Kartoffel-Zucchini-Moussaka mit Feta – das Rezept
19.05.2013 22:03 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Heute wollte ich mich mal an ein Gericht heranwagen, das in verschiedenen Variationen im kompletten Balkanraum, Griechenland und der Türkei bis nach Arabien in verschiedenen Variationen bekannt ist: Das Moussaka. Nachdem ich zahllose Rezepte gelesen und geprüft hatte, entschied ich mich schließlich eine Kombination aus einigen dieser Rezepte zu versuchen und entschied mich – da ich kein allzu großer Fan von Auberginen bin – für eine Variante aus Kartoffeln und Zucchini, die ich mit ein wenig Feta kombinierte. Die Zubereitung war zwar etwas aufwändiger, aber die Mühe lohnte sich alle Mal, denn das Ergebnis war ein unglaublich leckeres Moussaka, wie ich es soweit ich mich entsinne noch nie zuvor gekostet hatte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das so entstandene Rezept in diesem Beitrag einmal in gewohnter Form vorzustellen.
Was brauch man also für 4-5 Portionen?
900g Kartoffeln – festkochende Sorte

750 – 800g Zucchini (grün und/oder gelb)

1 Dose gehackte Tomaten (400g)

50 – 60g Streukäse nach Wahl (z.B. Emmentaler)

Außerdem benötigen wir Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprika zum würzen,
etwas Olivenöl zum braten und backen
sowie etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform
Wir beginnen nun damit, den Ofen auf 225 Grad vorzuheizen, die Kartoffeln zu schälen

und in gleichmässig große Scheiben zu schneiden. Damit die Scheiben nicht braun werden, legen wir sie in eine Schale mit kaltem Wasser.

und schneiden sie ebenfalls in Scheiben.

Die so entstandenen Scheiben legen wir auf etwas Küchenpapier aus und bestreuen sie mit etwas Salz, um sie ein wenig zu entwässern.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen wir nun die vorher abgetrockneten Kartoffelscheiben und bestreichen sie mit etwas Olivenöl

um sie dann für 10 bis 12 Minuten auf der mittleren Schiene des Ofens vorzubacken.

Nach etwa acht bis zehn Minuten wenden wir die Zucchini und salzen sie auch von der anderen Seite, um sie weitere acht bis zehn Minuten ruhen zu lassen.

Außerdem schälen und würfeln wie die Zwiebel

und schälen und hacken die Knoblauchzehen.

Dann ist es auch schon an der Zeit, das Backblech zu entnehmen und die Kartoffelscheiben bis zur Verwendung bei Seite zu stellen. Den Ofen können wir erst einmal wieder ausschalten.

In einer Pfanne erhitzen wir nun zwei Esslöffel Olivenöl

und braten die Zucchinischeiben darin scharf an, wobei wir sie noch einmal mit etwas Pfeffer würzen.

Die angebratenen Zucchinischeiben legen wir ebenfalls bei Seite.

Unter Zugabe von einem zusätzlichen Esslöffel Olivenöl dünsten wir dann in der selben Pfanne zuerst die Zwiebeln und dann das Knoblauch an,

Ist beides glasig angedünstet, geben wir auch das Hackfleisch mit in die Pfanne, um es krümelig anzubraten

und dabei mit Salz und Pfeffer

sowie einer kräftigen Menge edelsüßen Paprikapulvers zu würzen.

Sobald das Hackfleisch gut durchgebraten ist, geben wir auch die beiden Esslöffel Tomatenmark mit hinzu,

verrühren es mit dem Hackfleisch und rösten es für zwei bis drei Minuten mit an.

Dann löschen wir alles mit der Dose gehackter Tomaten ab

und lassen es kurz aufkochen und weitere sieben bis acht Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es noch einmal mit den Gewürzen geschmacklich abstimmen

und schließlich noch den halben Teelöffel Zimt einrühren. Danach schalten wir die Kochplatte ab.

Wenden wir uns nun dem Guss zu. Dazu waschen wir das Schnittlauch

Dann schlagen wir die drei Eier in eine Schüssel,

Nun verrühren wir alles gut miteinander – sollte das Mehl etwas klumpen, kann der Mixeraufsatz eines Pürierstabs Abhilfe schaffen –
würzen es gut mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss,

und streuen die Hälfte des Schnittlauchs hinein.

Nachdem wir dann den Backofen erneut auf 200 Grad vorgeheizt und die Auflaufform mit etwas Butter oder Öl ausgefettet haben,

legen wir den Boden mit den vorgebackenen Kartoffelscheiben aus

und bedecken diese dünn mit der Hackfleisch-Tomaten-Masse.

Auf die Hackfleischmasse bröseln wir dann die Hälfte des Feta

und legen eine Schicht aus den angebratenen Zucchini ein

und bedecken diese wiederum mit dem Rest der Hackfleisch-Tomatenmasse,

auf die wir den verbleibende Feta auftragen.

Es folgt eine weitere Schicht Zuchinischeiben

sowie eine Schicht Kartoffelscheiben,

die wir dann mit er Ei-Milch-Mischung übergießen

und mit dem geriebenen Käse bestreuen.

Inzwischen sollte auch der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht haben, so dass wir die Auflaufform auf der zweiten Schiene von unten hinein schieben können und für ca. 35 bis 40 Minuten überbacken.

Sobald der Oberfläche dann den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, können wir sie wieder entnehmen und lassen sie für fünf Minuten ruhen

bevor wir das Moussaka dann zerteilen und mit dem Rest des frischen Schnittlauch garniert servieren.

Alleine die Hackfleisch-Tomaten-Masse mit ihrer wirklich gelungenen Gewürz-Mischung aus Oregano und Zimt fand ich schon sehr gelungen. Aber in Kombination mit den leicht angebackenen Kartoffeln, dem Feta und den gebratenen Zucchinischeiben ergab sich ein geschmacklich wirklich vorzügliches Moussaka. Ich hatte ja befürchtet, dass durch den Feta das Ganze etwas zu salzig wird, aber das wurde glücklicherweise schon nach den ersten Bissen entkräftet. Ein durchweg gelungenes Gericht, dass den Mehraufwand bei der Zubereitung absolut wert war.
Dass es sich hier um kein leichtes Gericht handelte, war mir natürlich von Anfang an klar gewesen. Und das bestätigte sich, als ich die Kalorienwerte im Anschluß berechnete. So komme ich auf 3100kcal für die ganze Auflaufform. Bei vier Portionen kommen wir so auf 775kcal pro Portion, bei einer Aufteilung auf fünf Portionen wären es noch 620kcal. Aber solche Werte nehme ich da gerne mal in Kauf, wenn das Ergebnis so lecker wie dieses ist.
Guten Appetit

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Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne [15.05.2013]
15.05.2013 18:35 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Mittwoch sollte natürlich heute wieder mein Fischtag werden. Leider bot die Asia-Thai-Theke mit Fang Shi Tzu Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai-Art oder Gong Pao Gai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Chilisauce – scharf nichts passendes an, aber zum Glück fand sich neben Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region und Schweinegeschnetzeltem “Züricher Art” mit Röstinchen bei Globetrotter wie üblich bei Vitality etwas passendes, heute in Form eines Schonend gebratenen Hokifilets auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne. Und nicht nur dass es sehr ansprechend aussah, mit gerade mal 458kcal versprach dieses Gericht einen angenehm leichten Genuss. Dennoch verzichtete ich aber auch heute, wie inzwischen üblich, auf das Dessert.
Auf einer ein wenig an ein Western-Gericht erinnernden Mischung aus kleinen, gebratenen Salzkartoffeln, grünen Brechbohnen, roten Kidneybohnen, Stücken von geschälter Tomate und Zwiebeln in einer würzig-pikanten, wohl auch aus Tomaten sowie einigen Kräutern bestehenden Sauce fand sich bei dieser Zubereitung ein mehr als ausreichend großes Stück in Panade gebratenes, zartes und grätenfreies Hokifilet. An der Kartoffel-Bohnenpfanne gab es absolut nichts auszusetzen, aber der Fisch ließ heute – leider – ein klein wenig zu wünschen übrig. Zum einen erschien er mir in seiner hellbraun-orangen Panade eher wie ein Stück fertig paniert gekaufter Massenware, außerdem war das Fleisch ein wenig trocken geraten und an den schmalen Außenseiten auch ein bisschen sehr fest geworden. Inwieweit das Ganze nun “schonend gebraten” sein sollte, erschloss sich mir hier nicht. Geschmacklich war er zwar größtenteils in Ordnung, aber eine höchste Bewertung war hier heute bei Leibe nicht drin. Dennoch konnte ich in der Summe mit dem Gericht überaus zufrieden sein.
Bei den anderen Gästen lag heute, ganz wie zu vermuten gewesen war, natürlich das Schweinegeschnetzelte mit seinen Röstinchen, kleinen frittierten Reibekartoffel-Talern, am höchsten in der Gunst und belegte ohne Zweifel den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten dann die Allgäuer Käsespätzle und Platz drei teilten sich meiner Meinung nach das Hokifilet und die Asia-Gerichte – denn beide schienen mir heute ausnahmsweise mal gleich beliebt.
Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: +
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++
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Spaghetti Bolognese [14.05.2013]
14.05.2013 20:03 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Zwar stand auch heute mit eine Gemüsepfanne auf mediterrane Art mi Kräuterrisotto vom Weichweizen ein durchaus interessantes und ansprechend wirkendes vegetarisches Gericht in der Sektion Vitality auf der Speisekarte, aber die Alternativen waren heute einfach zu interessant als dass ich mich dazu hinreißen lassen konnte, erneut ohne Fleisch zu speisen. Zuerst liebäugelte ich mit dem Gung Po Jau Yu – Tintenfisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce – scharf, das neben einem Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Erdnußsauce nach Shanghai Art an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, dann aber erinnerte ich mich an ein ähnliches Gericht, das übermäßig scharf geraten war, daher entschied ich mich schließlich doch dagegen. Blieben noch das Paprikarahmschnitzel mit Kräuterreis bei Tradition der Region und die Spaghetti Bolognese mit Parmesan bei Globetrotter. Und da ich irgendwie Lust auf Nudeln verspürte, fiel die Wahl schließlich auf die Spaghetti Bolognese. Auf ein Dessert verzichtete ich aber auch heute wieder.
Auf einer ausreichenden großen Portion von al dente gekochten Spaghetti fand sich eine klassische Bolognese-Sauce aus krümelig angebratenen Hackfleisch mit Tomaten, Möhren und Knollensellerie sowie einigen Kräutern. Außerdem hatte man das Ganze natürlich mit einer größeren, gut auf die Menge der Sauce abgemessenen Portion an Parmesan garniert. Die Sauce erwies sich zwar als absolut in Ordnung, aber sie war weder besonders fruchtig noch besonders würzig, absoluter Standard eben. Da konnte auch der geriebene Parmesankäse oder der ebenfalls zur Garnitur verwendete frische Schnittlauch nicht mehr viel verbessern. Ein bodenständiges, für eine Kantine typisches Gericht, das jedoch mit keinerlei Überraschungen aufwarten konnte. Dennoch war ich mit meiner heutigen Wahl zufrieden.
Auch bei den anderen Gästen schienen die Spaghetti heute den größten Zuspruch zu finden und landete ohne jeden Zweifel auf dem heutigen Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte das Paprikarahmschnitzel, aber eng gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz. Das vegetarische Vitality-Gericht der mediterranen Gemüsepfanne belegte wie üblich den vierten Platz. Bei einer solchen Angebotszusammenstellung hatte ich aber auch nichts anderes erwartet.
Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Bolognese: +
Tags: betriebsrestaurant, Bolognese, carrots, essen, food, Hackfleisch, kantine, knollensellerie, lunch, möhren, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, noodles, nudeln, spaghetti, Spaghetti Bolognese, tomaten
Spargel-Pizza mit Ajvar & Ziegenfrischkäse – das Rezept
27.04.2013 18:59 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Auf meiner immer währenden Suche nach neuen geschmacklichen Erlebnissen stieß ich dieses Mal auf eine Pizza, die das aktuelle Saison-Gemüse Spargel mit dem Paprikamus Ajvar und Ziegenfrischkäse kombinierte. Traditionell kombiniert man Spargel ja eher mit Sauce Hollandaise oder Bernaise, aber irgendwie gefiel mir die Idee auf Anhieb, daher musste das Ganze heute unbedingt mal ausprobiert werden. Dabei sei noch erwähnt, dass die Menge des Spargels im ursprünglichen Rezept etwas zu groß angesetzt war, weswegen ich etwas zu viel gekauft hatte, aber die Mengenangaben in meinem Rezept sind angepasst und stimmen nun. Aber damit genug der Vorrede, kommen wir nun zum Rezept.
Was brauchen wir also für 1 Blech (4 – 6 Stücke)?
200g grüner Spargel (dünne Stangen)

150g weißer Spargel (dünne Stangen)

120g Ajvar (ich hatte die scharfe Variante gewählt – es gibt sie aber auch in milder Form)

100g Kochschinken (ca. 4 Scheiben)

1 Rolle Pizzateig (TK – 400g) - wer mag kann ihn aber auch gerne selbst machen

sowie Salz & Pfeffer zum würzen
und etwas Öl oder besser noch Butter zum braten
Beginnen wir nun damit, den weißen Spargel zu waschen

seine trockenen Enden großzügig abzutrennen und ihn komplett zu schälen – nur den Kopf lassen wir unangetastet –

und ihn dann in mundgerechte Stücke zu schneiden.

Dann waschen wir den grünen Spargel,

trennen auch hier die trockenen Stilenden ab,

schälen sein unterstes Drittel

und schneiden ihn ebenfalls in kleinere Stücke.

Nun zerlassen wir etwas Butter in einer Pfanne

und braten sowohl den weißen Spargel

als auch den grünen Spargel für jeweils ein bis zwei Minuten kurz auf mittlerer Stufe an.

Jetzt schälen wir unsere Knoblauchzehe, zerkleinern sie sehr fein

und geben sie gemeinsam mit dem Frischkäse und dem Ajvar in eine Schüssel

wo wir alles gründlich miteinander verrühren.

Außerdem waschen wir die Kirschtomaten,

und schneiden den Kochschinken in Rechtecke.

Jetzt ist es an der Zeit den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen, den fertigen Pizzateig aus dem Kühlschrank zu nehmen und ihn auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aufzurollen, wo wir ihn großzügig mit unserer Mischung aus Ajvar, Frischkäse und Knoblauch bestreichen.

Dann belegen wir ihn mit dem Kochschinken,

fügen den angebratenen Spargel hinzu

und legen dazwischen die halbierten Kirschtomaten auf

um alles kräftig mit Salz und Pfeffer zu würzen

und schließlich mit dem zerbröselten Ziegenfrischkäse zu bestreuen.

Ist der Ofen den vorgeheizt, schieben wir das Backblech auf der zweiten Schiene von unten hinein und lassen alles für 20 bis 25 Minuten backen.

Sobald das Ganze dann fertig gebacken ist, brauchen wir das Blech nur noch zu entnehmen

und die Pizzastücke mit etwas frischem Basilikum garniert zu servieren und zu genießen.

Einfach nur lecker kann ich da nur sagen. Ich hatte befürchtet, dass das scharfe Ajvar zu dominant werden würde und den Geschmack des Spargels überdecken würde, doch da hatte ich mich glücklicherweise geirrt. Viel mehr harmonierte der Geschmack des Spargels wunderbar mit dem fruchtig-scharfen Ajvar-Aroma mit seiner leichten Knoblauch-Note und wurde schließlich durch den würzigen Geschmack des Ziegenfrischkäses und das frische Basilikum, auf das man übrigens keinesfalls verzichten sollte, geschmacklich abgerundet. Und selbst der Fertig-Pizzateig erwies sich als in Ordnung. Vielleicht wäre das Ganze mit einer selbst gemachten, dünnen Ölteig oder einem leckeren Dinkel-Vollkornteig sogar noch einen Deut besser geworden, aber da hatte heute bei mir leider die Faulheit gesiegt.
Werfen wir wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte. Meiner Kalkulation nach liegt das ganze Blech bei ca. 2100kcal, aufgeteilt auf 6 Stücke kommen wir also auf einen Wert von gerade mal 350kcal. Teilt man die Pizza in vier große Teile auf, kämen wir auch nur auf einen Wert von gerade mal 525kcal pro Portion. Für eine Pizza also ein ungewöhnlich leichter Genuss wie ich positiv überrascht feststellen musste. Und lässt man den Kochschinken weg, hat man auch noch ein sehr schmackhaftes vegetarisches Pizzagericht. So bleibt mir nur noch, allen Lesern dieses Rezept wärmstens ans Herz zu legen, denn die Kombination aus Spargel und Ajvar ist ein geschmackliches Erlebnis, das man nicht versäumen sollte.
Guten Appetit

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Lachs aus der Folie mit Fencheltomaten [24.04.2013]
24.04.2013 20:26 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Auch wenn so eine Currywurst, Rot oder Weiß, mit Pommes Frites, wie sie heute in der Abteilung Tradition der Region auf der Speisekarte stand, überaus reizvoll klingt, so konnte ich dieser Verlockung doch viel leichter Wiederstehen als dem Chili con Carne von gestern. Nicht dass ich Currywurst nicht mag, aber zum einen ist Mittwoch nun mal traditionell mein Fischtag. Daher kamen auch Angebote wie der ebenfalls sehr gut aussehende Gemüseauflauf mit Mozzarella gratiniert auf Tomatensauce bei Globetrotter oder die Gerichte an der Asia-Thai-Theke in Form von Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse in Sweet chili Sauce oder Gung Pao Ngao – Gebratene Pute mit frischem Gemüse in Chilisauce aus der Wahl. Und bei dem Lachs aus der Folie mit frischen Kräutern, Olivenöl, Fencheltomaten und Kartoffeln, der heute bei Vitality angeboten konnte ich auch nur schlecht Nein sagen. Trotz des angenehm leichten 353kcal verzichtete ich aber auch heute auf den Nachtisch.
Im Vergleich zum letzten Mal dass ich dieses Gericht probiert hatte (was übrigens fast ein Jahr her ist), hatte man den Lachs selbst dieses Mal sogar ausgepackt, was bereits initial ein deutlich besseres Bild auf dem Teller bot. Und auch das das grätenfreie, zarte und saftige Lachsfilet, das gemeinsam mit einer angenehm würzigen Gemüsemischung aus Fenchel, einigen Kirschtomaten und Olivenöl in der Alufolie gedünstet worden war, erfüllte geschmacklich voll meine Erwartungen.
Gemeinsam mit den kleinen Salzkartoffeln, die mit Stücken von schwarzen Oliven serviert worden waren, ergab sich ein einfaches, aber überaus schmackhaftes Gericht, das trotz seiner niedrigen Kalorienzahl angenehm sättigte.
Welches der Gerichte heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte, dürfte ja klar sein: Die Currywurst mit Pommes erlangte diesen Platz natürlich mit uneinholbar großen Vorsprung vor allen anderen Angeboten. Und heute war der Vorsprung so riesig, dass es mir schwer fiel die anderen Gerichte überhaupt einen Platz zuzuordnen. Dennoch erschien es mir beim genaueren Hinsehen so, als würde der Fisch haute auf Platz zwei landen, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und dem Gemüseauflauf mit Mozzarella auf Platz vier. Allerdings sind diese Angaben mit besonderem Vorbehalt zu genießen, denn ich glaube dass ich bei all der Currywurst etwas den Überblick verloren hatte.
Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet: ++
Fenchel-Tomatengemüse: ++
Salzkartoffeln: ++
Tags: betriebsrestaurant, essen, fenchel, fennel, fisch, fish, food, kantine, kartoffeln, lachs, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, potatoes, salmon, tomaten, tomatoes


























