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Kartoffel-Fisch-Gemüsepfanne – südfranzösische Art [18.11.2009]

Wednesday, November 18th, 2009

Beim ersten Blick in die Essensvitrine – jenem Ort wo man alle Speisen unseres Betriebsrestaurants vor dem Verzehr noch mal begutachten kann – hätte ich wohl intuitiv “Griechisches Gyros mit Pommes frites und Tzaziki ” gewählt, doch heute nahm ich mir etwas Zeit und sah genauer hin was so angeboten wurde. Die traditionell-regionalen “Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln” hatten es mir nicht so angetan und auch “Kal Tzau Min – Eierreis gebraten mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai Art” oder “Kok Sa Mui – Garnelen gebraten mit Gemüse in junger Kokosmilchsauce” reizten mich heute nicht so sehr. Aber die bei den Vitality-Gerichten angebotene “Kartoffel- Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzösische Art” klang sehr verlockend und sah auch ganz interessant aus – ich entschied mich für dieses Gericht. Dazu gabs noch einen Kirschjoghurt.

Kartoffel-Fisch-Gemüsepfanne - südfranzösische Art

Und ich sollte meine Wahl nicht bereuen. Neben mindestens 2 Sorten Fisch fanden sich in diesem Gericht auch viele Mini-Garnelen, die sich zwischen weichen Kartoffelspalten und reichlich Gemüse tummelten. Ich identifizierte zumindest Zuchini, Zwiebeln und Tomaten – aber es war wohl noch viel mehr drin – allerdings alles sehr klein geschnitten was die Identifikation etwas erschwerte. Einzig Gewöhnungsbedürftig war das nicht gerade geizig verwendete Rosmarin – oben Rechts am Tellerrand ist etwas davon zu sehen – das zwar angenehm im Geschmack war, aber einem doch unbewusst das Gefühl gab, man würde Tannennadeln verzehren. Aber das schmälerte die Qualität des Gesamtgerichtes keinesfalls – ich muss wirklich sagen dass dies eines der wirklich gelungeneren Mahlzeiten war. Der Kirschjoghurt, den man mit einem einzelnen Kinder Schoko-Bon garniert hatte, war aber dann leider etwas sehr dünn geraten – man hätte ihn auch mit dem Strohhalm trinken können – aber geschmacklich erwies er sich als in Ordnung.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Fisch-Pfanne: ++
Kirschjoghurt: +

Hähnchenbrust & Zitronenkartoffeln [13.11.2009]

Friday, November 13th, 2009

Zum Freitag standen bei den traditionellen “Germknödel mit Pflaumenmus gefüllt dazu Vanillesauce” und bei den internationalen Gerichten “Gebackenes Seelachsfilet mit Kartoffelsalat und Remouladensauce” zur Auswahl. Im Bereich Vitality bot man “Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provinzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln” an und in der Asia-Wok Ecke lockten unter anderem “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsrollen” und “Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce“. Ich war zuerst geneigt das Seelachsfilet zu nehmen, welches mit Sicherheit das meist gewählte Gericht heute war, aber dann entschied ich mich doch um und holte mit die Hähnchenbrust – und das obwohl ich ja erst gestern Hähnchenbrust zu mir genommen hatte. Mit Provencial scheint man es auch irgendwie zu haben in diesem Betriebsrestaurant, man siehe dazu nur hier oder hier. Als Ergänzung kam noch ein kleiner Rhabarberjoghurt hinzu.

Hähnchenbrust & Zitronenkartoffeln

Als ich das Gericht zu betrachtete, befürchtete ich ja sogleich dass ich hier wohl ein relativ trockenes Mahl vor mir hatte, denn die Hähnchenbrust war unpaniert und eine Sauce suchte ich vergeblich. Geflügelfleisch ist ja auch nicht gerade durch seine Saftigkeit bekannt. Aber es erwies sich schließlich als doch nicht ganz so schlimm wie befürchtet, denn das Gemüse aus Zuchiniwürfeln, geschälten Tomatenstücken und Scheibchen von schwarzen Oliven hatte etwas Flüssigkeit mit auf den Teller gebracht und auch die tatsächlich leicht zitronig schmeckenden Kartoffeln besaßen auch etwas Wasser, das sie wohl vom Kochen aufgenommen hatten. Die Hähnchenbrust selbst erwies sich zwar als Qualitativ gut, aber vor allem an den Rändern erkannte man, dass sie wohl etwas zu lange im Ofen gewesen waren. War soweit also Ok, aber ich bereute dennoch ein wenig, nicht das panierte Seelachsfilet gewählt zu haben. Von Hähnchenbrust habe ich glaube ich dann auch erst mal genug für die nächste Zeit.
Der Rhabarberjoghurt schließlich – wie immer eher etwas für einen hohlen Zahn – versöhnte mich dann aber etwas und gab mir das bisschen Restsättigung, das mir noch gefehlt hatte. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: +
Schmorgemüse: ++
Zitronenkartoffeln: ++
Rhabarberjoghurt: ++

Pesto-Penneauflauf [28.07.2009]

Tuesday, July 28th, 2009

Zum heutigen Dienstag bot man uns Bayrische Schweineroulade mit süßem Senf und Wonnekraut, dazu Butterböhnchen und Kartoffelklöße sowie Pesto-Penneauflauf mit Käse, Tomaten Schinkenwürfeln und Sahneei, dazu Tomatensauce an. Auch wenn die Schweineroulade gut klang, erschien sie mir für einen warmen Sommertag doch zu massig – daher entschied ich mich für das Nudelgericht.

Pesto-Penneauflauf

Und bereuen tat ich meine Entscheidung nicht. Die mit frischen Tomatenscheiben belegten und mit Käse überbackenen Pesto-Pennenudeln erwiesen sich als mehr als gelungen. Vor allem die als Sahneei bezeichnete Rühreimasse, die sich zwischen den Nudeln fand, gab dem Gericht eine besondere Note. Hier hätte unser Koch gerne auch noch etwas mehr davon hineintuen können. Die angenehm fruchtig schmeckende Tomatensauce schloß dieses Mittagsgericht schließlich krönend ab. War mal wieder sehr gelungen und lecker.

Mein Abschlußurteil:
Pesto-Penne-Auflauf: ++
Tomatensauce: ++

Zuchini-Hackfleisch-Topf [19.07.2009]

Sunday, July 19th, 2009


Zuchini-Hackfleisch-Topf

Heute gabs mal einen Zuchini-Hackfleisch-Topf zu Mittag. Man nehme einen Beutel Reis, Hackfleisch, Paprika (rot, gelb und grün), Zwiebeln, geschälte Tomaten und eine Zuchini sowie nach Geschmack ein paar eingelegte Pepperoni. Das Hackfleisch brät man mit den Zwiebeln im Topf an, gebe die Paprika und die Tomaten klein gewürfelt hinzu und kocht sie mit den Pepperonis ca. 15-20 Minuten. Während es köchelt, kocht man auch den Reis. Am Ende beides vermischen und fertig ist das Gericht. Die Pepperoni haben wir am Ende wieder entfernt.
Trotz der Pepperoni war es etwas lasch, was aber auch damit zusammenhing dass ungewürztes Rindergehacktes verwendet wurde. Das nächste Mal würzen wir das Gehacktes vor oder nehmen gewürztes Scheinegehacktes.

Mein Abschlußurteil:
Zuchini-Hackfleisch-Topf: ++

Schinken-Nudel-Omlett mit Salbei – das Rezept

Saturday, May 23rd, 2009

Heute entschied ich mich dazu, mir ein Nudel-Omlett zum Mittag anzufertigen.
Dazu benötigt man folgende Zutaten:

Spaghetti-Nudeln (ca. 200g)
01 - Zutat Spaghetti

zwei bis drei Scheiben gekochter Schinken
02 - Zutat gekochter Schinken

eine mittelgroße Tomate
02 - Zutat Tomate

eine Zehe Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch

zwei bis drei Eier
05 - Zutat Eier

etwas Butter
04 - Zutat Butter

frischer Salbei
07 - Zutat frischer Salbei

ein wenig Parmesankäse
06 - Zutat Parmesan

Zuerst kochen wir die Spaghetti gemäß Packungsvorgabe in heißen, mit etwas Öl versehenen Wasser.
08 - Spaghetti kochen

und zum würzen Salz und Pfeffer sowie etwas Olivenöl zum braten.

Während die Spaghetti kochen, schälen und würfeln wir die Tomaten,
09 - Tomaten würfeln

schneiden den Schinken in Streifen
11 - Schinken schneiden

sowie waschen und schneiden den frischen Salbei.
12 - Salbei waschen & schneiden

Sobald die Nudeln fertig sind, lassen wir sie abtropfen und geben etwas Butter hinzu.
10 - Nudeln buttern

Anschließend vermischen wir den Schinken, die Tomaten, die gepresste Knoblauchzehe und das Salbei mit den Nudeln.
14 - Nudeln, Tomaten, Salbei

Die Eier schlagen wir auf, würzen sie mit Salz und Pfeffer und reiben etwas frischen Parmesan hinein
13 - Ei schlagen & würzen

um sie zu dem Rest zu geben.
15 - mit Ei vermischen

Alles wird nun gut miteinander vermengt
16 - Mixen

und anschließend in eine mit etwas Olivenöl versehene Pfanne gegeben.
17 - In Pfanne

Das schwierigste an der ganzen Sache war wohl das Wenden des gesamten Nudel-Gemischs. Hier kann man entweder den Pfannendeckel oder einen Teller verwenden – ich entschied mich für zweiteres.
18 - Gewendet

Ist die Ei-Nudel-Masse von beiden Seiten gut angebraten, vierteln wir sie und können sie sogleich servieren.
19 - Gericht final

Geschmacklich war es in Ordnung, auch wenn es etwas kräftiger hätte gewürzt sein können. Hier könnte ich mit weiteren Gewürzen experimentieren. Des weiteren erwies es sich als recht schwierig, die Nudeln mit Schinken, Tomaten und Salbei zu vermischen, da sich der Schinken und die Tomatenscheiben bevorzugt außen den Wänden des Behältnisses blieb. Aber allen Widrigkeiten zum Trotz gelang es mir dennoch, ein recht leckeres Gericht zu kreiren. Nur in der Gesamtmenge hatte ich mich verschätzt, die gekochte Menge reichte dicke für 2 größere Portionen. Na ja, habe ich heute Abend noch etwas zum aufwärmen.

Meine Wertung: 5 von 6 möglichen Punkten