Gebackener Seelachs mit Gemüse in süß-saurer Sauce [29.05.2018]

Mein erster Blick galt heute nicht etwa dem Ofenfrische Schweinebraten in Dunkelbiersauce und Kartoffelknödel bei Tradition der Region, sondern eher den Kartoffel-Frischkäsetaschen mit Ratatouille und Quarkdip bei Vitality. Denn auf Pasta wie die Spinat-Ricottatortellini mit Kirschtomaten und Carbonarasauce hatte ich nach alle den Nudeln in Form meiner Garnelen-Pasta mit grüner Sauce vom Wochenende erst mal keinen großen Appetit. Aber dann fiel mein Blick auf den Gebackenen Seelachs mit Gemüse in süß-saurer Sauce, der heute neben Gebratenem Thaigemüse in Masamansauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Ich war ja lange Abstinent von den Asia-Gerichten gewesen, aber heute verspürte ich mal wieder Appetit darauf. Dazu gab es natürlich eine Schale Reis, die ich mir etwas süß-scharfer Chilisauce verfeinerte.

Baked Coalfish with vegetables in sweet sour Sauce / Gebackener Seelachs mit Gemüse in süß-saurer Sauce

Abgesehen vielleicht vom griechischen Gemüsetopf bekommt man wohl nirgendwo bei uns im Betriebsrestaurant so viel Gemüse in einem Hauptgericht wie an der Wok-Theke. Neben zahlreicher knusprig gebackener und glücklicherweise grätenfreier Seelachsfilet-Stückchen fand ich Broccoli, Lauch, Blumenkohl, Möhren, Paprika und Zucchini. Außerdem durfte bei einer süß-sauren Sauce natürlich die Ananas nicht fehlen. Sehr lecker, ich weiß gar nicht warum ich mich so lange fern davon gehalten hatte. Allerdings waren meine Augen mal wieder etwas zu groß gewesen, denn die Portion war eigentlich viel zu groß geraten, und das nicht nur wegen des Reis – das nächste Mal sollte ich mich also etwas mehr zurückhalten. Und ein nächstes Mal wird es bestimmt bald auch geben.
Bei den anderen Gästen lag, allerdings nur sehr knapp, der Schweinebraten mit Dunkelbiersauce heute am höchsten in der Gunst, aber die Asia-Gerichte waren ihm eng auf den Fersen und konnten sich heute einen guten zweiten Platz sichern. Auf Platz drei sah ich die Spinat-Ricotta-Tortellini und wiederum knapp dahinter folgten schließlich die vegetarischen Kartoffel-Frischkäsetaschen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs süß-sauer: ++
Reis: ++

Ko Lo Kai – Pute süß-sauer [27.02.2014]

Nachdem mir das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Tradition der Region mir etwas zu kalorienreich erschien und die Schnitzel außerdem heute recht dunkel geraten waren und die Tagiatelle al forno mit Schinken, Erbsen und Parmesan bei Globetrotter auch keine großer Anreiz für mich waren, blieb eigentlich nur noch die Gebackene Polentaschnitte mit Ratatouillegemüse, die mal wieder im Bereich Vitality auf der Karte stand. Aber da ich schon mal wieder viel zu lange die Asia-Thai-Theke hatte links liegen lassen und mir außerdem nach etwas mit Fleisch war, entschied ich mich schließlich für das Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce, das neben Nasi Goreng – Gebratener Reis mit Gemüse und Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenem Gemüse in Zitronengras-Chilisauce dort heute angeboten wurde. Ergänzt wurde das Ganze wie üblich durch ein Schälchen Reis und einem Glückskeks.

Ko Lo Kai - Pute süß sauer / Turkey sweet sour

Von Ananas entdeckte ich zwar nichts in der Gemüsezusammenstellung, die Mischung aus Zucchini, Paprika in rot, grün und gelb, Mangold, Frühlingszwiebeln, Kohl, Stangensellerie, Auberginen und Lauch wog das aus meiner Sicht vollkommen auf. Die Sauce war dunkler als bei früheren Versionen und mehr süß als sauer, aber geschmacklich fand ich sie noch so weit in Ordnung, dass ich hier keine Abzüge in der Wertung zu geben brauche. Wichtigster Bestandteil war aber natürlich das Putenfleisch, das nicht nur zahlreich vorhanden war, sondern sich auch auch angenehm zart und mager erwies und somit ebenfalls keinerlei Grund zur Kritik mit sich brachte. Gemeinsam mit dem Schälchen klebrigen Reis, den ich mir wie gewohnt mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ergab sich ein wirklich gelungenes Gericht. Ich war auch heute sehr zufrieden.
Natürlich war es das Schweineschnitzel mit Pommes Frites, das mit großem Vorsprung den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte, die ich meinte noch etwas häufiger gesehen zu haben als die Tagliatelle al forno, die somit auf dem dritten Platz landeten. Platz vier belegte natürlich das vegetarische Gericht in Form der Polentaschnitte mit Ratatouillegemüse.

Mein Abschlußurteil:
Ko Lo Kai: ++
Reis: ++

apetito China Chicken – der Kurztest

Nachdem ich gestern noch von den letzten Resten meines selbst zubereiteten Döbbekoochen gezehrt hatte, musste ich heute nach einer anderen Alternative suchen. Da ich keine Lust hatte heute selbst zu kochen, schaute ich in die Tiefen meines Gefrierfaches und fand dort auch gleich etwas passendes: Ein 350g Päckchen apetito China Chicken – Hähnchen süß-sauer & Mie-Nudeln aus der Lunchbox-Reihe von apetito, aus der ich vor kurzem ja schon einmal das Gyros Genial einem kurzen Test unterzogen und es für gut befunden hatte. Auch bei dieser Variante lag der Preis wieder bei 2,49 Euro pro Päckchen,das ich bei einer Tengelmann-Filiale hier in München erworben hatte.

01 - apetito China Chicken - Packung vorne / Packing front
Verpackung vorne

02 - apetito China Chicken - Packung hinten / Packing back
Verpackung hinten

Laut Herstellerangaben besteht das Gericht aus Mie-Nudeln, Hähnchenfleisch, Paprika, Ananas, Zwiebeln, Karotten, Geflügelfond, Zucker, Honig, Mue-Err-Pilzen, Tomatenmark, Gewürzen wie Knopblauch, Ingeer, Curry, Chili, Koriander, Liebstöckel und Senfmehl sowie Sojesoße, Branntweinessig, Rapsöl, Speisesalz, modifizierter Maisstärke, Kräutern und Hühnerfett und kann Spuren Ei, Milcherzeugnissen und Sellerie enthalten. Die Zubereitung erfolgt in gerade mal 8 Minuten in der Mikrowelle.
Zuvor müssen wir aber natürlich noch die Schutzfolie entfernen, in welche die eigentliche Lunchbox noch einmal verpackt ist.

03 - apetito China Chicken - Folie entfernen / Remove foil
Folie entfernen

Natürlich interessierte mich auch, wie das Gericht im gefrorenen Zustand beschaffen ist, daher warf ich vor der Zubereitung mal einen kurzem Blick in die Verpackung.

04 - apetito China Chicken - Packungsinhalt gefroren / Content frozen
Packungsinhalt – gefroren

Anschließend verschloss ich die Box wieder und steckte sie bei 800Watt für 8 Minuten in die Mikrowelle.

05 - apetito China Chicken - In Mikrowelle erhitzen / Heat up in microwave

Schon während sich das Gericht in der Mikrowelle erhitzte, strömte ein leichter Geruch nach süß-saurem durch die Küche, der recht vielversprechend erschien. Als ich das Gericht dann nach den acht Minuten entnahm und einen Blick hinein warf, sah es noch fast so aus wie vorher, nur eben heiß.

06 - apetito China Chicken - Packungsinhalt erhitzt / Content heated
Packungsinhalt – erhitzt

Vor dem endgültigen Verzehr musste alles laut Beschreibung auf der Verpackung aber noch miteinander vermengt werden, wonach sich schon ein etwas anderer Anblick bot, der schon eher meinen Erwartungen entsprach.

07 - apetito China Chicken - Packungsinhalt vermengt / Content mixed
Packungsinhalt – erhitzt & vermengt

Und auch geschmacklich war das Gericht wirklich überaus gut gelungen. In der fruchtigen und angenehm würzigen süß-sauren Sauce fanden sich neben vier großen und zwei kleineren Stücken zarten und saftigen, angebratenen Hähnchenfleisches auch Streifen von roter und grüner Paprika, gestifteten Möhren, Ananasstückchen und einige Mu-Err-Pilze. Hätte insgesamt gerne noch etwas mehr sein können, aber die Menge reichte insgesamt vollkommen aus, um ein einigermaßen ausgewogenes Gericht zu bieten. Und auch die Mie-Nudeln waren angenehm al-dente geraten und nicht zu weich oder zu fest. Ich war überaus zufrieden mit dem geschmacklichen Gesamteindruck des Gerichtes.
Werfen wir aber – wie üblich – noch kurz einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 350g
(Portion)
Brennwert: 560 kj
133 kcal
1959 kj
464 kcal
Eiweiß: 6,5g 22,8g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
2,1g
0,3g
7,4g
1,1g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
21,0g
6,0g
73,5g
21,0g
Ballaststoffe: 1,8g 6,3g
Natrium: 0,90g 3,15g

Was mir als erstes ins Auge fiel waren die angenehm niedrigen Fettwerte, wogegen der Anteil von Zucker mit 21 Gramm sehr hoch geraten scheint, denn das entspricht immerhin 7 Stücken Würfelzucker a 3 Gramm. Auch wenn es sich um ein süß-saueres Gericht handelt, stellt sich mir die Frage ob so viel nun wirklich notwendig gewesen wäre. Des weiteren fällt natürlich auch wieder der hohe Preis ein wenig ins Gewicht, weswegen ich auch wie beim Schwesterprodukt, dem Gyros Genial, einen kleinen Punktabzug in der Endnote geben muss. Dennoch kann ich das apetito Genial China Chicken wirklich weiter empfehlen, denn was den Geschmack angeht kann sich dieses angenehm einfach und schnell zuzubereitende Fertiggericht wirklich schmecken lassen. 😉

Meine Wertung: 2,5 MG

Pla Rad Prik – Fisch (nicht wirklich) süß-sauer [22.10.2013]

Bei Vitality stand heute mal wieder die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln auf dem Programm, ein Gericht dass vor genau zwei Wochen am gleichen Wochentag an genau dieser Stelle schon einmal angeboten worden war. Prinzipiell ein vertretbares Gericht, aber ein bisschen mehr Abwechslung wäre hier schon ganz schön. Und auch das Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region war mir etwas zu trivial, als dass ich es in die nähre Auswahl nehmen wollte. Einzig das Putengeschnetzelte in fruchtiger Currysauce und Mandelreis in der Abteilung Globetrotter erregte zumindest leichtes Interesse bei mir. Aber zum Glück gibt es ja noch die Asia-Theke, wo neben Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce heute auch mal wieder Pla Rad Prik – Gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce angeboten wurde. Hinzu kam, dass aktuell der weibliche Wok-Koch mal wieder Dienst hat, der die asiatischen Gerichte etwas anders als ihr männlicher Kollege zubereitet. Also fiel meine Wahl schließlich auf den süß-sauren Fisch, den ich mir mit der üblichen Schale Reis ergänzte.

Pla Rad Prik - Fisch süß-sauer / Fish sweet sour

Weder am in dünner, feiner Panade gebackenen, angenehm zarten Fischfilet, das ich meinte als Seelachs identifizieren zu können, noch am angenehm bissfest gebratenen Gemüse aus Lauch, Chinakohl, Paprika, milden weißen Zwiebeln, Zucchini, Möhren und Mangold oder den Stückchen Ananas gab es irgend etwas auszusetzen. Und auch der klebrige Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Currysauce garniert hatte, erfüllte alle gestellten Anforderungen. Nur die etwas spärlich verwendete Sauce war zwar vieles, aber bestimmt nicht süß-sauer. Keine Ahnung was hier passiert war, denn die letzten Male wie hier oder hier hatte die Sauce etwas zu wünschen übrig gelassen, aber heute war sie geschmacklich leider vollkommen Bedeutungslos. Aufgrund der wirklich guten anderen Bestandteile halte ich den Punktabzug zwar in Grenzen, aber süß-sauer war das Gericht heute wirklich nicht. Sehr schade, da wäre ich mit dem Putengeschnetzelten vielleicht doch besser bedient gewesen.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass es heute natürlich das Fleischpflanzerl war, dass mit deutlich erkennbarem Vorsprung vor allen Gerichten der ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ergattern konnte. Auf Platz zwei folgte des Putengeschnetzelte in Currysauce, das sich knapp gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Platz vier belegte heute mal wieder – wie üblich – das vegetarische Gericht in Form der Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln.

Mein Abschlußurteil:
Pla Rad Prik: +
Reis: ++

Ko Lo Kai – Putenfleisch süß-sauer [05.09.2013]

Aus der regulären Küche hätte mich heute als einziges Gericht das Gyros vom Schwein mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Fladenbrot welches im Abschnitt Globetrotter angeboten wurde ein wenig gereizt. Der Gebraene Leberkäse mit Röstkartoffeln und Bratensauce bei Tradition der Region, der diesem Gericht nicht unähnlich war, sprach mich visuell nicht sonderlich an und die Spaghetti mit Auberginenragout bei Vitality fielen aus weil ich Auberginen nur in gewissen Maßen im Gericht toleriere. Aber es gab zum Glück ja noch die Asia-Thai-Theke, wo neben dem vegetarischen Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Brategemüse mit Koriandersoße mit Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiednen Gemüsen und Ananas in süß-saurer Sauce und Gebackenen Barschfilet mit verschiedenem Gemüse in Zitronengrassauce auch noch zwei nicht uninteressante Fleischgerichte angeboten wurden. Und da ich vermutete, dass man bei dem Fischgericht die Reste des Barsches von gestern verarbeitet hatte, griff ich schließlich zur Puten süß-sauer, die ich wie üblich noch mit einem Schälchen Reis ergänzte. Allerdings hätte ich bei Bestücken des Tellers wohl etwas weniger Sauce nehmen sollen, denn die Asia-Angebote werden nach Gewicht bezahlt und viel Sauce treibt den Preis nach oben.

Ko Lo Kai - Putenfleisch süß-sauer / Turkey sweet sour

Die zahlreichen Putenfleisch-Stücke waren zwar heute mal wieder, ebenso wie das Gemüse, extrem grob geschnitten – wie man so etwas mit den optional bereit stehenden Stäbchen essen soll ist mit schleierhaft – dafür erwies sich das Fleisch als angenehm mager, zart und saftig, so wie ich es natürlich bevorzuge. Und auch an der bunten Gemüsezusammenstellung aus Mangold, Zucchini, Paprika, Möhren, Blumenkohl, Frühlingszwiebeln, Broccoli, Chinakohl und Lauch sowie den zusätzlich zahlreich beigefügten Ananas-Stückchen gab es nichts auszusetzen. Nur die süß-saure Sauce, die heute mal wieder sehr großzügig hinzu gegeben worden war, erwies sich leider als nicht ganz so gelungen wie ich fand. Zu viel süß und zu wenig sauer, das war früher merklich besser gewesen. Ich mache mir hier natürlich nichts vor, die Sauce ist wohl zugekauft und nicht selbst gemacht, aber der vorherige Hersteller war irgendwie schmackhafter gewesen. Daher hier ein kleiner Punktabzug. Am Reis gab es wie üblich aber nichts auszusetzen.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute natürlich das Gyros mit Fladenbrot am höchsten in der Gunst und belegte so mit deutlich erkennbarem Vorsprung vor den anderen Angeboten Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten der Leberkäse und die Asia-Gerichte, die heute gleich auf erschienen, aber nur einen erstaunlich knappen Vorsprung vor den für ein vegetarisches Gericht ungewöhnlich gern gewählten Spaghetti mit Auberginenragout heraus holten. Ich bin wohl mit meiner leichten Abneigung gegen Auberginen recht allein auf weiter Flur, aber damit kann ich (glaube ich) gut leben.

Mein Abschlußurteil:
Ko Lo Kai: +
Reis: ++