Posts Tagged ‘tintenfisch’

Rabas Empanadas mit Remoulade & Kartoffelsalat [17.01.2020]

Friday, January 17th, 2020

Nach einer ersten Sicht auf die Speisekarte hatte ich ursprünglich für den Putenrollbraten mit Champigionsauce und Kartoffelstampf aus dem Abschnitt Vital entschieden und auch als ich das Gericht auf dem großen Bildschirm am Eingang betrachtete sah es noch sehr verlockend mit einer Scheibe aus gerolltem Putenfleisch samt Füllung aus. Doch als ich mich der Theke nährte und die Tabletts der Gäste sah, die das gleiche Gericht gewählt hatten sah ich, dass man den Rollbraten inzwischen gegen industriell panierte Putensteaks ersetzt hatte. Wäre zwar notfalls auch gegangen, aber war natürlich nicht so schön. Daher nahm ich das als Anlass, mich doch noch für die Rabas Empanadas mit Remoulade & 3 Komponenten nach Wahl umzuentscheiden. Denn ich hatte die Woche weder Fisch noch Meeresfrüchte gehabt. Notfalls wären zwar, wie üblich, auch noch der Gebratene Eierreis mit frischem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce von der Asia-Wok-Theke eine Möglichkeit gewesen, auch wenn das dann das dritte mal vegetarisch diese Woche gewesen. Am San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce von der selben Theke hätte ich weniger Interesse gehabt, denn das ist meiner Meinung nach nur Resteverbrauch. Und auch der Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Veggie schien mir eher etwas für das Dessert gewesen als für eine Hauptspeise. Leider zählte es aber nicht als gültige Kompoenente für mein Daily-Gericht. Da ich an der Gemüsetheke nichts passendes entdecken konnte, die Suppen wie Chinesische Hühnersuppe oder Gulaschsuppe mit Kartoffelwürfeln nicht so recht zu Tintenfisch passen wollten und ich einen Salat zu einem (Kartoffel-)Salat auch nicht so prickelnd fand, begnügte ich mich schließlich nur mit einem Becherchen Himbeercreme aus der Dessert-Theke – auch wenn ich damit eine Komponente praktisch verschenkte. Wirklich ärgerlich dass man selten passende Beilagen findet, aber vielleicht steckt da auch ein gewisser Kalkül der Speiseplan-Planer dahinter. Wer weiß… 🤔

Rabas empanadas with remoulade & potato salad / Rabas Empanadas mit Remoulade & Kartoffelsalat

Die Rabas Enpanadas, panierte Tintenfisch-Streifen, waren dieses Mal nicht ganz so dunkel und knusprig wie z.B. hier, sondern genau auf den richtigen Punkt gegart – sprich das Fleisch war schön zart und saftig und die Hülle leicht knusprig, aber nicht zu fest. Garniert mit Zitronensaft und der wie üblich angenehm würzigen Remoulade eine wirklich leckere Art Tintenfisch zu genießen. Der Kartoffelsalat war dieses Mal zwar nicht hausgemacht oder gar lauwarm, so wie ich ihn ja am liebsten habe, aber für einen fertig gekauften Kartoffelsalat (was dieser eindeutig zu sein schien) war auch dieser mehr als nur akzeptabel. Obwohl ich mir bei 6,30 Euro natürlich auch etwas besseres hätte vorstellen können. Dafür entschädigte aber die unglaublich cremige und nicht zu süße Himbeercreme mit ihrem Topping aus Schokocreme und Mandelscheiben zumindest ein wenig.
Obwohl Meeresfrüchte ja nicht unbedingt jedermanns-/fraus Sache sind, konnten sich die Rabas Empanadas dennoch heute mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Der Putenrollbraten, den ich bei den anderen Gästen sowohl in seiner ursprünglichen als auch in der ersetzten Form mit dem Putenschnitzel sah, war ihm aber eng auf den Fersen. Den dritten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte und der Apfelstrudel folgte eine Haaresbreite dahinter auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Rabas Empanadas: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++

Calamari, Remoulade & Kartoffelsalat [07.08.2019]

Wednesday, August 7th, 2019

Zwar stand heute bei Daily ein Chickenburger + drei Komponenten nach Wahl (Sättigungsbeilage, Gemüsebeilage, Suppe, Dessert oder Salat 180 gr.) auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants, der natülich mit Pommes Frites serviert wurde, aber das war mir nach meinem aktuellen Mittagsparadigma wieder etwas zu schwer. Daher hatte ich ursprünglich geplant, bei den Gebackenen Polentataschen mit Ratatouille bei Veggie oder beim Gebratenen Kabeljau auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffel zuzugreifen, schloss aber auch nicht aus eventuell mal die Ente süss-sauer mit Gemüse zu probieren, die gemeinsam mit Gebratene Mienudeln mit Gemüse in rotem Thaicurry an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Doch es sollte anders kommen. Das Ratatouille zu den Polentataschen sah mir sehr zerkocht aus und bei der Ente hatte man das Fleisch bereits zu großen Teilen aus dem Wok ausgelesen, so dass fast nur noch Gemüse übrig war – ein häufiges Problem bei den Wok-Gerichten. Daher tendierte ich zuerst zum Kabeljau, entdeckte dann jedoch, dass man außerdem als reduziertes Zusatzangebot Calamari mit Remoulade und Kartoffelsalat anbot. Ich erkannte zwar sofort, dass es sich hier eventuell um die Reste der Rabas Empanadas vom Freitag handelte, aber die waren ja nicht schlecht gewesen und ich mag Tintenfisch. Und es war ja schon wieder 5 Tage her dass ich sie gegessen hatte. Daher griff ich kurzentschlossen zum Tintenfisch, der mit 4,30 Euro zwar kein Schnäppchen, aber immer noch günstiger als am Freitag war.

Calamari & potato salad / Calamari & Kartoffelsalat

Dass es sich bei dem Kartoffelsalat eigentlich um einen Kartoffel-Gurkensalat handelte, nahm ich dabei billigend in Kauf, denn obwohl ich kein großer Freund von Salatgurken im Allgemeinen bin, gingen sie in der Mischung mit Kartoffeln und dem Essig-Gemüsebrühe-Dressing doch ein wenig unter. Leider kein hochwertiger, lauwarmer Kartoffel-Gurken-Salat, aber absolut akzeptabel als Sättigungsbeilage. Das Highlight waren aber natürlich wieder die paniert gebackenen oder frittierten Tintenfischstreifen mit ihrer knusprig-dünnen Hülle und der großen Menge an zarten und saftigen Tintenfischfleisch im Inneren, das in Kombination mit dem Saft der leider viel zu kleinen Zitronenecke und der würzigen Remoulade sich als überaus schmackhaft herausstellte. Man merkte nicht dass es sich hier um Reste handelte – falls dem überhaupt so war. Einzig etwas mehr Gemüse oder vielleicht ein Krautsalat wären noch nett dazu gewesen, aber daran hatte ich leider erst hinterher gedacht. Aber ich bin ja auch so mehr als nur satt geworden.
Natürlich lag der Chickenburger mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Angeboten am höchsten in der Gunst der anderen Gäste und belegte unangefochten Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, wohl vor allem wegen der Ente, gefolgt von dem Calamari aus dem Zusatzangebot auf dem dritten Platz. Der Kabeljau belegte einen guten vierten Platz und lag wiederum nur knapp vor den ebenfalls häufiger gewählten Polentataschen. Aber bei der Kombination von Burger mit Pommes war auch kaum etwas anderes zu erwarten gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Kartoffel-Gurkensalat: +
Remoulade: ++

Rabas Empanadas mit Remoulade & Röstkartoffeln [02.08.2019]

Friday, August 2nd, 2019

Schon beim lesen der Speisekarte im Intranet war ich unsicher ob es sich heute lohnen würde, unser Betriebsrestaurant zu besuchen. Das Gebratene Putenschnitzel “Riz Casimir” mit Langkornreis bei Vital klang zwar ganz interessant, aber ich wollte nach der Paella von gestern nicht schon wieder Reis essen. Und die Rabas Empanadas mit Remoulade + drei Komponenten nach Wahl (Sättigungsbeilage, Gemüsebeilage, Suppe, Dessert oder Salat 180 gr.) bei Daily waren mir im ersten Moment mit 6,30 Euro doch etwas happig im Preis. Der Milchreis mit Waldbeeren und Zimt/Zucker bei Veggie war mir auch nicht das richtige, auch wenn ich meine Abneigung gegen Süßspeisen als Hauptgericht langsam abbaue, und bei den Asia-Wok-Angeboten Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce stand ich vor dem selben Reis-Dilemma wie beim Riz Casimir. Alternativ hätte es noch Zwei Wollwürste mit Pommes Frites gegeben, aber auch darauf hatte ich keine große Lust.
Ich stand also schon im Speisesaal, als ich mich dann dazu entschied es heute bei einer Fleischpflanzerlsemmel zu belassen, doch als ich das angrenzende Bistro betrat, herrschte in der Warmhaltetheke ein trauriger Anblick. Keine Fleischpflanzerl mehr und auch vom Leberkäse, um genau zu sein dem Pizzaleberkäse den ich ja nicht so sehr mag, nur noch das kleine Endstück. Und auch bei den Wurstbrötchen und -baguettes herrschte eine Leere. Also musste ich entweder Hungrig durch den Tag gehen oder mich zu irgend einem der heutigen Angebote durchringen. So kam es dann dazu, dass ich doch noch bei den Rabas Empenadas, also den panierten Oktopus-Stäbchen, zugriff, die mit Remoulade und Röstkartoffeln serviert wurden. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Rabas Empanadas with remoulade & roast potatoes / Rabas Empanadas mit Remoulade & Röstkartoffel

Die Röstkartoffeln erwiesen sich schon mal als recht Durchwachsen was ihre Konsistenz anging. Etwa zwei Drittel war fest, so wie man es von Kartoffeln eben erwartet, aber das dritte Drittel erwies sich als etwas matschig und zerkocht. Zum Glück waren die Rabas in ihrer knusprigen Panade aber heute einigermaßen gut gelungen und lieferten viel zartes und saftiges Oktopus-Fleisch, das man sich garniert mit Zitronensaft aus den beiliegenden Zitronenecken sowie etwas von der würzigen Remoulade schmecken lassen konnte. Und auch am Krautsalat gab es nichts auszusetzen, er erwies sich als knackig im Biss und angenehm süß-säuerlich im Geschmack. Bis auf die Kartoffeln also gar keine so schlechte Wahl. Alternativ hätte ich mir zwar auch Pommes geben lassen können, aber ob die so viel besser gewesen wären sei mal so dahin gestellt.
Mir schien es beim Blick über die Tabletts der anderen Gäste fast so, als würden sich die Wollwürste heute der größten Beliebtheit erfreuen, daher billige ich dem heutigen Zusatzangebot mal den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu. Und auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, erst auf Platz drei sah ich die Rabas Empanadas, die aber wiederum auch nur einen hauchdünnen Vorsprung vor dem Riz Casimir besaßen, das auch recht gern gewählt worden war. Aber wie üblich war Freitag sowieso deutlich weniger los als an den anderen Tagen der Woche, daher kann man so eine Platzierung nicht als repräsentativ sehen… 😉

Mein Abschlußurteil:
Rabas Empanadas: ++
Remoulade: ++
Röstkartoffeln: +
Krautsalat: ++

Gebratener Tintenfisch mit Gemüse in grünem Thaicurry [25.07.2019]

Thursday, July 25th, 2019

Nach drei Tagen Abstinenz aufgrund von Resten vom Wochenende wagte ich mich heute wieder in unser Betriebsrestaurant – und das bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad und allerbesten Sommerwetter. Warum man an solchen Tagen ein Schweineschnitzel “Wiener Art” mit zwei Beilagen, Dessert oder Tagessuppe im Bereich Daily anbietet erschloss sich mir nicht ganz, denn das mit Pommes Frites servierte Gericht war mir eindeutig zu mächtig für einen so heißen Sommertag. Und die Canneloni mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Daily erschienen mir da auch nicht besser. Daher überlegte ich kurz beim Gebratenen marinierter Tofu mit Ingwer-Currygemüse aus der Veggie-Sektion zuzugreifen, aber das Gemüse schien mir doch ein wenig zerkocht. Also blieb nur noch der Gebratener Tintenfisch mit Gemüse in grünem Thaicurry der neben Gebackener Ananas und Banane an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Ich war auch eigentlich schon viel zu lange Abstinent von den Asia-Gerichten geblieben, daher war es mal wieder an der Zeit ihnen eine erneute Chance zu geben. Bezahlt wurde nur das Gewicht der Speisen auf dem runden Teller, der an der Kasse gewogen wurde. Den Reis, den ich mir übrigens mit etwas süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, gab es sozusagen als Flatrate kostenlos dazu.

Fried squid with vegetables in green thai curry / Gebratener Tintenfisch mit Gemüse in grünem Thaicurry

Das Gemüse aus Möhren, Kohl, Zucchini, Blumenkohl, Pak Choi, Paprika, Broccoli und Lauch war zwar durchgegart, aber trotzdem noch wunderbar knackig im Biss, was die asiatische Köchin die derzeit an den Woks werkelte mal wieder perfekt hinbekommen hatte. Und auch der reichlich vorhandene Tintenfisch erwies sich als wunderbar zart. Allerdings war das Gemüse für meinen Geschmack nur sehr grob zerkleinert, worüber ich aber großzügig hinweg sehen kann. Die Sauce mit grünem Thai-Curry ließ allerdings etwas zu wünschen übrig, denn im ersten Moment schmeckte sie nach fast gar nichts und entwickelte dann erst langsam etwas Geschmack und eine leichte Schärfe, was aber genau schnell wieder abebbte. Außerdem war sie dünn wie Wasser, was ich ja auch nicht so mag – man sollte Saucen zumindest ein wenig abbinden damit sie etwas dickflüssig werden. Vermischte man sie mit dem klebrigen Reis, wurde sie aber von diesem gut aufgesogen. Aber die süß-scharfe Chilisauce am Reis war teilweise geschmacklich noch dominanter als dieser grüne Thai-Curry. Ich bin jetzt kein Thai-Experte, aber ich hatte mir zumindest was das Aroma anging von der Sauce deutlich mehr erwartet. Und leider hatte ich mich bei der Portionsgröße verschätzt, so dass eine kleine Menge Reis und Gemüse am Ende liegen bleiben musste – ich war einfach pappsatt. Die großen Teller verleiten aber auch zum kräftigen Aufladen, da waren die alten Glasteller wie hier oder die länglichen Schälchen von noch früher etwas optimaler. Doch trotz der nicht ganz so gelungenen Sauce war dies bestimmt nicht das letzte Mal, das ich in unserem Betriebsrestaurant Asiatisch gespeist habe – alleine schon wegen der nicht zu übertreffend vielfältigen Gemüseauswahl die zu diese Gerichten gehört.
Dass der Gros der anderen Gäste trotz des hochsommerlichen Wetters zum Schnitzel mit Fritten gegriffen hatte, brauche ich wohl kaum zu erwähnen – womit diesem Gericht mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Und ich sah fast nur Schnitzel auf den Tabletts, erst wenn man etwas genauer hinsah erkannte man auch einige Asia-Gerichte, die somit auf dem zweiten Platz aber nur knapp vor den Cannelloni lagen, die somit Platz drei belegten. Und sah man ganz genau hin, entdeckte man auch hier und dort den marinierten Tofu, der somit den vierten Platz belegte. Dazu kamen noch die üblichen Salatschüsseln sowie die Gäste, die sich mit den Resten begnügten, die verbilligt an der Gemüsetheke angeboten wurde. Aber die lasse ich nicht in die Bewertung einfließen, da sie eher Einzelfälle sind.

Mein Abschlußurteil:
Tintenfisch: ++
Gemüse: ++
Grüner-Thai-Curry-Sauce: +/-
Reis: ++

Gebackene Calamari mit Country Potatoes & Remoulade [08.03.2019]

Friday, March 8th, 2019

Am heutigen Freitag brauchte ich nicht lange zu überlegen, denn es standen mal wieder Gebackene Calamari mit Country Potatoes und Remoulade im Abschnitt Globetrotter auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants. Die einzige zu berücksichtigende Alternative wäre eine Geschmorte Hähnchenkeule mit
Tomatensauce und Reis
bei Vitality gewesen, doch das erschien mir nicht interessant genug um von meinen geliebten Calamari abzuweichen. Die Asia-Wok-Angebote wie San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce oder Gebratene Mie-Nudeln mit frischem Gemüse und süß-saurer Sauce sowie die Süßspeise bei Tradition der Region, heute Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker, kamen für mich nicht in die nähere Auswahl. Also landeten die Calamari auf meinen Tablett, zu denen ich mir noch zwei der heute recht klein geratenen Zitronenspalten nahm, die an der Ausgabetheke bereit standen. Aufgrund der Portionsgröße verzichtete ich auf zusätzlichen Salat oder Gemüse. Einzig wenn Krautsalat in der Salattheke angeboten worden wäre, hätte ich vielleicht zugegriffen. Aber leider war davon keine Spur zu entdecken.

Baked calamari with country potatoes & remoulade / Gebackene Calamari mit Country Potatoes & Remoulade

Die Portion war, Wie so häufig an Freitagen, auch heute wirklich riesig geraten. Wir mutmassten dass es wegen der Wochenendpendler die bereits am Donnerstag nach Hause fahren, Homeoffice machen und dann nicht mehr in unserem Betriebsrestaurant essen, einen Überschuss an Essen gibt, der einfach zu größeren Portionen führt. Auch wenn das für hungrige Esser von Vorteil ist, wäre es doch wirtschaftlicher einfach weniger zuzubereiten, denn dass am Freitag weniger Gäste kommen ist ja ein Dauerzustand. Aber das nur am Rande erwähnt.
Die Calamari waren auch heute mal wieder sehr gut gelungen. Unter einem dünnen Hülle aus knusprigen Teig fand sich angenehm viel zartes und saftiges Tintenfischfleisch. Garniert mit Zitronensaft und der würzigen Remoulade sehr lecker. An den ebenfalls angenehm knusprigen Country Potatoes gab es ebenfalls nichts auszusetzen. Allerdings war das Gericht trotz Zitronensafts und Remoulade insgesamt etwas trocken, zumal man bei der Remoulade nicht ganz so großzügig wie bei Calamari und Potatoes gewesen war. Bei dieser Kombination ist das aber auch kaum anders möglich, man kann Calamari ja schlecht mit Bratensauce servieren. 😉 Daher bin ich der Meinung, dass die Kombination mit Kartoffelsalat deutlich besser passt, da der Salat durch sein Dressing etwas mehr Feuchtigkeit ins Gericht bringt. Röstkartoffeln sind aber auch noch akzeptabel. Insgesamt war ich aber mit dem Gericht zufrieden, auch wenn ich nicht alle Country Potatoes verzehren konnte – die Portion war selbst für einen guten Esser wie mich zu mächtig.
Bei dem heutigen Angebot war es nicht verwunderlich, dass die Calamari mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala landeten. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die sich aber nur ganz knapp gegen die Hähnchenkeule behaupten konnte, welche somit auf Platz drei landete. Der Milchreis folgte schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Country Potatoes: ++
Remoulade: ++

Calamari mit Remoulade & hausgemachten Kartoffelsalat [01.02.2019]

Friday, February 1st, 2019

Eigentlich standen heute mal wieder Rabas empanadas mit Remoulade und hausgemachten Kartoffelsalat im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants und ich hatte auch vor gehabt dort zuzugreifen. Obwohl die Alternativen wie Ofenfrische Pizza mit Salami, Schinken und Pilzen bei Vitality oder die Reiberdatschi mit Apfelmus bei Tradition der Region auch nicht schlecht klangen. Nur auf das für Freitag üblich Resteverbrauchs-Gericht San Sei Chop Suy – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce hatte ich heute keine große Lust. Als ich eintrat und durch die Tischreihen zu den Ausgabetheken ging, sah ich auch noch einige Gäste, die Rabas Empanadas auf den Tellern hatten, doch als ich an besagter Theke ankam musste ich entdecken dass man sie wohl gerade vor einigen Minuten durch gewöhnlich Calamari, also panierte Tintenfischringe, ersetzt hatte. Aber das war nicht so schlimm, Hauptsache Tintenfisch dachte ich bei mir und ließ mir eine Portion auf den Teller geben. Dazu nahm ich mir noch eine Zitronenecke aus der neben der Theke bereit stehenden Schale.

Calamari with remoulade & homemade potato salad / Calamari mit Remoulade & hausgemachten Kartoffelsalat

Die Portion war wirklich riesig. Alleine die Menge an außen angenehm knusprigen Tintenfischringen mit zarten und saftigen Tintenfischfleisch im Inneren war schon eine Herausforderung. Zum Glück hatte ich Hunger, denn ich hatte wie üblich nicht gefrühstückt. Beträufelt mit Zitronensaft und mit etwas von der angenehm würzigen Marinade versehen ein wirklicher Genuss. Und auch der mit Kräutern angemachte Kartoffelsalat erwies sich als überaus gut gelungen. Mal etwas anderes als der sonst übliche Standard-Kartoffelsalat ohne Kräuter. Sehr lecker, aber ich musste am Ende tatsächlich kapitulieren und ein wenig vom Kartoffelsalat auf dem Teller zurücklassen – ich konnte einfach nicht mehr. Insgesamt also eine gute Wahl.
Bei den anderen Gästen lagen sowohl die Tintenfischringe bzw. Raba Empanadas und die Pizza in der Beliebtheit eng beieinander und auch die Reiberdatschi waren dieser Gruppe eng auf den Fersen. Ich würde letztlich sagen, dass der Tintenfisch sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala schnappen konnte, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor der Pizza, die heute wirklich mal sehr gut aussah und somit auf Platz zwei landete. Die Reiberdatschi ergatterten somit den dritten Platz und die Asia-Gerichte landeten auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++

Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat [30.11.2018]

Friday, November 30th, 2018

Obwohl der Mexikanischer Tortillawrap mit Hackfleisch und Käse gratiniert, dazu Country Potatos und kleinem Salat bei Vitality auch ganz verlockend klang, stand für mich heute eigentlich von Anfang an fest, dass ich bei den Gebackene Calamari mit Remoulade und Kartoffelsalat aus dem Abschnitt Globetrotter zugreifen würde. Ich liebe nun mal Tintenfischringe. Außerdem sah der Kartoffelsalat heute deutlich besser aus als der sonst üblicherweise servierte Standard-Kartoffelsalat, der vermutlich in 5-Kilo-Eimern fertig gekauft wird. 😉 Und weder der Quarkstrudel mit Vanillasauce und Mohn im Abschnitt Tradition der Region noch die Asia-Wok-Angebote wie Verschiedene Fleischsorten gebraten mit Gemüse und rotem Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gebratenes Gemüse in grüner Kokossauce weckten allzu großes Interesse bei mir. Dazu gesellten sich noch zwei Zitronenspalten, denn man kann ja nie genug Zitronensaft auf seine Calamari träufeln.

Baked calamari with remoulade & potato salad / Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat

Und der Eindruck beim Kartoffelsalat hatte tatsächlich nicht getäuscht, denn die heutige Variante war deutlich variantenreicher und interessanter gewürzt, was wohl unter anderem auch den Kräutern zu verdanken war, die man mit in die Zubereitung getan hatte. Und auch an den Calamari gab es soweit nichts auszusetzen, die Hülle war schön knusprig ohne dabei zu fest zu wirken und das Tintenfisch-Fleisch im Inneren war zart und saftig. Kombinierte man sie noch mit dem Zitronensaft und der würzigen Remoulade, ergab sich ein sehr leckeres, wenn auch nicht ganz leichtes Mittagessen. Ich war aber sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen schienen die Calamari sehr großen Zuspruchs zu erfreuen, so dass kein Zweifel besteht dass diesem Angebot der heutige Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Auf dem zweiten Platz sah ich den Tortilla-Wrap, der aber nur einen kleinen Vorsprung gegenüber den drittplatzierten Asia-Gerichten aufzeigte. Der Quarkstrudel belegte schließlich einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++

Rabas empanadas mit Kartoffelsalat & Remoulade [01.11.2018]

Friday, November 2nd, 2018

Als ich heute von den Ramas impanadas mit Kartoffelsalat und Remoulade im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants las, musste ich sofort an das vorherige und erste Mal denken, als man dieses spanische Tapas – genau so falsch geschrieben, denn es heißt eigentlich Rabas empanadas – angeboten hatte und dass sie damals ein klein wenig zu knusprig geraten waren. Daher nahm ich mir vor, mir diese Dinger vorher genau anzusehen und bei zu dunkler Hülle doch lieber auf den Putenrollbraten mit Champignonsauce und Spätzle aus der Sektion Vitality auszuweichen. Die Dampfnudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region war als Hauptgericht weniger etwas für mich, einzig das Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse und roten Thaicurry in Kokosmilchsauce, welches dort neben Gebratenem Gemüse in Austernsauce angeboten wurde, wäre vielleicht noch eine Alternative gewesen. Als ich in den, wegen des gestrigen Feiertages und dem heutigen Brückentages den viele nutzten, heute kaum besuchten Speisesaal kam, sah das Foto auf dem Bildschirm schon mal ganz vielversprechend aus. Und auch was dort an der Theke im Original auf die Gäste wartete, sah eindeutig nicht zu dunkel und knusprig aus. Daher entschied ich mich also dazu, den Rabas impanada noch einmal eine Chance zu geben.

Rabas impanadas with potato salad & remoulade / Rabas impanadas mit Kartoffelsalat & Remoulade

Und was ihre Konsistenz anging gab es heute am panierten Tintenfisch wirklich nichts auszusetzen. Im Gegensatz zu den hier in Deutschland viel häufiger angebotenen Calamari fritti – den Tintenfischringen – ist das Fleisch im Inneren eher weich. Das wunderte mich etwas, denn meinen Recherchen nach werden Rabas auch nur aus Tintenfischfleisch-Streifen hergestellt. Viel mehr als die Tuben und die Arme sind bei diesen Kopffüsslern ja eh nicht zu verwenden. Geschmacklich fand ich sie aber jetzt nicht ganz so aufregend. Das Aroma von Tintenfisch war eindeutig vorhanden, aber wurde durch die Panada teilweise überdeckt. Beträufelte man den Streifen jetzt noch mit Zitronensaft und tunkte ihn die sowieso sehr würzige Remoulade, blieb vom Tintenfischgeschmack kaum etwas übrig. Ich kann mich nicht beschweren, aber so hundertprozentig Begeistert haben mich die Rabas empanadas auch nicht. Gemeinsam mit dem einfachen, mit Gemüsebrühe und Essig angemachten Kartoffelsalat aber ein mehr als ausreichend großes und sättigendes Mittagsgericht. Ich war zufrieden.
Aufgrund der kaum vorhandenen Besucher, es waren schätzungsweise keine zwanzig anderen Leute im riesigen Speisesaal, fiel es mir unglaublich schwer heute eine klare Beliebtheitsskala aufzustellen. Ich sah etwa gleich viele Tabletts mit Rabas und Putenrollbraten und vereinzelt mal eine Dampfnudel oder ein Asia-Gericht, aber für eine klare Platzierung reicht das nicht aus. Daher schließe ich den Beitrag heute mal ohne eine klare Platzierung der einzelnen Speiseangebote.

Mein Abschlußurteil:
Rabas empanadas: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++