Kabeljau auf sizilianische Art mit Kartoffelwürfeln & Ciabatta [23.03.2018]

Heute gab es aus meiner Sicht keine wirkliche Alternative zum Kabeljau auf sizilianische Art mit Kartoffelwürfeln und Ciabatta-Brot wie er im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres betriebsrestaurants angeboten wurde. Das Saltim Bocca vom Huhn mit Bratensauce, Broccoli und Gabelspaghetti bei Globetrotter klang mir wegen der Bratensauce nach einer etwas gewagten Kombination und auf Süßspeisen wie den Apfelstrudel mit Vanillesauce oder aber die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce und Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse und rotem Thaicurry in Kokosmilchsauce hatte ich keinen Appetit.

Codfish sicily style with potato dices & ciabatta / Kabeljau auf sizilanische Art mit Kartoffelwürfeln & Ciabattabrot

Auf den ersten Blick erschien die Portion recht klein geraten: Gerade mal ein Schöpflöffel des fruchtigen und leicht pikanten Tomaten-Zwiebel-Kartoffelwürfel-Ragouts, das wohl die sizilianische Art ausmachte, kombiniert mit einem recht klein wirkenden Stück Kabeljau-Filets. Einzig die Scheibe Ciabatta-Brot erschien recht großzügig geraten. Letztlich täuschte der Eindruck aber, die Menge reichte absolut aus um davon mehr als nur Satt zu werden und die Kombination des pikanten Ragouts und des mit zahlreichen Kräutern sautierten Fischfilets erwies sich mal wieder als überaus gut gelungen. Dabei trug aber natürlich auch das einigermaßen frische und knusprige Ciabatta-Brot, das man wunderbar zum aufsaugen des Ragouts und zum abschließenden auswischen des Tellers – man will ja nichts vergeuden – nutzen konnte für eine ausreichende Sättigung. Der sizilianische Kabeljau, inzwischen auch schon ein Klassiker unseres Betriebsrestaurants, ist doch immer wieder eine gute Wahl.
Dieser Meinung schienen sich auch die anderen Gäste anzuschließen, denn der Kabeljau war mit einem klar ersichtlichen Vorsprung vor allen anderen Speisen heute der Favorit. Erst mit einigem Abstand folgte die Hähnchenbrust auf Platz zwei, die Asia-Gerichte belegten den dritten Platz und das Apfelstrudel folgte schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Kabeljau: ++
Sizilianisches Ragout: ++
Ciabatta: ++

Chili con Carne mit Baguette [26.02.2018]

Obwohl mich von der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants auch der Abgebräunte Leberkäse mit Bratensauce, Spiegelei und Röstkartoffeln aus dem Abschnitt Tradition der Region sehr reizte, konnte er mich doch nicht davon abhalten mal wieder beim Chili con Carne mit Mais, Kidneybohnen, Sauerrahm und Baguette zuzugreifen. Das Zusatzangebot in Form von Chililinsen mit Reis und Ruccola, die Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat bei Vitality oder die Asia-Thai-Angebot wie Gebackene Frühlingsröllchen und Gebratenes Rindfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce waren nicht dazu angetan, mich von dieser Entscheidung abzubringen.

Chili con Carne & Baguette

Die Zubereitung erwies sich zwar als angenehm fruchtig und auch ein klein wenig pikant, aber abgesehen vom Hackfleisch war man mit den sowieso schon wenigen Zutaten wie Mais und Kidneybohnen heute scheinbar sehr sparsam umgegangen. Ich will aber auch nicht ausschließen, dass die Zutaten einfach nur auf den Boden der Servierschale gesunken waren und die Thekenkraft nicht tief genug hineingelangt hatte, um mehr davon zu erwischen. Die Tatsache dass man neben Petersilie und Sauerrahm auch einige Tortillachips zur Garnitur des Gerichts verwendet hatte werte ich dabei aber positiv. Und das angenehm große Stück Baguette, dass es außerdem dazu gab, erwies sich als überaus frisch und knusprig, war ich zusätzlich als Pluspunkt sehe. Daher sehe ich beim Hauptgericht heute mal großzügig von einem Punktabzug ab, auch wenn ich schon reichhaltigere Chilis in unserem Betriebsrestaurant kennengelernt hatte.
Beim Rennen um Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich, ganz wie es zu erwarten gewesen war, das Chili con Carne und der Leberkäse ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Es war ein hauchdünner Vorsprung, mit dem das Chili das Rennen für sich entscheiden. Nach dem somit zweitplatzierten Leberkäse folgten, ganz unerwartet, die Safran-Bandnudeln auf dem dritten Platz. Platz vier belegten die Asia-Gerichte und auf dem fünften Platz kamen schließlich die Chililinsen mit Reis.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++

Griechischer Gemüseeintopf mit Hirtenkäse & Oliven [06.05.2017]

Obwohl heute mal wieder das immer wieder verlockende Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden war, war mir heute nicht so sehr nach einer allzu schweren Mittagsmahlzeit. Somit kam auch der Zwiebelrostbraten von der Rinderhüfte mit Bratensoße und Röstkartoffel bei Globetrotter leider nicht in Frage – obwohl ebenfalls sehr verlockend. Ich hätte vielleicht an der Asia-Thai-Theke zugreifen können, wo Gebratenes Thaigemüse in Austernsauce oder Pia Pad Prik – Gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süß-sauer Sauce auf dem Speisplan stand. Vor allem der Fisch klang wirklich nicht schlecht und dann auch noch süß-sauer. Aber letztlich fiel meine Wahl dann doch auf den Griechischer Gemüseeintopf mit Hirtenkäse und Oliven aus dem Abschnitt Vitaliy, zu dem noch etwas Pitabrot serviert wurde.

Greek vegetable stew with feta & olives / Griechischer Gemüseeintopf mit Hirtenkäse & Oliven

In diesem vegetarische Eintopf schien ein guter Querschnitt durch den Gemüsegarten verarbeitet worden zu sein, denn ich fand Auberginen, Zucchini, Tomaten, Möhren, grüne Bohnen, schwarze Oliven, Zwiebeln, Paprika und sogar ein kleines Stück Spargel – alles in einer kräftigen Brühe mit einem leichten Rosmarin-Aroma. Leider hatte man das Gemüse aber etwas zu lange gekocht, was darin resultierte dass es kaum noch biss besaß und etwas matschig geworden war. Mir ist natürlich klar, dass es in einem Großbetrieb mit hunderten von Gästen, in dem das Essen teilweise länger in Warmhalte-Behältern laget, schwierig ist dass man das Gemüse immer knackig hält, aber dennoch kann ich hier natürlich keine volle Punktzahl geben. Der leckere, leicht salzige Feta rettete das ganze aber glücklicherweise noch etwas – ich liebe nun mal Schafskäse – und das kleine Stück leider nicht mehr ganz frisches, aber aufgetoastetes Pitabrot war schließlich wunderbar dazu geeignet die Flüssigkeit in Eintopf etwas zu binden und die Reste aus dem Teller zu wischen. Keine kulinarische Meisterleistung, aber akzeptabel.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich das Schweineschnitzel mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Ich hatte ja gedacht dass der Zwiebelrostbraten eine ernstzunehmende Konkurrenz darstellen würde, doch er führte zwar das Verfolgerfeld deutlich an und belegte Platz zwei, konnte dem Schnitzel aber nicht gefährlich werden. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und der fleischlose griechische Gemüsetopf landete schließlich nur auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüseeintopf: +
Feta: ++
Pitabrot: +

Rotbarschfilet mit Kräuter-Käse-Sauce & Vollkornreis – Klinikum Bogenhausen Day 2 [24.01.2018]

Leider war es Dienstag noch nicht gelungen, meine Menuauswahl ein wenig anzupassen, daher gab es auch am Mittwoch erst mal wieder “Leichte Vollkost”.

Frühstück

Buns, jam, apple & coffee / Brötchen, Konfitüre, Apfel & Kaffee

Zum Frühstück servierte man zwei frische, knusprige Weibbrotsemmeln. Dazu gab es Butter, Heidelbeerkonfitüre, einen Apfel und eine Tasse schwarzen Kaffee.

Mittagessen

Noodle soup & Steamed redfisch with herb cheese sauce & whole grain rice / Nudelsuppe & Gedünstetes Rotbarschfilet mit Kräuter-Käse-Sauce & Vollkornreis

Das Mittagessen wurde mit einer dünnen, aber dennoch gehaltvollen Nudelsuppe mit Hühnchenaroma als Vorspeise eingeleitet. Die Hauptspeise bildete ein angenehm großes Stück gedünsteten Rotbarschfilets, das in einer würzigen, dickflüssigen Kräuter-Käse-Sauce serviert und mit einer großzügigen Portion Vollkornreis als Sättigungsbeilage ergänzt wurde. Dazu gab es wieder einen Blattsalat, der diesmal mit einem “tomatenfrisch” Joghurtdressing kam. Abgerundet wurde das Ganze durch einen Becher Schokopudding mit Sahne.

Am Nachmittag konnte ich endlich eine der Pflegekräfte dazu bewegen, mir den Menuplan zu bringen, so dass ich nun hoffen konnte aber morgen “a la Carte” essen zu dürfen.

Abendessen

Potato soup, cold chicken leg & bread / Kartoffelsuppe, kalte Hähnchenkeule & Graubrot

Für das Abendessen hatte man sich für eine kleine, kalt servierte Hähnchenkeule entschieden, dazu gab es Graubrot, Kräuterfrischkäse und Tomaten. Außerdem gab es optional eine Kartoffelsuppe, die ich gerne wählte, da ich nicht sicher war ob die Keule so viel Fleisch abgeben würde. Doch ich wurde positiv überrascht, denn sie gab erstaunlich viel zartes und saftiges Hähnchenfleisch ab – auch wenn sich an der Auflagefläche etwas Hühnerfett angesammelt hatte, aber das ist bei erkalteten Geflügelfleisch ja nicht ungewöhnlich. Die dünne, aber dennoch gehaltvolle Kartoffelsuppe war aber dennoch eine gelungene Ergänzung. Das Graubrot, das ich mir mit Butter und Kräuterfrischkäse bestrich, hätte schließlich etwas frischer sein können, aber was will man schon von in Plastiktütchen abgepacktem Brot verlangen…

Chili con Carne & Baguette [29.12.2017]

Obwohl das Kotelette mit Preiselbeeren und Röstkartoffelnaus dem Abschnitt Tradition der Region der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants auch sehr verlockend klang, hatte ich mich dennoch auch heute wieder mal auf der Chili con Carne mit saurer Sahne und Baguette bei Globetrotter versteift, denn ich liebe nun einmal Chili con Carne. Due Curryreis mit Zucchini-Karottenragout bei Vitality oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratenes Thaigemüse in Austernsauce oder Gebackener Seelachs mit Gemüse in Kokosmilchsauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Zusätzlich fischte ich mir, wie zuvor auch schon einige Male geschehen, einige Jalapenos aus der Soja-Sauce die an der Asia-Thai-Theke zum garnieren der dortigen Speisen bereits stand und verschärfte mir damit mein Chili noch etwas.

Chili con Carne & Baguette

Das Chili con Carne hätte ein klein wenig dickflüssiger sein können und ich hätte mir auch etwas mehr Bohnen und Mais gewünscht, denn diese musste man im Vergleich zum Hackfleisch regelrecht suchen, aber zumindest was den Geschmack anging war das Gericht auch so mal wieder recht gut gelungen und bot eine ausgewogene Balance zwischen Fruchtigkeit und Schärfe – auch ohne die Jalapenos. Schließlich vermischt mit den Jalapenos und dem großzügigen Klecks saurer Sahne ein durchaus akzeptables Chili, das somit aber nur knapp an einem Punktabzug vorbei geschrammt war. Und das Stück frisches und knuspriges Baguette eignete sich schließlich wunderbar, um auch die letzten Reste des Chili aus dem Teller zu wischen.
Sah man sich auf den Tabletts der andere Gäste sowie in den Rückgabewagen um, erkannte man schnell dass sich auch hier das Chili con Carne äußerst großer Beliebtheit erfreute und ihm somit ohne Frage der erste Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand. Das Kotelette kam ihm im Zuspruch zwar nahe, konnte es aber dennoch nicht gefährden und landete auf einem guten zweiten Platz. Den dritten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgten das Zucchini-Karottenragout.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++