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Lachsfilet mit Blattspinat in Blätterteig [16.05.2012]

Wednesday, May 16th, 2012

Auch diesen Mittwoch wollte ich natürlich, wie üblich nicht auf Fisch verzichten. Zwar gab es heute mit Pla Pad Prik – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce welches neben einem Chop Suey – gemischtes Asia-Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce angeboten wurde auch der Asia-Thai-Theke mal wieder etwas “Fischiges”, doch ich konnte dem heutigen Vitality-Angebot in Form von Frischem Lachsfilet mit Blattspinat in Blätterteig gebacken, dazu leichte Weißweinsauce und Salzkartoffeln einfach nicht wiederstehen. Da konnten auch das traditionell-regionale Gyros mit Tzatziki und Fladenbrot oder der Pikante Wurstgulasch mit Kartoffelwürfeln bei Globetrotter nichts ändern. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Gemüsemix und ein Becher Aprikosenquark auf mein Tablett.

Lachsfilet mit Blattspinat in Blätterteig / Salmon filet with leaf spinach in puff pastry

Mit diesem Gericht, das meines Wissens nach bisher so noch nie angeboten worden ist, hatte die Kochcrew mal wieder eine wirklich interessante und vor allem schmackhafte Dareichungsform für Fisch gefunden. Die wahrscheinlich als großer Laib gebackene und dann in Scheiben geschnittene Blätterteigrolle war mit jeweils einem großen, grätenfreien, zarten und saftigen Stück gedünsteten Lachsfilets gefüllt, die mit einer etwa daumendicken Schicht mild gewürzten Blattspinats bedeckt worden war. Zwar war dieser nicht ganz gleichmässig verteilt, aber das beeinträchtigte des Geschmack keineswegs. Gemeinsam mit den klein bis mittelgroßen Salzkartoffeln hatte man außerdem eine cremige Sauce mit aufgetischt, die mich allerdings geschmacklich eher an etwas zitronig-lemoniges als an Weißwein erinnerte. Passte aber wie ich fand sehr gut zu Fisch im Blätterteig. Dem Gemüsemix aus Mais, Erbsen, Möhren, Schwarzwurzeln, Kidneybohnen und einigen Stückchen Paprika bestand, und aufgrund der Beigabe von Mais und Kidneybohnen bestimmt als “Mexiko-Mix” bezeichnet wurde, merkte man leider an dass er bereits einige Zeit auf der Warmhaltetheke gestanden hatte. Geschmacklich war er in Ordnung, aber nicht gut genug um wirklich die volle Punktzahl erhalten zu können. Dafür entschädigte mich aber dann der von seiner Struktur her angenehm feste und mit reichlich Fruchtstücken versehene Aprikosenquark in dem man meiner Meinung nach sogar etwas Rhabarber gemischt hatte. Ungewöhnlich, aber durchaus lecker. Bleibt nur zu hoffen dass es dieses Fischgericht im Blätterteig in Zukunft häufiger mal gibt und es nicht nur ein einmaliges Angebot war.
Diese Hoffnung wurde zumindest durch die recht große Beliebtheit dieses Fischgerichts bei den anderen Kantinengästen etwas gestützt. Es reichte zwar nicht für den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala – diesen belegte natürlich das Gyros mit Tzatziki, aber doch für einen guten zweiten Platz. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und sehr knapp dahinter auf Platz vier schließlich der Wurstgulasch. Wenn ein Gericht einen so großen Zuspruch findet, bleibt also zu hoffen dass man es bald mal wieder zubereitet – ich würde mich auf jeden Fall sehr darüber freuen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs mit Blattspinat im Blätterteig: ++
Weißweinsauce: ++
Salzkartoffeln: ++
Mexiko-Gemüse: +
Aprikosenquark: ++

Spargel-Cannelloni mit Ziegenfrischkäse & Spinat – das Rezept

Sunday, May 13th, 2012

Auf meiner wohl niemals endenden Suche nach interessanten Spargelrezepten die nicht nur aus der Beigabe von Sauce Hollandaise und Kochschinken bestehen stieß ich vor kurzem auf diese Spargel-Cannelloni mit Ziegenfrischkäse & Spinat die mir auf Anhieb zusagten. Gut, der Ziegenfrischkäse ist nicht Bestandteil des ursprünglichen Rezepts gewesen, er erschien mir aber als leckere und passende Alternative zu normalen Frischkäse. Und diese Änderung erwies sich als wirklich sehr gelungen und das Ergebnis war ein wunderbar schmackhaftes Gericht, das auch ohne Fleisch absolut zu empfehlen ist. Daher möchte ich natürlich nicht versäumen, das Ganze hier in gewohnter Form mal kurz vorzustellen.

Was brauchen wir also für 4 Portionen?

400g grüner Spargel – dünne Stangen
01 - Zutat grüner Spargel / Ingredient green asparagus

450g weißer Spargel – dünne Stangen
02 - Zutat weißer Spargel / Ingredient white asparagus

24 Cannelloni (so viele gingen in meine Auflaufform – die Menge kann aber variieren)
03 - Zutat Cannelloni / Ingredient cannelloni

250g Blattspinat (Da ich keinen frischen bekommen hatte, griff ich hier auf TK-Ware zurück die ich noch vorrätig hatte)
04 - Zutat Blattspinat / Ingredient leaf spinach

200g Ziegenfrischkäse
05 - Zutat Ziegenfrischkäse / Ingredient goat cream cheese

30-35g Butter
06 - Zutat Butter / Ingredient butter

300ml Milch
07 - Zutat Milch / Ingredient milk

1 gehäuften Esslöffel Mehl
08 - Zutat Mehl / Ingredient flour

sowie ca. 150ml Wasser
etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform
und Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

Beginnen wir dann damit, den Spargel vorzubereiten. Da ich mir den weißen Spargel bereits im Supermarkt von der dortigen Spargelschälmaschine habe schälen lassen, brauchte ich mich hier nur noch um den grünen Spargel kümmern. Zuerst schneiden wir also die holzigen Enden ab
09 - Enden abschneiden / Cut endings

und schälen dann das untere drittel des Spargelstangen. Weißer Spargel muss hier natürlich komplett geschält werden.
10 - Spargel schälen / Peel asparagus

Anschließend bringen die den Spargel auf die ungefähre Länge der verwendeten Cannelloni, wobei sie ruhig an beiden Seiten etwas überstehen können.
11 - Auf Länge bringen / Shorten

In einem Topf erhitzen wir dann etwas Wasser und legen unsere Cannelloni für ein bis zwei Minuten hinein um sie besser formbar zu machen. Diese Methode macht den nächsten Schritt aber bedeutend einfacher, auch bei Cannelloni ohne Vorkochen wie sie heute üblich sind.
12 - Canneloni kochen / Cook cannelloni

Die so etwas geschmeidiger gemachten Cannelloni-Röhrchen befüllen wir dann mit zwei, besser drei Spargelstücken. Die befüllten Cannellini dann am besten irgendwo flach hinlegen und nicht stapeln, da die Nudelnröhren jetzt dazu neigen etwas aneinander zu kleben.
13 - Cannelloni befüllen / Fill cannelloni

Außerdem, wenn nicht bereits zerkleinerter Spinat erworben wurde, schneiden wir diesen in kleinere Stücke. Sollten wir TK-Spinat verwenden, empfehle ich diesen vorher in einem Tuch oder mit den Händen etwas auszudrücken.
14 - Spinat zerkleinern / Cut spinach

In einem Topf bringen wir dann die Butter zum schmelzen,
15 - Butter schmelzen / Melt butter

streuen das Mehl ein
16 - Mehl einstreuen / Add flour

und verrühren es mit dem Schneebesen wobei wir alles für ein bis zwei Minuten köcheln lassen.
17 - Mit Schneebesen verrühren / Mix with wire wisk

Anschließend gießen wir die Milch
18 - Milch eingießen / Add milk

und 150ml Wasser in den Topf,
19 - Wasser addieren / Add some water

dann lassen wir alles kurz aufkochen und fügen dann den Ziegenfrischkäse hinzu
20 - Ziegenfrischkäse hinzufügen / Add goat cream cheese

den wir verrühren und schmelzen lassen.
21 - schmelzen lassen / melt

Nachdem wir den Spinat noch hinzugefügt haben
22 - Spinat beigeben / Add spinach

würzen wir alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss.
23 - würzen / taste

Das Ganze lassen wir dann für ca. 5 Minuten auf niedrigerer Stufe vor sich hin köcheln
24 - köcheln lassen / simmer

und probieren es natürlich abschließend um es ggf. noch einmal geschmacklich mit den Gewürzen abzustimmen.
25 - Probieren / Try

Nachdem wir den Backofen auf 200 Grad eingestellt haben und vorheizen lassen fetten wir eine Auflaufform mit etwas Butter aus
26 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

und bedecken den Boden mit etwas von unserer Sauce.
27 - Boden bedecken / Cover with sauce

Nun können wir die erste Schicht Cannelloni einlegen
28 - Cannelloni einlegen / Add cannelloni

und bedecken sie wieder mit unserer Spinat-Ziegenfrischkäse-Sauce. Sollten einigen Spargelstücke übrig geblieben sein, können wir sie ebenfalls hier einstreuen.
29 - Sauce hinzugeben / Add sauce

Es folgt eine weitere Schicht der mit Spargel gefüllten Cannelloni
30 - Canneloni addieren / Add cannelloni

die wir schließlich mit dem Rest von unserer Sauce bedecken.
31 - Rest Sauce drauf / Add remaining sauce

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und lassen unsere Kreation für ca. 45 Minuten darin überbacken.
32 - überbacken / au gratin

Danach können wir sie wieder entnehmen
33 - Spargel-Cannelloni mit Ziegenfrischkäse & Spinat / Asparagus cannelloni with goat cream cheese & spinach - Fertig

und das Gericht sogleich servieren und genießen.
34 - Spargel-Cannelloni mit Ziegenfrischkäse & Spinat / Asparagus cannelloni with goat cream cheese & spinach - Serviert

Meine Befürchtung der Spargel würde auf diese Weise nicht ganz gar werden erwies sich zum Glück als vollkommen unbegründet. Alles war wunderbar zart geworden und die gut gewürzte, mit leckerem Blattspinat durchsetzte Sauce mit ihrem angenehmen Aroma des geschmolzenen Ziegenfrischkäses passte wie ich fand geschmacklich sehr gut zu der Kombination aus Spargel und Cannelloni. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments.

35 - Spargel-Cannelloni mit Ziegenfrischkäse & Spinat / Asparagus cannelloni with goat cream cheese & spinach - CloseUp

Und auch was die Kalorienwerte angeht konnte ich sehr zufrieden sein. Meiner Kalkulation nach kam die gesamte Auflaufform auf ca. 1800kcal, das heißt pro Portion kommen wir auf gerade 450kcal – angenehm wenig für ein so leckeres und sättigendes Hauptgericht. In der Summe eine wirklich gelungene Verwendung für Spargel, die ich mal wieder vorbehaltlos weiterempfehlen kann.

Guten Appetit

Ravioli-Spinat-Gratin mit Hackfleisch – das Rezept

Saturday, May 12th, 2012

Vom letzten Wochenende hatte ich noch ein paar Ravioli im Kühlschrank, deren Mindesthaltbarkeit genau auf heute datiert war. Auch wenn sie sich mit Sicherheit noch ein paar zusätzliche Tage verwendbar gewesen wären, entschloss ich mich dennoch dazu sie heute endlich mal zu verbrauchen. Bei der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich dabei auf dieses Ravioli-Spinat-Gratin mit Hackfleisch, dass mir genau das richtige zu sein schien. Also schnell noch ein paar Zutaten besorgt und los ging es.

Was brauchen wir also für 2 Portionen?
250g Ravioli (Basilikum- oder Spinatfüllung)
01 - Zutat Ravioli / Ingredient ravioli

125g Blattspinat
02 - Zutat Spinat / Ingredient spinach

1 kleine Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 Zehe Knoblauch
08 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 kleine oder 1 große Tomate
04 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

180-200g Hackfleisch
06 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

150ml Gemüsebrühe
07 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

2 TL Kräuter der Provence (TK) – eine Mischung aus Knoblauch, Schnittlauch, Petersilie, Thymian, Oregano, Estragon, Basilikum und Rosmarin
09 - Zutat Kräuter der Provence / Ingredient Provençal herbs

1/2 EL Mehl – gestrichen
10 - Zutat Mehl / Ingredient flour

30ml Sahne
11 - Zutat Sahne / Ingredient cream

eine Hand voll geriebenen Käse nach Wahl – ich entschied mich für Mozzarella den ich noch vorrätig hatte
12 - Zutat Käse / Ingredient cheese

sowie etwas Olivenöl zum braten
Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

Beginnen wir damit die Ravioli gemäß Packungsanweisung zu kochen. Sind sie fertig gießen wir sie ab und lassen sie abtropfen.
13 - Ravioli kochen / Cook ravioli

Während die Nudeln kochen schälen und würfeln wir die Zwiebel,
14 - Zwiebel würfeln / Dice onion

hacken das Knoblauch fein
15 - Knoblauch hacken / Cut garlic

und waschen schließlich die Tomaten und würfeln sie grob.
16 - Tomaten würfeln / Dice tomatoes

Ist der Spinat etwas aufgetaut, ich nutzte dazu die Auftaustufe der Mikrowelle, drücken wir ihn etwas aus und zerschneiden ihn ebenfalls grob.
17 - Spinat schneiden / Cut spinach

In einem kleinen Topf bringen wir dann etwa einen Esslöffel Olivenöl auf Temperatur und dünsten dann unsere Zwiebelwürfel darin an.
18 - Zwiebeln andünsten / Roast onion gently

Wenig später geben wir dann das Knoblauch hinzu und dünsten es etwas an
19 - Knoblauch dazu geben / Add garlic

bevor wir alles mit dem Mehl bestäuben
20 - Mit Mehl bestäuben / Dust with flour

und dieses dann unter ständigen Rühren für eine Minute im Topf mit anbraten.
21 - Rühren und anbraten / Mix and roast

Anschließend gießen wir die Gemüsebrühe
22 - Mit Gemüsebrühe aufgießen / Add vegetable stock

und die Sahne hinzu.
23 - Sahne addieren / Add cream

Kurz darauf geben wir dann den Spinat mit in den Topf
24 - Spinat hinzufügen / Add spinach

und lassen alles kurz aufkochen, wobei wir es kräftig Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
25 - würzen / taste

Abschließend lassen wir das Ganze noch für etwa fünf Minuten leise vor sich hin köcheln und stellen es dann beiseite.
26 - Köcheln lassen / Simmer

In einer kleinen Pfanne braten wir dann das Hackfleisch krümelig an
27 - Gehacktes anbraten / Roast ground meat

und würzen es dabei mit Salz, Pfeffer und den Kräutern der Provence.
28 - Hackfleisch würzen / Taste ground meat

Ist das Hackfleisch gut durchgebraten, geben wir schließlich noch die Tomatenstücke mit in die Pfanne und braten sie für einige Minuten mit an.
29 - Tomaten mit anbraten / Roast tomatoes

Das ist auch ein guter Zeitpunkt den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.

Nun geben wir die gekochten und abgetropften Ravioli in eine ausgefettete Auflaufform
30 - Ravioli in Auflaufform geben / Add ravioli to casserole

vermengen sie mit der Mischung aus Hackfleisch und angebratenen Tomatenstücken
31 - Hackfleisch hinzufügen / Add ground meat

und übergießen alles mit der Spinat-Sahne-Mischung.
32 - Spinatsauce dazu geben / Add spinach sauce

Abschließend bestreuen wir alles noch mit dem geraspelten Käse.
33 - Mit Käse bestreuen / Sprinkle with cheese

Ist der Backofen aufgeheizt, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und überbacken alles für ca. 15 Minuten.
34 - Überbacken / au gratin

Fängt der Käse an braun zu werden, können wir die Auflaufform entnehmen
35 - Ravioli-Spinat-Gratin / Ravioli spinach au gratin - Fertig gebacken

und sogleich servieren.
36 - Ravioli-Spinat-Gratin / Ravioli spinach au gratin - Serviert

Das Ganze war zwar nichts sonderlich ausgefallenes, aber geschmacklich sehr gelungenes Gericht. Die Kombination aus würziger Spinatsahnesauce, pikant gewürztem Hackfleisch und schließlich den lecker gefüllten Ravioli – und schließlich mit einer knusprigen Käseschicht überbacken. Ich war geschmacklich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

37 - Ravioli-Spinat-Gratin / Ravioli spinach au gratin - CloseUp

Und was die Nährwerte angeht war ich auch sehr zufrieden, denn für die gesamt Zubereitung kam ich auf ca. 1000kcal, das heißt pro Portion kommen 500kal zusammen. Für ein Hauptgericht also angenehm leicht wie ich finde. Ein leichtes, leckeres und schnell zubereitetes Gericht – genau das richtige für einen verregneten Samstag wie heute.

Guten Appetit

Ofenkartoffel mit Blattspinat & mediterranem Sauerrahmdip [12.04.2012]

Thursday, April 12th, 2012

Als ich das heutige Angebot im Betriebsrestaurant in näheren Augenschein nahm, fiel natürlich sofort das traditionell-regionale 1/2 Hendl mit Pommes Frites ins Auge und einen kurzen Moment überlegte ich tatsächlich ob ich nach der Lasagne vom Montag diese Woche ein zweites Mal kalorientechnisch sündigen sollte, doch ich konnte widerstehen. Die Asia-Angebote in Form von Asiagemüse gebraten mit Erdnußsauce nach Peking Art sowie das Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse erschienen da schon mal besser und auch das Putengyros mit Tzatziki und Reis als heutiges Globetrotter-Angebot wäre noch akzeptabel gewesen, doch alles wurde noch vom Gericht aus der Sektion Vitality getopt – denn die Ofenkartoffel mit Blattspinat und mediterranem Sauerrahmdip sollte mit gerade nur 460kcal aufwarten – da konnte ich mir durchaus auch noch eine größere Schale Fruchtquark mit Obstsalat von der Dessert-Theke leisten.

Ofenkartoffel mit Blattspinat & mediterranem Sauerrahmdip / Oven potato with leaf spinach & sour cream

Eine große, mit Schale gekochte und in zwei ungefähr gleich große Hälften zerteilte Pellkartoffel war mit würzigen, mit zahlreichen Zwiebelstückchen gekochtem Blattspinat bedeckt und schließlich mit einer großen Portion dickflüssigen, mit einigen Kräutern versehenen Sauerrahm garniert worden. Ob man sie wegen der Kräuter das Ganze gleich als mediterran bezeichnen kann ist natürlich fraglich, aber ich lasse es mal als künstlerische Freiheit durchgehen. 😉 Ein einfaches, aber sehr leckeres Gericht dessen Saucenmenge erfreulicherweise perfekt auf das restliche Gericht abgestimmt zu sein schien. Und das Schälchen Preiselbeerquark, das man mit zahlreichen Stücken von Apfel, Birne, Ananas und Melone versehen und mit einem Minzeblatt sowie einer ganzen Tafel After Eight garniert hatte, ergab danach einen ebenfalls sehr schmackhaften Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Der Gros der anderen Gäste hatte heute aber natürlich das halbe Hähnchen gewählt, welches somit mit unübersehbarem Vorsprung auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Den zweiten Platz belegten schließlich mal wieder die Asia-Gerichte, gefolgt von dem Putengyros auf Platz drei und der Ofenkartoffel mit Blattspinat auf Platz vier. Bei einer solchen Angebotszusammenstellung war auch aufgrund der bisherigen Erfahrungswerte kein anderes Ergebnis zu erwarten gewesen – daher kann ich hier wohl auf eine weitere Kommentierung verzichten.

Mein Abschlußurteil:
Ofenkartoffel: ++
Blattspinat: ++
“Mediterraner” Saurrahmdip: ++
Fruchtquark mit Obstsalat: ++

Lachspinatlasagne mit Tomatenbasilikumsauce [16.03.2012]

Friday, March 16th, 2012

Heute musste ich mal kalorientechnisch sündigen, denn man bot nach langer Pause endlich mal wieder Lachspinatlasagne mit Tomatenbasilikumsauce in der Sektion Globetrotter an, ein gericht dass ich erst zwei Mal hier und hier probiert hatte. Der Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zimt-Zucker aus der Abteilung Tradition der Region fiel aufgrund seiner Eigenschaft als Süßspeise für mich aus – ich bin ja kein Freund von Süßem als Hauptspeise bin. Was die Nährwerte angeht wäre in der regulären Küche auf jeden Fall die Zarte Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagliatella al tomato bei Vitality klüger gewesen, aber meine Wahl stand fest. Da ich ja gestern schon Asiatisch gegessen hatte, möchte ich die Gebackene Ananas und Banane sowie das Gai Pad Praw Wan – Knusprig gebackenes Hähnchenfilet mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce nur der Vollständigkeit halber erwähnen – auch wenn süß-sauer immer sehr verlockend erscheint. Aber meine Entscheidung für die Lachsspinatlasagne mit Tomatenbasilikumsauce stand fest, zu der sich noch ein Becherchen Vanillepudding auf mein Tablett.

Lachs-Spinat-Lasagne / Salmon spinach lasagne

Zwischen fünf Schichten von gut al dente gekochten Lasagneplatten fanden sich wie sich bei genauerem Hinsehenabwechselnd je zwei Schichten mit zartem, grätenfreien Lachfilet sowie zwei weiteren Schichten von würzigem Blattspinat, das ganze überbacken mit einer dünnen Schicht Käse und schließlich garniert mit der fruchtigen Tomatensauce mit ihrem Basilikum-Aroma.

Lachs-Spinat-Lasagne / Salmon spinach lasagne - CloseUp

Da das Ganze offensichtlich ohne die sonst bei Lasagnegerichten so gerne verwendeten Bechamelsauce zubereitet worden war (ich selber habe es ja auch damit zubereitet) dürfte sich dieses wirklich sehr leckere Gericht nicht allzu negativ auf meine heutige Kalorienbilanz auswirken. Ich war auf jeden Fall mal wieder sehr zufrieden und hoffe in Zukunft häufiger diese Gericht häufiger auf der Speisekarte entdecken zu können. Der weiche, nur leicht gesüßte Vanillepudding, den man mit einigen Pistaziensplittern sowie einer Keks-Schoko-Stange garniert hatte, bildete schließlich einen gelungenen Abschluss des heutigen Mittagsmahles und somit auch der Mittagsgerichte der aktuellen Arbeitswoche.
Was die Lachsspinatlasagne anging teilten heute auch die meisten anderen Kantinengäste meine Vorliebe und lancierten das Gericht somit auf einen verdienten ersten Platz der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala. Um Platz zwei lieferten sich die Hühnerbrust mit Basilikumpesto und die Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Beurteilung nach die Hühnerbrust für sich gewinnen konnte. Nach den Asia-Gerichten auf Platz drei folgte schließlich der Kaiserschmarrn auf Platz vier. Hinzu kamen einige Salatteller sowie selbst zusammengestellte Gerichte, die ich aber nicht mit in die Beliebtheitsskala einfließen lasse.

Mein Abschlußurteil:
Lachsspinatlasagne: ++
Tomatenbasilikumsauce: ++
Vanillepudding: ++

Pochierter Lachs in Estragonsauce [14.03.2012]

Wednesday, March 14th, 2012

Wie immer sollte auch der heutige Mittwoch wieder mein Fischtag werden. Dazu standen zum einen Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse zur Auswahl, das neben Gebratenem Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Die andere Option war bestand aus Pochierter Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce und Kartoffeln in der Sektion Vitality, das neben 2 Stück gebackene Camembert mit Preiselbeeren und Salatgarnitur bei Tradition der Region und einer Hähnchenbrust in der Knupserpanade auf Gemüsereis in der Abteilung Globetrotter im Bereich der regulären Küche angeboten wurde. Zuerst überlegte ich zwar, bei dem Asiatischen Fischgericht zuzuschlagen, doch da sich an dieser Theke bereits eine kleine Schlange gebildet hatte und ich beobachten konnte wie die anderen Interessenten bereits wieder dabei waren, fein säuberlich die letzten Fischstücke aus dem verbliebenen Gemüse des fast leeren Woks heraus zu lesen. Daher änderte ich meine Entscheidung situationsbezogen und schwenkte auf das Lachsgericht um, ein Gericht dass ich wie man hier sehen kann schon einige Mal probiert hatte. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Heidelbeer-Mousse von der Dessert-Theke.

Lachs in Estragonsauce / Salmon in estragon sauce

Zwar fand sich eine einzelne, dafür aber recht große Gräte im mit Haut pochierter, ebenfalls angenehm großen Stückchen zarten Lachsfilets, damit muss man bei Fisch aber nun mal rechnen, daher lasse ich das wie üblich nicht in die Endwertung mit einfließen, da der Fisch ansonsten absolut meinen Erwartungen entsprach. Dazu gab es eine kleine, aber ausreichende und angenehm würzige Portion Blattspinat mit Zwiebeln sowie einige Salzkartoffeln, die in einer dickflüssigen, kräftigen, ebenfalls sehr würzigen Estragonsauce angemacht waren, die geschmacklich wie ich fand sehr gut zum der Gesamtkomposition passte. Aufgrund der Größe der Portion und der gerade mal 407kcal dafür konnte ich den kleinen Becher locker-leichtes Mousse mit Heidelbeergeschmack schließlich auch noch vorbehaltlos verantworten.
Die Allgemeinheit der Kantinengäste sagte heute aber der Hähnchenbrust in Knusperpanade zu, der ich ohne Zweifel den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen konnte. Mit knappen Vorsprung gelang es dann heute auch dem Camembert mit Salatgarnitur, die Asia-Gerichte knapp, aber eindeutig um den zweiten Platz zu bringen. Nach den asiatischen Gerichten auf dem dritten Platz folgte schließlich der Fisch auf einem guten, aber dennoch vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Pochierter Lachs: ++
Blattspinat: ++
Estragonsauce: ++
Petersilienkartoffeln: ++
Heidelbeermousse: ++

Crêpe mit Spinat & Zanderfilet [22.02.2012]

Wednesday, February 22nd, 2012

Wie am Aschermittwoch üblich wurde auch dieses Jahr wieder eine spezielle Fischkarte im Betriebsrestaurant angeboten. Da im römisch-katholischen Christentum ja heute die Fastenzeit beginnt, das heißt dass man von nun an in erster Linie auf Fleisch verzichten sollte. Fisch hingegen ist jedoch erlaubt, daher hatte man heute mit Spaghetti mit Muschelrahmsauce, Gebratenes Kräuterbandnudeln und Sauce Bernaise, Gebackenen Schollenfilet mit Kartoffelsalat und Sauce Remoulade sowie einem Crêpe gefüllt mit Spinat und Zanderfilet gleich vier Fischgerichte in der regulären westlichen Küche aufgefahren. Zusätzlich gab es auch mit Pla Pad Prik – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-sauerer Sauce neben dem vegetarischen Chop Suey – gemischtes Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke ebenfalls ein Fischgericht, doch das ist für Mittwoch ja nichts ungewöhnliches. Und für die Gäste, die Fisch absolut ablehnen hatte man außerdem noch ein Rinderhacksteak “Mexico” mit Mais, Bohnen und Paprika, dazu Kartoffel-Wedges mit auf die Speisekarte genommen. Ich favorisierte von Anfang an zwei der Fischgerichte, zum einen die Spaghetti mit Muschelrahmsauce, zum anderen den Crêpe. Lange haderte ich welches dieser beiden Gerichte ich nun nehmen sollte und entschied mich dann schließlich doch für den Crêpe, den ich mit einem Becherchen Aprikosenquark von der Dessert-Theke ergänzte.

Crêpe mit Spinat & Zanderfilet / Crêpe with spinach & pikeperch filet

Den mit Käse überbackene Crêpe hatte man heute wirklich prall und reichhaltig gefüllt wie ich feststellen durfte. Doch glücklicherweise bestand die Füllung nicht größtenteils nur aus dem diesmal recht fein zerteilten Spinat, sondern man hatte auch mit dem Fisch nicht gegeizt und zwei wirklich angenehm große Stücke zarten, würzigen Zanderfilets mit hinein getan. Das ganze ruhte schließlich auf einer ebenfalls recht großzügigen Portion einer Sauce aus Tomaten, Zucchini und gelber Paprika. Mir war natürlich sofort klar, dass es sich hier um eine mehrfache Resteverwertung handelte: Zum einen die verbleibenden Crêpes vom Special der letzten Woche, dann den Zander vom Zander in Mandelbutter von letztem Freitag und zum anderen um die übrig gebliebene Tomatensauce von der Hähnchenbrust, die ich bereits gestern gewählt hatte. Und der Spinat war mit Sicherheit auch von den Crêpes übrig, die letzte Woche ja mehrfach in variierenden Kombinationen damit gefüllt waren. Aber das schmälerte den guten Geschmack des Gerichtes meiner Meinung nach absolut nicht, so dass hier keine Abzüge in der Endwertung geben möchte. Über die beiden Gräten die ich im Fisch fand sehe ich ebenfalls hinweg, denn bei Fisch muss man mit so etwas ja immer rechnen. Um Satt zu werden wäre der kleine Becher Aprikosenquark mit seinen zahlreichen Fruchtstücken da nicht mehr notwendig gewesen, aber wo ich ihn schon mal auf dem Tablett hatte, verzehrte ich diesen natürlich auch.
Bei so vielen Gerichten fiel es mir wahrlich schwer, eine klare Beliebtheitsskala aufzustellen. Meinen Beobachtungen zu Folge würde ich aber dem Schollenfilet mit Kartoffelsalat den ersten Platz zubilligen. Auf Platz zwei folgte schließlich der Lachs auf Bandnudeln mit knappen Vorsprung vor dem Rinderhacksteak Mexico auf dem dritten und den Asia-Gerichten auf dem vierten Platz. Den fünften Platz teilten sich schließlich Crêpe und Spaghetti mit Muscheln. Dabei sei noch erwähnt, dass auch heute die Gästeanzahl niedriger als sonst war – viele scheinen bis heute im Fastnachtsurlaub verblieben zu sein. Mal sehen ob es morgen wieder voller wird.

Mein Abschlußurteil:
Crêpe mit Spinat und Zanderfilet: ++
Tomaten-Zucchini-Paprikasauce: ++
Aprikosenquark: ++

Pochierter Lachs auf Blattspinat [21.12.2011]

Wednesday, December 21st, 2011

Nachdem ich letzte Woche dem mittwöchlichem Fisch etwas abtrünnig geworden war, kam ich heute zu der guten alten Tradition zurück und entschied mich für den Pochierten Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce und Kartoffeln aus der Sektion Vitality. Nicht dass die traditionell-regionalen Ravioli mit Käsefüllung in Spinat-Käsesauce, die Hähnchenbrust in der Knusperpanade auf Gemüsereis bei Globetrotter schlecht gewesen wären oder ich das Gebratene Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce oder das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse schlecht fand, aber der Lachs schien mir heute sowohl visuell als auch kalorientechnisch am verlockendsten. Da konnte auch der kleine Becher Vanillepudding mit Kirschen von der Dessertheke nicht wirklich mehr schaden.

Pochiertes Lachs mit Blattspinat / Poached salmon with leaf spinach

Und ich hatte wirklich Glück, denn ich erwischte ein wahrlich riesiges Stück des auf der einen Seite mit Haut pochierten, zarten und grätenfreien Lachses. Ich befürchtete zuerst dass das Fleisch etwas trocken sei, doch der visuelle Eindruck täuschte zum Glück. Es erwies sich viel mehr als angenehm saftig. Und auch mit reichlich Zwiebeln versehenen Blattspinat sowie den kleinen Salzkartoffeln gab es nichts auszusetzen. Alles harmonierte Geschmacklich außerdem wunderbar mit der leicht würzigen Estragonsauce, von der reichlich aber nicht zu viel auf den Teller aufgemacht worden war. Und bei gerade mal 407kcal brauche ich mir auch keine Gedanken bezüglich des kleinen Becherchen Vanillepudding mit seiner fruchtreichen Decke auf Kirschen machen und der Garnitur aus Piostaziensplittern zu machen.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lagen heute wenn ich es recht gesehen habe wohl die Asia-Gerichte mal wieder ausnahmsweise auf Platz eins. Auf Platz zwei würde ich dann die Hähnchenbrust mit Knusperpanade einordnen und auf Platz drei schließlich die Ravioli mit Käsefüllung und der Lachs mit Blattspinat – hier konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Pochierter Lachs: ++
Blattspinat: ++
Salzkartoffeln: ++
Vanillepudding mit Kirschen: ++