Rösti mit Wildlachswürfel, Gemüseragout & Sauce Bernaise [18.04.2018]

Eigentlich fanden sich am heutigen Mittwoch mit Klasssikern wie Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln im Abschnitt Tradition der Region und vor allem der Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Globetrotter genügend Alternativen auf der Speisekarte, doch ich hatte mir irgendwie in den Kopf gesetzt beim Hausgemachten Rösti mit Wildlachswürfel, Gemüseragout und Sauce Bernaise aus der Sektion Vitality zuzugreifen. Dabei hätte mich eigentlich schon das Bild auf dem Bildschirm am Eingang etwas vorwarnen müssen, doch ich ignorierte alle Hinweise. Irgendwie war mir heute nach Fisch und die Grundidee dieses Gerichtes schien mir recht verlockend. Und an Gebackener Tofu mit Gemüse in Koriandersauce oder Gebratenes Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke hatte ich ebenfalls kein Interesse.

Homemade hash brown with wild salmon dices vegetables & sauce bernaise / Hausgemachter Rösti mit Wildlachswürfel, Gemüseragout & Sauce Bernaise

Ob der Rösti nun hausgemacht war oder aus dem TK-Fach stammte, war erst einmal zweitrangig, denn obwohl er in der Mitte leider nicht ganz knusprig gebraten war, bestand der Problem viel mehr aus dem Belag. Die sehr grob gewürfelten Möhren schienen mir so, als wären sie bereits einige Tage in der Gemüsetheke gelegen bevor man sie letztlich mit etwas Dill versetzte und auf dem Rösti servierte – gemeinsam mit recht kleinteiligen und teilweise trockenen Wildlachsstückchen, Stangensellerie und Paprika, die auch bereits ihre besten Zeiten hinter sich zu haben schienen. Die geschmacklich gut gelungene, helle Sauce Bernaise verdeckte diese kulinarische Fast-Katastrophe dabei größtenteils, weswegen ich mich wohl auch letztlich dazu hatte hinreißen lassen bei diesem Angebot zuzugreifen. Es war zwar essbar, aber nah an einem vollkommenen Fail. Eine der wirklich seltenen Situationen, in der ich meine Wahl mal bereute.
Bei den anderen Gästen lag natürlich die Currywurst mit großen Abstand vor allen anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgten, wie nicht anders erwartet, die Käsespätzle, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und erst auf einem guten vierten Platz folgte des Rösti mit Wildlachs. Vielleicht hatte ich auch einfach nur einen besonders schlecht gelungenen Rösti erwischt, aber ich werde auf jeden Fall genau hinsehen, bevor ich noch einmal bei diesem Gericht zufreifen werde.

Mein Abschlußurteil:
Rösti: +
Wildlachswürfel & Gemüseragout: +/-
Sauce Bernaise: +

Provenzalische Hähnchenbrust mit Schmorgemüse & Zitronenkartoffeln [16.05.2014]

Auf Gebackene Ananas und Banane oder das Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke hatte ich heute ebenso wenig Lust wie auf das Gebackene Fischfilet mit Remoulade und Kartoffelsalat bei Globetrotter oder die 3 Stück gefüllte Pfannkuchen mit Quark und Waldbeerensauce bei Tradition der Region. Blieb also nur noch die Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzalischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln, die heute bei Vitality angeboten wurde. Sah zwar nicht so besonders verlockend aus, aber was mit gerade mal 418kcal angenehm leicht. Dazu nahm ich mir noch die Luxusausführung eines Obstsalats aus dem heutigen Dessert-Angebots.

Provenzalische Hähnchenbrust mit Schmorgemüse & Zitronenkartoffeln /  Provençal chicken breast with roasted vegetables & lemon potatoes

Die mit Kräutern garnierte und gebackene Hähnchenbrust war zwar relativ klein geraten, dafür aber angenehm zart und saftig. Und auch die kleinen Salzkartoffeln mit leichtem Zitronenaroma gaben keinen Grund Kritik anzubringen. Nur mit dem Schmorgemüse aus Paprika, Stangensellerie, Oliven, Zwiebeln und Kräutern war ich nicht so ganz zufrieden, denn die Paprika war noch etwas fest im Biss, während die Stangensellerie bereits etwas matschig war. Das hätte man besser machen können. Der große Obstsalat mit seiner Garnitur aus Waldbeerensauce und einigen Müsli-Streuseln erwies sich zwar als etwas Apfellastig – nach den anderen Zutaten wie Birne, Mandarine, Melone und Weintraube musste man suchen – aber was Qualität und Frische anging gab es nichts zu meckern – daher hier volle Punktzahl.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass es heute mal wieder der Fisch mit Kartoffelsalat war, der den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern konnte. Auf Platz zwei landeten die Asia-Gerichte. Den dritten Platz teilten sich schließlich die provenzalische Hähnchenbrust und die gefüllten Pfannkuchen, wobei ich allerdings auch berücksichtigte dass die Pfannkuchen sehr häufig in einer halben Portion als zusätzlicher Nachtisch gewählt worden war. Das muss ich übrigens bei Gelegenheit auch mal ausprobieren.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Schmorgemüse: +
Zitronenkartoffeln: ++
Obstsalat XXL: ++

Schweinefleisch in Kokosmilchsauce [14.02.2014]

Der heutige Freitag war mal wieder so ein Tag, an dem die reguläre Küche wenig wirklich verlockendes bot. Die 3 Stück Marillenknödel mit Vanillesauce, die heute mal unpassenderweise in der Sektion Vitality angeboten wurden, waren aufgrund ihres Charakters als Süßspeise sowieso nichts für mich und das Gebackene Fischfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Dip bei Globetrotter sah mir zu sehr nach Kantine aus. Einzig für das Piccara von der Pute mit Butternudeln und Tomatensauce, welches in der Abteilung Tradition der Region angeboten hätte ich vielleicht noch hinreißen lassen können, aber dann entschied ich dass die Gelegenheit ebenso günstig war, mal wieder der Asia-Thai-Theke meine Aufwartung zu machen. Denn dort fanden sich neben der Gebackenen Ananas und Banane, die aber aus meiner Sicht eher als Dessert eigneten, gab es mit Gebratene Rindfleischstreifen mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce und Schweinefleisch, gebraten, mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce gleich zwei Gerichte, mit denen ich durchaus leben konnte. Letztlich war es wohl dann die Tatsache, dass der Wok mit dem Schweinefleischgericht gerade frisch bestückt worden war, die mich letztlich dazu bewog hier zuzugreifen. Dazu gab es natürlich eine Schale Reis, die ich mir noch wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garnierte sowie einen Glückskeks.

Schweinefleisch in Kokosmilchsauce / Pork in coconut milk sauce

In der fruchtigen, aber gleichzeitig auch leicht scharfen Kokosmilchsauce fanden sich neben reichlich zarten und mageren Schweinefleisch wie üblich auch eine bunte Zusammenstellung aus verschiedenen Gemüsesorten. Ich entdeckte Blumenkohl, Broccoli, Möhren, Stangensellerie, Chinakohl, Mangold, Paprika, Sprossen und Zucchini – und alles schien den richtigen Zubereitungsgrad zu haben – nicht zu matschig und nicht zu hart. Man kriegt eben bei keinem anderen Angebot so viel Gemüse wie bei den Asia-Gerichten. Gemeinsam mit dem leicht klebrigen Reis eine sehr leckere Zusammenstellung, ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Sah man sich auf den anderen Tabletts um, erkannte man schnell, dass es das Fischfilet mit Kartoffel-Gurken-Salat heute mal wieder auf den ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala schaffte. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte, die ich meinte noch etwas häufiger zu sehen als das Puten-Piccata mit Butternudeln, die somit Platz drei belegten. Die Marillenknödel landeten schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schweinefleisch in Kokosmilchsauce: ++
Reis: ++

Gaeng Massaman Nua [25.10.2013]

Aus dem Angebot der regulären Küche hätte mich heute nur der Feine Putenbraten in Champignonsauce dazu Vollkornreis aus dem Bereich Vitality ein wenig gereizt, denn der Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region kam wegen seines Charakters als Süßspeise für mich als Hauptgericht nicht in Frage und der Gebackene Seelachs mit Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat bei Globetrotter sah mir etwas zu sehr nach Kantine aus. Aber es gab ja auch noch die Asia-Theke, wo neben den Gebackenen Ananas und Banane heute auch Gebackener Fisch mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce und schließlich Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry auf der Speisekarte stand. Und da ich schon lange kein Rindfleisch mehr an der Asia-Theke gegessen hatte, entschied ich mich trotz des gestrigen Rinderbratens schließlich für dieses Gericht. Zumal der Putenbraten auch etwas trocken aussah. Dazu gesellte sich wie üblich noch ein Schälchen Reis als Sättigungsbeilage.

Gaeng Massaman Nua

Wie bereits am Dienstag erwähnt, bereitet aktuell die weibliche Köchin an unserer Asia-Wok-Theke Dienst und diese bereitet die Gerichte etwas anders als ihr männlicher Kollege zu. So findet sich in der regel deutlich weniger Sauce in den Gerichten, was wie sich heute zeigte aber nicht unbedingt von Nachteil sein muss. Viel mehr fand ich, dass so das ganze Gemüse, welches heute u.a. aus grünen Bohnen, Broccoli, Zucchini, Möhren, Stangensellerie, Shitake-Pilzen, Mangold, milden hellen Zwiebeln und Kohl bestand (Kartoffeln hatte wie in der Beschreibung angekündigt hatte ich keine gefunden), weitaus besser zur Geltung kommt und nicht zu großen Teilen von einer dominanten Sauce überdeckt wird. In dieser Variante hielt sich die leicht scharfe Sauce geschmacklich eher im Hintergrund, war aber genug präsent um den Gesamtgeschmack mit zu bestimmen. So ergab sich, gemeinsam mit den angenehm zarten und mageren Streifen gebratenen Rindfleischs ein etwas vom sonstigen Asia-Gericht abweichendes, aber dennoch sehr gelungenes Mittagsgericht. Gemeinsam mit dem klebrigen Reis, den ich mir natürlich auch heute mit einem Esslöffel süß-scharfer Currysauce garniert hatte, gab es da wirklich nichts zu meckern.
Bei der großen Allgemeinheit der Gäste lag heute aber ohne jeden Zweifel das Seelachsfilet mit Kartoffel-Gurkensalat am höchsten in der Gunst und belegte somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte dann der Putenbraten, der mit sehr knappen Vorsprung die Asia-Gerichte somit auf Platz drei verwies. Platz vier belegte schließlich die Süßspeise in Form des Apfelstrudels mit Vanillesauce.

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Massaman Nue: ++
Reis: ++

Pla Pad Ped – Fischfilet mit Chili-Bratgemüse [01.10.2013]

Nach über einer Woche Abstinenz entschloss ich mich heute endlich mal wieder dazu, an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen. Auch wenn mich die Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Eblyrisotto bei Vitality und die Penne “al Pesto Genovese” mit Kirschtomaten und Parmesan bei Globetrotter nicht besonders reizten, hätte ich mit dem “Jäger Schnitzel” mit Spätzle und Pilzsoße bei Tradition der Region zwar leben können, aber es war einfach mal wieder an der Zeit den Wok-Gerichten meine Aufwartung zu machen. Daher kombinierte ich auch gleich mal einige der Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen mit dem für Dienstag inzwischen üblichen Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Brategemüse und dem üblichen Schälchen Reis als Sättigungsbeilage.

Pla Pad Ped - Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse / Baked fish filet with chili vegetables

Der Gericht erwies sich zwar heute mal wieder als etwas mehr saucenlastig als ich es bevorzuge, dafür war die dunkle Sauce heute dank zahlreicher Chili-Stückchen darin wirklich angenehm scharf geraten. In der Sauce fanden sich schließlich neben den zahlreichen in dünner Panade gebackenen, zarten und grätenfreien Fischfilet-Stücken, die ich meinte als Seelachs identifizieren zu können, auch wieder wie üblich eine sehr bunte Mischung verschiedener Gemüse-Sorten wie Blumenkohl, Broccoli, Mangold, Paprika, Möhren, Stangensellerie und Weißkohl. Geschmacklich bestimmend war aber wie üblich eindeutig die Sauce, die mir fast schon etwas zu dominant erschien – aber eben nur fast. Gemeinsam mit dem leicht klebrigen Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ein wirklich gutes Hauptgericht. Und auch die knusprigen Mini-Frühlingsröllchen mit ihrer vegetarischen Gemüsefüllung gaben keinerlei Kritikpunkte.
Und auch wenn sich der eigentliche Favorit, das Jäger-Schnitzel, heute sehr gut schlug, gelang es doch tatsächlich den Asia-Gerichten diese heute in ihrer Beliebtheit bei den anderen Gästen zu überrunden und somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu erlangen. Nach dem wirklich nur knapp dahinter liegenden Schnitzel mit Spätzle und Pilzsoße auf Platz zwei folgten schließlich die Penne “al Pesto Genovese” auf Platz drei und das vegetarische Gericht in Form der Mediterranen Gemüsepfanne auf Platz vier. Und das am heutigen Weltvegetariertag.

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: ++
Reis: ++
Frühlingsröllchen: ++