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Pfeffersteak mit Kartoffelecken & Gemüse [21.02.2011]

Monday, February 21st, 2011

Zum Wochenanfang sah es in der regulären Küche zumindest was den Text aus der Karte anging nach erster Betrachtung eigentlich mal wieder nicht so gut aus und ich überlegte mal wieder bei der Asia-Theke zuzugreifen, wo unter anderem Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce angeboten wurden. Und das Linsenchili mit Roggenbrötchen bei Vitality und ebenso der Hackbraten mit Rahmsauce und Kartoffelpüree bei den traditionell-regionalen Gerichten waren auch visuell wirklich nichts für mich. Aber für das Pfeffersteak vom Schweinenacken mit Kartoffelecken und Gemüse bei Globetrotter konnte ich mir nach kurzer Betrachtung doch begeistern. Nicht gerade Kalorienarm, dafür aber mit Gemüse was leider nicht selbstverständlich bei den Angeboten der westlichen Küche ist. Dafür verzichtete ich aber auf das Dessert.

Pfeffersteak vom Schweinenacken mit Kartoffelecken & Gemüse / Pepper steak with potato wedges & vegetables

Auch wenn der Schweinenacken, der naturgemäß ja etwas kräftiger mit Fett durchwachsen ist, nicht gerade zu den Fleischsorten der ersten Wahl zählen hatte ich Glück und nur fast keinen fettigen oder zähen Stellen erwischt und auch von der Größe her brauchte ich nicht zu meckern. Und die dunkle, leicht scharfe, aber mit nur wenigen Pfefferkörner garnierte Sauce passte meiner Meinung geschmacklich nach sehr gut dazu. Bei den Kartoffelecken, die ich eher als Wedges bezeichnen möchte da ich eine Kartoffelecke eher als Rösti verstehe, hatte ich auch im ersten Moment gezweifelt ob ich so eine gute Ladung erwischt hatte, da die Thekenkraft bereits die letzten Stücke aus der Wärmeschale holte. Doch auch hier hatte man es offensichtlich gut gemeint, denn sie erwiesen sich als angenehm knusprig und noch heiß. Nur das Gemüse aus Erbsen, Mais, Karotten, Bohnen und ein wenig roter Paprika war meiner persönlichen Meinung nach nicht so gelungen, da sie leider nur noch lauwarm waren. Aber in der Summe meiner Meinung nach dennoch ein recht gelungenes Mittagsgericht, dessen Wahl ich nicht bereute.
Und dieser Meinung schienen auch die anderen Kantinengäste zu sein, denn das Pfeffersteak belegte ganz eindeutig und mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten dann die Asia-Gerichte, danach der Hackbraten und schließlich das vegetarische Linsenchili auf Platz vier. Ich hatte ja mit mehr Verteilung und weniger eindeutigen Ergebnissen gerechnet, aber ich kann ja nicht immer richtig mit meinen Abschätzungen liegen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Pfeffersteak vom Schweinenacken: ++
Kartoffelecken (Wedges): ++
Gemüse: +

Holzfällersteak mit Röstkartoffeln [08.04.2010]

Thursday, April 8th, 2010

Die “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” und “Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry” in der Asia-Ecke sahen eigentlich ganz gut aus und ich überlegte einen Moment ob ich mich heute hier bedienen sollte. Aber auch die “Zitronenhähnchenkeule mit Kräuterreis” aus dem Globetrotter-Bereich sah durchaus verlockend aus und die “Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse” wären kalorientechnisch wohl am optimalsten gewesen, aber letztlich fiel meine Wahl dann doch auf das traditionell-regionale “Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln“, welches ich mir noch mit einem Schälchen Gemüse aus Erbsenschoten, Karotten, Maiskölbchen und Streifen von gelber Paprika ergänzte. Aus Nachtisch verzichtete ich wieder ein mal.

Holzfällersteak

Eigentlich hätte ich ja vom letzten Mal etwas gewarnt sein müssen, dass man bei einem Kantinensteak keine Steakhouse-Qualität erwarten kann. Es war – dass muss ich zugeben – nicht schlecht und bis auf eine einzige etwas schlabberige Stelle auch schmackhaft und ganz gut mit seinen Röstzwiebeln oben auf. Auf den Bacon vom letzten Holzfällersteak hatte man aber leider diesmal verzichtet. Sogar noch einigermaßen heiß war es gewesen. An den Röstkartoffeln gab es aber absolut nichts auszusetzen und auch das Gemüse in interessanter, eher ungewöhnlicher Zusammenstellung erwies sich als einwandfrei und sehr schmackhaft. Man hat ja neuerdings scheinbar die Wärmelampe in der Gemüsetheke tiefer gehängt, was ein angenehm heißes Gemüse zur Folge hat. Nachteil dabei ist allerdings, dass die Kellen zum Aufladen sich an ihren Griffen so aufheizen, dass man sich leicht daran die Finger verbrennen kann. Aber was nimmt man für heißes Gemüse nicht alles kauf. 😉
Unter den anderen Gästen erschien mir das sich das Holzfällersteak heute auch der größten Beliebtheit erfreute, aber auch das Zitronenhähnchen war weit verbreitet und belegte noch vor den Asia-Speisen eindeutig den zweiten Platz. Weit abgeschlagen war aber auch die Farmerkartoffel nicht, die mit Blattspinat zubereitet wirklich lecker aussah. Aber ich war auch mit dem Steak letztlich ganz zufrieden.

Meine Abschlußbewertung:
Holzfällersteak: +
Röstkartoffeln: ++
Gemüse: ++

Rinderlendensteak ‘Gärtnerinnen Art’ [30.03.2010]

Tuesday, March 30th, 2010

Während das “Panang Pak Taohoo – Gebratenes Gemüse und Tofu in rotem Panang” nicht so das wahre für mich erschien, überlegte ich doch kurz ob das “Moo Pad Krapao – Gebratenes Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum” – beides aus der Asia-Ecke – nicht etwas für mich wäre. Die “Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten” als heutiges Vitality-Gericht erschien mir auch recht interessant und die “Tortellini in Schinken-Sahne-Sauce” an der Globetrotter-Theke war ebenfalls nicht von der Hand zu weisen – aber als mein klarer Favorit kristallisierte sich dann doch recht schnell das “Rinderlendensteak ‘Gärtnerinnen Art’ mit buntem Gemüse und Röstkartoffeln” heraus. Dazu nahm ich mir noch – Ausnahmweise – ein Erdbeer-Rhabarber-Mousse als Nachtisch.

Rinderlendensteak

Dass es dazu noch ein Extra Steakmesser gab, hat mich bei meiner Wahl wohl durchaus beeinflusst. Das Steak selber war – leider – als Well Done zu bezeichnen, ich mag es ja lieber Medium bis maximal Medium Well. Außerdem war es auch für ein Steak dünn, aber dafür auch recht groß. Abgesehen von einer kleinen, etwas fettigeren Ecke war es auch in Ordnung für Kantinenverhältnisse – aber es gibt mit Sicherheit bessere Steaks. Dazu gab es Mischgemüse aus Erbsen, Karotten und Schwarzwurzeln und schließlich Röstkartoffeln, also Pellkartoffelnscheiben ohne weitere Zugabe von Zwiebeln, Speck oder anderem angebraten worden waren. Ansonsten hätte man es wohl auch eher als Bratkartoffeln bezeichnet. Das Erdbeer-Rhabarber-Moussee war wie meiste nur etwas für den hohlen Zahn, aber dennoch sehr lecker und ein guter Abschluß für dieses Mittagessen.
Das Steak war dann heute auch eindeutig auf Platz eins in der allgemeinen Beliebtheit, danach würde ich die Asia-Gerichte und gleich folgend die Gnocchi einordnen. Zuletzt kamen dann wohl die Tortellini. Aber wenn es schon mal Steak gibt war wohl auch kaum etwas anderes zu erwarten.

Meine Abschlußbewertung:
Rinderlendensteak: +
Gemüsemix: ++
Röstkartoffeln: ++
Erdbeer-Rhabarber-Mousse: ++

Schweinesteak “Tirol” [03.03.2010]

Wednesday, March 3rd, 2010

Die heutige Auswahl in unserem Betriebsrestaurant gestaltete sich wieder ganz interessant wie ich feststellen durfte. Das “Schonend gebratene Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne” bei den Vitality-Gerichten klang schon mal sehr verlockend. Aber auch die “Gebackenen Camenbert mit Preiselbeeren und Salatgarnitur” bei den traditionell-regionalen Speisen war nicht zu verachten. Im Asia-Bereich bot man außerdem “Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce” oder “Praw Wan Gung – Gebratene Garnelen mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce” an – wobei mich vor allem das Garnelengericht reizte. Aber letztlich entschied ich mich dann doch für das “Schweinesteak ‘Tirol’ mit Zwiebelringen, Speck und Tomatensauce, dazu Bratkartoffeln“, welches man an Globetrotter-Theke feil bot. Dazu nahm ich mir noch einen Waldbeerenjoghurt – denn an der Gemüsetheke fand ich nichts was zu dem Schweinesteak passte.

Schweinesteak Tirol

Ein annehmbar großes Stück zartes, relativ mageres Schweinefleisch, garniert mit einigen Zwiebeln und einem Streifen Bacon-Speck und übergossen mit einer fruchtigen, mit Tomatenstücken durchsetzten Sauce warteten nun darauf von mir verzehrt zu werden – und ich genoss es gemeinsam mit den ebenfalls sehr schmackhaft geratenen Bratkartoffeln. Eine interessante und leckere Kombination wie ich feststellen durfte. Und auch der Waldbeerenjoghurt, den ich mir zum Abschluß dieses Mahles gönnte war nicht zu verachten.
Dass das Schweinesteak Tirol heute in der Beliebtheit bei vorne lag, verstand ich daher nur zu gut. Aber auch die Asia-Speisen, das Hokifilet und der Camembert zierten den einen oder anderen Teller, wobei ich dem gebackenen Käse knapp den zweiten Platz zuerkennen würde. Aber wie immer entspringt diese meiner rein subjektiven Einschätzung – aber das weiß der regelmäßige Leser natürlich. 😉

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak “Tirol”: ++
Bratkartoffeln: ++
Waldbeerenjoghurt: ++

Pute in Honig-Pfeffer-Sauce [15.01.2010]

Friday, January 15th, 2010

Heute gab es im Asia-Bereich u.a. “Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce nach Hongkong Art” und “Gung Po Jau Yu – Tintenfisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce“. Der Tintenfisch klang ganz interessant, aber sprach mich visuell nicht so an. Die “Marillenknödel in Vanillesauce dazu Zimt und Zucker” von den traditionell-regionalen Gerichten erschienen mir wiederum eher was für den Nachtisch und nicht als Hauptgericht. Im der Sektion Globetrotter gab es mal wieder “Gebratenen Zander in Mandelbutter mit Petersilienkartoffeln“, den ich ja schon mal hier probiert und für ganz gut befunden hatte. Am interessantesten klang aber heute für mich das “Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce dazu Kartoffelgestampftes mit Selleri und Möhren” aus dem Bereich Vitality, daher entschied ich mich letztlich dafür und nahm mir noch ein wieder nicht näher beschriebenes Dessert dazu.

Pute in Honig-Pfeffer-Sauce

Das Steak selbst erwies sich dann beim Verzehr zart und wohlschmeckend und gut harmonierend mit der süßlich-scharfen Sauce. Nur warum man unbedingt ganze Pfefferkörner mit in eine solche Sauce machen muss wird mir wohl für immer Schleierhaft bleiben. Diese sind aus meiner Sicht nur bedingt essbar und verursachen einen unangenehmen Effekt von starkem Pfeffergeschmack beim drauf beißen. Wäre es hier nicht besser die Sauce einfach nur mit gemahlenen Pfeffer zu würzen? Oder ist das eher so ein visuelles Ding? Zu Putensteak und Sauce gab es Kartoffelbrei, der mit Stücken von Möhren und Sellerie etwas aufgewertet war. Eine einfache, aber sehr leckere Idee die zerstampften Kartoffeln etwas aufzuwerten. In der Summe ein sehr gelungenes Gericht wie ich fand – mir hats geschmeckt. Der Nachtisch schließlich erwies sich wieder als Vanillecreme ähnlich der die ich bereits gestern gehabt hatte und war ein weiteres mal ein guter Griff meinerseits in unsere weiterhin unbeschriftete Nachtischtheke.
Von der Beliebtheit gaben sich Zander und Pute heute wohl die Waage, gefolgt von Asia-Gerichten. Marillenknödel habe ich nicht auf den Tischen gesehen, ich bin aber sicher dass auch sie ihre Abnehmer fanden.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffer-Sauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Möhren & Sellerie: ++