Chili con Carne mit Sour Cream, Tortilla-Chips & Baguette [03.08.2017]

Heute war mal wieder so ein Tag, an dem ich nicht allzu lange überlegen musste bei welchem Gericht ich zugreifen würde, denn es stand Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Baguette auf der Speisekarte – wenn auch unpassenderweise im Abschnitt Tradition der Region. Aber das Chili ist ja in unserem Betriebsrestaurant schon fast traditionell. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass außerdem bei Vitality ein Griechischen Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven, bei Globetrotter Strozzapreti mit geschmorter Hähnchenkeule und Cognac in würzigem Papriksugo, als Zusatzangebot ein Schweinekotelett mit Pommes Frites sowie an der Asia-Thai-Theke Gebackene Ananas und Banane und Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce angeboten wurden.

Chili con Carne & Baguette

Das wir üblich einfach Chili con Carne aus Hackfleisch, Tomaten, Mais und Kidneybohnen war heute angenehm fruchtig und sogar relativ scharf geraten. Gemeinsam mit der Sour Cream und mit den Tortillachips als essbaren Löffeln aufgenommen ein wirklicher Genuss. Nur beim Baguette, von dem ich mir sicherheitshalber gleich zwei Scheiben genommen hatte, musste ich heute kleine Abstriche hinnehmen, denn es war leider nicht mehr ganz frisch und bereits etwas labbrig. Aber dennoch erwies sich das Chili con Carne auch heute wieder als gute Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich das Chili großer Beliebtheit und konnte sich unangefochten den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei sah ich die Stozzapreti mit Hähnchenkeule, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und schließlich einem gemeinsamen Platz vier für Kotelett und Gemüsetopf. Warum das Kotelett allerdings so schlecht abschnitt, erschloss sich mir nicht so ganz, denn normalerweise sind Gerichte mit Pommes Frites immer ganz vorne mit dabei. Aber ich denke mal, dass es viele einfach übersehen hatten.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: +

Geschnetzeltes vom Schwein in Zigeunersauce mit Kroketten [25.07.2017]

Einen kurzen Moment liebäugelte ich heute zwar mit dem Wildkräutersalat mit Kräuterdressing, dazu gebackenen Camembert und Preiselbeeren aus dem Abschnitt Vitality der Seisekarte unseres Betriebsrestaurants, denn das 1/2 Grillhähnchen mit hausgemachten Kartoffel-Gurkensalat bei Globetrotter sah meiner Meining nach nicht so verlockend aus und auf die Asia-Thei-Angebote wie Knusprige Frühlingsrolle oder Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce hatte ich keine Lust. Letztlich fiel meine Wahl dann aber doch auf das Geschnetzelte vom Schwein in Zigeunersauce mit Kroketten, das ich noch mit ein paar grünen Bohnen aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke ergänzte.

Pork chop with croquettes / Geschnetzeltes vom Schwein in Zigeunersauce mit Kroketten

Das Geschnetzelte erschien zwar, wie so häufig, als etwas kleinteilig, aber dennoch fand ich es was den Geschmack anging sehr gelungen. Die Zusammenstellung aus Schweinefleischstreifen, kleinen Champignons, Paprika, Tomaten und Zwiebeln erwies sich als angenehm tomatig-fruchtig, was mir sehr gut gefiel Dazu passten sehr gut die genau abgezählten fünf knusprigen Kroketten als Sättigungsbeilage. Und auch die grünen Bohnen, die mit einigen Kräutern gewürzt waren, passte gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Ich war sehr zufrieden mit meiner Entscheidung.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute aber das halbe Grillhähnchen mit deutlichem Vorsprung auf dem ersten Platz, den zweiten Platz belegte der gebackenen Camembert und erst auf dem dritten Platz folgte das Schweinegeschnetelte. Damit lagen sie aber nur knapp vor den heute viertplatzierten Asia-Gerichten.

Mein Abschlußurteil:
Schweinegeschnetzeltes: ++
Kroketten: ++
Grüne Bohnen: ++

Reibekuchenpizza – das Rezept

Basierend auf meiner bereits etwas länger zurückliegenden Erfahrung mit Ofen-Reibekuchen kam ich dieses Wochenende spontan auf die Idee, mal eine Pizza auf Basis von Reibekuchenteig zuzubereiten. Um das Rezept etwas interessanter und wohl auch gesünder zu gestalten, kombinierte ich die geriebenen Kartoffeln noch mit etwas Möhren und Lauch. Dazu kam eine selbst zubereitete Tomatensauce und ein klassischer Pizza-Belag aus Salami, Kochschinken, Champignons, gerösteter Paprika und Chorizo. Und mein Riecher hatte mich nicht getäuscht, denn das Ergebnis war ein wirklicher “Leckerschmecker”. 😉 Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

Für den Reibekuchen-Pizzaboden

1000g Kartoffeln
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

350g Möhren
02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

1 größere Stange Lauch
03 - Zutat Lauch / Ingredient leek

1 große Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

3 Hühnereier
05 - Zutat Eier / Ingredient eggs

3-4 Esslöffel Mehl
06 - Zutat Mehl / Ingredient flour

sowie etwas Olivenöl zum andünsten
und etwas Salz, Pfeffer & Majoran zum würzen

Für die Pizzasauce

400g stückige Tomaten
07 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

2 Esslöffel Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

sowie zum würzen Salz, Pfeffer, Oregano, Knoblauchgranulat, Paprika und eine Prise Zucker zum würzen

Für den Belag

150g geriebenen Mozzarella
13 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

150g Kochschinken
09 - Zutat Kochschinken / Ingredient ham

einige Scheiben Salami & Chorizo
10 - Zutat Salami & Chorizo / Ingredient salami & chorizo

Champignons in Scheiben
11 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

Geröstete Paprika
12 - Zutat geröstete Paprika / Ingredient roast bell pepper

sowie eventuell etwas frisches Basilikum zum garnieren

Beginnen wir damit, erst einmal die Kartoffeln zu schälen
14 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und sie in eine Schüssel mit kalten Wasser zu reiben.
15 - Kartoffeln in kaltes Wasser reiben / Grate potatoes in cold water

Dann waschen wir die geriebenen Kartoffeln kurz durch,
16 - Geriebene Kartoffeln waschen / Wash grated potatoes

gießen sie dann in einem Sieb ab, wobei wir das Wasser auffangen,
17 - Geriebene Kartoffeln in Sieb geben / Put grated potatoes in sieve

und drücken die Flüssigkeit gründlich aus.
18 - Flüssigkeit ausdrücken / Squeeze out fluids

Die Schüssel mit dem aufgefangenen Wasser stellen wir bei Seite, damit sich die darin enthaltene Kartoffelstärke absetzen kann – das dauert etwa 10 bis 15 Minuten.
19 - Kartoffelstärke setzen lassen / Let potato starch descent

Jetzt schälen wir die Möhren,
20 - Möhren schälen / Peel carrots

reiben sie ebenfalls auf unserer Küchenreibe
21 - Möhren reiben / Grate carrots

und waschen die Stange Lauch,
22 - Lauch waschen / Wash leek

schneiden sie in Ringe
23 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

und halbieren diese Ringe dann noch einmal.
24 - Lauchringe halbieren / Cut leek rings in halfs

Außerdem schälen wir die Zwiebel und würfeln sie.
25 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Nun erhitzen wir etwas Olivenöl in einer Pfanne,
26 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und dünsten darin die Möhren,
27 - Möhren andünsten / Braise carrots

die Zwiebel
28 - Zwiebel hinzufügen / Add onion

und das Lauch
29 - Lauch addieren / Add leek

gemeinsam für einige Minuten an. Dann stellen wir es bei Seite und lassen es wieder abkühlen.
30 - Alles gemeinsam andünsten / Braise everything

Inzwischen müsste sich auch die Kartoffelstärke am Boden der Schüssel abgesetzt haben,
31 - Kartoffelstärke hat sich abgesetzt / Potato starch at bottom

so dass wir vorsichtig das Wasser abgießen können, damit nur die weiße Stärke am Boden zurückbleibt.
32 - Wasser abgießen / Drain water

Jetzt geben wir die Gemüsemasse zusammen mit den geriebenen Kartoffeln in eine Schüssel,
33 - Kartoffeln zu Gemüse geben / Add potatoes to vegetables

vermischen alles gründlich miteinander
34 - Gründlich vermengen / Mix well

und geben sie dann noch einmal in ein Sieb, um sie erneut kräftig auszudrücken.
35 - Masse in Sieb auspressen / Squeeze mix in sieve

Die aufgefangene Flüssigkeit können wir in den Abfluss gießen.
36 - Flüssigkeit weggießen / Drain fluids

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 225 Grad vorzuheizen.

Nachdem wir dann die Kartoffel-Gemüse-Masse dann zurück in die Schüssel gegeben haben, fügen wir die aufgefangene Kartoffelstärke hinzu,
37 - Kartoffelstärke dazu geben / Add potato starch

schlagen die drei Eier hinein,
38 - Eier addieren / Add eggs

würzen alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Majoran
39 - Mit Salz,Pfeffer & Majoran würzen / Season with salt, pepper & majoram

und vermischen alles gründlich miteinander.
40 - Alles vermengen / Mix everything

Die verbliebene Flüssigkeit binden wir dabei mit drei bis vier Esslöffeln Mehl, bei Bedarf auch gerne mehr.
41 - Mit Mehl binden / Stir in flour

Die so entstandene Teigmasse tragen wir dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech auf, streichen es gleichmässig glatt
42 - Auf Backblech auftragen / Spread on baking plate

und backen es im Ofen auf der zweiten Schiene von unten für ca. 20 Minuten vor.
43 - Im Ofen vorbacken / Pre-bake in oven

In der Zwischenzeit können wir uns um die Pizzasauce kümmern. Dazu erhitzen wir die Tomaten in einem kleinen Topf,
44 - Tomaten erhitzen / Heat up tomatoes

rühren die beiden Esslöffel Tomatenmark ein,
45 - Tomatenmark einrühren / Stir in tomato puree

schmecken es mit Salz, Pfeffer, Paprika, Knoblauchgranulat, Oregano und einer Prise Zucker ab
46 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

und lassen die Sauce bei gelegentlichem umrühren sich deutlich einreduzieren. Dann nehmen wir sie von der Platte und lassen sie herunterkühlen.
47 - Sauce reduzieren lassen / Let sauce reduce

Außerdem würfeln wir den Kochschinken
48 - Schinken würfeln / Dice ham

und schneiden die geröstete Paprika in Streifen.
49 - Geröstete Paprika in Streifen schneiden / Cut roasted bell pepper in stripes

Ist unser Reibekuchen-Pizzaboden nach 20 Minuten zu einer festen Masse vorgebacken, entnehmen wir das Blech, schalten den Ofen auf 200 Grad herunter, lassen den Reibekuchenteig kurz etwas abkühlen,
50 - Blech wieder aus Ofen entnehmen / Take from oven

bestreichen es dünn mit unserer Pizzsauce,
51 - Teigboden mit Tomatensauce bestreichen / Vover dough with tomato sauce

bestreuen diese großzügig mit dem geriebenen Mozzarella
52 - Mit Mozzarella bestreuen / Dredge with mozzarella

und belegen alles dann mit den Zutaten unserer Wahl – in diesem Fall Pilze, Paprika, Salami, Schinken und Chorizo – die wir fest andrücken.
53 - Mit weiteren Zutaten belegen / Cover with other ingredients

Anschließend schieben wir das Blech für weitere 12 bis 15 Minuten zurück in den Ofen.
54 - Im Ofen backen / Bake in oven

Sobald der Käse geschmolzen ist, können wir das Blech mit unserer Reibekuchenpizza auch schon wieder entnehmen
55 - Potato pancake pizza - Finished baking / Reibekuchenpizza - Fertig gebacken

und sie unmittelbar, vielleicht garniert mit etwas frischem Basilikum, servieren und genießen.
56 - Potato pancake pizza - Served / Reibekuchenpizza - Serviert

Der Reibekuchenboden aus Kartoffeln, Möhren und Lauch alleine war schon sehr lecker, aber in Kombination mit der fruchtigen Pizzasauce und dem leckeren Belag aus Salami, gerösteter Paprika, Pilzen, Schinken und Chorizo entwickelte sich das Gericht zu einer wahren geschmacklichen Offenbarung. Der Reibekuchen-Boden war dabei stabil und fest, aber nicht zu trocken geworden, wobei wahrscheinlich auch die drei Eier im Teig nicht ganz unschuldig waren. Ich hatte ja befürchtet, dass er am Ende zu feucht für eine stabile Konsistenz hätte sein können, doch dank des mehrfachen Ausdrückens im Sieb besaß er genau die richtige Konsistenz für einen Reibekuchenteig. Man konnte die abgekühlten Stücke sogar problemlos in die Hand nehmen, ohne das sie auch nur drohten zu zerbrechen. Und auch in abgekühlter Form erwies sich diese Pizza als wahrer Genuss, weswegen ich sie vorbehaltlos auch als Fingerfood für ein Buffet empfehlen kann. Den Belag kann man natürlich nach eigenem Gutdünken variieren: Ich könnte mir auch gut einen Belag mit Dill und Räucherlachs oder eine Art Flammkuchen mit Sauerrahm, Speck und Zwiebeln vorstellen. Aber auch beim Teig könnte ich mir Variationen vorstellen, zum Beispiel die mit der Anfangs erwähnten Reibekuchenrezeptur aus Zucchini und Möhren oder auch ein reiner Kartoffelteig wären denkbar. Soviel steht fest: Das war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass ich eine Reibekuchenpizza zubereitet habe.

57 - Potato pancake pizza - Side view / Reibekuchenpizza - Seitenansicht

Guten Appetit

Rinderhacksteak mit Mango Chutney & Country Potatoes [03.07.2017]

Das Kräuterrührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln bei Vitality sah genau so langweilig aus wie die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensugo bei Tradition der Region. Daher überlegte ich kurz ob ich beim Gebratenen Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder den Gebratenen Hühnerfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke zugreifen sollte, entschied mich letztlich aber dann doch für das Rinderhacksteak mit Tomaten und Bacon gratiniert, dazu Mango Chutney und Country Potatoes aus dem Abschnitt Globetrotter der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants.

Salisbury steak gratinated with tomatoes & bacon with mango chutney & country potatoes / Rinderhacksteak mit Tomaten & Bacon gratiniert, dazu Mango Chutney & Country Potatoes

Beim Rinderhacksteak handelete es – wie man an der Form erkennen kann – sich um die übliche, höchstwahrscheinlich industriell gefertigte Variante, die ich ja bereits von anderen Gerichten wie hier, hier oder hier her kannte. Aber es war schön saftig und würzig und wurde sehr gelungen durch die Kombination aus Bacon, Käse und Tomaten auf seiner obere Seite ergänzt. Die als Mango Chutney bezeichnete Sauce erwies sich aber eher als eine Art Currysauce, der nur ein Hauch von Mango anhaftete. Nicht schlecht, aber nicht gerade der Erwartungshaltung entsprechend. An den heißen und knusprigen Country Potatoes als Sättigungsbeilage gab es aber wie gewohnt nichts auszusetzen.
Mit kleinem Vorsprung konnte sich das Rinderhacksteak heute auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala durchsetzen konnte sich den ersten Platz sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich das Kräuterrührei, das sich knapp gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Mit geringen Abstand dahinter folgten schließlich die Schinkennudeln.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Currysauce (Mango Chutney): +
Country Potatoes: ++

Chili con Carne mit Baguette [22.06.2017]

Im Intranet hatte man für den heutigen Tag leider vergessen, die Speisekarte zu veröffentlichen, daher war ich vollkommen unvorbereitet, als ich mich schließlich in unser Betriebsrestaurant begab und mir ansah was heute so angeboten wurde. In Anbetracht der sommerlichen Temperaturen von über 30 Grad war dabei der Griechische Salatteller mit gebackenem Hirtenkäse im Abschnitt Vitality durchaus ein Gericht, das in Betracht ziehen konnte, während das Piccata von der Pute mit Butternudeln und Tomatensauce bei Globetrotter weniger mein Interesse weckte. Mit den Asia-Gerichten hätte ich vielleicht noch Leben können, aber das war sowieso alles hinfällig, da bei Tradition der Region (was est) ein her ungewöhnlicher Abschnitt imein geliebtes Chili con Carne mit Baguette angeboten . Da wurde gab es natürlich kein Halten mehr für mich. Und da es zwei Baguettesorten gab, nahm ich mir sogar von jeder Sorte eine Scheibe mit auf das Tablett.

Chili con Carne & Baguette

Das einfache Chili aus Hackfleisch, Mais, Kidneybohnen und Tomaten war auch heute mal wieder gut gelungen, auch wenn die Zusammenstellung sich geschmacklich leicht von dem unterschied, was ich von früher her kannte. Sie war ein klein bisschen weniger fruchtig, dafür im Geschmack kräftiger und merklich pikant. Kleine Änderungen sind aber normal und es gab bisher wenige Variationen, die mir nicht gemundet hätten. Das war auch heute nicht anders. Die beiden angenehm frischen Baguettestücke, eine in üblicher Weißbrotform, die andere etwas dunkler und mit Körnern versehen, verwendete ich dabei, um möglichst viel vom Chili damit aus dem Teller zu klauben. Zugebenermaßen einfach, aber dennoch sehr lecker. So etwas mag ich ja gerade. Ich war sehr zufrieden.
Bei den anderen Gästen konnte sich das Chili zwar mit einem sehr knappen Vorsprung gegen die anderen Gerichte durchsetzen, aber der zweite Platz sorgte heute für Überraschung, denn hier fand sich der für ein vegeatisches Gericht ungemein gern gewählte Griechische Salatteller mit Hirtenkäse. Auf dem dritten Platz sah ich die Asia-Gerichte und mit geringen Abstand dahinter auf Platz vier folgte schließlich das Piccata von der Pute.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++