-Spinatravioli mit Birnen-Walnußcremesauce bei Globetrotter nicht näher ins Auge, sondern wandte mich zielstrebig dem Gebackenen Forellenfilet auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln bei Vitality zu. Leider musste ich etwas warten weil gerade als ich an die Reihe kam die Kartoffeln aus waren, doch als der Nachschub geliefert war hatte ich schnell mein Gericht auf dem Tablett und ergänzte es – trotz beiliegenden Paprika-Gemüses – noch mit einem Schälchen Erbsen, Möhren und Spargelspitzen aus dem Gemüseangebot sowie einem Becherchen Vanille-Mousse von der Dessert-Theke.
Zu einem doppelten, mit Haut gebratenem Forellenfilet, das sich als angenehm zart und absolut grätenfrei erwies, hatte man eine leicht pikante Gemüsemischung aus roten und grünen Paprikstreifen, Möhren und Tomaten serviert, die wie ich fand geschmacklich sehr gut mit dem Fisch harmonierte. Als Sättigungsbeilage lagen außerdem zahlreiche kleinere Salzkartoffeln bei, die mit etwas Rosmarin gekocht worden waren, was ihnen ein leichte, zusätzliche Würznote verpasste. Sehr schmackhaft und mit gerade mal 378kcal aus angenehm leicht. Die Menge des Paprikagemüses war zwar Mengenmäßig gut auf die anderen Zutaten abgestimmt, aber die kleine Schale aus minimal gewürzten Erbsen, Pariser Möhren und einigen Spargelspitzen schadete auch nicht und sollte die heutige Kalorienbilanz nicht allzu stark erhöht haben. Da hat das Becherchen heute etwas flüssigeren, aber dennoch luftig-lockeren Vanille-Mousses mit seiner Garnitur aus Haferflocken, einigen wenigen Splittern dunkler Schokolade und einem Stück frischer Erdbeere schon etwas größere Auswirkungen – ich bin aber dennoch sicher dass ich mit der Summe aller Komponenten was die Kalorien angeht noch im Rahmen für ein ausgewogenes Mittagsmahl blieb.
Bei den anderen Gästen lag natürlich mit großem Vorsprung das Cordon Bleu mit Pommes am höchsten in der Gunst und belegte uneinholbar Platz eins auf der heutigen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten dann die Asia-Gerichte und den dritten Platz teilten sich die Ricotta-Spinatravioli und das Forellenfilet auf Balkan-Art. Wäre ich nicht so auf Fisch fixiert gewesen, hätte ich heute bestimmt bei den Ravioli zugegriffen, denn meiner Aufzeichnungen nach war dieses Gericht eine Premiere gewesen. Bleibt nur zu hoffen, dass es nicht bei diesem einem Mal bleibt und ich irgendwann Gelegenheit bekomme, es auch mal zu probieren.
Mein Abschlußurteil:
Forellenfilets: ++
Paprikagemüse: ++
Rosmarinkartoffeln: ++
Erbsen, Möhren & Spargelspitzen: ++
Vanille-Mousse: ++
Tags: asparagus, bell pepper, betriebsrestaurant, carrots, dessert, erbsen, essen, food, forelle, forellen, gemüse, kantine, kartoffeln, lunch, möhren, mittagessen, mousse, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, paprika, peas, potatoes, rosemary potatoes, rosmarinkartoffeln, spargel, tomaten, tomatoes, trout, trout filets, Vanille Mousse, vegetables
Schweinelende in Pfifferlingrahmsauce [13.08.2012]
13.08.2012 19:10 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Zwar waren die Angebote an der Asia-Theke, wo heute Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry und Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce auf der Speisekarte standen durchaus akzeptabel, doch nachdem ich letzte Woche gleich drei Mal Asiatisch gegessen hatte wollte ich heute der regulär-westlichen Küche mal wieder etwas mehr Aufmerksamkeit zuwenden. Hier wären die Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat im feinen Walnußöl mit Sicherheit was die Kalorienwerte angeht die beste Wahl gewesen, doch dann entdeckte ich neben dem Rinderhacksteak “Mexico” mit Gemüselsalsa und Potato Wedges bei Globetrotter auch die Gegrillten Schweinelendchen mit Pfifferlingrahmsauce und Tagliatelle bei Tradition der Region. Da Pfifferlinge ja aktuell Saison haben und ein solches Gericht bestimmt nicht so bald wieder angeboten wird, entschied ich mich schließlich für dieses Gericht und ergänzte es noch mit etwas Gemüse von der Gemüsetheke in Form von Erbsen, Pariser Möhren und Spargelspitzen.
Leider erwiesen sich heute die Tagliatelle, also die Bandnudeln, als einzige Komponente an der ich absolut nichts auszusetzen hatte. Die Gemüsemischung war zwar heiß, aber was die Würze angeht mal wieder absolut lasch geraten – da half auch der Pfeffer den ich auf einigen Möhren erkennen konnte nicht viel. Und die Schweinelendchen waren mit ein wenig zu fest im Biss und stellenweise etwas trocken, ich hatte sie irgendwie saftiger und zarter erwartet. Da konnte leider auch die zwar deutlich nach Pfifferling schmeckende, aber nur mit drei oder vier echten kleinen Pfifferlingen versehene Rahmsauce nicht mehr allzu viel retten. Auch wenn ich das selten sage, muss ich doch feststellen dass ich heute mit den Gnocchi wohl besser bedient gewesen wäre.
Dennoch konnte ich erkennen, dass die Schweinelende heute mit einem leichten, aber deutlich sichtbaren Vorsprung vor dem Rinderhacksteak “Mexico” das beliebteste Gericht unter den anderen Kantinengästen zu sein schien und somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgte wie schon erwähnt das Rinderhacksteak, gefolgt von den Asia-Gerichten auf einem guten, aber dennoch nur dritten Platz und den Gnocchi schließlich auf Platz vier. Hätte mich ja wirklich mal interessiert ob die anderen Schweinelende-Konsumenten ebenfalls etwas enttäuscht gewesen waren oder ob ich einfach nur das Pech gehabt habe, eine nicht so gut geratene Portion erwischt zu haben…
Mein Abschlußurteil:
Schweinelende: +
Pfifferlingrahmsauce: +
Tagliatelle: ++
Erbsen, Möhren & Spargelspitzen: +
Tags: asparagus, betriebsrestaurant, carotts, erbsen, essen, food, gemüsemix, kantine, lunch, möhren, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, peas, pork loin, schweinelende, spargel, tagliatelle
Putengeschnetzeltes mit Spargel in Kräuterramsauce [15.06.2012]
15.06.2012 18:24 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Zwar waren die Gebackenen Ananas und Banane an der Asia-Theke nichts für mich, aber das Massaman Gäng – Gebratene Ente in Kokosmilchsauce mit Massammann Curry Soße und das Gebackene Welsfilet in Chili-Bratgemüse (wohl Reste vom Mittwoch) klangen schon mal nicht schlecht. Und obwohl ich ja demnächst mal auch eine Süßspeise als Freitagsgericht probieren wollte, erschien mir der traditionell-regionale Kaiserschmarrn mit Apfelmus nicht so ganz das richtige dafür zu sein, meine Abneigung gegen Süßspeisen als Hauptgericht aufzugeben. Die Gebratene Scholle mit Remoulade und Kartoffelsalat bei Globetrotter erschien mir aufgrund des Kartoffelsalats nicht so das wahre, blieb also nur noch das Putengeschnetzelte mit Spargel in Kräuterrahmsauce und Kartoffeln bei Vitality, für das ich mich dann auch entschied und es mit einem Schälchen Möhren und einem kleinen Obstsalat vervollständigte.
Das mit gerade mal 418kcal ausgezeichnte Gericht, exklusiv der Möhren und des Obstsalats selbstverständlich, erwies sich bereits nach den ersten Bissen als sehr gute Wahl. In einem würzigen, cremigen Sauce, welche mit verschiedenen Kräutern versehen war, fanden sich neben zahlreichen zarten, weißen Spargelstücken auch ebenso zahlreiche zarte und gebratene Putenfleischstücke, die sich wunderbar mit den kleinen, gute durchgekochten Salzkartoffeln zu einem sättigenden Mittagsgericht ergänzten. Die Möhrenscheiben wären bei so viel Spargel zwar nicht unbedingt notwendig gewesen, ergänzten das Gericht aber dennoch sehr schmackhaft um eine weitere Gemüsekomponente. Zwar merkte man den Möhren an dass sie schon einige Zeit unter einer Wärmelampe verbracht hatten, aber die Qualität war noch soweit in Ordnung dass ich hier heute mal keine Abzüge geben möchte. Der aus Stücken von Apfel, Ananas, Melone, Birne, Orange sowie einigen Trauben bestehende Obstsalat bot schließlich einen leichten, aber sehr leckeren Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Die Geschmäcker der anderen Kantinengäste erwiesen sich heute als so durchwachsen, dass es mir ungewöhnlich schwer erschien eine klare Allgemeine Beliebtheitsskala der Gerichte aufzustellen. Daher würde ich heute mal sowohl der Scholle mit Kartoffelsalat als auch dem Putengeschnetzelten und den Asia-Gerichten zu gleichen Teilen den ersten Platz zubilligen und den Kaiserschmarrn auf Platz zwei einordnen. Ungewöhnlich dass sich die Vorlieben heute mal über ein so breit erstreckten, aber bei einem Angebot in dem kein Gericht durch Pommes Frites oder eine besondere Fleischbeilage aus der Masse heraussticht auch nicht vollkommen unmöglich. Irgendwann musste es ja mal zu so einer Situation kommen…
Mein Abschlußurteil:
Putengeschnetzeltes mit Spargel: ++
Kartoffeln: ++
Möhren: ++
Obstsalat: ++
Tags: asparagus, betriebsrestaurant, carrots, chops, dessert, essen, food, kantine, kartoffeln, kräuterrahmsauce, lunch, möhren, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, obstsalat, potatoes, putengeschnetzeltes, spargel, turkey




















