Gemüsestrudel mit Kräuterdip & geschmorten Gurken [04.07.2014]

Die Asia-Gerichte wie Gebackenen Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischssorten mit Gemüse in Spezialsauce reizten mich heute nicht besonders und auch die 3 Stck. gefüllte Pfannkuchen mit Quark und Pfirschragout in der Sektion Globetrotter schien mir nicht das richtige für das heutige Mittagessen zu sein. Blieben also noch der Gemüsestrudel mit Kräuterdip und geschmorten Gurken bei Vitality und schließlich eine Forelle “Müllerin Art” mit Salbeibutter und Salzkartoffeln bei Tradition der Region. Als Fischliebhaber klang die Forelle für mich zwar sehr verlockend, aber der Gemüsestrudel sah auch nicht schlecht aus, war mit gerade mal 400kcal deutlich leichter und ich hatte von früheren Varianten dieses Gerichts – zum Beispiel hier, hier, hier oder hier – recht gute Erinnerungen daran. Also schlug ich beim heutigen vegetarischen Angebot zu und ergänzte mir diesen noch mit einem kleinen Becherchen Tiramisu-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Gemüsestrudel mit Schmorgurken & Kräuterdip

Der Gemüsestrudel aus einer Mischung von Erbsen, Möhren und grünen Bohnen in einer milden Creme-Masse war wie auch beim letzten Mal wieder sehr lasch geraten und hätte deutlich mehr Gewürze vertragen können. Außerdem war der Mantel aus Strudelteig bereits deutlich abgekühlt und etwas labbrig geworden. War zwar absolut essbar, aber man hätte mehr daraus machen können. Daher kann ich hier heute leider keine volle Punktzahl geben. Anders bei gut gewürzten, noch heißen Schmorgurken, die mit reichlich Zwiebeln angemacht waren und dem dieses Mal schön dickflüssigen Sauerrahmdip mit seiner Kräuterbeimengung: Hier gab es nichts zu meckern. Und obwohl Freitag war, erschien auf die Tiramisu-Creme noch angenehm frisch und luftig-locker sowie nicht zu süß war. Von kleinen Fehlern abgesehen also eine durchaus gute Wahl.
Bei der Allgemeinheit der Gäste konnten sich heute mal die Asia-Gerichte der größten Beliebheit erfreuen und somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala für sich sichern. Auf dem zweiten Platz folgte die Forelle “Müllerin Art”, den Platz drei belegte der Gemüsestrudel und knapp dahinter folgten die Pfannkuchen mit Quark und Pfirsichragout, die ich aber auch hier und dort noch zusätzlich zum Hauptgericht als Dessert auf den Tabletts sah.

Mein Abschlußurteil:
Gemüsestrudel: +
Geschmorte Gurken: ++
Kräuterdip: ++
Tiramisu-Mousse: ++

Hähnchenbrust in Kaffeewürzung [23.01.2014]

Am heutigen Donnerstag schien unser Betriebsrestaurant nach längerer Pause mal wieder einmal ein neues Gericht, das meinen Aufzeichnungen nach bisher noch nie zuvor in dieser Form angeboten worden war: Eine Hähnchenbrust in Kaffeewürzung auf Speckbohnen mit Mango-Kürbis-Chutney und Kartoffelgratin, eine ungewöhnliche Kombination, die man im Bereich Globetrotter auf die Speisekarte gesetzt hatte. Das musste ich natürlich gleich mal ausprobieren. Dabei kam mir zu Gute, dassmit Spaghetti “Pesto Genovese” mit Kirschtomaten und Parmesan bei Vitality, Münchner Tellerfleisch mit Meerrettichsauce, Wirsing und Salzkartoffeln bei Tradition der Region sowie Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersoße oder Ko Lo Kai – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce auch sonst nichts besonders weltbewegendes auf der heutigen Speisekarte zu finden war. Zur Hähnchenbrust gesellte sich außerdem noch ein kleines Becherchen Mousse Tiramisu auf mein Tablett.

Hähnchenbrust in Kaffewürzung / Chicken breast in coffee seasoning

Die angenehm große Hähnchenbrust, die man noch einmal längs in zwei Hälften zerteilt hatte, erwies sich als angenehm zart und saftig sowie auch leicht pikant von außen gewürzt, aber von Kaffee konnte ich nicht merklich heraus schmecken. Die Kombination von Geflügel und Kaffee wäre auch etwas zu experimentell für ein Betriebsrestaurant gewesen, daher hatte ich mit keinem anderen Ergebnis gerechnet. Trotzdem sehr lecker, vor allem in Kombination mit dem fruchtigen und gleichzeitig leicht scharfen Chutney aus Mango und Kürbis. Ob natürlich Speckbohnen (die ich ja auch schon gestern als Beilage hatte) dazu so besonders gut passen, sei mal so dahin gestellt. Davon aber mal ganz abgesehen muss ich, da die Bohnen bereits etwas abgekühlt waren und ich an einigen von ihnen noch die Stiele fand, hier einen kleinen Punktabzug vornehmen. Und auch das Kartoffelgratin hatte so seine Macken, denn einige der oberen Stücke waren bereits etwas sehr dunkel, fast angekockelt und auch die Würzung ließ etwas zu wünschen übrig. Also auch hier leider keine volle Punktzahl. Die Krone setzte dem Ganzen aber das Tiramisu-Mousse – oder sollte ich besser Tiramisu-Gummi sagen – auf, das sich als extrem zäh heraus stellte. Bereits das zweite Mal in Folge, dass ich an der Dessert-Theke eine schlecht Wahl getroffen hatte, da war ich heute wirklich natürlich sehr enttäuscht. Aber trotz dieser Mängel, insgesamt ein überaus zufriedenstellendes Mittagsmahl. Bleibt also zu hoffen, dass es nun wieder häufiger etwas Abwechslung auf der Speisekarte gibt.
Auch bei den anderen Gästen lag die Hähnchenbrust mit Mango-Kürbis-Chutney heute ganz oben in der Gunst und belegte ohne jeden Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Um Platz zwei lieferten sich, ganz unerwartet, die Asia-Gerichte und die vegetarischen Spaghetti Pesto Genovese einen sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches meiner Meinung nach das Nudelgericht sogar für sich entscheiden konnte und die Asia-Gerichte somit auf Platz drei verwies. Auf einem guten, aber vierten Platz folgte schließlich das Münchner Tellerfleisch. Ein ungewöhnliches Ergebnis, vor allem auf den hinteren Plätzen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Mango-Kürbis-Chutney: ++
Speckbohnen: +
Kartoffelgratin: +
Tiramisu-Mousse: +/-

Zander auf Zucchini-Fenchelgemüse [30.10.2013]

Weder die Asia-Angebote wie Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und Gemüse und Gang Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in Kokosmilchsauce noch der Schweinebraten mit Kartoffelknödel und Bratensauce bei Tradition der Region oder die Lasagna Verde – Hausgemachte Spinat-Ricotta-Lasagne bei Globetrotter konnten mich am heutigen Mittwoch davon abhalten, wie üblich beim Fischgericht zuzuschlagen, welches heute aus einem Gebratenen Zander auf Zucchini-Fenchelgemüse dazu Reis bei Vitality bestand – einem Gericht, das meinen Aufzeichnungen nach heute übrigens zum ersten Mal im Betriebsrestaurant angeboten wurde. Und bei gerade mal 336kcal pro Portion konnte ich mir auch noch ohne Bedenken das kleine Becherchen Tiramisu-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot gönnen.

Zander auf Zucchini-Fenchelgemüse / Zander on zucchini fennel vegetables

Schon nach den ersten Bissen konnte ich erfreut feststellen, dass ich eine wirklich gute Wahl getroffen hatte. Das in dünner Panade gebratene vollkommen grätenfreies Zanderfilet erwies sich als unglaublich zart und besaß ein sehr angenehmen Aroma. Dabei erwies sich die Struktur des Fleisches als deutlich feiner als bei Sorten wie Lachs, Barsch oder Wels. Dazu passte wunderbar das mit einigen Zucchinistreifen versehene, würzige Fenchelgemüse mit seinem leicht anisähnlichen Geschmack – Fenchel und Fisch sind nun mal eine sehr passende Kombination. Zusammen mit dem körnigen, weißen Reis als Sättigungsbeilage ein sehr leckeres Gericht, das es hoffentlich nun regelmäßig auf dem Speiseplan zu finden ist. Und auch das cremige, mit einigen Pistazien garnierte Tiramisu-Mousse ließ keinen Grund zur Kritik aufkommen.
Heute gelang es dem Schweinebraten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu erlangen, konnte sich dabei aber nur knapp gegen die heute ebenfalls sehr gerne gewählten Asia-Gerichten durchsetzen, die somit den zweiten Platz für sich ergatterten. Auf Platz drei folgte die Lasagna Verde und die der Zander belegte schließlich doch nur Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Gebratener Zander: ++
Zucchini-Fenchelgemüse: ++
Reis: ++
Tiramisu-Mousse: ++

Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat [14.06.2013]

Auch wenn der Kaiserschmarrn mit Apfelmus bei Tradition der Region und die Gebackene Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke aufgrund ihres Charakters als Süßspeise für mich weniger Interessant erschienen, hatte man mit dem asiatischen Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce, den Gebackenen Calamari mit Remoulade und Kartoffelsalat bei Globetrotter sowie einer Zarten Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al tomato bei Vitality durchgehend sehr interessant und verlockend klingende Gerichte aufgefahren. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für die Calamari, irgendwie war mir heute mal danach. Dazu kam noch ein Schälchen Mischgemüse und noch ein kleines Dessert in Form eines Mousse Tiramisu.

Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat / Baked calamari with remoulade & potato salad

Mir war natürlich bewusst, dass die Tintenfischringe in ihrer dünnen, knusprigen Panade höchstwahrscheinlich frittiert waren und somit keinen allzu leichten Genuss boten. Aber da sie nicht nur noch angenehm heiß waren, sondern auch das Fleisch im Inneren sich als angenehm zart erwies, hatte sich der Griff zu diesem Gericht aus meiner Sicht wirklich gelohnt. Gemeinsam mit der würzigen Remoulade und einigen Spritzern Zitronensaft ein wirklicher Genuss. Und auch der mild-säuerliche Kartoffelsalat, der wie hier in Bayern üblich ohne Mayo angemacht war, erwies sich zwar als einfache, aber geschmacklich überaus gelungene Zubereitung. Nur beim Mischgemüse aus Erbsenschoten, Möhren und etwas Blumenkohl muss ich heute etwas in der Wertung abziehen, denn es war bereits etwas matschig geworden. Dennoch besser als gar kein Gemüse. Dafür entschädigte mich aber das locker-cremige Mousse mit seiner Garnitur aus Cocktailkirsche und dunkler Schokolade, das ich ebenfalls als sehr gelungen bezeichnen muss. Auch wenn alles zusammen nicht gerade kalorienarm war, war ich mit der Zusammenstellung dennoch überaus zufrieden.
Sah man sich im Gastraum um, erkannte man schnell dass die Tintenfischringe sich auch bei den anderen Essern überaus großer Beliebtheit erfreuten, was ihnen fraglos den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala einbrachte. Um den zweiten Platz lieferten sich die Hühnerbrust und die Asia-Gerichte ein recht knappes Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem die Hühnerbrust aber letztlich doch unterlag und von den Asia-Gerichten auf Platz drei verwiesen wurden. Zum Kaiserschmarrn mit Apfelmus war zwar auch hier und da gegriffen worden, aber für mehr als Platz vier reichte es auch heute leider nicht aus. Statistisch betrachtet also mal wieder eine der Normalverteilung entsprechende Platzierung ohne Überraschungen – der Mensch ist eben ein “Gewohnheitstier”… 😉

Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++
Mischgemüse: +
Mousse Tiramisu: ++

Kassler mit Sauerkraut & Kartoffelpüree [15.04.2013]

Auch wenn die Angebote wie Po Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Gung Pao Ngao – Rindfleisch, gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse an der Asia-Thai nicht schlecht klangen, so war mir heute mehr nach westlicher Küche. Als ich das dortige Angebot prüfte, konnte ich mich sogleich gegen den Biergulasch mit Butternudeln bei Globetrotter und den Sommerlichen Salat mit Putenfleisch als Sonderangebot entscheiden, denn beide Gerichte sprachen mich nicht sonderlich an. Der Gulasch mit Nudeln sah mir zu sehr nach Kantine aus und der auf rohem Salat, auch wenn er mit gebratener Pute versehen war, hatte ich einfach keine Lust. Einzig das Kassler mit Sauerkraut und Kartoffelpüree bei Tradition der Region und die vegetarischen Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und Walnußöl bei Vitality erschienen mir reizvoll und da ich heute Appetit auf Fleisch hatte, wählte ich schließlich das Kassler. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Tiramisu-Mousse aus dem Dessert-Angebot auf mein Tablett.

Kasslerbraten mit Sauerkraut & Kartoffelpüree / Smoked pork roast with sauerkraut & mashed potatoes

Zuerst durfte ich wohlwollend feststellen, dass man beim Kartoffelpüree im Vergleich zu früheren Zubereitungen inzwischen dazu gelernt hatte, denn das Püree war dieses Mal ein wenig grober und nicht so dünnflüssig wie ich es in Erinnerung hatte – und auch der Geschmack war dadurch “kartoffeliger” geworden. Das Sauerkraut erwies sich als angenehm würzig und war mit einer leichten, sehr passenden Note Kümmel versehen. Einzig die Portion hätte gerne etwas größer sein können. Ebenso die beiden zarten und saftigen Scheiben Kassler-Bratens, die man relativ dünn geschnitten hatte – was aber natürlich nichts am guten Geschmack des Fleisches änderte. Da sich aber mehr als genug Kartoffelpüree auf dem Teller fand, erwies sich auch so als überaus sättigend. Den Abschluss heutigen Mittagsmahls bildete schließlich der kleine, nicht zu süße Becher luftig-lockeren Mousses mit Tiramisu-Geschmack. Ich war insgesamt sehr zufrieden mit meiner heutigen Auswahl.
Bei den anderen Gästen lag heute ohne jeden Zweifel das Biergulasch mit Butternudeln am höchsten in der Gunst und erlangte so mit klar sichtbaren Vorsprung Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt vom Kassler mit Sauerkraut auf Platz drei. Die Gnocchi kamen auf Platz vier – noch vor dem Salat, der Platz fünf belegte.

Mein Abschlußurteil:
Kasslerbraten: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: ++
Tiramisu-Mousse: ++