Posts Tagged ‘spargelspitzen’

Hirschbraten mit Wacholderrahmsauce & Mandelkroketten [20.11.2012]

Tuesday, November 20th, 2012

Mein erster Blick galt heute dem Angebot bei Vitality, wo heute Spaghetti al limone con ricotta auf der Speisekarte stande, einem Gericht, das ich hier schon mal probiert und für gut befunden hatte. Aber neben den ebenfalls sehr verlockenden Asia-Gerichten wie Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry oder Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce hatte man vor allem in der regulären Küche zwei Angebote aufgefahren, die ich unmöglich ablehnen konnte. Gut, bei der Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites in der Abteilung Globetrotter gelang es mir aufgrund der voraussichtlich sehr hohen Kalorienwerte dann doch, aber bei einem Hirschbraten in Wacholderrahmsauce mit Mandelkroketten und Preiselbeerbirne bei Tradition der Region wurde ich dann schwach – Wildgerichte gibt es dann doch zu selten als dass ich hier nicht hätte zugreifen können. Da eine Gemüsebeilage im eigentlichen Angebot aber fehlte, ergänzte ich es noch mit einem Schälchen aus Erbsen, Pariser Möhren und Spargelspitzen von der Gemüsetheke.

Hirschbraten mit Wacholdersauce & Mandelkroketten / Roast venison with juniper sauce & almond coquettes

Zu einem großen, zarten Stück mageren Hirschbratens in einer herben, mit Wacholderbeer-Aroma und einigen Wacholderbeeren versetzten Rahmsauce fanden sich eine gekochte Birnenhälfte mit etwas sehr süß geratenen Preiselbeergarnitur und schließlich elf Krokettenbällchen, die aus einer mit dünnen Mandelblättchen garnierten, knusprigen Hülle umfassten Kartoffelmasse hergestellt zu sein schienen. Bis auf das Fehlen einer Gemüsebeilage, hier hätte Blaukraut oder Rosenkohl meiner Meinung nach sehr gut gepasst, ein wirklich sehr gelungenes Gericht, das ich mir glücklicherweise mit der Mischung aus Erbsen, Möhren und Spargelspitzen kombiniert hatte, die es in diesem Fall ebenfalls ihren Zweck erfüllt und an der es aus meiner Sicht ebenfalls nichts auszusetzen gab. Was die Nährwerte angeht war der Hirschbraten zwar nicht optimal, aber das war mir der eher seltene Genuss eines Wildgerichts absolut wert.
Bei dem Wettstreit um den heutigen ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala schlug sich der Hirschbraten zwar sehr gut, konnte der Currywurst mit Pommes aber dann doch nicht bestehen und belegte somit nach dieser doch nur einen guten zweiten Platz. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf Platz vier schließlich die vegetarischen Spaghetti al limone con ricotta. Hier hat die Vorliebe für Fastfood dann doch der kulinarisch eindeutig besseren Wahl leider mal wieder den Rang abgelaufen – manchmal muss ich mich wirklich fragen was die anderen Gäste zu solchen Entscheidungen bewegt. Aber beeinflussen kann ich es ja eh nicht… 😉

Mein Abschlußurteil:
Hirschbraten: ++
Wacholderrahmsauce: ++
Mandelkroketten: ++
Preiselbeerbirne: + (weil zu deutlich süß)

Hirschgulasch mit Maronen [13.11.2012]

Tuesday, November 13th, 2012

Einen Moment überlegte ich heute zwar, an der Asia-Thai-Theke zuzugreifen, wo neben Asiatischen Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry und Kokosmilchsauce auch Pla Sam Rod – Gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Spezialsauce angeboten wurde, aber ich sollte noch etwas besseres entdecken. Der Abgebräunte Leberkäs mit Bratkartoffeln und Spiegelei, der als Globetrotter-Gericht hier auf der Speisekarte stand, erschien dabei zwar verlockend, war mir aber eindeutig zu kalorienlastig. Besser klang da schon das Risotto mit Austernpilzen und Ruccola, das bei Vitality angeboten wurde – aber zwei mal Pilze wollte ich dann auch nicht. So fiel meine Wahl schließlich auf den traditionell-regionalen Hirschgulasch mit Maronen und Kräuterspätzle, den ich mir noch mit einem Schälchen Erbsen, Möhren und Spargelspitzen von der Gemüsetheke ergänzte.

Hirschgulasch mit Maronen und Kräuterspätzle

Von Kräutern konnte ich, abgesehen von dem als Garnitur verwendeten Schnittlauch, zwar an den Spätzle bzw. Knöpfle nichts entdecken, aber das sollte den Genuss glücklicherweise nicht schmälern. Dazu kam eine reichhaltige Portion aus recht groß geschnittenen, aber dafür angenehm fettarmen Hirschfleischstücken und leider nur sehr wenigen Maronen, sprich Esskastanien, die aber dennoch der dunklen, würzigen Gulaschsauce einen schmackhaftes, leichtes Kastanienaroma gab. Ich vermute mal dass ich einfach nur Pech gehabt hatte als die Kelle meine Portion aus der Servierschale holte und ich daher nur fünf bis sechs kleine Stückchen Maronen in meinem Gulasch fand. Gemeinsam mit der würzigen Portion Gemüse aus Erbsen, Pariser Möhren und kleinen Spargelspitzen ergab alles in Summe ein meine Meinung nach sehr ausgewogenes und leckeres Mittagsgericht, mit dem ich überaus zufrieden sein konnte.
Sah ich mich heute an den anderen Tischen um, erkannte ich schnell dass der abgebräunte Leberkäse mit klar erkennbaren Vorsprung das heute am häufigsten gewählte Gericht war und somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ergatterte. Ihm dicht auf den Fersen war aber auch schon der Hirschgulasch auf Platz zwei, womit die Asia-Gerichte heute nur den dritten Platz ergattern konnten, womit das vegetarische Risotto mit Austernpilzen, wie für solche Gerichte üblich, auf den vierten Platz lancierte. Bei einer solchen Angebotskombination war wohl auch nichts anderes zu erwarten gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Hirschgulasch: ++
Spätzle: ++
Gemüsemix: ++

Pollo chipotle con humitas [06.11.2012]

Tuesday, November 6th, 2012

Die heutigen asiatischen Angebote wie Pad Pak Raum Medmamaung – Gebratenes Gemüse mit Knoblauch in Soja Sauce oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse klangen zwar schon mal ganz gut und auch die traditionell-regionalen Schinkennulden mit Ei und Tomatensauce sowie das sonst von mir so geschätzte Pikante Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis bei Vitality erschienen nicht schlecht, doch nichts avon konnte mich heute davon abhalten, bei der dieswöchigen Sonderaktion “Südamerikanische Vielfalt” zuzuschlagen, wo als Repräsentant der chilenischen Küche ein Pollo chipotle con humitas, also eine Hähnchenkeule in Chipotle-Marinade auf Käse-Maispüree und Rotweinjus auf der Speisekarte stand. Dazu gesellten sich noch ein Schälchen Mischgemüse aus Erbsen, Möhren, Spargelspitzen und Schwarzwurzeln aus dem Gemüseangebot sowie ein Becherchen Naturjoghurt mit Beeren von der Dessert-Theke. Chipotle sind übrigens mit dem Holz des Mesquitebaumes geräucherte Jalapeños, versprachen also ein zumindest etwas schärferes Gericht.

Pollo chipotle con humitas

Schon alleine das Püree aus pürierten Mais und Käse, das mit einer angenehmen Würze und einem unvergleichlich guten Geschmack aufwartete, erwies sich als wahrer Genuss und auch der ebenfalls geschmackliche sehr gehaltvolle Rotweinjus, also ein konzentrierter Fleischfond mit eingekochtem Rotwein, war meiner Meinung nach sehr gelungen. Getoppt wurde alles aber noch von die mit angenehm viel Fleisch und wenig Knochen aufwartende Hähnchenkeule, der das Einlegen in eine mit Chipotle versehene Marinade eine zwar nur leichte, aber dennoch angenehme Schärfe verlieh. Ich muss zugeben dass ich überaus angetan war von diesem im positiven Sinne ungewöhnlichen geschmacklichen Erlebnis, das uns eine überaus schmackhafte Einführung in die chilenische Küche gab. Die Kombination aus Erbsen, Pariser Möhren, einigen Spargelspitzen und Schwarzwurzeln war da zwar nicht unbedingt stilecht, aber bot dennoch eine gute Gemüsebeilage zum Hähnchengericht. Der naturbelassene Joghurt, den ich als Nachtisch gewählt hatte, war zwar etwas dünn geraten, vermengt mit dem Himbeer- und Kirschen-Gelee ergab er einen überaus leckeren Nachtisch und einen guten Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Und auch die anderen Gäste schienen meinen Zuspruch für die südamerikanische Küche zu teilen, denn das Pollo chipotle war mit klarem Vorsprung des beliebteste der heutigen Gerichte und belegte somit Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, Platz drei belegten die Schinkennudeln und knapp dahinter kam schließlich das Kichererbsencurry mit Basmatireis.
Bleibt nur zu hoffen dass die Qualität und die Auswahl an Gerichten auch weiterhin meinen Geschmack in dem Umfang treffen wird – und ich bin zuversichtlich dass ich auch morgen wieder positiv über einen weiteren Ausflug in die südamerikanische Küche berichten kann.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenkeule in Chipotle-Marinde: ++
Rotweinjus: ++
Humitas: ++
Mischgemüse: ++
Joghurt mit Beerengelee: ++

Calamari mit Remoulade & Country Potatoes [19.10.2012]

Friday, October 19th, 2012

Während der Gefüllte Germknödel mit Vanillesauce aus der Abteilung Tradition der Region heute nicht das richtige für mich war, so fand ich unter den anderen Angeboten heute doch vieles das mir zusagte. Zum ersten waren da das Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce oder der Gebackene Fisch mit verschiedenem Gemüse in Chilisauce an der Asia-Thai-Theke – die hier ebenfalls auf der Speisekarte zu findendenGebackene Ananas und Banane aus diesem Bereich eigneten sich meiner Meinung nach weniger als Hauptgericht – zum anderen waren da die Frittierten Calamari mit Remoulade, Zitronenecke und Country Potatoes bei Globetrotter und das Putensteak aus dem Ofen nach provinzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln. Zwar wären sowohl die Asia-Gerichte als auch das Putensteak was die Nährwerte angeht mit Sicherheit die beste Wahl gewesen, doch ich ließ mich schließlich doch dazu hinreißen bei den Calamari zuzugreifen. Ich liebe nun mal Tintenfischringe und mir fällt es in einem solchen Fall leider sehr schwer zu widerstehen. Dazu gesellten sich dann noch mit einer kleinen Schale Mischgemüse und einem Becherchen Tiramisu-Mousse um das heutige Menu zu komplettieren.

Tintenfischringe mit Remoulade & Kartoffelspalten / Calamari with remoulade & potatoe wedges

Das Mischgemüse aus Erbsen, Möhren und Spargelspitzen erwies sich heute mal auch ohne Nachwürzen als überaus geschmackvoll, womit sie eine sehr gute und wie ich fand auch passende Gemüsebeilage zum Hauptgericht bildeten, über dass ich auch kaum negatives zu bemängeln habe. Gut, die Country Potatoes, also frittierte Kartoffelspalten, hätten ein klein wenig wärmer sein können, aber der Grad der Abkühlung war glücklicherweise noch nicht so fortgeschritten dass hier ein Abzug in der Wertung zu vertreten gewesen wäre. Vor allem weil sie auch weiterhin noch außen schön knusprig und innen schön weich waren so wie ich es mag. Das Highlight waren aber natürlich die Ringe aus Tintenfisch in ihrem ebenfalls angenehm knusprigen Panademantel, die ich mir vor dem Verzehr natürlich mit dem Saft der beigefügten Zitronenscheiben und reichlich Kräuter-Remoulade garnierte. Größte Gefahr bei Großküchen und Kantinen ist hier immer, dass die Tintenfischringe zäh und gummiartig sind, was aber hier absolut nicht zutraf – die hier servierten waren zwar fest, aber von ihrem Volumen genau richtig. Auch wenn beide Komponenten frittiert und damit nicht gerade kalorienarm waren, so war ich mit dem Geschmack absolut zufrieden. Und auch bei der luftig-lockeren, nicht zu allzu süß geratenen Tiramisu-Creme gab es keinen Grund Kritik auszuüben.
Auf der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala lagen die Tintenfischringe natürlich auf Platz eins, gefolgt von den Asia-Gerichten welche das Putensteak aber nur mit einem knappen Vorsprung schlugen. Auf Platz vier folgte schließlich der Germknödel, der wohl wenn ich richtig gesehen habe mit Pflaumenmus gefüllt war. Als Nachtisch bestimmt sehr lecker, aber als Hauptspeise ist so etwas ja leider nichts für mich.

Mein Abschlußurteil:
Tintenfischringe: ++
Country Potatoes: ++
Remoulade: ++
Mischgemüse: ++
Tiramisu-Creme: ++

Barschfilet in Weißweinsauce [01.08.2012]

Wednesday, August 1st, 2012

Auch zum heutigen Mittwoch wollte ich natürlich nicht auf meine bereits lieb gewonnene Tradition verzichten, zu Fisch oder Meeresfrüchten zu greifen. Daher fielen für mich, von den Kalorien mal ganz abgesehen, natürlich der Hackbraten in Rahmsauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region, das Sonderangebot eines Schweinesteaks mit Kartoffelpüree und das Griechische Gyros mit Tzatziki und Fladenbrot bei Globetrotter ebenso aus wie das Asiatische Khao Pad Pak – Thailändischer gebratener Reis mit Ei, frischem Gemüse in einer leichten Soja Sauce oder das Gung Pad Prik – Gebratene Pute mit frischem Gemüse, Zwiebeln und grüner Paprika in Chilisauce . Einzig der Gebackenen Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce an der Asia-Theke und das Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce, dazu Bouillionkartoffeln erfüllte meine Anforderungen. Nach kurzem Überlegen fiel meine Wahl schließlich auf das Barschfilet. Dazu wählte ich noch – obwohl einige Möhrenscheiben zwischen den Kartoffeln zu sehen waren – ein Schälchen Erbsen, Karotten und Spargelspitzen von der Gemüsetheke sowie ein Becherchen Erdbeerquark aus dem Dessertangebot. Bei 506kcal für das Hauptgericht meinte ich, dass dies noch drin war ohne dass ich meine Kalorienbilanz allzu sehr verriss.

Barschfilet in Weißweinsauce

An dem große, glücklicherweise mal wieder komplett grätenfreien Stück zarten Barschfilets sowie die sämige und würzige Weißweinsauce gab es glücklicherweise nichts auszusetzen und auch die wohl in Bouillion gekochten Salzkartoffeln und die Möhrenscheibchen schienen ganz gut gelungen. Aber mit der Gemüsebeilage aus Karotten, Erbsen und Spargelspitzen war ich etwas unzufrieden – zwar waren sie noch angenehm heiß, aber irgendwie fehlte ihnen was die Würze angeht der Pepp. Zum Glück konnte ich mir abhelfen indem ich sie mit der Weißweinsauce vermischte, aber hier muss ich eindeutig Abzüge geben. Die mit zahlreichen Erdbeerstücken versehene, nicht allzu süß geratene Quarkzubereitung bot aber glücklicherweise einen leckeren und gelungenen Abschluß dieses Mittagsmahls.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala landete heute laut meiner Beobachtung das Gyros mit Tzatziki und Fladenbrot mit leichtem Vorsprung auf Platz eins. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte und auf dem dritten Platz schließlich der Hackbraten. Das Barschfilet kam schließlich auf einem guten aber dennoch nur vierten Platz. Eine übliche Platzierung, der ich glaube ich nichts mehr hinzuzufügen brauche.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Weißweinsauce: ++
Bouillionkartoffeln: ++
Gemüsemix: +/-
Erdbeerquark: ++