Zucchini-Hackfleisch-Topf

Zucchini-Hackfleisch-Topf

Gekochter Reis mit Zucchinistücken, Hackfleisch, Tomaten und Pepperoni. Leicht scharf und sehr lecker.

Nudel-Gemüseauflauf [26.07.2010]

Zwar klangen sowohl die “Poh Piard Thord” oder “Gai Tod Kratiem Prik Thai – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse, schwarzem Pfeffer und Zwiebeln” aus der Asia-Ecke sehr lecker, aber irgendwie war mir heute nicht nach Asiatisch, daher wandte ich meine Aufmerksam der regulären Küche zu. Im Bereich Vitality lockte heute “Gemüse Paella“, ein Gericht das ich hier schon mal versucht hatte und das ich zuerst ziemlich favorisierte. Das “Rinderhacksteak Mexico mit Mais, Bohnen und Paprika, dazu Kartoffel-Wedges” aus der Sektion Globetrotter, welches ich übrigens hier schon mal am meinem Tablett hatte, erschien mir allerdings zu Kalorienreich. Meine endgültige Entscheidung fiel dann aber auf den “Nudel- Gemüseauflauf aus Basilikum-Tomatencremsauce“, was ebenfalls wie die Paella als vegetarisch herausstellte.
Nudel- Gemüseauflauf
Hauptbestandteil des Gerichtes war ein riesiger Block Auflauf bestehend aus Spiralnudeln, Erbsen, Möhren und einer Schmand- oder Sahnesauce. Die Perspektive gibt die Größe des Blockes nur unzureichend wieder. Dazu gab es eine Sauce aus Tomaten mit Fruchtstücken und Basilikum, die zwar aufgrund der bereits saftigen Konsistenz des Auflaufs selbst nicht notwendig war, aber geschmacklich meiner Meinung nach sehr gut dazu passte. Ein wirklich sehr gelungenes Gericht musste ich feststellen.
Einen klaren Favoriten unter den anderen Kantinengästen konnte ich heute nicht deutlich ausmachen. Ich würde aber knapp das Rinderhacksteak auf Platz eins sehen, aber knapp gefolgt von dem dem Nudel-Gemüseauflauf. Die Asia-Gerichte und die Gemüse-Paella dürften sich ungefähr den dritten Platz geteilt haben. Auch wenn es kalorientechnisch nicht unbedingt die beste Wahl, war ich doch mit diesen Gericht sehr zufrieden. Irgendwie ähnelte er meinem Kochexperiment des Bunten Nudelauflaufes, nur ohne Käse, das war aber sicher nur Zufall. 😉

Mein Abschlußurteil:
Nudel-Gemüseauflauf mit Basilikum-Tomatencremesauce: ++

Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat [21.07.2010]

Nachdem ich ja gestern bereits asiatisch gespeist hatte, ließ ich heute die dortigen Angebote “Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry” und “Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce” links liegen und wandte mich der regulären Küche zu. Die “Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln” als traditionell-regionales Gericht klangen dort zwar schon mal ganz lecker, erschienen mir aber zu kalorienreich. Ebenso ging es mir mit dem “Piccata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce“, das ich in ähnlicher Form hier übrigens schon mal probiert habe und ebenfalls sehr verlockend erschien, aber doch etwas zu umfangreich erschien. So entschied ich mich mal wieder für das Vitality-Gericht: “Gebratenen Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln“. Sonst gab es nichts – auch gegen einen Nachtisch entschied ich mich nach kurzem zögern.
Seelachsfilet im Tomatenbett mit Spinat
Da der Fisch ja schon tot und zerlegt war, verstand ich nicht ganz, warum der Teller halb mit Wasser geflutet war. 😉 Aber mal im Ernst: Die Thekenkraft hätte beim aufladen des geschmacklich angenehm fruchtigen Betts aus Tomaten und Zwiebeln ruhig etwas die Brühe abtropfen lassen können. Auf dem Tomatenbett fand sich schließlich das Stück Seelachs, welches von einer großen Portion Blattspinat in der Zubereitung, die wir bereits von der Farmerkartoffel vom Montag her kennen. Prinzipiell war dies zwar zart und wohlschmeckend, aber leider kann ich heute trotz der guten Qualität keinesfalls volle Punktzahl geben, denn in dem Stück Seelachs fanden sich dieses Mal ziemlich viele kleine bis mittlere Gräten. Daher kann ich trotz allem hier keine volle Punktzahl geben. Als Sättigungsbeilage lagen dem ganzen kleine Salzkartoffeln bei, an denen ich absolut nichts auszusetzen hatte. Bis auf die Sache mit den Gräten war das Gericht meiner Meinung nach mit 331kcal oder 8 WW ProPoints sowohl ein gutes als auch leichtes Sommergericht.
Der große Renner unter dem Kantinenpublikum war heute aber wie nicht anders zu erwarten das Piccata Milanese. Auf Platz Zwei lagen meiner Meinung nach die Käsespätzle, aber eng gefolgt von den Asia-Gerichten. Der Seelachs kam knapp danach und erfreute sich auch einer gewissen Beliebtheit, lag aber dennoch aus meiner Perspektive doch hinter den anderen Gerichten. Die Frage die sich mir aufzwingt ist natürlich, ob ich bei Fischgerichten ohne “Filet” im Namen nicht sowieso eher mit Gräten rechnen sollte. Zumindest hielt die Sättigung dieses Mal angenehm lange an.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: +
Tomatenbett: ++
Blattspinat: ++
Kartoffeln: ++

Kurztest Burger King California Wrap

Nachdem ich am letzten Sonntag ja schon den Grilled Beef Wrap von McDonalds getestet hatte, nutzte ich die Wartezeit gestern Abend am Frankfurter Hauptbahnhof um auch mal das Konkurrenzprodukt von Burger King einer kurzen Betrachtung zu unterziehen. Meine ursprüngliche Intention war es ja gewesen, den mit Chili con carne, frischem Salat, Zwiebeln, Tomaten und Cajun Mayo gefüllten Texican Burrito zu versuchen, doch der war leider ausverkauft. Also nahm ich als Alternative den California Wrap, der Einzeln ohne Menu für 3,49 Euronen zu haben war.
Die Verpackung erinnerte schon mal an jene, die ich von McDonalds kannte – wobei ich natürlich nicht sagen kann wer hier von wem geklaut hat. 😉

Burger King California Wrap - Packung
Burger King California Wrap – Verpackung

Nachdem die Verpackung an dem dafür vorgesehenen Streifen aufgerissen und die obere Hälfte entfernt war, präsentierte sich mir der Wrap, gefüllt mit gegrillten Hähnchenstücken, Eisbergsalat, Tomatenscheiben, Guacamole und einer Joghurt-Pfeffer-Sauce. Das Bild entsprach natürlich wie üblich nicht ganz dem aus der Werbung, ich fand den Unterschied aber hier nicht ganz so extrem wie bei McDonalds.

Burger King California Wrap - ausgepackt
Oben: California Wrap im Original – Unten: California Wrap in der Werbung

Ich bin allerdings der Meinung, dass der California Wrap auch ein kleines Stück kürzer ist im Vergleich zum Grilled Cheese Wrap, was sich natürlich im Überhang des Tortilla-Teigs auswirken würde.
Geschmacklich fand ich ihn – natürlich unter der Prämisse dass es sich hier um Fast Food handelt – sehr gelungen. Die gegrillten Hähnchenstücke waren zart und nicht zu trocken, der Eisbergsalat erwies sich nicht als ganz so sehr in kleine Streifen zerhächselt wie bei McDonalds und die Guacamole in Verbindung mit der Pfeffer-Joghurt-Sauce gab dem ganzen einen fruchtig-pikanten Würzung. Einziger wirklicher Kritikpunkt war eigentlich, dass sich der Gros der Hähnchenstücke am Boden des Wraps gesammelt hatten und im oberen hauptsächlich Salat und Tomaten zu finden waren.

Burger King California Wrap - angebissen

Mit 343kcal oder 9 WW ProPoints pro Portion (Zum Vergleich: Der Classic Beef Wrap hat 570kcal oder 16 WW ProPoints) ist der Burger King California Wrap auch ein leichtes und nicht zu kalorienreiches Sommergericht. Hat mir sehr gut geschmeckt – kann ich durchaus weiter empfehlen.

Hähnchenbrust & provencalisches Gemüse [16.07.2010]

Nachdem ich ja gestern bereits Asiatisch gespeist hatte, warf ich nur einen kurzen Blick auf das heutige Angebot im Asia-Bereich, wo man heute “Pud Pak Ruam Mit – Gebratenes frisches Gemüse in Austernsauce” und “Gaeng Massamen Moo – Schweinefleisch, gebraten mit Kartoffeln und verschiedenem Gemüse in Massaman Curry” anbot. Der Bereich der regulären Küche wartete zumindest für mich heute nur ein Gericht, das mich wirklich interessierte. Der “Germknödel mit Pflaumenmus gefüllt, dazu Vanillesauce” sah zwar gut aus, aber ich bin ja bekanntlichermaßen kein Freund von Süßspeisen zum Mittag. Das “Gebackene Seelachsfilet mit Kartoffelsalat und Remouladensauce” aus der Sektion Globetrotter erschien mir wiederum gerade wegen der Remouladensauce etwas zu kalorienreich – außerdem hatte ich ja bereits am Mittwoch mit dem Barschfilet meine wöchentliche Fischration gehabt. So fiel meine Wahl also schließlich auf die “Hähnchebrust aus dem Ofen mit provinzialischen Schmorgemüse an Zitronenkartoffeln“. Man meinte hier sicherlich mit provinz, sondern eher provence, aber über solche kleinen “Schnitzer” sehe ich gerne hinweg.
Hähnchenbrust & provencialisches Gemüse / Chicken breast & provencial vegetables
Zu einem großen, zarten und nicht zu trockenen Stück Hähnchenbrust gesellten sich bei diesem Gericht eine bunte Mischung aus verschiedenen, in kleine Würfel oder Streifen geschnittenen Gemüses – darunter Zucchini, Tomaten, Karotten und schwarze Oliven – welches mit reichlich Kräutern und Gewürzen zu einer wirklich sehr schmackhaften Zusammenstellung vermischt war. Außerdem gab es reichlich kleine, wohl gebackene Kartoffeln, welche zusätzlich mit einigen Spritzern Zitronensaft eine geschmacklich wunderbar zum Rest passende Sättigungsbeilage bildeten. Ein ähnliches Gericht hatte ich übrigens bereits hier und hier probiert und für gut befunden.
Zwischen Hähnchebrust und den Seelachsfilet war es recht schwer, heute bei den anderen Gästen einen klaren Favoriten auszumachen. Ich würde aber knapp dem Fisch den ersten Platz zugestehen, aber ganz knapp gefolgt von der Hähnchenbrust und den Asia-Gerichten. Der Germknödel schien zwar auch recht beliebt, lag aber doch hinter den anderen Angeboten zurück. Mit 418kcal war meine Wahl heute auf jeden Fall ein leichtes und dem mit Temperaturen bei über 30 Grad gut angepasstes Sommergericht. Über die paar Scheiben schwarzer Olive, die mir ja geschmacklich persönlich nicht so zusagt, konnte ich dabei problemlos hinweg sehen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Provencalisches Gemüse: ++
Zitronenkartoffeln: ++