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Farmerkartoffel & Blattspinat [19.07.2010]

Monday, July 19th, 2010

Obwohl es heute einige kalorientechnisch durchaus interessante Optionn gab – darunter “Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten, mit Thaicurry in Kokosmilchsauce” und “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” aus der Asia-Ecke oder das heutige Globetrotter-Angebot “Gebratene Hähnchenbrust auf Rataouillegemüse mit Reise” – entschied ich mich letztlich doch für die radikalste Alternative von der heutigen Karte: Der “Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse“, ein vegetarisches Gericht aus der Sektion Vitality, das ich übrigens hier schon mal versucht hatte. Der traditionell-regionale “Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel” erschien mit deutlich zu deftig, obwohl es eindeutig natürlich auch nicht übel aussah. Aber meine Entscheidung stand fest.
Farmerkartoffel & Blattspinat
Die Zusammenstellung war denkbar einfach: Eine große Pellkartoffel mit Schale, in der Mitte geteilt, dazu ca. zwei großzügige Esslöffel
Blattspinat in der üblichen, leicht zwiebellastigen Zubereitung und schließlich eine großzügige Portion mit Kräutern versetzten Sauerrahm oder Schmand. Im Gegensatz zum letzten Mal erwies sich dieser Sauerrahm auch als nicht allzu dünnflüssig. Fand ich sehr schmackhaft, und mit 430kcal oder 11 WW ProPoints ein wirklich angenehm leichtes Mittagsmahl.
In der allgemeinen Beliebtheit lag aber heute eindeutig der Spießbraten auf Platz eins, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz zwei und dann wieder knapp gefolgt von der Hähnchenbrust und schließlich erst der Farmerkartoffel. Außerdem konnte ich wie in der letzten Woche wieder verstärkt den Verzehr von individuell zusammengestellten Salatschüssel beobachten.
Die Sättigung hielt leider wie üblich nur bis zum späteren Nachmittag vor, ein Phänomen dass ich bei vegetarischen Gerichten leider immer beobachte und erfahren muss. Aber ich hielt wieder bis zum Abendessen tapfer durch – denn ich hatte damit schon gerechnet und mich darauf eingestellt. 😉

Meine Abschlußwertung:
Farmerkartoffeln: ++
Blattspinatgemüse: ++
Sauerrahm: ++

Farmerkartoffel & Blattspinatgemüse [07.06.2010]

Monday, June 7th, 2010

Da ich ja erst bei meinem letzten Besuch in unserem Betriebsrestaurant etwas von der Asia-Theke gegessen hatte, wollte ich heute nicht gleich schon wieder dort zugreifen. Und das obwohl die Speisen dort, darunter “Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten mit Currysauce” oder “Gaeng Ped Pai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” durchaus verlocken klangen und ich tatsächlich kurz unentschlossen davor stand und überlegte ob ich zugreifen sollte. Der “Schaschlikgulasch mit Curryreis“, der kurioserweise das heutige Angebot im traditionell-regionalen Bereich war, erschien mir schon mal eine ganz passable Alternative, wo hingegen das “Rinderhacksteak Mexiko mit Mais, Bohnen und Paprika, dazu Kartoffelwedges” an der Globetrotter-Theke – welches ich im übrigen hier schon mal getestet hatte – mir etwas zu mächtig erschien. Gerade nach all der eigentlich unnötigen Schlemmerei am verlängerten Wochenende. Gerade wegen dieses hohen Kalorienkonsums fiel meine Wahl dann auch schließlich auf die “Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse” aus der Sektion Vitality. Vegetarisch, kalorienarm und außerdem nur 2 Euro teuer – genau richtig für heute wie mir schien.
Farmerkartoffel & Blattspinat
Das Gericht selbst war natürlich denkbar einfach aufgebaut. Eine etwas mehr als männerfaustgroße Pellkartoffel mit Schale hatte man in der Mitte zerteilt, beide Hälften mit dem Blattspinatgemüse belegt und schließlich mit einer Kelle Sauerrahm übergossen. Die Pellkartoffel erwies sich als perfekt gekocht und auch am Blattspinat(gemüse) gab es nichts auszusetzen. Und das obwohl es mit viel Zwiebeln zubereitet war, was ich normalerweise nicht so schätze. Einzig den Sauerrahm fand ich etwas dünn geraten und hier hätte es auch nicht geschadet wenn man noch ein paar Kräuter hinein getan hätte. Die Portionsgröße reichte auch fürs erste um einigermaßen satt zu werden – die Sättigung hielt jedoch wie so häufig bei vegetarischen Gerichten (zumindest geht es mir so) nicht wirklich bis zum Abend an. Dennoch ein gutes, einfaches und günstiges Gericht.
Das Rennen in der allgemeinen Publikumsbeliebtheit machte heute aber eindeutig das Rinderhacksteak Mexiko, aber eng verfolgt vom Schaschlikgulasch mit Curryreis. Auf Platz drei lagen dann die Asia-Gerichte und die Famerkartoffel belegte eindeutig den vierten und hinteren Platz. Dennoch war ich letztlich zufrieden mit meiner Wahl, ich hoffe dass sich das dann auch morgen früh positiv auf die Waage auswirkt. Wir werden sehen…

Meine Abschlußwertung:
Farmerkartoffeln: ++
Blattspinatgemüse: ++
Sauerrahm: +

Kurztest Costa Meeresfrüchtepizza

Friday, May 28th, 2010

In den Tiefen meines Tiefkühlfaches fand sich noch etwas, das ich dringend endlich mal verbrauchen musste: Eine weitere Tiefkühlpizza, dieses mal eine Costa Meeresfrüchtepizza der Firma Costa Meeresspezialitäten GmbH & Co. KG aus Emden, erworben im hiesigen tegut Markt zum Preis von 3,29 Euro, was ich für eine Pizza mit Meeresfrüchten aber noch aktzeptabel befand.

01 - Front
Verpackung Vorderseite

02 - Back
Verpackung Rückseite

Das klang wirklich sehr lecker. Laut Packungsangabe sollten sich neben Lachs, Thunfisch und Garnelen auch Spinat, Tomaten Frischkäse, Kapern und Edamer auf dieser Teig aus Weizenmehl befinden. Und die Abbildung verhieß wirklich einen sehr reichhaltigen Belag. Ob hier die Werbung mit der Realität übereinstimmt – was ja häufig leider nicht der Fall ist – werden wir gleich feststellen.
Als erstes musste ich die Pizza natürlich von ihrer Verpackung befreien. Wie üblich befand sich eine in Folie eingepackte Fertigpizza darin.

03 - Pizza in Folie
Pizza in Folie

Diese Folie ließ sich ohne Probleme schnell entfernen und gab den Blick auf die eigentliche, noch tiefgefrorene Pizza frei. Dabei lösten sich zwar ein paar Stücke des Lachs und eine Garnele, diese ließen sich aber ja wieder leicht manuell auf der Pizza platzieren. Und bereits jetzt war ein deutlich fischiger, aber angenehmer Geruch wahrzunehmen.

04 - Pizza ausgepackt
Pizza – ausgepackt und tiefgefroren

Und wie man sieht kann man den Belag wirklich als sehr reichhaltig bezeichnen. Vor allem von dem Lachs, der lt. Packungsangabe aus Blöcken geschnitten ist, dominierte meiner Ansicht nach, aber auch beim Thunfisch schien man nicht gespart zu haben. Einzig die Garnelen waren nur sehr spärlich vertreten, ich zählte gerade mal fünf Stück. Aber das entsprach auch der Abbildung auf der Verpackung, daher will ich mich hier natürlich nicht beschweren. Prinzipiell war das was die Verpackung zeigte dem Inhalt wirklich sehr ähnlich, aber ein entgültiges Urteil möchte ich erst nach erfolgter Zubereitung abgeben.
Der Durchmesser des Pizzabodens betrug im übrigen ziemlich genau 23,5cm.
Um die Pizza verzehrfertig zu machen, sollte man nun den Backofen – ich besitze ja bekanntlichermaßen einen Elektrischen mit Ober- und Unterhitze – auf 220 Grad vorheizen und den Rost auf den unteren Drittel der Schienen einschieben. Ich habe da leider einen kleinen Fehler gemacht und die mittelere Schiene wie bei so ziemlich allen anderen Pizzen genommen – aber das sollte sich zum Glück nicht negativ auswirken.

05 - im Ofen
Pizza im Ofen

Die Backzeit war auf der Verpackung mit 13-15 Minuten angegeben, ich ließ sie jedoch da sie nach dieser Zeit in der Mitte noch zu weich erschien insgesamt etwa 20 Minuten im Ofen. Was ich nach dieser Zeit aus dem Ofen förderte, sah meiner Meinung nach schon mal wirklich gut aus. Und der angenehme Geruch nach Meeresfrüchten entströmte der Backröhre und machte mir wirklich großen Appetit.

06 Pizza fertig
Pizza – fertig gebacken

Nun ging es an den Verzehr der Pizza. Und ich muss zugeben dass ich sehr begeistert vom Geschmack dieser Fertigpizza war. Die Kapern, denen ich ja bisher eher kritisch gegenüber stand, fielen geschmacklich überhaupt nicht ins Gewicht. Viel mehr war da der deutlich Geschmack nach Meeresfrüchten, wobei natürlich Lachs und Thunfisch dominierten. Das ganze lag auf einer Art Sauerrahm, in den die Blattspinat- und Tomatenstücke recht reichhaltig eingerührt waren, getoppt vom Edamer Käse. Und der Boden war ebenfalls ein Genuß, denn man hatte hier eine Art Mürbeteig verwendete, der vor allem an den sehr schmalen Rändern extrem knusprig geworden war. Dabei war er, der italienischen Zubereitungsmethode entsprechend aber ansonsten angenehm dünn wie man auf folgendem Foto sehen kann.

07 - Pizza angeschnitten
Pizza angeschnitten

Diese Pizza hat wirklich – wohlgemerkt für eine Fertigpizza – sehr gut geschmeckt. Vor allem für die Freunde von Fisch und Meeresfrüchten ein wirklicher Tip.

Werfen wir noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 390g
(Pizza)
Brennwert: 952 kj
227 kcal
3213 kj
885 kcal
Eiweiß: 9,9g 38,6g
Fett: 11,5g 44,9g
Kohlehydrate: 21,1g 82,3g

Keine Diätspeise, eine Pizza dieser Art entspricht immerhin 25 WW-ProPoints. Da ich aber heute Mittag ja eher kalorienbewußt gegessen habe, bin ich trotz dieser Kalorienbombe tatsächlich noch innerhalb meines Limits geblieben. Und gut geschmeckt hat es außerdem.

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Ich kann diese Fertigpizza also vorbehaltlos empfehlen, vorausgesetzt natürlich man mag Meeresfrüchte und Fisch. 😉

Lachs auf Blattspinat [05.05.2010]

Wednesday, May 5th, 2010

Obwohl mich sowohl das “Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce” sehr reizte als auch die “Poh Piard Thor – Knusprige Frühlingsröllchen” nicht schlecht klangen, wollte ich heute nicht schon wieder Asiatisch essen und sah mich daher mal im regulären Angebot um. Die “Gebratene Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle” als traditionell-regionale Speise erschien mir dabei wirklich eine Alternative und auch die grünen “Tortellini in Tomaten-Pilzsauce” als Globetrotter-Menu erschien mir nicht allzu übel. Vor allem war beides nicht allzu kalorienreich. Aber getoppt wurde dies noch von heutigen der Vitality-Speise: “Pochierter Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce und Kartoffeln“, welche mit 407kcal das optimalste für heute zu sein schien. Außerdem hatte ich auch Appetit auf Fisch und das Gericht sah außerdem nicht allzu schlecht aus. Da hätte ich mir fast noch einen Nachtisch dazu leisten können, aber ich blieb dennoch hart und verzichtete darauf.

Lachs auf Blattspinat / salmon with leaf spinach

Neben den reichlich vorhandenen, kleinen Salzkartoffeln fand sich eine annehmbar große Menge Blattspinat mit Zwiebeln, die Estragonsauce und schließlich ein schmales, aber hohes Stück pochierten Lachsfleisches, das auf der unteren Seite sogar noch über etwas Fischhaut verfügte. Unter Pochieren versteht man im übrigen ein sanftes Garziehen in heißen, aber nicht kochenden Wassers mit 75 bis 90 Grad. Pochierten Fisch gab es hier im Betriebsrestaurant ja schon öfters und ich muss sagen dass diese Zubereitungsmethode ein wirklich angenehm zartes Fleisch zum Ergebnis hat. Zudem war der Fisch auch wieder einmal vollkommen Grätenfrei. Der Spinat wiederum traf wie ich zugeben muß nicht so ganz meinen Geschmack, wobei mich vor allem der kräftige Geschmack nach Zwiebeln störte. Da gibt es aus meiner Sicht bessere Rezepte für dieses Gemüse. An den Kartoffeln gab es aber nichts auszusetzen und auch die Sauce, die neben Estragon offensichtlich auch körnige Gemüsebrühe mit winzigen Karottenstückchen enthielt, schmeckte wunderbar und passte auch ganz gut zum restlichen Gericht.
Meiner Meinung nach lag heute in der allgemeinen Publikumsbeliebtheit die Putenkeule vorne, aber knapp gefolgt von den Asia-Gerichten. Aber auch die Tortellini erfreuten sich einiger Beliebtheit und lagen meinem Eindruck nach knapp vor dem Fisch. Da kann ich mich aber auch täuschen, da ich natürlich nur einen Teil des Kantine zu überblicken vermag. Bis auf den Spinat war ich aber mit meiner Wahl wirklich zufrieden. Fisch geht eigentlich immer und gesund ist er außerdem.

Mein Abschlußurteil:
Pochierter Lachs: ++
Blattspinat: +/-
Estragonsauce: ++
Kartoffeln: ++

Lachs-Spinat-Lasagne [26.02.2010]

Friday, February 26th, 2010

Wie ich bereits beim Morgenpost erwähnte weilte ich heute im Frankfurter Raum und kam damit in den Genuss der Kochkünste unseres Kantinenkochs. Die Auswahl war natürlich mit einer “Berliner Currywurst mit Pommes Frites” und “Spinat-Lachs-Lasagne mit Tomatensauce & Salatteller” etwas eingeschränkter als in München, aber die Qualität der Speisen spricht in der Regel für sich. Nach Currywurst war mir heute jedoch nicht so, daher entschied ich mich für die Lachs-Lasagne mit Spinat. Dazu gab es einen kleinen Salat-Teller, den man sich nach eigenem Gutdünken mit Joghurtdressing versehen konnte.

Lachs-Spinat-Lasagne

Ein wirklicher Genuss muss ich sagen. Unter einer Schicht von Käse und einigen Scheiben von Tomaten fanden sich in einer leckerer Sahnesauce reichlich große Lachsstücke und natürlich der Blattspinat. Aufgrund der reichlichen Sahne zwischen den Lasagneplatten wäre die Tomatensauce eigentlich nicht wirklich notwendig gewesen, gab dem ganzen aber eine zusätzliche fruchtige Note. Der Salat mit seinen Maiskörnern und dem Ruccola bot einen gesunden Abschluss des wirklich vorzüglichen Mittagsmahles.

Mein Abschlußurteil:
Lachs-Spinat-Lasagne: ++
Salat: ++