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Frosta Nasi Goreng – der Kurztest

Wednesday, January 8th, 2014

Wie ich kürzlich entdeckte, fehlte in meiner Testreihe der verschiedenen Frosta-Gerichte noch das Nasi Goreng. Dies hatte ich zwar bereits im November 2005 mal erwähnt, aber nie einem vollständigen Testbericht verfasst. Das will ich nun heute endlich mal nachholen. Wie üblich ist dieses Gericht als 500g Beutel im Tiefkühlbereich der meisten Supermärkte zu finden, ich selber habe das hier vorgestellte Gericht zum Preis von 2,99 Euro in einem Tengelmann-Markt erworben.

01 - Frosta Nasi Goreng - Beutel vorne / Bag front
Beutel – vorne

02 - Frosta Nasi Goreng - Beutel hinten / Bag back
Beutel – hinten

Das Reisgericht nach indonesischer Art besteht laut Herstellerangaben aus 36% Basmatireis, 14% marinierten und vorgegarten Hähnchenbrust-Innenfilet, Erbsen, Möhren, Poree, Mungobohnenkeimlinge, Wirsingkohl, Zwiebeln, Bambussprossen, Sojasauce, Sonnenblumenöl, Speisesalz, einem Curry-Gewürz aus Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, Senfsaat, Cayennepfeffer, Fenchel und Bockshornkleesamen sowie Zucker, Kokosflocken und Knoblauch. Wie bei Frosta-Gerichten üblich wurden bei der Zubereitung weder Farb- oder Aromazusätze, Geschmacksverstärker, Emulgatoren- und Stabilisatorenzusätze sowie keine chmisch modifizierten Stärken verwendet.
Für die Zubereitung werden zwei Möglichkeiten angeboten: Entweder in der 12 Minuten in der Pfanne oder, abhängig von der Wattzahl, in 14 bzw. 12 Minuten der Mikrowelle. Ich griff wie aus den vorherigen Tests üblich natürlich zur Pfanne. Für diese Zubereitungsart geben wir zuerst drei Esslöffel Öl – ich griff zu Olivenöl – in die Pfanne

03 - Frosta Nasi Goreng - Öl in Pfanne geben / Pour oil in pan

verteilen es darin etwas und geben anschließend den noch gefrorenen Beutelinhalt hinzu.

04 - Frosta Nasi Goreng - Beutelinhalt hinzufügen / Add content

Dann erhitzen wir alles für drei bis vier Minuten auf höchster Stufe

05 - Frosta Nasi Goreng - Auf höchster Stufe erhitzen / Heat at highest level

und garen es dann für weitere acht bis neun Minuten. Dabei sollten wir natürlich nicht vergessen, das Ganze mehrmals umzurühren, damit es nicht anbrennt.

06 - Frosta Nasi Goreng - Auf mittlerer Stufe garen / Simmer

Anschließend können wir das Gericht auch unmittelbar servieren und genießen.

07 - Frosta Nasi Goreng - Serviert / Served

Das Gericht erwies sich als angenehm würzig, ohne jedoch wirklich scharf zu sein. Und das Verhältnis der Menge des Reises zum Gemüse fand ich sehr gut abgestimmt, ebenso wie die Menge der zarten und saftigen Hähnchenbrust-Stücke, einer Zutat an der ja sonst immer gerne gespart wird. Dabei erwies sich das Gemüse als angenehm knackig und frisch, man konnte kaum glauben dass es sich hier um ein Gericht handelte, das noch vor weniger als einer Viertel Stunde tiefgefroren war. Aber hier spielte wohl auch die Zubereitung in der Pfanne eine wichtige Rolle – ich bezweifle dass ich mit der Mikrowelle das selbe Ergebnis erzielt hätte. Insgesamt ein sehr leckeres und gelungenes Gericht, das mit Sicherheit nicht nur den Freunden der fernöstlichen Küche gut schmeckt.

08 - Frosta Nasi Goreng - Seitenansicht/ Side view

Werfen wir zum Abschluss wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 409 kj
97 kcal
2045 kj
455 kcal
Eiweiß: 6,2g 31,0g
Fett:
davon gesättigte Fettsäuren:
1,9g
0,7g
9,5g
3,5g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
12,9g
3,2g
64,5g
16,0g
Ballaststoffe: 1,8g 9,0g
Natrium: 0,88g 4,40g

Zwar klingen 455kcal angenehm niedrig, allerdings dürfen wir nicht die 3 Esslöffel Öl vergessen, wovon jeder noch einmal mit 89kcal zu Buche schlägt, also insgesamt 267kcal. Somit kommen wir zu einer Gesamtsumme von 722kcal für dieses Gericht. Für eine Hauptmahlzeit und angesichts der überaus großzügigen Portion ein nicht optimaler, aber dennoch akzeptabler Wert wie ich finde. Zusammengefasst kann ich somit auch das Nasi Goreng von Frosta vorbehaltlos weiter empfehlen – mit hat es auf jeden Fall sehr gut geschmeckt.

Meine Wertung: 3 MG

apetito Tomate Total – der Kurztest

Thursday, January 2nd, 2014

Nachdem ich in letzter Zeit ja schon das Gyros Genial und das China Chicken aus der Lunchbox-Reihe der Firma apetito probiert und die Beurteilungen bei beiden Fertiggerichten positiv ausgefallen waren, wollte ich heute nun auch mal die Variante Tomate Total ausprobieren – ein vegetarischen Gericht, das vor allem mit seinen vier Sorten Tomaten für sich wirbt. Genauer betrachtet handelt es sich laut Hersteller dabei um Tomatensauce, Tomatenwürfel, halbe Cocktailtomaten und zusätzlich noch getrocknete Tomaten. Ob man in einer guten Tomatensauce natürlichnicht automatisch Tomatenwürfelchen erwarten kann sei dabei mal so dahin gestellt, aber dennoch klang das Ganze nicht schlecht. Auch wenn 2,49 Euro für so ein 350g Päckchen, also eine Portion, wahrlich kein Schnäppchen sind.

01 - Apetito Tomate Total - Verpackung vorne / Wrapping front
Verpackung front
02 - Apetito Tomate Total - Verpackung hinten / Wrapping back
Verpackung hinten

Laut Hersteller besteht das Gericht neben vorgegarten Makroni aus Tomatenpüree, Cherrytomaten, getrockneten Tomaten, Tomatenwürfeln, Tomatenmark, Zucker, Pecorinokäse, Rapsöl, Speisesalz, modifizierter Maisstärke, Zwiebeln Kräutern wie Basilikum, Organo, Thymian, und Rosmarin sowie Knoblauch, Liebstöckelwurzel und Pfeffer als Gewürzen.
Vor der Zubereitung müssen wir natürlich erst einmal die umgebende Schutzfolie entfernen.

03 - Apetito Tomate Total - Folie entfernen / Remove foil

Ich nutzte an dieser Stelle die Gelegenheit, einen Blick auf den Inhalt der nur mit einer Lasche lose verschlossenen Box zu werfen. Wie nicht anders zu erwarten, bekam ich gefrorene Nudeln und Tomaten zu sehen.

04 - Apetito Tomate Total - Packungsinhalt gefroren / Content frozen
Packungsinhalt gefroren

Die Packung wird nun für 8 Minuten bei 800 Watt in die Mikrowelle gestellt und erhitzt.

05 - Apetito Tomate Total - In Mikrowelle erhitzen / Heat in microwave

Anschließend können wir die Schale entnehmen – sie ist zwar heiß, lässt sich aber dennoch einigermaßen gut anfassen – und einen Blick auf den Inhalt werfen.

06 - Apetito Tomate Total - Packungsinhalt-erhitzt / Content Heated

Nun müssen wir alles nur noch einmal kurz mit der Gabel vermengen und können unmittelbar mit dem Verzehr beginnen. Und ich muss sagen, dass auch diese vegetarische Variante der apetito Lunchbox sich als überaus schmackhaft erwies. Die kleinen Makaroni-Nudeln waren angenehm al dente gekocht und die angenehm fruchtige und dank der Kräuter und Gewürze auch sehr aromatische Sauce gingen, wie ich fand, eine sehr leckere Verbindung ein und konnten geschmacklich überzeugen. Vom Pecorino-Käse habe ich dabei allerdings nichts bemerkt, was den geschmacklichen Gesamtgenuss aber meiner Meinung nach nicht schmälerte. Einzige zwei kleine Stückchen Nudeln erwiesen sich als noch etwas hart – entweder waren sie nicht richtig gekocht oder durch die Mikrowelle hart geworden – aber die Stückchen waren so klein, dass man darüber hinweg sehen kann. Für den großen Hunger sind die 350g in der Verpackung vielleicht nicht das richtige, aber als kleine Mahlzeit oder Snack finde ich die apetitos Lunchbox Tomate Total doch sehr empfehlenswert.
Werfen wir zum Schluß wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts:

Nährwerte:
  100g 350g
(Portion)
Brennwert: 447 kj
106 kcal
1563 kj
371 kcal
Eiweiß: 3,6g 12,6g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
2,3g
0,5g
8,1g
1,8g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
17,0g
2,2g
59,5g
7,7g
Ballaststoffe: 1,4g 4,9g
Natrium: 1,00g 3,50g

Ein tatsächlich angenehm leichte Zubereitung, bei der aber auch die niedrige Menge an zugegebenen Zucker positiv ins Auge sticht. Gerade bei Fertiggerichten geht man damit nämlich normalerweise etwas zu großzügig um. Wenn man mal nichts selbst kochen möchte oder nur wenig Zeit hat, dem kann ich diese leckere Fertiggericht-Zubereitung durchaus ans Herz legen. Mir hat sie auf jeden Fall sehr gut gemundet. 😉

Meine Wertung: 2,5 MG

Kurztest Frosta Bratkartoffel Fisch Pfanne

Tuesday, December 18th, 2012

Nach langer Abstinenz und viel selbst zubereiteten Rezepten wollte ich heute mal wieder ein Fertiggericht testen. Bei Edeka entdeckte ich nämlich vor kurzen ein neues Gericht der Frosta AG aus Bremerhafen: Die Bratkartoffel Fisch Pfanne. Und für 2,99 Euro konnte man sich so einen 500g Beutel ruhig mal mitnehmen dachte ich so bei mir.

01 - Packung vorne / Package front
Packung vorne

02 - Packung hinten / Package back
Packung hinten

Das Gericht bestand laut Packungsangabe aus frittierten Kartoffeln, Alaska Seelachsfilet, Baby-Karotten, Prinzessbohnen, Zwiebeln, gelben Karotten, geräuchertem Schweinebauch, Speisesalz, Sonnenblumenöl und etwas schwarzem Pfeffer. Die Zutat geräucherter Schweinebach verwunderte mich beim lesen der Zutatenliste etwas muss ich zugeben, in einem Fischgericht hätte ich diesen nicht erwartet und für notwendig gehalten. Denn auch wenn er laut Beschreibung feinst zerkleinert wurde, so macht eine solche Zutat dieses Gericht natürlich für gewissen Bevölkerungsgruppen, die den Verzehr von Schweinefleisch aus religiösen Gründen ablehnen, wohl leider ungeeignet. Davon aber mal abgesehen ist das Gericht natürlich wie bei Frosta üblich ohne Aromen, Geschmacksverstärker und sonstige Zusätze zubereitet – aber das habe ich bei dieser Firma auch nicht anders erwartet.
Für die Zubereitung stehen dem Kunden zwei Wege offen: Zum einen kann man das Gericht in weniger al einer Viertelstunde in der Pfanne oder aber in 30 Minuten in der Mikrowelle zubereiten. Da fiel mir die Entscheidung natürlich nicht schwer, ich wählte die Pfanne. Zuerst gibt man also 2-3 EL Öl – ich wählte dazu Olivenöl – in die Pfanne und erhitzt es etwas.

03 - Öl erhitzen / Heat up oil
Öl erhitzen

Anschließend gibt man den noch gefrorenen Packungsinhalt in die Pfanne

04 - Packungsinhalt hinzufügen / Add package content
Packungsinhalt in Pfanne geben

und erhitzt dann alles für einige Minuten mit der Kochplatte auf höchster Stufe bis es einigermaßen aufgetaut ist.

05 - Auf höchster Stufe erhitzen / Heat up at highest level
Auf höchster Stufe erhitzen

Dann schaltet man die Platte auf eine leicht erhöhte Stufe, also knapp nach der Hälfte, herunter und brät alles für 7 bis 8 Minuten fertig, wobei man es gelegentlich vorsichtig wendet.

06 - Fertig braten / Finish frying

Anschließend brauch man der Gericht nur noch zu servieren und kann es ohne weitere Umstände genießen.

07 - Frosta Bratfkartoffel Fisch Pfanne / Frosta potato fish fry - Fertiges Gericht
Fertiges Gericht

Obwohl ich es sogar ein bis zwei Minuten länger gebraten hatte als vorgeschrieben, waren die Kartoffelscheiben natürlich nicht wirklich knusprig geworden – das hatte ich aber bei einem Tiefkühlgericht auch nicht anders erwartet. Dafür waren sie aber durch das vorherige frittieren angenehm würzig und kaum beim wenden zerbröselt. Die restlichen Gemüsezutaten wie Prinzessbohnen, Babymöhren und gelbe Karotten erwiesen sich aber auch nach dem braten angenehm knackig und auch das wirklich reichhaltig in Würfeln beigefügte Seelachsfilet war entgegen meiner Befürchtung beim braten kaum zerfallen. Gemeinsam mit den milden, weißen Zwiebeln, die in größeren Ringen den Gericht beigefügt waren ergab sich somit ein überaus schmackhaftes und schnell zubereitetes Mittagsgericht. Ein klein wenig mehr Würzung hätte hier meiner persönlichen Meinung zwar nicht geschadet, aber bei Fertiggerichten muss man ja immer vom allgemeinen Geschmack ausgehen – und diesen traf das Gericht wohl ohne Frage.

08 - Frosta Bratfkartoffel Fisch Pfanne / Frosta potato fish fry - CloseUp

Abschließend werfen wir, wie üblich, natürlich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 405 kj
97 kcal
2025 kj
485 kcal
Eiweiß: 5,6g 27,5g
Fett:
davon gesättigte Fettsäuren:
3,4g
0,6g
17,0g
3,0g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
9,7g
1,1g
48,5g
5,5g
Ballaststoffe: 2,4g 12,0g
Natrium (Salz): 0,37g (0,93g) 1,85g (4,65g)
BE: 0,8 4,0

Dazu kommen natürlich noch die Kalorien der beiden Esslöffel Olivenöl, die noch einmal 745.25kj bzw. 178kcal auf den Gesamtwert des Gerichtes addieren. Damit wären wir bei stolzen 2770,25kj bzw. 663kcal pro Pfanne und Portion. Das ist nicht gerade wenig, auch wenn es sich für ein Hauptgericht noch absolut im Rahmen des Normalen bewegt. Gut, man könnte das Gericht natürlich in zwei Portionen aufteilen – früher stand so etwas ja sogar auf den Beuteln drauf, aber von dieser Praxis ist man inzwischen abgekommen, da die Portionen mit 250g gerade für den Appetit eines Kindes, nicht aber eines erwachsenen ausreichen würden. Die ganzen 500g sind dann wiederum eine recht große Portion, auch für einen guten Esser, aber damit auch mehr als ausreichend um davon satt zu werden. Und dafür sind die 663kcal wie ich finde mehr als akzeptabel.
Mit der Bratkartoffel Fisch Pfanne ist der Firma Frosta somit erneute ein überaus schmackhaftes und gelungenes Fertiggericht gelungen, dass ich durchaus weiter empfehlen kann. Natürlich darf man, wie ich bereits schrieb, bei TK-Kartoffeln nicht die selbe Knusprigkeit wie bei frisch zubereiteten erwarten, aber davon abgesehen gab es an diesem Gericht meiner Meinung nach absolut nichts auszusetzen.

Meine Wertung: 3 MG