Gebratenes Schweinefleisch [02.11.2009]
2.11.2009 19:30 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Heute war die Auswahl wieder reichlich und interessant. Im Bereich der Vitality-Mahlzeiten bot man “Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen” an, bei der tradtionellen Gerichten gab es “Linseneintopf mit Würstel” und im Globetrotter-Bereich stand “Fleischpflanzerl in Rahmsauce an Sahnepüree” auf der Karte. Bei den Asia-Wok-Gerichten schließlich fanden sich “Poh Piard Thord – Asiatische knusprige Teigtaschen“, “Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce” und “Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse und süß-saurer Sesam-Sauce“. Für letzteres Gericht entschied ich mich, obwohl ich auch kurz mit dem Linseneintopf und dem Fleischpflanzerl geliebäugelt hatte. Aber letztlich siegte dann doch die Lust auf etwas Asiatisches und das Schweinefleisch gewann vor den Hähnchenstreifen in Kokosnuss-Sauce.
War wirklich mal wieder sehr gelungen muss ich sagen – vor allem das Schweinefleisch war entgegen meiner Erwartungshaltung doch sehr zart gebraten und zerging regelrecht auf der Zunge. Das Gemüse, unter anderem Weißkraut, Sojasprossen, Zuckerschoten, Paprikastreifen, Zwiebeln und Karottenscheibchen war ebenfalls sehr gut, allerdings mit der Einschränkung dass einige der Karottenscheiben noch etwas zu hart für meinen Geschmack waren. Die beigefügte süß-saure Sauce in der kleine Sesamkörner zu finden waren, rundete das ganze geschmacklich schließlich gut ab. Mir hats geschmeckt und aufgrund des reichlichen Reis, den ich mir noch mit etwas Sambal Olek geschärft hatte, bin ich auch – trotz des eher kleinen Frühstücks, gut satt geworden.
Mein Abschlußurteil:
Gebratenes Schweinefleisch: ++
Reis: ++
Tags: asiatisch, essen, food, kantine, lunch, mittagessen, nahrung, reis, rice, süß-sauer, schweinefleisch, sesam, sweet-sour
Krabben süß-sauer [15.10.2009]
15.10.2009 19:17 kulinarisches, lunchtime1 Kommentar
Auch zum heutigen Donnerstag war das Angebot in der hiesigen Kantine bei München mal wieder riesig. im Bereich der “Vitality”-Gerichte standen “Champignongulasch auf Vollkornspaghetti” auf der Karte (oder besser in der Vitrine), außerdem fand sich bei den regional-traditionellen Gerichten “Schweinegeschnetzeltes ‘Züricher Art’ mit Spätzle” und bei den internationalen “Globetrotter” Speisen ein “Rinderlendensteak ‘Madagaskar’ mit Pfefferrahmsauce dazu Röstkartoffeln“. Als Tagesangebot gab es außerdem Fischfilet mit Senfsoße und bei den Wok-Gerichten “Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce“, “Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” und schließlich “Krabben mit verschiedenen Gemüsen in süß-saurer Sauce“. Die Auswahl war wie man sieht mal wieder ziemlich schwierig – und ich tendierte zuerst zwischen dem Rinderlendensteak und dem Fischfilet hin und her. Doch letztlich entschied ich mich doch vollkommen anders und wählte die Krabben süß-sauer. Außerdem verfolge die neue NNN(Nachtisch Nicht Notwendig)-Politik – denn ein gutes Mittagsgericht sollte eigentlich reichen um den Hunger zu stillen. Gebraucht habe ich ihn bisher nicht – war eigentlich nur unnötiger Süßkram. Damit ist ab heute erst mal Schluß.
Was ich irgendwie beim beladen meines Schälchens ignoriert zu haben schien war die Tatsache, dass die hier verwendeten Riesenkrabben (oder zoologisch besser Garnelen) ja gar nicht “entschwanzt” waren.
Daher blieb mir kaum etwas anderes übrig als jede dieser Garnelen aus der Gemüsemasse herauszulesen, sie am Schwanz zu packen und den essbaren Teil abzubeißen. Das minderte das Esserlebnis leider etwas – trotz der guten Qualität des Krabbenfleisches. Davon aber abgesehen handelte es sich bei dem ganzen um ein wirklich gutes Mittagsmahl. Gemüsetechnisch schien man so wirklich alles in den Wok gegeben zu haben, was sich so fand, denn ich konnte mindestens Zuchinis, Paprika, Lauch, Zuckerschoten, Frühlingszwiebeln, Wirsing, normale Zwiebeln, chinesische Pilze und ich glaube sogar etwas Sellerie entdecken.Schmeckte aber gut in der süß-sauren, dunklen Sauce. Auf den Reis hatte ich mir mal wieder einen großen Löffel Sambal Olek gegeben – was dem ganzen dann auch noch eine nicht zu unterschätzende Schärfe gabe. Bis auf die Unschönheit mit den Krabben-/Garnelenschwänzen ein wirklich gutes Gericht. Ich bin auf jeden Fall mal wieder gut satt geworden.
Mein Abschlußurteil:
Krabben süß-sauer (mit Gemüse) ++
Reis: ++
Tags: asiatisch, essen, food, garnelen, gemüse, kantine, Krabben, lunch, mittagessen, nahrung, reis, süß-sauer
Hühnchen süß-sauer [06.10.2009]
6.10.2009 18:55 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Von den regulären Gerichten, darunter ein “Kürbisschnitzel mit Salatbouqet“, “Rindergulasch mit Spiralnudeln” und “Putenschnitzel Hawaii mit Curryreis” sagte mit nichts so wirklich zu. Das Hawaii-Putenschnitzel wäre zwar noch gegangen, aber letztlich entschied ich mich dann doch für eines der Asia-Gerichte. Dort gab es heute neben gebratenen Eierreis und Rindfleisch mit Gemüse in Chilisauce auch ein “Hühnchen süß-sauer mit Gemüse“, auf welches schließlich meine Wahl fiel. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Grießpudding mit Pflaume.
War soweit ganz gut. Am Fleisch gab es absolut nichts auszusetzen – alles zart und schmackhaft, ebenso wenig am Reis. Auch die Sauce war ok und schmeckte tatsächlich angenehm süß-sauer. Doch beim Gemüse war wohl etwas schief gelaufen. Die Zuchini, Zuckerschoten, die drei Sorten Paprika, Frühlingszwiebeln und so weiter waren zwar in Ordnung, aber der Kohl war viel zu hart geraten. Ich habe absolut nichts gegen Kohl, aber man sollte ihn doch bitte zumindest so kochen (oder die Stielstrunken entfernen), dass man nicht Gefahr läuft sich einen Zahn abzubrechen. Minderte meinen Genuss ein wenig, aber der wirklich gelungene Grießpudding versöhnte mich letztlich dann wieder.
Mein Abschlußurteil:
Hühnchen süß-sauer: +
Reis: ++
Grießpudding mit Pflaumen: ++
Tags: chicken, food, grießpudding, hühnchen, kantine, lunch, mittagessen, nachtisch, reis, rice, süß-sauer, sweet-sour
Bami Goreng süß-sauer [01.09.2009]
1.09.2009 19:11 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Zur Auswahl standen heute “Putengeschnetzeltes in Kokos-Currysoße, dazu Gemüsereis” und “Bami Goreng, asiatische Reispfanne mit Schweinestreifen süß-sauer” – schwierige Wahl, da beides recht nah beieinander liegt. Aus nicht näher erläuterbaren Gründen fiel meine Wahl aber schließlich auf das Bami Goreng.
Die Portion die mir unser Koch da auf den Teller bugsiert hatte, war wirklich mal wieder riesig und über Berg aus leicht gebratenen Curryreis, Erbsen, Möhrenwürfelchen, Sprossen, Bohnen und Schweinegeschnetzelten hatte er schließlich noch eine großzügige Schöpfkelle der süß-sauren Sauce gegeben. Leider handelte es sich wieder um die Zubereitungsart, in der die roten Paprikastreifen, bessergesagt deren Schale, den Genuß etwas schmälerten, da sie sich als leicht faserig und nicht so leicht zu kauen erwies. Aber prinzipiell war die Sauce, in der sich noch Bambussprossen und hauchdünn geschnittene Karottenscheiben fanden in Ordnung. Ebenso gibt es an dem eigentlichen Reisgericht nicht viel auszusetzen – es war viel, einigermaßen heiß und schmackhaft gewürzt. Einzig das Schweinegeschnetzelte fand ich leicht zäh – aber dies schmälerte den Genuss eigentlich nur verschwindend gering. Alles in allem ein gut durchschnittliches Kantinengericht. Im Nachhinein hätte ich aber wohl doch besser das Kokoshähnchen wählen sollen, da ich vermute dass dies noch einen kleinen Tick besser gewesen ist. Aber leider zu spät…
Mein Abschlußurteil:
Bami Goreng: ++
Süß-saure Sauce: +
Tags: bami goreng, essen, food, kantine, lunch, mittagessen, nahrung, süß-sauer
Hähnchenbrust süß-sauer [05.08.2009]
5.08.2009 18:29 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Heute war eigentlich wieder Schnitzel-Mittwoch in unserer Kantine angesagt – und das “Schweineschnitzel ‘Jäger Art’ mit Champignons in Rahmsauce, frischen Kräutern und Pommes Frites” klang auch sehr gut. Doch das zweite Angebot “Hähnchenbrust ‘süß-sauer’ mit Ananas, Bambussprossen, asiatischen Gemüse und Reisnudeln” klang noch einen winzig kleinen Deut besser – also entschied ich mich für dieses Gericht.
Wie fast immer war auch heute die Portion mal wieder wirklich riesig. Auf einem Berg von Nudeln – ich glaube es handelte sich hier wohl eher um sog. Mie-Nudeln aus Weizen anstatt der angekündigten Reisnudeln – die mit Karotten und Erbsen sowie den Hähnchebruststücken vermengt waren, hatte der Koch eine ziemliche Menge der süß-sauren, scharfen Sauce mit Ananas, Bambussprossen und Paprikstreifen aufgetragen.
Aus meiner Sicht waren die Nudeln heute etwas zu “al dente” – d.h. sie waren etwas zu fest im Biss. Sie hätten meiner Meinung nach wohl noch ein paar Minuten länger hätten kochen können. Das machte die wirklich angenehm scharfe Sauce aber wieder etwas wett. Nur die Paprikastücke darin hätten etwas kleiner bzw. kürzer geschnitten sein können. Abgesehen von den Bambussprossen vermisste ich außerdem das “asiatische Gemüse” aus der Menubeschreibung. Ein paar Mungobohnenkeimlinge, ein paar asiatische Pilze oder ähnliches wären hier angebracht gewesen.
Auch wenn es in der Summe wirklich schmackhaft war, war das Gericht heute eindeutig zu sehr europäisch geprägt. Ein Kantinenkoch muss natürlich den Geschmack aller treffen – von daher sei es ihm nachgesehen – aber dann hätte er nicht so großmundige Ankündigungen machen sollen.
Aber was solls – ich bin mehr als satt geworden und musste gegen Ende wirklich mal wieder kämpfen, um alles zu schaffen. Qualitativ und Mengenmässig gabs wirklich nichts auszusetzen – nur die Zusammensetzung entsprach eben nicht der Ankündigung.
Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust “süß-sauer” mit Nudeln und Gemüse: ++ (mit einigem guten Willen)
Tags: ananas, bambussprossen, chicken, erbsen, essen, food, hähnchenbrust, kantine, karotten, lunch, mittagessen, nudeln, reisnudeln, süß-sauer, sweet-sour




