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Chili-Cheeseburger & Steakhouse Pommes [08.11.2016]

Tuesday, November 8th, 2016

Die Gnocchi mit Rucola und gedünsteten Kirschtomaten aus dem Abschnitt Vitality sah schon ganz gut aus und auch mit dem Schweinegeschnetzelte “Zurcher Art” mit Röstis bei Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant hätte ich leben können, doch am meisten reizte mich der Chili-Cheeseburger mit Tomate, Gewürzgurke und Eisbergsalat, dazu Steakhouse Pommes bei Tradition der Region, daher griff ich bei diesem Gericht zu. Gut, mit dem Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse, der neben Moo Pad Prik Bei – Gebackener Seelachs mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde hätte ich leben können, aber bei einem Cheeseburger konnte ich einfach nicht widerstehen. Und während ich an der Theke wartete, kamen auch gerade frische Burger und frische Pommes aus der Küche, also war ich guter Dinge eine gute Wahl getroffen zu haben. Die Pommes garnierte ich noch mit einer großzügigen Portion Ketchup, an Salat- und Gemüsetheke fand ich leider nichts passendes, um das Gericht zu ergänzen. Das war dann übrigens das vierte Mal hintereinander, dass ich ein Gericht mit Hackfleisch verzehrte.

Cheeseburger & Steakhouse Pommes Frites

Die Steakhouse Pommes waren schön heiß und auch einigermaßen knusprig, einzig musste auch heute mal wieder etwas Salz ergänzen. Beim Burger musste ich aber einige Abstriche hinnehmen, denn das aufgetoastete Brötchen war leider ein wenig trocken geraten. Das Hackfleisch-Patty war ein wenig dunkel, aber doch einigermaßen saftig, wobei es mit leider etwas klein erschien. Kombiniert war das ganze mit einer Scheibe Käse auf dem Patty und darunter etwas Cocktailsauce, ein klein wenig Eisbergsalat, eine Scheibe Tomate, zwei Scheiben Gewürzgurke und ein wenig Jalapeno-Chilis – was dann wohl das Chili im Chili-Burger ausmachte.

Cheeseburger - Lateral cut / Querschnitt

Etwas mehr von diesen ganzen Ergänzungs-Zutaten hätten dem Burger auf jeden Fall gut getan, denn ich fand ihn damit etwas mickrig ausgestattet. Insgesamt war er noch gerade so in Ordnung, aber man hätte auf jeden Fall mehr daraus machen können.
Bei den anderen Gästen war der Burger mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten das beliebteste aller Angebote und ihm gebührte daher trotz seiner bereits erwähnten kleinen Mängel der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Den zweiten Platz konnte sich das Schweingeschnetzelte sichern, gefolgt von den Gnocchi mit Rucola und Kirschtomaten, die sich den dritten Platz heute mit den Asia-Gerichten teilten. Hier konnte ich keinen Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Chili-Cheeseburger: + (Gerade noch so…)
Steakhouse Pommes: ++

Entenburger – Gezupfte Ente in Broichesemmel mit frittierter Zwiebelring & Kartoffelspalten [28.09.2016]

Wednesday, September 28th, 2016

Heute gab es im Bereich des Wies’n / Oktoberfest-Specials in unserem Betriebsrestaurant etwas, das ganz besonders lecker klang: Entenburger – Gezupfte Ente in Broichesemmel mit Friseesalat, Fleischtomate dazu frittierter Zwiebelring und Kartoffelspalten. Daher überlegte ich nur sehr kurz, ob ich an der Asia-Thai-Theke bei den Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce, dem Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce, beim Schonend gebratenen Pangasiusfilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne aus dem Abschnitt Vitality oder dem Chicken Tikka Masalla mit Basamtireis bei Globetrotter zugreifen sollte. Doch eigentlich war von Anfang an klar gewesen, dass es heute der Entenburger sein musste. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Duck burger - Pulled duck with frisée lettuce, Tomato, deep-fried onion ring & potato slices / Entenburger - Gezupfte Ente in Broichesemmel mit Friseesalat, Fleischtomate dazu frittierter Zwiebelring & Kartoffelspalten

Ich überlegte zwar kurz, ob man hier nicht vielleicht die Reste der 1/4 Ente von letzter Woche “recycelt” hatte, aber das gezupfte Entenfleisch, das sich gemeinsam mit etwas Cocktailsauce, einer dicken Scheibe Fleischtomate, einigen Gewürzgurkenscheiben, Friseesalat und einem panierten, frittierten Zwiebelringe zwischen den beiden Broiche-Brötchenhälften angerichtet war, machte auf mich nicht den Eindruck dass es bereits eine Woche alt war. Ein Kollege meinte, sein Zwiebelring wäre irgendwie zäh gewesen, aber da hatte er wohl einfach eine misslungene Variante erwischt, denn meiner erwies sich als angenehm weich. Ich fand den Entenburger auf jeden Fall sehr lecker und hatte nichts daran auszusetzen, auch wenn noch ein klein wenig mehr Fleisch ihm mit Sicherheit gut getan hätte. Und auch die heißen und knusprigen Kartoffelspalten waren gut gelungen. Hier ärgerte ich mich aber etwas über mich selbst, dass ich mit nicht etwas Ketchup mit auf den Teller getan hatte, denn das hätte gut zu den Kartoffelspalten gepasst. Der einfache, schön knackige Krautsalat rundete aufgrund einer fehlenden Gemüsebeilage das Gericht schließlich sehr gut ab. In der Summe aber ein sehr gelungenes Gericht und mit einem Preis von 4 Euro auch nicht sonderlich teuer.
Bei den anderen Gästen waren die Vorlieben heute sehr breit gefächert und es war schwer, wirklich klare Favoriten auszumachen. Nach genauerer Beobachtung würde ich aber dem Chicken Tikka Massala den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen wollen. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte und beim dritten Platz würde ich den Entenburger sehen, der aber nur sehr knapp vor dem Pangasiusfilet auf Platz vier. Diese Platzierung ist aber mit besonders großer Vorsicht zu genießen, denn die Vorlieben schienen sich fließend zu verschieben. Manchmal gibt es eben solche Tage…

Mein Abschlußurteil:
Entenburger: ++
Kartoffelspalten: ++

Hochland Toast it! – der Kurztest

Thursday, May 29th, 2014

Vor kurzem entdeckte ich im Kühlregal eines hiesigen Edeka-Supermarktes endlich mal wieder ein Fertiggericht, das es mir wert schien einem kurzen Test unterzogen zu werden: Toast it! der Firma Hochland. Als Fan von überbackenen Toasts aller Art kenne ich natürlich die Mühe, den Sandwichtoaster hinterher sauber zu machen, da schien mir so ein Fertiggericht doch mal eine Alternative, die man zumindest ausprobieren sollte. Zumal es der Hersteller auf der Verpackung auch noch explizit anpreist, dass der Toaster sauber bleibt.
Angeboten werden laut Webseite des Herstellers die Sorten Käse, Tomate & Kräuter, Käse & Salami sowie Käse & Schinken, bekommen habe ich aber im Supermarkt nur die ersten beiden Varianten, jeweils zum Preis von 2,49 Euro.

01 - Hochland Toast it! - Packung vorne / Package front
Packung – Front

02 - Hochland Toast it - Packung hinten / Package back
Packung – Rückseite

Die vegetarische Variante Käse, Tomate & Kräuter besteht laut Hersteller aus Mehl, Wasser, Käse (10%), Butter, Tomaten (4%), Magermilchpulver, Rapsöl, Tomatenmark (2%), Hefe, Speisesalz, Schmelzsalz, Gelatine, Zucker, Aroma, Milcheiweiß, Konservierungsstoffen (Kaliumsorbat, Sorbinsäue), Hefextrakt, Branntweinessig, Stärke, Antioxidationsmittel (Natriumscorbat), Laktose, Kräuter, Zitronensaft und Gewürzen und kann Spuren von Soja enthalten. Beim der Variante Käse & Salami finden wir Mehl, Wasser, Käse (10%), Salami (10%), Magermilchpulver, Butter, Gurken, Rapsöl, Hefe, Speisesalz, Schmelzsalze (Natriumcitrate, Polyphosphate), Gelatine, Zucker, Lauch, Aroma, Konservierungsstoffen (Kaliumsorbat, Sorbinsäue), Hefeextrakt, Branntweinessig, Stärke, als Antioxidationsmittel Natriumscorbat, Oregano, Gewürze, Maltrodextrin, als Farbstoff Beta-Carotin und Rauch auf der Zutatenliste. Auch hier können Spuren von Soja enthalten sein.
In jeder Packung finden sich zwei separat in Folie verpackte Toasts, die bereits vorgebacken zu sein scheinen. Praktischerweise hat der Hersteller sowohl das Ablaufdatum als auch die Bezeichnung des Inhalts noch einmal auf die Folie gedruckt. Und auch der Hinweis, dass die Folie vor dem Backen entfernt werden muss darf natürlich nicht fehlen.

03 - Hochland Toast it - in Folie / In foil

Dank vorgefertigten Laschen, die natürlich auch genau bezeichnet sind, lässt sich die Folie ohne Probleme öffnen und sich der Toast entnehmen. Danach kann man sie kaum von einem bereits fertigen Toast unterscheiden, abgesehen davon dass sie natürlich noch kalt sind.

04 - Hochland Toast it! - ausgepackt / unwrapped

Als primäre Zubereitung wird auf der Packung 4 Minuten im Toaster vorgeschlagen, alternativ kann man den Toast aber auch bei 180 Grad für 8 bis 10 Minuten in den Backofen schieben. Ich entschloss mich dazu, mal beide Varianten auszuprobieren um zu sehen ob es einen signifikanten Unterschied des Ergebnisses gibt.

05 - Hochland Toast it! - Im Toaster
Im Toaster

06 - Hochland Toast it! - Im Ofen / In oven
Im Ofen

Visuell gibt es nach dem toasten/backen schon mal keinen Unterschied, beide Toastvarianten sehen noch genau so aus wie vorher, nur die Temperatur hat sich geändert.

07 - Hochland Toast it! - Fertig gebacken / Finished baking
Fertig gebacken

Ich beschloss, sie vor dem servieren noch einmal quer zu halbieren.

08 - Hochland Toast it! - Serviert / Serviert
Serviert

09 - Hochland Toast it! Käse, Tomate & Kräuter / Cheese, tomato & herbs - Seitenansicht / Side view
Toast it! Käse, Tomate & Kräuter – Seitenansicht

10 - Hochland Toast it! Käse & Salami / Cheese & salami - Seitensansicht / Side view
Toast it! Käse & Salami – Seitenansicht

Das Ergebnis war natürlich ein Himmelweiter Unterschied von dem auf der Verpackung angepriesenen und gezeigten Toasts, die noch dampfen und bei denen der Käse locker zwischen den beiden Toastscheiben heraus läuft. Nicht dass ich es anders erwartet hätte, der Vollständigkeit halber will ich es aber erwähnen.

11 - Hochland Toast it! - Vergleich Käse, Tomate & Kräuter 12 - Hochland Toast it! - Vergleich Käse & Salami
Vergleich Realität & Aufdruck

Die im Ofen gebackenen Toasts waren meiner Meinung nach einen kleinen Deut knuspriger als die getoasteten, aber der Unterschied war wirklich nur marginal und rechtfertigt die mehr als doppelte Zubereitungszeit (inkl. des Vorheizens des Ofens) eigentlich nicht.
Kommen wir nun zur geschmacklichen Beurteilung:
Das vorgetoastete Weißbrot war was Konsistenz und Geschmack anging absolut in Ordnung und erwies sich als angenehm knusprig. Aber sowohl die Mischung aus Käse, Tomaten und Kräutern als auch jene mit Käse und Salami erinnerte mich ein wenig an den Ofenbistro Brotaufstrich, den ich Ende letzten Jahres mal getestet hatte. Aber ich fand dass die Tomaten-Kräuter-Variante ein bisschen künstlich schmeckte und auch etwas zu trocken erschien. Der Toast mit Käse und Salami war da schon ein bisschen besser, die zahlreichen Salami-Stücke darin gaben ihm auch etwas mehr biss. Aber einem direkten Vergleich mit einem frisch zubereiteten Sandwich-Toast halten sie natürlich nicht stand. Und was das aber nun genau für ein Käse war, den man darin verarbeitet hatte erschloss sich mir nicht so ganz. Auf der Vapackung stand infach nur “Käse” und auch geschmacklich ließ er sich nicht wirklich einordnen. Ich tippe mal auf irgend einen No-Name-Schmelzkäse.
Was die Nährwerte angeht, geben sich die beiden Varianten schließlich auch nicht viel: Der Toast mit Käse, Tomaten & Kräutern schlägt mit 255kcal pro Toast zu Buche, jener mit Käse & Salami kommt auf 259kcal.
Insgesamt also zwar kein kulinarisches Highlight, aber durchaus essbar – wenn man die Zeit dazu hat, sollte man aber dennoch doch lieber den Sandwichtoaster aus dem Schrank holen und sich mit frischen Zutaten selbst etwas zusammen stellen.

Meine Wertung:

Toast it! Käse, Tomate & Kräuter: 1,5 MG
Toast it! Käse & Salami 2,0 MG

Brauhaus-Burger – Weißes Bräuhaus Berg am Laim

Sunday, July 28th, 2013

Heute Abend, es hatte sich glücklicherweise etwas abgekühlt, speisten wir im Biergaten im Weißen Bräuhaus Berg am Laim, über das ich hier schon einmal etwas umfangreicher berichtet hatte. Und obwohl auch gegrillt wurde, entschied ich mich nach kurzem überlegen für den Bräuhaus Burger mit Pommes Frites.

Brauhaus Burger

Neben einer mehr als ausreichenden Portion knuspriger, frischer Pommes Frites fand sich ein angenehm groß geratener Burger mit einer klassischen Belegung aus (von unten nach oben) Cocktail-Sauce, Salat, einer großen, saftigen Rinderhack-Bulette, Tomatenscheiben, frischen Zwiebelringen, Gurkenscheiben und einem Streifen knusprig gebratenen Bacons. Die obere Brötchenhälfte war schließlich wieder mit würziger Cocktailsauce bestrichen.

Brauhaus Burger - Querschnitt / Lateral cut

Ein wirklich vorzüglicher Burger muss ich sagen – für 8,50 Euro kann man da schon mal zuschlagen. Und nach knapp 10 Kilometern Fußmarsch bei über 30 Grad durch München kann man sich so etwas ruhig gönnen finde ich. 😉

Croque Monsieur – das Rezept

Monday, July 1st, 2013

Heute Abend verspürte ich mal Lust auf ein typisch französische Variante des Sandwichs: dem Croque Monsieur. Der Begriff croque (vom franz. croquer = knacken, krachen) beschreibt dabei eigentlich schon was man hier erwarten kann: einen überaus knackig-knusprigen Herrentoast. Zubereitet wird das ganze nicht im Sandwich-Toaster, sondern im Ofen, was dem ganzen eine ganz besondere Art von Knusprigkeit geben sollte. Und das Ergebnis sprach für sich, daher möchte ich natürlich nicht versäumen dieses kleine Rezept hier einmal kurz vorzustellen.

Was brauchen wir also für 2 Croques?

4 Scheiben Weißbrot (Sandwich-Weißbrot) oder Toast
01 - Zutat Weißbrot / Ingredient white bread

2 Scheiben Kochschinken
02 - Zutat Schinken / Ingredient ham

4 Scheiben Käse (z.B. Emmentaler oder Gruyère)
03 - Zutat Käse / Ingredient cheese

2 Scheiben frische Tomate
04 - Zutat Tomate / Ingredient tomato

etwas geriebenen Käse zum bestreuen (z.B. Emmentaler)
06 - Zutat Emmentaler / Ingredient emmental cheese

Außerdem benötigen wir noch etwas Butter
und eventuell ein wenig Frichkäse, am besten mit Kräutern

Beginnen wir nun damit, das Brot kurz zu toasten, so dass es nur ganz leicht braun wird. Außerdem beginnen wir den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen.
07 - kurz toasten / toast briefly

Anschließend bestreichen wir die vier Scheiben von einer Seite mit etwas Butter
08 - Mit Butter bestreichen / Spread with butter

und addieren auf einer Seite noch eine zusätzliche Schicht Frischkäse. Ich entschied mich für eine Variante mit Schnittlauch.
09 - Frischkäse auftragen / Dredge with cream cheese

Nun folgt eine Schicht Scheibenkäse
10 - Mit Käse belegen / Belay with cheese

eine Schicht Kochschinken
11 - Schinken hinzufügen / Add ham

sowie eine weitere Schicht Scheibenkäse.
12 - Weitere Schicht Käse addieren / Add another layer cheese

Das ganze schließen wir mit den zwei verbleibenden Scheiben getoasteten Weißbrots ab
13 - Brot auflegen / Apply bread slices

die wir dann mit einer Scheibe Tomate und einigen Butterflöckchen bedecken
14 - Mit Butterflocken & Tomaten belegen / Cover with butter & tomatoes

und abschließend mit einer großzügigen Schicht geriebenen Emmentaler-Käses bedecken.
15 - Mit Emmentaler bestreuen / Dredge with emmental cheese

Die fertig belegten Toasts geben wir anschließend auf ein mit Backpapier belegtes Backblech
16 - Auf Backblech geben / Put on baking tray

und überbacken sie dann im Ofen auf der zweiten Schiene von oben für 10 bis 12 Minuten.
17 - Im Ofen überbacken / Au gratin

Wenn schließlich der Käse geschmolzen und die beiden Toasts dann schön knusprig gebacken sind, entnehmen wir das Blech
18 - Fertig überbacken / Finished baking

und zerschneiden sie dann mit einem scharfen Messer quer.
19 - Halbieren / Cut in halfs

Dann können wir sie auch schon servieren und am besten noch warm genießen.
20 - Croque Monsieur - Serviert / Served

Der angenehm würzige Geschmack des geschmolzenen Scheibenkäse harmonierte wunderbar mit dem Kochschinken und dem Frischkäse. Die Oberseite das Sandwiches war dabei, ganz wie erwartet, angenehm knusprig geworden, eben croque, was dieser Sandwich-Variante ja letztlich ihren Namen gibt. Eventuell hätte ich noch etwas mehr Butter bis zu den Rändern auftragen sollen, denn vor allem die Ecken der Brotscheiben neigen, wie man sieht, dazu etwas zu dunkel zu werden. Zum Toast hatte ich mir, nicht ganz stilecht aber dennoch schmackhaft, noch einen Portion Tzatziki mit auf den Teller getan, die ebenfalls geschmacklich sehr gut zur Gesamtkomposition passte. Für meinen ersten Versuch einen Croque Monsieur zuzubereiten war ich wirklich zufrieden.

21 - Croque Monsieur - Seitenansicht / Side view

Eine sehr leckere Variation, die ich wohl demnächst auch mal ausprobieren werden, ist das auftragen von etwas Pesto auf eine Scheibe des Toasts, vielleicht unter die Tomate und den geriebenen Käse. Das sollte dem Ganzen noch eine zusätzliche Würznote geben. Oder man trägt noch ein wenig Senf auf den Kochschinken auf. Eventuell könnte man auch noch mit etwas Worcestershire Sauce experimentieren oder etwas Zwiebelringe auf den Schinken legen. Die Variationsmöglichkeiten sind äußerst vielfältig. Und auch wenn aufgrund des vielen Käses diese Variante des Sandwiches nicht gerade kalorienarm sein dürfte, dürfte nicht allzu viel Zeit ins Land gehen, bis ich das nächste, wahrscheinlich modifizierte Croque zubereiten und bei Erfolg natürlich hier vorstellen werde.

Guten Appetit