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Holzfällersteak in Zwiebelsauce mit Kartoffelplätzchen [04.10.2019]

Friday, October 4th, 2019

Da ich leider nicht mehr allzu viel Urlaub übrig habe, hatte ich mir diesen Freitag nach dem Tag der Deutschen Einheit nicht frei genommen und regulär gearbeitet. Die Anzahl der anwesenden Kollegen war natürlich entsprechend gering und als ich das Betriebsrestaurant betrat, erkannte ich dass man auch hier rationiert hatte und für die regulären Gerichte nicht wie üblich zwei sondern nur eine Theke geöffnet hatte – zusätzlich zur Wok-Theke, an der es heute Gebratenes AsiaGemüse in Hoi Sin Sauce und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce gab, aber das interessierte mich weniger. Wir waren nach einem Meeting noch vor 12 Uhr essen gegangen, daher hatte ich auch keinen allzu großen Hunger und verzichtete daher darauf die 6,30 Euro für das Gebackene Seelachsfilet mit Remoulade und 3 Komponenten bei Daily zu investieren, das mit Kartoffelsalat angeboten wurde. Und da ich auch keine Lust auf einen Germknödel mit Vanillesauce, wie er bei Veggie angeboten wurde, verspürte, blieb nur noch das Holzfällersteak mit Zwiebelsauce und Kartoffelplätzchen aus dem Abschnitt Vital der Tageskarte (obwohl ich mich fragte was daran jetzt vital sein sollte). An der Gemüsetheke sah ich leider nichts passendes dazu und da die Kollegen schon an der Kasse durch waren, verzichtete ich auf einen Umweg über die Salattheke und nahm das Gericht wie es war ohne weitere Beilagen zum Preis von 4,36 Euro.

Pork shoulder steak in onion sauce with potato cookies / Holzfällersteak in Zwiebelsauce mit Kartoffelplätzchen

Das Holzfällersteak war etwas durchwachsen, aber bei Steaks aus der Schweineschulter wie diesem war dies auch nicht anders zu erwarten gewesen. Auf jeden Fall war das Fleisch gut gewürzt und harmonierte gut mit der würzigen, nicht zu dünnen Zwiebelsauce. Und auch die Kartoffelplätzchen passten wie ich fand gut in die Gesamtkomposition. Im Grunde genommen sind diese vom Aufbau her übrigens nichts anderes als Kroketten, nur eben in einer anderen Form. Ich hatte mal gedacht es handele sich hierbei um Macairekartoffeln, aber das war wohl ein Irrtum. Nichts besonderes, aber auch unter gegebenen Umständen auch keine schlechte Wahl – ich war zumindest zufrieden mit meiner Entscheidung.
Da heute wirklich wenig los war – es waren weniger als die Hälfte der Tische besetzt – erwies es sich als schwierig eine Allgemeine Beliebtheitsskala aufzustellen. Nach meinen Beobachtungen würde ich aber sagen, dass der Seelachs heute den ersten Platz belegte, gefolgt vom Holzfällersteak auf dem zweiten Platz, den Asia-Gerichten auf Platz drei und dem Germknödel schließlich auf einem guten vierten Platz. Aber das ist natürlich aufgrund der wenigen Messwerte keineswegs repräsentativ…

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Zwiebelsauce: ++
Kartoffelplätzchen: ++

Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Kartoffelplätzchen [27.09.2019]

Friday, September 27th, 2019

Zwar klang die Gebackene Scholle mit Remoulade und Röstkartoffel aus dem Bereich Daily durchaus verlockend, aber da ich ja bereits gestern mit dem Zanderfilet Fisch gegessen hatte, sah ich mich heute mal nach etwas anderem um. Viele Alternativen gab es nicht, denn der Hausgemachter Kaiserschmarrn mit Zwetschgen und Apfelmus bei Veggie erschien mir eher etwas für einen Nachtisch. Von den Asia-Wok-Gerichten wäre vielleicht der Gebratene Eierreis etwas gewesen, denn den Verschiedenen Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce unterstelle ich ja immer noch dass sie einfach nur Resteverbrauch von der vergangenen Woche sind. Aber am meisten sagte mir dann doch das Japanische Ingqersteak vom Schwein mit Honigkarotten und Kartoffelplätzchen bei Daily zu.

Japanese ginger steak with honey carrots & potato cookies / Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Kartoffelplätzchen

Leider hatte man die Anzahl der Kartoffelplätzchen – eigentlich handelte es sich ja eher um Macairekartoffel – von früher vier wie z.B. hier auf nur drei reduziert. Gerade noch ausreichend. Dafür war das magere und zarte Schweinesteak angenehm groß geraten und über die Tatsache dass dass Fleisch ein ganz klein wenig trocken erschien konnte man dank der Sauce problemlose hinweg sehen. Dazu gab es eine ebenfalls mehr als großzügige Portion in karamellisierten Honig geschwenkter, kleiner Pariser Möhren als Gemüsebeilage, die wie ich fand ganz gut in die Gesamtkomposition passten. Was daran jetzt genau Japanisch gewesen sein soll erschloss sich mir nicht ganz, aber geschmeckt hat es alle mal – auch wenn es durchaus keine kulinarische Meisterleistung war.
Der Gros der anderen Gäste hatte heute bei der Scholle zugegriffen und dem Fischgericht somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala beschert. Auf Platz zwei sah ich aber schon das Ingwersteak, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und dem Kaiserschmarrn auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Sauce: +
Möhren: ++
Kartoffelplätzchen: ++

Grillabend [10.09.2019]

Wednesday, July 10th, 2019

Nach getaner Arbeit traf ich mich gestern mit einigen Kollegen noch zu einem kleinen gemeinschaftlichen Grillabend zwecks Socializing auch neben der Tätigkeit im Büro. Ein paar Leute hatten Salate gemacht, außerdem gab es genügend Grillgut von Fleisch von Pute, Schwein und Rind über Fisch in Form von Forellen bis hin zu Halloumi Käse und Grillkartoffeln. Bald waren auf schon die ersten Steaks fertig und ich ließ mir eins geben, kombiniert mit einigen der angebotenen Salat (Bulgursalat mit Schafskäse, Krautsalat, Kartoffelsalat, etwas Tomaten-Knoblauchbutter und etwas Baguette.
Steak, Salate & Baguette
Außerdem gab es noch Nudelsalat mit Mayo (nicht so mein Ding) und Blattsalat mit Dressing, von dem ich allerdings erst heute Mittag mehr als genug gehabt hatte. Das Rindersteak erwies sich auf jeden Fall als gut und würzig mariniert und nur minimal durchwachsen. Zusätzlich zum Ketchup garnierte ich es mir beim Verzehr noch mit etwas der hausgemachten Tomaten-Knoblauchbutter, was sich als überaus lecker erwies. Und auch der pikant angemachte Bulgursalat mit einen Fetastückchen war eine sehr gute Wahl, genau so wie der auf süddeutsche Art mit Gemüsebrühe und Essig angemachte Kartoffelsalt. Beim Krautsalat kann man eh selten was falsch machen.
Wenig später nahm ich mir dann auch noch eine schöne große Bratwurst, wobei es sich leider weder um eine grobe nordhessische noch um eine Thüringer Rostbratwurst handelte, sondern um eine dieser sehr fein gekutterten Würste wie sie hier üblich sind. Nicht ideal, aber akzeptabel. 😉
Bratwurst, Salate & Baguette
Leider war ich danach bereits so satt, dass ich vom Fisch oder dem Halloumi nichts mehr probieren konnte. Und später als ich wieder etwas mehr Appetit hatte, waren die anderen Dinge leider schon aufgebraucht. Aber das war bestimmt nicht unser letzter Grillabend, daher werde ich beim nächsten Mal die etwas exotischeren Sachen einfach vorziehen… 😉

Schweinesteak mit Süßkartoffelpürre [07.06.2019]

Friday, June 7th, 2019

Ich überlegte heute zwar sehr lange, ob ich nicht beim freitäglichen Fischangebot in Form von Gedünstetem Kabeljau mit Weißweinsauce und zwei Beilagen, dazu Tagessuppe oder Dessert aus dem Abschnitt Daily zugreifen sollte, doch irgendwie hatte ich noch größeren Appetit auf das Schweinerückensteak mit Süßkartoffelpüree und Bratensaft, das man bei Vital anbot. Süßkartoffeln bekommt man immerhin nicht alle Tage. Den Kirschmichel mit Vanillesauce und die Asia-Wok-Gerichte wie Feng shi Tzau – Mii-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit
Gemüse in Spezial Sauce
kamen nicht in die nähere Auswahl.

Pork steak with sweet potato puree / Schweinesteak mit Süßkartoffelpürre

Das Schweinesteak im Schmetterlingsschnitt war zwar nicht das saftigste, aber bei so mageren und dünnem Fleisch ist das auch nicht zu erwarten gewesen. Zum Glück halfen die mild-würzige Bratensauce (auch wenn sie etwas dünn war) und das Püree aus Süßkartoffeln dabei, dies mehr als ausreichend zu kompensieren. Wobei ich der Meinung war, dass das Süßkartoffelpürree nicht zu hundert Prozent nur aus Süßkartoffeln bestand, sondern dass man auch normale Kartoffeln untergemischt hatte. Aber das tat dem guten Geschmack keinerlei Abbruch, denn die Süßkartoffel gab eindeutig den Ton beim Geschmack vor. Nicht besonderes, aber doch sehr lecker und mal ein bisschen etwas anderes als die sonst üblichen Gerichte.
Es waren nur wenige andere Gäste anwesend als wir uns im Betriebsrestaurant aufhielten – das lange Wochenende wirft bereits seine Schatten vorraus – aber ich konnte dennoch eindeutig sagen dass der Kabeljau in Weißweinsauce, den man übrigens mit Salzkartoffeln serviert hatte, beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala die Nase vorn hatte und sich diese Position sichern konnte. Und auch beim zweiten Platz war ich sicher, dass dieser vom Steak mit Süßkartoffelpüree belegt wurde. Weiter hinten wurde es unklarer, aber aus der Erfahrung würde ich sagen: Asia-Gerichte auf Platz drei und Kirschmichel auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Bratensauce: +
Süßkartoffelpüree: ++

Schweinerückensteak mit Sauce Hollandais, Kroketten & Mandelbrokkoli [26.02.2019]

Tuesday, February 26th, 2019

Heute sah ich wenig Alternativen im Speiseangebot auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants. Die Ofenkartoffel mit Blattspinat und Joghurtdip bei Vitality sah zwar nicht schlecht aus und wäre auch angenehm leicht gewesen, jedoch lag mir heute der Appetit nach Fleisch. Da wäre die Gefüllte Paprikaschote mit Rinderhackfleisch und Reis, dazu fruchtige Tomatensoße aus dem Abschnitt Tradition der Region natürlich besser geeignet gewesen, aber ich war hatte auch keinen großen Appetit auf so viel Paprika. Kurz überlegte ich ob ich nicht beim Gebackenen Seelachs mit frischem Gemüse in Massamansauce, der neben Gebratenem Thaigemüse in Erdnuss-Sauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, zugreifen sollte, doch am besten schien sich letztlich dann doch das Gebratene Schweinerückensteak mit Sauce Hollandais, Kroketten und Mandelbrokkoli aus der Sektion Globetrotter für mich zu eignen.

Saddle of pork steak with sauce hollandaise, croquettes & almond broccoli / Schweinerückensteak mit Sauce Hollandais, Kroketten &  Mandelbrokkoli

Meine größte Befürchtung war es gewesen, dass das Fleisch der kurzen, aber etwas mehr als fingerdicken Schweinesteaks etwas trocken sein könnte, denn sein äußeres schien darauf hinzuweisen. Doch der Eindruck hatte zum Glück getäuscht, für ein Steak erwies sich das magere Schweinefleisch als einigermaßen zart und saftig. Und wo es das nicht war, kompensierte dies sie dickflüssige, aromatische und wohl mit einem Spritzer Zitrone verfeinerte Sauce Hollandaise. Dazu passten sehr gut die genau abgezählten fünf Kroketten, die noch angenehm heiß waren und mit einer dünnen, knusprigen Kruste und einer cremigen Füllung aus Kartoffelpüree aufwarteten. Und auch das knackig blanchierte und mit Mandelblättchen versetzte Broccoli passte gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Keine leichte Kost, aber sehr gelungen. Ich war zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich das Schweinrückensteak großem Zuspruch und konnte sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die sich noch einen kleine, aber klaren Vorsprung vor der Gefüllten Paprikaschote auf Reis erarbeitet hatten. Somit landete die Paprika also auf Platz drei und die vegetarische Ofenkartoffel belegte einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinerückensteak: ++
Sauce Hollandaise: ++
Krokette: ++
Mandelbroccoli: ++

Schwabenteller – Minutensteak mit Röstzwiebeln, Schwammerlsauce & Käsespätzle [29.01.2019]

Tuesday, January 29th, 2019

Auch wenn sich heute auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants mal wieder im Abschnitt Globetrotter das von mir sehr geschätzte Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Semmel fand, wurde ich meinem bisherigen Prinzip immer bei diesem Gericht zuzugreifen ausnahmsweise mal untreu, denn die Alternative, ein “Schwabenteller” – Minutensteak vom Schwein mit Röstzwiebeln und Schwammerlsauce, dazu Käsespätzle im Abschnitt Tradition der Region war einfach zu verlockend und ich hatte gerade heute sehr große Lust darauf. Vielleicht lag es an den Röstzwiebeln, die ich bei den Bratwürsten gestern ja leider vermisst hatte – aber genau lässt sich das nicht mehr sagen. 😉 Die Alternativen wären eine (mir persönlich etwas trocken erscheinende) Schupfnudelpfanne mit Spitzkohl und Apfelwürfeln bei Vitality oder die Asia-Wok-Angebote wie Gebratenes Thaigemüse in Erdnußsauce bzw. Pla Rad Prik – Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in Kokosmilchsauce gewesen, doch das erwähne ich nur der Vollständigkeit halber – ich hatte mich ja bereits auf den Schwabenteller festgelegt.

Swabian dish - Minute pork steak with fried onions, mushroom sauce & cheese spaetzle / Schwabenteller - Minutensteal vom Schwein mit Röstzwiebeln, Schwammerlsauce & Käsespätzle

Laut meiner Statistik wäre das heute mein zwölfter Schwabenteller seit das Gericht das erste Mal im Februar 2014 auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants aufgetaucht war. Das erste Mal hatte ich beim zweiten Auftauchen im März dieses Jahres zugegriffen. Angeboten wurde es seit 2014 aber weitaus öfter – in den Zeiten in denen ich nicht im Urlaub oder anderweitig verhindert war fast 40 Mal – aber ich konnte mich nicht immer dazu durchringen – immerhin handelt es sich bei diesem Gericht um eine ziemliche Kalorienbombe. Außerdem gab etwas ähnliches ein Mal mit Kroketten statt Käsespätzle angeboten – aber danach nie wieder. Käsespätzle passen einfach viel besser. Damit aber genug Statistik für heute.
Dieses Mal waren die Käsespätzle scheinbar mit einem anderen Käse zubereitet worden, denn zwischen den Spätzle fanden sich kleine Bröckchen wie von Hüttenkäse oder Frischkäse, der sich nicht vollständig aufgelöst hatte. Geschmacklich war nichts zu bemerken, da der Käse nicht sonderlich geschmacksintensiv erschien, aber dennoch gab es an den Käsespätzle soweit nichts zu bemängeln. Ebenso wenig an dem fingerdicken und handtellergroßen Minutensteak, das sich als angenehm mager und zart erwies. Für ein echtes Minutensteak war es zwar etwas dick, denn traditionell werden Minutensteaks ja eher dünn geschnitten damit sie nach 30 Sekunden Bratzeit pro Seite durchgebraten sind, aber wir sind da ja nicht so. *g* Dazu passte wunderbar die dickflüssige, cremige und mild gewürzte Sauce mit ihren zahlreichen Champignons-Scheibchen. Die Röstzwiebeln, mit denen man die Käsespätzle serviert hatte, hätten schließlich noch etwas knuspriger sein können, einige der größeren Stücke waren innen sogar nur angebraten und nicht knusprig – aber ihren Hauptzweck dem Gericht eine Zwiebelnote mit Röstaroma zu geben erfüllten sie dennoch ausreichend. Für die kalte Jahreszeit und den großen Hunger genau das richtige, und dabei mit dem (für mich reduzierten) Preis von 4,34 Euro auch nicht allzu teuer. Ich war mit meiner Wahl sehr zufrieden, auch wenn ich deswegen meinem Chili con Carne ausnahmsweise mal untreu gewesen war.
Bei den anderen Gästen erschien das Chili aber weiterhin den Vorrang vor einem Gericht wie dem Schwabenteller zu genießen, denn dieses Gericht konnte sich mit kleinem, aber dennoch deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Erst auf Platz zwei folgte der Schwabenteller. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auch die vegetarische Schupfnudelpfanne hatte nicht wenige Abnehmer gefunden, auch wenn dennoch nur für einen Platz vier ausreichte. Wie sich herausstellte gab es optional noch eine Kräutersauce dazu, die die Trockenheit etwas kompensierte – aber das hätte meine Entscheidung dennoch nicht beeinflussen können.

Mein Abschlußurteil:
Minutensteak vom Schwein: ++
Röstzwiebeln: ++
Schwammerlsauce: ++
Käsespätzle: ++

Holzfällersteak mit geschmorten Zwiebeln & Kartoffelecken [17.09.2018]

Monday, September 17th, 2018

Als ich mich heute zwecks Mittagsessen in unsere Betriebsrestaurant begab, war ich noch etwas hin und her gerissen zwischen dem Holzfällersteak vom Schwein mit geschmorten Zwiebeln und Kartoffelecken bei Tradition der Region und dem Rindersaftgulasch mit Maronen und Butternudeln bei Globetrotter. Die Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Frühlingsröllchen und Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse in Spezialsoße oder der Curryreis mit Zucchini – Karottenragout im Abschnitt Vitality der Speisekarte konnte mich heute nicht wirklich begeistern. Eigentlich wäre der Rindersaftgulasch zwar etwas exklusiver gewesen, da dieses Gericht deutlich seltener auf der Speisekarte zu finden war, aber letztlich fiel meine Wahl schließlich doch auf das Holzfällersteak, denn es sah einfach besser aus. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen Tomaten-Couscous-Salat auf dem heutigen Angebot der Salattheke.

Pork steak with braised onions & potato wedges / Holzfällersteak vom Schwein mit geschmorten Zwiebeln & Kartoffelecken

Lieder hatte ich zwar an der Ausgabetheke eines der kleineren Steaks erwischt, die Fleischmenge des leicht durchwachsenen, aber ansonsten dennoch einigermaßen zarten und saftigen Schweinesteaks reicht dennoch vollkommen aus. Zumal die Portion der knusprigen, wenn auch leider ganz leicht übersalzenen Kartoffelecken auch überaus großzügig bemessen war. Gemeinsam mit den schön weich geschmorten Zwiebeln und der leicht würzigen, aber auch mal wieder recht dünnen Bratensauce, ohne die das Gericht insgesamt allerdings wohl zu trocken gewesen wäre, ein sehr leckeres Hauptgericht. Der tomatige Coucous-Salat und den zahlreichen Gemüsestückchen von Zucchini, Paprika und Tomate erwies sich an sich ebenfalls als sehr lecker und gut gelungen, aber er passte wie ich feststellen musste dann doch weniger zu einem gegrillten oder gebratenen wie dem Steak. Die Röstaromen harmonierten nicht so ganz mit der fruchtigen Note des Couscous.Für sich gesehen waren beide Komponenten aber einwandfrei, daher möchte ich hier keinen Punktabzug vornehmen. Insgesamt auf jeden Fall ein schmackhaftes, wenn auch nicht gerade leichtes Mittagsgericht – -ich war auf jeden Fall mit meiner Wahl des Hauptgerichts sehr zufrieden und kann auch den Coucous-Salat weiter empfehlen – nur eben nicht für gegrillte Gerichte wie dieses.
Von den anderen anwesenden Gästen hatten ebenfalls ein großer Anteil beim Holzfällersteak zugegriffen, weswegen diesem Angebot heute zweifelsfrei der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala gebührt. Um den zweiten Platz lieferten sich der Rindersaftgulasch und die Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach knapp die Asia-Gerichte für sich entscheiden konnten und den Gulasch mit Maronen und Butternudeln somit auf einen guten dritten Platz verdrängten. Auf Platz vier folgte schließlich Curryreis mit Zucchini-Karottenragout.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Geschmorte Zwiebeln: ++
Bratensauce: +
Kartoffelecken: ++
Coucous-Salat: ++

Schweinesteak “Tessin” mit Bratensauce & Pommes Frites [02.08.2018]

Thursday, August 2nd, 2018

Mein innerer Schweinehund schlug heute zur Mittagszeit mal wieder richtig heftig zu, denn eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen beim Frischen Sommersalat mit Putenstreifen und Ei zuzugreifen, der heute im Abschnitt Tradition der Region der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Die Gefüllte Aubergine mit Ebly und Käse, dazu Quarkdip bei Vitality kam für mich weniger in Frage, da ich kein großer Freund von Auberginen bin, das Schweinesteak “Tessin” mit Tomate und Speck gratiniert, mit Bratensauce und Pommes Frites bei Globetrotter erschien im ersten Moment zu schwer und auch auf Gebackene Ananas und Banane, Gebratene Hähnchenkeule mit Gemüse in süß-sauer Sauce oder Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse in Massamannsauce verspürte ich keine große Lust. Doch als ich den Salat dann visuell sah, war ich nicht ganz so begeistert, denn er erschien mir entgegen des Sommersalat vom Dienstag eher beliebig zusammengewürfelt und die Putenstreifen sahen mir etwas trocken aus. Also entschied ich mich doch noch kurzfristig um und griff nicht etwas zu den asiatischen Hähnchenkeulen, die eigentlich auch sehr verlockend aussahen, sondern zum Schweinesteak. Und das bei Temperaturen, die wieder nahe bei 30 Grad lagen. Dennoch: Auf den Pommes durfte natürlich der Ketchup nicht fehlen und außerdem war mir noch etwas Gemüse, daher ergänzte ich das Gericht noch durch ein paar Erbsen und Möhren von der Gemüsetheke.

Pork steak "Tessin", gratinated with ham, tomato & cheese with gravy & french fries / Schweinesteak "Tessin" mit Tomate, Schinken & Käse gratiniert, dazu Bratensauce & Pommes Frites

Das Problem mit den nicht ganz so knusprigen Pommes scheint man inzwischen in den Griff bekommen zu haben, denn heute erwiesen sich die frittierten Kartoffelstäbchen als genau richtig was ihre Konsistenz anging. Nun ja, zumindest wenn es mir gelang sie zu verzehren bevor die wasserdünne und geschmacklich kaum relevante Bratensauce sie durchgeweicht hatte. Ist ja nett gemeint, um das Gericht insgesamt nicht zu trocken wirken zu lassen, aber einfach nur etwas Saucenpulver in viel zu viel Flüssigkeit zu rühren ist keine besonders elegante Lösung. Die positive Überraschung des Tages war jedoch das mit Kochschinken, Tomatenwürfeln und einem mild-würzigen Käse überbackene Schweinesteak, dass sich als ausgesprochen saftig und zart erwies. Auch wenn ich diese Attribute öfters verwende, so sehr wie heute trafen sie selten zu. Und das bei einem mageren Steak. Das Gemüse in Form von Erbsen und Möhren erwies sich letztlich dann so als eher mittelmäßig, denn die Erbsen waren noch einigermaßen knackig – was bei Hülsenfrüchten aber nicht ungewöhnlich ist – während die Möhren bereits ein klein wenig zu weich wirkten. Aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. Insgesamt kein leichter Genuss, aber doch eine gute Wahl – trotz der Sommerhitze. Ich persönlich fand ja, dass die Bratkartoffeln in Scheiben wie hier noch als bessere Variante Pommes zu dem Steak Tessin passten, aber Scheiben-Bratkartoffeln gab es ja leider schön länger nicht mehr in unserem Betriebsrestaurant, nur noch angebratene kleine ganze Salzkartoffeln, vermutlich Drillinge. Eigentlich schade, aber wahrscheinlich ist der Aufwand in der Herstellung zu groß – aber ich gebe die Hoffnung auf ein Comeback noch nicht ganz auf. 😉
Obwohl der Sommersalat auch im vorderen Feld lag, war es heute natürlich das Schweinesteak, dass sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Ich bin also nicht der einzige unvernünftige an heißen Sommertagen. Nach dem somit zweitplatzierten Salat mit Putenstreifen folgten die Asia-Gerichte auf einem guten dritten Platz und die Aubergine, heute etwas abgeschlagen, auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak “Tessin”: ++
Pommes Frites: ++
Bratensauce: +/-
Erbsen & Möhren: +