Hühnerbrust mit Kartoffelselleriestampf & Honig-Pfeffersoße [26.06.2014]

Das heutige WM-Gericht, Feta Psiti (Griechenland) In der Folie gegrillter Fetakäse mit Paprika, Oliven und Pepperoni, dazu ein kleiner Salat bei Globetrotter sagte mit nicht so zu und das Holzfällersteak mit Country Potatoes und Zwiebelsoße bei Tradition der Region erschien mir erschien mir etwas zu kalorienreich. Da ich mich auch für die Asia-Gerichte wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking Art oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassoße ebenfalls nicht sonderlich begeistern konnte, griff ich einfach zu einem Klassiker unseres Betriebsrestaurants, einer Hühnerbrust mit Kartoffelselleriestampf, dazu Honig-Pfeffersoße das heute bei Vitality angeboten wurde. Dazu gesellte sich noch eine kleine Schale Mischgemüse und bei gerade mal 540kcal für das Hauptgericht gönnte ich mir auch noch ein Becherchen Tiramisu-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Putensteak in Honig-Pfeffersauce

Ich liebe ja dieses etwas grobere Kartoffelstampf, das mit Stücken von Knollensellerie und Möhren versetzt ist und wurde auch heute was Geschmack und Konsistenz anging nicht enttäuscht. Da konnte man darüber hinweg sehen, dass man dieses mal statt frischen Karotten einfach TK-Möhrenscheibchen verwendet hatte. Und obwohl die Portion dieser Sättigungsbeilage ziemlich groß geraten war, reichte das Stück gebratener, zarter und saftiger Hühnerbrust dazu vollkommen aus. Gemeinsam mit der scharfen und gleichzeitig leicht süßen Honig-Pfeffersauce, in der sich zusätzlich noch zahlreiche grüne Pfefferkörner fanden, ergab sich ein sehr gelungenes Mittagsgericht. Das Gemüse aus kleinen Erbsen, Möhren, Paprika, grünen Schnittbohnen und Mais war zwar zwar noch relativ frisch, aber leider bereits etwas abgekühlt, weswegen es hier einen kleinen Abzug in der Endnote geben muss. Und auch bei der Tiramisu-Creme konnte ich nicht ganz zufrieden sein, denn sie war wahrscheinlich durch zu langen Luftkontakt schon etwas “stichfest” und leicht gummiartig geworden. Essbar, aber eben abgestanden.
Bei der Allgemeinheit der Gäste konnte sich heute das Holzfällersteak knapp auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala durchsetzen und den ersten Platz für sich ergattern. Aber schon auf dem zweiten Platz folgte die Hühnerbrust mit Kartoffelselleriestampf, die noch deutlich vor den Asia-Gerichten auf Platz drei lag. Auf Platz vier folgte schließlich das Feta Psiti, was aber aufgrund seines vegetarischen Charakters zu erwarten gewesen war. Vegetarische Gerichte haben es meist schwer bei den Essern im Betriebsrestaurant.

Mein Abschlußurteil:
Hühnerbrust: ++
Honig-Pfeffersoße: ++
Kartoffelselleriestampf mit Möhren: ++
Gemüse-Mix: +
Tiramisu-Creme: +

Rinderhacksteak mit Ratatouille & Röstinchen [24.04.2014]

Nachdem mich das Linsenchili mit Roggenbaguette bei Vitality visuell nicht ansprach und ich auch keine Lust auf Asia-Gerichte wie Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce, Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce oder Gebackenes Fischfilet in Chili-Ingwer-Sauce verspürte, blieben noch der Abgebräunte Leberkäs mit Spiegelei und Kartoffelsalat bei Tradition der Region und das Rinderhacksteak mit Ratatouille und Röstinchen bei Globetrotter, um eine Auswahl für das heutige Mittagsgericht zu treffen. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für das Rinderhacksteak, auch wenn das Ratatouille im ersten Moment an das Balkangemüse von gestern erinnerte. Und obwohl diese Entscheidung was die Nährwerte anging nicht gerade optimal erschien, ergänzte ich das Hauptgericht noch durch ein Becherchen Tiramisu-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Rinderhacksteak mit Ratatouille & Röstinchen / Beef salisbury steak with ratatouille &  potato thalers

Natürlich handelte es sich bei dem Ratatouille nicht etwa um Resteverwertung von gestern, sondern um eine eigenständige Zubereitung, welche sich mit ihren zahlreichen Gemüsestücken von Zucchini, Möhren, Paprika, Erbsen, Tomaten, Zwiebeln und Paprika in einer fruchtigen Tomatensauce als sehr geschmacklich gelungen erwies. Dazu gab es – genau abgezählt – drei außen schön knusprige und innen noch etwas weiche Rösti-Taler als Sättigungsbeilage sowie das mehr als ausreichend große, saftige und gut gewürzte Rinderhacksteak. Gut, man sah dem Stück gebratenem Rinderhackfleischs allein an seiner sehr einheitlichen Form schon an, dass es sich hier vermutlich um industriell vorgefertigte Ware handelte, aber sie war zumindest was meinen Geschmack anging von ausreichend guter Qualität. Selbst über die Tatsache dass das Hacksteak bereits ganz leicht abgekühlt war sehe ich mal großzügig hinweg. Und nicht nur am Hauptgericht gab es nichts auszusetzen, auch am kleinen Becher schaumig-lockerer Tiramisu-Creme mit seiner Garnitur aus einem Stück Löffelbiskuit, etwas Mousse Schokolade und einer Traube fand ich nichts zu meckern. Ich war sehr zufrieden mit meiner Entscheidung.
Bei den anderen Gästen schien aber der abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei sich einer ein wenig höheren Beliebtheit als das Rinderhacksteak zu erfreuen, weswegen ich ihm den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen muss. Das Hacksteak mit Ratatouille folgte aber kurz dahinter auf Platz zwei, die Asia-Gerichte kamen auf dem dritten Platz und das Linsenchili belegte Platz vier, auch wenn es für ein vegetarisches Gericht häufiger gewählt worden war, als ich zuerst vermutet hatte.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Ratatouille: ++
Röstinchen: ++
Tiramisu-Creme: ++

Seelachsfilet auf karibische Art & Bohnenreis [09.04.2014]

Heute fand sich mit dem Seelachsfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis in der Sektion Vitality mal wieder ein altbekannter Klassiker auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Und da sich weder an der Asia-Thai-Theke, wo Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce oder Gung Pao Yuk – Schweinefleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse angeboten wurden, noch in der westlichen Küche, wo bei Tradition der Region ein Schweinsbraten in Dunkelbiersauce mit Bayrisch Kraut und Kartoffelknödel sowie bei Globetrotter die ebenfalls altbekannten Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce auf der Speisekarte tummelten, sah ich keinerlei Grund von meiner liebgewonnenen mittwöchlichen Fischgerichte-Tradition abzuweichen. Gut, der Schweinebraten sah auch sehr lecker aus, aber die 502kcal vom Seelachs konnte er wohl kaum unterbieten. Zum Fisch nahm ich mir noch ein Schälchen Mischgemüse und ein Becherchen Tiramisu-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Seelachs auf karibische Art & Bohnenreis / Coalfish carribean style & bean rice

Zu der mit heute mal ausreichend vielen Kidneybohnen versetzten Portion Reis als Sättigungsbeilage servierte man eine fruchtig-scharfe, sehr leckere und gelungene Tomaten-Paprika-Sauce mit zahlreichen Paprikstückchen, Zwiebeln und Kräutern und schließlich ein im ersten Moment recht klein erscheinendes, aber letztlich dann doch mehr als ausreichend großes Stück gedünsteten, zarten und einigermaßen saftigen Seelachsfilets, das man noch zusätzlich mit einer würzig-scharfen Gewürzmischung garniert hatte. Ob es sich dabei nun wirklich um ein Gericht auf karibische Art handelte, sei mal so dahin gestellt, aber davon abgesehen fand ich die Zusammenstellung auch heute mal wieder sehr lecker und gelungen. Und auch beim Mischgemüse aus gedünsteten Möhren, Broccoli und Blumenkohl hatte ich Glück, denn es war noch angenehm, heiß, nicht abgestanden und auch von der Konsistenz noch absolut akzeptabel – sprich nicht zu matschig. Der kleine Becher luftig-cremigen Tiramisu-Creme mit seiner Garnitur aus einem Stück Löffelbisquits, einer Weintraube und einiger Schokostreusel schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr gelungen ab.
Auch heute konnte sich auf der anderen Gästen kein Gericht als klarer Favorit von den anderen Gerichten abheben, viel mehr lagen sowohl der Schweinsbraten als auch die Asia-Gerichte und die Schinkennudeln heute mal wieder recht eng beieinander. Dennoch bin ich der Meinung, dass ich den Schweinsbraten ein klein wenig häufiger als die anderen Gerichte sah, womit ihm mit knappen Vorsprung der erste Platz. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die ich noch ein bisschen häufiger auf den Tabletts zu sehen. Schinkennudeln und Fisch würde ich dann gemeinsam auf Platz drei einordnen, hier konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Tomaten-Paprikasauce: ++
Bohnenreis: ++
Mischgemüse:++
Tiramisu-Creme: ++

Gedünsteter Seelachs mit Bohnenreis [19.02.2014]

Am heutigen Mittwoch wollte ich mal wieder meiner Vorliebe für Fisch fröhnen und mit einem Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis fand sich in der Sektion Vitality auch gleich ein Gericht, das mein Interesse weckte. Als ich bestellte, teilte man mir zwar mit, dass man den Barsch gegen Seelachs getauscht hatte, aber das nahm ich billigend in Kauf. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Tradition der Region wären eh nichts für mich gewesen, aber das Gyros vom Schwein mit Tzatziki, hausgemachtem Krautsalat und Pommes Frites klang, soviel muss ich zugeben, auch nicht schlecht. Zusätzlich gab es noch Reste des Wurstgulaschs von gestern, den man heute noch mit etwas Graubrot ergänzt hatte. Aber zwei mal das selbe Gericht hintereinander kam natürlich nicht in Frage. An der Asia-Thai-Theke gab es außerdem Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce und Gung Pao Yuk – Schweinefleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse, aber da verspürte ich heute keine große Lust zu. Zum Fisch gesellten sich noch ein paar Möhrchen aus dem Gemüseangebot und eine Creme Tiramisu von der Dessert-Theke – und das obwohl sich das Hauptgericht mit 524kcal schon im oberen Bereich der leichten Gerichte bewegte.

Gedünsteter Seelachs auf karibische Art mit Bohnenreis / Steamed coalfish carribean style with bean rice

Leider machte man der cajun- bzw. kreolischen Küche, die ich ja sehr schätze, heute keine Ehre, denn anstatt der Mischung aus der “Dreieinigkeit der kreolischen Küche” aus Stangensellerie, Gemüsepaprika und Zwiebeln wie bei früheren Versionen wie z.B. hier, hier oder hier verwendet, hatte man den Fisch mit einer Tomatensauce mit Paprikastreifen versehen. So richtig karibisch erschien mir das nicht, auch wenn es geschmacklich soweit in Ordnung war. Beim Reis hätte man außerdem gerne noch ein paar mehr Kidneybohnen hinzufügen können. Zum Glück erwies sich das gedünstete Seelachsfilet als angenehm zart, saftig und frei von Gräten. Die kleinen Möhren in ihrer cremigen Sauce waren ebenfalls in Ordnung und an der angenehm weichen Tiramisu-Creme gab es ebenso keinen Grund zur Kritik. Eigentlich kann man hier keinerlei Abzüge in der Wertung geben, auch wenn das was ich bekommen hatte nicht ganz meiner Erwartungshaltung entsprochen hatte. Daher letztlich doch ein kleines Minus bei Sauce.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich das Gyros mit Pommes Frites am höchsten in der Gunst und landete daher auch auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Eng auf folgten aber auch heute mal wieder die Asia-Gerichte, die sich in letzter Zeit einer gesteigerten Beliebtheit zu erfreuen scheinen. Die Schinkennudeln folgten schließlich auf dem dritten Platz und den vierten Platz teilten sich das Seelachsfilet und der Wurstgulasch.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Paprika-Tomatensauce: +
Bohnenreis: ++
Möhrchen: ++
Tiramisu-Creme: ++

Calamari mit Remoulade & Country Potatoes [19.10.2012]

Während der Gefüllte Germknödel mit Vanillesauce aus der Abteilung Tradition der Region heute nicht das richtige für mich war, so fand ich unter den anderen Angeboten heute doch vieles das mir zusagte. Zum ersten waren da das Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce oder der Gebackene Fisch mit verschiedenem Gemüse in Chilisauce an der Asia-Thai-Theke – die hier ebenfalls auf der Speisekarte zu findendenGebackene Ananas und Banane aus diesem Bereich eigneten sich meiner Meinung nach weniger als Hauptgericht – zum anderen waren da die Frittierten Calamari mit Remoulade, Zitronenecke und Country Potatoes bei Globetrotter und das Putensteak aus dem Ofen nach provinzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln. Zwar wären sowohl die Asia-Gerichte als auch das Putensteak was die Nährwerte angeht mit Sicherheit die beste Wahl gewesen, doch ich ließ mich schließlich doch dazu hinreißen bei den Calamari zuzugreifen. Ich liebe nun mal Tintenfischringe und mir fällt es in einem solchen Fall leider sehr schwer zu widerstehen. Dazu gesellten sich dann noch mit einer kleinen Schale Mischgemüse und einem Becherchen Tiramisu-Mousse um das heutige Menu zu komplettieren.

Tintenfischringe mit Remoulade & Kartoffelspalten / Calamari with remoulade & potatoe wedges

Das Mischgemüse aus Erbsen, Möhren und Spargelspitzen erwies sich heute mal auch ohne Nachwürzen als überaus geschmackvoll, womit sie eine sehr gute und wie ich fand auch passende Gemüsebeilage zum Hauptgericht bildeten, über dass ich auch kaum negatives zu bemängeln habe. Gut, die Country Potatoes, also frittierte Kartoffelspalten, hätten ein klein wenig wärmer sein können, aber der Grad der Abkühlung war glücklicherweise noch nicht so fortgeschritten dass hier ein Abzug in der Wertung zu vertreten gewesen wäre. Vor allem weil sie auch weiterhin noch außen schön knusprig und innen schön weich waren so wie ich es mag. Das Highlight waren aber natürlich die Ringe aus Tintenfisch in ihrem ebenfalls angenehm knusprigen Panademantel, die ich mir vor dem Verzehr natürlich mit dem Saft der beigefügten Zitronenscheiben und reichlich Kräuter-Remoulade garnierte. Größte Gefahr bei Großküchen und Kantinen ist hier immer, dass die Tintenfischringe zäh und gummiartig sind, was aber hier absolut nicht zutraf – die hier servierten waren zwar fest, aber von ihrem Volumen genau richtig. Auch wenn beide Komponenten frittiert und damit nicht gerade kalorienarm waren, so war ich mit dem Geschmack absolut zufrieden. Und auch bei der luftig-lockeren, nicht zu allzu süß geratenen Tiramisu-Creme gab es keinen Grund Kritik auszuüben.
Auf der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala lagen die Tintenfischringe natürlich auf Platz eins, gefolgt von den Asia-Gerichten welche das Putensteak aber nur mit einem knappen Vorsprung schlugen. Auf Platz vier folgte schließlich der Germknödel, der wohl wenn ich richtig gesehen habe mit Pflaumenmus gefüllt war. Als Nachtisch bestimmt sehr lecker, aber als Hauptspeise ist so etwas ja leider nichts für mich.

Mein Abschlußurteil:
Tintenfischringe: ++
Country Potatoes: ++
Remoulade: ++
Mischgemüse: ++
Tiramisu-Creme: ++