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Lammbraten mit Speckbohnen, Cassissauce & Kartoffelgratin [12.03.2015]

Thursday, March 12th, 2015

Heute brauchte ich mal wieder nicht lange zu überlegen bei welchem der Angebote unseres Betriebsrestaurants ich zuschlagen solle, denn mit dem Lammbraten mit Speckbohnen, Cassissauce und Kartoffelgratin stand in der Abteilung Globetrotter etwas auf der Speisekarte, zu dem ich einfach nicht Nein sagen konnte – ich liebe nun Lammgerichte, vor allem wenn sie mit grünen Bohnen serviert werden. Dagegen kamen weder die Asia-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce und Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse noch das 1/2 Grillhendl mit Pommes Frites bei Tradition der Region oder die Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten bei Vitality an – zumal das halbe Hähnchen heute meiner Ansicht nach auch etwas verschrumpelt aussah. Zum Lammbraten gesellte sich noch ein Becherchen Vanillepudding mit roter Beerengrütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Roast lamb with bacon beans & potato gratin / Lammbraten mit Speckbohnen & Kartoffelgratin

Die Wahl des Bratengerichts war eine wirklich gute Entscheidung gewesen. Nicht nur dass heute alle Komponenten noch mehr als ausreichend heiß waren, auch die Qualität und Konsistenz ließen kaum zu wünschen übrig. Ich sage extra kaum, denn an zwei der grünen Bohnen fanden sich noch Fäden, mein Kollege der ebenfalls zu diesem Gericht gegriffen hatte fand sogar Stiele in den Bohnen. Aber sie waren geschmacklich ansonsten in Ordnung, daher schrammten sie knapp an einem Punktabzug vorbei. Das Kartoffelgratin sah im ersten Moment zwar etwas matschig aus, der Eindruck täuschte aber glücklicherweise und auch geschmacklich gab es dank eines würzigen Käses in der obere Kruste nichts daran auszusetzen. Das Highlight war aber eindeutig der unglaublich zarte, magere und gleichzeitig leicht mürbe, so wie es bei einem guten Braten sein soll. Hier hatte man auch bei der Menge nicht gegeizt, die beiden fast fingerdicken Scheiben waren mehr als genug im Verhältnis zu den anderen Zutaten. Gemeinsam mit der dunklen, würzigen Sauce mit leichter Cassis-Note war das Ganze letztlich ein wahrer Genuss – trotz kleinerer Schönheitsfehler. Und auch der cremig-weiche, nicht zu süße Vanillepudding mit seiner Garnitur aus roter Beerengrütze mit zahlreichen Früchten darin, einem Klecks Sahne, Weintraube und Melonenstückchen gab keinerlei Grund irgend etwas zu kritisieren.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch das Beobachten der Vorlieben der anderen Gäste erstellte, wurde der Lammbraten noch von dem halben Hähnchen mit Pommes überholt, konnte sich aber dennoch einen guten zweiten Platz sichern. Auf Platz drei lagen die Asia-Gerichte und knapp dahinter auf dem vierten Platz folgten schließlich die Gnocchi mit Ruccola und Kirschtomaten.

Mein Abschlußurteil:
Lammbraten: ++
Cassissauce: ++
Speckbohnen: ++
Kartoffelgratin: ++
Vanillepudding mit roter Grütze: ++

Braten aus der Hirschkeule mit Speckbohnen & Herzoginkartoffeln [19.11.2014]

Wednesday, November 19th, 2014

Heute stand mit einem Braten aus der Hirschkeule in einer kräftigen Cassisjus mit Speckbohnenbündchen und Herzoginkartoffeln im Bereich Tradition der Region mal wieder ein Gericht auf der Speisekarte, das mich mal wieder dazu bewog, von meiner üblichen Vorgehensweise am Mittwoch zum Fischgericht zu greifen. Mit einem Gebackenen Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln gab es bei Vitality zwar eine nicht von der Hand weisende Alternative, aber bei Wildgerichten mache ich gerne mal eine Ausnahme. Außerdem gab es noch ein Schweinesteak “Picatta Milanese” mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter sowie “Spezial 2 Nudelnsorten” gebraten mit Chinagemüse nach Shanghai-Art und Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce an der Asia-Thai-Theke. Aber ich hatte mich bereits für das Wildgericht entschieden. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Bayrische Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Roast venison with bacon beans & duchess potatoes / Braten aus der Hirschkeule mit Speckbohnen & Herzoginkartoffeln

Leider war ich zu einem Zeitpunkt an der Theke gewesen, an dem das Fleisch aus der aktuellen Warmhalteschale sich dem Ende neigte, weswegen ich leider nur einige kleinere Scheiben erhielt. Aber die Menge des angenehm zarten und mageren Fleisches war mehr als ausreichend und auch sehr geschmackvoll. Dazu passte auch gut der Saft aus dem beigelegten Stück frischer Orange. Darüber dass es stellenweise ein wenig trockener war als ich erwartet hätte sehe ich dabei großzügig hinweg. Gemeinsam mit der kräftigen, würzigen Cassissauce wirklich sehr lecker. Mit dem Speckbohnen-Bündchen, von dem sich leider nur ein einziges auf dem Teller fand, war ich allerdings nicht sonderlich zufrieden, da es bereits fast kalt war – da kann ich natürlich keine volle Punktzahl geben. Die außen schön knusprigen und innen angenehm weichen Herzoginkartoffeln machten diesen kleinen Fauxpas aber alle mal wett. Dennoch bereute ich es, nicht noch etwas zusätzliches Gemüse von der Gemüsetheke genommen zu haben. An der luftig-lockeren Bayrisch Creme, im Grunde genommen eine Art Vanille-Mousse, gab es ebenfalls nichts auszusetzen.
Seltsamerweise war es heute aber nicht der Hirschbraten, sondern das eher gewöhnliche Schweinesteak “Piccata Milanese” mit Nudeln, dass sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Erst auf dem zweiten Platz folgte das Wildgericht, während sich den dritten Platz schließlich der Seelachs und die Asia-Gerichte teilten – hier konnte ich beim besten Willen keinen klaren Favoriten ausmachen. Dabei ist es mir etwas unverständlich, wie man ein gewöhnliches paniertes Schnitzel mit Nudeln einem Hirschbraten mit Herzoginkartoffeln vorziehen kann, aber meine Augen hatten mich sicherlich nicht getäuscht.

Mein Abschlußurteil:
Hirschbraten: ++
Cassissauce: ++
Speckbohnenbündchen: +
Herzoginkartoffeln: ++
Bayrische Creme: ++

Holzfällersteak mit Rotweinjus, Röstkartoffeln & geschmorten Zwiebeln [20.10.2014]

Monday, October 20th, 2014

Die Pappardelle mit Blattspinat und Kren bei Vitality waren heute zwar eindeutig das leichteste der heutigen Angebote in unserem Betriebsrestaurant, aber ich bin immer noch kein großer Freund von Kren (Meerrettich), daher kam das für mich nicht in Frage. Und die Gebratene Hähnchenbrust in grüner Thai-Currysauce an Basamatireis bei Globetrotter klang zwar lecker, aber nach meinem selbst gekochten Kardamom-Hühnchen vom Wochenende wollte ich nicht schon wieder Geflügel mit Reis verzehren. Da ich auch auf Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaisgemüse in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke auch keinen Appetit verspürte, fiel meine Wahl schließlich auf das Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Rotweinjus, Röstkartoffeln und geschmorten Zwiebeln bei Tradition der Region. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen Speckbohnen aus dem heutigen Gemüseangebot, auf ein Dessert verzichtete ich aber mal.

Pork steak with red wine sauce, fried potatoes & onions / Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Rotweinjus, Röstkartoffeln & geschmorten Zwiebeln

Wie ich es beim Fleisch aus dem Schweinenacken nicht anders erwartet hatte, war das gut durchgebratene Steak natürlich nicht ganz frei von fettigen oder leicht knorpeligen Stellen, aber die Ausbeute an verwertbaren Fleisch war gut genug, dass ich auf einen Punktabzug wohl verzichten kann. An der sehr würzigen, dunklen Rotweinsauce und den außen schön knusprigen und innen schön weichen Röstkartoffeln gab es ebenfalls nichts auszusetzen. Abgerundet mit dem zarten, milden Schmorzwiebeln ergab sich ein sehr gelungenes Mittagsgericht. Nur bei den Speckbohnen muss ich einen kleinen Abzug tätigen, da sie mit etwas zu abgestanden erschienen und der Speck nur leicht angebraten war. Insgesamt aber trotzdem sehr lecker.
Das Holzfällersteak lag, wie nicht anders erwartet, auch bei den anderen Gästen heute sehr hoch in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Platz zwei belegten meiner Meinung nach dann die Asia-Gerichte, die aber nur sehr knapp vor der Hähnchenbrust mit grüner Thai-Currysauce auf dem dritten Platz lagen. Auf Platz vier folgte wie üblich das vegetarische Gericht, das heute durch die Pappardelle mit Blattspinat und Kren repräsentiert wurden.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak vom Schweinenacken: ++
Geschmorte Zwiebeln: ++
Rotweinjus: ++
Röstkartoffeln: ++
Speckbohnen: +

Hähnchenbrust in Kaffeewürzung [23.01.2014]

Thursday, January 23rd, 2014

Am heutigen Donnerstag schien unser Betriebsrestaurant nach längerer Pause mal wieder einmal ein neues Gericht, das meinen Aufzeichnungen nach bisher noch nie zuvor in dieser Form angeboten worden war: Eine Hähnchenbrust in Kaffeewürzung auf Speckbohnen mit Mango-Kürbis-Chutney und Kartoffelgratin, eine ungewöhnliche Kombination, die man im Bereich Globetrotter auf die Speisekarte gesetzt hatte. Das musste ich natürlich gleich mal ausprobieren. Dabei kam mir zu Gute, dassmit Spaghetti “Pesto Genovese” mit Kirschtomaten und Parmesan bei Vitality, Münchner Tellerfleisch mit Meerrettichsauce, Wirsing und Salzkartoffeln bei Tradition der Region sowie Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersoße oder Ko Lo Kai – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce auch sonst nichts besonders weltbewegendes auf der heutigen Speisekarte zu finden war. Zur Hähnchenbrust gesellte sich außerdem noch ein kleines Becherchen Mousse Tiramisu auf mein Tablett.

Hähnchenbrust in Kaffewürzung / Chicken breast in coffee seasoning

Die angenehm große Hähnchenbrust, die man noch einmal längs in zwei Hälften zerteilt hatte, erwies sich als angenehm zart und saftig sowie auch leicht pikant von außen gewürzt, aber von Kaffee konnte ich nicht merklich heraus schmecken. Die Kombination von Geflügel und Kaffee wäre auch etwas zu experimentell für ein Betriebsrestaurant gewesen, daher hatte ich mit keinem anderen Ergebnis gerechnet. Trotzdem sehr lecker, vor allem in Kombination mit dem fruchtigen und gleichzeitig leicht scharfen Chutney aus Mango und Kürbis. Ob natürlich Speckbohnen (die ich ja auch schon gestern als Beilage hatte) dazu so besonders gut passen, sei mal so dahin gestellt. Davon aber mal ganz abgesehen muss ich, da die Bohnen bereits etwas abgekühlt waren und ich an einigen von ihnen noch die Stiele fand, hier einen kleinen Punktabzug vornehmen. Und auch das Kartoffelgratin hatte so seine Macken, denn einige der oberen Stücke waren bereits etwas sehr dunkel, fast angekockelt und auch die Würzung ließ etwas zu wünschen übrig. Also auch hier leider keine volle Punktzahl. Die Krone setzte dem Ganzen aber das Tiramisu-Mousse – oder sollte ich besser Tiramisu-Gummi sagen – auf, das sich als extrem zäh heraus stellte. Bereits das zweite Mal in Folge, dass ich an der Dessert-Theke eine schlecht Wahl getroffen hatte, da war ich heute wirklich natürlich sehr enttäuscht. Aber trotz dieser Mängel, insgesamt ein überaus zufriedenstellendes Mittagsmahl. Bleibt also zu hoffen, dass es nun wieder häufiger etwas Abwechslung auf der Speisekarte gibt.
Auch bei den anderen Gästen lag die Hähnchenbrust mit Mango-Kürbis-Chutney heute ganz oben in der Gunst und belegte ohne jeden Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Um Platz zwei lieferten sich, ganz unerwartet, die Asia-Gerichte und die vegetarischen Spaghetti Pesto Genovese einen sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches meiner Meinung nach das Nudelgericht sogar für sich entscheiden konnte und die Asia-Gerichte somit auf Platz drei verwies. Auf einem guten, aber vierten Platz folgte schließlich das Münchner Tellerfleisch. Ein ungewöhnliches Ergebnis, vor allem auf den hinteren Plätzen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Mango-Kürbis-Chutney: ++
Speckbohnen: +
Kartoffelgratin: +
Tiramisu-Mousse: +/-

Lachs aus der Folie mit Kartoffeln & Fencheltomaten [22.01.2014]

Wednesday, January 22nd, 2014

Mittwoch ist bei mir nun mal Fischtag, daher brauchte ich nicht lange zu überlegen bevor ich schließlich beim Lachs aus der Folie mit frischen Kräutern, Kartoffelwürfeln, Fencheltomaten und Gemüse aus dem Bereich Vitality zuschlug. Nur der Vollständigkeit halber erwähne ich noch, dass man bei Tradition der Region eine Bratwurstschnecke mit Weinsauerkraut, bei Globetrotter Putengeschnetzeltes in fruchtiger Currysauce und Mandelreis sowie an der Asia-Thai Theke Gerichte wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce anbot. Da es entgegen der Beschreibung mit Gemüse aber eher Dünne auf dem Teller aussah, nahm ich mir noch ein Schälchen Speckbohnen und Möhren von der Gemüsetheke und schließlich noch ein Becherchen Blutorangen-Mousse aus dem Dessertangebot mit auf mein Tablett.

Lachs aus der Folie

Im Gegensatz zu den letzten Malen dass man dieses Gericht angeboten hatte wie z.B. hier oder hier hatte man heute sehr am Gemüse, das mit dem Fisch in der Folie gegart worden war sehr gespart – ich entdeckte nur zwei Hälften einer kleinen Kirschtomate und nicht mal eine halbe Hand voll Fenchel-Stückchen. Außerdem befanden sich ein Zweig Rosmarin und zwei Zweige Thymian mit in der Folie. Da war es wirklich gut, dass ich mir noch zusätzliches Gemüse dazu genommen hatte. Dafür war die Menge an mit Haut gedämpften, zarten, saftigen und natürlich grätenfreien Lachsfilets überaus großzügig bemessen. Aber statt der Kartoffelwürfel, die man auf der Speisekarte angekündigt hatte, hatte man eine größere Portion kleiner Salzkartoffeln mit auf den Teller getan. Diese waren zwar geschmacklich in Ordnung, aber hier fehlte mir noch eine Sauce oder irgend etwas – so ganz ohne alles waren sie doch etwas trocken. Auch hier erwies sich das zusätzliche Gemüse erneut als Vorteilhaft – auch wenn die Möhren deutlich besser zum Fisch passten als die Speckbohnen. Und als ob das Hauptgericht nicht schon genügend Kritikpunkte mit sich gebracht hätte, gab es heute auch am Dessert etwas auszusetzen, denn es war von seiner Konsistenz her recht fest und wirkte, als wäre es bereits etwas abgestanden. Insgesamt also nur ein bedingt zufriedenstellendes Mittagsmahl, aber es kann eben nicht immer alles perfekt sein.
Da es kein wirkliches Highlight gab, waren die Vorlieben der anderen Gäste recht breit gestreut. Dennoch würde ich der Bratwurstschnecke mit Weinsauerkraut den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen, aber mit nur knappen Abstand zu dem Putengeschnetzelten und den Asia-Gerichten, die sich den zweiten Platz heute mal wieder teilen mussten. Und auch nur knapp danach folgte schließlich der Lachs aus der Folie auf Platz drei.

Mein Abschlußurteil:
Lachs: ++
Kartoffeln: ++
Fencheltomaten: / (keine Wertung möglich, da es zu wenig war)
Gemüsemix: +
Blutorangen-Mousse: +

Gebratener Wels mit Meerrettichsauce [23.11.2012]

Friday, November 23rd, 2012

Abgesehen von dem zusätzlichen Sonderangebot in Form eines Hirschgulaschs mit Spätzle, eindeutig Reste vom Dienstag, gab es heute keine weiteren Wildgerichte mehr im Speiseangebot. Und Hirsch hatte ich ja schon am Dienstag gehabt und es waren Reste – also fiel dies für mich aus. Das war eine Gelegenheit entweder meinen Fischtag oder meinen Asia-Tag (oder beides) nachzuholen. Gut, beides war nicht möglich, da an der Asia-Thai-Theke zwar Gebackene Ananas und Banane sowie Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce, aber nichts mit Fisch angeboten wurde. Süß-sauer klang schon mal ganz lecker, aber natürlich warf ich auch einen Blick auf die reguläre Küche, wo man neben dem bereits erwähnten Sonderangebot als freitägliche Süßspeise 2 Stück gefüllte Pfannkuchen mit Quark an Waldbeerenragout und Vanillesauce bei Tradition der Region, einen Gebratenen Wels mit Meerrettichsauce und Kräuterkartoffeln bei Globetrotter un schließlich eine Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provinzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln bei Vitality im Angebot hatte. Nach kurzem Abwägen zwischen dem Wels und dem süß-sauren Schweinefleischstreifen entschied ich mich dann schließlich für das Fischgericht, dass ich noch mit einem kleinen Becherchen Vanille-Mousse von der Dessert-Theke und, da passendere Gemüsebeilage fehlten, einigen Speckbohnen von der Gemüsetheke zu meinem heutigen Mittagsmahl komplettierte.

Welsfilet in Meerrettichsauce

Normalerweise bin ich ja kein so großer Fan von Meerrettich, aber aus früheren Erfahrungen mit einem ähnlichen Wels-Gericht und einer Lachslasagne mit Curry-Meerrettichsauce wußte ich dass die Meerrettichkomponente in dieser Sauce nicht sonderlich dominant und sich somit in absolut akzeptablen Rahmen bewegte. Und so war es auch heute wieder. Das in dünner Panada gebratene Welsfilet war zwar angenehm groß und frei von Gräten, aber erwies sich stellenweise zwar als etwas trocken geraten. Zum Glück ließ sich das mit Hilfe der beigefügten Zitronen und der Sauce zwar etwas ausgleichen, aber einen kleinen Abzug muß ich hier trotzdem vornehmen. An den Kartoffeln vemisste ich, abgesehen von der aufgestreuten Petersilie, die Kräuter, geschmacklich machte das aber keinen großen Unterschied – sie eigneten sich auch ohne irgendwelche Kräuter gut als Sättigungsbeilage. Den Bohnen mit den angebratenen Speckwürfelchen merkte man zwar ein klein wenig an, dass es sich um Reste handelte, aber auch sie waren geschmacklich absolut in Ordnung und alle Mal besser als gar keine Gemüsebeilage. Abgeschlossen mit dem luftig-lockeren Vanille-Mousse ergab sich somit auch heute ein durchaus leckeres, wenn auch nicht ganz perfektes Mittagsmahl.
Bei den anderen Kantinengäste sah es im ersten Moment danach aus, als würde das Sonderangebot in Form des Hirschgulasch das Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gewinnen, aber bei genaueren Hinsehen konnte der Wels dann doch noch einiges gut machen und Platz eins ergattern, aber ganz knapp gefolgte vom Hirschgulasch auf Platz zwei. Platz drei belegten schließlich die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgte schließlich die Süßspeise in Form der gefüllten Pfannkuchen. Es ist zwar ungewöhnlich dass ein Sonderangebot aus Resten so hoch in der Beliebtheitsskala lanciert, aber bei einem Angebot wie Hirschgulasch auch nicht sonderlich verwunderlich – hätte ich mich nicht im Vorfeld schon auf Fisch- oder Asia-Gerichte festgelegt, wäre es bestimmt auch bei mir in die nähere Auswahl gekommen.

Mein Abschlußurteil:
Welsfilet: +
Meerrettichsauce: ++
Kartoffeln: ++
Speckbohnen: ++
Vanille-Mousse: ++

Gefüllter Hackbraten mit Speckbohnen – das Rezept

Saturday, October 8th, 2011

Eigentlich hatte ich dieses Rezept ursprünglich für Sonntag vorgesehen, da jedoch Rindergehacktes involviert war entschloss ich mich das den Gefüllten Hackbraten mit Speckbohnen bereits am heutigen Samstag zuzubereiten. Und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen – auch wenn die Portion etwas größer geraten war als ich ursprünglich vorgesehen hatte.

Was bauchen wir also für 3 bis 4 Portionen?

Für den Hackbraten:

400g Rinderhackfleisch
01 - Zutat Rindergehacktes

1 – 1,5 altbackene Brötchen
02 - Zutat altbackenes Brötchen

120g mittelalten Gouda
03 - Zutat Gouda

1 kleine Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel

400g Kartoffeln – festkochende Sorte
05 - Zutat Kartoffeln

100g Baconstreifen
06 - Zutat Bacon

200ml Sahne
07 - Zutat Sahne

1 Ei
08 - Zutat Ei

1 gehäufter TL Kräuter der Provence (TK-Ware)
09 - Zutat Kräuter der Provence

sowie etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen und etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform

Für die Speckbohnen:

300g Prinzessbohnen
10 - Zutat Bohnen

125g gewürfelten Speck
11 - Zutat Speck

1 Tomate
12 - Zutat Tomaten

1-2 Zehen Knoblauch (optional)
07 - Zutat Knoblauch

sowie Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Bohnenkraut zum würzen

Kommen wir nun zur Zubereitung. Dazu weichen wir zuerst einmal das Brötchen in Wasser oder Milch ein.
13 - Brötchen einweichen

Außerdem kochen wir die Kartoffeln in ihrer Schale
14 - Kartoffeln kochen

und würfeln die Zwiebel fein während die Kartoffeln vor sich hin kochen.
15 - Zwiebel würfeln

Sobald die Kartoffeln gut durch sind – das können wir durch anstechen mit einer Gabel testen – gießen wir sie in ein Sieb und schrecken sie ab.
16 - Kartoffeln abgießen

Während die Kartoffeln etwas abkühlen, geben wir das gut ausgedrückte Brötchen, das Rinderhack und das aufgeschlagene Ei in eine Schüssel
17 - Gehacktes mit Ei und Brötchen mischen

und vermengen alles gut miteinander.
18 - Vermengen

Außerdem mischen wir die gehackte Zwiebel unter
19 - Zwiebeln dazu

und würzen alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Alles wird wieder gut vermengt.
20 - Würzen

Sind die Kartoffeln einigermaßen abgekühlt, schälen wir sie
21 - Kartoffeln schälen

und schneiden sie in etwas dickere Scheiben.
22 - Kartoffeln in Scheiben schneiden

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.

Den Käse schneiden wir nun in dickere Stifte, formen aus dem Hackfleischteig eine Rolle, drücken eine Vertiefung in deren Mitte und legen den Käsestifte hinein.
23 - Mit Käse befüllen

Anschließend schließen die die Hackfleischrolle und legen sie in eine ausgefettete Auflaufform
24 - In gefettete Auflaufform geben

und ummanteln sie dort mit den Baconstreifen.
25 - Mit Speck ummanteln

Um das Hackfleisch schichten wir nun die Kartoffelscheiben auf,
26 - Kartoffelscheiben einlegen

würzen alles noch einmal mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss
27 - Mit Pfeffer und Salz würzen

und gießen alles mit der Sahne auf.
28 - Sahne eingießen

Abschließend bestreuen wir das Ganze noch mit den Kräutern der Provence.
29 - Mit Kräutern bestreuen

Ist der Backofen aufgeheizt, geben wir die Auflaufform mit dem Hackbraten und den Kartoffeln auf der mittleren Schiene hinein. Er muss hier für 50 bis 60 Minuten garen.
30 - Hackbraten backen

Während der Hackbraten sich im Ofen befindet, können wir uns nun den Speckbohnen zuwenden. Zuerst einmal häuten wir die Tomaten und schneiden sie in Scheiben. Ggf. halbieren wir die auch noch einmal.
31 - Tomate schälen und in Scheiben schneiden

In einem Topf braten wir dann die Speckwürfel rundherum kräftig an
32 - Speckwürfel anbraten

und pressen den Knoblauch dann dazu, den wir kurz mit anrösten
33 - Knoblauch dazu pressen

bevor wir die Bohnen
34 - Bohnen addieren

und die Tomatenstücke hinzufügen
35 - Tomaten rein

und alles mit etwa 100ml Wasser aufgießen.
36 - Mit Wasser aufgießen

Den Topfinhalt versehen wir dann mit einer Prise Bohnenkraut
36 - Würzen

und lassen es dann köcheln und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Zum Schluß können wir wenn noch zu viel Flüssigkeit überig ist ein bis zwei EL hellen Saucenbinder einrühren. Sollten sie vor dem Hackbraten fertig sein, schalten wir die Platte runter und halten sie warm bis wir sie benötigen.
37 - köcheln

Nach etwa einer Stunde können wir dann den Hackbraten aus dem Ofen entnehmen
38 - Gefüllter Hackbraten / Stuffed ground meat roast - Fertig gebacken

und gleich noch heiß gemeinsam mit den Speckbohnen servieren.
39 - Gefüllter Hackbraten mit Speckbohnen / Stuffed ground meat roast with bacon beans - Fertiges-Gericht

Unter der dünnen Kruste aus Baconstreifen fand sich ein saftiger und würziger Hackbraten mit einem Herz aus geschmolzenen Gouda. Mit den in der Sahne gebackenen, gewürzten Kartoffelscheiben und einer Portion den würzigen Speckbohnen als Gemüsebeilage ergaben die Komponenten ein unglaublich leckeres Hauptgericht.

40 - Gefüllter Hackbraten mit Speckbohnen / Stuffed ground meat roast with bacon beans - CloseUp

Dass es sich hier um keine leichte Mahlzeit handelt ist mir natürlich klar. Daher habe ich mir mal die Mühe gemacht die einzelnen Komponenten zusammenzurechnen und zu schauen was diese Kreation so an Nährwerten hat.

Zutat kcal
400g Rinderhackfleisch: 452,00
1 Brötchen: 129,00
120g Gouda: 307,20
400g Kartoffeln: 276,00
100g Bacon: 319,00
100ml Sahne (fettreduziert): 328,00
1 Hühnerei: 46,20
300g Bohnen: 84,00
125g Speckwürfel: 465,00
Tomate (geschält): 22,00
2 Knoblauchzehen: 28,40
5g Butter (zum ausfetten): 38,65
Summe: 2512,25

Bei vier Portionen kommen wir also auf 628,06kcal pro Portion, bei drei Portionen kommen wir auf 837,42kcal – also eindeutig kein Diätgericht aber doch noch im Rahmen für ein gutes Hauptgericht.
Ich war trotz des etwas erhöhten Aufwandes bei der Zubereitung eindeutig sehr zufrieden mit dem heutigen Rezept. Besonders vorteilhaft fand ich dabei, dass man die Sättigungsbeilage in Form der Kartoffelscheiben gleich mit dem Hackbraten zubereitet worden war. Und Speckbohnen passten meiner Meinung nach wunderbar zu diesem Gericht, alternativ wären aber durchaus auch etwas anderes wie Erbsen & Möhren denkbar. Ein absolut empfehlenswertes Rezept, dass ich mal wieder vorbehaltlos weiterempfehlen kann.

Ich wünsche also Guten Appetit

Schweinerückenbraten & Speckbohnen [31.08.2009]

Monday, August 31st, 2009

Gleich zu Wochenanfang wurde ich wieder vor eine schwere Wahl gestellt, denn neben “Schweinerückenbraten mit grünem Pfeffer und roten Zwiebeln, dazu Speck-Böhnchen und Kartoffelbällchen” wurde heute auch noch “Chili con Carn im Weizenmehl-Wrap, dazu würzige Salza und Salatbeilage” angeboten. Aber obwohl ich ja Chili con Carne sehr mag, entschied ich mich letztlich dann doch für den Schweinerückenbraten.

Schweinerückenbraten

Etwas neidisch schaute ich schließlich schon auf die Kollegen spähend, die ihre eingewickelten Chili con Carne Wraps in den Händen hielten und herzhaft hinein bissen – aber letztlich sollte auch ich nicht enttäuscht werden. Die beiden angenehm dick geschnittenen Schweinerücken-Bratenstücke waren zwar wie es Schweinerücken so an so an sich hat nicht gerade zart wie Filet, dafür aber recht mager und ohne faserige Teile. Die Sauce mit grünen Pfefferkörnern und roten, grob geschnittenen Zwiebeln passte geschmacklich wirklich gut dazu (auch wenn man natürlich aufpassen musste nicht auf die Pfefferkörner zu beißen), ebenso wie die mit kleinen Speckwürfeln garnierten Brechbohnen. Hier gab es nur den kleinen Kritikpunkt, dass sich an einigen der Bohnen noch die Stile fanden, was dem Genuß natürlich minimal abträglich ist. Die Kartoffelbällchen schließlich hätten zwar etwas heißer sein können, erwiesen sich aber letztlich dennoch als außen knusprig und innen weich wie ich es ja mag. In der Summe ein wieder einmal sehr schmackhaftes und leckeres Mittagsgericht, das man zwar unter der Kategorie “gute deutsche Hausmannskost” einzuordnen vermag, aber als sehr gelungen zu bezeichnen ist.

Mein Abschlußurteil:
Schnweinerückebraten: ++
Pfeffer-Zwiebel-Sauce: ++