Spargel an Entenbrusttranchen [11.05.2011]
11.05.2011 21:08 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Nachdem ich ja gestern bereits Asiatisch gegessen hatte, ließ ich heute die dortigen Angebote wie Com Ranh – Gebratener Reis und Ei mit gemischtem Gemüse oder Pad Bai Kraprao Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum mal außen vor. Die Käsespätzle mit Röstzwiebeln (Knöpfle) bei Globetrotter, die ich hier schon einmal versucht hatte, waren heute auch nicht so das richtige für mich. Eigentlich wäre ja am heutigen Mittwoch normalerweise wieder an der Zeit gewesen das Fischgericht zu probieren und mit Orangenpochierten Seelachs an Linsenreis mit Gemüsekonfetti bei Vitality stand auch etwas passendes auf der Karte – ein gleichartiges Angebot hatte ich hier, hier, hier und hier schon mal auf dem Tablett gehabt und für gut befunden. Doch als heutige traditionell-regionale Gericht fand sich auch noch Deutscher Spargel an gebratenen Entenbrusttranchen mit Sc. Hollandaise und Schnittlauchkartoffeln auf der Karte – etwas ähnliches hatte ich bereits letztes Jahr hier schon einmal verzehrt und auch heute erschien es mir das richtige zu sein.
Was ich als erstes bemerken musste war die Tatsache dass der Spargel fast kalt war. Und das minderte den Genuss natürlich etwas, auch wenn die Spargelstangen angenehm weich und wohlschmeckend waren. Die drei Scheiben magere, zarte Entenbrust und die Schnittlauchkartoffeln – Salzkartoffeln mit Schnittlauch garniert – waren aber absolut in Ordnung. Und die Sauce Hollandaise passte wunderbar zu den anderen Komponenten und rundete dieses Gericht sozusagen ab. Bis auf den lauwarmen Spargel also eine gute Wahl.
Dieser Meinung schienen auch die anderen Kantinenbesucher gewesen zu sein, denn auch heute lag das Spargelgericht mal wieder auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten meiner Meinung nach die Asia-Gericht, aber knapp gefolgt von den Käsespätzle und schließlich ebenfalls sehr eng auf der orangenpochierte Seelachs. Mal schauen ob es diese Woche noch einmal Fisch- oder Meeresfrüchte gibt und ich so eine Gelegenheit habe das Wasserbewohner essen nachholen kann.
Mein Abschlußurteil:
Entenbrusttranchen: ++
Spargel: +/-
Sauce Hollandaise: ++
Schnittlauchkartoffeln: ++
Tags: asparagus, betriebsrestaurant, duck, ente, entenbrusttranchen, essen, food, kantine, kartoffeln, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, sauce hollandaise, schnittlauch, spargel, weißer spargel
Spinat-Spargel-Auflauf mit Kartoffeln & Wildlachs – das Rezept
8.05.2011 21:41 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Da aktuell ja Spargel-Saison ist, wollte ich dieses Wochenende auch mal etwas mit Spargel zubereiten. Dabei sollte es nicht etwas einfaches wie Spargel mit Sauce Hollandaise oder in Kochschinken sein, sondern mir war nach etwas komplexeren. Ich wälzte daher einige Rezepte und stellte mir aus diesen wie schon häufiger zuvor eine eigene Kreation zusammen.
Was brauchen wir also für ca. 2 Portionen?
250 Spargel – ich hatte gestern Abend nur noch weißen Spargel bekommen können, auch wenn ich gerne noch grünen hinzu genommen hätte

1-2 Wildlachs-Filets – wenn man für 2 Personen kocht sollte man 2 Stück nehmen, ich beließ es bei einem

sowie eine halbe Zwiebel und zwei Zehen Knoblauch für den Spinat,
Butter, Salz und Zucker zum Spargel kochen,
eine Handvoll Gouda-Käse
und Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Rosmarin zum würzen.
Kommen wir nun zur Zubereitung: Zuerst schälen wir den Spargel

und kochen ihn mit etwas Salz, Zucker und einem Stück Butter in einem passenden Topf.

Nun schälen wir die Kartoffeln und kochen sie in etwas Salzwasser gar.

In einem dritten Topf dünsten wir Zwiebeln und eine gepresste Knoblauchzehe an und bereiten den Spinat zu.

Während alles köchelt, schneiden wir die Tomate kreuzförmig ein, übergießen sie mit kochendem Wasser und häuten sie. Dann entfernen wir den Glibberkram mit einem Esslöffel.

Ist das Gemüse gar, gießen wir es ab und schwitzen in einem zusätzlichen Topf mit etwas Olivenöl die gehackte zweite Knoblauchzehe an.

und würzen sie mit Rosmarin, Salz und Pfeffer.

Nun geben wir zwei Esslöffel Creme fraiche hinzu

Abschließend geben wir noch die gewürfelte Tomate hinzu, lassen alles kurz aufkochen und es dann etwas reduzieren und zu einer leicht dicklichen Masse werden.

Nachdem wir den den Backofen auf 180 Grad vorgeheizt haben, fetten wir eine Auflaufform aus

und belegen den Boden mit den in Scheiben geschnittenen Kartoffeln.

Auf die Kartoffelscheiben geben wir nun den gekochten Blattspinat

und fügen dann den fertig gekochten Spargel darauf.

Es folgt das aufgetaute Wildlachsfilet

wobei ich die “Lücken” mit den Restender Kartoffelscheiben auslegte.

Alles übergießen wir nun mit der Sahne-Mischung

und bestreuen es abschließend – optional – noch mit etwas Käse.

Ist der Backofen aufgeheizt, geben wir die Auflaufform schließlich hinein und überbacken alles für 20 bis 30 Minuten. Ich verließ mich hier wie immer mehr auf meine Augen als auf die Uhr.

Schließlich entnehmen wir die Auflaufform

und können das Gericht zerteilen und servieren.

Die Sahnesauce war zwar etwas wässrig geworden – wobei ich hier glaube dass auch der Spinat nicht ganz unschuldig war – aber von der Würzung her fand ich es geschmacklich wirklich gelungen. Dass ich die Spargel längs und nicht quer auf den Spinat gelegt habe stellte sich aber schlechte Idee heraus, denn obwohl er gut durchgekocht war war ließen sich die Spargelstangen doch eher schlecht zerteilen. Hier musste ich ein Messer zur Hilfe nehmen.
War zwar nicht mein Meisterstück, aber für ein spontan entstandenes Gericht fand ich es durchaus gelungen und lecker. Habe aber noch etwas Spargel übrig – mal schauen was es noch so an Spargelgerichten gibt.
Guten Appetit

Tags: abendessen, asparagus, auflauf, backen, blattspinat, casserole, cooking, cream, creme fraiche, dinner, essen, food, gouda, kartoffeln, Käse, kochen, lachs, leaf spinach, lunch, nahrung, nahrungsmittel, potatos, sahne, salmon, spargel, spinach, spinat, tomate, tomato, weißer spargel, wildlachs
Spargelcremesuppe – Marktwirt München
8.05.2011 16:00 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
In vorhergehendem Bericht über den Rundgang durch München erwähnte ich bereits erwähnt wandten wir uns am Samstag zum Marktwirt in der Heiliggeiststraße zwischen Viktualienmarkt und der Heilig-Geist-Kirche um dort zu Mittag zu essen.
Da ich schon eine Kleinigkeit vorher gegessen hatte, entschied ich mich hier nur eine Spargelcremesuppe zu nehmen. Dazu gab es zwei mit Parmaschinken umwickelte Stängl sowie einige zarte, kalt servierte und in Balsamicoessig eingelegte Spargelstücke.
Ein wirklicher Genuss muss ich sagen. Auch wenn die Portion – ganz ihrem Preis von 5,60 Euro gerecht – nicht sonderlich groß war erwies sich dieses Gericht als mehr als lecker. Die schmackhaft gewürzte Spargelsuppe, in der auch einige kleine Spargelstücke schwammen, kann man wirklich als erlesen bezeichnen. Dazu passten die Knabberstangen mit ihrem geräucherten Parmaschinken wunderbar und auch die eingelegten Spargelstücke ergaben eine gelungene Beigabe zu diesem kleinen Gericht, das eigentlich nur als Vorspeise dienen sollte. Ich war sehr zufrieden.
Mein Abschlußurteil:
Spargelcremesuppe: ++
Knabberstangen mit Parmaschinken: ++
Eingelegter Balsamico-Spargel: ++
Tags: balsamico, essen, food, knabberstangen, lunch, marktwirt, münchen, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, parmaschinken, spargel, spargelcremesuppe, Suppe, weißer spargel
Spargel, Kochschinken & Salzkartoffeln
24.04.2011 23:49 kulinarischesUnkommentiert
Heute Abend bot sich mir das erste Mal in dieser Saison die Gelegenheit mich an frisch zubereitetem Spargel gütlich zu tun. Und zu zartem weißen Spargel in brauner Butter passt wunderbar ein Stückchen gekochter Schinken und einige Salzkartoffeln. Obwohl eine gute Sauce Hollandaise natürlich ebenfalls gut dazu passt. Wird mit Sicherheit nicht das letzte Mal sein dass ich mich in diesem Jahr an diesem Gewächs gütlichen tun werde – mal schauen ob und wann unser Betriebsrestaurant etwas in dieser Richtung anbietet – aber die Spargelsaison geht ja noch bis in den Juni, es bleibt also noch etwas Zeit. ![]()
Tags: abendessen, asparagus, dinner, essen, food, ham, kartoffeln, nahrung, nahrungsmittel, potatoes, Salzkartoffeln, schinken, spargel, weißer spargel
Kurztest Vom Feinsten Pizza Hähnchen-Spargel
28.08.2010 19:39 convenience food, kulinarisches2 Kommentare
Vor kurzem entdeckte ich im hiesigen teGut Supermarkt eine weitere Pizza, die es mir wert schien mal einem Kurztest unterzogen zu werden: Vom Feinsten Gourmet Pizza Hähnchen-Spargel, hergestellt von der Hasa GmbH aus 39288 Burg und abgepackt für teGut. Ich kannte diese Firma bisher nicht, es handelt sich wohl um einen Zulieferer für eine Hausmarke von teGut. Der Preis für die 420g große Pizza lag lag bei 2,49 Euro, ein mehr als akzeptabler Preis wie ich fand.
Wie üblich findet sich in der Pappumverpackung die in Folie eingepackte, vorgebackene Pizza.
Die Folie war dabei ziemlich zäh und ließ sich mit den Händen nicht aufreißen. Ich musste eine Schere zur Hilfe nehmen um sie zu öffnen. Nachdem ich das aber gemeistert hatte, konnte man endlich einen ungetrübten Blick auf die Pizza werfen.
Mit einem Durchmesser von 26cm eine überdurchschnittlich große Fertigpizza, die da belegt mit Hähnchen, grünem Spargel, gelber Paprika und Mozarella vor mir lag.
Für die Zubereitung heizen wir nun den Ober/Unterhitze-Ofen auf 200 Grad vor (bei Umluft 180 Grad, bei Gas Stufe 4-5) und geben dann die Pizza auf einem Rost in die Mitte des Backofens.
Die Packung gab 12-15 Minuten für die Zubereitung vor, ich verließ mich aber wie immer dabei eher auf mein Gefühl und meine Augen und holte die Pizza nach etwa 18 Minuten aus dem Ofen.
Leider waren die Zutaten nicht sehr regelmässig auf dem Pizzakörper verteilt, sondern hatten sich alles größtenteils an einer Seite gesammelt. Das war ein bisschen Schade, besser wäre es wenn sich alles etwas gleichmässiger verteilt gewesen wäre. Die Qualität der einzelnen Zutaten war aber eindeutig größtenteils sehr hochwertig. Die Hähnchenfleischstücke erwiesen sich als zart und nicht zu trocken und auch der grüne Spargel war sehr schmackhaft. Einzig die gelben Paprikastücke fand ich etwas matschig geraten.
Außer den bereits oben genannten Zutaten fanden sich auch noch diese grünen Flecken auf der Pizza, die ich im ersten Moment für Pesto hielt. Ein kurzer Blick auf die Packung klärte diese Fehleinschätzung auf: Hier handelte es sich um Kräuterbutter. Passte aber auch ganz gut zur Gesamtkomposition. Als ein kleiner Wermutstropfen erwiesen sich die doch etwas hart geratenen Ränder, aber das möchte ich nicht alleine auf die Pizza schieben, sondern kann natürlich auch mit meiner etwas längeren Zubereitung zusammenhängen.
Werfen wir natürlich wie immer noch einen Blick auf die Nährwerte:
| Nährwerte: | ||
| 100g | 420g (Pizza) |
|
| Brennwert: | 875 kj 208 kcal |
3675 kj 873,6 kcal |
| Eiweiß: | 8,4g | 18,5g |
| Fett: davon gesättige Fettsäuren: |
6,1g 2,8g |
25,6g 11,8g |
| Kohlehydrate: davon Zucker: |
29,8g 1,2g |
125,16g 5,04g |
| Ballaststoffe: | 3,6g | 15,2g |
| Natrium: | 0,5g | 2,1g |
Das entspricht 24 WW ProPoints. Wirklich kein Leichtgewicht und verglichen mit den anderen bisher getesteten Pizzas eindeutig im oberen Feld anzusiedeln. Ob man die Pizzazubereitung nun wegen der Verwendung von Hühnerbrust und grünem Spargel unbedingt als Gourmet-Pizza bezeichnen kann sei mal so dahin gestellt. Geschmeckt hat sie zwar ganz gut, aber ich habe auch schon bessere Pizzen gehabt. Dennoch eine durchaus essbare Variante.
Meine Abschlußwertung:
| Boden/Rand: | ![]() |
| Duft: | |
| Belag/Optik: | |
| Geschmack: | |
Tags: convenience-food, essen, Fertigpizza, food, Hähnchen, kurztest, lunch, mittagessen, mozarella, nahrung, nahrungsmittel, paprika, pizza, spargel, test, Tiefkühlpizza



















