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Flammkuchen mit frischem Spargel & Rucola [06.05.2015]

Wednesday, May 6th, 2015

Heute war nun der zweite Tag des dreitägigen Spargel-Specials unseres Betriebsrestaurants und obwohl ich ja bereits gestern beim Spargelgericht zugeschlagen hatte, entschied ich mich auch heute wieder für dieses saisonal begrenzte Gemüse. Dabei spielte wohl auch mit hinein, dass der heutige Flammkuchen mit Creme fraiche, frischem Spargel und Lauchzwiebeln, dazu gratinierter Emmenthaler (so die Speisekarte) das Fischgericht ersetzte, das sonst am Mittwoch in der Sektion Vitality gereicht wurde. Dabei nahm ich billigend in Kauf, dass ich einige Zeit in einer langen Schlange stehen musste, die sich vor der Theke mit dem Spargel-Flammkuchen gebildet hatte. An der gleichen Theke wurde übrigens auch das Putengeschnetzelte in Champignonrahm und Spätzle ausgegeben, das heute bei den Globetrotter-Gerichten zu finden war. An das Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Bratensauce und Pommes Frites bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Nasi Goreng – gebratener Goreng-Reis mit verschiedenen Gemüsesorten bzw. Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce hätte ich viel schneller ran kommen können, doch ich hatte mich nun mal auf den Flammkuchen versteift. Dabei lag die Schlangenbildung aber offensichtlich nicht nur an der extrem hohen Beliebtheit dieses Gerichts, sondern auch daran dass immer nur zwei oder maximal vier Flammkuchen zusammen aus der Küche kamen und sich daher immer wieder Verzögerungen bildeten, da auch Nachschub gewartet werden musste. Dafür war der Spargel-Flammkuchen aber nicht nur ganz frisch und wurde mit reichlich Rucola garniert, sonden auch angenehm groß geraten. Dennoch fand sich, als ich meine Portion endlich hatte, noch ein freies Plätzchen für einen kleinen Becher Stracciatella-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Tarte flambée with fresh asparagus / Flammkuchen mit frischem Spargel

Zwar gestaltete sich der Verzehr etwas schwieriger, da der hauchdünne, knusprige Boden auf mehreren Seiten über den Tellerrand hing und sich daher schlecht mit den bereits etwas stumpfen Messern schneiden ließ, aber das Warten hatte sich dennoch wirklich gelohnt. Neben reichlich zarten weißen Spargels fanden sich auf den großzügigen Schicht aus Creme fraiche auch zahlreiche Gemüsesorten wie Paprika, Zwiebeln und Zucchini sowie natürlich der geschmolzene Emmentaler Käse und einige Gewürze, was alles in Kombination dem Flammkuchen einen sehr leckeres Aroma gab. Dazu noch der überaus großzügig darüber verteilten frische Rucola-Salatblätter und fertig war einer der leckersten Flammkuchen, die ich seit langem gegessen hatte. Gut, der Rand war für meinen Geschmack zwar etwas zu breit geraten, aber darüber sehe ich aufgrund der Größe des Flammkuchens mal großzügig hinweg. Da wäre das lufig-lockere, mit zahlreichen Schokostückchen versehene und mit Schokosauce, Sahne und einer Cocktailkirsche garnierte Vanille- bzw. Stracciatella-Mousse eigentlich gar nicht mehr notwendig gewesen, aber geschadet hat es dennoch nicht.
Trotz der langen Schlange vor der Theke für die Flammkuchen, war es dennoch das Holzfällersteak, das sich mit deutlich erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Das lag aber wohl auch mit der verbesserungswürdigen Organisation an der Flammkuchen-Theke zusammen. Erst auf Platz zwei folgte der Spargel-Flammkuchen, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz folgte schließlich das Putengeschnetzelte.

Mein Abschlußurteil:
Flammkuchen mit Spargel & Rucola: ++
Straciatella-Mousse: ++

Schweinesteak “Tessin” mit Bratkartoffeln [09.03.2015]

Monday, March 9th, 2015

Nachdem ich gestern ja schon exzessiv Reis zu meinem Kokokhähnchen mit Mandeln & Safran verzehrt hatte, war mir heute Mittag nach einer etwas anderen Sättigungsbeilage. Daher kamen der Curryreis mit Zucchini-Karottenragout (wahlweise auch mit Hähnchenbrust) bei Vitality ebenso wenig in Frage wie die Asia-Thai-Angebote in Form von Asiatischem Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Currysauce. Und da die Spinat-Ricottalasagne mit Bechamelsauce und Käse gratiniert bei Tradition der Region heute – zumindest in meinen Augen – nicht besonders gut gelungen schien, blieb letztlich nur noch das Schweinesteak “Tessin” mit Schinken, Tomaten und Käse gratiniert, dazu Rotweinjus und Bratkartoffeln bei Globetrotter. Dazu nahm ich mir noch etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke sowie ein kleines Becherchen Straccitella-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pork steak "Tessin" with fried potatoes / Schweinesteak "Tessin" mit Bratkartoffeln

Sowohl die Bratkartoffeln als auch das Steak waren zwar nicht mehr ganz heiß, aber da sowohl die einfach nur aus einigen Kartoffelscheiben zusammengestellte Sättigungsbeilage als auch das mit Kochschinken, Tomatenstückchen und einem würzigen Käse überbackene, dünne und zarte Schweinesteak ansonsten keinen signifikanten Grund zur Kritik lieferten, sehe ich dennoch mal von einem Punktabzug ab. Machte auf den ersten Blick nicht viel her, schmeckte aber doch sehr gut. Nicht zu vergessen die würzige dunkle Sauce, ohne die das Gericht insgesamt wohl etwas trocken gewesen wäre. Das Gemüse aus orangen und gelben Möhren, Zuckerschoten und Spargel war nicht nur noch deutlich heißer als das Hauptgericht, sondern schmeckte auch obwohl es von einer Warmhalte-Theke kam noch angenehm frisch und passten wunderbar in die Gesamtkomposition. Die angenehm schaumige, mit dunklen Schokoladensplittern versehene Vanillecreme schloss das heutige Mittagsmahl sehr gelungen ab.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Schweinesteak “Tessin” heute mit kleinem, aber deutlich erkennbarem Vorsprung am höchsten in der Gunst und konnte sich so Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages sichern. Aber die Spinat-Ricottalasagne war ihm dicht auf den Fersen und landete somit trotz ihres heute nicht ganz so gelungenen Aussehens auf Platz zwei. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte trotz der zusätzlichen Hähnchenbrust der Curryreis mit Karotten-Zucchiniragout.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak “Tessin”: ++
Rotweinjust: ++
Bratkartoffeln: ++
Mischgemüse: ++
Stracciatella-Mousse: ++

Hähnchenbrust in Tikka Masala Sauce & Basmatireis [05.03.2015]

Thursday, March 5th, 2015

Während die Asia-Thai-Theke heute mit Angeboten wir Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce nach Peking-Art oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambussprossen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce lockte, fanden sich auf der Speisekarte der regulär-westlichen Küche Mexikanische Chili-Linsen mit Reis bei Vitality, Gebratene Hähnchenbrust in Tikka-Masala-Sauce mit Basmatireis bei Globetrotter und schließlich ein “Schwaben Teller” – Zwei Minutensteaks vom Schwein mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln und Käsespätzle bei Tradition der Region. Selbstverständlich überlegte ich zuerst, ob ich nicht beim Schwabenteller zugreifen sollte, denn viel Fleisch, Röstzwiebeln und auch noch Käsespätzle klang überaus lecker und sah auch so aus. Doch dann siegte doch meine Vorliebe für exotische Speisen aller Art und ich entschied mich für die Hähnchenbrust in Tikka Masala Sauce. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Stracciatella-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Chicken breat in tikka masala sauce / Hähnchenbrust in Tikka Masala Sauce

Die Sauce mit ihrer kräftigen Schärfe und der sehr gelungenen Gewürzkombination war schon einmal überaus gut gelungen. Das kann ich von der Hähnchenbrust zwar nicht vollumfänglich behaupten, denn die dünne, schmale Seite war beim backen etwas trocken geworden. Da aber breite und damit weitaus größte Teil schön zart und saftig war, so wie es sein sollte, sehe ich hier mal von einem Punktabzug ab. Anders beim Basmati-Reis, der heute etwas matschig erschien und ziemlich stark klumpte. Ich fragte mich wirklich, wie man Basamati-Reis, der ja eigentlich sonst recht viele Fehler bei der Zubereitung verzeiht, so verkochen lassen konnte. Zumindest gab es geschmacklich keinerlei Einbußen, aber volle Punktzahl kann ich hier natürlich nicht geben. Am luftig-lockeren, schaumigen Mousse mit Vanillegschmack und zahlreichen dunklen Schokostückchen gab es aber wiederum nichts auszusetzen. Einzig über die etwas ungewöhnliche Garnitur, die neben Knusprflocken, Kiwi und Schokosauce auch aus dem Stück eines Pflanzenblatts bestand, wunderte ich mich etwas und überlegte kurz ob dies ebenfalls essbar wäre, ließ es aber dann doch lieber. Insgesamt konnte ich mit meiner heutigen Zusammenstellung aber trotz des Fauxpas mit dem Reis zufrieden sein.
Dass es heute natürlich der Schwabenteller war, der mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte, brauche ich glaube ich kaum zu erwähnen. Platz zwei belegte die Hähnchenbrust in Tikka Masala Sauce, die ich meinte noch etwas häufiger zu auf den Tabletts der anderen Gäste zu sehen als die heute ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichte, die somit Platz drei erreichten. Die vegetarischen Chili-Linsen mit Reis folgten schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Tikka Masala Sauce: ++
Basmati-Reis: +
Stracciatella-Mousse: ++

Gemüse-Kartoffelpuffer mit Broccoli & Tomatensauce [05.02.2015]

Thursday, February 5th, 2015

Als ich sah, dass im Bereich Vitality endlich mal wieder Gemüse-Kartoffelpuffer mit Broccoli und Tomatensauce auf der Speisekarte stand, brauchte ich nicht lange zu überlegen wo ich heute zuschlagen würde. Gut, kurz überlegte ich noch ob nicht auch der “Schwaben Teller” – Zwei kleine gebratene Schweinesteaks mit Schwammerlsauce, Kästspätzle und Röstzwiebeln aus der Sektion Tradition der Regio etwas für mich wäre, aber dann siegte die Vernunft und ich blieb beim mit 513kcal angenehm leichten vegetarischen Puffergericht. Die Schinkennulden mit Ei und Tomatensauce bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce und Ko Lo Kai – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce kamen heute nicht in die nähere Auswahl. Zum Gemüse-Kartoffelpuffer gesellte sich schließlich noch ein Becherchen Straciatelle-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Vegetable potato pancake with broccoli & tomato sauce / Gemüse-Kartoffelpuffer mit Broccoli & Tomatensauce

Leider erfüllte das Gericht heute nicht ganz meine Erwartungen, denn das gedünsteten Broccoli war dieses Mal etwas zu weich geraten, die ansonsten fruchtige Tomatensauce war ganz leicht versalzen und der Puffer, der wohl aus geraspelten Kartoffeln und etwas Zucchini bestand, hätte für meinen Geschmack etwas krosser gebraten und kräftiger gewürzt sein können. Beim Puffer drücke ich aber noch mal ein Auge zu, bei Sauce und Broccoli kann ich aber leider nicht si großzügig sein. Am luftig-cremigen Stracciatella-Mousse mit seiner Garnitur aus Wassermelone, Pistazien und dunkler Schokolade gab es aber glücklicherweise nichts auszusetzen.
Sah man sich im Betriebsrestaurant etwas um, erkannte man sofort dass es heute der Schwabenteller war der mit großen Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgten aber – ungewöhnlicherweise – heute schon der Gemüse-Kartoffelpuffer mit Tomatensauce, den ich deutlich häufiger sah als die drittplatzierten Asia-Gerichte und den Schinkennudeln, die knapp dahinter auf Platz vier folgten. Es kann sich natürlich auch nur um eine temporäre Verschiebung in der Beliebtheit gehandelt haben, aber meine Beobachtungen waren hier eindeutig. Wirklich schade dass das vegetarische Gericht heute ausnahmsweise mal nicht so gut gelungen war.

Mein Abschlußurteil:
Gemüse-Kartoffelpuffer: ++
Tomatensauce: +
Broccoli: +
Stracciatella-Mousse: ++

Pfeffersteak vom Thunfisch mit Tagliatelle al nero di seppia & peperonata [28.11.2014]

Friday, November 28th, 2014

Als ich heute das Pfeffersteak vom Thunfisch mit Kräuterbutter, Tagliatelle al nero di seppia und Peperonata im Bereich Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants entdeckte, brauchte ich nicht mehr lange zu überlegen: das war mein heutiges Mittagsgericht. Daher ist es nur der Vollständigkeit geschuldet das ich erwähne dass außerdem bei Vitality ein Feinen Putenbraten in Champignonrahmsauce, dazu Reis (der übrigens heute mal sehr gut und nicht so trocken wie sonst aussah), bei Tradition der Region Kaiserschmarrn mit Apfelmus und an der Asia-Thai-Theke Gebackene Ananas und Banane sowie Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer angeboten wurde. Zum Thunfischsteak gesellte sich noch ein Becherchen Stracciatella-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Tuna pepper steak with herb butter, tagliatelle al nero di seppia & peperonata  / Pfeffersteak vom Thunfisch mit Kräuterbutter, Tagliatelle al nero di seppia & peperonata

Dieses Mal hatte man es tatsächlich geschafft, mal wirklich schwarze Tagliatelle mit dem Gericht zu servieren und sie nicht wie letzte Woche durch Penne ersetzt. Die fast schwarze Farbe der Tagliatelle wird übrigens laut meiner Recherche durch Verwendung der Tinte von Tintenfischen erreicht. Das schmeckt man aber beim Verzehr überhaupt nicht, der Geschmack entspricht eher dem gewöhnlicher Nudeln. Aber das Highlight des Gerichts waren natürlich nicht die schwarzen Nudeln, sondern das angenehm groß geratene, mit Pfeffer gewürzte Thunfischsteak, das sich nicht nur als angenehm saftig erwies, sondern auch so sanft gebraten worden war, dass seine Mitte noch leicht Rosa war. Gemeinsam mit der pikanten Sauce mit Peperoni und angebratenen Paprikastreifen, der Kräuterbutter und dem Saft der beigelegten Zitrone ergab sich so ein sehr leckeres und überaus hochwertiges Mittagsgericht. Nach der Enttäuschung von gestern ein wirklicher Lichtblick. Und auch an dem luftig-lockeren, cremigen Stracciatella-Mousse gab es nichts auszusetzen.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Thunfischsteak heute hoch in der Gunst und konnte sich mit einem kleinen, aber dennoch deutlich erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgten heute die Asia-Gerichte, die aber nur knapp vor dem ebenfalls sehr beliebten Putenbraten lagen, der somit den dritten Platz belegte. Zählte man nur diejenigen, die den Kaiserschmarrn als alleiniges Hauptgericht gewählt hatten, landete dieser nur auf dem vierten Platz, nimmt man aber noch all jene hinzu, die halbe oder auch ganze Portionen als zusätzlichen Nachtisch zu einem der anderen Gerichte auf dem Tablett hatten, lag er wohl gemeinsam mit dem Putenbraten auf dem dritten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Thunfischsteak: ++
Paprika-Peperoni-Sauce: ++
Tagliatelle nero: ++
Stracciatella-Mousse: ++

Kartoffel-Gemüsepfanne mit Spiegelei [16.10.2014]

Thursday, October 16th, 2014

Die heutige Speisekarte unseres Betriebsrestaurants bot zwar einige interessant klingende Gerichte, aber leider keine wirklichen Highlights. Neben dem Würstelgulasch mit Reis aus dem Bereich Tradition der Region weckte vor allem die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Spiegelei bei Vitality und das Zusatzangebot in Form von Kasseler mit Bayrisch Kraut und Kartoffeln mein Interesse. Die Spaghetti “Pesto Genovese” mit Kirschtomaten aus der Sektion Globetrotter und die Asia-Gerichte wie Tahoo Tod – Tofu gebacken auf auf Bratgemüse mit Koriandersauce oder Ko Lo Kai – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce weckten keinerlei Interesse bei mir. Letztlich fiel meine Wahl auf die vegetarische Kartoffel-Gemüsepfanne und ergänzte sie noch mit einem Becherchen Stracciatella-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Potato vegetable fry with fried egg / Kartoffel-Gemüsepfanne mit Spiegelei

Die mit einigen Kräutern sehr schmackhaft gewürzte Zusammenstellung aus gewürfelten Kartoffeln, Lauch, Kohlrabi, Wirsing, Zwiebeln und Weißkohl war zwar geschmacklich sehr gut gelungen, krankte aber etwas daran dass die Möhrenscheiben – zumindest für meinen Geschmack – noch etwas zu al dente waren und gerne noch etwas länger hätten gekocht werden können. Am unten leicht knusprig gebratenen Spiegelei mit noch flüssigem Eigelb und dem schaumigen Stracciatelle-Mousse gab es aber nichts auszusetzen. In der Summe eine nicht perfektes, aber dennoch gut gelungenes Mittagsgericht, das mich auch ohne Fleischeinlage ausreichend sättigende.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag meiner Meinung nach heute der Würstelgulasch mit kleinem Vorsprung vor dem Kasseler mit Bayrisch Kraut auf dem ersten Platz der Beliebtheitsskala. Nach dem somit zweitplatzierten Kasseler folgten die Asia-Gerichte auf Platz drei, die Spaghetti “Pesto Genovese” auf dem vierten Platz und der Kartoffel-Gemüsepfanne schließlich auf Platz fünf. Hätte ich aber auch kaum anders erwartet, nur bei den ersten beiden Plätzen war ich etwas unsicher gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Gemüsepfanne: +
Spiegelei: ++
Stracciatella: ++

Bifteki mit Zwiebel, Tzatziki und Djuvecreis [18.08.2014]

Monday, August 18th, 2014

Die Farfalle al peperoni bei Vitality sowie die Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce weckten zwar kein großes Interesse bei mir, aber mit 3 Stück griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Djuvecreis bei Globetrotter und die Geschmorte Hähnchenkeule mit Kartoffel-Maispüree und Rotweinjus in der Sektion Tradition der Region erschienen mir beide recht verlockend. Ich brauchte einen kurzen Moment bis ich mich schließlich für den Klassiker in Form der Bifteki entschied – mir war einfach mal danach. Und obwohl sich im Djuvec-Reis ein wenig Gemüse befand, versah ich mein Tablett noch mir einem Schälchen Erbsen- und Möhrengemüse sowie den kategorischen Becherchen von der Dessert-Theke, heute gefüllt mit Straciatella-Mousse.

Bifteki mit Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis / Bifteki with onions, taztziki & tomato rice

Die drei lockeren Rinderhack-Frikadellen mit Feta und Zwiebeln – die Bifteki – waren schon einmal sehr gut gelungen, würzig und noch schön heiß. Und auch am fruchtig-pikanten Djuvec-Reis mit seiner Beimischung von einigen Erbsen und einigen Paprikastreifen gab es nichts auszusetzen. Gemeinsam mit dem milden Tzaziki und den frischen Zwiebelringen ergab sich ein wie gewohnt leckeres Mittagsgericht, zu dem die angenehm knackigen Erbsen und Pariser Möhren wie ich fand sehr gut passten. Das schaumig-lockere Straciatella-Mousse mit seiner Garnitur Schokosauce schloss das Mahl sehr gelungen ab.
Beim Rennen um den ersten Platz konnte sich heute entgegen meiner Erwartung die Hähnchenkeule mit Rotweinjus mit einem knappen, aber deutlich erkennbaren Vorsprung gegen die Bifteki durchsetzen und diese auf einen guten zweiten Platz verweisen. Die Asia-Gerichte landeten auf Platz drei und die Farfalle al peperoni schließlich auf einem guten vierten Platz. Im hinteren Feld also heute keinerlei Überraschungen.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Tzatziki: ++
Zwiebeln: ++
Djuvecreis: ++
Erbsen- und Möhrengemüse: ++
Stracciatella-Mousse: ++

Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat & Walnussöl [14.08.2014]

Thursday, August 14th, 2014

Ich war zwar zuerst dazu geneigt bei der Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit Gemüsesalsa und Pommes Frites aus dem Bereich Globetrotter zuzugreifen, einem Gericht das wirklich verlockend aussah und eindeutig die bessere Alternative zum Abgebräunten Leberkäse mit Bratkartoffeln und Röstzwiebeln bei Tradition der Region war. Aber auch die Asia-Gerichte wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce sahen nicht übel aus, zumal aktuell die weiblich Köchin wieder mal Dienst hat und die Gerichte daher nicht mehr so saucenlastig sind. Letztlich entschied ich mich dann doch für den Klassiker Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl bei Vitality welche mit reichlich Parmesan garniert wurden und mit 539kcal einen einigermaßen leichten Genuss versprach. Dazu nahm ich noch einige Erbsen und Möhren aus dem heutigen Gemüseangebot und einen kleinen Becher Stracciatella-Mousse von der Dessert-Theke.

Gnocchi mit Spinat, Egerlingen & Walnussöl

Zuerst sahen die Gnocchi zwar etwas trocken und angebrannt aus, aber der erste Eindruck täuschte Glücklicherweise denn sie waren noch schön saftig und weich. Gemeinsam mit dem würzigen Blattspinat, den verschiedenen Pilzsorten und dem mild würzigen Parmesan ergab sich ein überaus leckeres, vegetarisches Gericht. Nur ein wenig mehr davon hätte nicht geschadet, aber zum Glück hatte ich ja noch die Mischung aus Erbsen und Möhren dazu genommen. Leider waren diese aber heute etwas matschig und abgestanden, daher muss ich einen kleinen Abzug geben muss. Aber vor allem dank der Gnocchi erwies sich das Gericht auch als überaus sättigend. Da wäre der kleine Becher mit zahlreichen Schokosplittern versetztes, unglaublich cremigen Vanillemousses eigentlich gar nicht mehr notwendig gewesen, aber geschadet hat er auch nicht.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute natürlich mit einem großen Vorsprung die Knusper-Hähnchenbrust mit Gemüsesalsa am höchsten in der Gunst, woran die Pommes Frites mit Sicherheit auch nicht ganz unschuldig waren. Eine solche Sättigungsbeilage garantiert eigentlich immer eine hohe Platzierung auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte der Leberkäse mit Röstkartoffeln, gefolgte von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und den vegetarischen Gnocchi mit Spinat auf Pilzen schließlich auch Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Gnocchi: ++
Austernpilze, Egerlinge & Spinat: ++
Stracciatella-Mousse: ++