Dr. Oetker Bistro Mini Baguette – der Kurztest
31.12.2012 14:53 convenience food, kulinarischesUnkommentiert
Heute testen wir mal das Bistro Mini Baguette der Firma Dr. Oetker. Die großen Baguettes aus dieser Produktreihe hatte ich hier schon mal getestet, die kleine Variante hatte ich allerdings noch nicht probieren können. Das wollte ich heute nun endlich mal nachholen. Meine Wahl fiel dabei auf die Ausführung Spéciale mit Zwiebeln, gekochtem Schinken und Peperoni-Salami, es gibt sie aber auch in anderen Varianten wie “Salami”, “Fromage & Tomate”, “Champignon” und “á l’Alsace”.
Das Produkt findet sich im Tiefkühlbereich jedes gut sortierten Supermarktes und liegt bei gerade mal 1,99 Euro pro 240g Päckchen mit insgesamt 8 Mini-Baguettes. Der Preis kann natürlich – abhängig vom Supermarkt – leicht variieren.
Laut Herstellerangaben besteht das Produkt aus Weizenmehl, passierten Tomaten (32%), Edamer Käse (8%), Zwiebeln (7,2%), gekochtem Hinterschinken (5,2%), Peperoni-Salami (5,2%), Speisesalz, modifizierter Stärke, Back-Hefe, Zucker, pflanzliches Öl, Knoblauch, Dextrose, Oregano, Basilikum, Gewürzextrakten, Pfeffer und etwas Reismehl. Zur Zubereitung ist ein Backofen zwingend erforderlich.
In der Papp-Umverpackung finden sich zwei Plastiktütchen mit jeweils 4 Baguettes á 120g – das entspricht laut Hersteller zwei Portionen.
Während der Backofen auf 220 Grad vorheizt, entnehmen wir also die Mini-Baguettes aus den Plastiktütchen und geben sie auf ein Backrost, das wir vorher mit etwas Backpapier ausgelegt haben. Von der Verwendung eines Backbleches würde ich hier absehen, da die Baguettes meiner Erfahrung nach nur auf dem Rost von alles Seiten und vor allem von unten richtig knusprig werden.
Ist der Backofen schließlich vorgeheizt, schieben wir den Rost auf der mittleren Schiene hinein und backen die Baguettes für 12 bis 13 Minuten darin.
Anschließend können wir das Backblech entnehmen
und die Baguettes sofort und noch heiß servieren.
Auch wenn man den Mini-Baguettes natürlich anmerkte, dass es sich hier nicht um frisch zubereitete, sondern um Aufbackware handelte, so waren sie doch unten und an den Seiten angenehm knusprig geworden, während das innere schön weich geblieben war ohne dabei matschig zu werden. Gemeinsam mit dem leicht pikanten Belag aus milden roten Zwiebeln, Schinken, Peperoni-Salami, Tomaten und Käse ergab sich ein überaus akzeptabler und schnell zubereiteter Snack, der zwar nicht an selbst frisch zubereitete überbackene Baguettes heran kommt, aber für die schnelle Küche dennoch weiterempfohlen werden kann.
Abschließend werfen wir natürlich, wie üblich, auch noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Produktes:
| Nährwerte: | ||
| 100g | Portion (120g) (4 Baguettes) |
|
| Brennwert: | 900 kj 214 kcal |
1080 kj 256 kcal |
| Eiweiß: | 8,7g | 10,5g |
| Fett: davon gesättigte Fettsäuren: |
4,7g 2,2g |
5,6g 2,6g |
| Kohlehydrate: davon Zucker: |
32,9g 2,2g |
39,5g 2,6g |
| Ballaststoffe: | 2,2g | 2,7g |
| Natrium (Salz): | 0,7g | 0,83g |
Dabei sei aus eigener Erfahrung noch angemerkt, dass 4 Baguettes bei weitem nicht ausreichen, den Hunger eines Erwachsenen zu stillen – realistischer ist es da schon eher, alle 8 zu verzehren, womit wir bei 512kcal (2160kj) wären. Für ein Hauptgericht wäre aber auch dies noch ein absolut akzeptabler, wenn auch nicht idealer Wert.
Insgesamt also ein angenehm schnell zubereitetes Fertigprodukt, dass weder auf die tägliche Kalorienbilanz noch den Geldbeutel einen allzu große Effekt hat und sich im Gefrierfach auch gerne mal 9 bis 10 Monate hält. Ich war mit dem Preis-Leistungsverhältnis auf jeden Fall überaus zufrieden und kann die Dr. Oetker Bistro Baguette Mini daher wirklich weiter empfehlen.
Guten Appetit

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Kurztest Hasa Italissimo Speciale Pizza
9.10.2010 19:08 convenience food, kulinarisches3 Kommentare
In den Tiefen meines Gefrierfaches schlummerte noch etwas, dass ich mir vor einiger Zeit im hiesigen teGut für 1,99 Euro zum Testen erworben hatte: Pizza Italissimo Speciale der Firma Hasa. Mit der Firma Hasa GmbH aus Burg war ich vor einiger Zeit schon einmal in Berührung gekommen, als ich die vom Feinsten Gourmet Pizza Hähnchen Spargel getestet hatte – sie stellt offensichtlich bevorzugt die Hausmarken TK Ware für teGut her. Bei der Sorte hatte ich wieder auf die Speciale Variante zurückgegriffen, jene Sorte mit Salami und Schinken, die ich auch bei den meisten vorherigen Tests gewählt hatte – so ist eine Vergleichbarkeit meiner Meinung nach besser gewährleistet. Aber genug der Vorrede, kommen wir nun zum Produkt: Der Hasa Pizza Italissimo Speciale.
Vollmundig wir auf der Packung aus allen Rohren des Marketing-Bla-Blas geschossen und man spricht davon dass man die Pizza auf italienischen Marmor gebacken hat, der Teig ohne Zusatzstoffe, alles ohne Geschmacksverstärker und die Sauce aus 100% sonnengeküssten Tomaten hergestellt wurde. Ob man eine Pizza nun auf italienischem Marmor oder nordhessischen Buntsandstein (;-)) backt halte ich zum Beispiel für irrelevant, das die angebliche Nichtverwendung von Aromen und Geschmacksverstärkern dank der unklaren gesetzlichen Definition dieser Stoffe nur bedingt der Wahrheit entspricht ist mir spätestens seit dem Lesen von Thilo Bodes Die Essensfälscher sowie Presseartikeln wie diesem bei Spiegel.de bewusst und auch eine Gewächshaustomate wird durch das Glasdach von der Sonne “geküsst”. Aber das sind natürlich alles nur Mutmaßungen, ich bin aber eben was solche Aussagen angeht vorsichtig.
In der Pappverpackung findest sich wie üblich die vorgebackene, tiefgefrorene Pizza in Schutzfolie eingepackt.
Die Folie ließ sich leicht aufreißen und entfernen. Vor mit lag nun der eigentlich 23 Zentimeter durchmessende und 350g schwere Pizza-Rohkörper, überzogen mit einer dünnen Schicht Eiskristalle.
Wieder musste ich entdecken dass sich die Pizza etwas durchgebogen hatte, ein Effekt den ich schon häufiger bei verschiedenen Tiefkühlpizzen beobachtet hatte. Aber Erfahrungsgemäß nivellierte sich diese Verformung beim backen, von daher sah ich das als nicht allzu kritisch an.
Für die Zubereitung muss der Backofen auf 200 Grad vorgeheizt (Heißluft 180 Grad / Gas Stufe 4-5) und anschließend die Pizza dann für 12 bis 14 Minuten auf einem Gitterrost in den Ofen geschoben werden.
Ich verließ mich dabei natürlich wir üblich mehr auf mein Auge als auf die Angaben und holte mir die Pizza aus dem Ofen, als sie mir visuell fertig erschien.
Geschmacklich fand ich das ganze auch recht gelungen. Neben fünf großen Chorizo-Salamischeiben und etwas Schinken fanden sich auch noch reichlich Paprikawürfel sowie fein gewürfelte Zwiebeln auf dem Pizzakörper. Was den Belag insgesamt anging war ich schon mal recht zufrieden, auch wenn sich die Salamischeiben mal wieder recht schlecht schneiden ließen und ich aufpassen musste, nicht die Salami auf der Pizza hin und her zu schieben, wenn ich sie zerteilen wollte. Beim Boden schließlich musste ich einige Abstriche in Kauf nehmen, denn leider musste ich feststellen dass der Rand extrem hart geworden war, so dass ich mich teilweise dazu entschloss ihn zu entfernen und nicht mit zu essen – ob man dies Ergebnis durch kürzere Backzeit variieren kann ist mir nicht bekannt. Der Rest war aber ansonsten angenehm knusprig geworden.
Werfen wir aber auch nun natürlich auch noch einen Blick auf die Nährwerte, die auf der Seite in sehr minimaler Form aufgedruckt waren:
| Nährwerte: | ||
| 100g | 350g (Pizza) |
|
| Brennwert: | 999 kj 238 kcal |
39 kj 826 kcal |
| Eiweiß: | 12,3g | 43,05g |
| Fett: | 9,0g | 31,5g |
| Kohlehydrate: | 26,9g | 94,15g |
Das entspricht 22 WW ProPoints, ein absolut durchschnittlicher Wert für eine solche Pizza.
Vom Preis-Leistungsverhältnis fand ich die Pizza absolut in Ordnung – einzig das Problem mit dem zu harten Rand war etwas ärgerlich. Prinzipiell aber durchaus eine Pizza, die man sich mal kaufen kann.
Meine Abschlußwertung:
| Boden/Rand: | ![]() |
| Duft: | |
| Belag/Optik: | |
| Geschmack: | |
Tags: convenience-food, dinner, essen, Fertigpizza, Hasa, Italissimo, kurztest, lunch, nahrung, nahrungsmittel, paprika, pizza, Salami, schinken, Speciale, test, Tiefkühlpizza, tk-ware
















