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Restaurant Budapest in München – ein Kurzreview

Sunday, February 5th, 2012

Heute blieb mal Ausnahmsweise die Küche kalt, denn ich ich war zum Mittagessen mit einem ungarischen Kollegen im Budapest verabredet, einem Ungarischen Restaurant das wir schon im Sommer in der Einsteinstraße 119 hier in München entdeckt hatten und heute endlich mal einem Test unterziehen wollten.


Größere Kartenansicht

Als wir die Räumlichkeiten betraten, waren bereits die meisten der Tische besetzt, doch wir fanden trotz des relativ großen Gästeaufkommens einen freien Tisch und nahmen Platz. Bald schon hatten wir auch die Speisekarten vor uns liegen und konnten damit beginnen unsere Auswahl zu treffen. Neben einer wechselnden Mittagskarte, die aber soweit ich das sah nur wochentags gültig ist, fanden wir in dieser zweisprachig ausgelegten Karte ein reichhaltiges Angebot aus verschiedenen Bereichen der ungarischen Küche, aufgegliedert nach Suppen, Vorspeisen, Fisch, Geflügel, Rind, Schwein und Desserts. Vieles davon klang wirklich sehr lecker und ich hatt Probleme mich festzulegen, doch letztlich fiel meine Wahl auf eine Puszta-Suppe als Vorspeise und eine Rinderfilet “Budapest” mit Salat. Ursprünglich bestand die Sättigungsbeilage zwar aus Reis, die aber auf Wunsch kostenlos durch Pommes Frites ersetzt wurde. Nachdem wir unsere Bestellungen aufgegeben hatten, begann erst einmal das Warten, das uns jedoch mit einem kleinen, kostenlosen Appetithappen aus einem Stück Toast mit einer Scheibe Füstölt Kolbász, einer ungarischen Wurstzubereitung, und einem Klecks einer scharfen Paprikasauce.
Entrée - Füstölt Kolbász & Toast
Kaum hatten wir unsere Häppchen mit einem schnellen Biss verschlungen, wurde auch schon ein Korb mit frischem Weißbrot gebracht und wenig später brachte man uns die Puszta-Suppe, die man sehr stilecht in emaillierten Kesselchen servierte.
Puszta-Suppe / Puszta soup
Diese mit angenehm viel Knoblauch zubereitete Suppe besaß eine reichhaltige Einlage aus zarten Rindfleischwürfeln, Paprika, Kartoffelstückchen und hausgemachten, ungarischen Nockerln – eine sehr leckere, wenn auch recht reichhaltige Vorspeise, die ich mir noch mit einem Löffelchen einer bereitgestellten scharfen ungarischen Paprikapaste etwas schärfer würzte.
Auf die Hauptspeise mussten wir dann etwas länger, aber noch im akzeptablen Zeitrahmen warten, vorher wurde aber bereits die Salatzubereitung aus Gurken und Salatblättern mit einem leichten Essig-Dressing die uns auch hier die Wartezeit verkürzte.
Gurkensalat / Cucumber salad
Und schließlich wurde dann auch das heutige Hauptgericht serviert, das bereits oben erwähnte Rinderfilet “Budapest”.
Rinderfilet "Budapest" / Beef filet "Budapest"
Unter einer würzigen Variation aus Stücken von Hähnchenleber, Paprikastreifen in verschiedenen Farben, Tomatenstücken und Pilzen fand sich ein großes, saftiges und zartes Stück Rinderfilet, das sich als außen gut durchgebraten und innen zart rosa herausstellte, so wie es sein sollte. Zusammen mit knusprigen, schmalen Pommes und einem kleinen Klecks Krautsalat ergab das alles ein Gericht, das seinen recht stolzen Preis von 16,90 Euro meiner persönlichen Meinung nach absolut wert war.
Wer die ungarische Küche zu schätzen weiß und gerne mal etwas probieren möchte, das nicht nur dem bekanntesten essenstechnischen Exportschlager dieses osteuropäischen Landes, nämlich Pörkölt (in Deutschen meiste Gulasch genannt, den es aber natürlich auch hier gibt) entspricht, dem kann ich einen Besuch hier absolut ans Herz legen. Die Ausstattung ist gemütlich und stilecht, die Bedienungen waren stets freundlich und zuvorkommend und die Qualität des angebotenen Essen ließ keine Wünsche offen. Insgesamt waren wir beide mehr als zufrieden mit unserem ersten und bestimmt nicht letzten Besuch im Restaurant Budapest hier in München.

Lauch-Kartoffel-Topf mit Hackfleisch & Schmelzkäse – das Rezept

Saturday, December 17th, 2011

Meine Küche war in letzter Zeit eindeutig etwas Auflauf- und Ofenlastig wie ich feststellen musste, daher wollte ich heute mal wieder etwas zubereiten was nicht in den Backofen kommt. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich dabei für diesen Lauch-Kartoffel-Topf mit Hackfleisch & Schmelzkäse, ein klassisches Eintopfgericht dass sich wie ich finde wunderbar für die kalte Jahreszeit eignet. Und die Zubereitung ist nicht besonders aufwändig wie ich feststellte – aber sehr selbst:

Was brauchen wir also für 3 – 4 Portionen?

2 Stangen Lauch – mittlere Größe
01 - Zutat Lauch

2 große Kartoffeln (ca. 450 – 500g)
02 - Zutat Kartoffeln

1 große Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel

300g Hackfleisch (ich wählte Rinderhack, man kann aber auch gerne Schwein, halb & halb oder Geflügelhack nehmen)
04 - Zutat Rinderhack

50-60g Speck – gewürfelt
05 - Zutat Speck

200g Schmelzkäse (Ich wählte die leichte Variane mit 11% Fett)
06 - Zutat Schmelzkäse

2 – 3EL Saure Sahne
07 - Zutat Saure Sahne

600ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe

sowie zum Würzen Salz, Pfeffer & Muskatnuss
und etwas neutrales Öl – z.B. Rapsöl – zum braten
ggf. etwas Petersilie zum garnieren

Beginnen wir wie immer mit der notwendigen Vorbereitung der Zutaten. Dazu waschen wir die Lauchstangen
09 - Lauch waschen

und schneiden sie in schmale Ringe. Bei großen Stangen können wir diese auch noch mal halbieren.
10 - Lauch in Ringe schneiden

Außerdem schälen wir die Zwiebel und zerkleinern sie
11 - Zwiebel würfeln

ebenso wie die Kartoffeln, die wir schälen und in Würfel zerkleinern.
12 - Kartofel schälen und würfeln

In einem größeren Topf erhitzen wir dann das Öl und dünsten unsere Zwiebelwürfel darin an.
13 - Zwiebeln andünsten

Die Speckwürfel können wir auch gleich mit hinzu geben und auslassen.
14 - Speck mit anbraten

Jetzt heißt es Geduld und bloß nicht zu viel umrühren während alles für sechs bis sieben Minuten vor sich hin bruzzelt. Das Zauberwort hier heißt Bodenkontakt, denn dieser ist notwendig damit sich Röstaromen entwickeln können. Natürlich sollten die Zwiebeln aber auch dabei nicht schwarz werden. 😉
15 - Aromen entwickeln lassen

Sind die Zwieblen und der Speck gut durch, geben wir das Rinderhackfleisch in den Topf und braten es mit an
16 - Hack in den Topf geben

wobei wir es auch gleich ein wenig mit Pfeffer und Salz würzen können.
17 - Hack würzen

Wenn da Hack krümlig und durchgehend angebraten ist, geben wir unsere geschnittenen Lauchstangen mit in den Topf
18 - Lauch dazu geben

und lassen sie für einige Minuten mit dem Hackfleisch im Topf andünsten
19 - Lauch andünsten

bevor wir alles schließlich mit der Gemüsebrühe aufgießen
20 - Mit Gemüsebrühe aufgießen

und dann auch die Kartoffelwürfel hinzufügen.
21 - Kartoffelwürfel rein

Nun muss alles für 20 bis 25 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln wobei wir es auch gleich mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
22 - Würzen

Zwischendurch natürlich das umrühren nicht vergessen – wir wollen ja nicht das etwas am Topfboden anpappt.
23 - Köcheln und umrühren

Nach den zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten können wir dann unseren Schmelzkäse mit in den Topf geben
24 - Schmelzkäse hinzu

und natürlich gut mit dem restlichen Topfinhalt verrühren.
25 - Gut verrühren

Außerdem heben wir noch die Saure Sahne unter, verrühren sie ebenfalls
26 - Saure Sahne unterheben

bevor wir alles noch einmal kurz aufkochen lassen.
27 - Aufkochen lassen

Abschließend probieren wir unsere Kreation natürlich noch einmal
28 - Probieren

und schmecken sie ggf. noch einmal mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab.
29 - Ggf. abschmecken

Dann können wir unser Gericht auch schon servieren.
30 - Lauch-Kartoffel-Topf mit Hack & Schmelzkäse / Leek potatoe stew with ground meat & soft cheese - Serviert

Sehr lecker kann ich da nur sagen. Lauch und Kartoffeln sind ja eine fast schon klassische Kombination und in Kombination mit dem krümelig angebratenen Rinderhack, den knusprigen Speckwürfeln und der Mischung aus Schmelzkäse und Saurer Sahne ein wie ich finde geschmacklich wunderbar ausgewogenes Gericht, dem mit Salz, Pfeffer und nicht zu wenig Muskatnuss noch der letzte Schliff gegeben wurde. Hier meine ich gibt es nichts hinzuzufügen oder verbessern.

31 - Lauch-Kartoffel-Topf mit Hack & Schmelzkäse / Leek potatoe stew with ground meat & soft cheese - CloseUp

Und auch was die Kalorien angeht erwies sich dieses Gericht entgegen meiner ersten Befürchtungen doch als angenehm leicht – die Verwendung von leichtem Schmelzkäse und nicht allzu viel Öl natürlich vorausgesetzt. Meiner Berechnung nach hat der ganze Topf ca. 1600kcal, also bei vier Portionen wären das gerade mal 400kcal, bei 4 Portionen 533kcal. Ich hatte um ehrlich zu sein hier erheblich mehr erwartet, aber meine Verwendung von Light-Schmelzkäse und Rinderhack hatte sich hier tatsächlich ausgezahlt. Bei der Verwendung von fettreicherem Schmelzkäse und Schweinehack wären wir hier auf gut und gerne 2300kcal für alles gekommen, eine Ersparnis von 600kcl pro Topf und 200 bzw. 150kcal pro Portion. Geschmacklich tat das aber wie ich fand nichts zur Sache, ich fand auch diese Zubereitung äußerst gehaltvoll, lecker und sättigend. Daher kann ich sie wärmstens weiter empfehlen.

Guten Appetit

Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud & Broccolicremesuppe [23.11.2011]

Wednesday, November 23rd, 2011

Wie Mittwochs üblich wollte ich natürlich auch heute wieder nicht auf mein übliches Fisch- und/oder Meeresfrüchtegericht verzichten. Zwar klangen auch der Abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelsalat bei Tradition der Region sowie das Griechische Gyros mit Fladenbrot und Tzatziki bei Globetrotter recht verlockend und die neben dem Khao Pad Pak – Thailändischer gebratener Reis mit Ei und frischem Gemüse in einer leichten Sojasauce an der Asia-Thai-Theke ebenfalls angebotenen Gung Pad Prik – Gebratene Garnelen mit frischem Gemüse, Zwiebeln und grüner Paprika in Chilisauce hätten meine Anforderungen ebenfalls erfüllt, doch letztlich fiel meine heutige Entscheidung dann doch auf das Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis welches bei Vitality auf der Karte stand. Da ich jedoch etwas größeren Hunger hatte und die Portion doch recht klein erschien ergänzte ich mir dieses noch mit einer kleinen Schüssel Broccolicremesuppe mit Croutons aus dem Suppenangebot sowie einen Becherchen Bananenquark von der Dessert-Theke.

Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud & Broccolicremesuppe / Coalfish in peach ginger stock & broccoli cream soup

Als Entreé nahm ich natürlich erst einmal die würzige und cremige Suppe aus Broccoli mit reichlich Gemüsestücken und ihren frischen, knusprigen Croutons zu mir – eine leckeres und wohlschmeckende Vorspeise die wie ich fand geschmacklich auch wunderbar dazu eignete vor einem Fischgericht gereicht zu werden.
Natürlich handelte es sich bei dem “Seelachs” wie üblich nicht wirklich um Lachs, sondern um Köhler oder Kohlfisch, der hier in Deutschland nur aus Marketinggründen als Seelachs angepriesen wird. Das tat dem guten Geschmack des zarten, grätenfreien und auch angenehm saftigen Fischfilets keinen Abbruch. Gemeinsam mit dem würzig-fruchtigen Sud aus Ingwer und Pfirsich sowie der akzeptabel großen Portion Basmatireis welche als Sättigungsbeilage beigefügt war ergab alles ein schmackhaftes und sättigendes Hauptgericht. Der Becher Bananenquark, den man mit zwei Weintrauben-Hälften garniert hatte, wäre hier nicht mehr unbedingt notwendig gewesen um satt zu werden, bot aber doch einen leckeren Abschluss des heutigen Ausflugs in die Kantine.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag die Präferenz aber heute recht eindeutig bei dem Gyros mit Tzatziki und Fladenbrot, dem ich somit ohne jeglichen Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber knapp gefolgt vom abgebräunten Leberkäse auf Platz und dem Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud auf Platz vier – eine übliche Platzierung für ein solches Angebot. Aber ich lass mich beim Essen ja eher von meinen Vorlieben als von den Massen steuern – daher war ich mit meiner Wahl trotz der niedrigen Platzierung sehr zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Reis: ++
Broccolicremesuppe: ++
Bananenquark: ++

Eintopf Gärtner Art – das Rezept

Monday, June 13th, 2011

Heute gelang mit mal wieder ein kleines Kochexperiment, dass es mir wert scheint hier dokumentiert zu werden. Mein Vorrat an verschiedenen Gemüsesorten war ziemlich riesig, so dass ich mich dazu entschied möglichst viele dieser eher kürzer haltbarer Zutaten zu verbrauchen. Was eignet sich da besser als ein Eintopf Gärtner Art – sozusagen ein Quer-Garten-Gericht – dass ich noch mit etwas Fleisch aufwertete. Und das Ergebnis war wirklich sehr lecker, so dass ich es nicht versäumen möchte dieses Gericht hier zu dokumentieren:

Was brauchen wir also für ca. 3 Portionen?

1/2 Bund Frühlingszwiebeln
01 - Zutat Frühlingszwiebeln

1 kl. Blumenkohl (ca. 250g)
02 - Zutat Blumenkohl

1 Stück Sellerie (ca. 200 – 250g)
03 - Zutat Sellerie

2 Möhren
04 - Zutat Möhren

4 Kartoffeln (400g)
05 - Zutat Kartoffeln

2 Tomaten
06 - Zutat Tomaten

1-2 Zehen Knoblauch
07 - Zutat Knoblauch

2 TL 8-Kräuter-Mischung
06 - Zutat 8-Kräuter-Mischung

100g Speck
09 - Zutat Speck

einige Stengel Petersilie
08 - Zutat Petersilie

1 Pfefferbeißer
10 - Zutat Pfefferbeißer

500ml Gemüsebrühe
11 - Zutat Gemüsebrühe

Außerdem brauchen wir noch zum anbraten etwas Olivenöl sowie zum Würzen Salz, Pfeffer, Muskatnuß, Bohnenkraut, Kreuzkümmel und Oregano. Optional kann man auch noch etwas Speisestärke hinzufügen – ich mag es halt von der Konsistenz etwas dicklicher.

Zuerst bereiten wir alle Zutaten vor:

Wir schälen die Kartoffeln und schneiden sie in Würfel,
12 - Kartoffeln würfeln

waschen die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe (wobei wir etwas der grünen Stengel zum garnieren zurückbehalten),
13 - Frühlingszwiebeln in RInge schneiden

schälen die Möhren und schneiden sie in dünne Scheiben,
14 - Möhren schneiden

waschen den Blumenkohl und zerpflücken ihn in Röschen,
15 - Blumenkohl zerpflücken

schälen die Knollensellerie und schneiden sie in feine Würfel
16 - Sellerie fein würfeln

und häuten, entkernen schließlich noch die Tomaten und schneiden sie in Würfel.
17 - Tomaten häuten und würfeln

Nun können wir mit dem eigentlichen Kochprozess beginnen. Zuerst braten wir den Speck rundherum in etwas Olivenöl an und pressen dann die Knoblauchzehen hinzu.
18 - Speck anbraten und Knoblauch hinzu

Anschließend geben wir das die geschnittenen Frühlingszwiebeln hinzu und dünsten sie kurz mit an.
19 - Frühlingszwiebeln anschmoren

Dann folgen Möhrenscheiben,
20 - Möhren beigeben

die Selleriewürfel,
21 - Sellerie hinein

die Kartoffelwürfel
22 - Kartoffeln hinzu

und der Blumenkohl. Alles zusammen dünsten wir für einige Minuten bei mittlerer Stufe und unter ständigen Umrühren im Topf an.
23 - Blumenkohl rein

Anschließend gießen wir alles mit der Gemüsebrühe auf
24 - Mit Gemüsebrühe aufgießen

und würzen es kräftig mit Salz und Pfeffer sowie der gehackten Petersilie,
25 - Petersilie einstreuen

außerdem rühren wir 2 TL der 8-Kräuter-Mischung, Oregano, Bohnenkraut, einer Prise Kreuzkümmel und etwas Muskatnuss ein.
26 - Mit Muskatnuss würzen

Jetzt geben wir noch die gewürfelten Tomaten hinzu
27 - Tomaten beifügen

lassen es kurz aufkochen und für 15 bis 20 Minuten auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln.
28 - aufkochen lassen

Zwischendurch schneiden wir auch den Pfefferbeißer und rühren ihn in den Topf.
29 - Pfefferbeißer hinzufügen

Sobald das Gemüse durchgekocht ist, streuen wir – wenn es beliebt – noch 2 TL Speisestärke ein, lassen es für einige weitere Minuten köcheln
30 - Speisestärke einrühren

und können das Gericht schließlich servieren, wobei wir es mit ein paar Ringen der Frühlingszwiebel-Stengel garnieren. Das hat hier nicht nur einen visuellen Effekt, sondern schmeckt meiner Meinung nach auch vorzüglich.
31 - Eintopf Gärtner Art - Fertiges-Gericht

Ich fand ihn sehr “gemüsig” und angenehm pikant in seiner Würze. Alle Gemüsesorten waren gut durchgekocht und harmonierten meiner Meinung nach gut miteinander. Die Tomatenstücke waren dabei im Rest es Eintopfes aufgegangen und gaben der Sauce eine rötliche Färbung sowie einen leicht tomatigen Geschmack.

32 - Eintopf Gärtner Art - CloseUp

Für eine vegetarische Variante kann man natürlich die Fleischkomponenten einfach weg lassen – ich denke aber dass man dann etwas kräftiger mit Pfeffer würzen muss, den die geschnittenen Pfefferbeißer hatten den Eintopf noch gut nachgewürzt. In der Summe ein leckerer Eintopf, der gut zum aktuell eher kühleren Wetter passt – und eignet sich gut zur Verwertung verschiedener Gemüsesorten.

Guten Appetit

Tortelloni al pesto basilico [07.06.2011]

Tuesday, June 7th, 2011

Nachdem ich ja gestern bereits Asiatisch gespeist hatte, ließ ich die heutigen Angebote dieses Bereiches, u.a. Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry und Nua Pad Kratiem Prik Thai – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Gemüse, Knoblauch, Schwarzem Pfeffer und Zwiebeln, heute außen vor. Die traditionell-regionale Rote oder weiße Currywurst mit Pommes Frites (die ich hier in weiß und hier in rot bereits probiert hatte) war mir wiederum zu kalorienreich. Blieben also noch das Sonderangebot in Form von Fladenbrot mit Krautsalat und Tzatziki (wohl Reste von gestern), der Schweinegulasch mit Paprika und Butternudeln bei Globetrotter und schließlich die Tortelloni al pesto basilico bei Vitality. Und das letztere Gericht, welches übrigens hier bereits mein Tablett geziert hatte, erschien mir letztlich die optimale Wahl. Dazu nahm ich mir noch eine Brühe mit Nocken aus dem heutigen Suppenangebot.

Tortelloni al pesto basilico

Die Grießnockenbrühe ergab mit ihren schon mal eine gute Vorsuppe, auch wenn außer den Nocken nur verschwindend geringe Spuren von etwas Gemüse in der Gemüsebrühe fand. Hier hätte man gerne etwas mehr hinzu geben können, aber für eine Vorsuppe war es auf jeden Fall ausreichend. Hauptgericht bildeten aber natürlich die grünen Tortelloni mit einer Spinat-Ricotta-Füllung, die mit etwas Tomaten gekocht und von der Küchenkraft mit einem Teelöffel Basilikumpesto garniert worden waren. Darauf hatte ich mir noch etwa zwei Esslöffel des optional bereitgestellten Parmesan verteilt, welches meiner Meinung nach das würzige Gericht sehr gut geschmacklich abrundete. Sehr lecker und sättigend – und mit 503kcal pro Portion auch kalorientechnisch durchaus annehmbar.
In der allgemeinen Beliebtheit lag heute beim Kantinenpublikum aber, ganz wie ich es erwartet hatte, die Currywurst mit Pommes ganz vorne und belegte ohne Frage den ersten Platz. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, eng gefolgt von den Tortelloni und dem Schweinegulasch auf Platz vier. Schön dass das vegetarische Gericht heute nicht wieder auf dem letzten Platz gelandet ist, auch wenn meine Eindrücke natürlich wie immer subjektiv zu betrachten sind. Ich kann ja nur das Zeitfenster beobachten, in dem ich selbst anwesend bin.

Mein Abschlußurteil:
Tortelloni al pesto basilico: ++
Brühe mit Nocken: ++

Hähnchenbrust mit Mangold und Paprika [20.05.2011]

Friday, May 20th, 2011

Heute fiel mir die Wahl recht leicht, denn weder die Dampfnudel mit Vanillesauce bei den traditionell-regionalen Gerichten sowie der Gebackene Seelachs mit Kartoffelsalat und Remoulade bei Globetrotter waren schon mal eindeutig nichts für mich. Blieben noch die die Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika, dazu Wildreismix bei Vitality – etwas gleichartiges hatte ich hier schon einmal verzehrt – oder eines der Angebote an der Asia-Thai-Theke, wo heute u.a. Lu Han Zai – Gebratenes Chinagemüse in Spezialsauce und Nue Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer (was ich hier und hier schon mal versucht hatte). Nach kurzem abwägen fiel die Wahl schließlich auf die gefüllte Hähnchenbrust, die ich mir noch mit einer kleinen Schale Spinatcremesuppe ergänzte.

Chicken breast filled with paprika and mangold + spinach cream soup / Hähnchenbrust, gefült mit Paprika und Mangold + Spinatcremesuppe

Hauptkomponente dieses Gerichtes war eindeutig das saftig-zarte Hähnchenbrustfilet, das nicht nur mit einem zarten Paprikasteifen und etwas Mangold gefüllt war, sondern auch mit einer leckeren Kombination aus Paprikapulver und weiteren Gewürzen garniert war. Und neben der Sättigungsbeilage aus normalen geschälten und wilden Reis fand sich auch noch eine würzige-pikante Mischung aus klein geschnittenen Zucchini-, Möhren- und Staudensellerie-Gemüse. auf dem Teller. Alles zusammen eine sehr leckere Kombination, bei der ich nichts zu bereuen brauchte. Zur Sättigung war das würzig-cremige Spinatsüppchen mit reichlich Blattspinat nicht mehr unbedingt nötig gewesen, aber dennoch sehr lecker.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag heute meiner Meinung nach aber der Seelachs mit Kartoffelsalat am höchsten in der Gunst und belegte so den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei würde ich die Asia-Gerichte einordnen, knapp gefolgt von der Hähnchenbrust mit Mangold und schließlich der Dampfnudel mit Vanillesauce. Auch zum Wochenabschluss hier mal wieder keine Überraschungen, diese Verteilung entsprach genau dem was ich erwartet hatte.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust mit Paprika und Mangold: ++
Wildreis-Mix: ++
Gemüsemischung: ++
Spinatcremesuppe: ++

Sommerliche Gemüsesuppe – das Rezept

Saturday, May 14th, 2011

Bei der Konsolidierung meines Kühlschrankinhaltes musste ich feststellen dass ich extrem viel Gemüse vorrätig hatte dass nicht unmittelbar verplant war. So etwas passiert eben wenn man lieber etwas zu viel als zu wenig einkauft. So entschloss ich mich heute dieses Gemüse zu verarbeiten. Das Rezept ist dabei eine vollkommene Eigenkreation und dabei so gut gelungen dass ich es einfach mal festhalten muss.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

2 mittelgroße Kartoffeln – ich wählte eine festkochende Sorte, es sollte aber auch mit allen anderen funktionieren
01 - Zutat Kartoffeln

1 kleine Stange Lauch / Porree
02 - Zutat Lauch / Porree

1 kleine Zucchini
03 - Zutat Zucchini

2 mittlere Möhren / Karotten
04 - Zutat Möhren

1 kleine Zwiebel
05 - Zutat Zwiebel

1 Zehe Knoblauch (optional)
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 kleine Tomate
06 - Zutat Tomate

ca. 80g durchwachsenen Speck
07 - Zutat Speck

500ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe

1,5 – 2 TL Acht-Käuter-Mischung (besteht aus Petersilie, Dill, Kresse, Kerbel, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch, Pimpinelle und gibt es als TK-Ware)
09 - Zutat 8-Kräuter Mischung

2 EL Creme legere oder Creme fraiche
10 - Zutat Creme legere

Außerdem benötigen wir 1-2 EL Olivenöl zum anbraten sowie zum Würzen Salz, Pfeffer, Muskat und (optional) Fondor.

Wer mag kann die Suppe abschließend noch mit etwas gehackter Petersilie garnieren.

Zuerst bereiten wir die Zutaten etwas vor:

Wir hacken die Zwiebel fein,
11 - Zwiebel hacken

schälen und schneiden die Möhren – ich schnitt eine in Würfel und die andere in Scheiben-
12 - Möhre schneiden

waschen die Stange Lauch und schneiden sie in feine Ringe,
13 - Lauch in Ringe schneiden

schälen und würfeln die Kartoffeln,
14 - Kartoffel schneiden

waschen und zerteilen die Zucchini
15 - Zucchini würfeln

und schneiden den Speck in kleine Würfel (wenn wir ihn nicht schon gewürfelt gekauft haben).

Nun braten wir die Speckwürfel mit etwas Olivenöl in einem Topf an
16 - Speck anbraten

und fügen dann die Zwiebel und – wenn man es mag – die gepresste Knoblauchzehe hinzu und dünsten sie glasig mit an.
17 - Zwiebeln hinzu

Anschließend fügen wir die Karotten
18 - Möhren beigeben

sowie die Ringe vom Lauch in den Topf
19 - Lauch addieren

wo wir es einige Minuten mit andünsten.
20 - Einige Minuten mit andünsten

Jetzt können wir die Gemüsebrühe aufgießen
21 - Gemüsebrühe aufgießen

und addieren schließlich die Kartoffelwürfel
22 - Kartoffeln in den Topf

und die Zucchini
23 - Zucchini beigeben

und würzen alles kräftig mit Salz und Pfeffer aus der Mühle
24 - Mit Salz und Pfeffer würzen

sowie etwas frisch geriebener Muskatnuss.
25 - Mit Muskat würzen

Während alles für etwa fünf Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köchelt zerteilen wir nun auch grob die Tomate und geben sie schließlich in den Topf.
26 - Tomaten hinzu

Nun können wir noch einen Schuß Fondor hinzufügen.
27 - Mit Fondor würzen

Fehlt noch die 8 Kräuter Mischung, von der wir jetzt noch am besten eineinhalb bis zwei leicht gehäufte Teelöffel unterrühren.
28 - Acht Kräuter Mischung unterrühren

Nun lassen wir unser Gericht kurz aufkochen, schalten dann die Platte etwas herunter und geben ihm dann etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten Zeit um vor sich hin zu köcheln – wobei wir das gelegentliche umrühren natürlich nicht vergessen sollten.
29 - Aufkochen und köcheln

Nach dieser Zeit probieren wir ein Stück Gemüse und testen ob es gar ist. Ich wählte dabei ein Stück Möhre da diese Erfahrungsgemäß am längsten braucht.
30 - Probieren

Ist das Gemüse schön durchgekocht, schalten wir nun die Platte aus und verfeinern das Ganze mit 2 EL Creme legere oder Creme fraiche.
31 - Mit Creme legere verfeinern

Jetzt bleibt uns nur noch das Gericht zu servieren und dann heißt es Guten Appetit.
32 - Fertiges Gericht

Die verschiedenen Gemüsesorten harmonierten wie ich fand wunderbar miteinander und gaben in Kombination mit den Gewürzen und Kräutern einen leichten, deftig-würzigen Geschmack. Dabei wirkte sie sehr sättigend, ohne aber wirklich zu belasten. Genau das richtige für die wärmeren Tage wie ich fand.

33 - CloseUp

Für ein Spontan entstandenes Gericht, dass ich mehr nach Gefühl als nach Rezept gekocht habe war diese Suppe eine mehr als gelungene Kreation. Eine Portion ist noch übrig, die werde ich kalt stellen und bei Gelegenheit aufwärmen – sobald dies Geschehen ist werde ich hier vermerken ob sich dieses Gericht auch zum aufwärmen eignet. Ich bin da aber zuversichtlich.

Nachtrag 16.01.2011: Habe die Reste am Montag in der Mikrowelle aufgewärmt und kann dieses Gericht ohne Einschränkung auch zum Aufwärmen freigeben. Habe nichts anderes erwartet, aber man weiß ja nie… 😉

Also wie bereits gesagt: Guten Appetit

Kichererbsencurry & Maultaschensuppe [12.05.2011]

Thursday, May 12th, 2011

Mit Deutschem Spargel mit Sc. Bernaise, Kartoffeln und gebratenem Rinderlendensteak bei den traditionell-regionalen Gerichten auch heute wieder ein interessantes Gericht mit dem aktuellen Gemüse der Saison auf der Speisekarte, doch obwohl das durchaus lecker klang schaute ich mich trotzdem ein wenig bei den anderen Angeboten um. An der Asia-Theke lockten dort heute zum Beispiel Asiatisches gebratenes Gemüse herzhaft gebraten mit Currysauce nach Quanton Art und Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnus-Sauce. Und auch der Schweinegulasch mit Paprika und Butternudeln bei Globetrotter sah ganz gut aus. Doch am meisten reizte mich heute dann doch das Pikante Kichererbsencurry auf indische Art mit Basamatireis bei Vitality, ein Gericht das ich hier, hier, hier, hier, hier, hier und sowohl hier bereits genießen durfte und für welches ich mich immer wieder aufs Neue begeistern kann. Dazu nahm ich mir noch eine Maultaschensuppe von dem heutigen Suppenangebot.

Kichererbsencurry & Maultaschensuppe

Wie üblich wurde ich auch heute mit dieser Entscheidung nicht enttäuscht. Bissfeste, aber gut durchgekochte Kicherebsen, gepaart mit Karottenstreifen, Sprossen, Keimlingen und weiteren Gemüsesorten, alles angemacht in einer pikanten, leicht scharfen Currysauce. Gemischt mit dem feinen Basmatireis ergab dieses Gericht ein auch dieses Mal ein wirklich sehr schmackhaftes Hauptgericht. Als kleine Nachspeise gönnte ich mir anschließend noch die Maultaschen, die in einer würzigen Gemüsebrühe mit winzigen Karotten-, Zucchini- und Zwieblwürfelchen sowie einigen Kräutern serviert wurden. Fand ich sehr lecker, auch wenn die Maultaschen mit Sicherheit Fertigware und nicht selbst gemacht waren. Aber so etwas kann man in einer Kantine wohl auch kaum verlangen. Ich war auf jeden Fall in der Summe sehr zufrieden.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag aber heute mal wieder das Spargelgericht ganz deutlich vorne – das hatte nicht nur die lange Schlange an dieser Theke sondern auch die Häufigkeit dieser Gerichte auf den Tischen. Auf Platz zwei folgte aber heute der Rindergulasch noch knapp vor den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz. Das Kichererbsencurry kam dann leider erst auf dem vierten Platz. Dabei wissen die anderen Gäste wirklich nicht was sie verpassen – aber ich kann sie ja schlecht zu ihrem Glück zwingen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Kichererbsencurry: ++
Basmatireis: ++
Maultaschensuppe: ++