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Gebackener Seelachs süß-sauer [07.08.2018]

Dienstag, August 7th, 2018

Nachdem uns die Sommerhitze auch weiterhin fest im Griff hat, war mein Appetit heute nicht ganz so groß. Zumindest wollte ich nichts allzu schweres zum Mittag zu mir nehmen, daher tendierte ich zuerst zum Gemüserösti mit Käse überbacken auf Tomatenragout aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Der Biergulasch vom Schwein mit Semmelknödel bei Tradition der Region sah zwar nicht übel aus, jedoch erschienen mir die scheinbar handgeformten zwei Semmelknödel auf dem Teller recht winzig und sehr kompakt. Und das Piccata von der Pute mit Butternudeln und Tomatensoße bei Globetrotter erschien mir mit der riesigen Portion Nudeln und dem großen Stück Fleisch einfach zu mächtig. Doch als ich den Gemüserösti das erste Mal auf dem großen Bildschirm am Eingang zum Speisesaal sah, musste ich erkennen dass der Rösti selbst offensichtlich regelrecht in Tomatensauce ertränkt schien und daher versprach vollkommen durchgeweicht war. Aber zum Glück war Dienstag, da gibt es ja einen Wok mit Fischgericht an der Asia-Thai-Theke. Und tatsächlich entdeckte ich dort neben Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi- Sin- Sauce (den ich ja hier vor kurzem versucht hatte) gab es tatsächlich Gebackenen Seelachs mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce. Also griff ich hier zu und ergänzte das Gericht noch durch ein Schälchen Reis, den ich natürlich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garnierte.

Baked coalfish sweet sour / Gebackener Seelachs süß-sauer

So viel und verschiedenes Gemüse wie an der Asia-Wok-Theke bekommt man selten bei Gerichten hier im Betriebsrestaurant. Ich entdeckte Zucchini, Möhren, Zwiebeln, Paprika in verschiedenen Farben, Lauch, Blumenkohl und Pak Choi, um nur die wichtigsten Sorten zu nennen. Das Ganze war mit zahlreichen gebackenen Fischfilet-Stückchen in einer leider nicht ganz so gut gelungenen süß-sauren Sauce angerichtet. Sie war nicht schlecht und eindeutig das, was man hier in Europa als süß-saure Sauce versteht, aber sie erschien mir eher wie ein industrielles Fertigprodukt und für meinen Geschmack viel zu dünn. Aber das Problem existiert schon seit längerem, wie ich bei einer Recherche hier im Blog schnell merkte. Außerdem waren vor allem die größeren Stücke des Gemüse mal wieder etwas zu knackig geblieben und hätten gerne noch etwas länger gebraten werden können. Das betraf vor allem die Möhren, aber auch Blumenkohl und ein größeres Stück Zucchini. Ich mag Gemüse wenn es nicht zu zerkocht ist, aber zu hart sollte es natürlich auch nicht sein. Dennoch ein akzeptables Gericht, auch wenn man damit keine Michelin-Sterne gewinnen dürfte. 😉 Zumindest am Reis gab es absolut nichts auszusetzen.
Bei den anderen Gästen lag heute mit großem Vorsprung das Picatta von der Pute am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich den Biergulasch, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und schließlich dem vegetarischen Gemüserösti

Mein Abschlußurteil:
Seelachs süß-sauer: +
Reis: ++

Gebackener Seelachs mit Gemüse in süß-saurer Sauce [29.05.2018]

Dienstag, Mai 29th, 2018

Mein erster Blick galt heute nicht etwa dem Ofenfrische Schweinebraten in Dunkelbiersauce und Kartoffelknödel bei Tradition der Region, sondern eher den Kartoffel-Frischkäsetaschen mit Ratatouille und Quarkdip bei Vitality. Denn auf Pasta wie die Spinat-Ricottatortellini mit Kirschtomaten und Carbonarasauce hatte ich nach alle den Nudeln in Form meiner Garnelen-Pasta mit grüner Sauce vom Wochenende erst mal keinen großen Appetit. Aber dann fiel mein Blick auf den Gebackenen Seelachs mit Gemüse in süß-saurer Sauce, der heute neben Gebratenem Thaigemüse in Masamansauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Ich war ja lange Abstinent von den Asia-Gerichten gewesen, aber heute verspürte ich mal wieder Appetit darauf. Dazu gab es natürlich eine Schale Reis, die ich mir etwas süß-scharfer Chilisauce verfeinerte.

Baked Coalfish with vegetables in sweet sour Sauce / Gebackener Seelachs mit Gemüse in süß-saurer Sauce

Abgesehen vielleicht vom griechischen Gemüsetopf bekommt man wohl nirgendwo bei uns im Betriebsrestaurant so viel Gemüse in einem Hauptgericht wie an der Wok-Theke. Neben zahlreicher knusprig gebackener und glücklicherweise grätenfreier Seelachsfilet-Stückchen fand ich Broccoli, Lauch, Blumenkohl, Möhren, Paprika und Zucchini. Außerdem durfte bei einer süß-sauren Sauce natürlich die Ananas nicht fehlen. Sehr lecker, ich weiß gar nicht warum ich mich so lange fern davon gehalten hatte. Allerdings waren meine Augen mal wieder etwas zu groß gewesen, denn die Portion war eigentlich viel zu groß geraten, und das nicht nur wegen des Reis – das nächste Mal sollte ich mich also etwas mehr zurückhalten. Und ein nächstes Mal wird es bestimmt bald auch geben.
Bei den anderen Gästen lag, allerdings nur sehr knapp, der Schweinebraten mit Dunkelbiersauce heute am höchsten in der Gunst, aber die Asia-Gerichte waren ihm eng auf den Fersen und konnten sich heute einen guten zweiten Platz sichern. Auf Platz drei sah ich die Spinat-Ricotta-Tortellini und wiederum knapp dahinter folgten schließlich die vegetarischen Kartoffel-Frischkäsetaschen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs süß-sauer: ++
Reis: ++

Nudelpfanne süß-sauer mit Pute – Klinikum Bogenhausen Day 3 [25.01.2018]

Donnerstag, Januar 25th, 2018

Frühstück
Obwohl ich gestern meine Präferenzen für das Frühstück abgegeben hatte, bekam ich heute etwas, das vollkommen von dem abwich, was ich eigentlich bestellt hatte.

Whole grain buns with cheese, curd & strawberry jam / Vollkornsemmeln mit Käse, Quark & Erdbeermarmelade

Neben zwei Vollkornsemmeln tummelten sich auf dem Teller eine Kombination aus Scheibenkäse, Brie, Speisequark und Pfirsichkonfitüre, dazu gab es einen Apfel und zwei Tassen Kaffee. Ich war leider nicht im Raum, als man das Essen servierte, daher musste ich es so hinnehmen wie es gekommen war. Bis auf dem laktosefreien Brie, der absolut nicht mein Ding war, konnte ich aber letztlich gut damit leben. Vor allem die Kombination aus Quark und Konfitüre erinnerte mich irgendwie an meine Kindheit, wo ich so etwas noch regelmäßig morgens gegessen hatte.

Mittagessen

Tomato rice soup & Pasta fry sweet sour with turkey / Tomaten-Reis-Suppe & Nudel-Gemüsepfane süß-sauer mit Pute

Zum Mittag bekam ich aber schließlich das, was ich auch auf der Menukarte angekreuzt hatte. Als Vorspeise wurde eine Tomatencremesuppe mit Reiseinlage serviert, das Hauptgericht bestand aus einer Nudelpfanne süß-sauer mit Putenfleisch, dazu gab es noch einen Blattsalat mit „limettenfrisch“ Joghurtdressing und als Dessert einen Milchreis „natur“. Als „süß-sauer“ konnte man die Nudelpfanne leider nicht unbedingt bezeichnen, aber die Zubereitung mit reichlich Gemüse in fruchtiger Tomatensauce erwies sich dennoch als recht schmachkaft. Auch wenn man scheinbar mit dem Putenfleisch dieses mal sehr sparsam umgegangen war, denn ich fand gerade mal drei oder vier Stückchen davon. An den Blattsalat mit Limettenfrisch-Dressing könnte ich mich aber wirklich gewöhnen…

Abendessen

Potato soup & Salad cheese dish / Kartoffelsuppe & Salat-Käse-Teller

Auch das Abendessen entsprach wieder meinen Vorgaben. Neben einer optionalen Kartoffelsuppe war dessen Hauptbestandteil eine Salatschüssel mit Käsestückchen, die mit einem Joghurt-Kräuter-Dressing serviert wurde, außerdem fanden sich je eine Scheibe Vollkorn- und Weißbrot sowie etwas Butter auf dem Tablett. Als Nachtisch diente ein kleiner Erdbeerjoghurt. Leider entsprach der Salat letztlich doch nicht so ganz meinem Geschmack, ich schaffte nur etwas mehr als die Hälfte der Schüssel, aber dank Brot, Suppe und Joghurt wurde ich dennoch ausreichend satt.

Ko Lo Kai – Pute süß-sauer [27.02.2014]

Donnerstag, Februar 27th, 2014

Nachdem mir das Schweineschnitzel „Wiener Art“ mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Tradition der Region mir etwas zu kalorienreich erschien und die Schnitzel außerdem heute recht dunkel geraten waren und die Tagiatelle al forno mit Schinken, Erbsen und Parmesan bei Globetrotter auch keine großer Anreiz für mich waren, blieb eigentlich nur noch die Gebackene Polentaschnitte mit Ratatouillegemüse, die mal wieder im Bereich Vitality auf der Karte stand. Aber da ich schon mal wieder viel zu lange die Asia-Thai-Theke hatte links liegen lassen und mir außerdem nach etwas mit Fleisch war, entschied ich mich schließlich für das Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce, das neben Nasi Goreng – Gebratener Reis mit Gemüse und Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenem Gemüse in Zitronengras-Chilisauce dort heute angeboten wurde. Ergänzt wurde das Ganze wie üblich durch ein Schälchen Reis und einem Glückskeks.

Ko Lo Kai - Pute süß sauer / Turkey sweet sour

Von Ananas entdeckte ich zwar nichts in der Gemüsezusammenstellung, die Mischung aus Zucchini, Paprika in rot, grün und gelb, Mangold, Frühlingszwiebeln, Kohl, Stangensellerie, Auberginen und Lauch wog das aus meiner Sicht vollkommen auf. Die Sauce war dunkler als bei früheren Versionen und mehr süß als sauer, aber geschmacklich fand ich sie noch so weit in Ordnung, dass ich hier keine Abzüge in der Wertung zu geben brauche. Wichtigster Bestandteil war aber natürlich das Putenfleisch, das nicht nur zahlreich vorhanden war, sondern sich auch auch angenehm zart und mager erwies und somit ebenfalls keinerlei Grund zur Kritik mit sich brachte. Gemeinsam mit dem Schälchen klebrigen Reis, den ich mir wie gewohnt mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ergab sich ein wirklich gelungenes Gericht. Ich war auch heute sehr zufrieden.
Natürlich war es das Schweineschnitzel mit Pommes Frites, das mit großem Vorsprung den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte, die ich meinte noch etwas häufiger gesehen zu haben als die Tagliatelle al forno, die somit auf dem dritten Platz landeten. Platz vier belegte natürlich das vegetarische Gericht in Form der Polentaschnitte mit Ratatouillegemüse.

Mein Abschlußurteil:
Ko Lo Kai: ++
Reis: ++

apetito China Chicken – der Kurztest

Dienstag, November 19th, 2013

Nachdem ich gestern noch von den letzten Resten meines selbst zubereiteten Döbbekoochen gezehrt hatte, musste ich heute nach einer anderen Alternative suchen. Da ich keine Lust hatte heute selbst zu kochen, schaute ich in die Tiefen meines Gefrierfaches und fand dort auch gleich etwas passendes: Ein 350g Päckchen apetito China Chicken – Hähnchen süß-sauer & Mie-Nudeln aus der Lunchbox-Reihe von apetito, aus der ich vor kurzem ja schon einmal das Gyros Genial einem kurzen Test unterzogen und es für gut befunden hatte. Auch bei dieser Variante lag der Preis wieder bei 2,49 Euro pro Päckchen,das ich bei einer Tengelmann-Filiale hier in München erworben hatte.

01 - apetito China Chicken - Packung vorne / Packing front
Verpackung vorne

02 - apetito China Chicken - Packung hinten / Packing back
Verpackung hinten

Laut Herstellerangaben besteht das Gericht aus Mie-Nudeln, Hähnchenfleisch, Paprika, Ananas, Zwiebeln, Karotten, Geflügelfond, Zucker, Honig, Mue-Err-Pilzen, Tomatenmark, Gewürzen wie Knopblauch, Ingeer, Curry, Chili, Koriander, Liebstöckel und Senfmehl sowie Sojesoße, Branntweinessig, Rapsöl, Speisesalz, modifizierter Maisstärke, Kräutern und Hühnerfett und kann Spuren Ei, Milcherzeugnissen und Sellerie enthalten. Die Zubereitung erfolgt in gerade mal 8 Minuten in der Mikrowelle.
Zuvor müssen wir aber natürlich noch die Schutzfolie entfernen, in welche die eigentliche Lunchbox noch einmal verpackt ist.

03 - apetito China Chicken - Folie entfernen / Remove foil
Folie entfernen

Natürlich interessierte mich auch, wie das Gericht im gefrorenen Zustand beschaffen ist, daher warf ich vor der Zubereitung mal einen kurzem Blick in die Verpackung.

04 - apetito China Chicken - Packungsinhalt gefroren / Content frozen
Packungsinhalt – gefroren

Anschließend verschloss ich die Box wieder und steckte sie bei 800Watt für 8 Minuten in die Mikrowelle.

05 - apetito China Chicken - In Mikrowelle erhitzen / Heat up in microwave

Schon während sich das Gericht in der Mikrowelle erhitzte, strömte ein leichter Geruch nach süß-saurem durch die Küche, der recht vielversprechend erschien. Als ich das Gericht dann nach den acht Minuten entnahm und einen Blick hinein warf, sah es noch fast so aus wie vorher, nur eben heiß.

06 - apetito China Chicken - Packungsinhalt erhitzt / Content heated
Packungsinhalt – erhitzt

Vor dem endgültigen Verzehr musste alles laut Beschreibung auf der Verpackung aber noch miteinander vermengt werden, wonach sich schon ein etwas anderer Anblick bot, der schon eher meinen Erwartungen entsprach.

07 - apetito China Chicken - Packungsinhalt vermengt / Content mixed
Packungsinhalt – erhitzt & vermengt

Und auch geschmacklich war das Gericht wirklich überaus gut gelungen. In der fruchtigen und angenehm würzigen süß-sauren Sauce fanden sich neben vier großen und zwei kleineren Stücken zarten und saftigen, angebratenen Hähnchenfleisches auch Streifen von roter und grüner Paprika, gestifteten Möhren, Ananasstückchen und einige Mu-Err-Pilze. Hätte insgesamt gerne noch etwas mehr sein können, aber die Menge reichte insgesamt vollkommen aus, um ein einigermaßen ausgewogenes Gericht zu bieten. Und auch die Mie-Nudeln waren angenehm al-dente geraten und nicht zu weich oder zu fest. Ich war überaus zufrieden mit dem geschmacklichen Gesamteindruck des Gerichtes.
Werfen wir aber – wie üblich – noch kurz einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 350g
(Portion)
Brennwert: 560 kj
133 kcal
1959 kj
464 kcal
Eiweiß: 6,5g 22,8g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
2,1g
0,3g
7,4g
1,1g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
21,0g
6,0g
73,5g
21,0g
Ballaststoffe: 1,8g 6,3g
Natrium: 0,90g 3,15g

Was mir als erstes ins Auge fiel waren die angenehm niedrigen Fettwerte, wogegen der Anteil von Zucker mit 21 Gramm sehr hoch geraten scheint, denn das entspricht immerhin 7 Stücken Würfelzucker a 3 Gramm. Auch wenn es sich um ein süß-saueres Gericht handelt, stellt sich mir die Frage ob so viel nun wirklich notwendig gewesen wäre. Des weiteren fällt natürlich auch wieder der hohe Preis ein wenig ins Gewicht, weswegen ich auch wie beim Schwesterprodukt, dem Gyros Genial, einen kleinen Punktabzug in der Endnote geben muss. Dennoch kann ich das apetito Genial China Chicken wirklich weiter empfehlen, denn was den Geschmack angeht kann sich dieses angenehm einfach und schnell zuzubereitende Fertiggericht wirklich schmecken lassen. 😉

Meine Wertung: 2,5 MG

Pla Rad Prik – Fisch (nicht wirklich) süß-sauer [22.10.2013]

Dienstag, Oktober 22nd, 2013

Bei Vitality stand heute mal wieder die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln auf dem Programm, ein Gericht dass vor genau zwei Wochen am gleichen Wochentag an genau dieser Stelle schon einmal angeboten worden war. Prinzipiell ein vertretbares Gericht, aber ein bisschen mehr Abwechslung wäre hier schon ganz schön. Und auch das Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region war mir etwas zu trivial, als dass ich es in die nähre Auswahl nehmen wollte. Einzig das Putengeschnetzelte in fruchtiger Currysauce und Mandelreis in der Abteilung Globetrotter erregte zumindest leichtes Interesse bei mir. Aber zum Glück gibt es ja noch die Asia-Theke, wo neben Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce heute auch mal wieder Pla Rad Prik – Gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce angeboten wurde. Hinzu kam, dass aktuell der weibliche Wok-Koch mal wieder Dienst hat, der die asiatischen Gerichte etwas anders als ihr männlicher Kollege zubereitet. Also fiel meine Wahl schließlich auf den süß-sauren Fisch, den ich mir mit der üblichen Schale Reis ergänzte.

Pla Rad Prik - Fisch süß-sauer / Fish sweet sour

Weder am in dünner, feiner Panade gebackenen, angenehm zarten Fischfilet, das ich meinte als Seelachs identifizieren zu können, noch am angenehm bissfest gebratenen Gemüse aus Lauch, Chinakohl, Paprika, milden weißen Zwiebeln, Zucchini, Möhren und Mangold oder den Stückchen Ananas gab es irgend etwas auszusetzen. Und auch der klebrige Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Currysauce garniert hatte, erfüllte alle gestellten Anforderungen. Nur die etwas spärlich verwendete Sauce war zwar vieles, aber bestimmt nicht süß-sauer. Keine Ahnung was hier passiert war, denn die letzten Male wie hier oder hier hatte die Sauce etwas zu wünschen übrig gelassen, aber heute war sie geschmacklich leider vollkommen Bedeutungslos. Aufgrund der wirklich guten anderen Bestandteile halte ich den Punktabzug zwar in Grenzen, aber süß-sauer war das Gericht heute wirklich nicht. Sehr schade, da wäre ich mit dem Putengeschnetzelten vielleicht doch besser bedient gewesen.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass es heute natürlich das Fleischpflanzerl war, dass mit deutlich erkennbarem Vorsprung vor allen Gerichten der ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ergattern konnte. Auf Platz zwei folgte des Putengeschnetzelte in Currysauce, das sich knapp gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Platz vier belegte heute mal wieder – wie üblich – das vegetarische Gericht in Form der Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln.

Mein Abschlußurteil:
Pla Rad Prik: +
Reis: ++

Ko Lo Kai – Putenfleisch süß-sauer [05.09.2013]

Donnerstag, September 5th, 2013

Aus der regulären Küche hätte mich heute als einziges Gericht das Gyros vom Schwein mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Fladenbrot welches im Abschnitt Globetrotter angeboten wurde ein wenig gereizt. Der Gebraene Leberkäse mit Röstkartoffeln und Bratensauce bei Tradition der Region, der diesem Gericht nicht unähnlich war, sprach mich visuell nicht sonderlich an und die Spaghetti mit Auberginenragout bei Vitality fielen aus weil ich Auberginen nur in gewissen Maßen im Gericht toleriere. Aber es gab zum Glück ja noch die Asia-Thai-Theke, wo neben dem vegetarischen Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Brategemüse mit Koriandersoße mit Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiednen Gemüsen und Ananas in süß-saurer Sauce und Gebackenen Barschfilet mit verschiedenem Gemüse in Zitronengrassauce auch noch zwei nicht uninteressante Fleischgerichte angeboten wurden. Und da ich vermutete, dass man bei dem Fischgericht die Reste des Barsches von gestern verarbeitet hatte, griff ich schließlich zur Puten süß-sauer, die ich wie üblich noch mit einem Schälchen Reis ergänzte. Allerdings hätte ich bei Bestücken des Tellers wohl etwas weniger Sauce nehmen sollen, denn die Asia-Angebote werden nach Gewicht bezahlt und viel Sauce treibt den Preis nach oben.

Ko Lo Kai - Putenfleisch süß-sauer / Turkey sweet sour

Die zahlreichen Putenfleisch-Stücke waren zwar heute mal wieder, ebenso wie das Gemüse, extrem grob geschnitten – wie man so etwas mit den optional bereit stehenden Stäbchen essen soll ist mit schleierhaft – dafür erwies sich das Fleisch als angenehm mager, zart und saftig, so wie ich es natürlich bevorzuge. Und auch an der bunten Gemüsezusammenstellung aus Mangold, Zucchini, Paprika, Möhren, Blumenkohl, Frühlingszwiebeln, Broccoli, Chinakohl und Lauch sowie den zusätzlich zahlreich beigefügten Ananas-Stückchen gab es nichts auszusetzen. Nur die süß-saure Sauce, die heute mal wieder sehr großzügig hinzu gegeben worden war, erwies sich leider als nicht ganz so gelungen wie ich fand. Zu viel süß und zu wenig sauer, das war früher merklich besser gewesen. Ich mache mir hier natürlich nichts vor, die Sauce ist wohl zugekauft und nicht selbst gemacht, aber der vorherige Hersteller war irgendwie schmackhafter gewesen. Daher hier ein kleiner Punktabzug. Am Reis gab es wie üblich aber nichts auszusetzen.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute natürlich das Gyros mit Fladenbrot am höchsten in der Gunst und belegte so mit deutlich erkennbarem Vorsprung vor den anderen Angeboten Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten der Leberkäse und die Asia-Gerichte, die heute gleich auf erschienen, aber nur einen erstaunlich knappen Vorsprung vor den für ein vegetarisches Gericht ungewöhnlich gern gewählten Spaghetti mit Auberginenragout heraus holten. Ich bin wohl mit meiner leichten Abneigung gegen Auberginen recht allein auf weiter Flur, aber damit kann ich (glaube ich) gut leben.

Mein Abschlußurteil:
Ko Lo Kai: +
Reis: ++

Pla Rad Prik – Gebackener Fisch süß-sauer [23.07.2013]

Dienstag, Juli 23rd, 2013

Obwohl heute im Bereich Vitality das von mir sehr geschätzte Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce mit Kartoffelstampf auf der Speisekarte zu finden war – übrigens ein Gericht dass es gewöhnlicherweise wie hier, hier, hier oder hier sonst immer an Freitagen angeboten wird – sollte ich mich heute doch anders entscheiden. Es waren aber nicht die Schupfnudel-Gemüsepfanne mit Kräuterdip bei Tradition der Region oder der Schaschlikspieß vom Schwein mit Speck, Paprika, Gurke und Zwiebeln in Zigeunersauce mit Pommes Frites bei Globetrotter, die mich zu dieser Entscheidung bewogen, sondern viel mehr das Pla Rad Prik – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce, der neben Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Brategemüse mit Koriandersauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Ich hatte ja schon lange nichts süß-saures mehr verzehrt und dann auch noch mit Fisch – da konnte ich natürlich nicht wiederstehen. Noch schnell ein Schälchen Reis dazu und fertig war mein heutiges Mittagsmahl.

Pla Rad Prik - Gebackener Fisch süß-sauer / Baked fish sweet sour

An den zarten und grätenfreien Fischfilets, ich meinte sie als Seelachs identifiziert zu haben, in ihrer dünnen, teilweise tatsächlich noch etwas knusprigen Panade gab es ebenso wenig etwas auszusetzen wie am gut, aber noch bissfest durchgebratenen Gemüse aus Broccoli, Möhren, Zucchini, Blumenkohl, Lauch und Pak Choi sowie den kleinen Ananasstückchen, die man noch hinzu getan hatte. Aber die süß-saure Sauce ließ heute leider etwas zu wünschen übrig. Sie war zwar eindeutig süß-sauer, aber irgendwie hatte ich sie etwas gehaltvoller in Erinnerung. Hier muss ich leider ein wenig von der Wertung abziehen. Am leicht klebrigen Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, gab es aber wiederum nichts zu meckern.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich – wohl auch wegen der Sättigungsbeilage – der Schaschlikspieß mit Pommes mit klarem Vorsprung am höchsten in der Gunst und ergatterte so Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte schließlich das Steak von der Pute mit Honig-Pfeffersauce und den dritten Platz teilten sich meiner Meinung nach die Asia-Gerichte und die (wohlgemerkt vegetarische) Schupfnudel-Gemüsepfanne. Des weiteren war, wohl aufgrund der heißen Wetters mit Werten um 30 Grad, ein sehr hohe Anteil von Salatschüsseln bei den Essern zu beobachten. Ich weiß ja nicht ob ich von so viel rohem Gemüse satt werden würde, aber wenn das Wetter sich so hält werde ich mich wohl auch mal daran versuchen – so schlecht kann das ja scheinbar nicht sein. 😉

Mein Abschlußurteil:
Pla Rad Prik: +
Reis: ++