Holzfällersteak & Röstkartoffeln [17.12.2009]

Heute entschied ich mich mal für das “Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln” aus dem Bereich Globetrotter. Zuerst war ich zwar dazu geneigt, den angekündigten “Sauerbraten mit Kartoffelknödel und Blaukraut” bei den traditionellen Gerichten zu wählen, aber als ich sah dass man das Blaukraut doch Mischgemüse ersetzt hatte, ließ ich es doch bleiben. Die “Tortelloni al pesto basilico” bei Vitality kamen für mich leider nicht in Frage. Der Asia-Bereich mit seinen “Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce” oder “Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce” sah zwar auch nicht schlecht aus, aber ich hatte meine Wahl getroffen. Dazu nahm ich mir noch ein Löffel mit Röstzwiebeln und ein Schälchen mit Erbsen – dem heute einzigen Gemüse an unserer Gemüsetheke, was einigermaßen zu dem Holzfällersteak passte.

Holzfällersteak & Röstkartoffeln

War gar nicht mal so schlecht muss ich sagen. Das Fleisch war zwar nicht das zarteste, aber dafür war es kaum sehnig und mit wenig Fett. Auch die Röst- bzw. Bratkartoffeln waren in Ordnung, auch wenn ich finde dass sie mit etwas Speck und noch einem Ei dran einen Deut besser gewesen wären. Die Erbsen schließlich erwiesen sich eher so als mittelmässig, denn sie waren bereits nur noch lauwarm. Aber besser als gar kein Gemüse.
Das Holzfällersteak war dann heute auch der Renner, aber ganz dicht gefolgt von dem Sauerbraten. Danach kamen etwa gleich auf die Asia-Gerichte und die Tortellini.
In der Summe ein ganz gutes, wenn auch nicht überragendes Mittagessen. Das geht hoffentlich noch besser – ich weiß ja dass es hier auch schon hochwertigeres gab.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Röstkartoffeln: ++
Erbsen: +

Schweinesteak “Tessin” [26.11.2009]

Neben wieder einer zusätzlichen Asia-Nudelsuppe sowie “Ko Lo Han Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß saurer Sauce nach Shanghai Art” und “Gaeng Pad Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” im Asia-Bereich bot man uns heute im Betriebsrestaurant aus “Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven” bei den Vitality-Mahlzeiten und “Gekochter Tafelspitz mit Wirsinggemüse in Meerrettichsauce dazu Bouillonkartoffeln” bei den traditionell-regionalen Gerichten sowie ein “Schweinesteak ‘Tessin’ mit Schinken und Käse überbacken dazu Pommes frites” an. Da war das Tessin-Schweinesteak wirklich das einzige was mir einigermaßen zusagte. Aber so ganz ohne Grünzeug wollte ich dann heute auch nicht, also holte ich mir an Gemüsetheke noch eine Schale mit Rahmgemüse.

Schweinesteak "Tessin"

War eine recht gute Entscheidung muss ich sagen. Die zum Glück heißen und knusprigen Pommes Frites mussten zwar mal wieder nachgesalzen werden und die wässrige Sauce wäre auch nicht unbedingt nötig gewesen, aber dafür war das Stückchen Schweinefleisch, das mit einer Scheibe Kochschinken und etwas klein gewürfelten Tomatenstücken belegt sowie mit Käse überbacken wa wirklich sehr gelungen. Und auch bei dem Gemüse aus Erbsen, Möhren und Blumenkohl, mit Sicherheit die Reste vom “bunten Rahmgemüse” der Kartoffeltaschen von gestern, war gar nicht schlecht. Auch wenn ich für das Gemüse natürlich einen kleinen Aufpreis zahlen musste, aber das war es mit wert. In der Summe ein wirklich ganz leckeres Mittagsgericht, das im übrigen aus meiner Sicht auch die einzige wirkliche Alternative heute gewesen ist.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak “Tessin”: ++
Pommes Frites: +
Rahmgemüse: ++

Pfeffersteak vom Schweinenacken [11.11.2009]

Zum heutigen Mittwoch fanden sich neben “Mie Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit verschiedenem Gemüse nach Hong Kong Art” und “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit Gemüse in Kokosmilchsauce” bei den Wok-Gerichten im Bereich Vitality “Shrimps Currynudeln mit Gemüse und gebratem Scampi“, bei den traditionellen Gerichten “Pfeffersteak vom Schweinenacken mit Kartoffelecken und Gemüse” und in der internationalen Ecke “Lasagne al forno“. Klang eigentlich alles gut und ich hätte aufgrund der Shrimps wohl am ehesten die Currynudeln gewählt, aber visuell gab das Gericht dann doch nicht her was es versprach – vor allem weil die Nudeln jenen Tagiatelle vom gestrigen Coq au Vin entsprachen – und die Lasagne erschien, obwohl sie eindeutig der Renner des Tages war, auch nicht so verlockend. Daher wählte ich das Pfeffersteak, das ich mit einem kleinen Naturjoghurt mit roter Grütze komplettierte.

Pfeffersteak vom Schweinenacken

Der Schweinenacken ist ja, wie wir alle wissen, die vordere Verlängerung des Kotlettstrangs beim Schwein bis zur vierten oder fünften Rippe und ist mit 10-15% stark mit Fett durchwachsen, aber gerade deswegen auch sehr saftig und aromatisch. Dies traf auch hier zu – wobei sich das Fett glücklicherweise bei meinem Stück in Grenzen hielt. Mit der Sauce, die mit einigen ganzen Pfefferkörnern gespickt war, mundete es wirklich vorzüglich. Auch bei den Kartoffelspalten bzw. Ecken kann ich kaum Kritik anbringen, sie waren noch angenehm heiß, außen knusprig und innen schön weich. Nur das Gemüse aus Karotten, Erbsen, BohnenBlumenkohl und Schwarzwurzel war bereits etwas abgekühlt und daher nicht mehr ganz so ein Genuß. Aber in der Summe ein durchaus als gut zu bewertendes Mittagsgericht. Der kleine Joghurt, in dessen Grütze sich neben Erdbeeren auch Heidelbeeren zu tummeln schienen, war zwar keine notwendige, aber dennoch eine leckere Ergänzung.

Mein Abschlußurteil:
Pfeffernackensteak: ++
Kartoffelecken: ++
Gemüse: +
Naturjoghurt mit roter Grütze: ++

Schweinesteak & Schmorgemüse mit Kohl [27.07.2009]

Zum Wochenanfang konnten wir zwischen Schweinesteaks mit Schmorgemüse und Paprikasauce und Sahniger Rindereintopf mit Brot wählen. Ich entschied mich da natürlich für die Schweinesteaks – auch wenn bei der heutigen Hitze der Eintopf mir Sicherheit nicht die schlechteste Alternative gewesen.

pork steak & vegetables / Schweinesteak & Schmorgemüse

Zum Schmorgemüse gehörte auch Kohl – den offensichtlich nicht jeder mag – weswegen der Koch ihn seperat aufbewahrte. Ich aber nahm etwas davon. Er erwies sich zwar als etwas sehr bissfest, aber bei geschmortem Kohl ist das wohl nicht anders zu erwarten. Der Rest der Schmorgemüses war ein buntes Potpourrie aus Paprika, Rosenkohl, Tomaten und kleinen Pepperonis. Außerdem gab es in der Schale geschmorte Kartoffeln dazu. War schon mal alles sehr lecker. An den vier kleinen Steaks die man mir aufgeladen hatte gab es ebenfalls wenig auszusetzen – das Fleisch war zart und es gab kaum fettige Stellen. Nur etwas wärmer hätten sie sein können. Als Topping gab es schließlich noch eine Tomaten-Paprika-Sauce, die aber nicht sonderlich zum Gesamtgeschmack beitrug. Eine eher ungewöhnliche, aber dennoch schmackhafte Zusammenstellung. Mir hats jedenfalls mal wieder gut geschmeckt. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteaks: ++
Schmorgemüse (inkl. Kohl): +
Kartoffeln: ++
Paprikasauce: +

Mini-Steaks & Mango-Chutney [07.07.2009]

Heute hatte sich unser Koch mal für etwas exotischeres entschieden und bot neben einer “Penne Arabiata mit kleinem Salat” auch “Mini-Steaks vom Schweinenacken mit würzigem Mango-Chutney, Kartoffelspalten und Ananas-Gurken-Salat” an. Auch wenn ich eigentlich kein großer Fan von Gurkensalaten aller Art bin, entschied ich mich schließlich doch dazu, mir die Steaks zu bestellen.

Mini-Steaks & Mango-Chutney

Irgendwie meinte der Koch es dann auch gut mit mir, denn er machte mir vier kleine Steaks auf den Teller. Dabei vergaß er jedoch zuerst die Mango-Chutney, weswegen ich noch einmal zur Theke zurückkehren musste. Aber war ja alles kein großes Ding. Das Fleisch der Mini-Steaks war Ok, nicht zu sehnig und einigermaßen zart. Nur an den Rändern waren kleinere Unschönheiten in Form von etwas zu hart gebratenen Stellen zu entdecken, aber die Anzahl war so gering, dass ich darüber hinwegsehen kann. Bei den Kartoffelspalten hatte ich Glück, denn sie kamen frisch aus der Friteuse und waren dementsprechend heiß und knusprig. Das Mango-Chutney schließlich erwies sich als wirklich sehr würzig, um nicht zu sagen ziemlich scharf, was ich sehr lecker fand und was dem ganzen eine angenehm würzig-fruchtige Note gab. Der Salat schließlich war ebenfalls in Ordnung, auch wenn ich mich größtenteils darauf beschränkte, die Ananasstücke heraus zu klauben. Nur das Dressing hätte hier etwas dickflüssiger sein können. Ich fand die Kreation aber in der Summe sehr gelungen.

Mein Abschlußurteil:
Mini-Steaks: ++
Mango-Chutney: ++
Kartoffelspalten: ++
Ananas-Gurken-Salat: +/-