Seehecht in Curry-Sesamkruste mit Reis & Kräutersauce [29.07.2015]

Am heutigen Mittwoch war natürlich mal wieder Fisch angesagt und mit einem Seehecht in Curry-Sesamkruste mit Gemüsereis und Kräutersauce stand im Bereich Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants auch ein passender Kandidat zur Auswahl. Gut, ich muss zugeben dass auch die Spaghetti Bolognese mit Parmesan bei Globetrotter recht verlockend klangen, aber nach dem beiden etwas kalorienreicheren Tagen zu Anfang der Woche wollte ich heute mal wieder etwas kürzer treten. Dazu wäre der Sommersalat mit Balsamicodressing und Hähnchennuggets bei Tradition der Region auch gut geeignet gewesen, doch mir war eher nach Fisch. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke und einen kleinen Becher Aprikosencreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Hake with curry sesame crackling, rice & herb sauce / Seehecht in Sesam-Currykruste mit Reis & Kräutersauce

Von dem angekündigten Gemüse war im Reis zwar nichts zu entdecken, aber er war dennoch eine gut gelungene Sättigungsbeilage. Außerdem hatte ich ja noch das Schälchen aus gelben und orangen Möhren, Zuckerschoten und Spargelstücken, dass Ersatzweise meinen Gemüsebedarf für heute ein wenig deckte – auch wenn es nicht mehr hunderprozentig heiß war, aber darüber sehe ich mal großzügig hinweg. Das Seehechtfilet besaß oben, wo man Currypulver und Sesam aufgestreut hatte, zwar eine etwas festere Kruste, war in seinem inneren aber angenehm zwar und saftig. In Kombination mit der mild-würzigen Kräutersauce ein sehr schmackhaftes Mittagsmahl. Und auch an der angenehm sahnigen Aprikosencreme mit ihrer Garnitur aus Schokostick, Erdbeere und dunklen Schokostreuseln gab es nichts auszusetzen.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass hier die Spaghetti Bolognese am häufigsten gewählt worden waren und sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnten. Auf Platz zwei sah ich den Sommersalat mit Hähnchen, der einen hauchdünnen Vorsprung vor dem Hecht lag, der somit auf dem dritten Platz folgte. Nur knapp dahinter kamen schließlich die Asia-Gericht, die heute Platz vier inne hatten.

Mein Abschlußurteil:
Seehecht: ++
Kräutersauce: ++
Reis: ++
Gemüse-Mix: ++
Aprikosencreme: ++

Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln & Gemüse in Sojasauce [07.07.2015]

Auch heute war die Hitze mal wieder unerträglich und da es in der Nacht geregnet hatte und einige restliche Wolken noch tief am Himmel hingen, war es entsprechend schwül und unangenehm. Daher sollte mein Mittagsgericht heute besonders leicht sein und nicht belasten. Daher kam das Schweinekotelett mit Preiselbeeren und Kartoffelsalat schon mal nicht in Frage und auch die Spaghetti mit Balsamicolinsen aus dem Bereich Vitality erschienen mir mit all den kohlenhydratreichen Nudeln nicht so ganz das richtige. Besser war da schon Hähnchenbrust Tandoori mit Wokgemüse und Basmatireis bei Globetrotter oder das für Mittwoch an der Asia-Thai-Theke übliche Pla Pad Ped – Gebackenes Seelachsfilet mit Chili-Bratgemüse an der Asia-Thai-Theke. Aber es ging noch leichter, denn es gab bei den Wokgerichten außdem auch Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce. Da brauchte ich also nicht lange zu überlegen und wählte schließlich dieses vegetarische Reisgericht. Dazu gesellte sich noch kleiner Becher eines nicht näher beschriebenen Nachtisch aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Kao Pad - Fried rice with vegetables & egg in soy sauce / Gebratener Reis mit Gemüse & Ei in Sojasauce

Zwar war der Koch sehr großzügig mit dem Pfeffer umgegangen, wodurch die Zusammenstellung aus Reis, Rührei und verschiedenen Gemüsesorten wie Paprika, Lauch, Blumenkohl, Spargel, Mangold, Broccoli, Möhren, grünen Bohnen und Chinakohl etwas schärfer als erwartet war. Aber ich mag es ja scharf, daher sehe ich da mal von einem Punktabzug ab. Ein einfaches und schmackhaftes Asia-Gericht. Und auch das Dessert, das aus einer dünnen Lage roter Grütze, einer etwas dickeren Schicht Stracciatella-Creme und Garnitur aus Keks, Erdbeere und Pistaziensplittern bestand, gab keinen Grund Kritik anzubringen, denn es war schön fruchtig und nicht zu süß. Ich konnte insgesamt also durchaus zufrieden mit meiner Wahl sein.
Bei den anderen Gästen konnte sich heute die Hähnchenbrust Tandoori mit Wokgemüse mit knappen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern, auch wenn das Kotelett mit Kartoffelsalat ihm eng auf den Fersen war und knapp dahinter Platz zwei belegte. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und die Spaghetti mit Balsamico-Linsen kamen schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Kao Pad: ++
Stracciatelle-Mousse mit roter Grütze: ++

Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites [25.06.2015]

Zwar standen mit Spaghetti mit Balsamicolinsen bei Vitality und Griechischen Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln und Tomatenreis bei Globetrotter durchaus leichtere Gerichte auf der westlichen orientierten Speisekarte unseres Betriebsrestaurants und auch das Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse, welches neben dem Tacho Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, sehr verlockend aussah, schloss ich mich heute dem Allgemeinen Herdentrieb an und reihte mich in die Schlange für das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites aus dem Sektion Tradition der Region ein. Mir war einfach mal wieder danach. Das Ganze ergänzte ich dann noch durch etwas Ketchup, ein zusätzliches Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke und einem kleinen Becher Ananasquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pork escalope with french fries / Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Pommes Frites

Und ich hatte gut gewählt, denn zum einen waren die Pommes heiß, knusprig und ausreichend gesalzen und das dünne Schweineschnitzel mager und von guter Qualität – auch wenn ich davon ausgehe dass man es in der Fritteuse und nicht in der Pfanne zubereitet hatte, zum anderen war das Gemüse aus Erbsen, Möhren, Zuckerschoten und Spargelstücken heute ungewohnt frisch, knackig und sogar noch ausreichend heißt, nicht etwa zerkocht und abgestanden wie ich es schon häufig zuvor erlebt hatte. So etwas erlebt man an der Gemüsetheke eher selten. Und auch am kleinen Becher nicht zu süßer Ananasquark mit zahlreichen Fruchtstückchen darin gab es nichts auszusetzen. Kein leichter Genuss, aber überaus lecker – ich war sehr zufrieden. Nach der enttäuschenden Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten von gestern ein wirklicher Lichtblick.
Und wie nicht anders zu erwarten gewesen, belegte das Schweineschnitzel mit Pommes Frites heute mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei würde ich die Bifteki sehen, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und den Spaghetti mit Balsamico-Linsen – welche man dieses mal übrigens wieder mit braunen und nicht wie früher mit roten Linsen zubereitet hatte – auf dem vierten Platz. Hätte ich nicht erst gestern die letzten Reste meiner selbst zubereiteten Hähnchenkeulen auf Rotwein-Linsen vom Sonntag verzehrt, hätte ich mich aber wohl dennoch dazu hinreichen zu lassen ihnen zuzusprechen.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Pommes Frites: ++
Erbsen, Möhren, Spargel & Schoten: ++
Ananasquark: ++

Königsberger Klopse mit Kapernsauce & Reis [18.06.2015]

Nachdem mich heute weder die Asia-Gerichte wie Taohoo Tod – Gebackener Tofu auf Bratgemüse in Koriandersauce und Gung Pao Gai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse noch das Vitality-Angebot in Form einer Aubergine mit herzhafter Eblyfüllung und Tomatensauce (trotz ihrer zusätzlichen Garnitur mir gewürfeltem Feta) nicht begeistern konnte, blieben letztlich die Königsberger Klopse mit Kapernsauce und Reis bei Tradition der Region und die Gebratenen Hühnerbrust mit Kräutersauce auf Spaghetti bei Globetrotter, aus denen ich auswählen konnte. Und da ich schon ewig keine Königsberger Klopse mehr gegessen hatte, entschied ich mich schließlich für dieses Gericht. Dazu gesellte sich noch eine kleine Schale Mischgemüse aus grünen Bohnen und Spargel von der Gemüsetheke – rote Beete Salat wurde heute leider nicht an der Salattheke angeboten – und ein kleiner Becher Orangencreme aus dem heutigen Dessertangebot.

German meatballs in caper sauce & rice / Königsberger Klopse mit Kapernsauce & Reis

Die insgesamt fünf großen Fleischbällchen erwiesen sich nicht nur als angenehm locker und einigermaßen würzig. Ob wirklich Salzheringe oder Sardellen wie im Originalrezept darin verarbeitet waren, konnte ich zwar nicht zweifellos feststellen, aber sie schmeckten auf jeden Fall so, wie ich es mir von solchen Fleischklopsen vorstellte. Und auch die helle Sauce, der die zahlreichen Kapern das richtige, leicht würzige Aroma gaben, passte wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition. Normalerweise serviert man ja Salzkartoffeln und vielleicht sogar noch rote Beete dazu, aber auch mit dem lockeren Langkornreis ergänzten sich die Königsberger Klopse zu einem überaus leckeren Hauptgericht. Und obwohl die Mischung aus grünen Bohnen und Spargelstücken nicht mehr ganz heiß war, erwies sich das Gemüse noch als angenehm knackig, so dass ich auch hier von einem Punktabzug absehen kann. Der Nachtisch in Form der mit Orangenscheibe, Schokostückchen und Erdbeermarmelade garnierter Orangencreme schließlich war zwar im Vergleich zu anderen als Creme bezeichneten Desserts recht flüssig, aber war was seinen fruchtigen, nicht zu süßen Geschmack anging ebenfalls absolut in Ordnung. Somit konnte ich mit meiner heutigen Wahl also mal wieder sehr zufrieden sein.
Einen klaren Favoriten unter den angebotenen Gerichten konnte ich heute zwar zwar nicht erkennen, aber ich konnte erkennen dass es heute wohl die Hühnerbrust war, die sich den ersten Platz sichern auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Aber die Königsberger Klopse waren ihnen dicht auf den Fersen und belegten einen guten zweiten Platz. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte wie üblich das vegetarische Gericht, heute die Aubergine mit Eblyfüllung.

Mein Abschlußurteil:
Königsberger Klopse: ++
Kapernsauce: ++
Reis: ++
Gemüsemix: ++
Orangencreme: ++

Gebackenes Seelachsfilet auf bunten Reis mit Kräutersauce [10.06.2015]

Das einzige was mich heute kurz überlegen ließ von meinem für den Mittwoch üblichen Fischgericht abzuweichen waren der Frische Spargel in Buttersauce, dazu Salzkartoffeln, den man anstatt den ursprünglich angekündigten Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensugo und Mozzarella in der Sektion Globetrotter anbot. Immerhin ist die Spargelsaison fast vorbei. Der “Schwaben Teller” – Minutensteak vom Schwein mit Röstzwiebeln, Champignonsauce und Käsespätzle bei Tradition der Region und die Asia-Gerichte wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenen Gemüse in Currysauce oder Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce waren heute auf jeden Fall nichts für mich – obwohl dieser Schwabenteller ja wirklich sehr verlockend aussah, wie ich zugeben muss. Letztlich griff ich aber dann doch zum mittwöchlichen Fischgericht bei Vitality, das heute durch einen Gedünsteten Seelachs auf buntem Reis und Kräutersauce repräsentiert wurde. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse, in dem glücklicherweise auch Spargel enthalten war sowie ein kleiner Becher eines Desserts, das man als Crème Brûlée mit Erdbeersauce definiert hatte.

Poached coolish with rice in herb sauce / Gedünsteter Seelachs auf bunten Reis und Kräutersauce

Das Adjektiv “bunt” manifestierte sich zwar nur in ein paar dem Reis hinzugefügte Karottenstreifen, aber was Geschmack und Konsistenz anging gab es daran nichts auszusetzen. Daher kann ich hier wohl volle Punktzahl geben. Dazu das mehr als ausreichend große, grätenfreie und einigermaßen saftige Stück gewürzten und gedünsteten Seelachsfilets und die mild-würzige Kräutersauce ergaben somit ein überaus gelungenes und schmackhaftes Hauptgericht. Die Gemüsemischung, die neben dem erwähnten Spargelstücken auch aus gelben und orangen Möhren sowie einigen Zuckerschoten bestand, war zwar nicht mehr ganz heiß, dafür besaß sie aber noch biss und war nicht zerkocht wie es sonst schon häufiger Mal der Fall gewesen ist. Daher sehe ich auch hier von einem Punktabzug ab. Und was den Geschmack anging, war auch das als Crème Brûlée bezeichnete Dessert so weit in Ordnung, auch wenn es sich wohl eher um einen besseren Vanillepudding handelte und natürlich nicht flambiert war. Aber mit der Erdbeersauce dennoch ein leckerer Nachtisch – daher belasse ich es mal dabei. In einem Betriebsrestaurant ein flambiertes Dessert zu verlangen wäre glaube ich auch etwas zu viel des Guten. 😉
Wie sich bei meinen Beobachtungen der Vorlieben der anderen Gäste zeigte, lagen der Schwabenteller und der Spargel mit Buttersauce heute sehr eng beieinander und lieferten sich ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages. Zuerst sah es für den Spargel sehr viel besser aus, zog man aber die zurück gegebenen Tabletts in den Tablettwagen hinzu gewann dann doch der Schwabenteller mit hauchdünnem Vorsprung. Nach dem Spargel auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und schließlich das Seelachsfilet knapp dahinter auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Kräutersauce: ++
Reis: ++
Gemüse: ++
“Crème Brûlée”: ++