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Ingwersteak mit Honigkarotten & Rösti [05.02.2020]

Mittwoch, Februar 5th, 2020

Heute war mal wieder so ein Tag, an dem es keine wirklichen Highlights auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants zu finden waren. Für eine Lasagne Bologense mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert + drei Komponenten nach Wahl wie sie bei Daily angeboten wurde, wollte ich aber auf jeden Fall nicht über 6 Euro bezahlen – zumal die Lasagne auch nicht sonderlich aufregend sondern eher simpel aussah. Und mit dem Rahmschwammerl mit Semmelknödel von Veggie hab ich in Vergangenheit eher schlechte Erfahrung gemacht. Alternativ konnte man die Rahmschwammerl noch mit Maispoularde servieren lassen, aber das machte die Pilze in Wasserdünner Pseudo-Rahmsauce auch nicht besser. Blieben also noch das Japanische Ingwersteak mit Honigkarotten und Kartoffelrösti bei Vital sowie Gebratene Putenfleisch mit Gemüse in süß-Sauer-Sauce und Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Tomatensauce an der Asia-Wok-Theke. Da schien mir das Ingwersteak doch das kleinste übel – auch wenn die Möhren heute nicht besonders hübsch aussahen wie ich fand.

Japanese ginger steak with honey carrots & hash browns / Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Rösti

Einige der Möhren wirkten zwar etwas gräulich, aber geschmacklich und auch was die Konsistenz anging gab es nichts daran auszusetzen. Auch die leichte Honignote kam gut zur Geltung. Und auch die Röstis waren in Ordnung und schön knusprig, zumindest dort wo sie nicht durch die mal wieder recht dünne Sauce durchgeweicht worden waren. Meine größte Sorge war aber das angenehm große und magere Schweinesteak, denn in der Vegangenheit war sein Fleisch hin und wieder mal recht trocken gewesen. Dch ich hatte heute Glück, für ein Stück fettarmes Schweinefleisch erwies sich das Steak als doch angenehm saftig. In Anbetracht des Gesamtangebots hatte ich letztlich wohl doch eine recht gute Wahl getroffen – ich zumindest war zufrieden.
Bei den anderen Gäste lag heute natürlich die Lasagne ganz besonders hoch in der Gunst und konnte sich auch den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber das Ingwersteak war ihr recht eng auf den Fersen und belegte einen guten zweiten Platz. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte und die Rahmschwammerl erreichten einen guten vierten Platz. Wie viele davon die Maispoularden-Option gewählt hatten vermochte ich aber nicht zu beurteilen.

Mein Abschlußurteil:
Ingwersteak: ++
Sauce: +
Honigkarotten: +
Röstis: ++

Steak aus dem Air Fryer mit gebackener Süßkartoffel – das Rezept

Sonntag, Januar 19th, 2020

Meine Schottischen Eier von gestern haben leider nicht bis zum heutigen Mittagessen überlebt, doch damit hatte ich gerechnet und vorgesorgt. Ich hatte nämlich gelesen, dass man auch sehr gut Steaks in der Heißluftfriteuse (Air Fryer) zubereiten kann und das wollte ich natürlich ebenfalls ausprobieren. Dazu sollte es eine gebackene Süßkartoffel geben, die ich allerdings dieses Mal nicht im Air Fryer, sondern ganz konventionell im Ofen zubereiten wollte. Das wäre zwar auch im Air Fryer gegangen, aber ich wollte dieses Mal das sowohl Steak als auch Süßkartoffel etwa zur gleichen Zeit fertig werden, so dass ich nichts warm halten muss – frisch gekocht schmeckt es eben am besten. 😉 Als ich am Freitag dann beim Metzger meines Vertrauens das Steak einkaufte, musste ich ziemlich schlucken, denn für ein wirklich gutes Steak von gerade mal etwas mehr als zweihundert Gramm wurden gleich einmal fast dreizehn Euro fällig. 😳 Daher verwarf ich meinen Plan zwei Portionen zuzubereiten und besorgte mir nur eins davon. Aber die Marmorierung des Fleisch das ich gewählt hatte sah wirklich gut aus, daher gönnte ich mir die Ausgabe mal. Dabei ist das bei gutem Rindfleisch nicht mal wirklich teuer, meine Recherche im Netz zeigte dass man auch man leicht zwanzig bis zu über 30 Euro für 100g bezahlen kann.
Daraus entstand letztlich also ein eigentlich recht einfaches, aber dennoch sehr leckeres Gericht, das ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz in gewohnter Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 1 Portion?

1 Rindersteak (ca. 200g)
01-Zutat-Rindersteak

Zum würzen des Steaks:

  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 3/4 Teelöffel Pfeffer
  • 1/4 Teelöffel Knoblauch (granuliert)
  • 1/4 Teelöffel Zwiebel (granuliert)
  • 1/4 Teelöffel geräuchertes Paprika
  • 1/5 Teelöffel Chiliflocken
  • evtl. eine Scheibe Kräuterbutter

    1 große Süßkartoffel
    02-Zutat-Süßkartoffel

    Für das Topping des Süßkartoffel:

  • 3 Esslöffel Sauerrahm
  • Einige Stiele Schnittlauch
  • Etwas Salz
  • Außerdem hatte ich noch Feldsalat und das Joghurt-Zitronendressing im Kühlschrank, das beides vebraucht werden musste, also kamen sie am Ende auch mit auf den Teller.

    Die Süßkartoffel dauert am längsten, also beginnen wir mit ihrer Zubereitung. Nachdem wir begonnen haben den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen waschen wir also die Süßkartoffel gründlich unter fließendem Wasser – wir wollen ja am Ende keinen Schmutz auf dem Teller haben –
    03 -  Süßkartoffel waschen / Wash sweet potato

    legen sie in ein ofenfestes Behältnis, stechen an einigen Stellen mit Hilfe einer Gabel die Schale an damit sie beim Backen nicht platzt
    04 - Süßkartoffel mit Gabel anpiksen / Stab peel with fork

    und schieben sie dann auf der mittleren Schiene für 50 bis 60 Minuten in den Ofen. Einige Beiträge in anderen Kochblogs zeigen, dass man die Kartoffel noch mit Öl oder gar mit Gewürzen wie Salz und Pfeffer einreiben soll, aber das ist meiner Meinung nach unnötig.
    05 - Süßkartoffel im Ofen backen / Bake sweet potato in oven

    Das gibt uns nun viel Zeit um uns um alles andere zu kümmern – zum Beispiel das Topping. Dazu schneiden wir einige Stiele Schnittlauch in Röllchen,
    06 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives in rolls

    geben zwei bis drei Esslöffel Sauerrahm in eine Schüssel,
    07 - Sauerrahm in Schüssel geben / Put sour cream in bowl

    salzen diesen leicht
    08 - Sauerrahm mit Salz würzen / Season sour cream with salt

    streuen ca. 2/3el der Schnittlauch-Röllchen ein
    09 - Schnittlauch zum Sauerrahm geben / Add chives

    und verrühren alles gründlich miteinander. Bis zum Einsatz bewahren wir dies abgedeckt im Kühlschrank auf.
    10 - Sauerrahm gründlich verrühren / Stir sour cream

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, um das Steak aus dem Kühlschrank zu nehmen um bis zur Zubereitung Zimmertemperatur annehmen zu lassen – natürlich abgedeckt, denn es soll ja nicht austrocknen.
    11 - Steak aus Kühlschrank nehmen / Take steak from fridge

    Wenden wir uns dazu nun unserer Würzmischung zu. Dazu geben wir Salz und Pfeffer in eine kleine Schüssel,
    12 - Salz & Pfeffer in Schüssel geben / Put salt & pepper in bowl

    fügen Zwiebel- und Knoblauchgranulat hinzu,
    13 - Zwiebel- &Knoblauchpulver addieren / Add granulated onion & garlic

    addieren das geräucherte Paprika,
    14 - Geräuchertes Paprika hinzufügen / Add smoked paprika

    geben noch etwas Chiliflocken hinzu
    15 - Chiliflocken dazu geben / Add chili flakes

    und verrühren schließlich alles gründlich miteinander.
    16 - Gewürze gründlich vermischen / Mix seasonings

    Anschließend sprühen wir ein klein wenig Öl auf das Steak,
    17 - Öl auf Steak sprühen / Spray oil on steak

    verteilen es gleichmäßig,
    18 - Öl auf Steak verteilen / Spread oil on steak

    bestreuen es mit unserer zuvor hergestellten Gewürzmischung
    19 - Steak mit Gewürzmischung bestreuen / Dredge steak with seasonings

    und massieren diese schließlich etwas ins Fleisch ein. Das Prozedere wiederholen wir dann noch einmal für die andere Seite.
    20 - Gewürze in Steak einmassieren / Rub in seasonings

    Nun heizen wir unseren Air Fryer leer für 2-3 Minuten auf 200 Grad vor,
    21 - Air fryer vorheizen / Pre heat air fryer

    legen das Steak in den Frittierkorb
    21 - Steak in Air Fryer legen / Put steak in air fryer

    und frittieren es für zwei Mal dreieinhalb Minuten für Medium oder zwei Mal 4 Minuten für durch. Das gilt für ein Steak von ca. 1,5 cm Dicke.
    22 - Steak zwei mal 3:30 Minuten frittieren / Cook Steak two time 3:30 minutes

    Der Timer meiner Heißluftfriteuse lässt sich leider nur in Minutenschritten einstellen, ich wollte es aber lieber Medium, daher musste ich etwas aufpassen.

    Nach dreieinhalb Minuten nehmen wir den Frittierkorb mit dem Steak kurz aus dem Gerät,
    23 - Steak nach Halbzeit / Steak after half of time

    wenden es
    24 - Steak wenden / Turn steak

    und schieben es für weitere dreieinhalb Minuten in die Fritteuse.
    25 - Steak zurück in Air Fryer schieben / Put steak back in air fryer

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt die Süßkartoffel aus dem Ofen zu nehmen
    26 - Süßkartoffel aus Ofen nehmen / Take sweet potato from oven

    und mit einem spitzen Messer zu testen ob sie durch ist. Gleitet es bis über die Hälfte der dicke ohne Probleme durch, können wir sie bei Seite stellen, damit sie ein wenig abkühlt.
    27 - Gargrad der Süßkartoffel testen / Check sweet potato

    Schließlich ist auch das Steak fertig, so dass wir es entnehmen
    28 - Steak fertig zubereitet / Steak finished

    und auf einem vorgewärmten Teller (ich nutzte einfach den noch heißen Ofen) einige Minuten ruhen lassen – natürlich eingewickelt in Alufolie damit es nicht kalt wird.
    29 - Steak ruhen lassen / Let steak rest

    Das gibt uns die Gelegenheit die Süßkartoffel der Länge nach aufzuschneiden,
    30 - Süßkartoffel längs aufschneiden / Open sweet potato peel

    den so entstandenen Schlitz mit den Fingern etwas aufzuziehen
    31 - Schale auseinander ziehen / Open peel

    und das Innere ein wenig mit Hilfe einer Gabel zu zerkleinern, was den eigentlichen Verzehr später erleichtert.
    32 - Innere der Süßkartoffel mit Gabel zerkleinern / Mash interior of sweet potato with fork

    Schließlich können sie gemeinsam mit dem Steak und etwas Feldsalat servieren, wobei wir die Süßkartoffel mit unserer Sauerrahm-Schnittlauch-Mischung toppen. Wer mag kann außerdem noch eine Scheibe Kräuterbutter auf das Steak geben.
    33 - Steak (Air Fryer) with baked sweet potato - Served / Steak aus dem Air Fryer mit gebackener Süßkartoffel - Serviert

    Dabei interessierte mich natürlich vor allem wie das Steak im Inneren geworden war, weswegen ich es erst einmal in der Mitte zerteilte. Wie es sich zeigte war es noch leicht rosa und damit Medium, so wie ich es vorgehabt hatte.
    35 - Steak (Air Fryer) with baked sweet potato - Lateral cut / Steak aus dem Air Fryer mit gebackener Süßkartoffel - Querschnitt

    Auch wenn es letztlich nicht sonderlich groß war, erwies sich das Steak insgesamt als wirklicher Genuss. Wunderbar zart und saftig – und das nach gerade mal 7 Minuten. Natürlich trugen auch die sehr gelungene Gewürzkombination sowie die Kräuterbutter zum gelungenen Steak bei. Ob das nun wirklich dreizehn Euro wert gewesen ist sei mal so dahin gestellt, aber mir fehlen da die Vergleichswerte, daher spare ich mir ein Kommentar. Ich probiere aber bei Gelegenheit auch mal ein günstigeres Steak in den Air Fryer zu stecken, dann kann ich mehr dazu sagen.
    Aber auch die gebackene Süßkartoffel erwies sich als wahrer Genuss. Ihr Inneres war im Ofen butterweich geworden und schmeckte auch ohne zusätzliche Würze schon sehr lecker. Der mit frischem Schnittlauch versetzte Sauerrahm passte aber dennoch wunderbar zu dem zarten Süßkartoffel-Fruchtfleisch. Dazu noch der weiterhin knackige Feldsalat mit dem fruchtigen Zitronen-Joghurt-Dressing und fertig war ein sehr gelungenes Sonntagsgericht, das nicht allzu viel Aufwand erfordert hatte. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis – dieser Air Fryer ist wirklich eine überaus lohnenswerte Anschaffung gewesen. 🙂

    34 - Steak (Air Fryer) with baked sweet potato - Side view / Steak aus dem Air Fryer mit gebackener Süßkartoffel - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Rösti [10.01.2020]

    Freitag, Januar 10th, 2020

    Eigentlich wäre für den Freitag ja mal wieder ein Fischgericht an der Reihe gewesen und mit dem bereits bewährten Kabeljau auf sizilianischer Art mit drei Beilagen stand auch etwas ansprechendes auf der Karte, aber leider im falschen denn im teueren Abschnitt Daily. Und 6,30 Euro für ein bisschen pikante Tomatensauce mit kleinem Stück Fischfilet war mir dann doch etwas zu kostspielig. Daher entschied ich mich dann doch für das Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten und Rösti bei Daily, denn am Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker bei Veggie hatte ich weniger Interesse. Eventuell wären noch die Feng shi Tzau – Mie-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch, die neben dem Reste-Gericht San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce an der Wok-Theke angeboten wurden, etwas für mich gewesen, aber als mir das in den Sinn kam hatte ich bereits das Steak auf dem Tablett gehabt. 😉

    Japanese ginger steak with honey carrots & hash browns / Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Rösti

    Das Fleischstück in Form des Schweinesteaks war wirklich sehr großzügig ausgefallen, auch wenn das magere Fleisch stellenweise wie ich fand etwas trocken geraten war. Doch das ist bei mageren Schweinesteaks leider nie ganz zu verhindern und man konnte es gut mit der Sauce mit milden Ingweraroma kompensieren, daher will ich dies nicht negativ in die Wertung einfließen lassen. Die drei Mini-Röstis dazu waren noch angenehm heiß und außen knusprig und bildeten, auch wenn sie wenig japanisch waren, eine passende Sättigungsbeilage. Die mit Honig glasierten, noch leicht knackigen Scheiben aus gelben und orangen Möhren rundeten das Gericht geschmacklich schließlich sehr gelungen ab. Ein absolutes Standardgericht unseres Betriebsrestaurants, aber doch immer wieder eine gute Wahl.
    Bei den anderen Gästen lag der zuspruch zum Kabeljau heute knapp vor dem des Ingwersteaks, womit der Fisch sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Nach dem somit zweitplatzierten Ingwersteak folgten die Asia-Gerichte auf Platz drei und der Milchreis schließlich auf einem guten vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Schweinesteak: ++
    Sauce: ++
    Honig-Möhren: ++
    Röstis: ++

    Holzfällersteak in Zwiebelsauce mit Kartoffelplätzchen [04.10.2019]

    Freitag, Oktober 4th, 2019

    Da ich leider nicht mehr allzu viel Urlaub übrig habe, hatte ich mir diesen Freitag nach dem Tag der Deutschen Einheit nicht frei genommen und regulär gearbeitet. Die Anzahl der anwesenden Kollegen war natürlich entsprechend gering und als ich das Betriebsrestaurant betrat, erkannte ich dass man auch hier rationiert hatte und für die regulären Gerichte nicht wie üblich zwei sondern nur eine Theke geöffnet hatte – zusätzlich zur Wok-Theke, an der es heute Gebratenes AsiaGemüse in Hoi Sin Sauce und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce gab, aber das interessierte mich weniger. Wir waren nach einem Meeting noch vor 12 Uhr essen gegangen, daher hatte ich auch keinen allzu großen Hunger und verzichtete daher darauf die 6,30 Euro für das Gebackene Seelachsfilet mit Remoulade und 3 Komponenten bei Daily zu investieren, das mit Kartoffelsalat angeboten wurde. Und da ich auch keine Lust auf einen Germknödel mit Vanillesauce, wie er bei Veggie angeboten wurde, verspürte, blieb nur noch das Holzfällersteak mit Zwiebelsauce und Kartoffelplätzchen aus dem Abschnitt Vital der Tageskarte (obwohl ich mich fragte was daran jetzt vital sein sollte). An der Gemüsetheke sah ich leider nichts passendes dazu und da die Kollegen schon an der Kasse durch waren, verzichtete ich auf einen Umweg über die Salattheke und nahm das Gericht wie es war ohne weitere Beilagen zum Preis von 4,36 Euro.

    Pork shoulder steak in onion sauce with potato cookies / Holzfällersteak in Zwiebelsauce mit Kartoffelplätzchen

    Das Holzfällersteak war etwas durchwachsen, aber bei Steaks aus der Schweineschulter wie diesem war dies auch nicht anders zu erwarten gewesen. Auf jeden Fall war das Fleisch gut gewürzt und harmonierte gut mit der würzigen, nicht zu dünnen Zwiebelsauce. Und auch die Kartoffelplätzchen passten wie ich fand gut in die Gesamtkomposition. Im Grunde genommen sind diese vom Aufbau her übrigens nichts anderes als Kroketten, nur eben in einer anderen Form. Ich hatte mal gedacht es handele sich hierbei um Macairekartoffeln, aber das war wohl ein Irrtum. Nichts besonderes, aber auch unter gegebenen Umständen auch keine schlechte Wahl – ich war zumindest zufrieden mit meiner Entscheidung.
    Da heute wirklich wenig los war – es waren weniger als die Hälfte der Tische besetzt – erwies es sich als schwierig eine Allgemeine Beliebtheitsskala aufzustellen. Nach meinen Beobachtungen würde ich aber sagen, dass der Seelachs heute den ersten Platz belegte, gefolgt vom Holzfällersteak auf dem zweiten Platz, den Asia-Gerichten auf Platz drei und dem Germknödel schließlich auf einem guten vierten Platz. Aber das ist natürlich aufgrund der wenigen Messwerte keineswegs repräsentativ…

    Mein Abschlußurteil:
    Holzfällersteak: ++
    Zwiebelsauce: ++
    Kartoffelplätzchen: ++

    Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Kartoffelplätzchen [27.09.2019]

    Freitag, September 27th, 2019

    Zwar klang die Gebackene Scholle mit Remoulade und Röstkartoffel aus dem Bereich Daily durchaus verlockend, aber da ich ja bereits gestern mit dem Zanderfilet Fisch gegessen hatte, sah ich mich heute mal nach etwas anderem um. Viele Alternativen gab es nicht, denn der Hausgemachter Kaiserschmarrn mit Zwetschgen und Apfelmus bei Veggie erschien mir eher etwas für einen Nachtisch. Von den Asia-Wok-Gerichten wäre vielleicht der Gebratene Eierreis etwas gewesen, denn den Verschiedenen Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce unterstelle ich ja immer noch dass sie einfach nur Resteverbrauch von der vergangenen Woche sind. Aber am meisten sagte mir dann doch das Japanische Ingqersteak vom Schwein mit Honigkarotten und Kartoffelplätzchen bei Daily zu.

    Japanese ginger steak with honey carrots & potato cookies / Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Kartoffelplätzchen

    Leider hatte man die Anzahl der Kartoffelplätzchen – eigentlich handelte es sich ja eher um Macairekartoffel – von früher vier wie z.B. hier auf nur drei reduziert. Gerade noch ausreichend. Dafür war das magere und zarte Schweinesteak angenehm groß geraten und über die Tatsache dass dass Fleisch ein ganz klein wenig trocken erschien konnte man dank der Sauce problemlose hinweg sehen. Dazu gab es eine ebenfalls mehr als großzügige Portion in karamellisierten Honig geschwenkter, kleiner Pariser Möhren als Gemüsebeilage, die wie ich fand ganz gut in die Gesamtkomposition passten. Was daran jetzt genau Japanisch gewesen sein soll erschloss sich mir nicht ganz, aber geschmeckt hat es alle mal – auch wenn es durchaus keine kulinarische Meisterleistung war.
    Der Gros der anderen Gäste hatte heute bei der Scholle zugegriffen und dem Fischgericht somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala beschert. Auf Platz zwei sah ich aber schon das Ingwersteak, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und dem Kaiserschmarrn auf Platz vier.

    Mein Abschlußurteil:
    Schweinesteak: ++
    Sauce: +
    Möhren: ++
    Kartoffelplätzchen: ++

    Grillabend [10.09.2019]

    Mittwoch, Juli 10th, 2019

    Nach getaner Arbeit traf ich mich gestern mit einigen Kollegen noch zu einem kleinen gemeinschaftlichen Grillabend zwecks Socializing auch neben der Tätigkeit im Büro. Ein paar Leute hatten Salate gemacht, außerdem gab es genügend Grillgut von Fleisch von Pute, Schwein und Rind über Fisch in Form von Forellen bis hin zu Halloumi Käse und Grillkartoffeln. Bald waren auf schon die ersten Steaks fertig und ich ließ mir eins geben, kombiniert mit einigen der angebotenen Salat (Bulgursalat mit Schafskäse, Krautsalat, Kartoffelsalat, etwas Tomaten-Knoblauchbutter und etwas Baguette.
    Steak, Salate & Baguette
    Außerdem gab es noch Nudelsalat mit Mayo (nicht so mein Ding) und Blattsalat mit Dressing, von dem ich allerdings erst heute Mittag mehr als genug gehabt hatte. Das Rindersteak erwies sich auf jeden Fall als gut und würzig mariniert und nur minimal durchwachsen. Zusätzlich zum Ketchup garnierte ich es mir beim Verzehr noch mit etwas der hausgemachten Tomaten-Knoblauchbutter, was sich als überaus lecker erwies. Und auch der pikant angemachte Bulgursalat mit einen Fetastückchen war eine sehr gute Wahl, genau so wie der auf süddeutsche Art mit Gemüsebrühe und Essig angemachte Kartoffelsalt. Beim Krautsalat kann man eh selten was falsch machen.
    Wenig später nahm ich mir dann auch noch eine schöne große Bratwurst, wobei es sich leider weder um eine grobe nordhessische noch um eine Thüringer Rostbratwurst handelte, sondern um eine dieser sehr fein gekutterten Würste wie sie hier üblich sind. Nicht ideal, aber akzeptabel. 😉
    Bratwurst, Salate & Baguette
    Leider war ich danach bereits so satt, dass ich vom Fisch oder dem Halloumi nichts mehr probieren konnte. Und später als ich wieder etwas mehr Appetit hatte, waren die anderen Dinge leider schon aufgebraucht. Aber das war bestimmt nicht unser letzter Grillabend, daher werde ich beim nächsten Mal die etwas exotischeren Sachen einfach vorziehen… 😉

    Schweinesteak mit Süßkartoffelpürre [07.06.2019]

    Freitag, Juni 7th, 2019

    Ich überlegte heute zwar sehr lange, ob ich nicht beim freitäglichen Fischangebot in Form von Gedünstetem Kabeljau mit Weißweinsauce und zwei Beilagen, dazu Tagessuppe oder Dessert aus dem Abschnitt Daily zugreifen sollte, doch irgendwie hatte ich noch größeren Appetit auf das Schweinerückensteak mit Süßkartoffelpüree und Bratensaft, das man bei Vital anbot. Süßkartoffeln bekommt man immerhin nicht alle Tage. Den Kirschmichel mit Vanillesauce und die Asia-Wok-Gerichte wie Feng shi Tzau – Mii-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit
    Gemüse in Spezial Sauce
    kamen nicht in die nähere Auswahl.

    Pork steak with sweet potato puree / Schweinesteak mit Süßkartoffelpürre

    Das Schweinesteak im Schmetterlingsschnitt war zwar nicht das saftigste, aber bei so mageren und dünnem Fleisch ist das auch nicht zu erwarten gewesen. Zum Glück halfen die mild-würzige Bratensauce (auch wenn sie etwas dünn war) und das Püree aus Süßkartoffeln dabei, dies mehr als ausreichend zu kompensieren. Wobei ich der Meinung war, dass das Süßkartoffelpürree nicht zu hundert Prozent nur aus Süßkartoffeln bestand, sondern dass man auch normale Kartoffeln untergemischt hatte. Aber das tat dem guten Geschmack keinerlei Abbruch, denn die Süßkartoffel gab eindeutig den Ton beim Geschmack vor. Nicht besonderes, aber doch sehr lecker und mal ein bisschen etwas anderes als die sonst üblichen Gerichte.
    Es waren nur wenige andere Gäste anwesend als wir uns im Betriebsrestaurant aufhielten – das lange Wochenende wirft bereits seine Schatten vorraus – aber ich konnte dennoch eindeutig sagen dass der Kabeljau in Weißweinsauce, den man übrigens mit Salzkartoffeln serviert hatte, beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala die Nase vorn hatte und sich diese Position sichern konnte. Und auch beim zweiten Platz war ich sicher, dass dieser vom Steak mit Süßkartoffelpüree belegt wurde. Weiter hinten wurde es unklarer, aber aus der Erfahrung würde ich sagen: Asia-Gerichte auf Platz drei und Kirschmichel auf dem vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Schweinesteak: ++
    Bratensauce: +
    Süßkartoffelpüree: ++

    Schweinerückensteak mit Sauce Hollandais, Kroketten & Mandelbrokkoli [26.02.2019]

    Dienstag, Februar 26th, 2019

    Heute sah ich wenig Alternativen im Speiseangebot auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants. Die Ofenkartoffel mit Blattspinat und Joghurtdip bei Vitality sah zwar nicht schlecht aus und wäre auch angenehm leicht gewesen, jedoch lag mir heute der Appetit nach Fleisch. Da wäre die Gefüllte Paprikaschote mit Rinderhackfleisch und Reis, dazu fruchtige Tomatensoße aus dem Abschnitt Tradition der Region natürlich besser geeignet gewesen, aber ich war hatte auch keinen großen Appetit auf so viel Paprika. Kurz überlegte ich ob ich nicht beim Gebackenen Seelachs mit frischem Gemüse in Massamansauce, der neben Gebratenem Thaigemüse in Erdnuss-Sauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, zugreifen sollte, doch am besten schien sich letztlich dann doch das Gebratene Schweinerückensteak mit Sauce Hollandais, Kroketten und Mandelbrokkoli aus der Sektion Globetrotter für mich zu eignen.

    Saddle of pork steak with sauce hollandaise, croquettes & almond broccoli / Schweinerückensteak mit Sauce Hollandais, Kroketten &  Mandelbrokkoli

    Meine größte Befürchtung war es gewesen, dass das Fleisch der kurzen, aber etwas mehr als fingerdicken Schweinesteaks etwas trocken sein könnte, denn sein äußeres schien darauf hinzuweisen. Doch der Eindruck hatte zum Glück getäuscht, für ein Steak erwies sich das magere Schweinefleisch als einigermaßen zart und saftig. Und wo es das nicht war, kompensierte dies sie dickflüssige, aromatische und wohl mit einem Spritzer Zitrone verfeinerte Sauce Hollandaise. Dazu passten sehr gut die genau abgezählten fünf Kroketten, die noch angenehm heiß waren und mit einer dünnen, knusprigen Kruste und einer cremigen Füllung aus Kartoffelpüree aufwarteten. Und auch das knackig blanchierte und mit Mandelblättchen versetzte Broccoli passte gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Keine leichte Kost, aber sehr gelungen. Ich war zufrieden mit meiner Wahl.
    Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich das Schweinrückensteak großem Zuspruch und konnte sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die sich noch einen kleine, aber klaren Vorsprung vor der Gefüllten Paprikaschote auf Reis erarbeitet hatten. Somit landete die Paprika also auf Platz drei und die vegetarische Ofenkartoffel belegte einen guten vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Schweinerückensteak: ++
    Sauce Hollandaise: ++
    Krokette: ++
    Mandelbroccoli: ++